SwissPass Smile, TBWA\Zürich und Unic lancieren MärliTrax

Die Agenturen TBWA\Zürich und Unic möchten mit den neuen MärliTrax von SwissPass Smile, dem Programm des öffentlichen Verkehrs für Familien und Jugendliche, die Zugreisen für die jüngeren Passagiere magisch machen.

TBWA

Während einer langen Zugfahrt wollen Kinder irgendwann nur noch eins: Mit dem Handy spielen. Obwohl Eltern wissen, dass ins Smartphone starren nicht die beste Lösung ist, bleibt es oft die Einzige, wenn es darum geht, eine entspannte Fahrt zu geniessen.

Mit MärliTrax will SwissPass Smile das Reiseerlebnis für alle verbessern. Märchen-Podcasts sollen die vorbeifahrende Landschaft in eine Bühne für spannende Geschichten verwandeln.

 

Ein interaktives Erlebnis

Jedes Märchen ist von einer bestimmten Zugstrecke in der Schweiz inspiriert und passend dafür geschrieben. Durch Geotargeting werden Schlösser, Berge und Flüsse, an denen man vorbeifährt, in Echtzeit Teil der Hörspiele. Je nachdem, wo man zusteigt, verändert sich sogar die Märchenlänge modular.

Der Blick aus dem Zugfenster wird mit Audiocontent verknüpft. Die kindliche Fantasie kann daraus ein völlig neues und interaktives Erlebnis verwandeln. Zum Beispiel fahren Kinder von Basel aus mit Topolina nach Chiasso auf der Suche nach dem El Dorado. Am Genfersee retten sie mit der jungen Amelie das Feenreich vom Genfersee.

 

Laufend neue Geschichten

Der Launch erfolgte im Sommer 2019 mit einem ersten Märchen von St. Gallen nach Genf. Jetzt kommen laufend neue Strecken und Geschichten dazu. Bis Ende Jahr sollen noch 12 weitere selbstgeschriebene Märchen folgen.

 

Verantwortlich bei SBB: Dominic Lüthy (Product Owner SwissPass Smile); Marion Renn (Kommunikations-Managerin Kinder- und Jugendmarketing); Dominique Eggel (Kommunikations-Managerin). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Manuel Wenzel (Executive Creative Director); Ennio Cadau, Johnny Grubenmann (Text); Caroline Widemann, Katharina Binder (Art Direction); Nadja Stickl, Chantal Szabo, Evelyn Möbius (Beratung); Sasha Djabbari (Digital Direction). Verantwortlich bei Unic: Alexander Farkas, Jeroen Smit (Frontend Development); Thomas Zbinden, Tobias Fink (Backend Development); Katrin Ulmer (Koordination). Verantwortlich bei Jingle Jungle: Federico Bettini, Gabriel Bonomi, Christoph Benz (Sprachaufnahme und Sound Design); Ksenia Raspopina, Colin Schmid (Audio Post Producer/Casting).

Musikindustrie verdoppelt Umsätze bis 2030

Die Corona-Krise belastet zwar auch die Musikindustrie, auf lange Sicht darf sich die Branche aber auf satte Umsatzzuwächse freuen, wie eine Analyse von Goldman Sachs zeigt.

Umsätze

Der Studie zufolge sollen die weltweiten Einnahmen schon in zehn Jahren auf 142 Milliarden Dollar klettern – nahezu das Doppelte des Ergebnisses aus 2019. Getrieben wird das Wachstum vor allem vom Streaming-Markt, der bis 2030 rund 1,2 Milliarden Kunden erreichen soll.

 

Starker Rebound-Effekt erwartet

«Die Umsätze der Musikindustrie werden im Geschäftsjahr 2020 global gesehen wohl um bis zu 25 Prozent einbrechen», zitiert CNBC aus der Analyse der US-Investmentbank. «Besonders hart» soll es den Bereich der Live-Musik treffen, wo aufgrund der anhaltenden Corona-Drohkulisse mit vielen Terminverschiebungen und Konzertabsagen gerechnet werden muss. «Hier könnte es in diesem Jahr zu einem Umsatzeinbruch von 75 Prozent kommen», erklären die Goldman-Sachs-Experten.

Die schlechtere kurzfristige Entwicklung würde allerdings insgesamt betrachtet durch eine äusserst positive längerfristige Perspektive wieder wettgemacht. «Wir erwarten einen starken Rebound-Effekt, der von einem lang anhaltenden Wachstum bei Streaming-Angeboten, einer allgemein zunehmenden Nachfrage nach Musik-Inhalten und Live-Events sowie neuen Möglichkeiten bei der Lizenzierung und förderlichen regulatorischen Bedingungen getragen wird», so die Einschätzung.

 

Grosse Labels als Hauptprofiteure

Laut Goldman Sachs werden die globalen Einnahmen der Musikwirtschaft bis zum Ende des Jahrzehnts auf 142 Milliarden Dollar ansteigen, was einen Zuwachs von 84 Prozent zum entsprechenden Vergleichswert aus 2019 darstellt, der sich bei 77 Milliarden Dollar eingependelt hat. Bis dahin soll der Online-Markt für Streaming-Services dann 1,2 Milliarden Nutzer erreichen – das wären beinahe viermal so viele zahlende Kunden wie im Vorjahr (341 Millionen Nutzer).

Als Hauptprofiteure dieses deutlichen langfristigen Aufwärtstrends werden von den US-Analysten insbesondere grosse Labels wie die Universal Music Group und Sony Music ausgemacht. «Die Plattformen dieser Unternehmen profitieren am stärksten vom Streaming-Boom und dessen riesigen Mengen an Kundendaten. Der Konkurrenzkampf wird sich aber auch hier vermutlich noch intensivieren», heisst es im Bericht. (pte)

Ads&Figures erstellt neue Kampagnenmechanik für Geschenkidee.ch

Für Geschenkidee.ch hat die Agentur Ads&Figures eine auf dem Multichannel-Ansatz basierende neue Kampagnenmechanik für Social Media erstellt. Potenzielle Kunden werden auf den sozialen Kanälen über die gesamte Customer Journey – und nicht nur auf Teilen davon – begleitet. Die neue Strategie vereint somit verschiedene Teilziele: Von Branding bis hin zum Sale.

Geschenkidee.ch

Die neu implementierte Kampagnenstruktur basiert auf der Analyse bestehender Datensätze von Geschenkidee.ch. So wurde das aktuelle Setup der Social-Media-Kanäle beurteilt und eine Potentialermittlung durchgeführt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen erarbeitete Ads&Figures gemeinsam mit Geschenkidee.ch anschliessend ein neues Konzept. Das übergeordnete Ziel war die Senkung der Akquisekosten für Neukunden sowie die Rentabilitätssteigerung bei bestehenden Kunden.

«Die Social-Media-Kanäle sind für uns als Unternehmen strategisch bedeutsam. Das von Ads&Figures nach einem Workshop vorgestellte Konzept war sehr logisch und vor allem versprach es eine erhöhte interne Effizienz. Mittlerweile arbeiten wir täglich mit der neuen Kampagnenstruktur. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend», sagt Regina Ellmann, CMO bei Geschenkidee.ch.

Neues Label soll Gästevertrauen in das Reiseland Schweiz stärken

Um das Vertrauen der Gäste aus dem In- und Ausland in die Schweiz als sicheres und sauberes Reiseland zu stärken, haben die Tourismusbranchenverbände ein «Clean & Safe»-Label ins Leben gerufen. Initiiert wurde die Kampagne von Schweiz Tourismus (ST) als Bestandteil des «Recovery Plans». Das Label zeigt den Gästen, dass sie einen Betrieb besuchen, der sich bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichtet hat.

Reiseland Schweiz stärken

Mit den zwei ersten Lockerungsmassnahmen am 30. April und 11. Mai geht es Schritt für Schritt zurück zur Normalität. Aber es ist eine neue Normalität, an die sich die Schweizerinnen und Schweizer erst gewöhnen müssen. Hotels, Museen und Restaurants haben den Betrieb wieder aufgenommen und Shopping ist wieder möglich. Voraussichtlich am 8. Juni werden die Bergbahnen, die Schifffahrt und touristische Attraktionen folgen, die Grenzöffnung zu Österreich, Frankreich und Deutschland ist für den 15. Juni vorgesehen. Diese etappierte Öffnung der touristischen Infrastrukur sei sehr erfreulich und müsse zwingend abgestimmt werden mit dem Bedürfnis der Gäste nach Sicherheit und Hygiene, schreibt Schweiz Tourismus in einer Mitteilung vom Donnerstag.

 

Vertrauen der Gäste aus dem In- und Ausland stärken

Die von Bund und Branchenverbänden erarbeiteten Schutzkonzepte für die Öffnung der Betriebe sind obligatorisch. Die Kontrolle zur Einhaltung der Schutzkonzepte liegt bei den kantonalen Behörden. Für manchen Gast mag aber der Schritt in die neue Normalität mit Zweifel und Unsicherheit behaftet sein. Um das Vertrauen der Gäste in das Ferienland Schweiz zu stärken, lancieren die Tourismusbranchenverbände HotellerieSuisse, Seilbahnen Schweiz, IG Parahotellerie Schweiz, Verband Öffentlicher Verkehrsmittel, der Verband Schweizer Schifffahrtsunternehmen, der Verband Schweizer Tourismusmanager und GastroSuisse auf Initiative von ST die Kampagne «Clean & Safe». Die Einbindung weiterer Verbände ist in Planung. Die Kampagne beinhaltet bis jetzt ein neues Label und die Informationsplattform Clean-and-safe.ch, mit einer Übersicht aller branchenspezifischen Schutzkonzepte.

 

Klares und einheitliches Kommunikationsmittel

Mit dem «Clean & Safe»-Label wurde ein einheitliches und leicht erkennbares Kommunikationsmittel geschaffen. Die Betriebe haben mit dem Label die Möglichkeit, ihr Engagement für ein sauberes und sicheres Gästeerlebnis nach aussen zu kommunizieren. Gleichzeitig wird den Gästen aus dem In- und Ausland ein Stück Unsicherheit genommen, weil mit dem Label klar signalisiert wird, dass sich der besuchte Betrieb bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichtet hat.

 

Umsetzung der Kampagne

Das «Clean & Safe»-Label wird von den jeweiligen Branchenverbänden zur Verfügung gestellt. Es stehen insgesamt sechs branchenspezifische Labels zur Verfügung, die visuell vom branchenübergreifenden Label abgeleitet wurden (für Hotellerie, Gastronomie, Schifffahrt, Seilbahnen, ÖV und Meetings). Alle Betriebe, die das für sie passende Label nutzen möchten, müssen sich beim jeweiligen Verband online registrieren lassen und bekräftigen mit ihrer Unterschrift die Einhaltung der Schutzkonzepte. In welcher Form (online, physisch) das Label zum Einsatz kommt, wird immer bedarfsabhängig in Absprache mit dem zuständigen Branchenverband geregelt.

 

Sicherheit und Hygiene werden zum Wettbewerbsfaktor

Als sauberes und sicheres Land hat die Schweiz gerade in Pandemiezeiten gute Karten. ST wird auch im Rahmen des «Recovery Plans» ausdrücklich mit den strengen Schutzkonzepten der Schweizer Hotels, Restaurants, Seilbahnen, der Schifffahrt und des Öffentlichen Verkehrs werben. Das branchenübergreifende Label kommt deshalb besonders auch für die Promotion im Ausland zum Einsatz. Bis zum Start der touristischen Saison soll das Label in der Schweizer Bevölkerung und in den wichtigsten Gästemärkten bekannt sein sowie schweizweit in den Betrieben genutzt werden.

 

Massiver Einbruch des Schweizer Werbemarktes im April

Die Zahlen liegen vor. Die Corona-Krise trifft den Schweizer Werbemarkt im April mit voller Wucht. Nur 312,8 Millionen Franken Werbedruck. Das bedeutet Jahrestiefstwert.

Schweizer Werbemarktes

Dies entspricht einem weiteren Rückgang von -29.5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, welcher bereits die ersten Spuren der Ausgangssperre zeigte. Im Vorjahresvergleich liegt der Bruttowerbedruck im Monat April sogar 40,2 Prozent respektive 210 Millionen Bruttowerbefranken tiefer als 2019. Insgesamt beläuft sich der Bruttowerbedruck 2020 (YTD) auf 1,6 Milliarden. Ein Minus von -17,2 Prozent.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per April 2020 in Mio. Bruttofranken

Schweizer Werbemarktes

Die Krise trifft Out-of-Home mit Verzögerung – aber hart

Leere Strassen, leere Trams. Warum Plakatwerbung schalten, wenn es kaum jemand sieht? Das dachten sich wohl auch die Werbetreibenden in der Schweiz. Minus 66,3 Prozent weniger Werbedruck als im Vorjahr lautet die Bilanz. Allerdings trat der Effekt mit etwas Verzögerung ein. Andere Mediengruppen zeigten bereits im März Rückgänge im Bruttowerbedruck. Wie man mit Kreativität Werbedruck in mediale Reichweite umwandeln kann, zeigt ein Beispiel einer OOH-Imagekampagne aus Deutschland. «Wir danken allen, die dieses Plakat nicht sehen #». Der Absender: hohes C.

Noch stärker als OOH trifft es im April nur noch die Kinos. Diese blieben geschlossen. Die Folge – kein Werbedruck.

Den drittstärksten prozentualen Rückgang erfährt Radiowerbung (-56,2%), gefolgt von Printwerbung (-42,8%) und TV-Werbung (-38,0%). Internetwerbung zeigt die höchste Stabilität mit „nur“ einem Viertel weniger Bruttowerbedruck als im Vorjahr (-25.1%).

Schweizer Werbemarktes

Krisengewinner: Tabakwaren allein auf weiter Spur

Lediglich die Tabakbranche steigert im Vorjahresvergleich, wie bereits im Vormonat, den Werbedruck (+57,8 Prozent). Auf die Gesamtentwicklung des Schweizer Werbemarktes hat dies jedoch keinen Einfluss. Mit weniger als einer halben Million Bruttowerbefranken liegt der Anteil der Tabakbranche bei 0.1 Prozent.

 

Werbedruckreduktion > 50 Prozent

Am stärksten trifft es die Veranstaltungsbranche. Der Bruttowerbedruck ist im April 2020, verglichen zu 2019, um 84,7 Prozent gefallen. Danach folgt die Fahrzeugbranche, ohne Autosalon, Pendlerverkehr und ohne die sichere Kaufkraft der Kunden, sinkt der Werbedruck, der stark Plakatwerbungaffinen Branche, im April um 75,1 Prozent.

Freizeit, Gastronomie, Tourismus (-64,2 Prozent), Verkehrsbetriebe (-63,5 Prozent), Energie (-55,2 Prozent) und Mode & Sport (-50,5 Prozent) komplettieren die Liste der Branchen, deren Bruttowerbedruck sich im April, verglichen zum Vorjahr, mehr als halbiert hat.
Ausblick

Die Bilanz für die Werbebranche nach sechs Wochen Lockdown ist ernüchternd. Mit den ersten Lockerungen am 11. Mai gibt es nun Licht am Ende des Tunnels. Man darf gespannt sein ob und wie schnell die Schweizer (Werbe-)Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt.

 

Werbedruck in den Branchen

Schweizer Werbemarktes

Top des Monats

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im April

Schweizer Werbemarktes

Media Mix

Media Mix für den Monat April

Schweizer Werbemarktes

Steffi Buchli wird Chefredaktorin Sport der Blick-Gruppe

Steffi Buchli, Programmleiterin und Moderatorin bei MySports, wechselt per 1. Januar 2021 zur Blick-Gruppe. Die TV-Journalistin wird dort als Chefredaktorin die Leitung des Sport-Ressorts übernehmen. Sie folgt auf Felix Bingesser, der weiterhin für Blick-Sport publizistisch tätig sein wird. Fussballchef Andreas Böni steigt, neben Patrick Mäder, auf zum stellvertretenden Chefredaktor Sport der Blick-Gruppe.

Blick-Gruppe

Die Sportjournalistin des Jahres 2016 und TV-Moderatorin Steffi Buchli wechselt per 1. Januar 2021 zu Ringier. Buchli wird in der Blick-Gruppe Mitglied der Chefredaktion und als Chefredaktorin Sport die Leitung des Sport-Ressorts von Felix Bingesser (57) übernehmen. In ihrer neuen Funktion wird sie direkt an Christian Dorer, Chefredaktor der Blick-Gruppe, berichten. Mit dem Zuzug von Steffi Buchli stärkt die Blick-Gruppe ihr Know-How im Bereich Bewegtbild und TV-Rechte.

Steffi Buchli blickt auf rund 20 Jahre Erfahrung im Journalismus zurück. Von 2003 bis 2017 arbeitete die 41-jährige Zürcherin beim Schweizer Fernsehen (SRF). Während drei Jahren amtete sie anschliessend als Programmchefin und Moderatorin bei MySports. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe: «Die Marke Blick steht in der Sportwelt für starke Positionen und klare Meinungen. In dem Sinne passen wir beide gut zusammen», so Buchli in einer Mitteilung vom Mittwoch.

 

Bingesser gibt Sport-Leitung ab

Felix Bingesser, der das Sport-Ressort seit zehn Jahren leitet, wird weiterhin für Blick-Sport publizistisch tätig sein. Er wird sich daneben als Mitglied einer Arbeitsgruppe um strategische Fragen im Bereich Sport für Ringier kümmern. Sport ist für die Blick-Gruppe und auch für Ringier ein zentrales Thema. Dazu nimmt Bingesser auch Einsitz im Verwaltungsrat von Ringier Sports. «Felix Bingesser ist der langjährigste Sportchef in der Geschichte von Blick! Er hat die Sport-Szene als führende publizistische Stimme stark geprägt. Dafür danke ich ihm herzlich und bin sehr glücklich, dass er weiterhin für uns tätig sein wird», so Christian Dorer.

 

Böni und Mäder berichten an Bucheli

Der seit zwölf Jahren als Blick-Fussballchef amtierende Andreas Böni wird stellvertretender Chefredaktor Sport. Er ist einer der profiliertesten Fussballjournalisten der Schweiz – unter anderem bekannt durch sein Bewegtbildformat «Am Ball mit Böni», wo er die aktuellen Spiele und Ergebnisse aus dem Fussball analysiert. Der bisherige stellvertretende Blick-Sportchef Patrick Mäder bleibt in derselben Position. Andreas Böni und Patrick Mäder werden in ihren Funktionen direkt an Steffi Buchli berichten.

 

Buchelis Nachfolge bei MySports noch offen

Was die Nachfolge von Steffi Buchli betrifft, werde sich UPC in den nächsten Wochen intensiv mit dieser Vakanz beschäftigen, heisst es in einer Mitteilung des MySports-Betreibers. Abgesehen davon werde sich an der inhaltlichen Ausrichtung des Senders nichts ändern. Bereits jetzt plane das Team um Vice President MySports Matthias Krieb und die beiden Chefredaktoren Toby Stüssi (Deutschschweiz) und Alexandre Burkhalter (Romandie) «mit vollem Elan» die kommende Spielzeit der National League und der Swiss League. Unterstützt werden sie dabei durch die gesamte, rund 50 Personen umfassenden Redaktions- und Produktionscrews in Erlenbach ZH respektive Rossens FR. (hae/pd)

Schweizer Markenkongress startet mit Web-Version

Der Schweizer Markenkongress beleuchtet, wie Markenführung in turbulenten Zeiten funktioniert. Der grösste Branchentreff der Schweiz wird als Web-Kongress am 11. Juni und als Live-Event im Oktober stattfinden.

Markenkongress

Durch Corona ist vieles weggebrochen. Jedoch macht die Krise aber auch vieles möglich: Formel-1-Rennställe nutzten ihre 3-D-Drucker, um Beatmungsgeräte herzustellen. Homeoffice wurde zum Standard. Fussball findet gerade ohne Zuschauer statt. «Im Chaos kann sich das Neue schneller etablieren», sagt Dietmar Dahmen. Der Zukunftsforscher ist einer der Referenten beim Schweizer Markenkongress, der in diesem Jahr gleich zwei Mal stattfindet. Als Web-Kongress geht es am 11. Juni auf die virtuelle Bühne. Von 11 bis 13 Uhr werden sich Vertreter von Marken wie Mammut, Credit Suisse, About You, Lindt und Feldschlösschen im Live-Stream aktuellen Fragen stellen. Das Web-Event ist im regulären Ticket inbegriffen.

 

Live-Event im Dolder Grand in Zürich

Der Schweizer Markenkongress live vor Ort wird am 26. Oktober 2020 im Dolder Grand in Zürich stattfinden. Unter dem Motto «Local Heroes, global Player» werden 30 Experten von nationalen und internationalen Erfolgsmarken auf der Bühne erwartet. Vertreter grosser Markennamen wie etwa Geberit, Hilfiger, Heineken, Zurich Film Festival oder der Kommunikations-Guru Frank Behrendt zeigen aus erster Hand aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche auf. Welche Marken haben eine strahlende Zukunft vor sich? Welche verlieren an Relevanz? Themen wie Live-Erlebnisse, Influencer-Marketing, Big Data sowie Storytelling uvm. werden in den acht Foren diskutiert.

 

Award für Praxis und Wissenschaft

Am Schweizer Markenkongress werden zwei Preise der «Academy of Marketing Science» verliehen. Ausgezeichnet werden Marketingpraktiker für besonderes Engagement in der akademischen Marketingausbildung und Forschung. Die zweite Auszeichnung, der «Rigour & Relevance Research Award», wird an eine Forschungsarbeit verliehen, die für Unternehmen höchste Relevanz hat.

Facebook startet in Corona-Krise Plattform für Online-Shops

Facebook will zur Plattform für den Online-Handel werden - und könnte mit seiner gewaltigen Reichweite und technischen Stärken das Geschäft aufmischen. Händler können nun unkompliziert Online-Shops erstellen, die über Facebook und Instagram erreichbar sind.

Online-Shops

Dazu kommt «Live Shopping»: die Möglichkeit, Waren in einem Video-Livestream zu verkaufen. Das Projekt solle vor allem kleineren Unternehmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, sagte Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg der Deutschen Presse-Agentur.

«Es ist etwas, woran ich schon länger interessiert war, aber als Covid-19 kam, wurde es wirklich kritisch und dringend.» Viele kleinere Unternehmen – deren Werbeanzeigen wichtig für das Geschäft von Facebook sind – stünden vor dem Aus und suchten den Ausweg im Online-Geschäft. Deswegen sei die Entwicklung von Facebook Shops «drastisch beschleunigt» worden.

 

Daten über Kundenverhalten

Für Facebook selbst wird die Shopping-Plattform Daten über das Verhalten der Kunden bringen – ähnlich wie bei anderen Angeboten des Online-Netzwerks, wie Zuckerberg betonte. „Wir werden sehen, mit welchen Shops sie interagieren, an welchen Produkten sie interessiert sind, was sie kaufen und so weiter.“

Derzeit sei aber keine Funktion vorgesehen, um diese Informationen mit Freunden zu teilen, und niemand sonst ausser dem Nutzer, dem Shop und Facebook bekomme Zugriff darauf. Mit den Daten könnte das Online-Netzwerk aber seine lukrative Fähigkeit, Werbekunden zu den richtigen Adressaten für ihre Anzeigen zu bringen, immer weiter perfektionieren.

 

Gebühren für Bezahlfunktionen

Die Einrichtung der Facebook-Shops werde für Händler kostenlos sein, sagte Zuckerberg. Gebühren würden lediglich etwa für Bezahlfunktionen fällig – «aber dabei geht es grösstenteils darum, unsere Kosten zu decken». Facebook gehe davon aus, dass Werbeanzeigen der Händler die Einnahmen des Online-Netzwerks erhöhen werden.

«Unser Werbesystem funktioniert mit Auktionen, bei denen ein Unternehmen so viel bietet, wie ihm eine Anzeige wert ist. Wenn wir eine Anzeige wertvoller machen können, weil jemand, der sie anklickt, mit grösserer Wahrscheinlichkeit etwas kauft, werden wir mehr Geld mit Werbung verdienen», beschrieb er Facebooks Gedankengang.

Punkten will Facebook auch mit der Verknüpfung seiner verschiedenen Dienste. So wird man einen Online-Shop per WhatsApp, den Facebook Messenger oder die Chatfunktion von Instagram anschreiben können. Wenn im Facebook-System eine Kreditkarte hinterlegt ist, kann man direkt damit bezahlen.

Das Aus- und Anprobieren – etwa von Kosmetik, Kleidung oder Brillen – soll mit Hilfe von Augmented Reality erleichtert werden. Dabei werden virtuelle Inhalte auf dem Display mit realen Bildern gemischt. So kann man etwa Make-Up-Farben auf dem Gesicht oder Möbelstücke im Zimmer einblenden. Zudem arbeitet das Online-Netzwerk auch an einer Integration von Bonuspunkte-Programmen.

Einige Kategorien wie etwa Waffen werden auf der Plattform nicht verfügbar sein, auch wenn ihr Verkauf legal wäre, sagte Zuckerberg.

 

Konkurrenz zu Amazon und Ebay

Facebook mit seinen 2,6 Milliarden Nutzern und einem gut eingespielten Online-Werbesystem könnte zu einem mächtigen Konkurrenten selbst für grosse Handelsplattformen wie Amazon und Ebay werden. Die Shopping-Initiative dürfte zugleich die Aufmerksamkeit von Regulierern auf sich ziehen – wie alles, was ein Unternehmen von Facebooks Grösse mache, sagte Zuckerberg. «Aber ich denke nicht, dass unsere Reaktion darauf sein kann, nichts Neues zu machen.»

Viele Menschen und Unternehmen wollten Facebooks Produkte nutzen und verliessen sich auf sie. «Wir sind in der Verantwortung, innovativ zu sein, und ich denke, wir sind eine der Institutionen weltweit, die wirklich helfen können.» (SDA/hae)

Bundesrat konkretisiert Corona-Notpaket für die Medien

30 Millionen Franken für private Radio- und TV-Veranstalter, 12,5 Millionen Franken für die indirekte Presseförderung, 10 Millionen Franken für die Nachrichtenagentur sowie 5 Millionen Franken für grössere Tages- und Wochenzeitungen: Das Notpaket für die Medien steht.

Corona-Notpaket

Der Bundesrat hat am Mittwoch die vom Parlament verlangte Corona-Nothilfe für Medien konkretisiert. Das Massnahmenbündel umfasst alle Mediengattungen. Die befristete Soforthilfe zugunsten der Medien wird in zwei Notverordnungen geregelt.

Eine über die Befristung von sechs Monaten hinausgehende Unterstützung der indirekten Presseförderung und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, wie von einer Motion verlangt, wird zu gegebener Zeit geprüft, wie der Bundesrat schreibt.

Mit dem Notpaket soll laut dem Bundesrat der regionale Service public schweizweit gesichert werden. Die Coronavirus-Pandemie verschärft die strukturelle Krise der Medien, die seit Jahren zu beobachten ist. (SDA)

Google plant simples Smart Display für Senioren

Der US-Tech-Gigant Google testet momentan ein simpleres Interface für seine «Nest Hub Max»-Smart-Displays, das auch für ältere, mit Technologie wenig vertraute Menschen einfach zu verwenden sein soll.

Smart Display

Der Konzern führt diese Tests in US-Altersheimen durch, damit die Bewohner über die Video-Chat-Anwendung Google Duo mit ihren Familien und Freunden problemlos in Verbindung bleiben können.

 

«Wichtig für Gesundheit»

«Für die mentale und emotionale Gesundheit von Senioren ist es wichtig, mit anderen verbunden zu bleiben. Die soziale Isolation in der Quarantäne macht das besonders schwer. Mit Nest Hub Max und Duo können Familien «zusammen» sein, obwohl sie nicht am gleichen Ort sind», heisst es von Google.

Etwa 1000 vereinfachte Nest-Hub-Max-Geräte hat Google an sieben Altersheime im US-Bundesstaat Washington verteilt. Die smarten Displays sind einfacher zu verwenden als gewöhnliche Exemplare. Eine Liste von Kontakten wurde zuvor erstellt, um Videoanrufe zu erleichtern. Ausserdem sind die Displays mit simpel gestalteten Karten ausgestattet, die Anwendern genau sagen, was sie damit tun können und als Abkürzung zu Funktionen wie Musik, Wetterberichten oder Einstellungen dienen.

 

«Aktivität ist anonym»

Google will die Altersheim-Version von Nest Hub Max möglichst privat gestalten. Die Geräte werden von dem Flottenmanagement-System von Nest Hub verwaltet. Ausserdem laufen sie auf einem «ausgeloggten» Modus, auf dem keine Daten gespeichert werden. «Sämtliche Aktivität darauf ist anonym», so Google. (pte)

Eine Million für die touristische «Nachfragestimulierung»

Die Bündner Regierung gibt eine Million Franken aus, um das touristische Geschäft im Sommer und Herbst anzukurbeln. Empfängerin des Sonderbeitrags ist die kantonale Marketingorganisation Graubünden Ferien.

Eine Million für die touristische «Nachfragestimulierung»

Graubünden Ferien habe ein Massnahmepaket zur touristischen Nachfragestimulierung erarbeitet, das auf die Gewinnung von Schweizer Gästen im Sommer und Herbst 2020 ausgerichtet sei, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Das Geld soll helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Denn Regierungsangaben zufolge tritt die Pandemie den Tourismussektor «mit voller Kraft».

Mit Kommunikationsmitteln sollen Gäste für eine Reise nach Graubünden begeistert werden. Der Kanton soll als «ideale und nahe Reisedestination ins Bewusstsein gerückt werden». (SDA)

Axel Eckstein und Alexander Kranz-Mars gründen eigene Agentur Atoll

Die beiden Kreativen Axel Eckstein und Alexander Kranz-Mars haben in Zürich eine eigene Agentur gegründet und bieten mit Atoll schweizweit und international Business-, Branding- und Werbelösungen für Unternehmen jeder Grösse.

Atoll

Axel Eckstein und Alexander Kranz-Mars (v.l.).

 

Dabei legen sie Wert darauf, Unternehmen und Konsumenten auf dieselbe Stufe zu stellen. Kranz-Mars: «Wir bereiten beide Seiten sorgfältig darauf vor, grossartige Erfahrungen zu machen – miteinander.» Es gehe ihnen darum, «Konsumenten nicht als Opfer zu sehen, die digital gestalkt werden, sondern als Menschen wie wir alle. Und als solche bevorzugen die meisten von uns den gleichberechtigten Dialog. Egal, ob man gerade den Käufer- oder Verkäuferhut aufhat.»

Die beiden Agenturinhaber punkten laut eigenen Angaben mit der Kombination ihrer Erfahrungen aus Werbe- und Designagenturen. «Alex ist 360-Grad-Gestalter und den Digitalbereich kennt er seit mehr als 20 Jahren. Als Dozent gibt er sein UX-Wissen auch an Studenten weiter», so Eckstein. Kranz-Mars über seinen Geschäftspartner: «Axel war bei BBDO, Jung von Matt, Havas und Leo Burnett und hat sich nicht nur als Top-Kreativer, sondern auch als Markenstratege einen Namen gemacht.»

Die Agentur betreut bereits grosse Kunden aus dem Industrie- und Dienstleistungsbereich, aber auch kleinere Unternehmen und Start-ups. Laut Mitteilung ist die Bandbreite der nachgefragten Leistungen immer grösser geworden und der Prozess setzt immer füher ein, bis hin zur Entwicklung von Geschäftsmodellen. «Die grundsätzlichen Fragen liegen uns», erklärt Axel Eckstein, «und anders als eine klassische Unternehmensberatung behalten wir stets im Blick, ob sich Problem-Lösungs-Fit und Value Proposition schliesslich in erfolgreiche Kommunikation verwandeln.»

Wie das aussehen kann, demonstrieren die Agenturgründer gleich in eigener Sache. Für ihr erstes Projekt unter dem Namen Atoll entwickelten sie keine Kampagne, sondern ein Produkt: einen Handschuhabstreifer aus dem 3D-Drucker. Ein Pro-Bono-Projekt zu Verbesserung der Hygiene in Spitälern und überall dort, wo Schutzhandschuhe häufig gewechselt werden müssen. Dank der Zusammenarbeit mit zwei Spezialfirmen aus dem Bereich der Additiven Fertigung konnte der Handschuhabstreifer in kürzester Zeit bereitgestellt werden, auch als Gratis-Download unter Atoll.cc/gloveremover.

 

Axel Eckstein

Gründer und Partner von Atoll. Mitglied der Account Planning Group Schweiz, des ADC Schweiz und ADC Deutschland. 350 Kreativ-Awards. Stationen: Executive Creative Director bei Leo Burnett und Havas in Zürich, Art Director bei Jung von Matt in Zürich und Frankfurt und bei BBDO in Düsseldorf.

 

Alexander Kranz-Mars

Gründer und Partner von Atoll. Dozent für Grafik- und Screen-Design, Buchautor und Spieleentwickler. Stationen: Inhaber von plusgestaltung, Senior Consultant bei Nose und Partner bei Crafft in Zürich. Digital Art Director bei der Stuttgarter Zeitung. Designer in London und Sydney.

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