UPC-Besitzerin Liberty Global will Sunrise kaufen

Elefantenhochzeit in der Schweizer Telekombranche: Die UPC-Besitzerin Liberty Global will Sunrise kaufen. Der Deal hat einen Wert von 6,8 Milliarden Franken, wie Sunrise am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab.

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Liberty Global biete 110 Franken pro Sunrise-Aktie in bar. Das sind 32 Prozent mehr als im Durchschnitt der letzten 60 Tage. Am Vortag schloss die Aktie bei 86,20 Franken. Der Verwaltungsrat von Sunrise erachte die Transaktion als im besten Interesse von Sunrise und ihren Aktionären, und habe daher einstimmig beschlossen, das Angebot zur Annahme zu empfehlen.

Sunrise-Grossaktionärin Freenet habe sich verpflichtet, ihre gesamte Beteiligung an Sunrise von 24,42 Prozent anzudienen. Sunrise soll nach der Übernahme von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden.

Damit ist ein Stolperstein ausgeräumt: Freenet hatte im vergangenen Jahr die geplante Übernahme von UPC durch Sunrise platzen lassen (Werbewoche.ch berichtete). Nun findet die Hochzeit doch statt, einfach umgekehrt.

 

Grösserer Konkurrent für Swisscom

Mit dem Zusammenschluss entstehe ein grösserer Konkurrent für Branchenprimus Swisscom, heisst es. Das kombinierte Unternehmen werde gut positioniert sein, um den Ausbau der Netzinfrastruktur der nächsten Generation, einschliesslich 5G und zukünftiger Technologien, fortzusetzen. Bis im nächsten Jahr sollen 90 Prozent der Schweizer Haushalte mit Internet von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) versorgt werden. Es sei das Ziel, die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit auf bis zu 10 Gbit/s zu erhöhen.

Das neue Unternehmen biete erhebliche Vorteile für Konsumenten und Unternehmen in der gesamten Schweiz sowie Wachstumschancen, erklärte UPC-Chef Baptiest Coopmans in einer Stellungnahme. Man könne den Wettbewerb, die Innovation und die Auswahlmöglichkeiten für die Kunden vorantreiben. «Mit der Unterstützung von Liberty Global haben wir die kritische Masse, um auf dem Schweizer Markt etwas zu bewegen», erklärte der UPC-Chef.

 

Keine Änderung für Kunden

Das Angebot unterliegt mehreren Bedingungen. So müssen mindestens zwei Drittel der Aktien angedient werden und die üblichen kartellrechtlichen und weiteren Genehmigungen eintreffen. Die Angebotsfrist läuft gemäss aktueller Planung vom 11. September bis zum 8. Oktober, die Nachfrist vom 15. bis zum 28. Oktober.

Eine weitere Bedingung sei, dass es keine wesentlichen nachteiligen Auswirkungen bis zum Ende der Angebotsfrist gebe. Darunter versteht Sunrise eine Reduktion von mehr als 10 Prozent des bereinigten EBITDA oder des konsolidierten Eigenkapitals des vergangenen Geschäftsjahres. Auch der Dienstleistungsumsatz darf nicht um 7 Prozent oder mehr schrumpfen.

Zudem sei Sunrise unter gewissen Bedingungen zu einer Strafzahlung von 50 Millionen Franken an Liberty Global verpflichtet, insbesondere wenn der Sunrise-Verwaltungsrat seine Empfehlung zur Annahme des Angebots ändere oder zurückziehe. Die Transaktion soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein.

Sunrise will während der Angebotsfrist weiterhin unabhängig operieren. Für die Kunden werde es in dieser Zeit keine Veränderungen geben, heisst es. (SDA)

Studio Marcus Kraft: (k)Ein Festival für Zürcher Theater Spektakel

Aufgrund des Coronavirus findet das diesjährige Zürcher Theater Spektakel vom 13. bis 30. August 2020 in einer alternativen Form statt. Studio Marcus Kraft hat die dazugehörige Kampagne gestaltet: Absperrband und Szenen mit Menschenmassen bilden dabei die Hauptelemente.

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Als der Bundesrat im April entschied, dass Grossveranstaltungen mindestens bis Ende August nicht gestattet sind, war das Festivalprogramm sowie die Kampagne bereits weit fortgeschritten. Das Festival, das jährlich weit über 100’000 Menschen anzieht, musste sich in der Folge neu erfinden.

Dieses Jahr findet das Festival erstmalig dezentral verteilt auf dem gesamten Stadtgebiet von Zürich statt.

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«Wir haben uns früh entschieden, kein Festival nur mit jenen Künstler*innen zu machen, die noch reisen können, sondern nach Wegen zu suchen, wie dennoch Kunst aus fernen Gegenden möglichst viele Menschen in Zürich erreichen kann», so der künstlerische Leiter Matthias von Hartz.

Innerhalb kürzester Zeit entwickelte Studio Marcus Kraft die passende Kampagne. Gezeigt werden Szenen von vergangenen Festivalausgaben, die es dieses Jahr so garantiert nicht geben wird: Dicht besetzte Publikumsränge, Menschenmassen auf der Landiwiese, sowie hunderte von Menschen beim Anstehen. Schwarz-weiss umgesetzt wirken die Bilder schon fast wie aus einem anderen Zeitalter. Sie sind mit gelben Bändern durchgestrichen, auf denen die wichtigsten Informationen zur Veranstaltung stehen.

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«Dass wir die Fotos mit Absperrband durchstreichen, ist natürlich auch eine visuelle Referenz an die heutige Zeit – denn seit dem Auftauchen des Coronavirus prägen Absperr- und Klebebänder unseren Alltag. Die gelben Bänder zieren nicht nur sämtliche Medien des Festivals, sondern werden auch an den verschiedenen Veranstaltungsorten zum Einsatz kommen», so Art Director und Designer Marcus Kraft.

Zu den diesjährigen Highlights zählen u.a. die litauische Indoor Beach Opera «Sun & Sea», welche den goldenen Löwen an der letztjährigen Biennale in Venedig gewann; eine mobile interaktive Arbeit des Choreografen William Forsythe, die zehn Tage lang durch Zürich fahren wird; ein internationales Radioballett; eine Pandemie-Simulation; Pop-up-Strassenkunst; sowie Collective Listenings auf 100 Picknick-Decken.

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Verantwortlich beim Zürcher Theater Spektakel: Delphine Lyner, Veit Kälin, Matthias von Hartz (Co-Leitung); Esther Schmid (Leitung Kommunikation); Remo Bitzi (Digital); Suzanne Azen (Marketing); Josefine Stähli (Leitung Betriebsbüro). Konzept, Art Direction und Design: Studio Marcus Kraft in Zusammenarbeit mit Marlon Ilg. Archivfotos: Christian Altorfer, Kira Barlach. Layout: Michel Fries. Web-Entwicklung: Highfive

Agentur am Flughafen inszeniert Schönes von Schöb

Die Agentur aus Altenrhein hat für Schöb ein Magazin realisiert, das Einblicke in die verschiedenen Tätigkeiten des Unternehmens gewährt und dessen Werte vermittelt.

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Das Familienunternehmen Schöb baut ganze Gebäude im Systembau und fertigt in der grossen hauseigenen Schreinerei auch individuelle Innenausbauten und Küchen. Die Agentur am Flughafen durfte die Holzwerke von Schöb nun in einem überdimensionalen Magazin vereinen. In diesem Erstlingswerk (weitere Ausgaben sind bereits in Planung), gewährt Schöb Einblicke in die gesamte Palette ihrer Tätigkeiten und vermittelt ihre Werte.

Das Magazin wurde verschiedenen Regionalzeitungen beigelegt und existiert auch als Onlineversion.

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Verantwortlich bei Schöb: Christine Egger-Schöb (Geschäftsleitung, Leiterin Finanzen und Marketing); Simone Wirz (Verantwortliche Marketing). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Creative Direction); Dominique Rutishauser (Art Direction); Ketil Eggum (Grafik); Miriam Egli (Beratung).

«Atmen ist Leben»: Lunge Zürich lanciert neuen Imagefilm

Im neuen Imagefilm zeigt Lunge Zürich aus einem poetischen und emotionalen Blickwinkel, was unsere Atmung für uns tut und wobei sie uns tagtäglich unterstützt. Die Produktion verantwortet Rocket Film.

 

Gemeinsam mit Rocket Film und engagierten Darstellerinnen und Darstellern, welche laut Mitteilung weder die frühen Morgen- noch die späten Abendstunden scheuten, realisierte der Verein Lunge Zürich seinen neuen Imagefilm. «Unsere Atmung ist – genau wie gute Gesundheit und zahlreiche andere Dinge auch – etwas, dem wir im Alltag kaum Beachtung schenken, sofern keine Probleme auftreten. In unserem neuen Imagefilm wollten wir daher den Fokus auf unsere Atmung legen und aufzeigen, was für eine treue Begleiterin sie ist», so Claudia Wyrsch, Leiterin Kommunikation und Marketing.

Die Dreharbeiten fanden an verschiedenen Ortschaften im Kanton Zürich statt. Lunge Zürich arbeitete mit Rocket Film sowie deren Regisseur Joel Lopez und dem Kameramann Lukas Wälli eng und direkt zusammen. Entstanden ist ein Imagefilm, der auf poetische sowie emotionale Art und Weise der Atmung die Wertschätzung entgegenbringt, die sie verdient.

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Katja Grauwiler ist neue CEO Schweiz für PR/ticular – Agentur expandiert international

Im Zuge der internationalen Expansionsstrategie der Boutique-Agentur für PR und Brand Relations PR/ticular steigt Katja Grauwiler als CEO Schweiz in die Agentur ein.

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Katja Grauwiler (links) übernimmt zusammen mit Gründerin Lucy Tallo (rechts) die operative Leitung für das Schweizer Geschäft von PR/ticular.

 

2012 von Lucy Tallo gegründete Agentur mit Sitz in Zürich und Lausanne ist spezialisiert auf Lifestyle sowie Luxus- und Konsumgüter. Nach acht Jahren Tätigkeit in der Schweiz expandiert die Agentur in diesem Herbst mit Niederlassungen in Los Angeles und Mumbai. Weitere Niederlassungen in Berlin/München und Bangkok sind für spätestens Anfang 2021 geplant.

 

Katja Grauwiler neue CEO Schweiz 

Im Zuge dieser Expansionsstrategie wird Katja Grauwiler ab sofort die neu geschaffene Funktion als CEO Schweiz übernehmen. In dieser Rolle wird sie gemeinsam mit Lucy Tallo die operative Leitung für das Schweizer Geschäft innehaben. Lucy Tallo wird sich daneben vermehrt der strategischen Entwicklung von nationalen und internationalen Projekten widmen.

Grauwiler verfügt über langjährige internationale Erfahrung auf Unternehmens- und Agenturseite, insbesondere in den Bereichen Luxus- und Konsumgüter sowie Lifestyle, sowie über ein enges Beziehungsnetz rund um den Globus. In der Vergangenheit hat sie bereits für zahlreiche Kunden aus den verschiedensten Branchen wie Fashion, Beauty, Hotellerie, Design und Kunst gearbeitet.

«Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser herausfordernden Zeit weiterwachsen dürfen und mit Katja eine sehr kompetente Fachfrau mit Führungsqualitäten an Bord holen konnten», sagt Lucy Tallo. «Dank ihres ganzheitlichen Verständnisses von Public Relations und der Führung einer Agentur wird sie unser Team mit ihrem breiten Know-how verstärken und in diesem oftmals schnelllebigen und herausfordernden Umfeld alle Aufgaben erfolgreich meistern können. Ihre Stärke liegt ausserdem im Verknüpfen einer Vielzahl von Kanälen wie Konzeption, Online-Kommunikation, Corporate Communications, Medienarbeit, Eventmanagement, Marketing und Sponsoring.»

 

Internationale Expansionsstrategie

Die strategische Entscheidung für die Expansion wurde nach Evaluierungen der steigenden Nachfrage von internationalen Lifestyle- und Luxusmarken nach massgeschneiderten und vollumfänglichen PR-Dienstleistungen getroffen.

Die Eulachhallen modernisieren und konzentrieren sich auf Grossanlässe

Die Eulachhallen in Winterthur rüsten sich für die Zukunft. Die bis im Frühling 2018 überwiegend als Sporthalle genutzte Halle 1 wird derzeit umfassend umgebaut und modernisiert. Nach Abschluss der Bauarbeiten Ende August wird sich die Halle 1 als Eventhalle mit umfangreicher Veranstaltungstechnik präsentieren.

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Fast 50 Jahre lang hat die Halle 1 für Events, aber vor allem zur Sportnutzung gedient. Eine lange Zeit, in der sich die Anforderungen und die technischen Standards weiterentwickelt haben. Der Verwaltungsrat der Eulachhallen AG hat deshalb eine Neuausrichtung beschlossen. «Die Modernisierung der Halle 1 ist ein Meilenstein für die Zukunft der Eulachhallen als vielseitige Eventlocation», betont VR-Präsident Hans Akeret. Die ehemals als Sporthalle anmutende Halle 1 wird zur optisch attraktiven Eventhalle mit umfassender Eventtechnik für Veranstaltungen aller Art.

Durch die Modernisierung der Halle 1 konzentrieren sich die Eulachhallen ab sofort überwiegend auf Grossanlässe wie Firmenevents, Kongresse, Ausstellungen sowie Konzerte, Shows und Sport-Events. Als multifunktionale Eventlocation bieten die Eulachhallen auf über 5’200 Quadratmeter Gesamtfläche ideale Rahmenbedingungen für die Durchführung solcher Grossveranstaltungen.

Die Durchführung des Innenausbaus übernimmt das Architekturbüro BDE Architekten in Winterthur. Bei der Ausstattung der Halle mit aktueller Eventtechnik vertraut die Eulachhallen AG auf Estec Visions aus Zürich. Die Halle verfügt zukünftig über eine multifunktionale Infrastruktur mit einer optimalen Eventtechnik. Dazu gehören eine zertifizierte Akustik, leistungsstarke Licht- und Tontechnik, Leinwand, Beamer sowie ein durchdachtes Raumkonzept.

«Zooom the Matterhorn» – Millionenprojekt auf dem Gornergrat

Auf dem Gornergrat entsteht eine multimediale Erlebniswelt rund um das Matterhorn und den Panoramablick auf die umliegenden 29 Viertausender. Schon im Sommer 2021 sollen die ersten Gäste in allen Dimensionen in die naturnahe Inszenierung eintauchen können. Realisiert wird die Ausstellung in der Station der ehemaligen Luftseilbahn «Hohtälli».

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Per Gleitschirm über das Matterhorn fliegen – virtuell mit 3-D-Brille. 

 

In der Erlebniswelt nähern sich die Besucher in drei Zoomstufen dem Matterhorn. In der ersten Stufe besteht die Auswahl zwischen zwei virtuellen Gleitschirmflügen, dem entspannten Panoramaflug und dem sportlichen Flug. Im Fokus des virtuellen Rundflugs per 3D-Brille in schwebenden Sesseln steht jeweils das Matterhorn mit seiner eindrücklichen alpinen Landschaft.

Die zweite Stufe entführt die Besucher in verschiedenste Szenarien der vier Jahreszeiten am Matterhorn – von eisigen Schneelandschaften über orkanartige Herbststürme bis hin zu blühenden Frühlingswiesen und lauen Sommerabenden. Durch Lichtprojektionen von drei Seiten und einer detailgetreuen Matterhornnachbildung empfinden die Besucher die virtuelle Umgebung als nahezu reales Erlebnis, bei dem sie selbst agieren können.

In der dritten Stufe richtet sich der Blick schliesslich auf das reale Matterhorn und die umgebende alpine Bergwelt in ihrer ganzen Dimension und Schönheit. Mit Periskopen lässt sich diese ganz nahe heranholen. Grafische Ankerpunkte im Blickfeld der Besucher liefern ergänzende Informationen zum jeweiligen Thema.

 

Informationsreiche Erlebniswelt

Abgerundet wird die multimediale Inszenierung von zahlreichen, erlebbaren Informationen zu historisch bedeutenden Ereignissen, zur hochalpinen Natur mit ihrer Flora, Fauna und Gletschern sowie zur Geschichte der Gornergrat Bahn. Der Bau für die Erlebniswelt hat in diesem Frühjahr begonnen und soll im Sommer 2021 für die Besucher geöffnet werden.

Die Ausstellung bildet eine Ergänzung des Besuchs auf dem Gornergrat, bietet ganz neue Blickwinkel auf die Bergwelt und macht diese hautnah erlebbar. Das mit knapp neun Millionen Franken veranschlagte Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der naturnahen Weiterentwicklung des Ausflugbergs. Bereits Ende 2019 hatte die Gornergrat Bahn bei Stadler eine Bestellung von 5 neuen Doppeltriebzügen für 45 Millionen Franken ausgelöst.

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Chefredaktorin Karin Müller verlässt Telebasel

Das Lokalfernsehen Telebasel braucht eine neue Redaktionsleitung. Die bisherige Chefredaktorin Karin Müller hat angekündigt, den Sender per Ende Oktober zu verlassen.

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Müller wird spätestens ab Januar 2021 die Leitung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums in Meilen ZH übernehmen, wie Telebasel am Dienstag mitteilte. In dieser Funktion werde sie für ein 22-köpfiges Team im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton Zürich verantwortlich sein.

Das Team und der Stiftungsrat von Telebasel seien am Dienstag über den Entscheid Müllers informiert worden. Die 55-jährige Baselbieterin wird noch bis Ende Oktober als Chefredaktorin amten, wie es in der Mitteilung hiess.

«Karin Müller habe massgebend zum Erfolg und zur Neuausrichtung und Modernisierung von Telebasel und Telebasel.ch beigetragen und verlasse das Nordwestschweizer Medienhaus mit stabilen Zuschauerzahlen und starken Online-Reichweiten», lässt sich Stiftungsratspräsident Nikolaus Tamm in der Mitteilung zitieren.

Über die Nachfolge von Müller will Telebasel später informieren.

Müller ist seit November 2014 Chefredaktorin von Telebasel. Zuvor war sie Programmdirektorin von Hitradio RTL im deutschen Dresden. (SDA)

Freundliche Grüsse und die Stadt Zürich machen den Klimaschutz charmant

In einer komplexen und zugleich erfrischenden Kampagne motiviert die Stadt Zürich ihre Bevölkerung dazu, die Klimaziele nicht aus den Augen zu verlieren. Für die Umsetzung hat Freundliche Grüsse eine Vielzahl an bunten Massnahmen entwickelt.

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«Mehr Zürich – weniger CO2» ist die Kernbotschaft der Kampagne, die vermittelt, dass es keine grosse Mühe macht, klimafreundlich zu leben. Auf Lebensqualität muss dabei nicht verzichtet werden. Im Einzelnen nimmt sich die Kampagne der Stadt verschiedener Klimaschwerpunkte an: Reisen, Mobilität, Ernährung, Konsum, Heizen und Energie.

Mit Velo und ÖV unterwegs sein, bewusster konsumieren, nachhaltige Energiequellen nutzen, Food Waste vermeiden. Für die Übersetzung dieser Themen in eine gutgelaunte Filmcollage hat sich Freundliche Grüsse den jungen Zürcher Regisseur Burak Erinmez an die Seite geholt, der bereits für Kunden wie Zalando, Porsche und Nike gearbeitet hat. Der Film wurde quasi klimaneutral ganz ohne Autos und nur mit Cargo-Velos produziert.

 

Autofrei in Zürich

Auf Plakaten in der Stadt und in VBZ-Trams sowie in Social-Media-Posts werden die sechs Klimaschwerpunkte mit Kofferworten dramatisiert, die jeweils ein Zürcher Quartier mit einem anderen Ort auf der Welt verbinden. So kann man in Escher Paryss das ganze Jahr über Mode von lokalen Labels kaufen, die nachhaltig produzieren. Warum nicht in Höngg Kong exotisch essen gehen und die Reste vom Teller für den nächsten Tag einpacken lassen, wie es in Asien längst üblich ist? Oder den Tag im romantischen Hotting Hill verbringen und mit dem Velo vom Buchladen ins gemütliche Café fahren? Schliesslich liegt in Zürich alles nah beieinander, wozu überhaupt ein Auto nutzen?

 

Neuer Instagram-Filter

Neben Posts und Stories ist die Kampagne auch mit einem eigens konzipierten Instagram-Filter auf Social Media unterwegs. Eine Reihe von lokalen Botschafterinnen und Botschaftern machen die User auf den Filter aufmerksam. Mit dem Filter können sich User spielerisch für das Klimathema engagieren und die Anliegen mit ihren Freunden teilen.

 

Website vermittelt mehr Informationen

Die Website Zuerich-co2.ch schafft eine Übersicht und gibt dem Thema Tiefe. Mithilfe animierter Infografiken erfahren die Nutzerinnen, dass bereits 53 Prozent der Zürcher Haushalte auf ein Auto verzichten, oder dass 8 Prozent des globalen CO2-Ausstosses durch die Textilindustrie verursacht wird. Wer die Seite nutzt, wird auch aufgefordert, über einen Wettbewerb, eigene Vorschläge für den Klimaschutz in Zürich zu entwickeln. Zu gewinnen gibt es 80 Stofftaschen mit den Themenheadlines der Kampagne, sodass die Botschaft weiter nach aussen getragen werden kann. Zudem gibt es ein Download-Center, über das die sechs Plakatmotive und der Film heruntergeladen werden können.

Die Klimaschutzkampagne der Stadt Zürich läuft in zwei Phasen. Insgesamt vom 11. August bis zum 13. September 2020.

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Verantwortlich bei der Stadt Zürich: Claudia Naegeli, Tina Biletter. Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); Sebastian Blomgren, Kathy Känzig (Beratung); Berni Brungs, Grégoire Vuilleumier, Morris Lötscher (Text/Konzept); Norihito Iida (Art Direction); Maude Mahrer (Grafik); Isabelle Schmid (Social Media); Nadine Mojado (Head of Creative Production); Burak Erinmez (Regie). Filmproduktion: Matteo Attanasio (Mama Pictures). Website: Violetta Digital Craft. Instagram Filter: Luis Balzer.

Ringier Axel Springer plant die Einstellung von Style und baut 35 Stellen ab

Seit Jahren sinkende Werbeerlöse und zusätzliche Verluste durch Corona lassen Ringier Axel Springer Schweiz auf die Sparbremse treten – dabei kommt es voraussichtlich zu einem Abbau von 35 Stellen. Das Medienhaus fokussiert in Zukunft auf eine neue, konvergente und verkleinerte Redaktion der Schweizer Illustrierte.

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Besonders das Mode- und Lifestyle-Magazin Style sei stark vom Werbemarkt abhängig und leide seit der Corona-Krise an einem zusätzlichen Rückgang, schreibt Ringier Axel Springer Schweiz in einer Mitteilung. Die Werbeerlöse des Titels hätten sich in den letzten vier Jahren halbiert. Um weitere Verluste zu vermeiden, soll das Magazin eingestellt und dessen Redaktion aufgelöst werden. «Der Entschluss ist uns äusserst schwer gefallen», so Alexander Theobald, CEO von Ringier Axel Springer Schweiz, in einer Mitteilung. «Aufgrund der sich stetig verschlechternden Marktsituation, zugespitzt durch die Auswirkungen der Corona-Krise, können wir eine Weiterführung der Zeitschrift nicht mehr verantworten.» Die gedruckte Ausgabe von Style wird am 20. August 2020 voraussichtlich zum letzten Mal erscheinen.

Style, 2006 als Side Extension der Schweizer Illustrierte unter dem Namen SI Style lanciert, wurde 2008 zum eigenständigen Lifestyle-Magazin und 2016 auch namentlich von der Schweizer Illustrierten abgekoppelt. 2013 wurden die Web-Auftritte von Schweizer Illustrierte und Style zusammengelegt. Im Februar 2020 wurde Style einem letzten Relaunch unterzogen (Werbewoche.ch berichtete).

 

Bolero: Weiterführung durch externe Produktion

Die Einstellung von Style hätte auch Konsequenzen für das Mode- und Kultur-Magazin Bolero, welches aktuell von derselben Redaktion erstellt wird und in Zukunft extern produziert werden soll. «Bolero konnte mit der Anpassung des Vertriebskonzepts im letzten Jahr wirtschaftlich auf ein solides Fundament gestellt werden. Die Produktion liesse sich aufgrund der Umstrukturierung künftig aber nicht mehr intern realisieren», so Alexander Theobald. «Mit einer Auslagerung können wir den Fortbestand des Magazins flexibler gestalten und sicherstellen.» Bolero erscheint seit 2019 als Beilage der Wirtschaftspublikationen Handelszeitung und Bilanz (Werbewoche.ch berichtete).

 

Sabina Hanselmann-Diethelm verlässt das Unternehmen

Hinsichtlich der geplanten Massnahmen bei Style und Bolero würde auch die bisherige Chefredaktorin Sabina Hanselmann-Diethelm Ringier Axel Springer Schweiz verlassen. «Ich bedauere das sehr und danke ihr für ihre bisherige, überzeugende Arbeit als Chefredaktorin. Sabina Hanselmann-Diethelm hat die beiden Titel mit viel Leidenschaft, Kreativität und Know-how geführt und sich stets intensiv für die Mitarbeitenden eingesetzt und um Kunden gekümmert», so Alexander Theobald.

 

Schweizer Illustrierte: Zusammenlegung von Print und Online

Zudem sollen die Redaktionen der Schweizer Illustrierte und SI online verkleinert und organisatorisch zusammengeführt werden, um in Zukunft konsequent kanalübergreifend zu arbeiten. Nina Siegrist, Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierte: «Dass wir uns von geschätzten Kolleginnen und Kollegen trennen müssen, bedauere ich zutiefst.» Die enge Verzahnung von Print und Online soll der Traditionsmarke ermöglichen, im aktuellen Marktumfeld ein positives Ergebnis zu erzielen und ihren Leserinnen und Lesern weiterhin qualitativ hochwertigen Journalismus zu bieten.

 

Konsultationsverfahren ab sofort eröffnet

Die nötig gewordenen Einsparungen sehen insgesamt einen Abbau von 35 Stellen vor. Für die entsprechenden Mitarbeitenden soll ein Sozialplan zum Tragen kommen – mit Massnahmen, welche über die gesetzlichen Vorgaben hinausgingen, wie das Medienhaus betont. Das Konsultationsverfahren ist per sofort eröffnet. Mitarbeitende können bis zum 21. August 2020 alternative Vorschläge einreichen, wie die geplanten Massnahmen gemildert werden könnten.

 

Syndicom bedauert Massenentlassung

Die Gewerkschaft Syndicom bedauert, dass die entsprechenden Massnahmen trotz Kurzarbeit getroffen werden müssen. In einer Mitteilung fordert die Gewerkschaft, dass für die Betroffenen ein anständiger Sozialplan ausgearbeitet wird und erwartet, dass das Unternehmen die Folgen des Stellenverlusts abfedert.

Die von Ringier Axel Springer getroffenen Massnahmen würden zeigen, dass öffentliche Unterstützung ohne Leitplanken keine Arbeitsplätze retten würde. Das Beispiel Axel Springer zeige, dass auch erfolgreiche Unternehmen bei wirtschaftlichen Turbulenzen trotz Kurzarbeit umgehend Stellen abbauen, was der Bundesrat und das Parlament berücksichtigen müssen, wenn sie die Medienförderung überarbeiten: «Wenn der Bund Medienkonzerne, wie geplant, ohne Leitplanken mit öffentlichen Geldern unterstützt, fliesst dieses Geld vor allem in Unternehmensgewinne und Dividenden», so die Gewerkschaft.

Dachcom realisiert Relaunch-Kampagne für «Schüga»

Für Schützengarten, die älteste Brauerei der Schweiz, hat die Agentur den neuen Kommunikationsauftritt entwickelt, mit welchem der Relaunch des Schützengarten Lager begleitet wird.

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Anfang Jahr konnte Dachcom die Ausschreibung für die St.Galler Brauerei Schützengarten für sich entscheiden und zeichnet nun als Lead-Agentur für die Gesamtkommunikation verantwortlich. Schon länger betreut Dachcom die Webplattform der Brauerei, die im Frühling 2019 komplett neu lanciert wurde.

Als erste «nicht-digitale» Arbeit hat Dachcom nun den neuen Kommunikationsauftritt für die Neulancierung des Schützengarten-Klassikers Lager entwickelt. Nachdem Schützengarten in den letzten Jahren den Fokus vor allem auf die Craft-Biere gelegt hat, wurde jüngst der Klassiker – das Schützengarten Lager – einem Redesign unterzogen und steht im Zentrum der Kommunikation.

 

Mein Schüga

Echte St.Gallerinnen und St.Galler nennen ihr Schützengarten liebevoll «Schüga». Der Begriff ist in der Gallus-Stadt seit Jahrzehnten das Synonym für Bier und längst in den «Volkswortschatz» eingeflossen. Dachcom hat «Schüga» nun als Aufhänger für den Auftritt des Klassikers Schützengarten Lager definiert. Das Wort geht somit einen ungewohnten, sozusagen umgekehrten Weg – nämlich vom Konsumenten auf die Dose und in die Werbung. Hier bildet er fortan den Kern der Kommunikation und prägt den Auftritt auf Plakat- und Anzeigensujets, als Hashtag auf Social Media, auf Bierdeckeln oder bei Spezial-Aktionen.

 

Dein Schüga

In der visuellen Umsetzung wird der Klassiker stilgerecht präsentiert – vom Brauer direkt zum Konsumenten, von der Bier-Sommelière direkt zur Biergeniesserin. Die Botschaft «Dein Schüga» soll nicht nur Vorfreude auf den Biergenuss wecken, sondern auch die Strahlkraft des Klassikers der Brauerei Schützengarten stärken.

In der ersten Phase wurden Lead-Sujets, Plakate sowie Content-, Social-Media- und Online-Marketing-Massnahmen erarbeitet. In den nächsten Monaten wird der Kommunikationsauftritt sukzessive erweitert.

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Verantwortlich bei Brauerei Schützengarten: Roger Tanner (Leiter Marketing & Services); Nadin Buschor (Marketing & Kommunikation). Verantwortliche Agentur: Dachcom & Dachcom.Digital.

Heads kreiert neuen Auftritt und Website für Icommit

Icommit, die Spezialistin für Commitment-Messung in Unternehmen, weitet ihre Beratungstätigkeit aus. Zur Vermittlung ihres umfassenderen Angebotes hat Heads Corporate Branding das Erscheinungsbild des Unternehmens aktualisiert und die Website überarbeitet.

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Seit 15 Jahren misst und analysiert Icommit das Engagement von Mitarbeitenden in Schweizer Unternehmen. Mit jährlich über 150 Mitarbeitendenbefragungen ermittelt Icommit empirisch, welche Arbeitsbedingungen den besten Nährboden schaffen, damit Commitment gedeiht. Dieses Wissen wird das Unternehmen künftig noch stärker beratend einsetzen. Beispielsweise für Employer Branding, in der Organisationsentwicklung oder zur Führungsunterstützung.

Das von Heads entwickelte Logo symbolisiert den Kernnutzen: Durch Commitment-Steigerung will Icommit ihre Kunden in eine stabile Zukunft begleiten. In Zusammenarbeit mit den Illustratoren von Vaudeville Studios entwickelte Heads pointierte Visualisierungen der umfassenden Leistungsbereiche. Das so entstandene Corporate Design unterscheidet sich deutlich von den Mitbewerbern, die sich vor allem auf Befragung und Forschung konzentrieren. «Unser Corporate Design manifestiert nun auf lebendige Weise, dass wir uns nicht auf Analysen beschränken, sondern Kunden in der Ausschöpfung ihres Commitment-Potenzials aktiv begleiten», so Icommit-Geschäftsführer Sven Bühler zum neuen Auftritt.

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Verantwortlich bei Icommit: Sven Bühler (Geschäftsführer); Patrik Sonderegger (Marketing). Verantwortlich bei Heads Corporate Branding: Ralph Hermann (Strategie); Marco Simonetti (Design); Roman von Arx (Produktion). Illustrationen: Roger Zürcher (Vaudeville Studios). Web-Programmierung: Daniel Schmidt (Prismalogix).

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