Dachorganisation des Berner Tourismus gibt sich neuen Namen

Die Dachorganisation des Berner Tourismus wechselt auf Anfang 2021 ihren Namen: Aus der «BE! Tourismus AG» wird die «Made in Bern AG». Das geht aus einem Communiqué vom Donnerstag hervor.

Dachorganisation des Berner Tourismus gibt sich neuen Namen

An der Generalversammlung in Thun habe der Namenswechsel keinerlei Diskussionen ausgelöst, heisst es. Schon heute werde der Tourismuskanton Bern unter dem Label «Made in Bern» vermarktet. Dass die Dachmarketingorganisation nun selber so heisse, sorge für einen einheitlichen Auftritt.

Die «Made in Bern AG» wolle dazu beitragen, den Tourismus aus der Corona-bedingten Krise zu führen, erklärte Verwaltungsratspräsident Patrik Scherrer. «Wir sehen die Situation als Chance, den Kanton Bern als vielfältige Destination bei unseren Schweizer Gästen zu verankern.»

Die Dachorganisation wurde 2012 gegründet. Sie soll den Tourismus-Auftritt des Kantons Bern stärken und das Marketing der einzelnen Destinationen koordinieren. (SDA)

Ständerat will kein Geld für Förderung von Onlinemedien sprechen

Die arg gebeutelte Medienbranche kann auf mehr staatliche Gelder hoffen. Der Ständerat hat am Donnerstag ein Massnahmenpaket in Höhe von jährlich 150 Millionen Franken verabschiedet. Die Zeitungsverleger profitieren. Auf der Strecke bleiben die Onlinemedien.

Ständerat

Zwar sprach sich die kleine Kammer im Grundsatz für eine Förderung von Onlinemedien aus. Weil sie aber die Ausgabenbremse bei diesem Teil der Vorlage nicht löste, ist die Förderung faktisch abgelehnt. Es darf kein Geld fliessen. Vorgesehen waren 30 Millionen Franken pro Jahr.

Eine Mitte-Links-Mehrheit hatte zuvor mit 22 zu 19 Stimmen knapp einer gesetzlichen Grundlage für die Förderung von Onlinemedien zugestimmt. Das vom Bundesrat konzipierte Paket sei ausgewogen, lautete ihr Tenor.

 

Letztes Wort nicht gesprochen

Verschiedene Redner der SVP wiesen dagegen auf die fehlende Verfassungsgrundlage hin. Thierry Burkart (FDP/AG) stellte auch die wirtschaftliche Notwendigkeit dieser Massnahme in Frage: «Onlinemedien haben das Geld nicht nötig.»

Beide Seiten, Gegner und Befürworter einer Onlinemedienförderung, haben nun einen Teilsieg errungen. Der Ausgang ist offen. Stimmt der Nationalrat der gesetzlichen Grundlage zu und löst er gleichzeitig die Ausgabenbremse, könnten die Onlinemedien letztlich doch noch von Bundesgeldern profitieren.

Voraussetzung wäre, dass der Ständerat bei seiner zweiten Beratung dann der Lösung der Ausgabenbremse ebenfalls zustimmen würde. Dazu braucht es das qualifizierte Mehr von 24 Stimmen. Am Donnerstag stimmten 22 Ratsmitglieder dafür, es fehlten also zwei Stimmen.

 

Ausbau eines bewährten Instruments

Während des teils chaotischen Endes der Debatte rückten weitere wichtige Entscheide des Ständerats zwischenzeitlich in den Hintergrund. Bereits am Vormittag sprach sich die kleine Kammer für einen Ausbau der indirekten Presseförderung aus.

Neu sollen sämtliche abonnierten Tages- und Wochenzeitungen unterstützt werden – auch überregionale Titel mit einer grösseren Auflage sowie zweiwöchentlich erscheinende Zeitungen und Zeitschriften. Je tiefer die Auflage ist, desto günstiger soll die Postzustellung sein.

 

Maximalforderung der Verleger scheitert

Die kleine Kammer hat neben den 50 Millionen Franken für Tages- und Wochenzeitungen auch eine Förderung der Frühzustellung von Zeitungen und damit auch der Sonntagspresse ins Massnahmenpaket aufgenommen. Das kostet den Bund zusätzliche 40 Millionen Franken pro Jahr.

Davon profitieren Titel, die nicht von der Post, sondern von Frühzustellungsorganisationen in die Briefkästen gesteckt werden. Ein Antrag für einen noch weitergehenden Ausbau der Frühzustellung auf 60 Millionen Franken scheiterte knapp. Diese Idee entspricht dem Willen des Verlegerverbands.

Auch die Verbands- und Mitgliederpresse soll neu jährlich 30 statt 20 Millionen Franken erhalten. Dieser Entscheid fiel mit 32 zu 12 Stimmen.

 

«Ein Stück Service public»

Mit den Entscheiden des Ständerats erhöht sich der Bundesbeitrag an die indirekte Presseförderung gegenüber dem Bundesratsentwurf um 50 Millionen Franken auf jährlich 120 Millionen Franken. Nicht von der indirekten Presseförderung profitieren sollen nach Meinung des Ständerats Publikationen der Fach- und Spezialpresse sowie Gratiszeitungen.

Keine Opposition gab es bei der Unterstützung für Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, für den Presserat und für die Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Letztere bezeichnete Paul Rechsteiner (SP/SG) als «Basisinfrastruktur für die Medien» und als «ein Stück Service public».

Die verschiedenen Institutionen sollen mit maximal 30 Millionen Franken pro Jahr unterstützt werden. Geld erhalten sollen zudem IT-Projekte, die der ganzen Branche zur Verfügung stehen. Finanziert werden soll dieser Teil des Pakets mit maximal 2 Prozent aus dem Ertrag der Radio- und Fernsehabgabe.

 

Finanzpolitische Vorbehalte

In der Gesamtabstimmung nahm der Ständerat die Vorlage mit 29 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen an. Heftig bestritten wurde das Paket nur von Vertretern der SVP. Die finanzpolitische Lage lasse keine Subventionen zu für Unternehmen, die nicht existenziell bedroht seien, sagte Hansjörg Knecht (SVP/AG).

Eine flammende Rede gegen das Medienpaket hielt Thomas Minder (parteilos/SH). Es sei «absurd», börsenkotierte Unternehmen mit Bundesgeldern zu unterstützen, obwohl diese jedes Jahr hunderte Millionen Franken Gewinn erwirtschafteten. «Wir werfen mit Steuergeldern um uns.»

 

Angst vor weiterem Zeitungssterben

Dagegen wurde eine teilweise Subventionierung der Medien in den vergangenen Monaten selbst für liberale Kräfte denkbar, bei denen staatliche Eingriffe über Jahrzehnte hinweg verpönt waren. Und für das Mitte-Links-Lager ist die verstärkte Medienförderung längst überfällig.

Kommissionssprecher Stefan Engler (CVP/GR) brach eine Lanze für die Branche. Freie und pluralistische Medien seien unabdingbar. «Lassen wir wie heute den Wettbewerb spielen, wird die Medienvielfalt verarmen.» Wenn es so weitergehe, gebe es bald keine Zeitungen mehr, hielt Eva Herzog (SP/BS) fest. Die an Google und Amazon verloren gegangenen Werbeerträge könnten die Verleger nicht mehr zurückholen.

 

Keine Einmischung in Inhalte

«Meinungsvielfalt braucht Medienvielfalt», fasste Medienministerin Simonetta Sommaruga zusammen. Werde nicht gehandelt, leide schliesslich die direkte Demokratie. Sommaruga betonte aber, dass die Unabhängigkeit der Medien vom Staat gewahrt werden müsse. «Der Staat verbessert nur die Rahmenbedingungen, aber er mischt sich nicht in die journalistische Arbeit ein und macht keine inhaltlichen Vorgaben.»

Mit dem Medienpaket befasst sich als nächstes die Fernmeldekommission des Nationalrats. Das Ziel ist es, die Vorlage in der Herbstsession in der grossen Kammer zu diskutieren.

Schon seit Jahren leiden viele Zeitungstitel, Radio- und Fernsehsender unter dem Wegfall von Inseraten und Werbespots. Diese lassen sich seit dem Aufblühen des Internetzeitalters auch ausserhalb der klassischen Medien verbreiten. (SDA)

Jeannine Mülbrecht ergänzt Team von IRF

Das Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation IRF hat sein Team erweitert. Seit 1. Juni unterstützt Jeannine Mülbrecht das Unternehmen als Beraterin – insbesondere in den Dienstleistungen Medienarbeit, Finanzkommunikation und Unternehmensberichterstattung.

Portrait_Jeannine_Mülbrecht_IRF

Mülbrecht studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Zürich. Danach absolvierte sie den Master Communication Management an der Universität Leipzig. Vor ihrer Tätigkeit bei IRF arbeitete Mülbrecht in diversen Medienunternehmen und war zuletzt in der Kommunikationsberatung Kekst CNC in Frankfurt am Main tätig.

Als Schweizer Beratungsunternehmen für Wirtschaftsthemen zählt IRF rund 30 schweizerische und internationale Unternehmen zu ihren festen Kunden. Zudem hat sich IRF in der Krisenkommunikation und bei der Begleitung von Kapitalmarkttransaktionen einen Namen gemacht und kürzlich eine Niederlassung in Genf eröffnet.

Foundry landet Quadruple-Hattrick beim German Brand Award 2020

Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Agentur Foundry mit Standorten in Zürich, Berlin und New York einen German Brand Award – und dieses Jahr gleich mit vier Preisen.

Foundry

Für ihre Content-Kampagne «Unlock Life» für den E-Scooter-Verleiher Lime wurde die Agentur in der Wettbewerbsklasse «Excellence in Brand Strategy and Creation» als «Brand Effect of the Year» mit der höchsten Auszeichnung «Best of Best» sowie in der Kategorie «Brand Communication – Ambient Media & Outdoor Advertising» mit einem German Brand Award in Gold prämiert.

 

Auch wurde die strategische Markenoffensive «#empoweringbeauty» für Flaconi zwei Mal als «Winner» in den Kategorien «Brand Communication – Ambient Media & Outdoor Advertising» und «Brand Strategy of the Year» ausgezeichnet.

Foundry

Zum fünften Mal wurden am 18. Juni 2020 die Preisträger des German Brand Award geehrt. Der Wettbewerb präsentiert die innovativsten Markenauftritte sowie Kreativkampagnen. Initiator des Markenpreises ist der Rat für Formgebung, der 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestags gegründet wurde.

«Über einen solchen Erfolg sind wir sehr stolz und glücklich», freut sich Sacha Moser, Agenturgründer von Foundry. «Auszeichnungen wie diese sind das Sahnehäubchen für unser aller Arbeit.»

Interpunkt. und Trafo Baden gewinnen den German Brand Award 2020

Die Agentur Interpunkt. wird gemeinsam mit der Eventlocation Trafo Baden am German Brand Award 2020 als «Winner» ausgezeichnet. Die kreative Einladung zur Jubiläumsfeier, die als Schallplatte versandt wurde, hat die Jury überzeugt.

Interpunkt

Der Wettbewerb des German Brand Awards zeichnet die stärksten Kampagnen, Konzepte und Strategien im Fachgebiet «Excellence in Brand Strategy and Creation» aus. Zur Teilnahme berechtigt sind ausschliesslich Unternehmen, die offiziell durch das Expertengremium des Rats für Formgebung für den German Brand Award 2020 nominiert werden. Die Fachjury war von der kreativen Einladung auf Vinyl überzeugt und zeichnete Interpunkt. und das Trafo Baden als «Winner» aus.

Mit der speziellen und auffälligen Einladung lud das Trafo Baden seine Gäste an das Fest zum 15-Jahr-Jubiläum ein. Die Feier unter dem Motto «Golden-Night» gedachte den schwedisch-schweizerischen Wurzeln der ehemaligen ABB-Hallen.

Anstelle einer klassischen Einladung kreierte Interpunkt. in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Trafo Baden eine Vinyl-Schallplatte. Das Gold-Cover, angelehnt an die Best-of-Platte von ABBA, wies auf den Veranstaltungsort hin. Auf der Rückseite lud Reto Leder, CEO und Gastgeber des Trafo, die Gäste zur Jubiläumsfeier ein. Wer das Vinyl in den Plattenspieler einlegte, hörte die Stimme des Gastgebers, der die Zuhörer begrüsste und sie auch auf diesem Weg an das Fest einlud.

Interpunkt

Dreifive gewinnt Pitch für Bepanthen

Dreifive konnte sich bei dem Pitch für Bepanthen erfolgreich gegen andere Agenturen durchsetzen und wird ab sofort die Marke des Pharmaunternehmens Bayer Schweiz bei verschiedenen Onlineaktivitäten unterstützen. Sie starteten im April ihre Zusammenarbeit.

Dreifive

Überzeugen konnten vor allem die durchdachte Strategie, die schlüssige Mediaplanung und die emotionalen und frischen Layouts mit Ausrichtung auf die digitalen Kanäle. Zu der Markenwelt von Bepanthen gehören unter anderem Bepanthen Plus, Sensiderm und SensiDaily sowie Bepanthen Augentropfen.

Bayer setzte bisher vor allem auf Offline-Kampagnen und Unterstützung der Produkte direkt im Handel. Nun sollen verstärkt Bewegtbildkampagnen und Social-Media-Aktivitäten hinzukommen.

Dreifive wird die Strategie 2020 für Bepanthen erarbeiten, die gesamte Mediaplanung übernehmen und die Massnahmen auf der Website unterstützen. Neben der Planung, der Definition der Kampagnen KPIs sowie dem Erstellen eines Trackingkonzepts übernimmt Dreifive die Kreation sämtlicher Werbemittel.

Geplant ist die Durchführung einer Always-on-Kampagne mit situativen Gegebenheiten und Fokus auf dem «Erfahrbar machen» der Produkte. So soll vor allem Aufklärung und Information sowie Emotion im Mittelpunkt stehen. Umgesetzt werden wird dies unter anderem durch animierte, emotionale Banner, Social-Media-Ads und native Platzierungen. Zudem ist eine Influencer-Kampagne sowie ein interaktiver Facebook-Chatbot geplant. Insgesamt sollen die Marke Bepanthen gestärkt und neue Produkte unterstützt werden.

Dreifive

Verantwortlich bei Bayer Schweiz: Danielle Braun (Senior Brand Manager); Oliver Kuhn (Digital Marketing Manager). Verantwortlich bei Dreifive: Jolanda Kessler (Head of Digital Marketing Consulting); Marleen Albert (Head of Social Media); Sarah Wickli (Digital Marketing Consultant); Montserrat Urbiola (Art Director); Benedikt Ritschel (Teamleader Digital Rich Media Solutions); Hendrik Schraven (Digital Rich Media Solutions).

Rausch richtet Kommunikation strategisch neu aus

Mit einer neuen Website und neuen Social-Media-Aktivitäten hat sich Rausch einer digitalen Verjüngungskur unterzogen und unterstreicht mit einer neuen Bildsprache ihren naturnahen Ansatz. Zudem strebt die Marke aktiv eine Zielgruppenverjüngung an.

Rausch

Der neue digitale Markenauftritt von Rausch hebt den naturnahen Ansatz des Familienunternehmens noch deutlicher hervor – auch mit dem Ziel, damit jüngere Kundinnen zu erreichen. «Während sich in der Vergangenheit vor allem die Generation 50+ von der Marke angesprochen fühlte, streben wir aktiv eine Zielgruppenverjüngung durch die Emotionalisierung der Marke an. Selbstverständlich müssen wir nun auch verstärkt dort kommunizieren, wo sich unsere Zielgruppe bewegt. Und das sind nun mal die digitalen Kanäle», begründet Lucas Baumann, CEO von Rausch Kreuzlingen, die strategische Neuausrichtung. Dafür muss die Marke nicht neu erfunden werden. Der Umgang mit der Natur basiert bei Rausch seit jeher auf Vertrauen, Respekt und Wertschätzung. Vielmehr geht es darum, diese Werte so zu verbreiten, dass sich auch junge Frauen davon angesprochen fühlen.

 

Optisch und technisch auf dem neusten Stand 

Die Website Rausch.ch wurde komplett überarbeitet. Es wurde vor allem darauf geachtet, dass der integrierte Webshop nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf sämtlichen mobilen Endgeräten übersichtlich dargestellt wird. Die angepasste Navigationsstruktur hilft den Nutzern dabei, genau die Informationen zu finden, die sie benötigen. Zusätzlich unterstützt die optimierte Benutzerfreundlichkeit dabei, den Einkauf schneller abzuschliessen.

Zudem werden auch die Möglichkeiten von Social Shoppable integriert, wobei Social-Media-Inhalte mit dem Webshop verknüpft werden. Nutzer können somit direkt vom Social-Media-Post zum Webshop gelangen, um dort den Kaufprozess abzuschliessen.

Ein wichtiges Stilmittel bildet die harmonisch aufeinander abgestimmte Bildsprache. Alle Bilder der Models und Produkte sind in Zusammenarbeit mit Branders in einem aufwendigen Fotoshooting exklusiv für Rausch entstanden und werden auf sämtlichen Kanälen eingesetzt (Werbewoche.ch berichtete).

Rausch

Verantwortlich bei Rausch: Lucas Baumann (CEO); Petra Hollenstein (CMO); Christian Heckmann (Digital Marketing Manager); Anja Kaiser (Senior Product Manager); Alina Hermann (Product Manager); Lea Riether (Product Manager); Esther Widmer (Communication/PR-Manager); Bernadette Raschle (Communication/PR-Manager); Laura Stillhart (Marketing Assistance). Verantwortlich bei Branders: René Allemann (CEO); Marisa Güntlisberger (Director Omnichannel Experience); Thea Ferretti (Director Communications); Thom Pfister (Executive Creative Director); Sarah Egger (Junior Brand Consultant); Sarah Trendle (Executive Brand Designer); Katja Wölfel (Senior Copywriter); Thomas Hausheer (Creative Brand Technologist). Verantwortlich bei Tree Stones: Simon Funk (CEO); Daniel Hofmann (Consulting/Project Manager); Kevin Stutz (Senior Developer); Martin Blättler (Online-Marketing Manager).

TBS interpretiert für ABZ die Genossenschaft neu

Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) mit einer über 100-jährigen Geschichte richtet sich für die Zukunft neu aus. TBS begleitet die Wohnbaugenossenschaft auf dieser Mission und entwickelt die Markenpositionierung, Content Strategie und den modernen Markenauftritt dazu.

TBS

Auf der neuen Website tauchen die Besucher direkt in das Leben der Bewohner und in die aktuellen Themen der Genossenschafter ein. Im digitalen Magazin erzählen Porträts aus dem Genossenschaftsleben, Reportagen dokumentieren aktuelle Projekte und Initiativen aus den Bereichen Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Siedlungsleben und Nachhaltigkeit.

Das frische Design, der fröhliche Illustrationsstil, moderne Architekturfotografie und aufschlussreiche Infografiken sollen dazu einladen, mehr über die beeindruckende Themenvielfalt der ABZ zu erfahren. Auf unterhaltsame Art will die Website Haltung und Charakter der ABZ und ihren Beitrag zum Stadtleben greifbar vermitteln. Mit dem neuen Auftritt präsentiert sich die ABZ als moderner Dienstleister, gemeinnützige Organisation und engagierte Gemeinschaft.

 

Neue Markenstrategie, neue Markenidentität

Als Basis für den neuen Auftritt wurde die Markenstrategie von Grund auf überarbeitet. Die neu entwickelte Markenmission «für lebendige und lebenswerte Quartiere», die genossenschaftlichen Werte und das Lebensgefühl der ABZ-Siedlungen ziehen sich konsequent durch alle kommunikativen Massnahmen, werden den Interessenten aber nie aufgezwungen.

In der Strategiephase wurden dazu sämtliche Zielgruppen und die Content Strategie neu definiert. Dies wird auf der Website direkt erlebbar: die Genossenschaft öffnet sich allen Stakeholders und wird für 2’000 tägliche Besucher zugänglich. Stadtvertreter, Investoren, Partner, Verbände, Medien und potenzielle Mieter werden mit ihren Themen abgeholt und erhalten einen lebhaften Einblick in die aktuellen Projekte, Angebote und das Leben innerhalb der Genossenschaft. Gleichzeitig wird die Site zum Portal für das Genossenschaftsleben der Bewohner und bindet Mitarbeiter, Freiwillige und engagierte Bewohner aktiv mit ein.

 

Multi- statt Mono-Kultur

Die neue Identität soll das Markenversprechen auf allen Kanälen und in allen Kommunikationsmassnahmen lebendig machen. Das ABZ-Forum wird zum kurzweiligen Stadt-Magazin, das ein authentisches Bild des Genossenschaftsalltags vermittelt. Der Jahresbericht liest sich wie eine Architektur-Studie zur Stadtentwicklung und zeigt Facetten rund um die Entwicklung der Genossenschaft auf. Auch vor Ort ist der neue Vibe der Genossenschaft in Signaletik und in der Eventkommunikation omnipräsent.

TBS

Verantwortlich bei ABZ: Ariel Leuenberger (Leiter Kommunikation); Ingrid Diener (Fachspezialistin Kommunikation); Martin Müller (Fachspezialist Kommunikation). Verantwortliche Agentur: TBS Marken Partner. Illustration: Svenja Plaas. Frontend & Backend: Kollektiv.

Urs Leuthard wird neuer Leiter der Bundeshausredaktion

Die TV-Bundeshausredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen wird neu von Urs Leuthard geleitet. Der Politjournalist folgt auf Christoph Nufer, der eine neue Herausforderung angenommen hat.

Bundeshausredaktion

Leitet neu die Bundeshausredaktion: Urs Leuthard (Bild: Srf.ch)

 

Der 57-Jährige ist seit Juni 2002 für SRF tätig. Bis 2008 war er Moderator und Redaktionsleiter der «Arena», danach wechselte er als Moderator, Redaktor und Reporter zur «Rundschau», bevor er Anfang 2012 die Redaktionsleitung der «Tagesschau» übernahm. Seit 2002 moderiert Urs Leuthard auch Abstimmungs- und Wahlsendungen beim Schweizer Fernsehen und analysiert die Ergebnisse. Zudem war er Gastgeber der Sessionssendung «Classe Politique».

Ab dem Sommer 2016 leitete Urs Leuthard das Publizistikprojekt Newsroom19 parallel zur «Tagesschau», deren Leitung er dann aber Ende 2018 abgab. Mit der Etablierung der neuen Newsroom-Organisation und dem Bezug des News- und Sportcenters wurde das Publizistikprojekt formell Anfang 2020 abgeschlossen. Nun übernimmt Urs Leuthard die Leitung der TV-Bundeshausredaktion in Bern. Er folgt auf Christoph Nufer, der SRF für eine neue Herausforderung verlässt.

«Das einzigartige politische System der Schweiz ist noch stärker als andere Demokratien darauf angewiesen, dass die Menschen informiert sind und die Hintergründe und Zusammenhänge verstehen», wird Urs Leuthard in einer Mitteilung zitiert. «Dafür werde ich mich, zusammen mit einem hochkompetenten Team, mit meiner ganzen Energie einsetzen – im TV und auf den digitalen Kanälen.»

Für Scholz & Friends Zürich beginnen die schönsten Momente mit Cardinal

Die Zürcher Agentur Scholz & Friends konnte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchsetzen und ist die neue Lead-Agentur der Westschweizer Biermarke Cardinal. Die ersten Arbeiten sind on air zu sehen.

Cardinal

Basierend auf einer geschärften Markenpositionierung lanciert Cardinal die neue Kommunikationsplattform mit dem Claim «Les bons moments commencent avec Cardinal.» Der Claim ist zugleich auch Leitidee für die orchestrierte Kampagne, die nebst einem TV-, Online- und Kinospot auch Digital-, Print-, Handelsmassnahmen sowie einen neuen, zeitgemässen visuellen Markenauftritt vom Verpackungsdesign bis hin zum Online-Auftritt umfasst.

Die Kampagne feiert die Westschweizer Offenheit, Spontanität und Leichtigkeit. Der Spot und die neue Bildwelt wurden in der Westschweiz, genauer am Lac de Neuchâtel, geshootet.

Cardinal

Verantwortlich bei Feldschlösschen: Regina Wurz-Janssens, Eric Schmidgall, Valentina Bagaric, Alain Blaser, Aline Petermann. Verantwortlich bei Scholz & Friends: Aster Lörli, Luca Stancheris, Maira Weidmann, David Fischer, Christian Vosshagen (Kreation); Freyja Hablitz, Elisabeth Gutmann, Victoria Kirsch, Mathias Rösch, Tobias Händler (Beratung & Strategie); Axel Leyck (Agency Producer); Kerstin Mende (Art Buying). Regie: Benjamin Brettschneider. Produktion: Florian Studer (Markenfilm). Musik: Dave Macloed, Dean Montenegro (Spacetrain). Fotografie: Walter Glöckle.

Wie Covid-19 die Investitionen in Influencer Marketing verändert

Socialbakers hat im «State of Influencer Marketing»-Report die Auswirkungen von Covid-19 auf die Influencer-Industrie innerhalb der letzten drei Monate untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Influencer Marketing trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie nicht tot ist, und vor allem auf Nano- und Mikro-Influencer gesetzt wird, die mit ihren Inhalten thematische Nischen besetzen.

Influencer Marketing
  • Trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 investieren Marken noch immer in Influencer Marketing, aber mit einem deutlich veränderten Ansatz.
  • Die Influencer-Marketing-Effizienz ist im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent gesunken, wohingegen Influencer aus der Kategorie Healthcare (Gesundheitswesen) mit dem Faktor 4,2x besonders erfolgreich waren

Die Ergebnisse des Reports zeigen unter anderem einen Rückgang der von Marken gesponserten Inhalte und eine stärkere Zusammenarbeit mit Nano- und Mikro-Influencern, die mit ihren Inhalten thematische Nischen besetzen. Diese bieten Marken mit engeren Marketingbudgets womöglich einen grösseren Mehrwert. In den kommenden Monaten könnte das Geschäft mit Influencern noch ansteigen, da Marken ständig nach Lösungen suchen, um effektiv und authentisch mit ihrer Zielgruppe zu agieren.

«Trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 investieren Marken immer noch in Influencer-Marketing, um ihre Zielgruppen zu erreichen, aber mit einem deutlich anderen Ansatz», so Yuval Ben-Itzhak, CEO von Socialbakers. «Nano- und Mikro-Influencer werden heute als hochwertige Ressourcen gesehen, die ohne den hohen Preis von Makro- und Mega-Influencern grosse Wirkung erzielen. Da die Budgets nach wie vor knapp bemessen sind, werden kluge Marken im Zuge der anhaltenden weltweiten Pandemie als Teil einer intelligenten Social-Media-Strategie voraussichtlich weiterhin Partnerschaften mit kleineren Influencern ausbauen.»

 

Influencer Marketing aufgrund knapper Budgets zurückgefahren

Die Daten von Socialbakers zeigen, dass sowohl die Menge der gesponserten Inhalte auf Instagram als auch die Anzahl der Marken, die mit Influencern zusammenarbeiten, im Vergleich zum letzten Jahr deutlich zurückgegangen ist. Die Anzahl der Instagram-Influencer, die anlässlich einer Zusammenarbeit mit Marken den Hashtag #ad genutzt haben, ist im April 2020 im Vergleich zu April 2019 um 30 Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit August 2019 und dieser starke Rückgang ist womöglich auf die weltweite Pandemie zurückzuführen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Marken auf Instagram, die mit den Influencern zusammenarbeiten, im April 2020 im Vergleich zum April 2019 um 37 Prozent gesunken.

#Ad-Usage-Decreases-by-30&

Influencer-Effizienz sinkt, kleine Marken gewinnen an Fahrt

Es gab auch einen starken Rückgang der Influencer-Marketing-Effizienz, das heisst des Verhältnisses der durchschnittlichen Interaktionen auf einen Influencer-Beitrag, der die Marke erwähnt, im Vergleich zu einem Beitrag, der von der Marke selbst veröffentlicht wurde. Im April 2020 sank die Marketingeffizienz von Influencern im Vergleich zum April 2019 um 41 Prozent und erreichte damit den niedrigsten Stand seit mindestens Januar 2019. Nach dem Auf- und Abstieg dieser Kennzahl während der Weihnachtszeit nahm die Effizienz im Frühjahr wahrscheinlich aufgrund der Pandemie wieder ab.

Efficiency-Decreases-More-Than-40%

Zu den Branchen mit einer hohen Influencer-Marketing-Effizienz gehören das Gesundheitswesen (4,2X), das Finanzwesen (3,9X), die Telekommunikation (3,8X) und das Beherbergungsgewerbe (2,7X). Am anderen Ende des Spektrums waren Branchen wie Automobil (0,6x), Sportartikel (0,4x) und Fluggesellschaften (0,2x) nicht in der Lage, effektive Influencer-Partnerschaften zu etablieren. Besonders kleine Marken scheinen beim Influencer-Marketing die grossen Gewinner zu sein. Sie erzielten mit ihren Influencer-Kampagnen und der Zusammenarbeit mit kleinen und auch grösseren Influencern die höchste Effizienz.

Influencer Marketing

Weniger kostspielige Kampagnen, kleinere Influencer

Während Marken mit knapperen Marketingbudgets zurechtkommen müssen, zeigen die Daten von Socialbakers, dass vermehrt in Influencer mit geringerer Reichweite investiert wird. In den letzten 16 Monaten wurden etwa 40 Prozent aller analysierten Partnerschaften mit Micro-Influencern geschlossen. Der nächstgrösste Anteil, der seit 2020 wieder zu wachsen beginnt, entfällt auf Mikro-Influencer mit weniger als 10’000 Followern. Dagegen waren die Mega-Influencer mit 1 bis 3 Prozent an den wenigsten Markenpartnerschaften beteiligt.

Micro-Influencers-Ma_of-Partnerships

Im April 2020 waren 33,3 Prozent aller Instagram-Influencer, die mit Marken kooperierten, Nano-Influencer, und 31,9 Prozent aller #ad-Einträge stammten ebenfalls von Nano-Influencern. Das ist der höchste Anteil, den es seit Juni 2019 gegeben hat. Von allen Markenkooperationen, die von Socialbakers analysiert wurden, waren fast 94 Prozent Mikro-Influencer mit weniger als 100’000 Followern. Dies verdeutlicht die Überzeugung der Marken, dass positive Kampagnenergebnisse mit kleineren, authentischeren Influencern erzielt werden können, die näher an ihrem tatsächlichen Publikum sind.

Small-Influencers-Ha_nd-Partnerships

Arbermedia lanciert Wundsalben-Kampagne in Tourismusdestinationen

Arbermedia macht mit einer grossflächigen Plakatkampagne auf das Produkt Octenisept Gel von Schülke & Mayr aufmerksam und spricht damit die Ferien-Gäste aus dem eigenen Land an.

Arbermedia

Aufgrund der aktuellen Situation und den zahlreichen Schweizern, die im eigenen Land Ferien machen, positioniert Schülke Schweiz vor und während den Sommerferien das Produkt in den beliebten Tourismusdestinationen. Optenisept Gel hilft schnell bei akuten Wunden und leichten Verbrennungen eignet sich hervorragend zur Behandlung von oberflächlichen Verbrennungen und Hautverletzungen wie Schürf- und Schnittwunden. Genau das richtige beim Umgang mit Sackmesser, offenem Lagerfeuer, beim Velofahren oder auch auf Kinderspielplätzen.

Der Bekanntheitsgrad des Produkts in der Schweiz soll durch die Kampagne gesteigert werden und an den Erfolg des gleichnamigen Wundantiseptikums anknüpfen. Um dies zu erreichen, geht Arbermedia mit Schülke & Mayr neue Wege in der Markenpositionierung.

Verantwortlich bei Schülke & Mayr: Urs Mathis (Geschäftsführer); Sandra Bieri (Sales Manager). Verantwortlich bei Arbermedia: Sven Arber (Gesamtverantwortung); Corina Cavelti (Creative Direction / Design); Andrea Farner (Bildbearbeitung).

get_footer();