Beat Krebs von OMD nimmt Einsitz in WEMF-Verwaltungsrat

Mit Beat Krebs (Leading Swiss Agencies) nimmt neu auch ein Vertreter der Mediaagenturen im Verwaltungsrat der WEMF für Werbemedienforschung Einsitz. Damit trägt die WEMF ihrer Stellung als Joint Industry Committee im Medien- und Werbemarkt zusätzlich Rechnung.

WEMF

Die Aktionäre der WEMF für Werbemedienforschung haben an der ordentlichen Generalversammlung vom Dienstag beschlossen, den Verwaltungsrat der WEMF um einen Sitz zu erweitern und damit einen Vertreter der Mediaagenturen in das Führungsgremium aufzunehmen. Als neues zusätzliches Verwaltungsratsmitglied – und somit auch als neues Vorstandsmitglied des Vereins WEMF – wurde Beat Krebs gewählt. Er ist Vertreter der Leading Swiss Agencies (LSA) und Managing Director bei OMD Schweiz.

Der Verwaltungsratspräsident Jürg Weber erklärt: «Die Aufgabe der WEMF besteht darin, als neutrale und unabhängige Branchenforschungsorganisation für Transparenz im Medien- und Werbemarkt zu sorgen. Um dem Joint Industry Committee-Anspruch gerecht zu werden, ist es wichtig, dass sowohl Vertreter der Medienbranche als auch Werbeauftraggeber und Werbevermarkter/-vermittler an den Entscheidungsfindungsprozessen beteiligt sind. Durch die Erweiterung des Verwaltungsrats um einen LSA-Vertreter wird diesem Gedanken zusätzlich Rechnung getragen.» Mit Beat Krebs würde ab sofort ein ausgewiesener Branchenkenner Einsitz nehmen, der die Sichtweise und Anliegen der Mediaagenturen einbringen und damit die Projekte und Geschäfte der WEMF entsprechend mitprägen werde, wird der Verwaltungsratspräsident weiter zitiert.

Bisherige Verwaltungsräte bestätigt 

Alle bisherigen Verwaltungsräte wurden in ihrer Funktion bestätigt. Somit setzt sich der aktuelle Verwaltungsrat der WEMF wie folgt zusammen:

  • Jürg Weber, Präsident, Delegierter des Verbands Schweizer Medien VSM (bisher)
  • Eric Meizoz, Delegierter des Verbands Médias Suisses (bisher)
  • Gianluca Bonetti, Delegierter des Verbands Stampa Svizzera (bisher)
  • Andreas Häuptli, Marcel Kohler, Roberto Rhiner, Alexander Theobald, alle Delegierte des VSM (alle bisher)
  • Roger Harlacher als Vertreter des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA) (bisher)
  • Beat Krebs (Leading Swiss Agencies) (neu)

Livesystems holt sich die Schweizer Post ins Portfolio

Livesystems feiert einen zweifachen Erfolg: Der Vertrag für passengertv in der Fahrzeugflotte von PostAuto wird bis 2025 verlängert. Neu zählt ab 2021 auch das digitale Angebot der Schweizerischen Post zum Portfolio.

Livesystems

Die Schweizerische Post hat sich bei ihrer öffentlichen Ausschreibung bei den digitalen Losen für Livesystems entschieden. Ab Januar 2021 übernimmt neu Livesystems die schweizweite Exklusivvermarktung vom AdScreen-Netz in allen Postfilialen.

«Mit dem neuen Vermarktungsnetz am Point of Sales der Postfilialen runden wir unsere crossmediale Angebotspalette perfekt ab» teilt Christian Imhof, CEO von Livesystems dooh.

Die bisherigen «CanalPoste-Screens» werden zusammen mit Livesystems an die heutigen Marktbedürfnisse angepasst. Das firmeneigene Newsportal Nau.ch wird Content-Lieferantin.

Mit den Produkten passengertv, gasstationtv, cityscreen und den analogen Werbeflächen der VBZ erreicht Livesystems in der Schweiz täglich ein flächendeckendes Millionen-Publikum im öffentlichen Raum und im privaten und öffentlichen Verkehrsbereich. Mit dem Postfilialnetz kommen weitere Zielgruppen dazu.

Snapchat eifert chinesischen Super-Apps nach

Die Foto-Plattform Snapchat öffnet sich für Dienste anderer Anbieter und folgt damit dem Vorbild chinesischer Super-Apps wie WeChat, in denen die Nutzer den Grossteil ihres digitalen Alltags erledigen können.

Snapchat

Mit der Funktion «Minis» können abgespeckte Versionen anderer Apps direkt in Snapchat integriert werden. Mit den ersten vorgestellten Anwendungen kann man unter anderem Kinotickets kaufen und Lernkarten erstellen.

Die chinesischen Apps wie WeChat und Tencent – ein Grossaktionär von Snapchat – holen Milliarden mit Gebühren auf die Geschäfte anderer Anbieter auf ihren Plattformen rein. Snapchat plant aktuell allerdings keine solchen Abgaben.

In einer anderen Neuerung, die neue Werbeumsätze bringen könnte, wird Snapchat künftig auf der in die App integrierten Karte Informationen zu Cafés, Restaurants und Einkaufsläden anzeigen. Die Karte diente bisher vor allem dazu, den Aufenthaltsort von Freunden zu sehen.

 

Erweiterte Realität

Auch will Snapchat Apple und Google verstärkt Konkurrenz bei der sogenannten erweiterten Realität (Augmented Reality, AR) machen, bei der digitale Inhalte auf dem Bildschirm in reale Umgebungen integriert werden.

Nach ersten Spass-Anwendungen wie virtuellen Masken oder Katzen-Schnurrhaaren baute Snapchat eine Geschäftsplattform auf, mit der man auf dem Display zum Beispiel Turnschuhe anprobieren oder einen Eindruck von dem Farbton der Kosmetik im eigenen Gesicht bekommen kann.

Bei einer Partnerkonferenz am Donnerstag zeigte Snap sein erweitertes Arsenal für App-Entwickler in dem Bereich. Dazu gehört die Funktion «Local Lenses», bei der gesamte Strassenzüge in 3D eingescannt werden, um auf Basis dieser Modelle Erlebnisse in erweiterter Realität zu ermöglichen.

Mit der Funktion «Scan» werden Objekte vor der Kamera erkannt und Informationen dazu angezeigt – als Beispiel nennt Snapchat Pflanzen oder Hunderassen. Eine ähnliche visuelle Suchmaschine baute Google mit seinem Angebot «Lens» auf.
Snapchat macht dagegen nicht alles selbst, sondern dient als Plattform für verschiedene spezialisierte Dienste. Diverse Apps können die Snapchat-Kamera mit ihren Funktionen einbinden – und zugleich mit eigenen Algorithmen fürs maschinelle Lernen kombinieren.

 

Delle ausgebügelt

Mit der Funktion «Dynamic Lenses» können Entwickler in Echtzeit Informationen aus ihren Apps einbinden. Das könnte noch interessant werden, wenn es zusätzlich zu Smartphones auch AR-Brillen gibt, in denen digitale Inhalte auf die Gläser projiziert werden. Laut Medienberichten arbeitet unter anderem Apple daran. Der iPhone-Konzern setzt schon seit Jahren ebenfalls auf AR-Anwendungen.

Snapchat war ursprünglich vor allem bei jungen Nutzern mit der Idee populär geworden, angeschaute Fotos von alleine verschwinden zu lassen. Von einer Wachstumsdelle unter anderem durch die Konkurrenz von Instagram und einer schlecht aufgenommenen Neugestaltung der App erholte sich Snapchat inzwischen wieder. Im vergangenen Quartal stieg die tägliche Nutzerzahl auf 229 Millionen – bei einem deutlichen Zuwachs von 11 Millionen Nutzern. (SDA)

Somedia und Learning Matters gründen Somedia Learning

Somedia und Learning Matters gründen Somedia Learning, ein auf die Herstellung von digi-talen Lehrmitteln spezialisiertes Unternehmen mit den Standorten Chur und Wädenswil.

Somedia

Learning Matters ist ein Produzent von Lernmedien sowie Berater und Entwickler von Konzepten für digital unterstütztes Lernen. Learning-Matters-Gründer Cyrill Locher und Markus Münch sind an der neuen Firma substanziell beteiligt und werden Somedia Learning als Co-Geschäftsführer leiten und weiterentwickeln. Ebenso werden die Mitarbeitenden und die Kundenbeziehungen in das neue Unternehmen eingebracht.

Für Susanne Lebrument, VR-Delegierte von Somedia, ist der Einstieg ins Geschäft mit digitalen Lernmedien ein konsequenter Schritt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie: «Ein Medienhaus beschäftigt sich tagtäglich mit dem Sammeln, Auswählen, Bewerten und Kuratieren von Informationen. Dies trägt zur Aufklärung, Bildung und Demokratisierung unserer Gesellschaft bei. Der Einstieg ins Geschäft der digitalen Lernmedien für Somedia lag daher auf der Hand.»

Für das Learning-Matters-Team ergeben sich durch den Zusammenschluss mit Somedia zahlreiche Synergien und Wachstumspotentiale, unter anderem in den Bereichen Video, Audio, Web-Technologie und personelle Ressourcen. Für die Kunden ändert sich nur wenig: Die bisherigen und laufenden Projekte werden vom bewährten Team in Wädenswil weiterbetreut. Am neuen Standort in Chur sollen in den nächsten Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze von Somedia Learning geschaffen werden. (pd)

Wirz sensibilisiert: Schweizer Persönlichkeiten sind wieder mit dem ÖV unterwegs

Nach dem Lockdown motiviert Wirz gemeinsam mit dem Schweizer ÖV die Bevölkerung dazu, Bahn, Bus und Tram wieder zu nutzen. Unterstützung kommt von prominenter Seite: Acht Persönlichkeiten wirken in der gross angelegten schweizweiten Kampagne als Testimonials mit.

Persönlichkeiten

«Wieder gemeinsam unterwegs» lautet die Botschaft der neuesten Kampagne von Wirz für den gesamten Schweizer ÖV. Ziel ist der gemeinsame, geschützte Weg nach dem Lockdown zurück in die Normalität. Persönlichkeiten aus Medizin, Medien, Kultur und Unterhaltung vermitteln mit prägnanten Aussagen Sicherheit beim Einsteigen in Bahn, Bus und Tram.

Für die Kampagne konnten einflussreiche Gesichter gewonnen werden: von Kabarettist Bänz Friedli, TV-Moderatorin Gülsha Adilji über Radio-Moderatorin Marion Kaelin, Journalist Jonas Schneiter, Sänger und Influencer Nick Antik bis hin zu Fachleuten wie dem medial präsenten Epidemiologen Marcel Salathé oder den Medizinern Didier Pittet und Christian Garzoni.

Die grosse Vielfalt an Testimonials macht es möglich, die drei Landesteile Deutschschweiz, Romandie und Tessin gezielt nach Befinden abzuholen. Zu sehen ist die Kampagne in allen Bahnhöfen auf Plakaten, RailPosters, SBB-Screens und eBoards sowie als Anzeigen im «20 Minuten». Ebenfalls breit kommuniziert wird in unterschiedlichsten digitalen Formaten, animiert und statisch, sowie auf den Kanälen der verschiedenen Transportunternehmen der Schweiz.

«Wieder gemeinsam unterwegs» ist der zweite Flight der Sensibilisierungskampagne für den Schweizer ÖV, welche mit «So schützen wir uns» begonnen hat und ebenfalls von Wirz kreiert und realisiert worden ist.

 

Wirz

Verantwortlich bei SBB: Myriam Siksou (Leiterin Marketing Konzern), Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation), Stefanie Widmer (Senior Kommunikationsmanagerin), Bas Vogler (Media Manager) und Corinne Schneeberger (Media Managerin), Urs Plattner (Produktion), Philippe Hasler (Verantwortlicher: Konzern-Markenerlebnis Film/Foto Fahrten). Verantwortlich bei Postauto: Patrick Moeschler (Leiter Konzeption und Realisation Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Wirz: Caspar Heuss, Dominique Magnusson, Anna Leudolph (Kreation), Urs Krucker (Strategie), Simone Jehle, Eveline Mathis, Jacqueline Lima (Beratung), Nadja Kilchhofer, Erasmo Palomba (Agency Producing), Corinne Räber, Oliver Fäs, Anina Eugster, Thomas Peller (Medienrealisation); Tom Haller (Fotograf), Lorenz Wahl Postproduction (Bildbearbeitung), Sebahat Film + Foto (Produktion).

Ein Lächeln für Mona Lisa

Was steckt hinter Mona Lisas Lächeln? Wenn es nach F5 Shanghai geht: Eine Klimaanlage natürlich.

 

Über die Mona Lisa, Leonardo Da Vincis berühmtestes Portrait, rätseln Kunsthistoriker mittlerweile schon seit Jahrhunderten. Welche Frau wurde porträtiert? Ist es möglicherweise ein Selbstbildnis des Malers? Und was steckt hinter dem geheimnisumwobenen Lächeln?

Der 90-sekündige TV-Spot von F5 für den Klimaanlagen-Hersteller Midea lüftet das Geheimnis. Nachdem eine Reihe von Künstlern beim Versuch, die Mona Lisa zum Lächeln zu bringen, versagt hat und daraufhin gefeuert wurde, bringt Leonardo da Vinci mit einer seiner Erfindungen die Lösung: Er baut die erste Klimaanlage der Welt, natürlich gänzlich aus Holz und ganz zu Freuden aller Anwesenden, die offenbar unter der Hitze gelitten haben. So ist auch Mona Lisa nun endlich fröhlich und lässt sich mit einem Lächeln im Gesicht vom Maestro zeichnen. Rätsel gelöst.

Mona Lisa

Watson lanciert «Rauszeit»-Blog und feiert die Schweiz

Pünktlich zur bundesrätlichen Lockerung lanciert Watson den Ausflugsblog Rauszeit. Der Blog soll nach den Quarantäne-geprägten Zeiten die Reiselust wecken und die schönsten Ecken der Schweiz präsentieren.

Watson

Man muss nicht zwingend in ein Flugzeug steigen, um traumhafte Aussichtspunkte, karibik-ähnliche Badestrände, spektakuläre Bergbahnen oder gemütliche Wanderwege zu erleben. Nebst Ausflugszielen gibt der wöchentlich erscheinende Blog zudem auch Übernachtungstipps. «Das Interesse an Reisezielen in der Schweiz war wohl nie grösser als jetzt. Wir wollen mit unserem Blog zeigen, was für tolle Ausflugsziele quasi vor unserer Haustüre liegen», lässt sich Marius Egger, stellvertretender Chefredaktor von Watson, in einer Mitteilung zitieren.

Die Bloggerin und ehemalige Watson-Redaktorin Chantal Stäubli stillt für Watson ihren Reisedrang nach der langen Quarantäne und sucht nach den grössten Ausflugsperlen in der Schweiz. Mit dem Titel «7 Orte in der Schweiz, die du endlich entdecken kannst!» gibt sie den Startschuss und lädt ihre Leserinnen ein, weitere Highlights zu empfehlen.

Farner schafft ein neues Gesicht für die Tezos Foundation

Farner Branding hat für die international tätige Tezos Foundation ein Rebranding entwickelt.

Farner

Die Aufgabe der Tezos Foundation ist, dafür zu sorgen, dass sich möglichst viele Stakeholder an der Weiterentwicklung des Tezos-Netzwerks und der Kryptowährung Tezos (XTZ) beteiligen können. Tezos treibt soziale, politische und wirtschaftliche Innovationen im globalen Massstab voran.

Die Markenspezialisten von Farner führten einen Strategie- und Positionierungsprozess durch. Daraus wurde ein unaufdringliches Rebranding erschaffen, das der Tezos-Technologie eine angemessene Bühne bietet. Das Rebranding wird nun sukzessive auf allen Touchpoints eingeführt.

Farner

Verantwortlich bei Tezos Foundation: Roman Schnider (CFO & Head of Operations). Verantwortlich bei Farner: Markus Gut (Gesamtverantwortung); Martin Fawer (Strategie); Fabian Bertschinger (Creative Direction); Noah Açil (Design).

Unternehmen brauchen mehr Investitionen in eine verbesserte CX

LogMeIn hat mit Forrester Consulting eine Online Studie zum Thema Visuelle Interaktion und Customer Experience durchgeführt und festgestellt, dass Unternehmen in der Remote-Welt visuelle Interaktionstools suchen, die ihre obersten Prioritäten im Hinblick auf die CX erfüllen können. Grösster Pain Point dabei: den aktuellen Toolsets der Unternehmen fehlt es noch an einigen Funktionen, um die gewünschte CX anbieten zu können.

CX

Befragt wurden 300 Personen auf Manager- und C-Level-Ebene aus den Bereichen Customer Experience, Support, eCommerce oder Zuständige für digitale Innovationen. Untersucht wurde, wie die Unternehmen visuelle Hilfsmittel nutzen, um eine persönlichere, vertrauenswürdigere und sicherere Interaktion mit den Kunden zu verwirklichen. Es zeigt sich, dass Unternehmen mit der visuellen Einbindung – etwa durch Co-Browsing oder Kamera-Sharing – auf dem richtigen Weg sind. Immer noch haben sie aber Probleme, den Kontakt mit den vorhandenen Mitteln nahtlos und sicher zu gestalten.

 

Aktuell eingesetzte Tools bremsen den Fortschritt 

Laut der Befragung priorisieren die zuständigen Entscheider den Aufbau von Vertrauen und eine einfache Interaktion. Doch sie stehen vor grossen Problemen, diesem Anspruch gerecht zu werden.

  • Der Aufbau von Vertrauen (67 Prozent) und ein einfaches, unkompliziertes Interaktionserlebnis (62 Prozent) hat für die meisten Befragten oberste Priorität. Doch in beiden Disziplinen sehen 70 beziehungsweise 40 Prozent der Befragten auch die grössten Herausforderungen.
  • Zentrales Problem ist für 48 Prozent das Schaffen einer geschützten Umgebung. 44 Prozent sehen Schwierigkeiten, eine sichere und zugleich komfortable Interaktion mit dem Servicemitarbeiter zu realisieren.

Viele der aktuell eingesetzten Instrumente sind offenbar ineffizient. Denn sie tragen nicht dazu bei, das Befinden des Verbrauchers während des Gesprächs zu verbessern. Unternehmen müssen daher ihre vorhandenen Kanäle erweitern und zusätzliche Formen zur persönlichen Interaktion aufbauen.

CX

Steigende Investitionen in Visual Engagement

Firmen setzten verstärkt auf Hilfsmittel wie Video, Co-Browsing, Screen-Sharing und Kommentarfunktionen. Damit wollen sie ihre Prioritäten im Support verfolgen und zugleich den wachsenden Erwartungen gerecht werden.

  • Eine deutliche Mehrheit von 89 Prozent hat die Absicht, in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich in solche Werkzeuge zu investieren oder ihre Investitionen erhöhen.
  • Mit hohen Erwartungen an die Technologie versprechen sich viele einen schnellen Return on Investment. Mehr als die Hälfte der Befragte erwartet Verbesserungen bei Zufriedenheit und Vertrauen (mit jeweils 56 Prozent) sowie bei der Kundenerfahrung (52 Prozent).

Mit solchen Zielen entworfene Werkzeuge haben sich mittlerweile als sehr erfolgreich erwiesen – sie schaffen erstklassige Support-Erlebnisse, in denen Service-Agenten den Interaktionspartner bei jedem Schritt an die Hand nehmen und so das gewünschte Vertrauen aufbauen können.

CX

Nicht jedes Tool wird funktionieren

Technologien der visuellen Interaktion bergen zwar ein grosses Potenzial. Aber häufig verfügen sie nicht über die notwendigen Sicherheitsfunktionen für ein reibungslos ablaufendes und damit Vertrauen schaffendes Gespräch. Andere Werkzeuge verlangen vom Gegenüber zu viel Aktivität. Unternehmen, die diese Aspekte vernachlässigen, tragen die Konsequenzen.

  • 70 Prozent gaben an, dass für visuellen Support der Download einer Software oder einer App notwendig ist. 62 Prozent gaben an, mobile Endgeräte nicht zu unterstützen.
  • 58 Prozent sagten sogar, dass persönlichen Informationen nicht anonymisiert werden.
  • Dabei sind dem Verbraucher die Nutzung des mobilen Supports (35 Prozent) und die Möglichkeit, personenbezogene Daten zu anonymisieren (31 Prozent) am wichtigsten.
CX

«Der dramatisch angestiegene Bedarf, Kunden remote einzubinden, und die gleichzeitig eingeschränkten Möglichkeiten einer persönlichen Interaktion haben die digitale Transformation für jedes Unternehmen zur höchsten Priorität gemacht. Unternehmen müssen Lücken in digitalen Abläufen schliessen und mehr persönliche Interaktion in das Online-Erlebnis integrieren», so Anand Rajaram, Head of Product, Support Solutions bei LogMeIn. «Technologien des visuellen Engagements sind dafür ein äusserst wirksames Mittel. Da hier Innovationen Mangelware sind, fehlen vielen bestehenden Tools die Funktionalitäten, um den Aufwand für den Konsumenten zu reduzieren und ein Vertrauen bei ihm aufzubauen. Mit anderen Worten: Support-Mitarbeiter verfügen oft nicht über die Mittel, die ihnen helfen, Probleme des Interaktionspartners zu verstehen und ihn zu einer Lösung zu führen.»

CX

Im Auftrag von LogMeIn hat Forrester Consulting die Studie zu «Visual Engagement: Steigende Kundenerwartungen, ineffiziente Tools» im März 2020 durchgeführt. Basis dafür bildeten 300 Decision Makers im Bereich Customer Experience, Support/Service, E-Commerce, Field Service und Digital Innovation.

Nina Siegrist wird neue Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierte

Nina Siegrist, bislang stellvertretende Chefredaktorin, wird per 1. Juli 2020 Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierte. Stefan Regez fokussiert sich künftig auf seine Funktion als Leiter Publikumszeitschriften in der Geschäftsleitung von Ringier Axel Springer Schweiz. Werner De Schepper bleibt Co-Chefredaktor und führt das Team gemeinsam mit Nina Siegrist.

Schweizer Illustrierte

Nina Siegrist wird neue Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierte und führt die Redaktion ab 1. Juli 2020 gemeinsam mit dem bisherigen Co-Chefredaktor Werner De Schepper. Sie übernimmt den Posten von Stefan Regez, der sich fortan auf seine Aufgaben als Leiter Publikumszeitschriften und Geschäftsleitungsmitglied von Ringier Axel Springer Schweiz konzentriert.

Als erfahrene Journalistin und langjährige Mitarbeiterin der Schweizer Illustrierte kennt Nina Siegrist die DNA der traditionsreichen Zeitschrift bestens: «Unsere Marke ist Kult und repräsentiert seit über hundert Jahren einen Journalismus, bei dem Menschen und der direkte, persönliche Kontakt im Zentrum stehen. Ich freue mich darauf, die Zukunft der Schweizer Illustrierte noch aktiver mitgestalten zu dürfen – eine wunderschöne, aber auch herausfordernde Aufgabe, besonders in diesen Zeiten.» Nina Siegrist und Werner De Schepper teilen sich die redaktionelle Verantwortung in einem Pensum von je 80 Prozent. Ein Statement für die Vereinbarkeit von Familie und Karriere: Nina Siegrist ist verheiratet und Mutter von Zwillingen, Werner De Schepper Vater von drei Kindern.

Nina Siegrist, 1979 in Schaffhausen geboren, studierte Publizistik, Betriebswirtschaft und Filmwissenschaften an den Universitäten Zürich und Hamburg. Journalistische Erfahrungen sammelte sie bei den Schaffhauser Nachrichten, beim Schaffhauser Fernsehen sowie beim Hamburger Abendblatt. Nach Zwischenstationen beim Schweizer Fernsehen und beim Privatsender 3+ war sie ab 2008 in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Illustrierte tätig, u.a. als Wirtschaftschefin. 2015 übernahm sie die Redaktionsleitung der Magazine SI Travel und SI Gruen. Seit Januar 2019 ist Nina Siegrist Mitglied der Chefredaktion der Schweizer Illustrierte und verantwortete unter anderem deren Relaunch.

Ralph Halder wird Creative Director bei Swisscontent

Swisscontent hat sich im Bereich Kreation verstärkt. Im ersten Quartal 2020 ist Ralph Halder als Leiter des Bereichs Creative Communications zur Zürcher Agentur gestossen.

Swisscontent

Halder blickt auf langjährige Erfahrung in internationaler und nationaler Kommunikation, Design und Konzeption zurück. Der 57-Jährige arbeitete als Konzepter und Art Director in kleinen kreativen Hotshops, sowie als Creative Director in grossen Netzwerken wie GGK, RSCG, Ogilvy & Mather, TBWA, Publicis und J. Walter Thompson im In- und Ausland. Seine Arbeiten wurden an diversen Awardshows wie Cannes, Epica, New York Festival und vielen anderen ausgezeichnet. Ralph Halder ist ausserdem Mitglied des Art Directors Club Schweiz und Kommissionspräsident der Höheren Fachschule «Interactive Media Design» und «Kommunikationsdesign».

Schweizer interessieren sich laut Hotelplan für Ferien am Meer

Schweizerinnen und Schweizer scheinen wieder Lust auf Ferien am Strand zu bekommen. Das zeigt sich etwa auf den Internetseiten des Reiseanbieters Hotelplan Suisse. Gebucht wird allerdings noch kaum.

Hotelplan

«Wir spüren, dass das Interesse für Ferien im Ausland wieder ansteigt», wird Hotelplan Suisse-Chef Tim Bachmann in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Dies sei aktuell vor allem für Badeferien rund ums Mittelmeer etwa in Griechenland, Zypern oder Portugal zu sehen.

Hotelplan spüre die wachsende Nachfrage in den Reisebüros, in der telefonischen Beratung aber vor allem auch im Internet, ergänzte Sprecherin Bianca Gähweiler im Gespräch mit AWP. Das zeigten die zuletzt deutlich gestiegenen Click-Zahlen auf den Websites der verschiedenen Reisemarken der Gruppe – Globus Reisen, Travelhouse, Hotelplan und Migros Ferien.

 

Lust auf Ferien am Meer

«Viele unserer Kunden möchten ihre Ferien gerne am Meer verbringen. Sei es im Sommer oder erst im Herbst», sagte die Hotelplan-Sprecherin weiter. Noch halten sich die Kunden aber zurück.

Die Buchungszahlen für Ferien im Ausland liegen laut Gähweiler auf tiefem Niveau. Die Corona-Krise hat die Konsumenten verunsichert. Kommt erschwerend hinzu, dass die Schweiz zwar per Mitte Juni ihre Grenzen zu EU-Staaten öffnet, verschiedene Badeferiendestinationen aber noch nicht angeflogen werden.

Steigende Buchungszahlen verzeichnet indes die Destination Deutschland. Das liegt laut Gähweiler in erster Linie am Europapark Rust. Dort können neben dem Parkeintritt auch Übernachtungen gebucht werden.

 

Trend zu Schweiz-Ferien bleibt

Eine erwachende Reiselust der Schweizer wären nicht unbedingt gute Nachrichten für die hiesige Tourismusbranche. In Zeiten von Corona wird die heimische Bevölkerung zum Hoffnungsträger, da aufgrund der Reisebeschränkengen sowohl im Sommer aber auch später im Jahr weniger Touristen aus dem Ausland anreisen werden.

Deshalb setzen Schweizer Tourismusregionen, Hotels und Campingplätze vermehrt auf inländische Gäste. Um diese für sich gewinnen zu können, hat Schweiz Tourismus kürzlich eine Kampagne mit dem Slogan «Ich brauch Ferien, ich brauch Schweiz» lanciert.

Dies scheint zu verfangen. So meldeten Anfang Monat beispielsweise der grösste Schweizer Campingplatzbetreiber TCS, dass die Plätze in den Sommermonaten bereits fast ausgebucht sind. Dabei wurde der Wegfall der ausländischen Gäste beinahe vollständig durch Schweizer Kunden kompensiert.

Das zeigt sich auch bei dem zur Hotelplan-Gruppe gehörenden Ferienhaus-Anbieter Interhome. Insbesondere mit Blick auf die Sommerferien seien die Wohnungen von Interhome in der Schweiz bereits gut gebucht worden, sagte Sprecherin Gähweiler. Ein Trend hin zum Binnentourismus sei bei Interhome auch in Deutschland oder Frankreich zu beobachten. (SDA)

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