Neue Qualitätszertifikate der IAB Switzerland bringen Transparenz ins Suchmaschinenmarketing

Die Dienstleistungen im Bereich des Suchmaschinenmarketings sind sehr umfassend, jedoch keinen Standards unterworfen. Der Branchenverband IAB Switzerland möchte deshalb mit zwei neuen Qualitätszertifikaten Anforderungen an Seriosität, Professionalität und Kompetenz einer Agentur definieren.

Die Bewertung erfolgt transparent und nach objektiven Kriterien und bietet Auftraggebern eine Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Agenturpartners.

Suchmaschinenmarketing spielt bezogen auf das Umsatzvolumen und die Reichweite im Bereich der digitalen Werbung eine wesentliche Rolle. Die angebotenen Dienstleistungen zu Suchmaschinen-Advertising und Suchmaschinenoptimierung sind sowohl vielfältig wie auch komplex und erfordern von Agenturen viel spezifisches Know-how. Der Branchenverband IAB Switzerland hat sich zum Ziel gesetzt, Transparenz in das Themenfeld zu bringen und mit neuen Qualitätszertifikaten für Agenturen einen Standard in Bezug auf die Professionalität zu setzen.

Angeboten werden Qualitätszertifikate für Suchmaschinen-Advertising sowie für Suchmaschinenoptimierung. Voraussetzung für das Antragsverfahren ist die Unterzeichnung eines Code of Conduct. Dabei verpflichtet sich eine Agentur u.a., in der strategischen Beratung und Umsetzung von Massnahmen Transparenz und seriöse Arbeitsweise einzuhalten. Zielsetzung ist es, die Qualität von Agenturdienstleistungen dauerhaft zu sichern sowie eine möglichst hohe Transparenz für Werbetreibende bezüglich der Arbeitsweisen und Methoden der Unterzeichner zu erreichen.

Der Zertifizierungsprozess umfasst ein mehrstufiges Verfahren, in dem die entsprechende Agentur in den Bereichen Arbeitsweise, Kundenzufriedenheit, Erfahrung und Engagement im Markt beurteilt wird. Kooperationspartner für das Qualitätszertifikat ist der deutsche Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der die Zertifizierung bereits seit einigen Jahren erfolgreich durchführt und die IAB Switzerland bei der Entwicklung und dem Zertifizierungsprozess unterstützt. Zuständig für die Prüfung bei der IAB Switzerland ist ein unabhängiger Prüfungsausschuss.

Um die Qualitätszertifikate können sich Agenturen bewerben, die bereits seit zwei Jahren im Markt tätig sind und im jeweiligen Geschäftsbereich ein Umsatzvolumen von mindestens 200’000 Franken nachweisen können.

Informationen zu dem Zertifizierungsprozess, den Anforderungen sowie den Kosten können unter folgendem Link abgerufen werden: Iab-switzerland.ch/zertifizierungen

Arbeit im Homeoffice findet zunehmend Akzeptanz bei Führungskräften

Die Mehrheit der Führungskräfte im DACH-Raum hat während der Coronakrise gute Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice gemacht, wie eine Sonderbefragung im Rahmen des Manager-Barometers der Personalberatung Odgers Berndtson ergeben hat.

Arbeit im Homeoffice

So erwarten 89 Prozent der rund 1500 Managerinnen und Manager, die an der aktuellen Befragung teilgenommen haben, in Zukunft mit einem deutlichen Anstieg der Homeoffice-Regelungen in ihren Unternehmen. Grund hierfür ist unter anderem die höhere Effizienz im Homeoffice, welche rund die Hälfte der teilnehmenden Führungskräfte bei sich beobachten. Die Aufrechterhaltung der informellen Kommunikation mit den Mitarbeitern wird als die grösste Herausforderung bei der Führung aus dem Homeoffice empfunden.

Die Arbeit aus dem Homeoffice hat als Folge der Coronakrise rasant zugenommen. Während Führungskräfte und ihre Teams im deutschsprachigen Raum vor dem Lockdown durchschnittlich weniger als einen Tag pro Woche im Homeoffice gearbeitet haben (0,7 beziehungsweise 0,8 Tage pro Woche), waren es im Lockdown aufgrund der Ausgangsbeschränkungen 3,7 beziehungsweise 4,2 Tage pro Woche. Für die Zeit nach der Coronakrise erwarten 89 Prozent der Managerinnen und Manager eine weiter zunehmende Akzeptanz von Homeoffice-Regelungen. So gehen sie davon aus, dass ihre Teams und auch sie selbst etwa doppelt so häufig – also durchschnittlich 1,5 Tage – aus dem Homeoffice arbeiten werden wie vor der Krise.

 

Positive Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice überwiegen

«Die Krise hat den Unternehmen die grosse Chance gegeben, eine Vertrauenskultur aufzubauen», kommentiert Daniel Nerlich, Managing Partner von Odgers Berndtson Deutschland die Ergebnisse. «Unsere Studie zeigt zwar, dass einige Manager immer noch Vorbehalte bezüglich der Produktivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter im Homeoffice haben, dennoch überwiegen die guten Erfahrungen mit dieser Arbeitsform.»

65 Prozent der teilnehmenden Führungskräfte geben beispielsweise an, dass ihr Team flexibel auf die Herausforderungen des Lockdowns reagiert hat, 58 Prozent beziehungsweise 56 Prozent bestätigen, dass ihre Mitarbeiter die virtuellen Medien problemlos eingesetzt beziehungsweise eine hohe Eigenverantwortlichkeit gezeigt haben. Auch die Führungskräfte selbst haben positive Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice gemacht: Über 90 Prozent der Führungskräfte können sich nach eigenen Angaben gut zu Hause motivieren, fühlen sich zufrieden und ausgeglichen (76 Prozent) und sehen sich sogar effizienter im Homeoffice als im Büro (50 Prozent).

 

Frauen arrangieren sich besser – jüngere Manager tun sich schwer

Vor allem Frauen kommt die Arbeit im Homeoffice entgegen. Das flexible Arbeiten von Zuhause gibt ihnen die Möglichkeit, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bekommen. Dabei schätzen sich weibliche Manager deutlich effizienter im Homeoffice ein (62 Prozent) als ihre männlichen Kollegen (48 Prozent). Die Effizienz steht und fällt jedoch mit einem störungsfreien Arbeitsplatz: So tun sich jüngere Manager der Generation Y – trotz ihrer meist höheren Affinität zu digitalen Medien – deutlich schwerer im Homeoffice als ihre älteren Kollegen. Ursache hierfür dürfte sein, dass sie meist noch junge Familien mit kleinen Kindern haben und oft über weniger Wohnraum verfügen als ältere Manager.

«In Zukunft werden Sowohl-als-auch-Lösungen gefragt sein», sagt Daniel Nerlich. «Manche Mitarbeiter finden sich im Homeoffice sehr gut zurecht und wollen am liebsten weiterhin von dort arbeiten. Andere möchten zurück ins Unternehmen, weil sie hier einen angemessenen Arbeitsplatz haben und ihnen die sozialen Kontakte zu Kollegen fehlen. Unternehmen sollten mit ihren Mitarbeitern individuelle Homeoffice-Vereinbarungen treffen, um auch zukünftig als Arbeitgeber attraktiv und wettbewerbsfähig zu sein.»

 

«Führen auf Distanz» birgt Vielzahl von Herausforderungen

Die Aufrechterhaltung der informellen Kommunikation ist für die Manager die grösste Herausforderung bei der Führung aus dem Homeoffice. Während das Abarbeiten von Projekten oder die Delegation von Aufgaben sich noch relativ gut auf Distanz realisieren lassen, bleibt das Gespräch auf dem Flur oder an der Kaffeemaschine leider auf der Strecke. Mehr als zwei Drittel der Führungskräfte vermissen diesen zwischenmenschlichen Kontakt mit den Kollegen oder Mitarbeitern. Gut die Hälfte der Manager empfinden auch die Kommunikation innerhalb der Teams sowie die Motivation ihrer Mitarbeiter als schwierig.

Als weniger problematisch beurteilen Führungskräfte dagegen die Produktivität und Zielerreichung, die Flexibilität in Prozessen sowie den Umgang mit der IT- und Kommunikationstechnik. «Ganz ohne face-to-face-Kommunikation geht Führung nicht», erläutert Nerlich. «Es kommt auf den richtigen Mix aus persönlichem und digitalem Kontakt an – abgestimmt auf die Kultur des Unternehmens, auf die Anforderungen der jeweiligen Rolle und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter», so der Berater.

Zur Methodik der Manager-Barometer-Sonderbefragung «Corona»:

Anlässlich der Coronakrise hat Odgers Berndtson sein Executive Panel, das Führungskräfte von Unternehmen aller Branchen und Grössenklassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beinhaltet, zu ihren Erfahrungen während des Lockdowns sowie zu ihren Erwartungen für die Zeit nach der Krise befragt. Dabei handelt es sich um dasselbe Panel, das Odgers Berndtson jährlich im Rahmen seines Manager-Barometers befragt, was Führungskräfte bewegt, was sie für ihren weiteren Berufsweg motiviert, wozu sie bereit sind und wozu nicht.

An der Manager-Barometer Sonderbefragung «Corona», die vom 14. bis 31. Mai 2020 online und anonym durchgeführt wurde, haben 1480 Managerinnen und Manager teilgenommen.

Die vollständigen Ergebnisse der Manager-Barometer-Sonderbefragung «Corona» können als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Jung von Matt/Limmat zeigt die #homemadeschadenskizze

Im Frühling 2020 hat die Mobiliar die Schweiz dazu aufgerufen, grosse und kleine Schadengeschichten in eigenen Schadenskizzen zu illustrieren. Unter den besten Einsendungen wurden Gutscheine für das lokale Gewerbe verlost.

Jung von Matt

Lockdown-Zeit, das bedeutete für alle viel Zeit daheim. Was für die einen eine willkommene Abwechslung vom täglichen Pendeln bedeutete, war vor allem für viele Familien eine ganz neue Art des Dichtestress. Durch geschlossene Schulen waren die Schweizer Kinder mehrheitlich zu Hause, viele Berufstätige in der ganzen Schweiz waren im Homeoffice. Aus diesem Grund haben die Mobiliar und Jung von Matt/Limmat die Aktion «Homemade-Schadenskizzen» ins Leben gerufen, um allen Teilnehmenden ein paar schöne Momente zu ermöglichen. Unterstützt wurde die Aktion von Ringier.

 

Hüüslipapier und viel Kreativität

Mit Hilfe eines einfachen Tutorials wurden die Zeichnerinnen und Zeichner dazu aufgefordert, echte oder erfundene Schadengeschichten im typischen Mobiliarstil zu zeichnen und an die Mobiliar zu senden. Mit Bleistift und gutem, altem «Hüüslipapier» entstanden so über 600 Schadenskizzen. Unter den besten eingereichten Skizzen wurden Gutscheine für das lokale Gewerbe verlost, das so auch gleich in schwierigen Zeiten unterstützt wurde. Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten selber aussuchen, für welches Geschäft in ihrer Nähe der Gutschein gelten soll.

 

Prominente Unterstützung

Auf Social Media und Kanälen von Ringier interpretierten Schweizer Promis wie Baschi, Anna Rossinelli oder Matthias Sempach und diverse Influencerinnen und Influencer eingereichte Schadenskizzen. «Mit den Homemade-Schadenskizzen haben wir das richtige Momentum erwischt, um unsere Kundinnen und Kunden aber auch ganz generell die Schweiz einzubinden und mit einem beliebten Werbeklassiker im Lockdown zu inspirieren», meint Lorenz Jenni, Leiter Markenführung & Marketingkommunikation.

 

Hohe Aktivierung

Die Aktion generierte, neben einer Vielzahl an Schadenskizzen, viel Online-Buzz für die Mobiliar: In vier Wochen wurden über 80’000 Besuche auf der Landingpage und rund 16’000 Minuten auf der Mobiliar-Website gezählt. «Das besondere und besonders gute an der Homemade-Schadenskizzen-Kampagne ist: Die Kampagne hat eben genau nicht versucht, während der Krise etwas zu verkaufen, sondern hat gezeigt, dass wir füreinander und miteinander am weitesten kommen», sagt Dennis Lück, Chief Creative Officer von Jung von Matt/Limmat.

Jung von Matt

Verantwortlich bei Mobiliar: Sarah Pittet (Marketing Communication Manager); Lorenz Jenni (Leiter Markenführung & Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Martin Winther (Creative Direction); Cla Campell (Text); Luca Schneider (Art Direction); Ian Musgrove (Grafik); Anne Langer, Florence Scherer (Strategie); Adrian Haut (Beratung); Stefan Naef (Chief Consulting Officer); Cyrill Hauser (Chief Client Officer); Dennis Lück (Chief Creative Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/services: Pepe Kägi, Jlona Kopf (Medienrealisation). Verantwortlich bei Jung von Matt/play: Michael Kindermann, Matthias Fasnacht, Valentina Buoli (Medienproduktion). Verantwortlich bei Kingfluencers: Fabian Plüss, Noemi Muntwyler (Influencer Marketing).

Zattoo feiert das 15-jährige Bestehen

Mit der Gründung 2005 hat Zattoo den Weg für TV-Streaming geebnet. Als erster Anbieter weltweit hat Zattoo das umgesetzt, was damals noch unvorstellbar war – Live-TV via Internet. Im Juni feiert der TV-Streaming-Anbieter den 15. Geburtstag und gibt Einblick in 15 Jahre Unternehmensgeschichte.

Zattoo

2005 ist ein ereignisreiches Jahr: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin in Deutschland, das Videoportal YouTube geht an den Start und das Schweizer Volk stimmt dem Beitritt zum Schengen/Dublin-Abkommen zu. 2005 ist auch das Jahr in dem aus der Vision, TV kostenfrei und rechtlich einwandfrei lizenziert über das Internet zu streamen, der TV-Streaming-Anbieter Zattoo wird. Nur ein Jahr später, mit gerade einmal einem Dutzend Mitarbeitern, startet Zattoo seinen Dienst in der Schweiz. Startschuss für die Schweizer ist das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica am 9. Juni 2006. Damit bringt Zattoo als erster Anbieter weltweit gratis Live-TV auf den PC. Ein Jahr später folgt die Expansion nach Deutschland. 2007 streamen schon über eine Million Nutzer mit Zattoo Fernsehen über das Internet.

 

Nicht nur rosige Zeiten

Es folgen einige turbulente Jahre, in denen Zattoo nicht nur auf immer mehr Plattformen mit einer wachsenden Senderauswahl verfügbar ist, sondern auch in denen durch die Finanzkrise das Geschäftsmodell auf eine harte Probe gestellt wird. Als Konsequenz folgt 2009 der Rückzug aus einigen europäischen Märkten. Ab 2010 fokussiert sich Zattoo regional auf die Schweiz und Deutschland sowie auf Apps für mobile Endgeräte und gründet 2012 ein eigenes B2B-Geschäft.

Die Zeiten, wo Zuschauer zu vorgeschriebenen Zeiten vor dem Fernseher sassen, gehören damals schon immer mehr der Vergangenheit an. 2010 launcht Zattoo die Replay-Funktion in der Schweiz, die es den Nutzern ermöglicht, das TV-Programm der letzten 30 Tage nach Ausstrahlung zu schauen. Dieser Dienst wurde mit der Einführung der Aufnahmefunktion und dem Restart, einer Funktion, mit der bereits gestartete Live-Sendungen von Beginn an geschaut werden können, weiter ausgebaut und später auch im deutschen Markt eingeführt. Seit einigen Jahren wird zudem ein vielseitiges Video-on-Demand-Angebot angeboten.

Mit der langjährigen Erfahrung aus dem eigenen Endkundengeschäft gründet Zattoo 2012 ein eigenes B2B-Geschäft. Aktuell zählt das Geschäft mehr als 30 Kunden.

 

Umfangreiche Weiterentwicklung

Mit rund 1,8 Millionen Zuschauern bei der Fussball-EM 2016 erreicht Zattoo einen neuen Spitzenwert. Einer der Gründe: die massiv gestiegene Nutzungsdauer auf dem grossen TV-Bildschirm. Seitdem hat Zattoo seinen Service für Smart-TVs, Amazon Fire TV, Xbox One, Android TV und Apple TV umfangreich weiterentwickelt, um ein noch besseres TV-Streaming-Erlebnis zu ermöglichen. Mit dem Launch des Ultimate-Abos 2018 und den ersten Full-HD-Sendern, möchte Zattoo ein immer attraktiveres Produkt für den grossen Bildschirm im Wohnzimmer schaffen.

In den letzten Jahren hat sich Zattoo stets weiterentwickelt. Von einem Live-TV-Dienst für den PC hin zu einem führenden live- und on-demand-TV-Service für den Fernseher im Wohnzimmer und auf mobilen Endgeräten. Von einem werbefinanzierten Direct-to-Consumer-Anbieter ist Zattoo zu einem End-to-End, multinationalen und multimandanten TV-Plattform-Betreiber geworden. Als Innovationsführer leistet Zattoo, damals wie heute, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der TV-Industrie. Für diese Leistung wurde Zattoo 2020 mit dem Technology and Engineering Emmy Award der National Academy of Television Arts and Sciences ausgezeichnet.

Tertianum Gruppe mit neuer Leiterin Kommunikation & Markenführung

Seit dem 1. Juni verantwortet Marie-Françoise Ruesch die Kommunikation und Markenführung der Tertianum Gruppe.

Tertianum Gruppe

Tertianum Management mit Niederlassungen in Zürich und Crissier, hat den Bereich Marketing und Kommunikation neu organisiert. Der Bereich Marketing wurde auf die Sprachregionen aufgeteilt und in die Organisationen von Marianne Häuptli, COO Deutsch-schweiz und Nicolas Crognaletti, COO Westschweiz und Tessin, integriert.

Für die Kommunikation und Markenführung der Tertianum Gruppe konnte Marie-Françoise Ruesch gewonnen werden, die seit dem 1. Juni den Bereich verantwortet. Die Kommunikationsexpertin verfügt über langjährige Erfahrung im Marketing, Branding und in der Unternehmenskommunikation. Nach Stationen bei verschiedenen Agenturen, war sie auf Unternehmensseite bei international tätigen Unternehmen wie Sony, Canon oder UBS in verschiedenen Führungspositionen tätig. In ihrer neuen Rolle berichtet Marie-Françoise Ruesch direkt an Luca Stäger, CEO von Tertianum Management.

Museum für Kommunikation führt Corona-Sparmittwoch ein

Nach Corona ist Solidarität gefragt, um die Auswirkungen zu mildern. Das Museum für Kommunikation bietet deshalb immer mittwochs einen reduzierten Eintritt an. Der Zugang zu Kultur soll nicht am Budget scheitern.

Museum für Kommunikation

(Foto: Thijs Wolzak)

 

Die Corona-Krise ist eine Herausforderung für alle. Den Kulturhäusern fehlen die Besuchenden, die meisten Unternehmen leiden unter dem Druck fehlender Einnahmen und viele Privatpersonen verlieren einen Teil ihres Einkommens wegen Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder fehlenden Aufträgen. Gleichzeitig hat die Krise auch einen Lösungsansatz aufblühen lassen: Mit gegenseitiger Solidarität lassen sich die negativen Auswirkungen in vielen Fällen abmildern.

An diesem Punkt setzt das Museum für Kommunikation an und lanciert ab sofort bis Ende August den Corona-Sparmittwoch. Immer am Mittwoch ist der Eintritt reduziert auf 10 Franken für Erwachsene, 7 Franken für AHV und IV sowie 3,50 Franken für Kinder und Jugendliche unter 16. Kinder unter 6 Jahren sind gratis.

Damit will das Museum solidarisch einen Beitrag leisten, um in dieser finanziell klammen Zeit möglichst viele Menschen Zugang zu Kultur und Abwechslung zu bieten. Gerade für Familien soll der Besuch des Museums für Kommunikation und die kulturelle Horizonterweiterung nicht am Budget scheitern. Kultur soll allen offen stehen – besonders in einer Zeit voller Herausforderungen.

Agentur am Flughafen führt Kochprofis für Bischofszell Culinarium ins digitale Schlaraffenland

Die Agentur am Flughafen hat für Bischofszell Nahrungsmittel eine Dialogmarketing-Kampagne realisiert. Mit einem Mailing sollen Köche auf das neue Angebot auf Culinarium-online.ch aufmerksam gemacht werden.

Agentur am Flughafen

In der professionellen Küche ist neben Qualität auch Tempo gefragt. Bischofszell Culinarium bietet neu online detaillierte Informationen zu über 800 Produkten, die Gastronomen aus Restaurants, Spital- und Heimküchen bei ihrer Menüplanung unterstützen können. Dazu gehören Angaben zu Zutaten, zu Nährwerten und zu Allergenen sowie nützliche Zubereitungshinweise. Ausserdem erhalten Nutzer rund um die Uhr Informationen über Neuheiten, Saisonsortimente und Aktionen.

Die Kampagne soll mehr Besucher auf dieses digitale Angebot aufmerksam machen. Konzipiert wurde ein personifiziertes Mailing, das die Profis dazu aufforderte, ihr Lieblingsgericht gleich selber aus dem mitgelieferten Marzipan zu modellieren und ein Bild davon auf Culinarium-online.ch zur Schau zu stellen. Wer seine Kreationen der Fachjury stellt, kann Produkte von Bischofszell Culinarium im Wert von bis zu 1000 Franken gewinnen. Nachgefasst wird die Direktansprache durch E-Mail-Reminder sowie Retargeting-Banner.

Agentur am Flughafen

Verantwortlich bei Bischofszell Nahrungsmittel: Michaela Jöhl (Teamleiterin Marketing Culinarium); Nicole Hatt (Leiterin Produktmanagement & Marketing). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung); Dominique Rutishauser (Creative Direction); Ketil Eggum (Art Direction); Miriam Egli (Beratung/Text); Katharina Eugster (Screendesign/Programmierung).

Die Antwort realisiert Kampagne gegen Mitesser für Skintherapist

Für ihren Kunden Skintherapist hat die Agentur Die Antwort eine Digital- und Social-Media-Kampagne umgesetzt, die ein neues Akne-Produkt auf überraschende Art und Weise in Szene setzt.

Die Antwort

Skintherapist mit Sitz in Zürich bietet neben holistischen und medizinischen Gesichtsbehandlungen neu auch eigene Produkte an. Diese «Organic Botanicals» werden in der Schweiz entwickelt und produziert.

Für die neue Kampagne gegen Mitesser setzt die Agentur das bekannte Abendmahl von Leonardo da Vinci ein, das für einmal Jesus alleine ohne seine 12 Apostel – seine Mitesser – zeigt.

Das Packaging Design des Sortiments von Skintherapist wurde ebenfalls von Die Antwort konzipiert und realisiert. Die Kampagne läuft digital und auf Social Media in den Monaten Juni und Juli 2020.

Serviceplan realisiert rasante Kampagne für Mini

Die Zürcher Agentur Serviceplan Suisse bewirbt die John Cooper Works Modelle von Mini mit einer PS-starken Online-Kampagne.

Serviceplan

Der Mini Countryman und der Mini Clubman sowie auch die kleineren Modelle Mini 3 Door und das Mini Cabrio sind allesamt PS-starke Modelle. Serviceplan Suisse bewirbt die vier John Cooper Works Modelle mit einer Online-Kampagne. Dabei werden in rasanten Video-Ads und weiteren Platzierungen die Eigenschaften inszeniert, die einen Mini John Cooper Works ausmachen: Speed, Power und maximalen Fahrspass.

Serviceplan

Verantwortlich bei Mini: Timo Di Pardo (Direktor Mini); Adrian Kwasnitza (Head Marketing Mini); Fabian Schlatter (Kommunikation Mini). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Michael Kathe (Creative Direction); Rémy Steinmann (Art Direction); Peter Liptak (Text); Dominic Shota Schweingruber (Motion Design); Selma Caglayan, Livia Küpfert (Beratung); Victor Borel (Medienrealisation); Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung). Mediaagentur: Vizeum.

Die letzten beiden Gewinner eines goldenen Effies sind bekannt

Nun sind alle Gold-Gewinner der Effie Awards Switzerland 2020 bekannt. Die Bank Cler ergattert sich einen Gold Effie, sowie auch die Migros – zum zweiten Mal.

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Nachdem am Dienstag mit der Frauenzentrale Zürich (Stop Prostitution) und der Migros (Ice Tea Beats) die ersten beiden Gewinner verkündet wurden, sind nun zwei weitere Gold-Gewinner bekannt:

 

1. Bank Cler: «Der Zak Kontext-Banner» (Kategorie: Highlight) 

Zak, das Mobile Banking der Bank Cler, reagierte im Oktober 2018 auf die Ankündigung neuer Gebühren durch die Konkurrentin Postfinance. Mit einem Banner direkt neben zahlreichen Online-Artikeln zum Thema warb Zak für den Wechsel zur weiterhin gebührenfreien Alternative und sprach damit enttäuschte Postfinance-Kunden genau im richtigen Moment und am richtigen Ort an. Die punktuelle Massnahme war ein riesiger Erfolg und gemessen an der Wirkung des eingesetzten Budgets 31 mal effizienter (in Bezug auf gewonnene Neukunden) als die ohnehin schon effiziente Kampagne, die zeitgleich lief.

  • Auftraggeber: Bank Cler
  • Lead Agency: Heimat Zürich
  • Weitere Agentur: phd Media Schweiz
Effie

2. Migros-Genossenschafts-Bund: «M-Budget Mobile – Mehr Abo braucht kein Mensch» (Kategorie: Activation) 

Innovativ und einzigartig – Als erster Mobilfunkanbieter belohnt M-Budget-Mobile die Wenignutzung. Nichtverwendete Daten werden in Cumulus-Punkte umgewandelt. Damit wird die Beweisführung der neuen Haltung «Mehr Abo braucht kein Mensch» direkt über das Produkt erbracht. Kein leeres Werbeversprechen. Effektiv und effizient – Die Zielsetzungen werden deutlich übertroffen. M-Budget Mobile baut den Vorsprung punkto Bekanntheit gegenüber der Konkurrenz aus (bei kleinerem Budget) und verankert die Kernbotschaft «Für ungenutzte Daten gibt’s Cumulus-Punkte» erfolgreich bei den Konsumenten. Das wichtigste ist jedoch: Die Aboabschlüsse stiegen um +28% gegenüber Vorjahr.

  • Auftraggeber: Migros-Genossenschafts-Bund
  • Lead Agency: Wirz Communications, Zürich
  • Weitere Agenturen/Unternehmen: Plan B, Zürich / Sebahat Film + Foto
Effie

Die Bank Cler steigt nach der Frauenzentrale und der Migros, die nun zwei Mal mit Gold ausgezeichnet wurde, neu auch ins Rennen um den Grand Effie – die Auszeichnung für den einen «outstanding» besten Case – ein. Nun liegt es an der Grand Effie Jury – der Preis wird nur bei einer einstimmigen Entscheidung exklusiv an der digitalen Award-Verleihung am 30. Juni vergeben.

Das sind die Resultate des zweiten Programmatic Barometers in der Schweiz

Schweizer Unternehmen beschäftigen sich seit einiger Zeit mit der Welt von Programmatic Advertising. Um die Entwicklung in diesem Bereich zu messen, hat Gamned! eine Umfrage unter 450 Inserenten und Agenturen in der französischen und deutschsprachigen Schweiz durchgeführt. Die Resultate helfen, den aktuellen Stand des Schweizer Marktes zu entschlüsseln.

gamned

Programmatic ist weit mehr als Real Time Bidding (RTB) und bietet nun auch neue Kanäle an: Radio, DOOH und Fernsehen. Obwohl es immer noch Marketing- und Kommunikationsfachleute gibt, für die dieses Konzept noch unklar ist, kann dennoch gesagt werden, dass der Begriff «Programmatic» 90% der befragten Fachleute bekannt ist. Zugleich kann in diesem Jahr ein besseres Verständnis von Programmatic im Vergleich zum letzten Jahr festgestellt werden: Mit 43% konnten 13% Teilnehmer mehr eine genaue Definition von Programmatic angeben.

gamned

Die bekanntesten und am häufigsten aktivierten Kanäle im Jahr 2020 sind Display (95%), Social Media (70%) und Video (61%). Es überrascht nicht, dass Kampagnenoptimierungen in Echtzeit, erhöhte Performance und Automatisierung als Hauptvorteile von Programmatic angesehen werden. Andererseits wünschen sich 63% der Befragten umfassendere Reportings, bessere Tools zur Messung der Sichtbarkeit von Impressions (62%) und suchen nach neuen, interaktiveren Formaten (53%). Der Schweizer Markt sollte im kommenden Jahr sein Know-how in diesem Bereich ausbauen und die Player sollten kompetenter werden, um die Vorteile von Programmatic voll auszuschöpfen.

gamned

Es ist wichtig zu erwähnen, dass 70% der befragten Unternehmen Programmatic bereits nutzen, was einer Steigerung von 10% im Vergleich zum Jahr 2019 entspricht. Die Werbeausgaben im Programmatic Bereich repräsentieren einen beträchtlichen Anteil des digitalen Budgets: Fast 40% des digitalen Gesamtbudgets werden in der Westschweiz und in der Deutschschweiz für Programmatic verwendet.

Der Entwicklungsstand des Schweizer Marktes nimmt weiter zu: 70% der Befragten sagen, dass sie ihre Investitionen im Jahr 2021 erhöhen werden. Unter den Werbetreibenden, die Programmatic noch nicht nutzen, sehen 54% vor, programmatische Kampagnen zu planen, 40% unter ihnen möchten es noch in diesem Jahr tun.

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VBZ und Ruf Lanz bringen die Farben der Zurich Pride trotzdem auf die Strasse

Das Zurich Pride Festival musste Corona-bedingt abgesagt werden. Die VBZ und Ruf Lanz haben dem Anlass trotzdem ein Sujet gewidmet.

VBZ

Am Samstag, 20. Juni hätte die Zurich Pride stattfinden sollen, der grösste queere Anlass der Schweiz. Leider musste die diesjährige Pride wegen dem Coronavirus abgesagt werden, weshalb die VBZ niemanden zum Anlass bringen können.
Das diesjährige Motto «Bekenne Farbe gegen Hass» verliert dadurch jedoch nicht an Wichtigkeit. Denn körperliche und seelische Gewalt, Diskriminierung und Stigmatisierung gehört für die LGBTIQ Community nach wie vor zum Alltag.

Deshalb bringen die VBZ die Farben der Zurich Pride auf ihre eigene Art auf die Strasse. Und bekennen sich zu einem toleranten, offenen und bunten Zürich. Auf ganzseitigen Anzeigen in 20 Minuten sowie in den sozialen Medien. Die Aktion wird unterstützt durch einen Beitrag auf Vbz.jobs, in dem die VBZ auf den unternehmenseigenen LGBTIQ-Verein «Pink Line» aufmerksam machen.

Verantwortlich bei den VBZ: Jörg Buckmann (Leiter Unternehmenskommunikation a. i.), Elina Fleischmann (stv. Leiterin Unternehmenskommunikation), Sherin Madassery (Junior Projektleiterin Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser, Mario Moosbrugger (Art Direction), Markus Ruf (Text), Miro Poffa (Beratung), Armin Arnold (DTP).

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