Frosan von Gunten verstärkt Fotostudio von Advery

Die Ostschweizer Agentur Advery hat Verstärkung bekommen. Seit dem 1. August ist Fotografin und Künstlerin Frosan von Gunten mit an Bord. Damit baut die Agentur das eigene Fotostudio aus, das nun aus zwei Fotografen und mehreren Lernenden besteht.

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«Wir bauen unser eigenes Fotostudio weiter aus, damit wir weitere Fotofachleute in guter Qualität ausbilden können, aber auch, um der wachsenden Zahl von Kundenaufträgen nachzukommen», so Agenturleiter Stefan Grob. Aktuell werden im agentureigenen Fotostudio vier Lernende ausgebildet, dazu finden Abklärungen für die IV statt. Mit Frosan von Gunten erhält der bisherige Leiter des Fotostudios Roger Nigg optimale Unterstützung.

 

Ostschweizer Fotografin und Künstlerin

Bereits seit jungen Jahren ist Frosan von Gunten Fotografin mit Leib und Seele. Nach der Diplommittelschule in Romanshorn und Frauenfeld absolvierte Frosan die Lehre als Fotografin an der Berufsschule für Gestaltung in Zürich. Bis zu ihrem Stellenantritt im Fotostudio von Advery arbeitete sie hauptsächlich als selbständige Fotografin in den Bereichen Portraits, Fashion, Stil und Werbung.

Neben der kommerziellen Fotografie ist von Gunten auch künstlerisch tätig. Mindestens einmal pro Jahr realisiert sie eine Kunstausstellung – mit ihren eigenen Werken oder gemeinsam mit der Künstlergruppe FaD.

Wunderman Thompson und Tadah präsentieren Backup-Plan für Mütter und Väter

Mit einer Partnerschaft mit Tadah möchte Wunderman Thompson Switzerland allen Müttern und Vätern das Leben erleichtern und für eine bessere Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Familie sorgen.

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(Fotos von Gataric-fotografie.ch und Coworking.tadah.ch)

 

Dass man nicht ständig zusammen im Büro hocken muss, um erfolgreich zusammenzuarbeiten, hat in den vergangenen Wochen die ganze Branche erlebt. Und auch, vor welchen Herausforderungen Familien stehen, wenn sie für einmal nicht auf die gewohnte Kinderbetreuung durch Grosseltern, Kita oder Hort zurückgreifen können.

Um Müttern und Vätern eine hilfreiche Lösung für spontane oder notfallmässige Betreuungslücken zu bieten, ist Wunderman Thompson Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit dem Tadah Coworking Space mit Kinderbetreuung eingegangen. Der Ort wurde von ehemaligen Werberinnen ins Leben gerufen, die wissen, wo der Schuh drückt und wie heftig.

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«Mit unserem flexiblen Abo können mitarbeitende Eltern nun kurzfristig bei Tadah einchecken, vor Ort in Ruhe arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder professionell betreuen lassen», erklärt Swen Morath, CCO bei Wunderman Thompson Switzerland. «Ohne logistischen Grossaufwand und die Kosten übernimmt die Agentur.»

SFJ-GV und Award finden virtuell statt

Das Coronavirus macht auch dem Verband Schweizer Fachjournalisten SFJ einen Strich durch die Rechnung. Die Generalversammlung sowie auch die Award-Verleihung finden am 18. September 2020 virtuell statt.

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Um die Mitglieder – vor allem jene, die zur Corona-Risikogruppe gehören – zu schützen, wird die Generalversammlung und die damit verbundene Auszeichnung per Livestream abgehalten. Der SFJ wird allen Mitgliedern in den kommenden Tagen die Unterlagen mit der Möglichkeit zur schriftlichen Abstimmung zukommen lassen. Die GV findet am 18. September 2020 von 16 Uhr bis circa 17 Uhr per Zoom statt.

Die Ausschreibung für den SFJ-Award 2020 läuft noch bis am 23. August 2020. Gesucht werden die besten Fachartikel, von denen drei an der Generalversammlung ausgezeichnet werden. Es gibt Preise im Wert von 2500 Franken zu gewinnen.

Instagram will mit Ausweisprüfung gegen Bots vorgehen

Die Facebook-Tochter Instagram will Identitätsprüfungen einführen und damit gegen Bots vorgehen. Die Kontrolle soll aber nur bei Accounts mit auffälligem Verhalten erfolgen.

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«Wir möchten, dass der Content auf Instagram authentisch ist und von echten Menschen stammt – nicht von Bots oder Menschen, die andere irreführen wollen», schreibt Instagram im offiziellen Blog. Damit begründet die Facebook-Tochter den Schritt, künftig Ausweisprüfungen vorzunehmen. Die meisten Nutzer sollen aber unbehelligt bleiben. Denn eine Prüfung ist nur bei Accounts geplant, die auffälliges Verhalten zeigen, das auf Bots oder Betrüger hindeutet.

 

Identitätsnachweis eingeführt

Wie alle wichtigen Social-Media-Plattformen hat auch Instagram mit einer Flut von Bots und Missbrauch durch Betrügerinnen, darunter politsche Falschinformation und Fake-Fans, zu kämpfen. In eben diesem Kampf setzt der Foto- und Videodienst nun auf eine Identitätsprüfung, falls ein Account verdächtig erscheint. Das soll beispielsweise geschehen, wenn Hinweise auf einen Bot vorliegen, es Anzeichen für ein möglicherweise «koordiniertes, nicht authentisches Verhalten» (Stichwort Wahlmanipulation) gibt, oder andere Auffälligkeiten wie eine überhöhte Anzahl an Abonnenten aus einem anderen Land vorliegen.

 

Reisepass oder Führerschein

Im Falle einer Identitätsprüfung kann ein Konto laut offiziellem Blog vorübergehend eingeschränkt werden. Zum Nachweis der Identität jedenfalls geeignet ist Instagram-Informationen nach ein amtlicher Lichtbildausweis wie Reisepass oder Führerschein, auf dem voller Name, Alter und ein Foto klar erkennbar sind, doch auch zwei schwächere Dokumente können reichen. Die genutzten Daten werden laut Instagram nicht veröffentlicht und 30 Tage nach Ende der Prüfung gelöscht. Der Account kann nach der Prüfung wieder voll genutzt werden. Kommt jemand der Aufforderung zur Offenlegung der Identität nicht nach, bleibt das Konto eingeschränkt oder wird deaktiviert. (pte)

Freundliche Grüsse startet Solidaritätsaktion für das Lucerne Festival

Das Lucerne Festival und Freundliche Grüsse machen mit der Kampagne #SolidarityForMusic auf die Not freischaffender Musikerinnen und Musiker in der Schweiz aufmerksam. Beteiligen kann man sich mit einer musikalischen Notenspende.

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Freiberufliche Musikschaffende vom Klassik- bis zum Pop-Bereich sind von der Corona-Krise besonders hart betroffen. Die allermeisten Auftritte in diesem Jahr wurden von einem Tag auf den anderen abgesagt. Aufgrund dessen hat das Lucerne Festival Freundliche Grüsse damit beauftragt, eine Kampagne zu entwickeln, mit welcher auf die Not der freischaffenden Musikerinnen und Musiker in der Schweiz aufmerksam gemacht wird.

Die Charity-Kampagne startete am Mittwoch, parallel zum Festival «Life is Live», und ist auf 16 Tage angelegt. Teilnehmende filmen sich bei der Interpretation von Beethovens Ode an die Freude. Dabei kann gesungen, getrommelt, geklatscht oder gerappt werden. Anschliessend wird das Video auf die Kampagnenwebsite Solidarityformusic.ch hochgeladen – und schon hat man seine persönliche Notenspende abgegeben.

Das Barometer der gesammelten Musiknoten steigt mit jedem hochgeladenen Video und zeigt damit die Solidarität mit den freischaffenden Musikerinnen und Musiker. Die Anzahl Noten pro Video erhöht sich, wenn mehrere Teilnehmer gemeinsam kreativ werden oder sogar eine Band, ein Orchester oder ein Chor zum Einsatz kommt.
Wer nicht musizieren möchte, kann auf der Website auch einfach einen Geldbetrag spenden.

Am Ende des Projekts werden alle Beiträge von Partner der Aktion und die Geldspenden, die über die Kampagnenwebsite gesammelt wurden, an Sonart, den Verband der Musikschaffenden Schweiz, übermittelt. Diese verteilen die Gelder an freischaffende Musikerinnen und Musiker in Not, die einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei Sonart gestellt haben. Neben zahlreichen bekannten Musikschaffenden wie Cecilia Bartoli, Crimer, Francine Jordi, Knackeboul, Patricia Kopatchinskaja und Erika Stucky, wird die Solidaritätsaktion auch von einem prominenten Patronatskomitee mitgetragen – unter anderem auch von Bundesrat Alain Berset.

Auf den Social-Media-Kanälen von Lucerne Festival wird die Aktion begleitet – die kreativsten Beiträge werden geteilt und unter dem Hashtag #SolidarityForMusic gesammelt.

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Verantwortlich bei Lucerne Festival: Michael Haefliger (Intendant); Marianna Rossi, Luca Gnos (Sponsoring); Bettina Jaggi (Marketing); Nina Steinhart (Media); Jacqueline Saner (Social Media); Christiane Weber, Felix Heri (Künstlerisches Büro). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); Andrea Aegerter (Beratung); Res Matthys, Berni Brungs, Morris Lötscher, Grégoire Vuilleumier (Text/Konzept); Mara Schwegler, Norihito Iida (Art Direction); Marty Trezzini (Filmproduktion); Isabelle Schmid (Social Media Strategie); Violetta Digital Craft (Website Programming).

Tom Talent Holding organisiert die Führung neu

Walter Zollinger hat per 1. August als CEO die Verantwortung für die Geschäfte von Tom Talent Holding übernommen.

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Der bisherige COO Walter Zollinger (links) ist seit 1. August 2020 CEO der Tom Talent Holding. Er übernimmt von Thomas Sterchi (rechts).

 

Gründer und Hauptaktionär Thomas Sterchi wird sich als aktiver Verwaltungsratspräsident der Gruppe zukünftig nur noch auf die strategische Ausrichtung mit Schwerpunkt «New Business» konzentrieren. Partner Beat Arnold verbleibt als Finanzchef der Gruppe weiterhin in der Geschäftsleitung.

Zollinger ist seit über sieben Jahren COO und Partner der Tom Talent Holding. Zuvor hat er eigene Unternehmen gegründet und geführt sowie in Kaderpositionen viel Erfahrung in Unternehmensführung und Business Development gesammelt. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

«Wir sind über die letzten Jahre kontinuierlich und auf einer gesunden Basis gewachsen. Die Gruppe besitzt im Entertainment, Event und Recruiting Bereich wertvolle Unternehmen. Mit der Stabübergabe an meinen neuen CEO realisieren wir jetzt eine Managementstruktur, welche schnell auf operative Herausforderungen reagieren kann und welche sich auf die Kernthemen fokussieren wird», sagt Thomas Sterchi.

Out-of-Home floriert, Radiowerbung erweist sich als krisensicher

Sommerloch und Corona - keine gute Vorzeichen für die Werbemarktzahlen des Monats Juli. Zumindest Out-of-Home floriert weiter und legt kräftig zu. Dies zeigt der aktuelle Werbemarkt Trend-Report von Media Focus.

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Auch vor diesem aussergewöhnlichen Jahr macht das jährliche Sommerloch nicht Halt. Mit 329,3 Millionen Bruttofranken liegt der Werbedruck im Juli nur leicht über dem Jahrestiefstwert aus dem April, als der landesweite Lockdown den Werbemarkt einbrechen liess (Werbewoche.ch berichtete). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat liegt bei -9,2 Prozent und beträgt damit erstmals seit Februar wieder weniger als ein Zehntel. Kumuliert liegt der Werbedruck der ersten sieben Monate des Jahres rund 18 Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Juli 2020 in Mio. Bruttofranken

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Out-of-Home weiter top, TV-Werbung flop

Die Out-of-Home Werbung floriert weiter. Nachdem sich bereits im Juni eine Erholung des durch Aussenwerbung generierten Werbedrucks abzeichnete, kann die Mediengruppe im Juli gar eine rund zehnprozentige Steigerung gegenüber dem Vormonat verzeichnen. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einer Erhöhung des Werbedrucks um satte 22,3 Prozent.

Währenddessen ist der Werbedruck in allen anderen Mediengruppen im Vorjahresvergleich weiterhin rückgängig. Besonders stark trifft es im Juli die Fernsehwerbung: Der TV-Werbedruck liegt rund ein Viertel unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang der Fernsehwerbung macht sich auch im Media Mix bemerkbar. Im März war TV-Werbung für stolze 34 Prozent des gesamten Werbedrucks verantwortlich. Nach einem konstanten Rückgang während der vergangenen Monate liegt der Wert im Juli noch bei 21 Prozent.

Als sehr krisensicher und konstant erweist sich auf der anderen Seite die Radiowerbung. Der Radiowerbedruck machte dieses Jahr stets zwischen 2 und 3 Prozent des Gesamtwerbedrucks im Schweizer Werbemarkt aus. Mit einem leichten Rückgang um 3,4 Prozent liegt der Radiowerbedruck im Juli beinahe auf Vorjahresniveau.

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Top Branche Detailhandel YTD wieder im Plus

Wie schon im Juni befinden sich die Reinigungsbranche und Bauen, Industrie, Einrichtung YTD im Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dank dem im Juli generierten Werbedruck gesellt sich nun auch die Detailhandelsbranche hinzu. Der Grossteil der Branchen sieht sich jedoch weiterhin mit einer Abnahme des Werbedrucks YTD konfrontiert. Der 18-prozentige Rückgang des kumulierten Werbedrucks von Januar bis Juli im Vorjahresvergleich ist also nicht verwunderlich.

Nur sechs Branchen steigerten den Bruttowerbedruck im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat, während deren 15 den Werbedruck senkten. Entsprechend resultiert im Gesamtmarkt im Juli eine Abnahme um 9,2 Prozent im Vorjahresvergleich.

 

News aus den Top 10

Der Streamingdienst Disney+ ist das meistbeworbene Produkt im Juli. Ins Ranking der Top 10 Werbungtreibenden schafft es Disney trotzdem knapp nicht, die Walt Disney Company belegt Rang 12. Nachdem die Informationskampagne des Bundesamts für Gesundheit zum Coronavirus zuletzt die Plätze 4 und 1 der Top Produkte besetzt hatte, resultiert im Juli Rang 6. Damit ist auch das BAG erneut nicht unter den Top 10 Werbungtreibenden zu finden.

Werbedruck in den Branchen

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Top des Monats

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Juli

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Media Mix

Media Mix für den Monat Juli

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Lisa Flückiger verstärkt Medienstelle Deutschschweiz von Groupe Mutuel

Seit dem 1. August verstärkt Lisa Flückiger als Mediensprecherin die Medienstelle in der Deutschschweiz des schweizweit aktiven Versicherers Groupe Mutuel.

Lisa Flückiger

Die studierte Politikwissenschaftlerin verfügt über zehn Jahre Erfahrung in verschiedenen Disziplinen der Kommunikation im In- und Ausland und war mehrere Jahre im Journalismus und der Medienarbeit tätig. Zuletzt war sie PR- und Kommunikationsberaterin bei der Agentur Vademecom sowie Mediensprecherin Deutschschweiz bei Terre des hommes – Kinderhilfe.

Sicher Bergwandern: BFU und Bold präsentieren Anleitung für Aufsteiger

Der Berg ruft – und immer mehr Wanderer machen sich auf den Weg. Dass Bergwandern kein Spaziergang ist, beweisen die Unfallzahlen der letzten Jahre. Die neue Kampagne von Bold und der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU zeigt deshalb, worauf es ankommt.

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Zentrales Element ist die von Bold konzipierte und umgesetzte Website Sicher-bergwandern.ch, auf der die User unter anderem mit einem Selbsttest ihre Bergtauglichkeit prüfen können.

Die breit angelegte nationale Kampagne soll mit einfach formulierten Botschaften und alpinen Prachtlandschaften das Interesse der Wanderfans wecken und im Vorfeld über die Anforderungen der weiss-rot-weiss markierten Bergwanderwege informieren.

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Verantwortlich bei Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU: Franziska Hartmann (Kampagnenleiterin). Verantowrtliche Agentur: Bold. Media: Mediaschneider.

Schläfle Trittibach: sportliche Anzeigenkampagne für den Landgasthof Leuen

Für den Landgasthof Leuen in Uitikon Waldegg hat Schläfle Trittibach neben einem kompletten Redesign auch eine Anzeigenkampagne konzipiert.

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Der Landgasthof hat eine über zweihundertjährige Geschichte, geniesst überregionale Bekanntheit und ist neben privaten Gästen und Gruppen auch bei Sportclubs sehr beliebt. Junioren bis Senioren stärken sich vor dem Spiel im Leuen oder lassen sich nach dem Match bewirten.

Für diese Leuen-Tradition wurde eigens eine Typokampagne kreiert. Thematisch gehen die Headlines auf die Sportarten Fussball, Handball und Eishockey ein. Die Kampagne ist in Tageszeitungen und Fachmagazinen zu sehen.

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Verantwortlich bei Landgasthof Leuen: Remo Schällibaum (Inhaber). Verantwortlich bei Schläfle Trittibach: Marcel Schläfle, Christoph Trittibach (Creative Direction); Jürg Waeber (Text).

Nexum und Inselspital Bern entwickeln VR-App «Kinderinsel»

Die Agentur Nexum und das Inselspital möchten mit Virtual Reality der Spitalangst bei Kindern begegnen und haben die App «Kinderinsel» entwickelt.

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Mehr als die Hälfte der Kinder, bei denen eine Operation bevorsteht, leidet unter Ängsten, die sich im Extremfall merklich und messbar negativ auf die postoperative Verarbeitung und den Heilungsprozess auswirken können.

Mit der VR-App können sich Kinder zwischen 5 und 10 Jahren sowie deren Eltern über das eigene Smartphone und der mitgelieferten «Kinderinsel» Cardboard-Brille auf eine bevorstehende Operation vorbereiten. Auf positive Weise soll sie dabei helfen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen.

Die App setzt sowohl auf einen explorativen als auch einen erzählerischen Didaktik-Ansatz und besteht aus drei Kapiteln: einer immersiven VR-Geschichte, einem interaktiven Operationssaal sowie einem 360-Grad-Videorundgang. In der ganzen VR-App werden die Kinder vom sympathischen «Kinderinsel»-Pinguin «Kimi» begleitet, der an verschiedenen Stellen in Erscheinung tritt und alles rund um die bevorstehende Operation erklärt.

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Von der Fokusgruppe bis zur VR-Umsetzung

Nexum hat die App über mehrere Etappen konzipiert und realisiert. Unter die verschiedenen Entwicklungsschritte fallen unter anderem die Erarbeitung des didaktischen Ansatzes, die Entwicklung der Story, die Erstellung der Texte, die Kreation und Ausgestaltung verschiedenster 3D-animierter Protagonisten (Pinguin, Kind, Eltern, diverse medizinische Fachpersonen etc.) sowie die Programmierung und die technische Implementierung unter Verwendung der VR-Entwicklungsplattform Unreal.

 

Kinder halfen bei Gestaltung mit

Im Vorfeld der Konzeption sammelte die Agentur im Rahmen eines Fokusgruppen-Workshops mit der Zielgruppe wichtige Erkenntnisse rund um die Erwartungen und Wünsche an die VR-App und setzt sich über mögliche Ängste im Zusammenhang mit bevorstehenden Operationen ins Bild.

 

Begleitet in der Virtual Reality 

Die «Kinderinsel»-App richtet sich primär an Kinder, bindet aber bewusst auch die Eltern bei der Operationsvorbereitung ein. Ein zentrales Feature der App ist daher auch die von Nexum ebenfalls entwickelte und implementierte Mirroring-Funktion, mit der Eltern auf einem zweiten Smartphone verfolgen können, was ihr Kind in der virtuellen Reality sieht, macht und erlebt.

Die zweisprachige App «Kinderinsel» steht für die breite Bevölkerung und nicht nur für Patientinnen und Patienten der Insel Gruppe zur Verfügung. Die App ist ab sofort kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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«Fridays for Future»-Bewegung verändert die Markenwahrnehmung

Eine deutsche Studie zeigt: Die «Fridays for Future»-Bewegung sorgt bei jungen Menschen für ein Umdenken im Umgang mit Konsumgütern und Lebensmitteln. Trotzdem zeigen sich die Befragten teilweise erstaunlich inkonsequent.

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So informieren sich Teilnehmer der Demonstrationen verglichen mit Nichtteilnehmenden häufiger über eine Marke, bevor sie sie kaufen (33 Prozent vs. 25 Prozent) und unterstützen vor allem Marken, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können (46 Prozent vs. 41 Prozent) und die die Welt ein bisschen besser machen (41 Prozent vs. 27 Prozent). Das ergab eine Studie der JOM Group, einer Agentur für hybride Marketingkommunikation.

Nachhaltigkeit wird für die befragten Personen vor allem am Thema Umwelt festgemacht. So sind Ressourcenschonung und die CO2-Bilanz für rund 46 Prozent das ausschlaggebende Kriterium. Mit deutlichem Abstand folgen Qualität wie beispielsweise Bio-Zertifizierungen oder faire Arbeitsbedingungen.

 

Das soziale Umfeld ist die vertrauenswürdigste Informationsquelle

80 Prozent der Befragten gaben an, im Internet zu verschiedenen Marken zu recherchieren. «Fridays for Future»-Teilnehmer vertrauen zudem stark auf ihr soziales Umfeld. So setzt knapp die Hälfte auf die persönliche Erfahrung und Meinung von Freunden oder Bekannten, die ab 20-Jährigen (54 Prozent) noch stärker als die Jüngeren mit 46 Prozent. Skeptisch sind Demonstrationsteilnehmer gegenüber den Social-Media-Profilen von Marken. Websites sowie Foren und Blogs spielen kaum eine Rolle. Hier zeigt sich, dass bei «Fridays for Future»-Teilnehmern eine erhöhte Skepsis hinsichtlich der Informationen über Marken aus dem digitalen Raum vorliegt, erst recht, wenn der Content von Unternehmen selbst generiert wird.

 

Marken: Die Gewinner und Verlierer

Alverde, die Eigenmarke der Drogeriemarktkette dm, sowie die Bio-Supermarktkette Alnatura stehen im Bereich Spontannennungen ganz oben. Beide Marken überzeugen durch natürliche Inhalts- und Rohstoffe sowie durch eine glaubhafte Kommunikation und Aussendarstellung. Die Befragten konnten ausserdem eine Auswahl von 26 Marken aus den Branchen Lebensmittel, Transport, Handel, Textil, Versicherung, KFZ und Unterhaltung bewerten. Hier zeigt sich, dass rund 64 Prozent den Marken kritisch gegenüberstehen. Besonders Lufthansa (84 Prozent), New Yorker (85 Prozent) und McDonald’s (87 Prozent) haben laut der jungen Zielgruppe wenig mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun. Positiv werden hingegen insbesondere bei den aktiven «Fridays for Future»-Teilnehmern neben der Deutschen Bahn, Tesla und Jack Wolfskin vor allem die Supermarktketten EDEKA und REWE wahrgenommen.

 

Bei Lieblingsmarken auffällig inkonsequent

Wenn es um die Lieblingsmarken geht, verhält sich die junge Generation inkonsequent. So bewerteten 62 Prozent den Sporthersteller Adidas als eher nicht nachhaltig, für 77 Prozent kommt ein Kauf von Adidas-Artikeln jedoch in Frage. Ähnlich sieht es bei H&M aus. Für 75 Prozent steht das Unternehmen zwar nicht für Nachhaltigkeit, der Kauf ist für 68 Prozent jedoch eine Option.

Sehr auffällig ist ausserdem Amazon: Während 74 Prozent das Unternehmen als nicht nachhaltig ansehen, geben 85 Prozent an, dass ein Kauf für sie trotzdem in Frage kommt. Für 36 Prozent kommt ein Kauf sogar auf jeden Fall in Frage.

Konsequenter reagieren jungen Menschen, wenn es um den Ausschluss von Marken aus dem «Relevant Set» geht. In einer Spontannennung lehnen rund 13 Prozent der Befragten alle Marken des Lebensmittelherstellers Nestlé ab. Zu den Gründen zählen die schlechten Arbeitsbedingungen, unmoralisches Vorgehen sowie eine umweltschädliche Produktion. Ergänzt werden die Top3 der No-Go-Marken von Gucci, deren Produkte als zu teuer gelten, und KIK, denen Kinderarbeit, die Ausbeutung von Arbeitnehmern und Produzenten sowie eine mangelnde Produktqualität vorgeworfen wird.

 

Wirkung von Nachhaltigkeitskampagnen

Um die Wirkung und die Glaubwürdigkeit von entsprechenden Kampagnen auf die «Fridays for Future»-Teilnehmer zu testen, wurden 300 Demonstrationsteilnehmern Bewegtbild-Kampagnen von Rewe, H&M und McDonald’s gezeigt. Von den drei Spots konnte vor allem die Handelskette Rewe auf allen Ebenen überzeugen. 81 Prozent gaben an, dass der Spot glaubwürdig ist. 86 Prozent sind der Meinung, dass er zur Marke REWE passt. Der Spot greift vor allem Aspekte auf, die die junge Generation als Bewertungsmassstäbe für Nachhaltigkeit auffasst, darunter regionale Bio-Produkte, kurze Transportwege und CO2-Einsparungen.

Hinsichtlich der Glaubwürdigkeit haben die Befragten bei den Spots von H&M und McDonald’s ein geteiltes Bild. Beide Marken werden als eher weniger nachhaltig wahrgenommen, was sich auch auf die Bewertung der Spots auswirkt. Der McDonald’s-Spot gefällt zwar dem grössten Teil der Befragten, wird jedoch als wenig passend zur Marke wahrgenommen.

«Die junge Generation befindet sich allem Anschein nach aktuell noch in einem gewissen Dilemma. Sie ist hin und her gerissen zwischen trendigen «Love-Brands» wie Adidas oder Nike und dem konsequenten Umsetzen der eigenen Überzeugung bei der Priorisierung von Marken. Unserer Überzeugung nach wird sich dies ändern. Es ist also davon auszugehen, dass sich Nachhaltigkeit in all ihren Facetten immer stärker zu einem strategischen Erfolgsfaktor für Marken entwickelt. Das sich gerade Fridays for Future-Teilnehmer verstärkt mit kritischem Auge über Marken informieren, steht einer werblichen Nutzung von Nachhaltigkeitsthemen durch Unternehmen in keinster Weise entgegen. Sie muss nur glaubhaft, transparent und nachvollziehbar sein», fasst Volker Neumann, Managing Director JOM Group, zusammen.

 

Über die Studie

Die JOM Group befragte 672 Personen im Alter von 16 bis 22 Jahren anhand von 20 offenen und gestützten Fragen zu ihrem Umgang mit Marken. 300 Personen der Stichprobe gaben an, mindestens einmal an einer «Fridays for Future»-Demonstration teilgenommen zu haben. Die Erhebung selbst erfolgte Ende Februar 2020 über eine Mobile-/Online-Befragung.

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