Deutsche Konsumenten bevorzugen kontextsensitive Online-Werbung

Deutsche Konsumenten wünschen sich übersichtlicheres Sammeln von Daten im Internet. Die Studie «Consumer Privacy Survey» von Integral Ad Science zeigt, dass sich inzwischen 40 Prozent der Befragten bei personalisierter Online-Werbung unwohl fühlen, weil sie wissen, dass hier ihre Daten zum Einsatz gebracht werden.

Online-Werbung
  • Zwei Drittel der Deutschen sind der Meinung, dass Unternehmen zu viele Daten über sie sammeln
  • 40 Prozent fühlen sich bei datenbasierter Werbung unwohl
  • Jeder zweite Konsument wünscht sich Contextual Targeting

Richtig unheimlich wird es mehr als jedem Vierten (28 Prozent) bei datenoptimiertem Targeting, das die Werbung auf Basis ihrer Nutzerinformationen ausliefert. Zum Vergleich: Nur 17 Prozent nehmen den Dateneinsatz der Unternehmen gerne in Kauf, wenn sie dafür relevante Anzeigen erhalten. Als echte Alternative sehen deutsche Konsumenten vor allem die kontextsensitive Online-Werbung: Im Ranking aktueller Ausspielungsformen landet Contextual Targeting (47 Prozent) bei den deutschen Konsumenten auf dem ersten Platz – gefolgt von Behavioral (46 Prozent), Audience (32 Prozent) und Geo-Targeting (28 Prozent).

 

Mit Contextual Targeting aus der Zwickmühle

«Das Marketing befindet sich in Deutschland zunehmend in der Zwickmühle: Die Konsumenten wollen auch in Zukunft relevante Werbung, aber bitte nicht mit ihren Daten! Diese neue Datenmüdigkeit macht über kurz oder lang einen Shift in der Konsumentenansprache erforderlich», so Oliver Hülse, Managing Director CEE von IAS. «Contextual Targeting bietet Advertisern eine effiziente Lösung, ihre Werbebotschaften ohne die Daten der Nutzer in einem passenden, relevanten Umfeld zu platzieren. Hier werden die Konsumenten genau dann angesprochen, wenn sie sich mit dem jeweiligen Thema beschäftigen. Das erhöht nicht nur die inhaltliche Relevanz, sondern entspricht auch exakt dem Wunsch der Konsumenten nach kontextsensitiver Online-Werbung.»

 

Datenschutz steht für deutsche Konsumenten an erster Stelle

Für die deutschen Konsumenten gehört Datenschutz zur Internetnutzung ganz einfach dazu: 91 Prozent ist die Privatsphäre überaus wichtig, wenn sie im Netz unterwegs sind. Dass Unternehmen auf ihren Websites und Apps dennoch ihre Daten zu Werbezwecken sammeln, sind sich 83 Prozent durchaus bewusst. Mehr als jeder Zweite (58 Prozent) will dagegen aktiv etwas tun und sieht sich selbst in der Verantwortung, seine Daten vor diesem Zugriff zu schützen.

Als bevorzugte Datenschutzmassnahmen haben sich bei den Konsumenten insbesondere die regelmässige Löschung von Cookies (56 Prozent) und des Browserverlaufs (45 Prozent), Ad Blocker (42 Prozent) sowie der Einsatz des Inkognito-Modus (36 Prozent) etabliert. Für relevante und personalisierte Werbung wären die Deutschen am ehesten beim Shopping (49 Prozent), Video Streaming (42 Prozent) und beim E-Mailing/Messaging (41 Prozent) dazu bereit, Daten von sich preiszugeben.

Die «Consumer Privacy Survey» wurde im April 2020 durch Integral Ad Science (IAS) durchgeführt. In einer Online-Survey wurden in diesem Zeitraum 538 Internetnutzer in Deutschland befragt.

Digitec ist mit einer neuen Kampagne zurück

Wegen der Corona-Pandemie wurde der Start der ursprünglich für März geplanten Digitec-Werbekampagne auf Anfang Juni verschoben.

Digitec

Die Plakate waren bereits gedruckt und mussten in der Zwischenzeit bei den Aussenwerbungs-Partnern von Digitec Galaxus eingelagert werden.

Das Marketingteam hat die Zeit seit März genutzt, um weitere Sujets zu schaffen: Neu werden nicht nur Produktebewertungen, sondern auch Fragen, Kommentare und Diskussionen gezeigt. In der Westschweiz hat es sogar eine Kundin aufs Plakat geschafft: Sie hatte kommentiert, dass sie auch gerne mal auf einem der Plakate zu sehen wäre. Digitec Galaxus hat ihr den Wunsch erfüllt.

Auf über 7’500 Plakaten in der Deutsch- und Westschweiz zeigt der Online-Elektronikhändler echte Meinungen von echten Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig werden die Sujets als Online-Banner, Hängekartons, Printinserate, ePanels und eBoards zu sehen sein. Die Kampagne wurde wie die vorherigen komplett in-house realisiert.

Digitec

Verantwortlich bei Digitec Galaxus: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Director); Julian Stauffer, Daniel Kobi (Art Director); Mariya Alipieva (Brand Communications Managerin/Projektleitung); Alessandro Thüler, Clémence Censi, Severin Keller (Gestaltung & Umsetzung); Gesine Hauder (Mediaplanung); Roberto de Bonis (Digital Marketing); Thomas Kunz (Fotografie); Detail (Bildebearbeitung).

Schatzsuche der BZ Berner Zeitung findet auch dieses Jahr statt

Die BZ-Schatzsuche kann dank einer Reihe von Vorsichtsmassnahmen auch diesen Sommer stattfinden und startet am 4. Juli bereits zum achten Mal. Wieder warten fünf Routen im ganzen Kanton Bern auf viele grosse und kleine Schatzsucherinnen und -sucher.

Berner Zeitung

Eine Schatztruhe von der BZ-Schatzsuche im Jahr 2019.

 

Die diesjährige Schatzsuche findet aus gegebenem Anlass unter besonderen Umständen statt. Die fünf Routen in der Stadt Bern, in Oberhofen/Gunten am Thunersee, in Frutigen, in Burgdorf und in Roggwil sind aber so ausgelegt, dass unterwegs problemlos die bekannten Abstandsregeln eingehalten werden können. Auch am Ziel ist vorgesorgt: Bei der Schatztruhe am Ziel wird der Weg beschildert und reguliert, damit die Schatzsucherinnen und -sucher jederzeit die Abstandsregeln einhalten können.

Alle Teilnehmenden sind zudem gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel oder den Langsamverkehr zu nutzen und dabei die bekannten Hygienemassnahmen einzuhalten. Die Schatzsucherinnen und -sucher sind dringend angehalten, jederzeit entweder individuell oder als Familie unterwegs zu bleiben, keine grossen Gruppen zu bilden und den Abstand zu anderen Teilnehmenden einzuhalten. Mit diesen Massnahmen sollte gewährleistet sein, dass die Schatzsuche für alle ein unbeschwertes und sicheres Erlebnis wird.

Die Schatzsuche-Sonderbeilage mit den einzelnen Schatzkarten sind am 4. Juli 2020 in BZ Berner Zeitung, BZ Langenthaler Tagblatt, Thuner Tagblatt, Berner Oberländer und zusätzlich im Bund zu finden. Die Karten der einzelnen Routen können auch online heruntergeladen werden.

Ron Orp verstärkt Sales Team Schweiz mit Chris Gatsas

Trotz der aktuellen Lage darf Ron Orp das Team im Bereich Media Sales Schweiz verstärken. Chris Gatsas stösst von Dachcom zum Zürcher Ron-Orp-Team.

Ron Orp

Der ehemalige Ron Orp Redaktionsleiter für den Newsletter St. Gallen war zuvor als Senior Online Marketing Manager bei der Werbeagentur Dachcom und als Projektleiter Online Marketing bei So Appenzeller Käse tätig.

Wirz für Graubünden: #EndlichGraubünda

Gian und Giachen starten zusammen mit Wirz die nächste Stufe der Bündner Kommunikationsoffensive und empfangen die eingeladenen Gäste mit besonderem Engagement.

EndlichGraubünda

Graubünden ist nach der Zeit des Stillstandes bereit für die Sommersaison. Voller Tatendrang sind vor allem die zwei berühmtesten Ureinwohner: Bereits letzte Woche verkündeten die Steinböcke Gian und Giachen an der offiziellen Pressekonferenz des Bundesrates: «D Bärga händ offa!»

Rückblick_Graubünden_Pressekonferenz

Nun wird die Geschichte weitererzählt: Gian und Giachen sind nach der Pressekonferenz zurück in den Bergen und empfangen die eingeladenen Gäste mit grossem Einsatz.

Der Film markiert den Beginn der ab heute schweizweit ausgespielten Kommunikationsoffensive #EndlichGraubünda. Das mehrstufige touristische Impulsprogramm beinhaltet nebst Filmen sowie diversen Online- und Offline-Massnahmen eine Vielzahl an neuen Angeboten auf Graubuenden.ch und soll besonders inländische Feriengäste für Sommerferien in der weitläufigen und erlebnisreichen Bündner Natur begeistern.

 

«Platz haben und sich bewegen»

Der Fokus des Impulsprogramms liegt auf den Bedürfnissen der Schweizerinnen und Schweizer für die Zeit nach Covid-19: «Die Menschen wollen sich jetzt bewegen, in der Natur viel entdecken und vor allem Platz haben», so Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, und fügt hinzu: «Mit einer Einwohnerdichte von 28 Personen pro Quadratkilometer ist Graubünden der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz.»

Über 11’000 Kilometer Wander- und Bikerouten laden zu Action und Erholung ein. Besonders in den abgelegenen Talschaften und zu Nebenzeiten ausserhalb der Schulferien können Besucherinnen und Besucher die weitläufige Natur ungestört geniessen und mit etwas Glück Wildtiere beobachten.

EndlichGraubünda_Flugreisen

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Yves Luetolf (Leiter Marketing); Marc Held (Marketing); Mike Frei (Marketing); Luzi Bürkli (Leiter Unternehmenskommunikation); Ralph Triet (Content Management); Stephanie Gram (Digital Marketing); Andreas Stopp (Digital Marketing). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Alain Eicher, Jannic Mascello, Anna Leudolph, Lukas Wietlisbach, Nicola Peter (Kreation); Cosima Lang, Marina Tränkel (Storyline); Nadja Kilchhofer, Erasmo Palomba (Agency Producing); Petra Dreyfus, Simone Jehle, Fabienne Belci, Fabian Nold, Melanie Hanimann (Beratung); Corinne Räber, Sherif Ademi, Désirée Guzzo, Oliver Fäs, Rino Frei, Thomas Peller (Medienrealisation); Adrian Huwyler, Nico Keramaris, Anina Eugster (XLAB). Webrepublic: Tobias Eisner, Ann-Cathrin Jesch, Giuliana Pastore, Michelle Edin. Produktion: Sehsucht München (Animation); Jingle Jungle (Vertonung); Zipmedia (Mediaeinkauf Offline).

Neue Termine für PSF Forum und Touch

Da die Mehrheit der Touch Counter entschieden hat, die Touch auf das Jahr 2021 zu verschieben, sah sich der Verband Promoswiss veranlasst, das PSF Forum ebenfalls auf 2021 zu verlegen. Der Promoswiss Award wird dieses Jahr ausfallen.

Promoswiss

Die unsichere Lage aufgrund der Coronakrise habe zu diesem Entscheid geführt, wie es in einer Mitteilung von Freitag heisst. Es sei aktuell nicht klar, wann in der Schweiz wieder Messen mit über 300 Besuchern durchgeführt werden können. Deshalb habe der Verband sich entschieden, das Messe-Doppel für Werbeartikel in der Schweiz PSF Forum und Touch auf das nächste Jahr zu verschieben.

Ausfallen wird in diesem Jahr auch die Verleihung der Promoswiss Awards. Die Trophäen werden im Jahr 2021 wieder vergeben.

Das PSF Forum wird am 21. September 2021 und die TOUCH am 22. September 2021 in der Umweltarena in Spreitenbach stattfinden.

Room for Illusions: Aroma präsentiert das Wow Museum

Für das Wow Museum im Herzen Zürichs kam das gesamte Aroma-Leistungsspektrum zum Einsatz: Von der Entwicklung der Corporate Identity bis hin zur räumlichen Inszenierung und dem Innenausbau.

Aroma

Am Mittwoch ist es nach eineinhalb Jahren Entwicklung so weit: die Räume voller Illusionen öffnen für das Publikum. In 12 Illusionsräumen und auf über 400 Quadratmeter tauchen die Besuchenden ein in Farben, Spiegelwelten und Lichtinstallationen. Das Wow Museum in Zürich bietet für jede Altersgruppe Unterhaltung, Spass und Überraschendes und animiert zum interaktiven Mitmachen.

 

CI und zusätzliche Kommunikationsmassnahmen

Für das Museum entwickelte das Aroma Creative Team das Corporate Identity sowie sämtliche Kommunikationsmassnahmen. An den individuellen und überraschenden Rauminszenierungen arbeiteten Raumkonzepter, Szenografen und Architekten unter Mitwirkung diverser Fachplaner und in enger Zusammenarbeit mit dem Initianten-Ehepaar Vanessa und Matthias Kammermann.

Unter der Bauleitung von Aroma und gemeinsam mit den Partnern Vision Inside (Multimedia und Elektro), a-i-m (Innenausbau), naut (Interaction Design) und Maler Carchidi wurde das ehemalige Möbelgeschäft zu Räumen voller Illusionen umgebaut. In den Werkstätten von Aroma entstanden diverse Individualbauten, Beschriftungen und Folierungen.

Aroma

Kreativbude Basel kreiert vier Spots für Emil Frey Münchenstein

Die Agentur Kreativbude Basel hat für das Autohaus Emil Frey Münchenstein vier TV-Spots konzipiert, in denen die Mitarbeiterkultur und die Fahrzeuge beworben werden.

TV-Spot Emil Frey Münchenstein Kreativbude Basel Rauch und Partner 0-5 screenshot

Das Autohaus für Jaguar, Land Rover, Ford und Ford Nutzfahrzeuge setzt auf interne Testimonials. Mitarbeiter empfehlen Mitarbeiter und Fahrzeuge. Die Botschaft und die Bilder werden bewusst ruhig und entschleunigt übermittelt.

Die Filme werden Online auf verschiedenen Newsportalen wie 20 Minuten oder im Lokalfernsehen Telebasel ausgestrahlt.

 

Verantwortlich bei der Kreativbude Basel: Thomas Rauch (Konzept und Regie).

Wer mehr als Ferien braucht, braucht Schweiz: Wirz lanciert neue Schweiz-Tourismus-Kampagne

Mit «Ich brauch Schweiz.» lanciert Schweiz Tourismus eine gross angelegte und mehrjährige Plattform, welche die energiegebende Schweizer Natur national sowie international positioniert.

 

In der Schweiz kann eine ursprüngliche Natur erlebt werden, die einfach zugänglich ist. Wer einen Sonnenuntergang vor atemberaubendem Panorama erleben will, kommt sicher und pünktlich dorthin. Wer sich draussen abkühlen will, kann jederzeit sorgenfrei in einen glasklaren See springen. In der Schweiz wird man nicht von wilden Tieren gefressen, und man kommt entweder per Wanderschuh oder per Gondel überall auf die Berge. Genau diese Vorzüge machen die Schweiz und ihre Natur zum Ferienland, in dem alle maximal Energie tanken können.

Kurz: Wenn man sich wirklich erholen will, wenn man wirklich dem Alltag entfliehen will, wenn man wirklich energiegeladen zurück in den Alltag will, dann braucht man mehr als Ferien. Dann braucht man Schweiz. «Diesen Kernvorteil des Ferienlandes Schweiz verdichtet Wirz in der vielfältigen Plattform, die wir heute lancieren: ‹Ich brauch Schweiz.›», sagt André Hefti, Head of Marketing bei Schweiz Tourismus.

 

Eine Plattform, so vielfältig wie die Schweiz

Tagesaktuelle und thematische Sujets bringen die Schweiz zu den jeweiligen Zielgruppen – auf allen digitalen Kanälen und OOH. Weiter wird die Plattform «Ich brauch Schweiz.» in einem emotionalen Film zugänglich gemacht. COVID-19-bedingt wird sich die ursprünglich global geplante Kampagne anfänglich auf die Schweiz und die Nachbarländer fokussieren. Folgen werden diverse Highlights, die die Schweiz abseits der ausgetrampelten Werbepfade ins Zentrum rücken.

Schweiz Tourismus

Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: André Hefti (Head of Marketing), Martin Pally (Marketing Manager Summer & Autumn), Oliver Nyffeler (Marketing Manager Cities), Annika Grünig (Marketing Manager Accommodation & Gastronomy), Dominic Stöcklin (Leiter Social Media), Pascal Bloch (Visual Concept Manager), Claudia Brugger (Leiterin Branding), Daniela Chiani (Project Manager Marketing Summer), Patrik Kesseli (Project Manager Marketing Cities). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Alain Eicher, Fernando Perez, Jannic Mascello, Thomas Kurzmeyer, Dominique Magnusson, Florian Siegrist, Mark Stahel, Nicole Vizcardo, Lia Bellini, Lukas Wietlisbach, Adrian Busse (Kreation); Adrian Schräder, Cosima Lang, Laura Saner, Marina Tränkel, Michèle Roten (Storyline); Erasmo Palomba (Agency Producing); Petra Dreyfus, Simone Jehle, Fabian Nold, Barbara Waldvogel (Beratung); Oliver Fäs, Sherif Ademi, Jacqueline Chevrolet, Thomas Peller (Medienrealisation); Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Anina Eugster, Angelo Mabellini (XLAB). Filmproduktion: Shining Pictures, David Constantin (Regie); Jan Mettler (Kamera); Sophie Toth (Executive Producer); Martin Luchsinger (Editor); Great Garbo (Musik), Jingle Jungle (Vertonung). Bruno Augsburger (Fotografie); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung); Dynamic- Frame (Produktion Speed-Videos & Fotografie).

 

Die Schweiz braucht mehr Touristen

COVID-19 hat zu einem massiven Einbruch der Gästezahlen geführt; Gäste aus der Schweiz und Europa fehlten in den vergangenen Wochen und Monaten fast vollständig. Höchste Zeit, diese wieder für die Schweiz zu gewinnen.

«Uns ist die Verantwortung bewusst. Mit ‹Ich brauch Schweiz.› haben wir den Teppich ausgelegt für viele weitere Massnahmen», sagt Livio Dainese, Co-CEO I CCO von Wirz BBDO, und fügt an: «Wir sind aber vor allem mächtig stolz, dass wir ab heute die Schweiz weltweit verkaufen dürfen.»

Art.I.schock wagt Experiment X mit Festspiele Zürich

Als Festspiele X starten am Freitag die Festspiele Zürich in ihre letzte Ausgabe. Nach dem Veranstaltungsverbot im Rahmen der Covid-19-Massnahmen wurde das Programm radikal umgestellt und ein digitales Festival auf die Beine gestellt. Die Zürcher Agentur Art.I.schock hat sie begleitet.

Art.I.schock

Wie so viele Anlässe und Festivals waren die Festspiele Zürich auf gutem Weg, als das Coronavirus die Welt in Beschlag nahm und unter anderem das Veranstaltungsverbot auslöste. Das Programm stand und die Kampagne sowie deren Umsetzung, konzipiert von Art.I.schock, waren aufgegleist mit dem Schwerpunkt auf ÖV, Plakate und Strassenaktionen.

Nach dem Lockdown wägten die Festspiele die Möglichkeiten ab und kamen zum Entschluss, ein digitales Festival zu lancieren. Mit «Festspiele X» wollten sie gerade in dieser Zeit für das Publikum da sein und betrachteten das Thema «Rausch des Jetzt» als aktuell wie nie. Art.I.schock entwickelte und realisierte eine digitale Bühne, auf der das Festival in den kommenden drei Wochen stattfindet.

Die ab Samstag geltende weitere Lockerung der Massnahmen ermöglicht nun, kurzfristig kleinere Anlässe auch analog durchzuführen. Der ursprüngliche sowie auch der neue Auftritt wurde von Art.I.schock konzipiert und umgesetzt. Die Zürcher Agentur begleitete die Festspiele Zürich auch eng bei der Entwicklung des digitalen Festivals inklusive aller Werbemassnahmen mit neuem Schwerpunkt auf die digitalen Formate.

Art.I.schock

Verantwortlich bei den Festspielen X: Alexander Keil (Geschäftsführer); Melissa Caflisch (Kommunikation). Verantwortlich bei Art.I.schock: Urs Akeret (Beratung); Sylvia Brüggemann (Konzept, Beratung); Lukas Koller, Linda Meli (Illustration und Grafik).

CEO Dani Büchi verlässt die Energy Gruppe – Pascal Frei übernimmt

Nach mehr als zwei Jahrzehnten verlässt CEO Dani Büchi die Energy Gruppe. Interimistisch übernimmt sein bisheriger Stellvertreter die Führung, wie Energy-Besitzerin Ringier am Freitag mitteilte.

Energy Gruppe

Wechsel in der Energy-GL: Pascal Frei (rechts) übernimmt interimistisch für Dani Büchi.

 

Büchi verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, heisst es in der Mitteilung. Interimistisch übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Pascal Frei ab dem 1. Juli die Leitung. Büchi wird den Übergabeprozess in den nächsten Monaten begleiten.

Büchi habe das einstige Lokalradio zu einer führenden Entertainment-Gruppe weiterentwickelt, wird Ringier-CEO Marc Walder zitiert. Zur Energy Gruppe gehören unter anderem die gleichnamigen Radiostationen in Basel, Bern und Zürich. Die Radiogruppe erreicht nach eigenen Angaben täglich 721’000 Hörerinnen und Hörer auf UKW und DAB+.

Dani Büchi war zudem seit drei Jahren verantwortlich für den Relaunch und die Durchführung des Musikfestivals Moon&Stars auf der Piazza Grande in Locarno. Zudem hat er zahlreiche Corporate Events von Ringier und seinen Partnern verantwortet. (SDA/swi)

SRG lanciert im November neue Streaming-Plattform «Play Suisse»

Ab November lanciert die SRG mit der Plattform «Play Suisse» ihre Streamingdienste neu. Im Angebot sein werden Inhalte in Originalsprache aus allen Sprachregionen mit Untertiteln in Deutsch, Französisch und Italienisch.

SRG

Play Suisse, die neue Streaming-Plattform der SRG. (Bild: SRG)

 

Die neue nationale Streamingplattform bietet eine kuratierte Auswahl aus Eigen- und Koproduktionen wie Filme, Serien, Dokumentarfilme, Reportagen und Archivperlen an, wie die SRG am Freitag mitteilte. Dank den wahlweise zur Verfügung stehenden Untertiteln seien die Inhalte den Nutzern über die Sprachgrenzen hinweg zugänglich, ausgewählte Titel auch auf Rätoromanisch.

Ende Juli soll die Plattform vorerst für die interne Nutzung geöffnet werden, um Rückmeldungen aus einem grösseren Kreis von Mitarbeitenden zu erhalten. Im Oktober erfolgt der Pre-Launch mit rund 5000 externen Anwenderinnen und Anwendern. In November fällt dann der offizielle Startschuss.

 

Freiraum für Kooperationen

Der gewählte Name lasse Freiraum für Kooperationen mit externen Partnern, heisst es in der Mitteilung weiter. So plant etwa der Medienkonzern CH Media eigene Streamingangebote.

Dabei sollen die Angebote der Sender von CH Media, darunter beispielsweise 3+, sowie weitere TV-Inhalte auf einer Plattform zur Verfügung gestellt werden. Das Medienunternehmen ist dafür unter anderem auch mit der SRG im Gespräch, um Kosten zu begrenzen und mehr Inhalte anbieten zu können.

Die Nutzung von Streamingdiensten hat in der Schweiz nicht erst mit der Corona-Krise markant zugenommen. Schweizer Telekomanbieter setzen dabei vermehrt auf die Integration des US-Streamingdienstes Netflix sowie von Sky, Youtube oder der Sportstreamingplattform Dazn. (SDA)

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