Franz Fischlin gibt Moderation von «Medienclub» ab

Franz Fischlin hat in den letzten fünf Jahren den «Medienclub» als eigenständiges Format institutionalisiert. Nun hat er sich entschieden, die Moderation abzugeben und sich auf die «Tagesschau» und Spezialprojekte zu fokussieren.

Franz Fischlin

Im «Club» am Dienstagabend wurden zum Teil auch Medienthemen besprochen, im November 2015 entschied sich SRF aber, mit dem «Medienclub» ein eigenständiges Format zu lancieren, das seither vier bis sechsmal im Jahr ausgestrahlt wird. Die Moderation übernahm Franz Fischlin, dem es gelang, die Sendung zu institutionalisieren.

«Ich habe fünf hochspannende ‹Medienclub›-Jahre erlebt», lässt sich Fischlin in einer Mitteilung zitieren. «Mit tollen Gästen und einem aktiven Publikum, dem ich ein grosses Dankeschön aussprechen möchte für das Interesse, das Vertrauen und den Dialog. Ich gebe die Sendung ab, weil ich mein Arbeitspensum reduzieren will. Der Entscheid fiel mir nicht leicht, da die Sendung eine Herzensangelegenheit für mich war. Ich durfte sie lancieren und prägen. Aber ich will mich künftig noch stärker in der Familie engagieren. Und ich kann mich nun ganz auf meine Aufgabe bei der ‹Tagesschau› und auf Spezialprojekte wie YouNews fokussieren.»

Die Nachfolge von Franz Fischlin ist noch nicht geregelt. SRF nimmt den Moderationswechsel zum Anlass, sich Gedanken zum Sendungskonzept zu machen. Fest steht aber: SRF will weiterhin eine Sendung zu medienpolitischen und publizistischen Themen im Angebot haben.

Daniel Koch wird SLRG-Botschafter

«Mister Corona» Daniel Koch setzt sich für das Präventionsprojekt «Corona-Sommer 2020 – gemeinsam Ertrinken verhindern» der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ein. Der ehemalige Leiter «übertragbare Krankheiten» beim BAG will als Botschafter der SLRG mithelfen, das Ertrinken zu verhindern.

Daniel Koch

SLRG-Botschafter Daniel Koch (links) und SLRG-Zentralpräsident Rudolf Schwabe (rechts) halten gemeinsam den SLRG-Rettungsring im Corona-Sommer 2020.

 

Koch wird das Projekt «Corona-Sommer 2020» begleiten. «Ich freue mich sehr über die Anfrage der SLRG und bin hoch motiviert, diese Verpflichtung anzunehmen. Als begeisterter Aareschwimmer weiss ich, welche Freude der Aufenthalt an offenen Gewässern bieten kann. Aber auch, dass man aufpassen soll. Mit dem richtigen Verhalten und einer guten Vorbereitung kann das Risiko von Ertrinkungsunfällen massgeblich reduziert werden. Genau wie bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Deshalb ist es mir gerade in diesem Sommer besonders wichtig, dieses bedeutende Präventions-Projekt zu begleiten und als Botschafter für den sicheren Umgang mit dem Wasser zu werben», sagt Daniel Koch.

Daniel Koch wird seinen ersten Einsatz für die SLRG am 26. Juni haben, wo er sich zusammen mit den Rettungsschwimmern in einem Schreiben an die Schweizer Bevölkerung wenden wird. Dieser Versand findet im Rahmen des Präventions-Projektes «Corona-Sommer 2020» statt. Wichtige Bestandteile des Projektes sind:

  • Anbieten von Wassersicherheitsberatungen für Behörden und Institutionen
  • Informationskampagnen, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren
  • Crashkurse zur Ertrinkungsprävention, um spezifischen Zielgruppen der Städte und Gemeinden das notwendige Grundwissen zu vermitteln
  • Präventions-Patrouillen an öffentlichen Badeplätzen für Präventionsgespräche
  • Badewachen, um lokale Badbetreiber und/oder Städte und Gemeinden am Wasser mit personellen Ressourcen für die Wasseraufsicht zu unterstützen

Rudolf Schwabe, Zentralpräsident der SLRG und Mitunterzeichner des Präventionsbriefes an die Schweizer Bevölkerung freut sich, «dass Daniel Koch mit uns zusammen sein Engagement ausdehnt und nebst der Schutzmassnahmen des BAG auch die Präventionsbemühungen der SLRG für einen tollen Sommer mit sicherem Wasserspass propagiert».

ADC Awards 2020: Diese Agenturen stehen auf der Shortlist

Erstmals in der Geschichte des ADC Switzerland musste die Jurierung der ADC Awards in rein digitaler Form durchgeführt werden. Auf der ADC-Website wurde nun bekanntgegeben, welche Agenturen es auf die Shortlist geschafft haben.

ADC Awards

Seit Mittwoch ist die Shortlist online und somit klar, wer sich freuen und die Daumen für den 3. Juli drücken kann, wenn die Bronze-, Silber- und Goldwürfel bekanntgegeben und medial zelebriert werden. Ruf Lanz steht insgesamt 28-mal auf der Shortlist, Thjnk Zürich mit 12-mal und Jung von Matt/Limmat 11-mal.

«Es liegt in der Natur von Siegerpodien, dass sie nur wenigen Glücklichen Platz bieten – um so mehr dürfen sich die Gewinnerinnen und Gewinner auf diesen Tag freuen», lässt sich Frank Bodin, Präsident des ADC Switzerland, in einer Mitteilung zitieren.

ADC Award 2020 Auszeichnungen pro Einsender
Einsender Shortlist
Ruf Lanz 28
thjnk Zürich AG 12
Jung von Matt/Limmat 11
Havas Switzerland 6
Digitec Galaxus AG 5
Serviceplan Group Switzerland AG 5
Wirz Communications AG 5
Neutral Zurich AG & Heimat Berlin 4
Publicis Zürich AG 4
TBWA Switzerland AG 4
Thom Pfister 3
Farner Consulting 2
SiR MaRY AG 2
BKVK 1
CR-K 1
Dan Cermak Photography 1
Felix Streuli Fotograf 1
Freundliche Grüsse 1
Habibi UG 1
Heimat Zürich 1
Hinderling Volkart AG 1
KK Media GmbH 1
leFoulard 1
Notch Interactive AG 1
Ogilvy Schweiz 1
Raffinerie AG für Gestaltung 1
SCC Kommunikation AG 1
Signe Fleischmann Creative 1
stories AG 1
Studio Geissbühler 1
Studio Marcus Kraft 1
Studio Nicolas Schaltegger 1
tbd. AG 1
TBWA Switzerland AG & stories AG 1
The House Agency AG 1
walker Agency AG 1
WePlayDesign 1
Quelle: ADC Switzerland

Ammarkt realisiert KMU-Kampagne für TFP Treuhand

Um das Angebot des Appenzeller Unternehmens TFP Treuhand zu bewerben, hat Ammarkt eine Kampagne umgesetzt, die sich an KMU richtet und zeigt, wie sie unterstützt werden können.

Ammarkt

Ob Brot backen, Häuser bauen, Gärten pflegen oder IT-Systeme entwickeln: Jedes KMU betreibt ein Kerngeschäft, das die Geschäftsführer mit viel Leidenschaft und Können verfolgen – wenn sie denn überhaupt dazu kommen. Denn der zunehmende administrative Aufwand wird für viele KMU zu einer zeitraubenden Belastung, worunter häufig auch das Kerngeschäft leidet. Hier springt TFP Treuhand aus Appenzell ein mit ihren Stärken Buchhaltung, Lohnwesen und vielem mehr.

Das Angebot wie auch die Botschaft sind nicht neu. Umso wichtiger war es, einen Weg zu finden, potenzielle Neukunden mit einem frischen Ansatz zu überraschen. In einem ersten Schritt hat Ammarkt in einem zweistufigen Auftrag das komplette Erscheinungsbild des Traditionsunternehmens erneuert sowie einen zeitgemässen Webauftritt und eine an KMUs adressierte Imagekampagne realisiert.

Ammarkt

«Wir halten KMUs den ‹Bürokram› vom Hals, damit sich diese auf das konzentrieren können, was sie am besten können. Und auch am liebsten tun.» Aus dieser konzeptionellen Kernbotschaft entwickelte Ammarkt vier Keyvisuals, die «das Leiden» vieler KMU Geschäftsführer illustriert – und auch gleich die Lösung präsentiert: Ein Mandat bei TFP.

Damit auch in einem begrenzten Budgetrahmen vier ausdruckstarke Szenen umgesetzt werden konnten, wurden diese nicht fotografiert, sondern komplett mit CGI virtuell erschaffen. Lediglich die Protagonisten wurden in einem einzigen Tag im Studio in Szene gesetzt.

Ammarkt

Verantwortlich bei TFP: Simon Koster (Partner/Bereichsleiter IT/Administration); Tobias Büchler (Partner/Wirtschafftsprüfer); Reto Mock (Partner/Fachspezialist Steuern). Verantwortlich bei Ammarkt: Thomas Bosson (Creative Direction); Guido Huwyler (Text/Konzept); Hector Perez (Art Direction); Jae Erne (Art Direction); Marcel Odermatt (CEO); Bianca Jud (Beratung). Fotografie: Marcel Mayer. CGI: Tom Hillebrand, Helmut Nederegger (Atelier Rococoon).

Pascal Duschletta verstärkt Tasty Pictures

Pascal Duschletta hat als Producer bei Tasty Pictures einen neuen Platz an der Hammerstrasse 8 in Zürich gefunden. Seine Sporen hat sich der 30-Jährige bei Shining Pictures abverdient und als Junior Producer nationale und internationale Projekte betreut und umgesetzt.

Tasty Pictures

Mit der personellen Verstärkung möchte Tasty Pictures seine Position in der Produktion von authentischem Content weiter festigen, heisst es in einer Mitteilung. Sei es für Brands, in Zusammenarbeit mit Agenturen oder im Bereich Feature und Dok: Der Fokus soll auf inhaltstarken Geschichten liegen.

Filme verstehen die beiden Geschäftsführer Lea und Sean Fee als Teil ihrer Kultur. «Sie reflektieren, wie wir über uns und andere denken.» Gerade im Zeitalter des Never-Ending-Feeds gelte es mehr denn je, relevante und qualitativ hochwertige Filme zu produzieren, welche die Menschen berühren, ihr Interesse wecken und den Horizont erweitern. Mit dem Bewegtbild habe man ein Medium zur Verfügung, welches den Zuschauer auf die unterschiedlichsten Arten fesseln könne.

Kommunikationschef Patrick Matthey verlässt die TX Group

Patrick Matthey, Leiter Kommunikation der TX Group, verlässt den Zürcher Konzern. Er werde spätestens im Sommer 2021 aus dem Unternehmen ausscheiden und neue berufliche Wege einschlagen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

TX Group

Die Nachfolgeregelung sei noch nicht bestimmt und werde zu gegebenem Zeitpunkt kommuniziert. Bis zu seinem Ausscheiden werde Matthey noch die Kommunikationsabteilung der neuen Struktur der TX Group anpassen. Die Gruppe hatte sich vor kurzem umstrukturiert. Sie ist nun in die vier eigenständigen Unternehmen Tamedia, 20 Minuten, Goldbach und TX Markets unterteilt.

Patrick Matthey verantwortete seit 2018 die gruppenweite Kommunikation als deren Leiter. Gemäss den Angaben ist er seit über zwanzig Jahren in der Medienbranche tätig. Bevor er 2013 zur damaligen Tamedia stiess, war er während mehr als fünfzehn Jahren Journalist, Chefredaktor und Direktor von privaten Radio- und Fernsehstationen in der Romandie. (SDA/pd)

Neue Leiterin Digital und neues Projekt – CRK baut aus

Ab dem 01. Juli 2020 hat CRK mit Christina Utz eine neue Leiterin Digital. Die Onlinemarketing-Spezialistin erweitert das bestehende Digitalteam und leitet neu die strategische Entwicklung der Agentur im digitalen Bereich. Überdies übernimmt CRK die Kommunikation für einen Schweizer Jahrhundertbau des ASTRA.

CRK

Christina Utz ist neu Leiterin Digital bei CRK. Nebst ihrer internationalen Erfahrung bringt die 32- Jährige hochspezialisertes Know-How im Onlinemarketing in die Agentur. Bereits sechs Jahre nach ihrem Masterabschluss (Master of Science in Business Management) gehörte Utz 2018 in der Kategorie Marketing & Advertising zu den Forbes 30 under 30. Sie führte als Co-Founder und Managing Partner die US-amerikanische Werbeagentur Zebra und erhielt in den vergangenen Jahren zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Darunter befindet sich neben dem Google Partners All-Stars Award, den sie viermal in Folge gewann, auch der Best of Swiss Web Award.

 

Kommunikation für ein Schweizer Jahrhundertprojekt

Um die wichtige Nord-Süd Achse während der Instandsetzung offen zu halten, baut das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine zweite Gotthard-Röhre. 2016 bestätigte das Schweizer Stimmvolk dieses Vorhaben. Gemeinsam mit der Urner Agentur tinto und dem Tessiner Ingenieurbüro Comal SA ist CRK für die Gesamtkommunikation des Projektes bis 2029 verantwortlich. Die Agenturen konnten sich in einem mehrstufigen Verfahren für das neunjährige Jahrhundertprojekt durchsetzen. Das erste kommunikative Highlight rund um den Bau der zweiten Röhre sind die beiden Besucherzentren. Im Norden und im Süden der Röhre entsteht an den Bahnhöfen Göschenen und Airolo je ein Infozentrum. Die Zentren sollen einerseits über das Projekt informieren und sich andererseits ins touristische Angebot der Region eingliedern.

Jetzt macht Zahlen Ba-Bing

Viseca geht jetzt gemeinsam mit Apple Pay in die Mobile-Payment-Offensive. Die Kampagne dazu liefert Equipe.

apple pay

Mobiles kontaktloses Zahlen ist derzeit so relevant wie nie zuvor. Passend zur neuen Normalität will die Kreditkartenherausgeberin Viseca nun gemeinsam mit Apple und teilnehmenden Schweizer Banken mobiles Bezahlen mit Apple Pay auch hierzulande zum Erfolg verhelfen.

Ein Schritt, der angesichts eines iPhone-Anteils von über 40% auf der Hand liegt. Denn mit ihrem Apple-Gerät haben viele Schweizer die derzeit simpelste und sicherste Mobile Payment-Lösung bereits in der Hand. Zweimal Knopf klicken. Einmal auf den Bildschirm schauen. iPhone ans Terminal halten. Fertig. Das Einzige, was man dafür tun muss, ist einmalig seine Kreditkarte zu aktivieren.

Genau dazu will Viseca nun die Schweiz motivieren. Die simple Botschaft: Man kann sich sein Leben entweder weiterhin schwer machen. Oder man nutzt seine Kreditkarte gemeinsam mit dem iPhone oder der Apple Watch für die schnelle, einfache und kontaktlose Zahlung mit Apple Pay.

 

Viseca vertraut bei der Einführung von Apple Pay komplett auf die Leistung von Equipe. Gemeinsam wurde von der Strategie über Out-of-Home, Online Videos, Social Media-Campaigning und die Kampagnen-Landingpage bis hin zu 1-2-1-Massnahmen alles zusammen entwickelt und umgesetzt.

Auch die gesamte Mediastrategie, Mediaplanung, das Media Buying und die Ad Operations aller Media Kanäle inkl. SEA werden für die Kampagne von Equipe aus einer Hand geliefert.

apple pay

Verantwortlich bei Viseca: Sandra Ulrich (Head Marketing), Tsering Ngorkhangsar (Digital Marketing Manager), Tobias Wirth (Head Digital Business), Irnanda Muchtadi (Digital Product Lead). Filmproduktion: Derderler, Regie: Henrik Hanson. Verantwortliche Agentur: Equipe.

Keystone-SDA baut ausserhalb der Nachrichtenredaktion Stellen ab

Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA baut im Zuge der angekündigten Fokussierung auf ihr Hauptgeschäft Stellen ab. Die Geschäftsleitung wird verkleinert, und durch die Aufgabe des Drittgeschäfts sowie weitere Anpassungen in den Bereichen Personal, Informatik und Infrastruktur fallen insgesamt 8,8 Vollzeitstellen weg.

Keystone-SDA

Keystone-SDA stehe wie alle Medienunternehmen schon seit längerem in einem grossen Umbruchprozess, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mit einer angepassten Strategie will das Unternehmen noch stärker auf das Kerngeschäft als nationale und multimediale Nachrichtenagentur fokussieren.

Das Unternehmen verabschiedet sich vom Drittgeschäft. Die Bereiche PR und Corporate Production fallen demnach weg. Erhalten bleibt die Auftragsfotografie für bestehende Kunden.

Der Bereich Finanzen wird neu direkt beim CEO angesiedelt. Als Folge davon wird die Geschäftsleitung um eine Person reduziert. Der Bereich Human Ressources (HR) wird aus Kosten- und Effizienzgründen ausgelagert. Vom Abbau betroffen sind auch die Bereiche Infrastruktur und IT. Für die betroffenen zehn Mitarbeitenden besteht ein Sozialplan.

Der Verwaltungsrat sei überzeugt, dass Keystone-SDA eine multimediale Vollagentur bleiben solle, heisst es in der Mitteilung. Die Grundversorgung der Schweizer Medien mit Nachrichten sei – gerade auch in Krisenzeiten – von zentraler Bedeutung. Zudem solle mit den eingeleiteten Massnahmen das Terrain für eine weitergehende Förderung von Keystone-SDA geebnet werden.

 

Goodwill in der Politik

Der Bundesrat hatte Mitte April beschlossen, die Nachrichtenagentur künftig stärker zu unterstützen. Neu soll der Bundesbeitrag maximal vier statt wie bisher zwei Millionen Franken pro Jahr betragen. Damit verbunden ist ein klar definierter Leistungsauftrag.

Die eidgenössischen Räte haben in ihrer Sondersession Anfang Mai ferner Vorstösse für eine Überbrückungshilfe an Medien in der Corona-Krise angenommen. Dazu gehören auch befristete Mittel, damit die Nachrichtenagentur Keystone-SDA ihre Text-Basisdienste den elektronischen Medienkunden in den Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch unentgeltlich zur Verfügung stellen kann.

Keystone-SDA ist im Jahr 2018 aus der Fusion zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur SDA und der Bildagentur Keystone entstanden. Die Restrukturierung führte zum Abbau von 36 der insgesamt 150 Stellen in der Redaktion. Auf die Ankündigung dieses Abbaus folgte Anfang 2018 ein Arbeitskonflikt mit einem mehrtägigen Streik.

 

Syndicom fordert soziale Verantwortung

Die Mediengewerkschaft Syndicom begrüsst den Fokus auf das publizistische Kerngeschäft, wie sie in einer Stellungnahme noch am Dienstag festhielt. Das sei für Keystone-SDA als Nachrichtenagentur richtig.

Gleichzeitig erwarte Syndicom aber, dass das Unternehmen seiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden nachkomme. Gerade für einen mit öffentlichen Geldern geförderten Betrieb dürfe «Umbau nie einfach Abbau» heissen.

Die grossen Verlage als Besitzer der Agentur seien gefordert, zu investieren statt zu resignieren. Leistungen auszulagern und dann extern einzukaufen, verursache längerfristig mehr Kosten. Auch ob sich ein Abbau bei Infrastruktur und IT rechne, sei fraglich. «Solche kurzfristigen Sparübungen tragen nur die Handschrift der grossen Verlage im Verwaltungsrat von Keystone-SDA», schreibt Syndicom.

Hingegen betrachtet es die Mediengewerkschaft als «Schritt in die richtige Richtung», dass Keystone-SDA den 2018 von der Redaktion durch Streik erkämpften Sozialplan für die vom Abbau betroffenen Personen anwenden wolle. (SDA)

Einkaufszentrum lanciert eigene Punkte-App – Komet gibt ihr ein Gesicht

Das Shopppingcenter Gäupark Egerkingen will seine jährlich 1'000'000 Besucherinnen und Besucher noch mehr an sich binden und besser kennenlernen. Möglich macht’s eine App, die sowohl Partner als auch Kunden involviert und eine Kampagne, welche in jedem Kunden den Sparfuchs wecken soll.

Komet

Die Gäupoints-App ist ein neuartiges CRM-System, das dem Einkaufszentrum ermöglicht die Besucher einzubeziehen und laufend deren Daten zu sammeln. So kann es seine Kunden individuell ansprechen und die ganze Gäupoints-Community steuern. Die App verbindet das Einkaufszentrum mit seinen Besuchern, seinen Geschäften sowie weiteren Unternehmen aus der Umgebung. Alle sollen laut Mitteilung profitieren: Geschäfte mit einer zusätzlichen Plattform für ihre besten Angebote, Kunden mit individuellen Coupons und schlussendlich auch der Gäupark, der seine Kunden besser kennenlernt.

 

Jedes Werbemittel ein Kompliment

Für Kommunikation, Naming und Design der Gäupoints-App zeichnet Komet verantwortlich. Die Berner Werbeagentur entwickelte hierfür ein Konzept, das so einfach ist wie die App selbst und jedem, der sie herunterlädt, ein Kompliment macht: «Die neue App für Schlaue.» Passend dazu dient ein computergenerierter Fuchs als Wiedererkennungssymbol und sorgt entlang der gesamten Customer Journey für Sympathiewerte: Egal ob sich die Zielgruppe zuhause, unterwegs, im Gäupark oder am POS befindet. Alles mit dem Ziel, in jedem der 1’000’000 Gäupark-Besucherinnen und Besucher den inneren Sparfuchs zu wecken.

Komet

Verantwortlich beim Shoppingcenter Gäupark: Idee und Konzept App; Benny Brückner (Centerleiter), Vanessa Büchel (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD), Daniel Müller und Luca Ferrari (Text), Ramon Niederhauser (AD), Melanie Schlunegger (DTP), Corinne Hert (Client Service Director), Claudia Shatri (Senior Beraterin). Verantwortlich App-Programmierung: Boncard, Baden-Dättwil. Verantwortlich CGI Fuchs: Zeitsprung Commercials, Düsseldorf.

Fernweh nach Basel

Kreisvier entwickelt für Basel Tourismus eine Sommerkampagne, die Lust auf einen Citytrip machen soll.

 

Warum in die Ferne reisen, wenn es doch in der Schweiz so viel zu entdecken gibt – genauer gesagt in Basel? Hier können Gäste flanieren wie an der italienischen Riviera, Architektur bestaunen wie in New York und Tiere beobachten fast wie auf einer Safari irgendwo in Afrika. In Zusammenarbeit mit der Basler Agentur kreisvier ist eine crossmediale Kampagne entstanden, die genau dieses bunte, fröhliche Lebensgefühl zeigt, das den Basler Sommer ausmacht. Die Bild- und Textsprache ist klar, direkt und macht Lust auf Ferien, am liebsten sofort, am liebsten in Basel. Der integrierte Hashtag #thisisbasel gibt schon einen kleinen Ausblick auf die zukünftige Kommunikation der Stadt: als lebensfroher Ort, der noch so viel mehr ist als die Schweizer Hochburg für Kunst und Kultur. Die aktuelle Kampagne wird in den nächsten Wochen in diversen Print- und Onlinemedien sowie natürlich in den sozialen Medien zu sehen sein.

Kreisvier

Verantwortlich bei Basel Tourismus: Christoph Bosshardt (Leiter Marketing & Verkauf). Verantwortlich bei Kreisvier: Alexandra Kellenberger, Bigna Bornhauser (Beratung); Ann-Kathrin Vogel, Amaru Eslava, Alessandro Mattarelli, Simon Näf, Jaqueline Geist, Bianca Kury, Aline Franklin (Konzeption/Kreation); Cédric Merkli (Fotografie); Thomas Fuchs/Die Filmemacherei (Filmproduktion).

Mit Mike Müller und Viktor Giacobbo im 6er Tram nach Afrika

Farner Branding hat für die neue Lewa Savanne im Zoo Zürich einen humorvollen Spot kreiert. Viktor Giacobbo und Mike Müller fahren mit dem Tram nach Afrika. Dank der neuen afrikanischen Lewa Savanne liegt Afrika plötzlich so nah.

zoo Zürich

Am 6. Juni eröffnete der Zoo Zürich die afrikanische Lewa Savanne. Herausragendes Merkmal der 5,6 Hektar grossen Anlage sind die grosszügigen Freiflächen für die Giraffen, Nashörner und weiteren Tiere sowie die markanten Baobabs oder Affenbrotbäume.

Die Lewa Savanne soll bei den Besuchern Freude am Tier wecken, sie für die Bedrohung der Artenvielfalt sensibilisieren und sie über die Verbindung mit dem Lewa Wildlife Conservancy in Kenia motivieren, selbst zum Schutz bedrohter Tierarten beizutragen.

In der neuen Lewa Savanne im Zoo Zürich leben fünfzehn Tierarten: zehn Säugetierarten, drei Vogelarten und zwei Reptilienarten. Sie beherbergt vom kleinsten Nacktmull bis zur grössten Giraffe eine Vielfalt an Tierarten, die auf der grossen Savanne, im angrenzenden Lewa Dorf, im Lewa Giraffenhaus sowie in den Kopjefelsen anzutreffen sind. Die grösste Lebensgemeinschaft bilden dabei die Breitmaulnashörner, Netzgiraffen, Grevyzebras, Impalas, Säbelantilopen, Strausse und Helmperlhühner, die vergesellschaftet alle gemeinsam in der grossen Aussenanlage zusammenleben.

Farner Branding konnte die beiden bekannten Komiker Viktor Giacobbo und Mike Müller als Schauspieler gewinnen. Auf ihrer Fahrt im 6er Tram sinnieren sie über ihre Reise nach Afrika. Die Überraschung ist, dass Sie gar nicht nach Afrika reisen, sondern die neue Afrika Anlage im Zoo Zürich besuchen. Den Jingle verantwortet Marc Sway. Es handelt sich um einen Ausschnitt aus seinem neuen «Lewa Savanna» Song.

Die Spots werden in Kinos ausgestrahlt und über diverse Online Kanäle verbreitet.

 

Verantwortlich beim Zoo Zürich:  Alex Rübel (Direktor), Markus Rege (Leiter Marketing und Verkauf), Lukas Hammer (Leiter Sales). Verantwortlich bei Farner: Markus Gut (Head of Farner Branding, Partner Farner Communication); Fabian Bertschinger: (Creative Director Farner Branding); Martin Fawer (Consulting Director Farner Branding); Bruce Roberts (Creative Director). Darsteller: Mike Müller und Viktor Giacobbo. Production Company: Condor Films. Musik: Marc Sway.

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