Aus Yaay wird Superdot

Die auf Informations-Design spezialisierte Basler Agentur «Yaay – Visualizing Complexity» wird zu «Superdot – Visualizing Complexity». Die neuen Schlüsselbereiche der Agentur sind Informationsarchitektur, Informationsvisualisierung und Informationsästhetik. Damit soll der Sprung aufs internationale Parkett vollzogen werden.

Yaay

Erfinden sich neu: Nicole Lachenmeier und Darjan Hil, Co-Gründer von Yaay, lancieren Superdot. 

 

Alles begann mit Informationsdesign, als noch niemand von dieser Disziplin sprach. Nun sind diese vereinfachend-verdichteten Vermittlungsformen für komplexe Information durch anschaulich-prägnante Grafik, visuelle Grammatik und Animation sowie wenig Text in aller Munde und prägen den Medienalltag sowie das Corporate Publishing. Die Basler Agentur Yaay hat diesen Trend frühzeitig, im Jahr 2011 schon, antizipiert. Nun gehen die sechs Macherinnen und Macher einen Schritt weiter. «Yaay hat sich in den letzten acht Jahren in der nationalen Nische des Informationsdesigns bewegt. Wir sind jetzt bereit, uns auch international mit einem geschärften Angebot zu positionieren. Es fokussiert sich auf drei Spezialisierungen», sagt Darjan Hil, Co-Gründer von Yaay und Superdot.

Yaay

Superdot.studio: Weit und breit kein «Burger» – Screenshot von der neuen Webpage.

 

Superdot.studio zeigt neue Schlüsselbereiche

Die neue Website des Basler Studios veranschaulicht – unter anderem anhand konkreter Cases von Einsätzen für das Schweizer Tropeninstitut in drei afrikanischen Ländern, für die UNICEF oder die Roche – die drei zentralen Handlungsfelder: Informations¬architektur, Informationsvisualisierung und Informationsästhetik. «Die drei Bereiche definieren grundsätzlich die Erkenntnisse der Projekt- und Unterrichtspraxis der letzten acht Jahre. Diese Denkrichtungen sind weltweit im Trend, wenn es um das Kristallisieren und Komprimieren komplexer Sachverhalte geht. Dabei gehen wir stets datenbasiert vor und verfolgen auch einen gesellschaftlich-aufklärerischen Anspruch», erläutert Nicole Lachenmeier, Gründungs¬partnerin von Yaay und selbst Dozentin für Informationsästhetik im Rahmen des Lehrgangs «Digital Ideation» an der Hochschule Luzern HSLU im Departement Design & Kunst.

Beim ersten Bereich, der Informationsarchitektur, geht es um die Strukturierung und Analyse von Informationen. In der Informationsvisualisierung ist die explorative visuelle Übersetzung von Inhalten gefragt, während es in der Informationsästhetik um die kreativen Ausprägungen des finalen Designs geht. Und die Basler nehmen sich gleich selbst beim Wort. Sie zeigen augenfällig, wieso Yaay ausgedient und ein neuer Name angesagt ist. «Es ist doch immer schön, das alte Heft ins Archiv zu geben und mit einem weissen Blatt Papier neu zu beginnen, oder? Ein Teil der Designpraxis besteht genau darin – nämlich einen Entwurf oder eine Skizze immer wieder aufs Neue zu machen. Wieso tun wir dies nicht auch auf Unternehmensebene, wieso erfinden wir uns nicht immer wieder neu?» – so umschreibt Darjan Hil die Beweggründe für den Namenswechsel – von Yaay zu Superdot.

Yaay

Statt klassischer Formulare: leicht verständliches Informationsdesign zu Gesundheitsthemen in drei afrikanischen Ländern – entwickelt von Superdot für das Schweizer Tropeninstitut. 

iundf MT realisiert Kampagne für Omichannel-Plattform Coop.ch

Die Zürcher Agentur iundf Marketing Technology entwickelte für Coop die neue integrierte Kampagne «Mehr als ein Online-Supermarkt» rund um das neue Omnichannel-Angebot auf Coop.ch.

Omichannel-Plattform

Mit der Zusammenlegung von Coop@home und Mondovino auf der neuen Einkaufsplattform Coop.ch setzt Coop die Konsolidierung ihrer Omni-Channel-Strategie auf einer zentralen Plattform konsequent fort (Werbewoche.ch berichtete). Die Kampagne greift die spezifischen Vorteile des Omni-Channel-Angebots, wie beispielsweise die Online-Überprüfung der Filialverfügbarkeit, Same Day Delivery oder der digitale Einkaufszettel, sowohl inhaltlich als auch visuell auf und setzt diese gezielt in den Vordergrund.

«Die Kampagne soll aufzeigen, dass Coop.ch mehr als ‹nur› ein sehr guter Online-Supermarkt ist. Es geht um die Verschmelzung des digitalen und des stationären Geschäfts in ein echtes Omni-Channel-Erlebnis», sagt Urs Blickenstorfer, CEO und Inhaber von iundf MT.

Bei der Konzipierung der Kampagne stand jeweils die zielgruppenspezifische Ausspielung der jeweils relevantesten Features im Zentrum. Je nach Segment und Werbeumfeld werden die Sujets mit unterschiedlichen Features gezeigt. Die nationale Kampagne bestehend aus neun verschiedenen Sujets wurde am Mittwoch gelauncht.

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Verantwortlich bei Coop: Adrian Steiger, Raffaele Sutter, Marc Weber, Rachel Hess. Verantwortlich bei iundf Marketing Technology: Urs Blickenstorfer. Fotografie/Film: Per Kasch.

Megura schenkt dem Zurzibieter Gewerbe eine Sympathiekampagne

Die Badener Agentur Megura hat für das Zurzibieter Gewerbe eine Dankes-Kampagne umgesetzt, die auch in Zukunft zu mehr Unterstützung motivieren will.

Megura

Die Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise haben auch im Zurzibiet ihre Spuren hinterlassen. Restriktionen und Einbussen auf der einen Seite – Wellen der Solidarität und Unterstützung des lokalen Gewerbes auf der anderen Seite. Nun, da der Alltag wieder einkehrt und die Grenzen offen sind, will die Region Zurzibiet auf möglichst sympathische Art dazu motivieren, die regionalen Betriebe auch weiterhin zu berücksichtigen und zu stärken.

Im Zentrum der Kampagne steht, was das regionale Gewerbe einzigartig macht: Der persönliche Kontakt, der unkomplizierte Austausch, die menschliche Verbindung, der saloppe Spruch. Und so entstand eine Headline-Kampagne rundum den Sympathiebonus des regionalen Gewerbes. Mit Freundlichkeiten, die man so meist nur vom lokalen Gewerbe zu hören bekommt.

Die Publikation erfolgte in einer gross angelegten F12-Plakatkampagne in Kombination mit Inseraten in verschiedenen Zeitungen, auf Kleinplakaten sowie auch Social-Media-Posts.

Megura

Sieben Tipps für eine höhere Anwenderakzeptanz bei CRM-Systemen

Der Schlüssel zum Erfolg eines CRM-Systems liegt nicht in der Technologie, sondern in der Akzeptanz durch die Anwender. Erst wenn alle gerne damit arbeiten, laufen Prozesse tatsächlich effizienter. Der CRM-Anbieter Kundenmeister gibt sieben Tipps, wie dies gelingen kann.

Sieben Tipps

Es lohnt sich, den Mitarbeiter ins Zentrum eines CRM-Projekts zu stellen – und das von Anfang an. Sonst riskieren Unternehmen, dass sich die User gegen Veränderungen sträuben und an alten, liebgewonnenen Strukturen und Prozessen festhalten.

Hier sind die CRM-Verantwortlichen gefordert. Sie können einiges tun, um Blockaden zu überwinden. Im Idealfall gelingt es ihnen, Anwender sogar richtig für die Software zu begeistern.

 

1. Schlüsselpersonen identifizieren

Wer Begeisterung schaffen will, muss Begeisterung verbreiten! Die Aufgabe von Multiplikatoren und Motivatoren übernehmen am besten ausgewählte Superuser und Promotoren. Was diese Personen auszeichnet? Sie nutzen das CRM-System am häufigsten und sind meist kompetente Ansprechpartner für IT- oder Fach-Themen. Deshalb können sie die Vorteile einer Software am überzeugendsten an ihre Kollegen weitergeben.

Selbstverständlich sollten bereits bei der Systemauswahl mehrere Fachbereiche mitwirken. Denn sie wissen genau, welche Funktionen benötigt werden und welche Prozesse es zu vereinfachen gilt.

 

2. Persönliche Effizienz steigern

Egal ob Vertrieb, Marketing oder Buchhaltung: Jeder Anwender sollte die für ihn wichtigen Funktionen und Daten in seinem persönlichen Dashboard auf einen Blick parat haben. Das spart jede Menge Klicks. Die Software wird damit zum idealen Unterstützer täglicher Arbeitsabläufe. Wesentliche Voraussetzung: Alle Masken der CRM-Software sind individuell anpassbar.

 

3. Einfach halten

In einem überladenen System finden sich Mitarbeiter schlecht zurecht. Daher sollten Unternehmen nur diejenigen Funktionen oder Module buchen, die sie auch wirklich benötigen. Das ist keinesfalls selbstverständlich, denn bei vielen CRM-Systemen müssen alle Features übernommen werden. Geschickter sind da Cloud-Lösungen, bei denen sich Module monatlich mieten oder wieder abbestellen lassen. Bewährt haben sich zudem regelmässige Besprechungen, die klären, welche Funktionen Vorteile bringen und welche unnötig sind. So halten Betriebe ihr System schlank, und sparen viel Kosten und Mühe!

 

4. Klare Strukturen definieren

Was ein CRM-System so wertvoll macht: Aktuelle Daten stehen mit wenigen Klicks jederzeit bereit. Damit aus den Massen an Informationen kein Datendschungel wird, bedarf es klarer Strukturen, etwa für die Dateneingabe. Es wird empfohlen, einen Leitfaden zu erstellen, den ein oder zwei Mitarbeiter stets aktuell halten.

Sobald Updates der Software stehen, informiert der CRM-Verantwortliche intern über die neuen Features. Für Schulungen sollten ebenfalls Verantwortliche benannt werden. Hilfreich ist zudem ein FAQ-Bereich. Dieser beantwortet häufige Anwenderfragen. Die User können so typische Probleme durch schnelles Nachlesen selbst lösen.

 

5. Mitarbeiter entlasten

Anwender arbeiten gerne mit der neuen CRM-Software, wenn sie klare Vorteile erkennen: Entweder erleichtert sie ihren eigenen Job oder der User versteht, wie andere Bereiche von seiner Arbeit und den Daten profitieren. Dazu gehört, dass Vertriebsmitarbeiter durch besseren Kundenservice mehr Abschlüsse erzielen und dem Marketing dank umfassender Informationen über den Kunden eine gezieltere Ansprache gelingt.

Der entscheidende Trick dabei: Die Dateneingabe muss so einfach wie möglich sein. Hier helfen zum Beispiel Texteingaben via Diktierfunktion, seien es Besuchsberichte oder Gesprächsnotizen nach einem Telefonat.

 

6. Auf Integrationsmöglichkeiten achten

Werden bereits andere Systeme wie eine ERP-Lösung verwendet, braucht es zwingend Schnittstellen zwischen den Applikationen. Denn unnötige, doppelte Datenerfassung ist ein klares No-Go und Mitarbeiter werden alles tun, um diesen Extraaufwand zu umgehen – zu Lasten der Datenqualität.

 

7. Mobile Nutzung fördern

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Akzeptanz ist die mobile Nutzung. Aussendienstmitarbeiter möchten einfach und schnell von unterwegs Informationen abrufen und eingeben können. Ein zusätzliches Plus: Die schnelle Weiterleitung wichtiger Informationen an andere Kollegen in Echtzeit. Das macht abteilungsübergreifende Prozesse schlanker und schneller.

Diese Beispiele zeigen: Wird ein CRM-System mehr schlecht als recht genutzt, entfaltet es nicht sein volles Potenzial. Im schlimmsten Fall läuft die Implementierung sogar ins Leere. Dagegen legen Unternehmen, die von Anfang an ihre Mitarbeiter einbinden und Prozesse aus der Sicht der User gestalten, den Grundstein für ein klares Plus an Produktivität.

Karling zeigt für die Migros Bank, dass ein Privatkredit kein Vokuhila ist

Karling hat für die Migros Bank eine Kampagne für Privatkredite realisiert – mit auffälligen Bildern und gewolltem Peinlichkeitspotential.

Migros

Mehr als ein Drittel aller Menschen in der Schweiz hat schon einmal einen Privatkredit aufgenommen. Doch im Gegensatz zur Geldaufnahme mittels Hypothek wird im Alltag selten über Privatkredite gesprochen. Es scheint, als wäre dieses Thema den Leuten peinlich. Dabei ist ein Privatkredit in vielen Fällen eine gute Wahl. Die Migros Bank verfügt mit einem Zinssatz ab 4,7% über gute Konditionen und eine seriöse Kreditvergabe. Darüber darf man gerne auch mit anderen sprechen.

Für die neue Kampagne thematisiert Karling das Gefühl der Peinlichkeit auf eine humorvolle Art. So wurden Sujets geschaffen, die Leute mit typischen Styles und Frisuren aus den 80er- und 90er-Jahren zeigen, über die man heute lachen kann. Die auffälligen Sujets sind auf diversen Werbemitteln im Einsatz.

Migros

Verantwortlich bei der Migros Bank: Oli Estermann, Michel Binder. Verantwortlich bei Karling: Rolf Helfenstein, Corinne Stocker, Daniel Serrano, Patrick Suter, Loredana Boni. Produktion: Photoby. Fotografie: Kasia Bielska.

Farner gewinnt German Brand Award

Die Expertenjury des German Brand Awards zeichnet Farner Branding für den künstlerischen Auftritt des Weingutes Al Mulinetto in der Kategorie «Brand Communication – Integrated Campaign» aus.

Farner

2019 hat Farner Branding für das kleine Schweizer Weingut Al Mulinetto erneut eine neuen, künstlerische Kampagne gestaltet. Die Dramatisierung der stets limitierten Auflage vom vielfach ausgezeichneten Merlot, Grappa und Nocino wurde mit Wesen aus der Mythologie umgesetzt. So ist der Merlot ebenso rar, wie die Gelegenheit besteht, einem Drachen zu begegnen. Oder der Nocino ist mit seinen 450 Flaschen so selten wie die Wahrscheinlichkeit, einem Seeungeheuer über den Weg zu laufen.

Initiatoren des Wettbewerbs «German Brand Award» und des German Brand Institute sind der Rat für Formgebung und die GMK Markenberatung. Die Auszeichnung ist der reichweitenstärkste Marketingpreis im gesamten deutschsprachigen Raum und honoriert jedes Jahr wegweisende Marken, kraftvolle Markenerlebnisse und nachhaltige Markenkommunikation.

IRF eröffnet Büro in Genf

Das Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation IRF ist in Genf neu mit einer eigenen Niederlassung präsent. Sie wird von Miriam Dippe geführt, die als Senior Beraterin bei IRF vor allem für gesamtschweizerische Mandate aus dem Finanzsektor tätig ist.

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«Wir wollen das dynamische Wachstum und den Schwung der letzten Jahre nutzen, um unsere Präsenz in der Westschweiz auszubauen», kommentiert Martin Meier-Pfister, Partner von IRF. «Seit vielen Jahren betreut IRF diverse Kunden in allen Landesteilen der Schweiz – und international mit dem Partner FTI Consulting. Besonders multinationale Unternehmen und Organisationen haben jüngst verstärkt um Unterstützung in der Region Genf nachgesucht. Dem wollen wir mit einer eigenen Präsenz an der Rue du Commerce entsprechen.»

Inhalt und Form gewinnt mit Prinz William beim German Brand Award 2020

Inhalt und Form gewinnt mit einem Mailing für die Zürcher Kaffeerösterei Black&Blaze beim German Brand Award 2020.

Inhalt und Form

Kurz nach der Geburt seines dritten Kindes schickte Inhalt und Form dem übermüdeten Prinz William im Namen ihres Kunden Black&Blaze starken Premium-Kaffee.

Dank einer schriftlichen Antwort aus dem Englischen Königshauses sorgte das Mailing für ein grosses Medienecho und viel Gespräch auf Social Media – und nun auch für einen Gewinn am German Brand Award 2020. Das Expertengremium verlieh dem Mailing in der Kategorie «Excellence in Brand Strategy and Creation» eine Winner-Auszeichnung.

 

Alberto Stival ist der neue Präsident von PR Suisse

An der aufgrund der Corona-Krise im Livestream abgehaltenen Generalversammlung von PR Suisse wurde der Tessiner Alberto Stival zum neuen Präsidenten gewählt. Die Generalversammlung stimmte allen Anträgen des Zentralvorstands zu.

PR Suisse

Der 46-jährige Alberto Stival, in Biel/Bienne geboren und im Seeland aufgewachsen, war für ein Jahr Präsident der Tessiner Regionalgesellschaft STRP und davor bereits von 2013 bis 2019 deren Vizepräsident. Stival schloss sein zweisprachiges Wirtschaftsstudium an der Universität Fribourg ab und ist seit zwanzig Jahren vor allem in der Schweizer Finanzbranche tätig, in den Bereichen Bildung und Kommunikation. Seit 2019 leitet er seine eigene Beratungsfirma und ist Senior Advisor für die Bildungsentwicklung bei Swissbanking sowie Direktor PR & Communication bei Swiss Sustainable Finance.

«Mir liegen insbesondere die jungen PR-Schaffenden am Herzen» sagt Stival. «Wir müssen alles daran setzen, dass es sich auch für junge Leute lohnt, an unserem Verbandsleben teilzunehmen. Wir müssen unsere echten Mehrwerte noch stärker kommunizieren und visualisieren. Die Regionalgesellschaften übernehmen diesbezüglich eine zentrale Rolle, denn dort spielt sich das Vereinsleben ab. Aktuell sind die Weiterbildung und die Zertifizierung der Kommunikationsberaterinnen und -berater weit oben in der Agenda von pr suisse. Teamgeist und gegenseitige Unterstützung sind für mich als ehemaliger Rugbyspieler wahre Werte, die tagtäglich gelebt werden müssen. Diese möchte ich auch im Verband vor und -weiterleben.»

 

Alle Vorstandsmitglieder des Zentralvorstands bestätigt

Alle bisherigen Vorstandsmitglieder des Zentralvorstands wurden im Amt bestätigt: Hertha Baumann, Delegierte SRRP, Simone Bianchi, Delegierter STRP, Brigitte Heinrich, Delegierte ZSPR (bis September 2020), Barbara Meier, Delegierte BPRG, Regula Ruetz, Präsidentin NPRG, Anita Schweizer, Präsidentin PROL, Christian Wick, Präsident ZPRG sowie Suzanne Rouden, Präsidentin Prüfungskommission.

Jung von Matt/Limmat und Migros feiern eine neue Recycling-Ära

Die Migros lanciert im Juni 2020 ein Plastik-Recycling-Projekt, das bis im Frühjahr 2021 in die ganze Schweiz ausgedehnt wird. Jung von Matt/Limmat begleitet den Launch mit einer visuellen Identität und feiert den Start in eine neue Ära des Recyclings.

Jung von Matt/Limmat

Das Projekt ist Teil von Generation M, dem Nachhaltigkeitsprogramm der Migros, das 2012 von Jung von Matt/Limmat entwickelt wurde. Das grüne M symbolisiert die Verpflichtung der Migros zu Umweltschutz, nachhaltigem Konsum und einem sozial vorbildlichen Handeln. Im Rahmen von Generation M wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl an Projekten realisiert, mit der Einführung des Migros Plastik-Sammelsacks ist nun ein weiteres umgesetzt.

 

Visuals mit klarer Sprache

Mit der schweizweiten Umsetzung des Plastikrecyclings leistet die Migros eine Pionierleistung. Die von Jung von Matt/Limmat entwickelten Key Visuals sprechen eine klare und unmissverständliche Sprache: Jetzt beginnt die Ära des konsequenten Plastikrecyclings, Ausreden gelten nicht mehr. So einfach und unkompliziert konnte Plastik noch nie recycelt werden.

Die Kampagne umfasst umfangreiche POS-Elemente und wird schweizweit gestaffelt unter anderem mit OOH-Massnahmen begleitet.

Jung von Matt/Limmat

Verantwortlich bei Migros: Désirée Strassmann, Bettina Huwyler (Campaigning); Valentin Haag, Nadine de Genot (Brand Management); Sarah-Jane Wirz (Digital); Sara Osmani (Kommunikation & Medien); Simone Blaser (Media); Iris Kramer (Sales Promotion). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Rob Hartmann (Creative Direction); Fabian Zahner, Cenk Korkmaz (Text); David Hanselmann, Vanessa Savi (Art Direction); Pia Chlumetzky (Strategie); Marlies Aringer, Sebastian Kaps (Projektleitung); Vera Riemeier (Executive Project Director); Nick Schoberth (Client Director); Thomas Steiner (Chief Operating Officer).

Sunrise übernimmt Web-TV-Firma Wilmaa

Das Telekomunternehmen Sunrise hat den TV-Streaming-Anbieter Wilmaa gekauft. Alle zehn Mitarbeiter wechselten zu Sunrise, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zu den Verkaufskonditionen wurde laut den Angaben Stillschweigen vereinbart.

Wilmaa

Die Marke Wilmaa solle weitergeführt werden und für die Nutzer ändere sich nichts, wurde zudem betont.

Sunrise ist vor allem an der Technologie von Wilmaa interessiert und will diese für die Weiterentwicklung der eigenen Angebote nutzen. «Die Innovationskraft und technologische Kompetenz des Wilmaa-Teams haben uns überzeugt», lässt sich Sunrise-CEO André Krause zitieren.

Wilmaa sei ein Pionier im Bereich «Over-the-Top»-Fernsehen, also dem Anbieten von Video-und Audioinhalten über das Internet, ohne dass diese an den Internetzugang eines spezifischen Internetanbieters gebunden sind, so die Mitteilung weiter. (SDA)

Weiter in Richtung digitale Transformation: 5 Wege für die Schweiz

Die Covid-19-Krise bewirkt einen Digitalisierungsschub. Digitalswitzerland hat in Zusammenarbeit mit der Wissensfabrik ein Whitepaper erstellt, in dem fünf Wege skizziert werden, wie die digitale Transformation fortgeführt werden kann. Im Fokus stehen die Potenziale der digitalen Infrastruktur, Ideenräume, Institutionen der Wissensgesellschaft, neue Interfaces sowie neue Formen der Zusammenarbeit.

Digitalswitzerland

In den letzten Monaten wurden zahlreiche digitale Lösungen erarbeitet und umgesetzt, und der digitale Fortschritt wurde nicht nur im Alltag und der Arbeitswelt sichtbar. Gleichzeitig ist Covid-19 aber auch ein Stresstest für das gesamte System, der digitale Defizite aufgedeckt hat. Während die Schweiz bei der digitalen Transformation seit Jahren eher schleppend vorankommt, sorgt die aktuelle Realität für Bewegung. Veränderungen öffnen den Blick für neue Märkte und Innovationen, die zuvor für undenkbar gehalten wurden. Für die digitale Schweiz ist es wichtig, diese Chancen und Gefahren zu antizipieren, diskutieren und bearbeiten. Eine erfolgreiche Fortsetzung der digitalen Transformation erfordert eine gemeinsame Anstrengung.

Nicolas Bürer, Managing Director von Digitalswitzerland, betont: «Transversale und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtiger denn je. Binnen weniger Wochen wurden Silos aufgebrochen und Grenzen überwunden. Dies zeigt das Erfolgspotenzial multidisziplinärer Ökosysteme. Um das neue Narrativ der digitalen Zukunft zu bestimmen, ist eine übergreifende Kooperation zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft notwendig».

«Die Covid-19-Krise hat deutlich gezeigt, wie wichtig Digitalisierung für Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und die Gesellschaft ist», ergänzt Ivo Furrer, Präsident von Digitalswitzerland. «Sie hat den Druck, entschlossen und rasch zu handeln, deutlich erhöht. Wir müssen zweifellos unsere digitale Infrastruktur stärken, Geschäftsprozesse weiter digitalisieren, in digitale Innovation investieren und neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln, die unseren Übergang in eine digitale Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigen».

Darüber hinaus sollten die Megatrends Digitalisierung, demografischer Wandel und grüne Transformation künftig enger miteinander verknüpft werden. Die Pandemie ist als Chance für Europa zu begreifen. Auch wenn die Schweiz nicht an der Spitze der Plattformökonomie steht, kann sie bei der grünen Digitalisierung beziehungsweise der digital unterstützten grünen Transformation die Führung übernehmen.

 

Digitale Infrastruktur

Die Exzellenz einer digitalen Gesellschaft misst sich an der Qualität ihrer digitalen Infrastruktur. Die Pandemie-Erfahrung erfordert im höchsten Masse deren Ausbau. Es braucht neue Glasfaserleitungen, schnelle Hotspots, sichere Datencenter und Laptops für die Mitarbeitenden. Das Virus zeigt, wie wichtig Internetseiten, Webshops, Webformulare, Social-Media-Profile, Customer Relationship Management oder schlicht digitale Kontaktmöglichkeiten sind. Ohne digitale Basis funktionieren weder Big Data noch künstliche Intelligenz. Sicherheit und Datensouveränität müssen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein.

 

Räume der Ideen

Transformation kann nur mit offenem Denken gelingen. Für Ideen und neue Perspektiven braucht es ein Umfeld, das kreatives, innovatives und freies Denken nicht nur zulässt, sondern auch aktiv fördert. Jedes Unternehmen ist ein Raum der Ideen, wo mittels neuer Technologien, Materialien, Angebote und Interaktionsformen die Zukunft entsteht. Eine Gesellschaft der tausend Ideen braucht auch eine vitale Start-up-Szene. Wenn sich diese entfalten soll, ist die Transformation etablierter Unternehmen und die digitale Fitness von KMUs von entscheidender Bedeutung.

 

Institutionen der Wissensgesellschaft

Covid-19 beschleunigt digitale Neuerfindungen aller Organisationen, die Wissen erzeugen, vermitteln und aufbewahren. In kürzester Zeit stellten Medien, Schulen, Bibliotheken und Universitäten ihren Betrieb um. Um ihre Veränderungen langfristig zu sichern, sind Evaluation, Forschung und digitale Strategien erforderlich. Auch die Behörden sind gefordert. Jetzt ist es an der Zeit, E-Banking-ähnliche Portale für Steuern, AHV und Verwaltungsverfahren aufzubauen. Eine elektronische Identität ist dafür unerlässlich. Covid-19 ist eine Chance, die Digitalisierung im Gesundheitswesen und damit Innovationen zu stärken.

 

Neue Interfaces

Die Zukunft der kontaktlosen Interaktion wurde angeregt. Covid-19 hat einen raschen Wandel in der Verbraucherwahrnehmung von Touchscreens bewirkt. Dass eine digitale Welt mit neuen Interfaces – ohne Papier und ohne die alten Kontrollmöglichkeiten des Haptischen – aber auch Angst macht, zeigt sich deutlich in der Diskussion über eine bargeldlose Gesellschaft. Deshalb sind Datenrechte zu regeln, bevor neue Interfaces flächendeckend eingeführt werden. Zu den Interfaces einer vernetzten Gesellschaft gehört die Logistik. Covid-19 ermöglicht die Gelegenheit, umweltfreundliche Versandformen zu überdenken.

 

Neue Beziehungen

Um die digitale Transformation fortzusetzen, sollte der erste Schritt in den kommenden Monaten darin bestehen, den digitalen Reifegrad von KMU, Behörden und Institutionen der Wissensgesellschaft, die noch wenig digitalisiert sind, zu erhöhen. Ohne eine digitale Basisinfrastruktur bleiben alle weiteren Szenarien der digitalen Schweiz Zukunftsmusik. Durch Covid-19 kann die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft neu durchdacht werden. Kooperationen in Datenmanagement und -visualisierung, künstlicher Intelligenz oder gesten- und stimmgesteuerten Interfaces sparen Kosten und ermöglichen den Austausch von Expertise.

Fit für die Zukunft dank neuem Digital Deal

Gestärkt durch die jüngsten Erfahrungen kann jetzt ein neues Narrativ für die Zukunft eingeschlagen werden. Es braucht einen sogenannten Digital New Deal, um die Infrastruktur, Institutionen und Innovationskraft der Schweiz zukunftstauglich zu machen. Dieser verbindet das Analoge mit dem Digitalen, digitale Experten und digitale Neueinsteiger, Natur- und Geisteswissenschaften, den Staat und seine Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Gesellschaft, Natur und Technologie. Der neue digitale Deal muss Teil des Green New Deal sein, sollen sich die Gefahren des Klimawandels und einer Gesellschaft der Ungleichheit nicht verstärken.

Hier geht es zur englischen Version des Covid-19-Whitepaper von Digitalswitzerland und Wissensfabrik.

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