Erdmannpeisker entwirft crispy Plakate für Dar-Vida

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker hat für den Launch der neusten Produktinnovation aus dem Hause Hug zwei auffällige Motive entwickelt.

Erdmannpeisker

«Dar-Vida crispy» sind Cracker auf der Basis von Hummus und Linsen. Damit baut Dar-Vida das Produktsortiment erneut aus und bietet erstmal auch glutenfreie Snack-Produkte an.

Die beiden Motive sollen das neue Produkt in den Fokus setzen werden rund um die Verkaufsstellen plakatiert. Für den Herbst sind zudem schweizweite Samplings geplant.

Erdmannpeisker

Verantwortlich bei Hug: Karin Strik (LeiterIn Brand- und Product-Management Dar-Vida); Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing); Bruno Winiger (Leiter Retail). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (Creative Direction); Jenny Ziörjen (Art Direction); Urs Zwyssig (Text); Selina Helbling (Beratung). Mediaplanung: Mediaschneider.

EU und soziale Netzwerke möchten Corona-Fake-News bekämpfen

Falsche Informationen über die Krankheit Covid-19 können gefährlich sein. Die EU-Kommission nimmt deshalb soziale Netzwerke in die Pflicht, bei denen Fake News sich oft rasend schnell verbreiten.

Fake News

Die EU fürchtet anhaltende Fake-News-Kampagnen rund ums Coronavirus und will soziale Netzwerke deshalb stärker in die Pflicht nehmen. Nach einem am Mittwoch präsentierten Plan der EU-Kommission sollen Plattformen wie Facebook und Twitter künftig monatlich Berichte über ihren Kampf gegen Desinformationen vorlegen. Zudem werden die Unternehmen zu einer engeren Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern aufgefordert.

«Während der Coronavirus-Pandemie ist Europa von Desinformationskampagnen überschwemmt worden, die ihren Ursprung sowohl innerhalb als auch ausserhalb der EU hatten», kommentierte EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova. Um diese zu bekämpfen, müsse man «alle relevanten Akteure von Online-Plattformen bis hin zu Behörden mobilisieren und unabhängige Faktenprüfer und Medien unterstützen».

 

Steigende Zahl von Impfgegnern

Als Beispiel für eine besorgniserregende Entwicklung nannte Jourova die steigende Zahl von Impfgegnern etwa in Deutschland. Das Thema Impfung scheine das nächste Schlachtfeld von Verbreitern von Falschinformationen zu werden, sagte sie. Einer Studie zufolge sei die Impfbereitschaft in Deutschland in weniger als zwei Monaten um fast 20 Prozentpunkte gesunken.

Relevant ist das Thema Desinformation für die EU vor allem wegen gesellschaftlicher Gefahren. Sie muss fürchten, dass die Falschinformationen zu schwindendem Vertrauen in Regierungen und Medien sowie zu einer Schwächung des europäischen Einflusses in der Welt führen könnten. Hinter einem Teil der Kampagnen stecken nach Angaben der EU-Kommission China und Russland.

 

Lange Liste mit Falschnachrichten

Die Liste der in der Corona-Krise verbreiteten Falschnachrichten ist lang. So behaupten Verschwörungstheoretiker immer wieder, dass der Microsoft-Gründer Bill Gates hinter dem Coronavirus stecke und ein Komplott mit der EU schmiede, um die gesamte Menschheit überwachen zu können.

Weitere Beispiele für Fake News sind Berichte, dass die EU Partnerländer nicht bei der Krisenbewältigung unterstütze, dass die Krise als Vorwand für Massenimpfungen benutzt werden solle oder dass der neue Mobilfunkstandard 5G die Ursache für Corona sei.

All das schwächt nach Ansicht der EU-Kommission den sozialen Zusammenhalt, gefährdet die Demokratie und die Gesundheit der Menschen. «Desinformation in Zeiten der Coronavirus-Pandemie kann töten», sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell und verwies auf die Behauptung, das Trinken von Bleichmittel könne gegen das Coronavirus helfen.

 

Monatliche Berichte

Konkret sollen die sozialen Netzwerke, auf denen sich Lügen oft rasend schnell verbreiten, nun in monatlichen Berichten detaillierte Daten vorlegen, wie sie vertrauenswürdige Inhalte fördern und Fake News eindämmen.

Die Plattformen würden zwar bereits Links zu Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO bereitstellen und Werbung für gefälschte und überteuerte Medizinprodukte löschen. Aber es müsse mehr getan werden, sagte Jourova. Um die Einschränkung von Meinungsfreiheit gehe es nicht. «Ich möchte kein Wahrheitsministerium schaffen», sagte die Tschechin.

Facebook, Google, Twitter und Mozilla hatten bereits im Herbst 2018 zugesagt, stärker gegen Falschinformationen im Netz vorzugehen, und einen entsprechenden freiwilligen Verhaltenskodex unterschrieben. Mittlerweile habe sich auch Tiktok angeschlossen, sagte Jourova am Mittwoch. Mit Whatsapp sei man im Gespräch. Microsoft hat sich bereits 2019 angeschlossen. Der Bericht vom Mittwoch soll unter anderem in geplante Vorhaben der EU-Kommission wie ein Gesetz für digitale Dienste einfliessen. Dies ist ein Kernanliegen der Behörde. Es soll gemeinsame Spielregeln für die Anbieter im Internet festlegen. (SDA)

B2B-Marketing 2020: Fünf Wege zu mehr Leads im Ausnahmejahr

Bei B2B-Marketing-Trends im Krisenjahr 2020 ist man sich einig: Entscheider müssen reagieren, Strategien und Instrumente müssen angepasst werden. Mehr denn je ist das Marketing aktuell ein unverzichtbarer Baustein für die Umsatzgenerierung. Wie reagiert man richtig auf diese Herausforderung, was muss man beachten? Sybit zeigt fünf Massnahmen, die jetzt helfen.

B2B-Marketing

Gerade im B2B wiegt der gegenwärtige Komplettausfall von Fachmessen doppelt schwer. Denn im aktuellen Krisenjahr für die Wirtschaft ist nicht nur die Nachfrage temporär gesunken. Hinzu kommt, dass ohne die Messen viele hochwertige Kaufinteressenten für die vorausgesagten Nachholeffekte einfach nicht gefunden werden.

Der grösste Fehler aber wäre jetzt, das Marketing herunterzufahren. Denn wer seine Marketingstrategie richtig ausrichtet, kann nicht nur fehlende Leads gewinnen, sondern den geschäftlichen Erfolg durch wichtige Digitalisierungsmassnahmen nachhaltig verbessern. Wie sollten B2B-Unternehmen also reagieren?

 

1. Vertriebsunterstützendes Marketing ist jetzt das Mittel der Wahl

Entsprechende Budgets sollten also voll in die Unterstützung des Vertriebs durch das Marketing fliessen. «Dabei darf man das Branding aber nie aus den Augen verlieren», meint Julia Bohn, Sales Marketing Managerin bei Sybit. «Die Zielgruppe muss konstant das Gefühl haben, dass hochwertig mit ihr kommuniziert wird. Das hilft besonders dann, wenn sich die Stimmung wie im Moment wieder aufhellt.»

 

2. Marketing Automation ist das effektivste Instrument zur umfangreichen Lead-Generierung

Es gibt mächtige Tools, die das Sammeln von Kundeninformationen und das automatisierte Ausstreuen von Kampagnen erlauben. So können zielgerichtet in kurzer Zeit eine grosse Menge an potenziellen Interessenten angesprochen werden. Entsprechende Technologien sollten jetzt genutzt werden. Die Integration in bestehende Systeme ist weit weniger umfangreich, als viele annehmen.

 

3. Das CRM birgt oft vergessene Schätze

Vernachlässigte, alte oder kalte Leads können jetzt genau die Personen sein, die das Marketing mit neuem Content ansprechen und den Scorewert wieder nach oben treiben kann. In einem optimalen System arbeiten CRM und Marketing-Tool Hand in Hand.

 

4. Kaufprozesse sind im B2B komplex

Gerade im digitalen Zeitalter sind mehrere Fachbereiche an Entscheidungen beteiligt. Diese unterschiedlichen Stakeholder sollten je nach ihren speziellen Interessen, Zielen und Problemen angesprochen werden. Mit dem richtigen Tool und dem richtigen Content können alle leitenden Angestellten aus Produktion, Vertrieb, IT und Geschäftsführung einzeln überzeugt werden.

 

5. Der Mix macht die Musik

Content, der auf die jeweilige Buyer Persona abgestimmt ist, gewinnt die entscheidenden Leads. Am besten funktionieren hier Umfragen, Fachartikel, Webinare und virtuelle Konferenzen. Um den Content zu bewerben, sollten unterschiedliche Online-Aktivitäten genutzt werden: E-Mail-Kampagnen, Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Google Ads (SEA) und Social-Media.

Aktuelle Umfragen und Studien zum Thema B2B-Handel zeigen, dass sich entscheidungsrelevante Prozesse noch stärker ins Digitale verlegen werden – und das nicht erst, seit die (nach wie vor relevant bleibenden) Messen nicht stattfinden können. Wer also jetzt in neue Marketingprozesse investiert, wird nachhaltig wettbewerbsfähiger sein.

Die Digitalagentur Sybit hat sich auf kundenzentrierte Lösungen entlang der Customer Journey spezialisiert. Am 2. Juli 2020 führt Sybit das virtuelle Expertenforum «Marketing Excellence 2020» durch, wo Experten und Anwender die entscheidenden Fragen rund um kundenorientierte Prozesse, Marketing-Technologien, Kampagnensteuerung und Marketing-Automation klären.

Heads verstärkt die strategische Beratung

Im Juni ist mit Simone Raubach eine weitere erfahrene Markenstrategin zu Heads gestossen. Sie ergänzt das Beratungsteam mit Dominique Banschbach, Galina Helbling und Natascha Almeida.

heads

Das Beratungsteam von Heads Corporate Branding: Natascha Almeida, Ralph Hermann, Dominique Banschbach, Simone Raubach und Galina Helbling (v.l.n.r.).

 

Zuvor war Simone Raubauch Head Brand Strategy bei Brandpulse, Marketingleiterin bei IFBC Corporate Finance und Brand Consultant bei Lowe, Diffferent und Publicis. Sie ist eidg. dipl. Leiterin Marketing/Kommunikation und seit 2004 Mitglied der Account Planing Group Switzerland.

Simone Raubach über ihren Wechsel: «Ich bin bei Heads sehr herzlich empfangen worden – die Chemie stimmt. Und als leidenschaftliche Markenberaterin freue ich mich, nun mit Brand Profiling ein systematisches Analysetool zu nutzen, das in der wertorientierten Markenführung den entscheidenden Unterschied machen kann.»

Urs Hunziker übergibt die Leitung des AT Verlags an Urs Hofmann

Urs Hofmann übernimmt ab Januar 2021 die Leitung des AT Verlags von Urs Hunziker, der den Verlag gemeinsam mit seinem Team zu einem der bedeutendsten Sachbuchverlage der Schweiz geformt hat.

AT Verlags

Urs Hunziker, Leiter des AT Verlags, geht nach 33 Jahren beim Buchverlag per Ende 2020 in Pension. Der 64-Jährige studierte in Zürich und Bern Naturwissenschaften und heuerte nach dem Studium als Quereinsteiger im Verlagswesen an. Als Verlagsleiter prägte er laut Mitteilung Programm und Innen- wie Aussenwirkung des AT Verlags über viele Jahre.

Nachfolger von Urs Hunziker wird Urs Hofmann, der langjährige Erfahrung in leitender Funktion im Buchverlagswesen mitbringt. Der 48-Jährige tritt per 1. Oktober 2020 in den AT Verlag ein. Die Zeit bis zum Austritt von Urs Hunziker per Ende Jahr wird zur Übergabe genutzt.

Urs Hofmann ist seit 2016 Verlagsleiter bei NZZ Libro, dem ehemaligen Buchverlag der Neuen Zürcher Zeitung unter dem Dach der Schwabe Verlagsgruppe in Basel. Hofmann absolvierte eine kaufmännische Lehre, studierte Geschichte und Jura und promovierte an der Universität Basel. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Lektor beim Verlag Hier & Jetzt in Baden.

Influencer sehen Corona-Krise auch als Chance

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Influencer-Community. Eine Umfrage von HashtagLove hat ergeben, dass fast die Hälfte die Krise zur Selbstreflexion nutzt und sich wieder mehr der Community zuwenden will. Gut die Hälfte veröffentlicht zudem Posts mit mehr Bedacht und hat den Branded Content reduziert.

Corona-Krise

54,1 Prozent der Befragten geben an, dass die Corona-Krise Einfluss auf ihre Kooperationen als Influencer haben. Gut die Hälfte sagt zwar, dass ihnen noch keine Kooperationen Corona-bedingt abgesagt oder verschoben wurden und bei 80,9 Prozent trifft dies auf selbst geplante Kooperationen zu, es werden allerdings insgesamt weniger gesponserte Posts veröffentlicht, wie 54,5 Prozent angeben. Die meisten (60,7 Prozent) haben bis zu einem Viertel weniger Kooperationen als vor der Krise. Knapp die Hälfte der Influencer wünscht sich Entertainment und Lifestyle-Electronic als Kampagnen. Branchen, die sich aktuell als krisenresistent gezeigt haben.

 

Influencer planen Veränderungen

Befürchtungen, während der Corona-Pandemie Werbe-Posts zu veröffentlichen und gegebenenfalls einen Shitstorm zu erleben, hat lediglich die Minderheit (17,2 Prozent). Gut die Hälfte sieht die Krise jedoch als Chance und plant Veränderungen im Zusammenhang mit Branded Content vorzunehmen.

«Unsere Umfrage zeigt, in Zeiten von Corona wollen sich Influencer ihre Kooperationen gewählter aussuchen. Eine smarte Matching-Logik und -Mechanik bei der Auswahl von Kooperationen wie sie bei HashtagLove zum Einsatz kommt, unterstützt glaubwürdiges Influencer-Marketing und ist sowohl für Marken als auch für die Meinungsmacher enorm wichtig. Erfahrung, Beratung, Expertise sowie Verständnis für die Kunden- als auch die Influencer-Seite sind wichtige Faktoren für erfolgreiches Influencer Marketing», sagt Kirsten Hücker, Deputy Managing Director bei MSM.digital.

Die Influencer-Marketing-Plattform HashtagLove gehört seit Mai 2020 zur Omni-Channel-Marketing-Agentur MSM.digital. Bei HashtagLove sind mehr als 13’000 Meinungsmacher registriert.

Corona-Krise

Monami und Zeix digitalisieren den Jahresbericht 2019 der Uni Bern

Der Jahresbericht 2019 der Universität Bern ist zum ersten Mal in digitaler Form erschienen. Für das neue Format zeichnen die Agenturen Zeix und Monami verantwortlich.

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Die Universität Bern präsentiert sich mit dem neuen digitalen Jahresbericht als eine zukunftsgerichtete Universität mit gesellschaftlicher Relevanz. Im Sinne der Nachhaltigkeit und passend zur 2019 beschlossenen Digitalisierungsstrategie der Universität Bern wurde das bestehende hochwertige Printprodukt in ein innovatives, abwechslungsreiches digitales Content-Paket transformiert.

Christian Degen, Leiter der Abteilung Kommunikation & Marketing, erklärt: «Wir haben in rund einem halben Jahr zusammen mit unseren Partnern Monami, Zeix und SNTL Publishing ein komplett neues digitales Magazin entwickelt, konsequent dreisprachig in Deutsch, Französisch und Englisch. Und offenbar recht überzeugend: die Feedbacks sind bislang durchwegs positiv.»

 

Storytelling konsequent auf Themen zugeschnitten 

Monami erarbeitete auf der Grundlage eines Basiskonzepts eine Website-Struktur, die sich auf die strategische Kernpositionierung der Universität stützt. Die Agentur definierte und entwickelte Contentgefässe, selektierte mit der Universität Bern die Inhalte und fokussierte sich danach vor allem auf die Konzeption und Umsetzung aller Bewegtbildinhalte.

So umfasst der digitale Jahresbericht Kurzvideos zu Projekten aus den fünf strategischen Themenschwerpunkten, Videobotschaften des Rektors und aller Mitglieder der Universitätsleitung, Animationen und vielfältige Rubriken. Die aktuellen Zahlen und die Entwicklungen der vergangenen Jahre zu Studierenden, Mitarbeitenden und Finanzen sind zudem in einem Zahlenportal abrufbar.

 

Anspruchvolles Design und kongeniales Redaktionssystem 

Zeix übersetzte die konzeptionellen Anforderungen in eine durchgängige User Experience und entwickelte das Visual Design für den digitalen Jahresbericht. Zudem setzte die die Agentur das Frontend um. Die Berliner Firma SNTL Publishing entwickelt für das akademische Umfeld massgeschneiderte Web-Publishing-Lösungen mit dem Open-Source-CMS «ZMS». Markus Jufer, Leiter Online Marketing in der AKM an der Universität Bern, sagt: «SNTL Publishing hat für das anspruchsvolle Web-Design von Zeix ein kongeniales Redaktionssystem geschaffen, mit dem das Web-Team der Universität Bern die Inhalte des Jahresberichts in kurzer Zeit erfassen und laufend redigieren konnte.»

 

Kurzclips auf Social Media sorgen für Traffic

Um den Jahresbericht der Universität Bern einem möglichst breiten Publikum bekannt zu machen, haben die Universität in Zusammenarbeit mit Monami neben Mailings auch Kurzclips in den Social-Media-Kanälen eingesetzt.

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Verantwortlich bei Universität Bern: Christian Degen (Gesamtverantwortung); Markus Brönnimann, Dr. Christoph Pappa (Projektausschuss); Timm Eugster (Projektkoordination); Markus Jufer, Monika Müller (Web-Infrastruktur); Christian Degen (Content-Struktur); Timm Eugster (Content 2019). Verantwortlich bei Monami (Website-Struktur/Bewegtbild-Inhalte/Social Media): Stefan Erdin (Konzept, Beratung, Storyboards); David Cappellini (Konzept, Text); Valentin Mattes (Art Direction, Schnitt, Animation); Gianni Peng (Schnitt); Raphael Föhn (Schnitt). Verantwortlich bei Zeix (User Experience/Visual Design/Frontend Development): Jonas Loetscher (Konzept, Beratung); Thomas Ehrat (Visual Design); Dragan Nikolic, Nam Pham (Frontend Development). Programmierung im ZMS: Frank Hoffmann (SNTL Publishing).

Ringier steigert operativen Gewinn leicht

Der Medienkonzern Ringier hat 2019 den operativen Gewinn leicht gesteigert bei etwas tieferem Umsatz. Der anhaltend rückläufige Werbemarkt und geringere Druckerlöse schlugen auf den Ertrag, während das digitale Geschäft weiter an Bedeutung zunahm.

Ringier

Der Umsatz ging um 19,4 Millionen Franken auf 984,8 Millionen zurück, wie Ringier am Mittwoch mitteilte. Hingegen steigerte der Medienkonzern den operativen Gewinn (Ebitda) zum fünften Mal in Folge auf nunmehr 114,1 Millionen Franken (+1,1 Millionen).Trotz rückläufiger Werbeeinnahmen und leicht gesunkenem Umsatz sei 2019 ein «solides Geschäftsjahr gewesen, schrieb Ringier.

Der Konzern betonte die erfolgreiche digitale Transformation. Der digitale Anteil des Betriebsgewinns der Ringier-Gruppe sei zum siebten Mal in Folge gesteigert worden auf mittlerweile 72 Prozent. Damit zähle Ringier heute zu den am konsequentesten transformierten Medienunternehmen in Europa.

 

Corona-Auswirkungen unklar

Die Aussichten für das laufende Jahr sind unklar, da Ringier die Auswirkungen der Corona-Krise auf die wirtschaftliche Ertragslage noch nicht beziffern kann. Der Konzern geht von negativen Effekten in der Höhe eines «substanziellen zweistelligen Millionenbetrages» aus.

Die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf einzelne Ringier Geschäftsbereiche wurden im März spürbar: Einerseits verzeichnen die Ringier-Medienmarken historisch hohe Zugriffszahlen, anderseits brachen die Werbeeinnahmen massiv ein.

Durch die Absage von Grossveranstaltungen und Konzerten konnten Businessbereiche wie Ticketcorner ihrem Geschäft praktisch über Nacht kaum mehr nachgehen. Auch die digitalen Stellenmärkte leiden. Positive Tendenzen vermeldet der E-Commerce-Bereich de Ringier-Gruppe.

Trotz der Corona-bedingten Auswirkungen will Ringier den Fokus nicht verändern. «Wir werden weiterhin in unabhängigen Journalismus, digitale Marktplätze und Spitzentechnologie investieren», wird Konzernchef Marc Walder in der Mitteilung zitiert. (SDA/hae/pd)

Kennzahlen der Ringier-Gruppe in Mio CHF
2018 2019
Umsatz nach Regionen 1’004.20   984.8
Schweiz   798.0   782.4
Osteuropa   198.6   190.1
Asien & Afrika       7.6     12.3
Umsatz nach Erlösarten 1’004.20   984.8
Digitalerlöse   466.1   504.6
Vertriebserlöse   236.8   212.1
Anzeigenerlöse   144.6   130.5
Druckerlöse     82.9     62.2
Eventerlöse und übrige Medienerlöse     73.8     75.4
EBITDA   113.0   114.1
EBITDA-Marge     11.3%     11.6%

ProSieben erwartet auch für Juni Einbruch der TV-Werbeeinnahmen

Die Corona-Krise trifft ProSiebenSat.1 mit voller Wucht. Im April und Mai seien die TV-Werbeeinnahmen um rund 40 Prozent eingebrochen, sagte der neue Chef des Fernsehkonzerns, Rainer Beaujean, am Mittwoch kurz vor der virtuellen Hauptversammlung zu Journalisten.

ProSieben

«Für Juni erwarten wir jetzt auch keine dramatische Besserung», sagt er weiter. Es werde eine ähnliche Entwicklung geben wie in den beiden Vormonaten.

Beaujean äusserte sich zunächst kaum zur harschen Kritik von Investoren, die eine Wachstumstrategie und teilweise auch mittelfristig seine Ablösung gefordert hatten. Der Vorstandssprecher, der zugleich auch Finanzchef ist, bekräftigte, dass man sich wieder stärker auf das Unterhaltungs- und TV-Geschäft konzentrieren wolle. Der italienische Grossaktionär Mediaset rief Beaujean jüngst mit ungewöhnlich scharfen Worten auf, eine Wachstumsstrategie vorzulegen.

Im Zuge des Konzernumbaus will der Fernsehkonzern seine Dating-Sparte an die Börse bringen. Geplant sei dies für 2022. sagte Beaujean. Ziel sei es, Beteiligungen der E-Commerce-Tochter NuCom – wie die Parship Group mit ihren Marken Parship, ElitePartner und eharmony – mit dem jüngst für eine halbe Milliarde Dollar zugekauften US-Unternehmen Meet Group zusammenzulegen. (SDA)

Wenn der P*rnostar zweimal klingelt

In Neuseeland klärt die Regierung auf: Online ist nicht gleich Real Life. Auch nicht, wenn man Lockdown-bedingt mehr Zeit Online verbringt.

 

Wissen Sie, was Ihre Kinder Online so treiben? Gerade in der Covid-19-Krise, in der die Menschen viel Zeit zuhause und noch mehr Zeit Online verbringen, dürften die Kontrollen vielerorts gelockert worden sein – irgendwas müssen die Kinder und Jugendlichen ja den ganzen Tag machen, wenn keine Schule ist und die Nerven der Eltern auch nur begrenzte Kapazität haben.

Die neuseeländische Regierung erinnert deshalb mahnend: Online lauern viele Gefahren. Die humorvolle Kampagne «Keep it real online», kreiert von der Agentur Motion Sickness, ermuntert die Erziehungsberechtigten, das Gespräch mit der gefährdeten Zielgruppe zu suchen.

 

P*rnostar

Die meisten Schweizer Unternehmen nutzen Content Marketing nicht

80 Prozent der Schweizer Unternehmen betreiben kein Content Marketing. Das liegt unter anderem daran, dass sie den Erfolg für ungewiss und schwer messbar halten. Allerdings sind Firmen, die dieses Instrument strategisch nutzen, erfolgreicher. Das zeigt eine neue Studie der ZHAW.

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Die grosse Mehrheit der Unternehmen in der Schweiz (rund 80 Prozent) betreibt kein Content Marketing. Drei Viertel davon wollen es auch in Zukunft nicht nutzen – und dies, obwohl sieben von zehn Firmen die Meinung vertreten, dass Content Marketing unentbehrlich ist. Das ist das Resultat einer Studie der ZHAW School of Management and Law auf der Basis einer repräsentativen Umfrage bei knapp 600 Schweizer Unternehmen.

Als Gründe für die fehlende Nutzung nennen die Firmen die schwere Messbarkeit und Ungewissheit des Erfolgs sowie das aus ihrer Sicht problematische Verhältnis von Aufwand und Ertrag.

 

Strategie als Erfolgsfaktor

«Die Ergebnisse unserer Studie zeigen gleichzeitig, dass Unternehmen, die Content Marketing strategisch verankert haben, erfolgreicher sind als diejenigen, die es nur operativ oder gar nicht umsetzen», sagt Adrienne Suvada, Leiterin der Fachstelle Communication & Branding im Institut für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law. Die entsprechenden Firmen beobachten positive Auswirkungen auf das Image sowie auf Vertrauen und Begeisterung bestehender Kunden. Weiter sehen sie Verbesserungen ihrer Position in Google-Rankings. Deutlich zeigt sich auch, dass Unternehmen mit einer schriftlichen Strategie im Content Marketing weniger externe Dienstleistungen in Anspruch nehmen müssen.

Primär sehen die Unternehmen Content Marketing als Massnahme zur Intensivierung der Kundenbeziehung. Sie setzen es aber auch ein, um neue Leads zu generieren. «Zugleich fehlt es relativ oft an einer verbindlichen Strategie. Entsprechend sind auch die Rollen der Mitarbeitenden häufig nicht klar definiert», erklärt Suvada.

Content Marketing

Verhältnis von Aufwand und Ertrag

Die grösste Herausforderung im Content Marketing ist für Unternehmen, ein ausgewogenes Verhältnis von Aufwand und Ertrag zu erzielen. Obwohl die Steigerung der Sichtbarkeit der Unternehmensleistungen ein zentrales Ziel des Content Marketings ist, setzen die befragten Firmen nur zögerlich technische Instrumente (vor allem Suchmaschinenoptimierung) und budgetäre Mittel (bezahlte Inhalte) ein, um ihren Content prominenter zu platzieren. Sie nutzen für ihre Inhalte vor allem digitale Plattformen: Facebook und die eigene Website gehören zum Standard, weitere Favoriten sind LinkedIn und Instagram.

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Internes Wissen und Storytelling-Fähigkeiten entscheidend

Neben der Analyse des aktuellen Einsatzes von Content Marketing in der Schweiz gibt die Studie verschiedene Empfehlungen: «Entscheidend für den Erfolg sind eine klare Content-Strategie sowie die Definition von KPIs», sagt Suvada. Gerade in der Anfangsphase erleichtert dies den effizienten Umgang mit den Ressourcen. Weiter sollte das nötige Know-how für Content Marketing intern aufgebaut werden, um Abhängigkeiten von Dritten zu vermeiden. Ausserdem ist empfehlenswert, dass sich die Unternehmen mit Storytelling-Fähigkeiten auseinandersetzen und mit den technischen Anforderungen des digitalen Marketings vertraut sind.

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Für die «Content-Marketing-Studie 2020» nutzten die Autoren ein standardisiertes, quantitatives Verfahren in Form einer Online-Umfrage. Um generalisierbare Resultate zu erhalten, befragten sie Schweizer Unternehmen aller Grössen und aus allen Landesteilen. Die Stichprobe bestand aus 586 Unternehmen aus 30 verschiedenen Branchen. Vier von fünf sind hauptsächlich im Schweizer Markt tätig. Die Studie wurde vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie durchgeführt.

Ringier ist zufrieden mit Blick TV

Der Medienkonzern Ringier ist zufrieden mit den ersten Monaten Blick TV. Bisheriger Höhepunkt war der Tag, an dem der Bundesrat den Lockdown verkündete: Der Livestream verzeichnete über 1,2 Millionen Views.

Blick TV

Wie Ringier-Konzernchef Marc Walder am Mittwoch in einem Video-Call sagte, liegen die Views normalerweise bei über 100’000 pro Tag. «Wir sind zufrieden bis sehr zufrieden», sagte er.

Blick TV, das am 17. Februar 2020 gestartet ist, umfasst neben dem Livestream Videos von 20 bis 50 Sekunden Länge. Diese werden in Beiträge auf Blick digital eingebettet. Zwischen Januar vor dem Start und April ist die Zahl der Video-Views laut Walder von 208’000 auf 295’000 gestiegen.

Walder zeigte sich mit diesem Zuwachs «mehr als zufrieden». Während im Januar pro Tag im Durchschnitt 21 Videos publiziert wurden, sind es inzwischen 47. Diese Verdoppelung sei wichtig für die User und für den Werbemarkt, sagte Walder. (SDA)

 

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