Martin Radelfinger ist neuer Präsident der IAB Switzerland Association

Bei der erstmalig online durchgeführten Generalversammlung präsentierte der Branchenverband der Schweizer Digitalwerbung IAB Switzerland Association am Dienstag neben dem Tätigkeitsbericht für 2019 eine positive Abschlussbilanz und mit Martin Radelfinger auch einen neuen Präsidenten.

IAB Switzerland

Martin Radelfinger ist der neue Präsident der IAB Switzerland Association. (Foto: Goldbach)

 

Roger Baur und David Burst konnten über ein ereignisreiches Jahr 2019 berichten, aus dem wiederum ein Gewinn resultierte. Dieser basiert vor allem auf Erträgen aus der Academy. Im Jahr 2019 wurden zehn Diplomlehrgänge sowie drei massgeschneiderte Inhouse-Schulungen durchgeführt. Als Erfolg konnten auch verschiedene IAB-Events wie die Digital Experience Konferenz DEX, der zweite Content Marketing Day oder der ebenfalls zweite Programmatic Day in Lausanne verbucht werden.

 

Erweiterung des Vorstands

Roger Baur hat sich nach seinem Rücktritt als Geschäftsführer für einen Sitz im IAB-Vorstand zur Verfügung gestellt. Er wurde ohne Gegenstimme gewählt und wird künftig das Ressort Ausbildung übernehmen. David Burst hat sich entschieden, von seinem Amt als Präsident zurückzutreten und sich künftig auf seine Tätigkeiten im IAB-Vorstand (Ressort Kommunikation und Events) zu fokussieren.

 

Martin Radelfinger wird neuer Präsident 

Als Nachfolger von Burst wurde Martin Radelfinger von Goldbach Group gewählt, der zudem neu im Vorstand der IAB Switzerland Association Einsitz nimmt. Der Verwaltungsratspräsident von Dreifive war bereits 1998 für die Gründung des europäischen Dachverbandes, IAB Europe, mitverantwortlich. Sein umfangreiches Netzwerk im schweizerischen und internationalen digitalen Werbemarkt sucht seinesgleichen.

«Als wir 1997 das IAB von New York via London nach Europa brachten, hatte ich keine Vorstellung davon, welch wichtige Rolle dieser Verband in der Entwicklung der Digitalwerbung in Europa und namentlich auch in der Schweiz spielen würde», lässt sich der frisch gebackene Präsident zitieren. «Jetzt von meinen langjährigen Berufskollegen und Kolleginnen für diese Funktion nominiert zu werden, ist eine grosse Ehre.»

Dem IAB Switzerland Vorstand gehören somit ab der Generalversammlung 2019 sieben Personen an.

 

Veränderungen im Advisory Board 

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA, dem Agenturverband Leading Swiss Agencies und der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM werden künftig deren Geschäftsführer Roland Ehrler (SWA), Catherine Purgly (LSA) sowie Siri Fischer (IGEM) Einsitz im Advisory Board der IAB Switzerland nehmen. Sie erhalten damit eine beratende Funktion. Das Advisory Board setzt sich somit künftig aus 14 Mitgliedern zusammen.

 

Neuer Geschäftsstellenleiter 

Veränderungen gibt es auch in der Geschäftsstelle der IAB Switzerland. Urs Flückiger von Mediamint hat bereits im April die Leitung der Geschäftsstelle zusätzlich zu seinem Sitz im Vorstand übernommen und verantwortet damit die laufenden Geschäfte.

 

Ziele für das Geschäftsjahr 2020 

Ein Kernziel für das aktuelle Geschäftsjahr ist die Etablierung der Transparenzinitiative, welche die IAB Switzerland gemeinsam mit dem SWA und dem LSA vorantreibt. Daneben steht das Thema Datenschutz im Fokus. Hier arbeitet die IAB eng mit den europäischen Partnern zusammen. Schliesslich wird das Thema «Standards im digitalen Werbemarkt der Schweiz» vorangetrieben. Darunter fallen auch Qualitätszertifikate für Agenturen, die im Bereich Digital Marketing tätig sind. Jeweils ein Zertifikat für SEO und SEA gehören zu den ersten, welche im 2. Quartal 2020 im Schweizer Markt angeboten werden. Auch die Thematik 3rd Party Cookies wird die IAB im laufenden Jahr beschäftigen.

Bei der Academy wird das Programm, das aus den Diplomlehrgängen in der Grund- und Aufbaustufe sowie aus verschiedenen Spezialkursen besteht, vorübergehend online weitergeführt.

Westschweizer Zeitschrift L’illustré streicht acht Stellen

Die Westschweizer Zeitschrift L'illustré streicht wegen gesunkener Werbeeinnahmen während der letzten Jahre acht Stellen. Vier Personen werden entlassen, vier weitere werden frühpensioniert.

Westschweizer Zeitschrift L’illustré streicht acht Stellen

Die Werbeumsätze der Zeitschrift haben sich in den letzten sechs Jahren «mehr als halbiert», schreibt die Gruppe Ringier Axel Springer am Dienstagabend in einer Mitteilung. Die Corona-Krise habe die wirtschaftliche Lage zusätzlich verschärft.

L’illustré habe die Leserschaft im Jahr 2019 zwar steigern können und werde vom Publikum weiterhin geschätzt, heisst es weiter. Der Titel müsse aber für die Zukunft auf ein neues Fundament gestellt werden.

Für die entlassenen Mitarbeitenden kommen flankierende Massnahmen zum Einsatz, die gemäss Mitteilung über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Die Redaktion werde künftig aus einem 23-köpfigen Team bestehen. Auch Freelancer aus der Romandie sollen miteinbezogen werden.

Das Magazin feiert im kommenden Jahr das 100-Jahre-Jubiläum. (SDA)

Admire schafft für AgentSelly Kundennähe mit Marketing Automation

Admire hat für AgentSelly den Auftritt analysiert und optimiert. Mit der Marketing-Automation-Lösung BSI Studio will die Berner Agentur für den Immobilienmakler neue Massstäbe in puncto Automatisierung und Omnichannel-Kommunikation setzen.

AgentSelly

Nach abgeschlossener Researchphase wurden, gemeinsam mit dem Kunden, starke Value Propositions definiert, prägnante Keyvisuals kreiert und die Website auf Basis der Erkenntnisse optimiert. Mittels programmatischer Anzeigen sollen nun potentielle Interessenten auf das Angebot aufmerksam gemacht werden.

Um die gewonnen Daten sinnvoll und gewinnbringend bearbeiten zu können, wurden diverse Customer Journeys entwickelt und mittels Marketing-Automation-Software umgesetzt. Damit soll AgentSelly jeden Interessenten auf seiner Reise zum Wohnungs- oder Hausverkauf optimal betreuen und jedem Interessenten die zu ihm passenden Infos bieten können.

Verantwortlich bei AgentSelly: Claudio Landmesser (CEO); Oliver Wirtz (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Admire: Boris Aebi (CEO); Oliver Hofer (Leiter Beratung); Vincent Kauter (Senior Berater); Ben Thomann (Leiter Grafik); Victor Zollikofer (Leiter Bild); Kevin Freitag (Interaction Designer); Mariana Hurtado (3D-Design).

Nexum konzipiert Tool für die digitale Messeplanung für Bernexpo

Nexum hat für das Live-Marketing-Unternehmen Bernexpo ein digitales Service-Center konzipiert und umgesetzt. Mit der Konsolidierung und Digitalisierung der Buchungsprozesse soll die Stand-Anmeldung für die Aussteller erheblich vereinfacht werden.

Bernexpo

Die neue Plattform begleitet die Aussteller von der initialen Registrierung, über die Stand-Anmeldung inklusive Buchung von Zusatzdienstleistungen, Versicherungen, Werbemitteln sowie Gästekarten, bis zur Nachbearbeitung des Messeauftrittes. Zentrales Element ist eine userfreundlich gestaltete Aufgabenübersicht, die den Benutzer durch den Buchungsprozess führt und die Navigation zu bestehenden Systemen und wieder zurück gewährleistet. Alle beteiligten Systeme sind mittels Single-Sign-on zugänglich. Der neu gestaltete Seitenrahmen soll ein konsistentes und durchgängiges Nutzererlebnis über alle Systeme sicherstellen.

Integrierte Marketing-Funktionen sowie eine externe Marketing-Automation-Lösung erlauben den Messe-Teams von Bernexpo, effizient mit ihren Kunden zu kommunizieren und ihre Produkte und Dienstleistungen zielgerecht zu vermarkten.

Nexum hat die Bernexpo Groupe über den gesamten Projektzyklus hin unterstützt und zeichnete unter anderem für die UX-Konzeption (Prototyping und User Testing), das Screendesign, sowie die technische Implementierung verantwortlich. Die Lösung wurde als moderne Frontend-Applikation mit dem MEVN-Stack (Mongo-DB, Express, Vus.js, Node.js) realisiert.

Nueva präsentiert Feldschlösschen-Website in neuem Kleid

Die Zürcher Agentur Nueva hat für Feldschlösschen den Digitalauftritt mittels neuem CMS aufgefrischt. Nun braucht die Website nur noch drei Navigationspunkte.

Feldschlösschen

Der Web-Aufttritt, das Tor zur Marke Feldschlösschen, wurde komplett neu gestaltet und weiterentwickelt. Bei nahezu gleichbleibendem Content wurde das Look & Feel deutlich modernisiert und auch in Sachen Technik auf den neusten Stand gebracht.

Durch eine clevere Aufteilung und einem konsequenten Teaserkonzept braucht es nun nicht mehr als drei Navigationspunkte, um das reiche Sortiment, das verwurzelte Erbe und die Markenidee «Feldschlösschen verbindet» auf der Website zugänglich und erlebbar zu machen. Durch ein komplett modular gebautes System können sämtliche Elemente auf jeder Seite an jedem Ort mittels Drag&Drop platziert werden.

 

Neues CMS eingesetzt

Für die Umsetzung hat die Zürcher Agentur auf das neue CMS Umbraco Heartcore zurückgegriffen, das zum Pitch-Zeitpunkft vergangenen Herbst noch gar nicht verfügbar war. Damit gehört Nueva zu den ersten Agenturen, die Umbraco auf einer vollständigen Jamstack-Architektur rund um Nuxt und Vue.js hochgezogen hat.

 

Massnahmen zur Steigerung der UX

Um die User Experience auf der Website weiter zu steigern, hat die Agentur Massnahmen umgesetzt wie die smoothe Animation der wählbaren Gebinde auf der Produkt-Detailseite, der Filter nach Bittergrad, Alkoholgehalt und Farbe auf der Produktübersicht, sowie auch den «Paternoster» als alternative Übersicht auf die einzelnen Biere, die sich wie das namensgebende Liftsystem «on scroll» rauf und runter bewegt.

 

Alles API: Die Promo-Engine

Bereits vor drei Jahren hat die Nueva-Schwesteragentur Cab Web Services eine Lösung für Promotionen gebaut, die auf TYPO3 basiert, um die vielen On-Pack-Promo-Codes für diverse Wettbewerbe und deren Preisausschüttung für Feldschlösschen zu managen. Um den Headless-Ansatz ganzheitlich zu verfolgen, hat Nueva eine API konzipiert, die Cab als Update der Promo-Engine umgesetzt hat. Auch die Übertragung in die bestehende Kundendatenbank und die Verbindung zum Newsletteranbieter konnte damit gelöst werden.

Das komplette Frontend kann so unabhängig bleiben und die Preise aus der Promo-Engine anzeigen, Millionen Codes an die Engine senden und gleichzeitig Content aus Umbraco ausliefern. Zudem kann die Promo-Engine durch diese Erweiterung auch innerhalb von Mobile-Apps  und ähnlichem genutzt werden.

Feldschlösschen

Verantwortlich bei Feldschlösschen Getränke: Jérôme Rueff (Brand Director); Dominique Zingg (Head of Content Studio); Milica Cekic (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Nueva: Remo Brunner (Beratung und Projektleitung); Jonas Hermann, Daniel Nussbaumer (Art Direction); Manuela Zogbaum, Janson Cheeramkunnel, Frank Matuse, Jonas Müller, Matthias Nötzli (Entwicklung).

Sunrise und Salt machen gemeinsame Sache beim Glasfaserausbau

Zehn Jahre nach der gescheiterten Fusion spannen Salt und Sunrise beim Ausbau des Glasfasernetzes zusammen. Damit wollen sie ein Gegengewicht zum Branchenprimus Swisscom bilden. Ein Neuanlauf für eine Hochzeit ist dies allerdings nicht.

Salt

Konkret gründen Sunrise und Salt das neue Gemeinschaftsunternehmen «Swiss Open Fiber», um in den nächsten fünf bis sieben Jahren 1,5 Millionen neue Glasfaserleitungen in die Haushalte (FTTH) zu legen. Damit würden über 70 Prozent der Bevölkerung mit den ultraschnellen Datenautobahnen erschlossen. Das wären etwa doppelt so viele wie heute, gaben Salt und Sunrise am Dienstag bekannt.

Insgesamt sollen 3 Milliarden Franken in den Ausbau investiert werden. «Das ist ein ambitiöses Programm», sagte der Verwaltungsratspräsident des neuen Unternehmens, Marc Furrer. Der Markt für Hochgeschwindigkeitsinternet erhalte einen neuen Schub, nachdem er in den letzten Jahren ins Stocken geraten sei. Von einer Belebung des Telekommarktes sollen die Konsumenten mit günstigen Preisen profitieren.

Furrer ist eine prominente Figur: Als Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission Comcom verhinderte er vor gut einem Jahrzehnt einen Wildwuchs beim Glasfaserbau, indem er die Branche auf einheitliche Standards bei der Erschliessung verpflichtete wie beispielsweise die Glasfaserdose in den Wohnungen mit vier Anschlüssen.

Furrer sagte: «Ich glaube an den Erfolg des Glasfaserausbaus, den wir vor zehn Jahren mit viel Herzblut gestartet haben.» Nun müsse man vorwärts machen. «Es ist mir ein persönliches Anliegen, das damals angestrebte Ziel nun zu erreichen.» Deshalb habe er das Verwaltungsratspräsidium des neuen Gemeinschaftsunternehmens übernommen. «Das ist ein echtes Impulsprogramm für die Schweizer Wirtschaft, indem man leistungsfähige Kommunikationsinfrastrukturen baut.»

 

Glasfaserbau in den Agglos

Da die Innenstädte bereits grösstenteils mit den schnellen Datenleitungen erschlossen seien, konzentriere man sich auf die Agglomerationen, sagte Salt-Chef Pascal Grieder. «In den ländlichen Gebieten wird es sehr wahrscheinlich schwierig, wirtschaftlich auf einen grünen Zweig zu kommen.» Dort werde wahrscheinlich die neue Mobilfunktechnologie 5G führend sein.

Es sei noch zu früh, um zu sagen, wo konkret gebaut werde, sagte Grieder. Man befinde sich bereits in Gesprächen mit verschiedenen Parteien. «Wir erwarten, dass wir bereits im vierten Quartal mit dem Bau beginnen», sagte Sunrise-Chef André Krause.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen Swiss Open Fiber wolle beim Bau der Glasfasern mit den lokalen Elektrizitätsfirmen zusammenarbeiten, sagte Furrer am Rande der Konferenz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Man komme schneller mit den Glasfasern in die Häuser, wenn man die Leerrohre der EWs verwenden könne. «Wir wollen sicher nicht Strassen aufreissen.» Der Bau werde an Generalunternehmer ausgelagert.

 

Auch für Swisscom offen

Zunächst werden Sunrise und Salt die neuen Glasfaserleitungen nutzen. Aber man lade auch weitere Telekomanbieter ein, ihre Dienstleistungen auf dieser Infrastruktur zu den Kunden zu bringen, sagte Sunrise-Chef Krause. Man biete eine offene Plattform.

Damit sei das neue Glasfasernetz auch für die Swisscom zugänglich, sagte Salt-Chef Pascal Grieder: «Wir sind offen für sämtliche Netz- und Retailpartner. Es geht nicht darum, ein neues Monopol zu schaffen.»

Die Swisscom zeigte sich offen für Gespräche. «Wir prüfen wie in der Vergangenheit Möglichkeiten zur Kooperation», sagte Swisscom-Sprecher Sepp Huber.

Grieder appellierte auch an Gemeinden und EWs, die mit dem Gedanken an einen Glasfaserbau spielen würden, sich zu melden: «Wir sind da und wollen schnell bauen.»

 

Finanzinvestor ins Boot holen

Sunrise und Salt wollen den milliardenschweren Ausbau nicht alleine stemmen. Man werde einen Finanzinvestor ins Boot holen, der am Ende etwa die Hälfte am Gemeinschaftsunternehmen besitzen dürfte, sagte Krause. Das sei möglich, weil es am Kapitalmarkt viele Infrastrukturinvestoren gebe, die bereit seien, derartige Projekte zu unterstützen.

Damit profitieren Sunrise und Salt von den tiefen Zinsen am Kapitalmarkt. Denn angesichts dieser suchen solche Investoren händeringend nach renditebringenden Anlagen.

 

Keine neuen Hochzeitspläne

Ein Neuanlauf für eine Hochzeit von Salt und Sunrise ist die Glasfaserkooperation allerdings nicht. «Ein Zusammengehen von Sunrise und Salt steht nicht auf Tagesordnung», sagte Sunrise-Chef André Krause.

Eine Fusion der beiden Swisscom-Konkurrenten habe die Eidgenössische Wettbewerbskommission Weko vor zehn Jahren verboten. Es werde auch keine Zusammenlegung der Mobilfunknetze geben, sagte Krause. Denn sowohl Sunrise als auch Salt hätten ihre Handyantennenmasten bereits an die spanische Cellnex verkauft.

«Wir kooperieren hier bei der Glasfaser, weil es für beide Unternehmen auch als eigenständige Gesellschaften Sinn macht, sich zu engagieren», sagte Krause. Die ökonomischen Vorteile seien evident.

Pikant ist, dass sich Marc Furrer als Comcom-Präsident stets für eine Zusammenlegung der Mobilfunknetze von Sunrise und Salt stark gemacht hatte. Nun ist ebendieser Furrer Präsident des neuen gemeinsamen Glasfaserunternehmens. (SDA)

Evoq entwickelt einen neuen Markenauftritt für Wilco

In Vorbereitung auf das 50-Jahre-Jubiläum präsentiert sich Wilco mit einem neuen Markenauftritt. Evoq schärfte die Markenpositionierung und entwickelte das neue Corporate Design, womit der Kern der Marke über alle Touchpoints erlebbar wird: Being sure.

Wilco

Nach einer umfangreichen Analysephase mit internen und externen Stakeholdern wurde die Markenpositionierung von Wilco überarbeitet, Vision und Mission ausformuliert sowie die fünf Markenwerte definiert. Der Claim «Being sure» soll den Kern der Marke auf den Punkt bringen und das Unternehmen als Lösungsanbieterin, die den Menschen und dessen Sicherheit ins Zentrum stellt, positionieren.

 

Flexibles Designsystem

Für den neuen Markenauftritt wurde in einem intensiven kreativen Prozess ein flexibles Designsystem geschaffen, das sich auf alle Berührungspunkte anwenden lässt und ein konsistentes Markenerlebnis ermöglicht.

Das Logo mit dem selbstbewussten Schriftzug und dem neuen Bildzeichen soll die beiden Extreme der Marke vereinen: Technik, Innovation und Prozesssicherheit mit Leidenschaft, Verantwortung und Begeisterung. Die Bildwelt setzt auf eine kontrastreiche, helle Farbstimmung mit warmen Akzenten. Die kräftigen Markenfarben sollen die Marke selbstbewusst und modern auftreten lassen und in Kombination mit den sekundären Gestaltungselementen eine dynamische Konsistenz in den Auftritt bringen, die immer wieder neu ist.

 

Website als dynamischer Informationshub

Diese Dynamik wird inhaltlich wie visuell auch von der neuen Onlinepräsenz mitgetragen. Mit grossflächigen Bildern, einem spielerischen Umgang mit den neuen Markenfarben sowie mikro-animierten Markenelementen soll die Website einen optimalen Einstieg in die neue Markenwelt von Wilco bieten.

Kundenspezifische Anwendungen, das darin steckende Fachwissen sowie neue Technologien bilden die inhaltliche Basis der Site und können über die Navigation direkt angesteuert werden. Strukturiertes Wissen und vertiefte Informationen sowie Querverlinkungen bereiten den Weg zur individuellen Lösung. Key-Features können interaktiv entdeckt werden und gezielte Empfehlungen animieren, sich tiefer in die Materie einzulesen. Der Informationshub soll somit Kundenanwendungen als spezifische Lösung einer Vielzahl von Technologien, Produkten und Services erlebbar machen.

 

Von der Visitenkarte bis zum 100-Quadratmeter-Messestand

Der neue Auftritt sowie erste Massnahmen sind seit Anfang Jahr zu sehen. Zur Einführung wurde ein Markenfilm realisiert, der am internen Lancierungsevent die Mitarbeitenden ein erstes Mal begeisterte. Neben der umfassenden Website wurde auch die gesamte Geschäftsausstattung sowie Office-Templates, Qualifizierungsdokumentationen und Gebäudebeschriftung neu realisiert. Zudem ist der neue Auftritt auch auf Social Media, in Anzeigen und im Messeauftritt erlebbar.

Wilco

Verantwortlich bei Wilco: Christoph Herdlitschka (Leiter Marketing & Product Management); Andreas Isler (Manager Marketing & Communications). Verantwortlich bei Evoq: Christian Sutter (Mandatsleitung); Dominique Haussener (Beratung, Strategie Digital); Sara Streule (Creative Direction); Amanda Fuchs, Marta Frieden (Art Direction); Carolin Hohmann, Marion Börke (DTP); Corinne Brunner (Screendesign); Susanne Pfäffli (Konzept, Text); Marcel Marty, Beatrice Burkart (Programmierung).

Luzerner Kantonsrat will Online-Medien zurzeit noch nicht fördern

Der Kanton Luzern soll zum jetzigen Zeitpunkt keinen Effort unternehmen, um Online-Medien zu fördern. Der Kantonsrat ist der Meinung, dass zunächst die vom Bund aufgegleiste Medienförderung abgewartet werden solle.

Kantonsrat

Der Kantonsrat lehnte am Montag eine Motion von Rahel Estermann (Grüne) ab. Estermann wollte den Regierungsrat dazu verpflichten, ein Modell für die Förderung von Onlinemedien auszuarbeiten. Sie begründete ihr Begehren damit, dass die Medien wirtschaftlich unter Druck stehen würden, und die Qualität darunter leide.

 

Digitaler Kanal wichtig für junges Publikum

Unterstützung erhielt die Grüne Fraktion nur von der SP. Deren Votantin Simone Brunner (SP) sagte, der digital Kanal sei wichtig, um ein junges Publikum zu erreichen. Sie forderte, dass die Berichterstattung in Luzern wieder breiter aufgestellt werde und analytischer und fundierter berichtet werde.

 

Keine kantonale Lösung

Die bürgerlichen Fraktionen lehnten die Motion ab. Die Medien seien in der Krise, erklärten ihre Sprecher. Es wäre aber falsch, eine kantonale Lösung zu schaffen. Daniel Keller (SVP) äusserte zudem Bedenken, dass bei einer einseitigen kantonalen Medienförderung die Unabhängigkeit der Presse gefährdet werden könnte.

Die bürgerlichen Fraktionen stützten damit die Haltung des Regierungsrats. Wirtschaftsdirektor Fabian Peter sagte, der Bund stehe im Lead. Es werde dort bald eine Vorlage ins Parlament kommen. Peter verwies dabei auf den von der zuständigen Ständeratskommission am Montag gefällten Entscheid, sich grundsätzlich für eine stärkere Unterstützung von Zeitungen, Radio- und TV-Stationen sowie Nachrichtenagenturen einzusetzen. (SDA)

Tessin buhlt mit einer neuen Kampagne um die Gäste aus der Deutsch- und Westschweiz

Ticino Turismo lancierte am Montag eine mehrstufige Kampagne, die sich in erster Linie an Gäste aus der Deutsch- und Westschweiz richtet.

Kampagne

Der Tourismussektor im Tessin bereitet sich darauf vor, wieder Gäste zu empfangen. Seit dem 4. Mai 2020 dürfen Hotels wiederTouristen beherbergen. Die Mehrheit der Tessiner Unterkünfte werden folglich im Laufe des Monats ihre Türen öffnen. Am 11. Mai fiel der Startschuss für Restaurants, Bars, Museen und den Einzelhandel. Am 8. Juni soll ein weiterer Schritt folgen, wenn voraussichtlich auch alle sonstigen touristischen Leistungsträger ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen. Dieser klare Fahrplan ermöglicht es Ticino Turismo, wieder um Gäste zu werben. Eine mehrstufige Kampagne wird lanciert und richtet sich in erster Linie an Touristen nördlich der Alpen.

 

«See you soon – das Tessin freut sich auf euch»

Nachdem das Tessin seine Gäste schweren Herzens bitten musste, an Ostern zu Hause zu bleiben, ist nun der Moment gekommen, wieder aktiv um sie zu werben. «Nach der Krise treten wir jetzt mit der Öffnung von Hotels und Restaurants in die Erholungsphase ein», erklärt Angelo Trotta, Direktor von Ticino Turismo. «Die letzten Wochen haben uns allen gezeigt, wie wichtig die Touristen für den Kanton Tessin sind. Sie werden deshalb mehr als willkommen sein.»

Dieser Teil der Kampagne wird mit dem Slogan «See you soon – das Tessin freut sich auf euch» eingeläutet.

«Unsere Schweizer Gäste sollen wissen, dass der Tourismus im Tessin wieder zum Leben erwacht», erläutert Manuela Nicoletti, Marketingdirektorin von Ticino Turismo. «Die Solidarität aus der restlichen Schweiz für das Tessin war gross. Viele haben uns in den letzten Wochen via Social Media kontaktiert und ausgedrückt, wie sehr ihnen der Besuch in der italienischen Schweiz zu Ostern gefehlt hat. Ein wesentlicher Teil dieser Phase unserer Kampagne wird deshalb auch der enge Kontakt mit den Gästen über Social Media sein, bei denen die Lieblingsorte der Tessin-Fans eine Rolle spielen.»

Mit der Entspannungsphase kommen die ersten Schritte in die Normalität und Ferien im eigenen Land werden für Schweizer möglich sein. Um Buchungen für die Sommer- und Herbstsaison zu generieren, hat Ticino Turismo deshalb mit dem Vertriebspartner Swiss Travel Center Spezialangebote kreiert, bei denen Gäste bis zum 31.10.2020 von 20 Prozent Ermässigung auf den Tagespreis ausgewählter Tessiner Hotels profitieren. Mit dabei sind Hotels aller Kategorien.

 

Relaunch des Tessiner Tourismus mit der Botschaft «Exotik liegt so nah»

Der komplette Relaunch des Tessiner Tourismus ist aktuell für Juni vorgesehen, so dass Ticino Turismo dann in die nächste Phase der crossmedialen Marketingkampagne wechselt. Wenn am 8. Juni 2020 voraussichtlich die übrigen touristischen Leistungsträger wieder öffnen können, heisst es «Welcome back – Bentornato». Unter dem Motto «Exotik liegt so nah» werden dann die verschiedenen exotischen, mediterranen Landschaftsaspekte der italienischen Schweiz gezeigt. Darüber hinaus erhalten Gäste kontinuierlich konkrete Tipps für die Sommerferien im Tessin. Dazu zählen Kraftorte in der Natur, um nach der Krise wieder Energie zu sammeln, Ideen für Wander- und Veloausflüge oder Aktivitäten am Wasser. Ausserdem wird die Hygiene für Feriengäste eine grössere Rolle spielen als zuvor, weshalb dieser eigentlich selbstverständliche Faktor in Schweizer Hotels und Gaststätten in der Kommunikation von Ticino Turismo künftig stärker thematisiert wird. So soll herausgestellt werden, dass sicheres Reisen im Tessin gewährleistet wird.

 

Hoffnung auf deutsche Gäste im Sommer

Die mögliche Öffnung der Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich ab dem 15. Juni 2020 wurde in Aussicht gestellt, so dass auch ausländische Touristen ihre Sommerferien in der Schweiz verbringen könnten. «Auch wenn der grösste Gästeanteil im Tessin traditionell aus der Schweiz kommt, haben wir vor allem im August und September normalerweise viele Besucher aus dem süddeutschen Raum», erklärt Direktor Angelo Trotta. «Mit der Grenzöffnung vor der Sommerferienzeit könnte die italienische Schweiz somit auch für Deutsche eine attraktive Alternative zu den üblichen Badeferien am Mittelmeer sein.»

 

«Vivi il tuo Ticino» – Ferien für im Tessin wohnhafte Personen im Heimatkanton

Neben der Kampagne zur Bewerbung von Gästen ausserhalb des Kantons hat die Tessiner Regierung vergangene Woche gemeinsam mit Ticino Turismo und der Kantonalbank das Projekt «Vivi il tuo Ticino» lanciert. Ziel ist es, die lokale Tourismuswirtschaft anzukurbeln und die lokale Bevölkerung zu animieren, ihren Kanton neu zu entdecken. Alle im Tessin wohnhaften Personen erhalten dafür Gutscheine mit 20 Prozent Rabatt auf Hotelübernachtungen im südlichsten Kanton und Restaurantgutscheine über 25 Schweizer Franken, die in lokalen Restaurants eingelöst werden können. Die Aktion gilt vom 22. Juni bis zum 30. September 2020.

Zeitmesser für Unabhängige: MetaDesign positioniert Fortis Uhren neu

Nach über 100 Jahren überarbeitete MetaDesign die Marke Fortis von Grund auf neu. Mit einer eigenwilligen Markenidentität hebt sich die Grenchener Uhrenmanufaktur bewusst in einem Markt ab, der vor allem auf die Schlagwörter «Swissness» und «Heritage» setzt. 

MetaDesign

Aus der Zusammenarbeit von Fortis und MetaDesign geht eine Marke hervor, die sich deutlich zu ihrer Unabhängigkeit bekennt. Die ihr kraftvolles Design selbstbewusst nutzt, um die robusten Eigenschaften ihrer Uhren hervorzuheben. Zeitmesser, die im Alltag alles mitmachen und wie ein gutes Werkzeug jeder Belastung standhalten. Die nicht allen gefallen müssen und wollen. Und die dafür von ihren Trägern geliebt werden.

Jupp Philipp, der Fortis 2018 übernommen hat, setzt bewusst auf die Kraft seiner Marke, um ihre Zukunft eigenständig zu gestalten. Im Zuge der neuen Positionierung schärfte MetaDesign Logo, Typographie, Bildsprache, Markensprache und alle weiteren Grundlagen der Markenkommunikation. Und bereitete so eine Bühne mit Ecken und Kanten für Zeitmesser, die präzise ausführen, wofür sie geschaffen wurden. Ohne Wenn und Aber. Ein Leben lang.

 

Jupp Philipp, Eigentümer Fortis: «Unsere Uhren gehören ans Handgelenk, nicht in den Tresor. Diese Leidenschaft für den Gegenstand und unseren Drang zur Unabhängigkeit hat MetaDesign sofort verstanden – und in aller Deutlichkeit auf den Punkt gebracht.»

«Eine gute Uhr begleitet durchs Leben. Genauso wie eine klare Haltung. Fortis hat beides. Jupp Philipp und sein Team haben den ausgesprochenen Willen, Fortis eigenständig zu positionieren. Das verdient Respekt.», so MetaDesign CEO, Alexander Haldemann.

MetaDesign

Ständeratskommission begrüsst Medienförderung im Grundsatz deutlich

Der Bundesrat will Zeitungen, Radio- und TV-Stationen sowie Nachrichtenagenturen künftig stärker unterstützen. Die Ständeratskommission ist grundsätzlich damit einverstanden, beantragt aber Anpassungen am Massnahmenpaket zu Gunsten der Medien.

Medienförderung

Mit elf zu zwei Stimmen ist die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KVF) auf die Vorlage eingetreten, wie die Parlamentsdienste am Montag mitteilten. Eine intakte Medienlandschaft sei aus demokratie- und staatspolitischer Sicht für die Schweiz unverzichtbar. Das Massnahmenpaket sieht neben einem Ausbau der indirekten Presseförderung eine Unterstützung von Onlinemedien sowie allgemeine Massnahmen zugunsten der elektronischen Medien vor. Die Vorlage sei ausgewogen, findet eine Kommissionsmehrheit. Eine Minderheit beantragt Nichteintreten.

 

Prioritäre Hilfe für die Kleinen

In der Detailberatung nahm die Kommission Anpassungen am Entwurf des Bundesrats vor. Einstimmig beantragt sie ihrem Rat, die Zustellermässigungen an die Auflage zu koppeln. Je höher die Auflage einer Zeitung oder einer Zeitschrift ist, desto tiefer sollen die Ermässigungen sein. Mit der Abstufung will die Kommission die lokale und regionale Presse verstärkt unterstützen.

Bei der Förderung der Onlinemedien stärkt die Kommission dem Bundesrat den Rücken. Demnach sollen nur Onlinemedien unterstützt werden, welche ihr Angebot auch über Gegenleistungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer finanzieren. Mit neun zu drei Stimmen wurde ein Antrag abgelehnt, welcher eine Öffnung der Unterstützung auf kostenlose Angebote forderte. Eine Minderheit hält an diesem Antrag fest.

 

Teilung der Vorlage diskutiert

Im Raum steht auch eine Teilung der Vorlage. Gemäss einem Antrag soll der Ausbau der indirekten Presseförderung und die Unterstützung zugunsten der elektronischen und Onlinemedien in zwei Entwürfe aufgeteilt werden. Die Ständeratskommission hat sich nur knapp – mit 7 zu 6 Stimmen – dagegen ausgesprochen. Die Mehrheit sei der Ansicht, dass Print und Online in der heutigen Medienwelt eine Einheit darstellten und deren Förderung deshalb auch gemeinsam zu diskutieren sei. Eine Minderheit stehe für eine Teilung aus, um die Beratung der indirekten Presseförderung möglichst rasch abzuschliessen.

Die weitere Beratung des Medienpakets wird die Kommission Ende Mai führen. Die Vorlage soll in der Sommersession erstmals in der kleinen Kammer diskutiert werden.

 

Neues Modell

Neben der SRG, die aktuell 1,2 und ab 2021 1,25 Milliarden Franken vom Gebührentopf erhält, fliessen bis anhin 111 Millionen Franken pro Jahr an die privaten Medien: 81 Millionen an die lokalen Radio- und Fernsehstationen und 30 Millionen in die Postzustellung der Regional- und Lokalpresse.

Gemäss dem bundesrätlichen Entwurf sollen für die indirekte Presseförderung neu 50 statt 30 Millionen Franken zur Verfügung stehen. Onlinemedien sollen pro Jahr 30 Millionen Franken erhalten. Sie wurden bisher nicht gefördert.

 

Medienmarkt in der Krise

Am Ausbau der Medienförderung schieden sich in der Vergangenheit die Geister. Verschiedene Reformen fanden keine Mehrheit – sei es in der Regierung, sei es im Parlament. Der Druck auf die Medien nimmt jedoch laufend zu. Schon vor der Corona-Krise sanken die Werbeerlöse rasant. Seit der Jahrtausendwende hat die Schweizer Presse mehr als zwei Drittel ihrer Werbeeinnahmen verloren. Die Pandemie hat die vorhandenen Probleme noch einmal vergrössert. Die Verlagshäuser sehen sich daher gezwungen, immer mehr Kosten auf die Abonnenten abzuwälzen sowie Personal abzubauen.

 

Notförderung mehrheitsfähig

Ob das Medienpaket im Parlament mehrheitsfähig ist, wird sich in den kommenden Monaten weisen. Klar ist, dass das Parlament die Notlage erkannt hat. National- und Ständerat stimmten in der ausserordentlichen Session Anfang Mai für eine Überbrückungshilfe. Dazu gehören befristete Mittel, damit die Nachrichtenagentur Keystone-SDA ihren Text-Basisdienst den Schweizer Medienkunden in Deutsch, Französisch und Italienisch unentgeltlich zur Verfügung stellen kann. Zudem geht es um kostenlose oder vergünstigte Zeitungszustellung und Nothilfe von 30 Millionen Franken für private Radios und TV-Stationen.

Die Massnahmen sollen die Zeit überbrücken, bis das reguläre Medienpaket in Kraft tritt. Die Verwaltung erarbeitet derzeit die entsprechende Notverordnung. (SDA)

Davos Klosters lanciert einen traumhaften Sommer

Zwei Monate nach dem erzwungenen Ende der Wintersaison und passend zu den aktuellen Lockerungen lanciert Davos Klosters die Sommersaison. «Dreams Unlimited» heisst das Motto für den Sommer in den Bergen.

Klosters lanciert

Schweizerinnen und Schweizer sind reif für unbeschwerte Tage in den Bergen: Zwei Monate nach dem «Lockdown» zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie rückt eine stufenweise Normalisierung des Alltags immer näher. Hotel- und Destinationsplattformen verzeichnen bereits vermehrt Zugriffe und Buchungen für Wochenenden und Ferien in Davos Klosters.

Über die Website Davos.ch/dreamsunlimited respektive Klosters.ch/dreamsunlimited können Gäste Ferienwünsche für den Sommer 2020 angeben sowie das Datum und einen Budgetrahmen definieren.

 

Fortführung der Mehrwertstrategie

«Dreams Unlimited» wurde vom Team der Destination Davos Klosters selbst konzipiert, wie CEO Reto Branschi erklärt: «Dreams Unlimited ist die Fortführung der Mehrwertstrategie, die wir seit Jahren verfolgen: Statt Rabatte zu offerieren, wollen wir unseren Gästen einfach mehr für ihr Geld bieten.»

Das Rezept gehe gemäss Branschi seit Jahren auf: «Weder nach der Finanzkrise 2008, noch nach der Wechselkurskrise 2015 musste sich Davos Klosters auf Rabattschlachten einlassen. Mit Dreams Unlimited führen wir nun diese erfolgreiche Mehrwertstrategie fort.»

Hinter Dreams Unlimited steht auch eine Medienstrategie, wie Reto Branschi weiter ausführt: «Wenn wir unsere Gäste überraschen, werden sie das auch ihren Freunden zeigen. Über soziale Netzwerke erreichen wir so ein riesiges Publikum und begeistern es für einen Aufenthalt in Davos Klosters.»

Die Kampagne lanciert den Sommer 2020 in Davos Klosters. Die Sommersaison startet am 8. Juni 2020 und dauert bis 25. Oktober 2020. Begleitet wird die Lancierung von einer umfassenden Marketing- und Kommunikationskampagne. Diese wird von Promis wie dem HCD-Trainer Christian Wohlwend und dem mehrfachen Olympiasieger Dario Cologna unterstützt.

 

https://vimeo.com/417990858

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