Karling und Sihlcity sagen «Welcome Back»

Die Zürcher Agentur Karling hat für das Sihlcity eine Wiedereröffnungs-Kampagne lanciert.

Sihlcity

Nach Wochen des Lockdowns dürfen Läden, Frisöre, Fitnesscenter etc. wieder öffnen – nach und nach und natürlich gemäss den Hygiene-Empfehlungen des BAG. Mit den Wiedereröffnungen kehrt endlich etwas Normalität in den Alltag der Menschen zurück. Denn bei vielen sind die Haare schon viel zu lang, die Muskeln viel zu schlapp und auch der Kleiderschrank könnte ein paar Updates brauchen.

Die schrittweise Rückkehr zur Normalität gibt allen ein gutes Gefühl. Deshalb hat Karling für Sihlcity ein Motto sowie einen Look kreiert, welche dieser Freude Ausdruck verleihen: Welcome Back mit einem Herzen. Beworben werden die Wiedereröffnungen der Stores mit Social-Media-Posts, die mit einem Schmunzeln erzählen, weshalb sich die Leute so sehr auf die Rückkehr der Friseure, Floristen, Fitnesstrainer und Co. freuen. Zusätzlich kommen Plakate, E-Boards und Bodenkleber in Form von übergrossen Fussmatten zum Einsatz. Zwei Verteilaktionen für Mitarbeitende und Besuchende runden den Auftritt ab.

Sihlcity

Verantwortlich bei Sihlcity: Marianne Guldimann, Jessica Graf, Corinne Wiederkehr. Verantwortlich bei Karling: Rolf Helfenstein, Verena Bernasconi, Daniel Serrano, Patrick Suter, Gjin Paloka. Umsetzung Visual: Kattphatt.

Anti-Mobbing-Kampagne: Back to school – Back to normal?

In der am 15. Mai gestarteten Social Media Aktion «Back to school. Back to normal?» rütteln die deutsche Anti-Mobbing-Kampagne «Stoppt Mobbing» um Präventionscoach Carsten Stahl und die Kreativagentur Havas Düsseldorf am Status Quo.

Kampagne

Der für das Projekt produzierte Film zeigt nicht nur die unterschätzte Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing. Es ist gleichermassen ein Appell, die Zeit nach der Corona-Krise für die Schaffung einer neuen und besseren «Normalität» zu nutzen, in der Mobbing keinen Platz mehr hat.

 

Eric Schoeffler, CCO Havas Germany: «Der Film skizziert zunächst, was die Mehrheit bei «Back to school» in den Köpfen hat: Die Freude über die Rückkehr zu einer alten, bekannten Normalität. Jedoch einer Normalität, in der Kinder jeden Tag physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Wir dürfen solche Zustände in Schulen nicht akzeptieren. Und deshalb wollen wir mit diesem Film den Stein ins Rollen bringen, um für das Verhalten in Schulen ein «new normal» zu definieren.»

Kampagne

Credits:

Client: Carsten Stahl, Stoppt-mobbing.de
CCO Havas Group Germany: Eric Schoeffler
Creative Direction: Tobias Rabe, Tobias von Aesch
Copywriter: Leonid Ryazanskiy
Art Direction: Alex Aussem
Account Direction: Sofia Panek
Agency Producer (Film): Judith Löhe
Film Production: Studio6
DoP & Editor: Marcelo Alves
Audio Production: Audioversum

Screenforce-Studie: Digital Natives glauben der TV-Werbung

Die Schweizer Screenforce-Studie zeigt, dass junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren TV-Werbung nicht nur besonders stark wahrnehmen - sondern den Inhalten selbiger Werbung grosses Vertrauen entgegenbringen. Und dies, obwohl sie auch andere Bewegtbild-Kanäle intensiv nutzen.

Digital Natives

Die Konsumation von Bewegtbild verändert sich: Heute schauen Nutzer ihre Lieblingsserie nicht nur dann, wann und wo sie wollen, sondern auch auf dem Kanal, der für sie gerade passt. Diese veränderte Nutzungsgewohnheit zieht automatisch eine Fragmentierung der Werbekanäle nach sich. Die grosse Herausforderung für die Werbetreibenden liegt darin, hier den Überblick zu behalten. Zurecht stellt sich heute manche Marketingabteilung die Frage, wie und wo das Werbebudget investiert werden soll. In diesem Kontext lohnt es sich, die Frage zu stellen, auf welchem Bewegtbild-Kanal die gewünschte Wirkung erzielt wird und die Werbebotschaft hängen bleibt.

Die grosse Herausforderung für Werbeplaner ist die schlechte Vergleichbarkeit der KPI der Werbewirkung. Leads, Conversions, Last-Click-Attribution oder Recall lassen sich schlecht in ein und denselben Topf werfen. Brandingeffekte werden hier oftmals komplett aussen vorgelassen. Dabei bietet sich ein Vergleich der Werbewahrnehmung auf den unterschiedlichen Plattformen an.

TV «erreicht die Jungen am wirksamsten»

Neben TV haben beim Medienkonsum Netflix, Youtube sowie Instagram und Facebook einen wichtigen Stellenwert im Alltag von jungen Erwachsenen im Alter von 16-29 Jahren. Die Schweizer Screenforce-Studie* stellt die Frage, wie Digital Natives Werbung auf diesen unterschiedlichen Kanälen wahrnehmen.

Fragt man diese Generation, wo sie Video-Werbung überhaupt wahrnehmen, schneidet TV am besten ab. Die Hälfte der Befragten gibt an, Werbung vorwiegend im TV wahrzunehmen. Demgegenüber liegt die Wahrnehmung von Video-Werbung auf Youtube etwa bei einem Viertel und die übrigen knapp 25 Prozent verteilen sich auf Instagram und Facebook.

TV-Werbung «erzählt eine Geschichte am besten»

Die Werbetreibenden interessiert es natürlich nicht nur, ob ihre Werbung überhaupt wahrgenommen wird, sondern auch wie sie wahrgenommen wird, ob die Werbung etwas auslöst in der Person, die sie schaut. Auch hier hat TV in der Schweizer Screenforce-Studie die Nase vorn. 91 Prozent der befragten Personen, die Werbung vorwiegend am TV wahrnehmen, geben an, dass die Qualität der Werbung im TV im Vergleich zu den anderen Kanälen am höchsten sei. 78 Prozent dieser Personen sind der Meinung, dass Werbung im TV eine Geschichte erzählt. 79 Prozent glauben der Werbung im TV, denn sie sagen, dass TV-Werbung im Vergleich zu Werbung auf den anderen Kanälen authentisch und ehrlich ist.

«Glaubwürdigkeit im TV grösser»

Wenn man nun die Frage stellt, welche Unternehmen als glaubwürdig eingestuft werden, dann stechen die folgenden Ergebnisse ins Auge: Firmen, die TV-Werbung treiben, werden von vielen grundsätzlich als glaubwürdig eingestuft. 38 Prozent der jungen Erwachsenen unterschreiben dies. Wohingegen Firmen, die Werbung auf Youtube schalten, von 45 Prozent der Befragten als unglaubwürdig eingestuft werden.

* Screenforce Schweiz Studie 2019, Basis: n=1004 Befragte im Alter von 16-29 Jahre Die repräsentative Befragung wurde mit qualitativen Einzelexplorationen (n=18) ergänzt. Die Antwortmöglichkeiten wurden vom Forschungsinstitut aus dem qualitativen Teil der Studie abgeleitet. Neben TV werden Facebook, Instagram, Facebook und YouTube als Bewegtbild-Medien wahrgenommen. Andere Kanäle wie beispielsweise Video auf Newsseiten werden noch nicht als Kanal von Bewegtbild wahrgenommen. Durchgeführt wurde die Studie durch das Forschungsinstitut «Happy Thinking People».

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Die Schweiz denkt wieder positiv

Der OMG Corona Tracker untersucht in mehreren Befragungswellen, wie die Schweiz die Corona Krise, den Lockdown und die Wiederöffnung erlebt. Die neusten Zahlen zeigen: Der Optimismus in der Schweizer Bevölkerung kommt zurück.

Nachdem die ersten Massnahmen zum Exit vom Lockdown durchgeführt wurden, macht sich in der Schweizer Bevölkerung Optimismus breit, bald wieder zu einer neuen Normalität zurückzukehren. Gleichzeitig stellt man sich aber auch auf längerfristige Folgen der Krise ein. Die Sorge um Gesundheit, Arbeitsplatz und Zukunft nehmen wieder ab. Nur noch 27 Prozent (vs. 43 Prozent vor Ostern) sorgen sich um die Gesundheit der Familie. Nur noch 11 Prozent (vs. 21 Prozent) geben an, dass ihnen die Gesamtsituation Angst macht.

denkt wieder positiv

Langfristige Auswirkungen erwarten jedoch mehr Menschen als vor den Feiertagen (59 Prozent gegenüber 50 Prozent). Erwartet werden einerseits positive Folgen wie fortschreitende Digitalisierung, Etablierung von Home Office und damit für viele die Möglichkeit, mehr und bewusster Zeit mit der Familie zu verbringen, aber andererseits erwarten die Schweizer auch negative Veränderungen, vor allem Umstrukturierungen auf dem Arbeitsmarkt, Vereinsamung von Älteren und psychische Störungen.

Die Einstellung zum täglichen Einkauf spiegelt die Entwicklungen der letzten Wochen sehr gut wider. Nach Hamsterkäufen und Selbstbeschränkungen vermieden die Menschen in der Folgezeit Stosszeiten und gingen in nur wenige Geschäfte. Mittlerweile bewegt sich das Verhalten aber wieder in Richtung «Normalität». Im Bereich Online Einkauf von Lebensmitteln ist die Zahl der Ablehner weiter gestiegen, die der potenziellen Neukunden gesunken.

denkt wieder positiv

«Alles in Allem scheint in der Bevölkerung das Gefühl immer stärker zu werden, dass man die Situation hierzulande gut im Griff hat und man sich lange genug an die Einschränkungen gehalten hat, es nun aber Zeit für mehr Freiheiten ist. Die Schweiz will wieder «Normal» werden. Inwieweit dies gelingt, wird die vierte Welle unserer Studie zeigen, in der wir die Folgen der ersten Lockerungen untersuchen» sagt Michael Selz, Head of Insights bei der Omnicom Media Group, der die Studie verantwortet.

 

Über die Studie

Der OMG Corona Tracker untersucht in mehreren Befragungswellen, wie die Schweiz die Corona Krise, den Lockdown und die Wiederöffnung erlebt. Bislang wurden 3 Wellen Ende März, Anfang und Ende April durchgeführt. Weitere Wellen sind geplant.

Swiss Filmmakers setzt Projekt «Collection Lockdown» um

Die «Collection Lockdown» von Swiss Filmmakers ist ein Projekt, das in der Zeit entstand, als Covid-19 unseren Alltag drastisch verändert hat. Viele Branchen waren blockiert, keiner wusste wie es weitergeht. Das gleiche galt auch dem Filmschaffen.

Collection Lockdown

Basierend auf einer Idee des welschen Produzenten Frédéric Gonseth, wurde das Konzept «Collection Lockdown» zusammen mit Anne-Laure Daboczi, dem Deutschschweizer Produzent Michael Steiger und der Tessiner Produzentin Michela Pini ins Leben gerufen. Das Projekt soll den Schweizer Filmschaffenden ermöglichen, ihre persönliche künstlerische Interpretation zu dieser aussergewöhnlichen Situation beizutragen.

 

Grosses Echo, viel Unterstützung

Das Konzept wurde allen Schweizer Filmschaffenden in Form eines Wettbewerbs unterbreitet. Das Echo war trotz der kurzen Eingabefrist von weniger als einer Woche enorm: über 80 Filmemacherinnen und Filmemacher haben ihre Ideen eingereicht.

Dank der Unterstützung der SRG SSR/SRF/RTS/RSI, des Bundesamtes für Kultur sowie dem Cinéforom war es möglich, 33 Filmprojekte aus allen Teilen der Schweiz zu realisieren. Die Beiträge wurden innerhalb von 16 Tagen mit den bestehenden Mitteln der Filmschaffenden termingerecht fertiggestellt.

 

Online verfügbar

Seit dem 11. Mai 2020 sind die Filme auf den Online Plattformen und sozialen Netzwerken der SRG SSR zu sehen – und sehr erfolgreich. So wurden die Deutschschweizer Filme am Mittwoch zu später Stunde von über 10´000 Personen gesehen, was überdurchschnittlich viele Zuschauer sind für diese Uhrzeit.

«Noch nie wurde ein Projekt in derart kurzer Zeit initiiert und national umgesetzt», sagt Produzent Michael Steiger. «Die Covid-Krise hat uns alle näher zusammenrücken lassen. Schnell und unkompliziert haben wir dieses Projekt gemeinsam auf die Beine gestellt und durchgeführt. Es war ein Abenteuer und eine grossartige Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten.»

 

Keystone-SDA fokussiert auf Nachrichten und trennt sich von PR

Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA konzentriert sich künftig auf ihr Hauptgeschäft: multimediale Nachrichten in drei Landessprachen. Die Bereiche Public Relations und Corporate Production sollen verkauft oder ausgegliedert werden. Dies soll nicht zuletzt den Weg für weitere Fördermittel ebnen.

Keystone-SDA

Mit der Strategieanpassung wolle der Verwaltungsrat die Zukunft der Nachrichtenagentur sichern, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Agentur stehe wie alle Medienunternehmen seit längerem in einem grossen Umbruch. Die schwierige Situation der ganzen Branche sei durch die Corona-Krise nochmals stark verschärft worden.

Deshalb soll sich die Agentur auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Die Produktion von unabhängigen, multimedialen Nachrichteninhalten in drei Landessprachen «ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil der medialen Grundversorgung in der Schweiz», heisst es in der Mitteilung. Auch der Sport sei ein wichtiges Element, das weitergeführt werden soll.

 

PR verkaufen oder ausgliedern

Hingegen will sich das Unternehmen im Zuge der neuen Strategie von anderen Geschäftsfeldern trennen: Die Bereiche PR und Corporate Production sollen verkauft oder ausgegliedert werden. Der Verwaltungsrat will mit der angepassten Strategie die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die nationale Nachrichtenagentur eine weitergehende Förderung erhält. Der Verwaltungsrat sei überzeugt, dass Keystone-SDA eine multimediale Vollagentur bleiben solle, schreibt das Unternehmen: «Die Grundversorgung der Schweizer Medien mit Nachrichten ist gerade auch in Krisenzeiten von zentraler Bedeutung.»

 

Goodwill in der Politik

Der Bundesrat hatte Mitte April beschlossen, die Nachrichtenagentur künftig stärker zu unterstützen. Neu soll der Bundesbeitrag maximal vier statt wie bisher zwei Millionen Franken pro Jahr betragen. Damit verbunden ist ein klar definierter Leistungsauftrag.

Die eidgenössischen Räte haben in ihrer Sondersession Anfang Mai ferner Vorstösse für eine Überbrückungshilfe an Medien in der Corona-Krise angenommen. Dazu gehören auch befristete Mittel, damit die Nachrichtenagentur Keystone-SDA ihren Text-Basisdienst den Schweizer Medienkunden in den Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch unentgeltlich zur Verfügung stellen kann.

Keystone-SDA ist im Jahr 2018 aus der Fusion zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur SDA und der Bildagentur Keystone entstanden. Die Restrukturierung führte zum Abbau von 36 der insgesamt 150 Stellen in der Redaktion. Auf die Ankündigung dieses Abbaus folgte Anfang 2018 ein Arbeitskonflikt mit einem mehrtägigen Streik. (SDA)

Serviceplan Suisse verstärkt die Geschäftsleitung

Marcin Baba, Gaël Fuchs, Sonia Ducu und Kerstin Schnyder bilden zusammen mit Pam Hügli und Raul Serrat die neu aufgestellte Geschäftsleitung von Serviceplan Suisse.

Serviceplan

Das erste Gruppenbild der neu aufgestellten Geschäftsleitung von Serviceplan Suisse – unter Einhaltung der Social-Distancing-Regeln.

 

Die Agentur ist seit ihrer Gründung vor sieben Jahren kräftig gewachsen und beschäftigt mittlerweile siebzig Mitarbeitende. Partner Pam Hügli und Raul Serrat wollen in Zukunft noch mehr Ressourcen investieren, um ihre persönlichen Werte in die Agentur einzubringen. Die erweiterte Geschäftsleitung mit unterschiedlichen fachlichen Kompetenzen soll sie dabei unterstützen.

Bei der Zusammensetzung der Geschäftsleitung wurde darauf geachtet, dass neben den Qualifikationen vor allem auch die Chemie stimmt. Dazu Pam Hügli konkret: «Die letzten Monate haben sich Raul und ich intensiv damit befasst, die neue Geschäftsleitung mit den passenden Leuten zu besetzen. Wir haben das neue Leitungsteam aus den eigenen Reihen rekrutiert und durch frische, externe Personen vervollständigt.»

Das Führungsteam aus verschiedenen Fachbereichen setzt sich neu aus den Partnern Pam Hügli, CEO und Raul Serrat, Chief Creative Officer, sowie den neuen Geschäftsleitungsmitgliedern Marcin Baba, Executive Creative Director, Gaël Fuchs, CFO und den Client Service Directors Sonia Ducu und Kerstin Schnyder zusammen. Für Pam Hügli besonders erfreulich: «das Gender-Verhältnis ist nach wie vor 50:50; wir machen Werbung für alle Menschen, da wollen wir auch die Ansichten und Kompetenzen beider Geschlechter in der Geschäftsleitung vertreten haben».

Wunderman Thompson und UPC verbinden Menschen in der Krisenzeit

Die #stayconnected-Kampagne von Wunderman Thompson vermittelt: UPC tut alles dafür, ihren Kunden die aktuelle Lage mit besten Services zu erleichtern.

UPC

Die Coronavirus-Krise stellt Menschen und Unternehmen vor neue Herausforderungen und macht eine verlässlich schnelle Internetverbindung zu einem elementaren Bedürfnis. Schliesslich will man mit seinen Liebsten verbunden bleiben und seine Arbeit auch von zuhause aus tätigen können. Hier sieht sich UPC in der Pflicht, ihren Kundinnen und Kunden als Partnerin die Krisenzeit zu erleichtern. Um dies zu kommunizieren, hat Wunderman Thompson in kürzester Zeit eine multimediale Kampagne umgesetzt.

Bereits anfangs des Coronavirus-Lockdowns in der Schweiz hat UPC kostenlos die Bandbreite bei allen Kunden auf 100Mbit/s erhöht, die momentan über ein Abo mit weniger als 100 Mbit/s verfügen… Ein klarer Schritt, der zeigt, dass UPC unsere moderne Remote-Gesellschaft tatkräftig unterstützt. Um dafür Awareness zu schaffen, hat Wunderman Thompson innert Tagen eine Kampagne unter dem Hashtag #stayconnected entwickelt.

 

«Zusammen wie nie, dank dem UPC Giganetz»

Hauptelement der Kampagne ist eine Online-Videobotschaft, die das Leben in der aktuellen Lage aufgreift und die emotionalen und sozialen Benefits von UPC als verlässliche Partnerin in dieser Situation kommuniziert. «Der Gedanke «Zusammen wie nie» ist nicht nur zentrales Element der Kampagne, sondern zeigte sich auch in der Art und Weise, wie diese entstanden ist: in sehr enger Zusammenarbeit innerhalb der Agentur, mit dem Kunden und der Produktion. Und das alles vom Homeoffice aus. Eine ganz besondere Erfahrung», so Swen Morath, CCO bei Wunderman Thompson Switzerland.

UPC-Kunden sollen aber nicht nur von einer Internetverbindung von bis zu 1 Gbit/s in der ganzen Schweiz profitieren können. UPC hat auch alle Kinderkanäle und fünf Premium Plus Sender kostenfrei für alle Kunden aufgeschaltet. Diese Benefits sind Kernmessage der nationalen #stayconnected-Printkampagne.

 

Verantwortlich bei UPC: Nikki Constantine (Director Brand, Media & Communications), Laura Ballestrin (Manager Marketing Communication), Graziella Gut (Marketing Communication Manager).
Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (Chief Creative Officer), Sandro Tschuor (Business Director), Sara Runggaldier (Account Manager), Davide Schenker (Art Director), Christian Schirmer (Copywriter), Julian Riegel (Copywriter).

Ruf Lanz bringt die VBZ nach dem Lockdown wieder in Fahrt

Die Agentur Ruf Lanz unterstützt ihren langjährigen Kunden VBZ bei mehreren kreativen Massnahmen.

VBZ

Das Leben in Zürich nimmt langsam wieder Fahrt auf. Damit verkehren auch die VBZ wieder im Takt. Doch nach den langen Wochen zuhause ist die Erinnerung, welche Tramlinie welche Farbe hat, vielleicht etwas verblasst. Deshalb frischen die VBZ das Gedächtnis mit einem unterhaltsamen Tramlinien-Quiz auf Facebook und Instagram auf, das von Ruf Lanz konzipiert wurde. Auf vier Sujets werden jeweils vier Tramlinien abgebildet, eine davon stets in der falschen Farbe. Das Quiz findet derzeit erfreulich viele Anhänger.

Damit man in Tram und Bus nicht nur pünktlich, sondern auch sicher ans Ziel kommt, bekennen die VBZ auch punkto Verhaltensregeln Farbe. So empfehlen sie ihren Fahrgästen, eine Maske zu tragen. Besonders dann, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Die Cobra geht bzw. fährt mit gutem Beispiel voran: mit massgeschneiderter Maske. Diese wurde VBZ-intern ausgeheckt und binnen weniger Tage liebevoll umgesetzt. Acht dieser maskierten Cobras sind derzeit in Zürich auf Achse. Sie wurden von zahlreichen Medien aufgenommen und haben sich bei den Zürcherinnen und Zürchern zum beliebten Fotomotiv entwickelt. Ruf Lanz unterstützt die VBZ mit einem ganzseitigen Inserat in 20 Minuten bei der zusätzlichen Verbreitung der wichtigen Botschaft.

VBZ

Verantwortlich bei den VBZ: Team Unternehmenskommunikation. Verantwortliche Agentur: Ruf Lanz.

Wie wirkt sich Covid-19 auf Märkte und das Kaufverhalten aus?

Die Corona Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Marktentwicklung weltweit. GfK hat aus Markt- und Konsumentensicht untersucht, wie sich Covid-19 auf den Schweizer Detailhandel und das Kaufverhalten und die Einstellungen der Konsumenten auswirkt. Zudem geben die GfK Experten einen Ausblick auf die Post-Covid-Phase.

GFK

In den beiden Monaten (März/April), die vom Lockdown betroffen waren, gibt es neben vielen negativen Bereichen auch Top-Performer. Am meisten hat der Nonfood Handel gelitten. Die Branchen Bekleidung, Optik sowie Möbel und Garten verzeichneten insgesamt starke Umsatzeinbussen. Ebenso Produkte in Zusammenhang mit Reisen, denn sie sind nach wie vor mit grosser Unsicherheit behaftet. 26 Prozent haben ihre Reisepläne gecancelt oder aufgegeben. Dies hängt zum Grossteil damit zusammen, dass mehr als die Hälfte der Schweizer befürchtet, dass die Grenzen noch mindestens zwei Monate geschlossen bleiben.

Stark profitieren konnten Gesundheits- und Hygiene-Produkte wie Thermometer und Desinfektionsmittel, Produkte für Sport@Home wie Fitnessgeräte sowie technische Konsumgüter für Homeoffice und Homeschooling. Ebenso gab es Zuwächse bei Spielen, Kinderspielgeräten und elektronische Games und Gaming Devices.

 

Neue Ideen und Konzepte im Detailhandel

Während in der Lockdownphase der Handel an Kapazitätsgrenzen gestossen ist, sind gleichzeitig im stationären Handel neue Ideen und Konzepte entstanden. Es gibt regionale KMU Initiativen mit der Absicht einer gemeinsamen Kundenansprache und Serviceangeboten sowie viele individuelle Konzepte wie Online 1:1 Life Beratung, Click&Collect oder Heimlieferservices von Branchen, die das bis anhin nicht praktiziert hatten.

 

Umstellung auf «Home» führte auch zu Mehrausgaben

Knapp die Hälfte (48%) der Schweizer gab in der GfK Consumer Pulse Studie an, dass sie im April während des Lockdowns weniger Geld ausgegeben haben als üblich. Allerdings haben die Gutverdienenden oder auch Familien mit Kindern zum Teil mehr Geld ausgegeben als üblich, vor allem für die oben erwähnten, stärker nachgefragten Produkte.

 

Umgang mit dem Virus

Die wahrgenommene Bedrohung durch das Virus lässt nach. Mehr als die Hälfte der Schweizer hält es für unwahrscheinlich, dass sie sich infiziert – dies vor allem auch die über 60-Jährigen. Die überwiegende Mehrheit hält sich dennoch an die Hygienemassnahmen: wäscht sich öfter die Hände (76%) und meidet Kontakt zu anderen Personen (70%).

Mehr als die Hälfte der Schweizer hält eine zweite Welle für durchaus realistisch.

Die Schweizer fühlen sich gut informiert über das Virus und die jeweils geltenden Regelungen und Einschränkungen, allerdings schrumpft der Anteil Personen, die sich sehr gut über das Virus und die Massnahmen informiert fühlen.

 

Ausblick auf die «neue Normalität»

Bestehende Trends werden sich verstärken. Trotz gewisser Anpassungen werden sich Einstellungen und Kaufverhalten nicht grundlegend ändern. Ökologische Themen und auch andere Kundenbedürfnisse bleiben relevant.

Mehr als die Hälfte der Schweizer denkt, dass «work from home» auch künftig zum Alltag gehören wird. Dies bringt gewisse Veränderungen im Konsumenten- und Kaufverhalten mit sich.

Knapp die Hälfte der Schweizer erwartet, dass sie weniger Geld ausgeben werden, 32 Prozent wollen öfter Lieferdienste nutzen und 27 Prozent vermeiden, in grossen Einkaufszentren einkaufen zu gehen.

Bei der aktuellen Krise handelt es sich um den Beginn der vermutlich grössten globalen Rezession seit Generationen, grösser als in der Finanzkrise in 2008/09 (IWF 14.04.2020). Von den Lockdown-Massnahmen sind weltweit nicht nur der Detailhandel, sondern eine Vielzahl von Sektoren betroffen, wie Industrie, Banken, Luftfahrt, Tourismus und viele mehr (OECD 27.03.2020).

Eine interne Studie der GfK (GfK Europe POS Tracking) zur Performance von Tech & Durables Marken in Europa während und nach der Finanzkrise zeigt, dass der zukünftige Erfolg einer Marke sich während einer solchen Krise entscheidet. Marken, die während der Rezession die richtigen Investitionen tätigen und somit ihren Marktanteil erhöhen, konnten ihren Wettbewerbsvorteil im Jahrzehnt nach der Krise beibehalten. Demnach ist davon auszugehen, dass die einsetzende Phase der neuen Normalität der ideale Zeitpunkt dafür ist, die Zielrichtung der Marketing-Investitionen zu überprüfen.

Informationen zu den Studien

Die in diesem Artikel aufgeführten Daten stammen aus:

 

GfK COVID-19 Consumer Pulse Study

Studie zu Konsumentenverhalten, Einstellungen und Werten während des Corona-Lockdowns. Online-Befragung von je 500 Personen der Deutsch- und Westschweiz pro Woche während vier Wochen im April 2020.

 

GfK Markt Monitor

Der GfK Markt Monitor Schweiz ist eine Dienstleistung von GfK Switzerland in Zusammenarbeit mit über 40 grossen Schweizer Detailhändlern. Diese erzielen rund 50 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes. Nicht integriert ist der Fachhandel.

Ueli Weber ist neuer Geschäftsführer von Media Focus

Seit dem 1. Mai ist Ueli Weber neuer Commercial Director in der Geschäftsleitung von Media Focus Schweiz und übernimmt die operative Führung des Unternehmens.

Media Focus

Zusammen mit seinem Team wird Ueli Weber die bestehenden Medien- und Werbepräsenz-Lösungen von Media Focus im Schweizer Markt mit Produkten und Dienstleistungen erweitern und dabei insbesondere die digitale Produktpalette ausbauen.

Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im digitalen und klassischen Werbe- und Kommunikationsbereich. Zuletzt war er fast sieben Jahre bei Argus Data Insights für die Bereiche Verkauf, Analyse, Marketing und Sprachdienstleistungen zuständig und Mitglied der Geschäftsleitung. Zuvor war er COO und stellvertretender CEO von Publimedia sowie CEO der Digitalagentur Web2com. Er ist Ehren-Präsident des Online-Branchenverbandes IAB (Interactive Advertising Bureau) und Vizepräsident des Chief Digital Club Switzerland (CDO-Club).

Save the Children Schweiz zeigt, dass die Coronakrise auch Kinder betrifft

Save the Children Schweiz lanciert eine neue Kampagne zur Unterstützung notleidender Kinder. Die Kinderrechtsorganisation macht dabei auf den Umstand aufmerksam, dass Kinder weltweit von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stark betroffen sind.

Save the Children

Mit einer Aufmerksamkeitskampagne, die in Zusammenarbeit mit dem freien Texter und Konzepter Dieter Boller entstanden ist, intensiviert die NGO Save the Children jetzt ihr Engagement

Die Massnahmen der Behörden zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind zahlreich und reichen vom Aufruf zuhause zu bleiben bis hin zur Absage der Fussball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen. Massnahmen lassen sich indes nicht in allen Gesellschaftsbereichen so leicht umsetzen. Vor allem für Familien, die sich jeden Tag aufs Neue um ihr Einkommen und die Ernährung Sorgen machen müssen, sind Anordnungen wie der Lockdown und das Zuhausebleiben problematisch.

Kinder müssen auch in Zeiten von Corona Raum zum Spielen und Lernen haben. Auf diesen Insight spielt das Keyvisual der Kampagne an, welches das Virus als Spielball zeigt und so die unmittelbare Betroffenheit der Kinder zum Ausdruck bringt.

Die Kampagne, die auf einer pro-Bono-Basis entstanden ist, wird voraussichtlich in den nächsten Tagen in Schweizer Printmedien zu sehen sein und in einem zweiten Flight digital mit animiertem Keyvisual verbreitet werden. Darüber hinaus wird das Werbemittel auch mit dem internationalen «Save the Children»-Netzwerk geteilt und kann in weiteren Ländern zum Einsatz kommen.

Save the Children

Verantwortlich bei Save the Children Schweiz: Lea Bachmann (Direktorin Philanthropie). Kreation: Dieter Boller (Text, Konzept); Lukas Wietlisbach (Art Direction, CGI).

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