Schweiz Tourismus zieht negative Zwischenbilanz für Sommerferien-Saison

Schweiz Tourismus hat eine landesweite Branchenumfrage bei Tourismusdestinationen, Sehenswürdigkeiten und grossen Bergbahnen durchgeführt. Obwohl viele einheimische Gäste in die Höhen strömen, bleibt der Übersee- und Geschäftstourismus in den Städten aus und reisst ein Loch in die Zwischenbilanz.

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Bergdestinationen im ganzen Land melden einen Ansturm von Schweizer Gästen in den Monaten Juni bis August. Bei den Hotellogiernächten kommt so im Schnitt ein ordentliches Plus von 37 Prozent zusammen, stark beeinflusst von den traditionell bei Einheimischen beliebten Bergferienorten. Das ist eine Million Übernachtungen mehr als zur selben Zeit 2019.

Die ausländische Nachfrage nach Schweizer Bergsommerferien hält sich jedoch in engen Grenzen. Trotz ersten Touristinnen und Touristen aus den Nachbarländern und den Benelux-Staaten rechnen die lokalen Tourismusakteure hier mit einem Rückgang von mindestens 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, also 1,3 Millionen ausländische Hotelnächte weniger.

Dieses riesige Minus konnte auch von den zusätzlichen Schweizer Gästen nicht kompensiert werden. So sieht es für die Sommerferien-Saison auch in den Bergen nach einer negativen Gesamtbilanz mit einem Minus von über 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus.

 

Bergferien in der Schweiz

Besonders die traditionellen Alpen-Destinationen sind beliebt wie nie bei Schweizer Gästen, sowohl als Tagesausflug als auch zur Übernachtung. Dieser Boom führt auch viele einheimische «First Visitors» in die Berge, die davor noch nie Schweizer Bergsommerferien unternommen hatten. Erfreulicherweise bleiben viele dieser Schweizer Touristen, wenn sie dann übernachten, auffallend länger in den Destinationen und leisten sich mehr, als sie das in der Vergangenheit getan hatten.

Weiter hoch begehrt sind Aufenthalte und Besuche der jeweils anderen Sprachregion: Westschweizer entdecken die Deutschschweiz, wie unter anderen Guido Buob, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus (AI), anschaulich schildert: «Bereits im Juli haben wir die Anzahl französischer Broschüren aufgebraucht und mussten nachdrucken.» Auch in der Westschweiz bestätigt zum Beispiel Bruno Huggler, Direktor Crans-Montana Tourismus & Kongress, eine starke Zunahme insbesondere der Deutschschweizer Gäste.

 

Verheerende Lage in den Städten

Touristinnen und Touristen aus Übersee mit ihrer Präferenz von Stadt-Aufenthalten fehlen weiterhin. Und der Geschäfts- und Kongresstourismus fällt ebenfalls nach wie vor grösstenteils aus. Auch müssen pandemie-bedingt immer noch Veranstaltungen abgesagt werden. Dies trifft die Tourismusanbieter in den Schweizer Städten massiv.

Alleine von ausländischen Gästen fehlen in den Sommerferien-Monaten über 2,5 Millionen Hotellogiernächte, was einem Minus von 63 Prozent entspricht. In einigen mittelgrossen Städten gab es allerdings durchaus mehr Schweizer Gäste diesen Sommer. Diese stammten auch hier oft aus anderen Sprachregionen und setzten ein höheres Tagesbudget als im Vorjahr ein.

Auch die grossen Bergbahnen und Top-Attraktionen, die üblicherweise bei Touristen aus Übersee beliebt sind, leiden nach wie vor sehr unter dem Ausbleiben der Fernmarkt-Gäste.

 

Negative Gesamtbilanz zeichnet sich ab

In der Stadt und am Berg fehlen somit gemäss aktuellem Stand von Juni bis August gesamthaft 3,2 Millionen Hotelübernachtungen, das sind im Vergleich zum Vorjahr -27 Prozent. Zu den Aussichten auf den Herbst sind die Tourismusorganisationen und -anbieter landesweit sehr besorgt und zurückhaltend: aufgrund der grossen Unsicherheiten durch die Pandemie ist es für die Destinationen und Leistungsträger schwierig bis unmöglich, Prognosen zu stellen. Die aktuelle Buchungslage ist allerdings sehr schwach, die Sorge vor weiteren grossen Rückgängen weit verbreitet.

Catherine Martin Art Direction realisiert Branding für Build Smart

Der Elektrogrosshändler Otto Fischer lanciert mit «Build Smart» eine innovative Plattform für vernetzte Gebäudetechnik. Die Zürcher Brand-Designerin Catherine Martin hat den gesamten Markenauftritt entwickelt – vom Logo bis zur Website.

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«Build Smart» bietet Gesamtlösungen im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik und verbindet die Bereiche Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung und Klima miteinander. Diese Angebotsbreite spiegelt sich auch im neuen Auftritt wider: In räumlicher, von moderner Architektur inspirierter Form wird visualisiert, dass «Build Smart» unter einem Dach alles miteinander verbindet.

Der Auftritt kommuniziert in statischer und animierter Form schnell und prägnant und kommt on- und offline in diversen Anwendungen zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Otto Fischer: Roger Altenburger (Geschäftsführer); Pascal Grolimund (Leiter Marketing); Stefan Ruf (Leiter Kommunikation); Alessandro Buriola (Forschung und Entwicklung); Besjana Lokaj (Marketing); Patrizio Giordano (Programmierung); Bettina Rossi (Polygraf). Verantwortlich bei Catherine Martin Art Direction: Catherine Martin (Gesamtverantwortung, Konzept, Art Direction und Brand Design). Verantwortlich bei WebGarage: Reto Knödlseder (Support Programmierung).

Frauen am Ball – mit Axa und Publicis

Die Versicherung Axa ist die erste Partnerin in der Geschichte der höchsten Schweizer Frauenfussballliga. Publicis hat die Kampagne zur Bewerbung des Engagements entwickelt.

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Nach 50 Jahren Frauenfussball in der Schweiz hat die höchste Liga mit der AXA endlich eine Sponsorin. Im Zuge des Engagements wurde die Nationalliga A auf «Axa Women’s Super League» umgetauft. Bereits der Name deutet an, worauf die Axa und der Schweizerische Fussballverband gemeinsam abzielen: Nämlich den Frauenfussball auf die gleiche Ebene wie die Profiliga der Männer zu stellen und den Frauen die Anerkennung und Unterstützung zu geben, die sie verdienen.

Zu dieser Unterstützung gehört – neben vielem anderen – auch mediale Aufmerksamkeit und die Erhöhung der Sichtbarkeit. Hierzu entwickelte Publicis eine Kampagne, die auf die Elite-Liga und das Engagement aufmerksam macht und gleichzeitig die Frauen im Sport motivieren soll, dranzubleiben.

 

Herzstück der Kampagne bildet ein energetischer Film, in welchem Frauen mit gängigen Vorurteilen und Klischees konfrontiert werden, gefolgt von der nachdrücklichen Botschaft bloss nicht auf diese zu hören und stattdessen an sich selbst zu glauben. Ganz im Sinne des Markenversprechens der Axa: «Know you can».

Der Film, der im TV und in diversen Online-Formaten zum Einsatz kommt, wird flankiert von POS-Plakaten und einem mehrstufigen Content-Konzept, das Usern die Möglichkeit gibt, sich vertieft und spielerisch mit dem Schweizer Frauenfussball auseinander zu setzen. Ergänzt wird die Kampagne durch zahlreiche interne Massnahmen, die die Axa Mitarbeitenden in das Engagement involviert.

Die crossmediale Kampagne ist ab August während der ganzen Fussballsaison im Einsatz und wird laufend ergänzt. So seien zum Beispiel einige spannende Kooperationen geplant, heisst es in einer Mitteilung.

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Verantwortlich bei Axa: Antonia Lepore (Head Marketing Communication), Claudia Suter (Head Brand & Advertising), Vera Hager (Advertising Manager), Sandro Singer (Brand Manager). Verantwortlich bei Publicis: Jan Kempter (Creative Direction), Yannick Schaller, Sarah Pietrasanta (Text), Sandy Pfuhl (Art Direction), Hannah Zuettel, Dara Stacher (Grafik), Frank Lang (Content-Strategie), Anjali Kosman (Content Creation), Abbie Ramakrishnan (Strategie), Charlotte Hottinger, Michelle Hämmerli (Beratung), Mathias Koller (Managing Director); Film: Hillton (Produktion), Samuel Morris (Regie), Pat Aldinger (Kamera) Mona Bertschinger (Producer), Marko Strihic (Editor), Marina Starke (Grading), Patrice Gerber (Visuelle Effekte), Gordian Gleiss, Niko Floss (Musik) Jingle Jungle Tonstudio (Sounddesign). Fotografie: Raphael Just. Produktionspartner für PrePress: Motion. Design und Produktionsberatung: Prodigious Zürich.

Was bei geschlechtsspezifischen Werbebotschaften beachtet werden sollte

Gender-Marketing soll eine zielgruppengerechte Ansprache ermöglichen, indem auf geschlechterspezifische Bedürfnisse eingegangen wird. Audience Serv hat in einer Studie untersucht, welche Punkte dabei zu beachten sind.

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Internationaler Frauen-, Männer-, Mutter- oder Vatertag – es gibt viele Feiertage, die von Unternehmen für spezielle E-Mail-Kampagnen genutzt werden, um die weibliche oder männliche Zielgruppe zu erreichen. Durch «Gender-Marketing» werden Märkte nach Geschlechtern segmentiert und Produkte und Dienstleistungen werden nach den Bedürfnissen der weiblichen und männlichen Konsumenten vermarktet. Ziel solcher geschlechtsspezifischen Kampagnen ist es, eine zielgruppengerechte Ansprache für die Werbekampagnen zu formulieren.

Das auf Zielgruppen spezialisierte Unternehmen Audience Serv hat sich mit dem Thema «Genderspezifische Werbekampagnen» beschäftigt und durch eine unternehmensinterne Analyse der Nutzerdaten ermittelt, wo die wesentlichen Unterschiede im Nutzerverhalten zwischen Männern und Frauen liegen. Für die Studie wurden knapp 7’000 E-Mail-Versendungen der letzten drei Monate innerhalb Deutschlands und Europas analysiert. Basierend auf den Ergebnissen wurden Tipps und Ansätze zusammengefasst, die Unternehmen bei entsprechenden Kampagnen helfen, das weibliche oder männliche Publikum zu erreichen.

Genderspezifische Unterschiede beim Nutzerverhalten

Um unterschiedliche Benutzerverhalten zu analysieren, konzentrierte sich Audience Serv auf die durchschnittlichen Öffnungs- und Klickraten beider Geschlechter. Die Auswertungen zeigen, dass Frauen und Männer zwischen 6 und 9 Uhr morgens beginnen, ihre E-Mails zu lesen. Die höchste Wahrscheinlichkeit für E-Mail-Interaktionen liegt für beide Geschlechter zwischen 9 und 17 Uhr. Das bedeutet, dass sowohl weibliche als auch männliche Empfänger während der regulären Arbeitszeit besonders aktiv im E-Mail-Postfach sind.

Geht man näher auf die Resultate ein, werden Unterschiede innerhalb dieses Zeitrahmens deutlich: Frauen tendieren dazu, während der Mittagszeit von 12 bis 14 Uhr besonders häufig auf E-Mails einzugehen. Die männliche Interaktion fällt mit den Spitzenwerten auf 9 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr. Wenn Sie planen, Newsletter an weibliche Benutzer zu senden, kann der Versand zur Mittagszeit erfolgreich sein. Männer sind auf der anderen Seite während der Arbeitszeit erreichbar.

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Awareness versus Call-to-Action

Ein weiterer Aspekt ist das weibliche Verhalten nach der üblichen Arbeitszeit (ab 19 Uhr). Einerseits öffnen Frauen in diesem Zeitraum ihre E-Mails häufiger als Männer, aber ihre Klickrate fällt im Vergleich niedriger aus. Wenn Ihre Marketingkampagne für Frauen darauf abzielt, ihr Markenbewusstsein zu stärken und informative Inhalte bereitzustellen, ist der Versand nach der Arbeitszeit ein guter Zeitpunkt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bei Call-to-Action-Kampagnen ist der Kontakt während regulärer Arbeitszeiten die bessere Wahl.

 

Wiederholtes Abrufen von E-Mails

Basierend auf der Analyse kann ausserdem festgehalten werden, dass Frauen eher dazu neigen, eine E-Mail mehrmals zu öffnen als Männer. Das mehrmalige Öffnen einer E-Mail steht im Einklang mit der sogenannten Customer Journey und zeigt, dass es entlang des Weges mehr als einen Berührungspunkt zwischen Kunde und Marke gibt. Gleiches gilt für die E-Mail-Conversion.

Um mehr Einblicke in das Nutzerverhalten zu gewinnen, wurden Öffnungs- und Klickraten im Hinblick auf verschiedene Altersgruppen analysiert. Das Ergebnis zeigt, dass Frauen bis 60 Jahre aktiver mit E-Mails umgehen als Männer, die wiederum ab 60 Jahren vergleichsweise grössere Teilnahme zeigen.

 

Alter und Klickrate

Diese Verhaltensstruktur stimmt mit den üblichen Kunden-Personas überein. Frauen und Männer zwischen 40 und 60 Jahren gelten für viele Unternehmen als Hauptzielgruppe Ihrer Produkte und Leistungen. Da Gehälter allgemein mit dem Alter steigen, wächst auch die Konsumbereitschaft – was sich in höheren Klickraten zeigt. Die Studie zeigt ausserdem, dass Frauen zwischen 40 und 60 Jahren die höchsten Klickraten erreichen, während die E-Mail-Interaktion bei Männern zwischen 50 und 70 zunimmt. Unterschiede im Verhalten verschiedener Altersgruppen sollten bei der Festlegung von Marketingstrategien und bei der Definition der Zielgruppe berücksichtigt werden.

Die richtige Nutzer-Ansprache finden

Beim Vergleich der Öffnungsrate im Verhältnis zur Empfangsrate zeigt sich, dass Frauen und Männer ähnliche Interessen haben. Diese werden jedoch unterschiedlich priorisiert. Während Fashion-, Shopping-, Freizeit und Gaming-Themen für die höchsten Öffnungsraten bei beiden Geschlechter sorgen, gehören Dating, Gesundheit und Unterhaltung zu den ansprechendsten Themen für Männer. Weibliche Nutzer zeigen hingegen Interesse für Astrologie, Kosmetik und Reisen.

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Klischees vermeiden, visuelle Komponente berücksichtigen

Um die ideale Zielgruppe für Ihre Werbekampagne zu bestimmen, sollte das Interesse der Zielgruppe für die Ansprache berücksichtigt werden. Ausserdem gilt es, weitere Faktoren für eine erfolgreiche Kampagne einzubinden. Bei geschlechtsspezifischen Werbebotschaften sollte darauf geachtet werden, dass Klischees zu meiden sind. Dies ist besonders ratsam für Kampagnen rund um das Geschlecht, wie beispielsweise dem Frauentag. Denn die weiblichen Kunden bevorzugen Humor und Inspiration und finden besonderen Anklang, wenn der Inhalt durch Emotionen, Menschen, Familie oder Tiere vermittelt wird. Männliche Nutzer hingegen bevorzugen Kampagnen mit Informationen und Wettbewerbssituationen. Diese Kampagnen-Inhalte müssen auch auf die visuelle Ebene übertragen werden: Übersichtliche, helle Newsletter mit emotionaler Ansprache überzeugt die weiblichen Leser, während Männer eine rationale Ansprache mit technischen Details und Vergleichen ansprechend finden.

Fazit und Tipps:

  • Im Allgemeinen sollte die Werbebotschaft keine Klischee-Botschaft werden. Ein sorgfältiger Ansatz und Sensibilität sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kampagne.
  • Entwerfen Sie geschlechtsspezifische Kampagnen unter Berücksichtigung von Interesse, Ansprache und Design: Frauen bevorzugen helle, klare Newsletter mit emotionaler Note. Kategorien wie Mode & Konsum sind bei ihnen gefragt. Männer reagieren auf rationale und technische Newsletter, die Informationen zu Themen wie Regierung, Mode und Freizeit enthalten.
  • Wenn E-Mails auf klassische Weise versendet werden, ist es ratsam, Newsletter während der regulären Arbeitszeit von 9 bis 17 Uhr zu versenden. Besonders hohe Klickraten sind bei Frauen gegen Mittag (12 bis 14 Uhr) wahrscheinlich. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Benutzerverhalten von Datenbank zu Datenbank unterschiedlich ist und individuelle Analysen für jedes Unternehmen nützlich sind.
  • Empfängerinnen bis 60 Jahre haben stärkere Interaktionen mit E-Mails gezeigt als Männer der gleichen Altersgruppe. Frauen weisen zwischen 40 und 60 Jahren die höchsten Interaktionsraten auf. Abhängig vom Kampagnenziel sollten diese Unterschiede bei der Zielgruppenbestimmung berücksichtigt werden.

Yoveo und Arosa Tourismus lancieren Video-Quiz «MillioBär»

Arosa Tourismus lancierte am Wochenende erfolgreich das eigene Video-Quiz «MillioBär». Produktion und Umsetzung stammen von der Zürcher Agentur Yoveo.

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Wie der Name bereits sagt, steht die Erfolgsgeschichte «Arosa Bärenland» im Zentrum. Angelehnt an das Spiel «HQ Trivia» moderieren in regelmässigen Abständen prominente Gäste und Ambassadoren des «Arosa Bärenland» die rund 10-minütigen Sendungen, bei denen Teilnehmende Preise gewinnen können. Zu den Gastgebern zählen unter anderem Monika Fasnacht, Frank Baumann, der Schauspieler Andrea Zogg und auch Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa.

Das Spiel wird live ausgestrahlt und beinhaltet jeweils 10 Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten. Gewinner sind diejenigen Personen, die bis zum Schluss alle Fragen rund um das Arosa Bärenland richtig beantwortet haben. «MillioBär» wird ausschliesslich auf mobilen Endgeräten (iOS und Android) ausgestrahlt.

Ziel des Video-Quiz ist einerseits die Bewerbung des Arosa Bärenland, andererseits aber auch die Wissensvermittlung rund um Bären. Auf spielerische Art werden Hintergrund-Themen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer nähergebracht.

 

Erfolgreicher Start

Bereits bei der ersten Ausgabe schalteten sich mehrere hundert User live ein. Zum Schluss blieben sechs Gewinner übrig, die alle Fragen richtig beantwortet hatten. Das Video-Quiz wurde flankierend in den Social-Media-Kanälen von Arosa Tourismus und Vier Pfoten kommunikativ begleitet. «MillioBär» ist das erste Video-Quiz in der Schweiz dieser Art, das nicht von einem Medienhaus betrieben wird. Arosa Tourismus lieferte das Konzept, Yoveo zeichnet für die technische Umsetzung sowie die Videoproduktion verantwortlich.

«Digitale Produkte mit den Komponenten Video, Quiz und Mobile sind derzeit auch international sehr angesagt», so Andreas Herren, Co-Partner bei Yoveo. «Sie ermöglichen es, Inhalte zielgerecht und effizient zu transportieren und garantieren gleichzeitig ein sehr hohes Engagement.»

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Verantwortlich bei Arosa Tourismus: Pascal Jenny (Tourismusdirektor); Marion Schmitz (Leiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Yoveo: Andreas Herren (Gesamtverantwortung); Marco Demont (Konzept); Leonie Studer (Videoproduktion).

Google nimmt Webrepublic in das International Growth Program auf

Als neuer Partner vom International Growth Program von Google verstärkt Webrepublic die Kompetenz in umfassenden Expansionsstrategien.

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Als eine der ersten Agenturen im DACH-Raum wurde Webrepublic in das International Growth Program von Google aufgenommen. Dadurch können Kundinnen und Kunden in internationalen, holistischen Expansionsstrategien aktiv unterstützt werden. Eine erste Analyse führte Webrepublic für Büchi Labortechnik durch.

Mit der neuen Partnerschaft erhält Webrepublic exklusiven Zugang zu globalen Analyse-Tools von Google, mit welchen Reports über das Konsumentenverhalten und Trends auf internationalen Märkten für spezifische Branchen und Unternehmen erstellt werden. Basierend auf diesen Analysen berät Webrepublic seine Kunden in deren Expansionsstrategie und zeigt Chancen für bestehende und neue Märkte auf.

Die Agentur wurde aufgrund ihrer Expertise im Suchmaschinenmarketing und der hohen Qualität in internationalen Kundenprojekten für das Google International Growth Program ausgewählt und nach dem erfolgreichen Abschluss des dazugehörigen Kurses und den Prüfungen darin aufgenommen.

Liberty-Chef zuversichtlich für grünes Licht der Weko

Für die Übernahme von Sunrise durch UPC-Besitzerin Liberty Global rechnen die Spitzen beider Seiten mit keinem Widerstand durch die Behörden. Er sei zuversichtlich für das grüne Licht der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko), sagte Liberty Global-Chef Mike Fries am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Die Gewerkschaft Syndicom fordert einen Sozialplan für den wohl unvermeidbaren Stellenabbau.

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Ins selbe Horn stiess auch Sunrise-Verwaltungsratspräsident Thomas Meyer: Der Deal sei im Prinzip derselbe wie letztes Jahr.

Beim ersten Anlauf zur Hochzeit von Sunrise und UPC im vergangenen Jahr hatten die Schweizer Wettbewerbshüter die Genehmigung ohne Bedingungen oder Auflagen erteilt. Damals wollte Sunrise UPC übernehmen, war aber am Widerstand der Aktionäre unter der Führung der deutschen Freenet gescheitert (Werbewoche.ch berichtete).

Die industrielle Logik des Deals sei unbestreitbar, sagte Fries. Eine Konsolidierung im Schweizer Markt sei nötig. Gemeinsam würden UPC und Sunrise zu einem potenteren Herausforderer für Marktführer Swisscom. Mit der Kombination der neuen ultraschnellen Mobilfunktechnologie 5G und dem UPC-Kabelnetz könne man im nächsten Jahr 90 Prozent der Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde versorgen. Zudem habe das gemeinsame Unternehmen Wachstumschancen.

 

Ausmass von Stellenabbau unklar

Fries rechnet mit jährlichen Synergien von 275 Millionen Franken. Gehoben werden sollen sie etwa bei der IT oder dem Wegfall von Redundanzen nach der Integration. Auch bei den Betriebskosten gebe es Einsparmöglichkeiten. 70 bis 80 Prozent der Synergien sollten in drei Jahren realisiert werden können. Die vollen Synergien würden nach vier bis fünf Jahren anfallen.

Wie viele Jobs gestrichen werden, wollte Fries nicht bekannt geben: So weit sei man in der Planung noch nicht. Wer neuer Chef des zusammengelegten Telekomanbieters wird, sei ebenfalls noch nicht entschieden. «Wir wollen ein Managementteam mit den besten Leuten von beiden Seiten», sagte Fries. Auch über die Marken sei noch nicht entschieden. Allerdings: Fries lobte Sunrise als «aussergewöhnliche Marke», während UPC eine «starke Marke» sei, die in der Vergangenheit belastet gewesen sei.

 

Glasfaserbau mit Salt auf Eis

Als Folge der neuen Hochzeitsbemühungen werde die gerade erst beschlossene Kooperation von Sunrise und Salt für den Glasfaserausbau auf Eis gelegt, sagte Meyer. Sunrise und Salt hatten im Mai das Gemeinschaftsunternehmen Swiss Open Fiber gegründet, um in den nächsten fünf bis sieben Jahren 1,5 Millionen neue Glasfaserleitungen in die Haushalte (FTTH) zu legen.

Damit würden über 70 Prozent der Bevölkerung mit den ultraschnellen Datenautobahnen erschlossen. Das wären etwa doppelt so viele wie heute. Beide wollten 3 Milliarden Franken in den Ausbau investieren.

 

Kein Widerstand von Aktionären zu erwarten

Der Schritt für die Wideraufnahme der Hochzeitsgespräche kam von Liberty Global. «Wir sitzen auf 10 Milliarden Dollar Liquidität», sagte Fries. Die wolle man investieren. Angesichts der Performance von Sunrise, der Logik des Deals und der Notwendigkeit für eine Marktkonsolidierung in der Schweiz habe man nun das Kaufangebot vorgelegt. Damit sollen die Sunrise-Aktionäre 5 Milliarden Franken in bar erhalten. Der Unternehmenswert von Sunrise belaufe sich auf 6,8 Milliarden Franken, hiess es. Die Verhandlungen hätten weniger als einen Monat gedauert.

Widerstand von Aktionärsseite wie im letzten Jahr erwarten Fries und Meyer nicht: Man habe von Anfang an Grossaktionär Freenet ins Boot geholt. Und im Gegensatz zu damals werde über den Deal nicht öffentlich an einer Generalversammlung abgestimmt, sondern jeder Aktionär entscheide für sich, ob er das Angebot annehmen wolle, sagte Meyer.

Bei der letzten Transaktion sei Sunrise der Käufer gewesen, sagte Fries. Damals hätten die Bedingungen Freenet nicht gefallen. «Jetzt ist Freenet der Verkäufer.» Der ganze Verwaltungsrat inklusive Freenet stünden einstimmig hinter dem Kaufangebot.

Nach der Übernahme soll Sunrise von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden. Eine Rückkehr ist für Liberty Global-Chef Fries indes eine Option: «Die Chancen dafür stehen sehr gut. Wir haben kein Problem mit börsennotierten Unternehmen, unsere Tochter in Belgien ist ein börsennotiertes Unternehmen.» Man schaue diese Option an, wenn UPC und Sunrise zusammengelegt seien und die Geschäfte gut laufen würden.

 

Syndicom begrüsst Fusion, fordert aber Sozialplan für Jobabbau

Die Gewerkschaft Syndicom fordert einen Sozialplan für einen Arbeitsplatzabbau im Zuge der Zusammenlegung von UPC und Sunrise. «Durch die entstehenden Synergien und die angespannte konjunkturelle Lage ist ein Stellenabbau unvermeidbar», heisst es in einer Stellungnahme der Gewerkschaft vom Mittwoch.

Als Sozialpartnerin sowohl von Sunrise als auch von UPC werde Syndicom die Fusion eng begleiten. Umso mehr strebe man einen Sozialplan an, der den Betroffenen genügend Zeit einräume, gleichwertige Anschlusslösungen zu finden. Syndicom werde deshalb bei den Sozialplanverhandlungen einen besonderen Fokus auf die Weiterbildung der Betroffenen legen, heisst es im Communiqué. Syndicom fordere eine sozialverträgliche Ausgestaltung der Fusion.

Den geplanten Kauf von Sunrise durch die UPC-Besitzerin Liberty Global begrüsst Syndicom: «Die Übernahme und anschliessende Fusion stärkt den Schweizer Telekommunikationsmarkt und sichert nachhaltig Arbeitsplätze.» Damit entstehe ein starkes Unternehmen, das einen wesentlichen Beitrag zum permanenten Netzausbau leisten werde. (SDA)

Nach der gescheiterten UPC-Übernahme durch Sunrise: 

NextEvent lanciert Lösung zur optimalen Sitzplanauslastung

Das Technologieunternehmen NextEvent lanciert mit der neuen Dynamic Distancing Funktion eine digitale, Covid-19-konforme Lösung für den sicheren und optimalen Verkauf von vielfältigen Veranstaltungstypen wie Fussballspiele, Tennisturniere, Schwingerfeste, Hockeyspiele, Konzerte, Schlagerparade, Oktoberfesten Kongresse und Events.

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Roger Kobel, Marketing Manager bei Next Event, betont die Wichtigkeit von innovativen Ticketinglösungen in der aktuellen Lage.

 

Am Mittwoch hat der Bundesrat entschieden, dass ab 1. Oktober Grossanlässe unter strengen Auflagen wieder erlaubt sind. Trotzdem bleibt die aktuelle Unsicherheit bei Veranstaltungen gross, die Lage kann jederzeit wieder kippen. Veranstalter brauchen eine Perspektive, denn der Verkaufsstart von Events im nächsten Jahr steht bereits an.

Mit dem NextEvent Sitzplan-Editor wählt jeder Kunde seinen Sitzplatz. Die Software übernimmt die Gewährleistung der Covid-19-Vorgaben und blockiert automatisch diejenigen Sitze, die zur Wahrung der Abstandregeln notwendig sind. Die Regeln lassen sich in NextEvent jederzeit anpassen, so kann der Veranstalter zeitnah und flexibel auf neue kantonale Vorgaben reagieren. Zeichnet sich vor dem Veranstaltungsbeginn eine Lockerung der Massnahmen ab, wie es beispielsweise am Mittwoch für die Zeit ab dem 1. Oktober passiert ist, lassen sich die blockierten Sitzgruppen in NextEvent umgehend für den Verkauf freigeben.

Mit der cloudbasierenden Software können Eventorganisatoren den gesamten administrativen Prozess von kleinen und grossen Veranstaltungen einfach, vollständig digital und personalisiert abwickeln. Die Dynamic Distancing Funktion bietet zudem Unterstützung, um Veranstaltungen und Buchung sicher, effizient und stressfrei zu organisieren und abzuwickeln. Maximale Kapazitäten und Sitzplatzverfügbarkeiten der Stadien und Veranstaltungsorte werden vorab definiert und garantieren über Kontrollfunktionen die Einhaltung der Abstandsregeln.

 

Neue Rahmenbedingungen fordern innovative Ticketingfunktionen

Die gebeutelte Eventbranche braucht neue Event-, Ticketing- und Kongress- Management Lösungen mit einem intelligenten, automatisierten Steuerungssystem. Um weitere riesige Einbussen zu minimieren, ist ein positives Kundenerlebnis bereits beim Ticketkauf unumgänglich. Roger Kobel, Marketing Manager bei NextEvent betont: «Technologische Entwicklungen, digitale Möglichkeiten sowie die Covid-19-Regeln haben die Organisation und das Handling der Veranstalter in der Eventbranche grundlegend verändert. Genau hier setzt NextEvent an.» Das Management von Events, Konferenzen und Grossveranstaltungen wird durch die Einhaltung der Covid-19-Regeln zunehmend umfangreicher und komplexer. Der Veranstalter möchte transparente, digitale und vollautomatisierte Prozesse, damit er mehr Zeit für seine wichtigeren Aufgaben hat.

 

Simple und sichere Registration für Teilnehmer 

Teilnehmende registrieren sich mit wenigen Klicks und bezahlen ihr Online-Ticket bargeldlos über NextEvent. Ihr Ticket speichern sie digital in ihrem mobile Wallet. Um die Konsistenz der Besucherdaten zu gewährleisten und Vorgaben des Contact-Tracing zu erfüllen, können Veranstalter von ihren Besuchern die Handynummer verifizieren lassen und sogar ein Selfie zur eindeutigen Identifikation am Eingang anfordern. Die Tickets von NextEvent sind auch mit einem verschlüsselten QR-Code versehen, in welchem sämtliche Leistungen und Informationen hinterlegt sind. Der Einlass kann mit einem beliebigen Smartphone oder Tablet kontrolliert werden. Zudem kann offline gescannt werden und auch Tickets anderer Veranstalter können angenommen werden.

Muss eine Veranstaltung trotzdem abgesagt werden, lassen sich nebst der vollautomatischen Rückerstattung auch Spende-Optionen erfassen, sodass der Teilnehmer den Veranstalter in schwierigen Situationen unterstützen kann.

Manuel Liatowitsch wird neuer Chief Legal Officer bei Ringier

Manuel Liatowitsch wird neuer Chief Legal Officer sowie General Counsel der Ringier Gruppe. Er folgt auf Adrian Dudle, der sich nach acht Jahren bei Ringier einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

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Adrian Dudle (links) übergibt per Ende September die Stelle des Chief Legal Officer an Manuel Liatowitsch (rechts).

 

Der aktuelle Chief Legal Officer, der 54-jährige Adrian Dudle, verlässt per Ende September das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Dudle hat Ringier in der Phase der Transformation als Leiter der zentralen Rechtsabteilung aktiv begleitet, so beim internationalen Ausbau der Gruppe, der Bildung diverser Joint Ventures und dem Aufbau des internen Kontrollsystems. Nun will er sich seinen Verwaltungs- und Stiftungsrats-Mandaten sowie einem langgehegten Buchprojekt widmen.

Der 48-jährige Manuel Liatowitsch ist seit 2008 Partner der Zürcher Anwaltskanzlei Schellenberg Wittmer und seit 2015 Geschäftsleitungsmitglied. Neben seinem Spezialgebiet – komplexe Eigentümer-, Nachlass- und Governance-Streitigkeiten weltweit – hat er sich auch in der Beratung von grossen Familienunternehmen einen Namen gemacht. Liatowitsch hat an der Universität Basel studiert und promoviert und nahm seit 2005 regelmässig Lehraufträge an der Universität Zürich wahr. Er wird seine Stelle am 1. Oktober 2020 antreten.

Firefox-Entwickler Mozilla streicht rund ein Viertel der Jobs

Der Firefox-Entwickler Mozilla streicht als Folge der Corona-Krise etwa jeden vierten Arbeitsplatz. Gleichzeitig will das Unternehmen sein Geschäft mit der beschleunigten Entwicklung neuer Dienste ausbauen.

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Rund 250 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, der Standort in Taiwan wird geschlossen, kündigte Mozilla-Chefin Mitchell Baker am Dienstag (Ortszeit) an. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hätten den Umsatz erheblich gedrückt, räumte Baker ein.

Eine zentrale Einnahmequelle von Mozilla ist ein Deal mit Google: Der Internet-Konzern bezahlt dafür, dass seine Suchmaschine im Firefox-Webbrowser voreingestellt wird. Google meldete für das vergangene Quartal einen Rückgang der Online-Werbeerlöse.

Bei den neuen Diensten will sich Mozilla unter anderem auf Datenschutz-Angebote für Internet-Nutzer fokussieren, wie Baker ankündigte. Investitionen in Angebote für Software-Entwickler sollen dagegen zurückgefahren werden. (SDA)

Twitter startet neue Funktion für mehr Kontrolle bei eigenen Tweets

Twitter führt die Funktion «Conversation Settings» ein. Damit können User unerwünschte Antworten von Anfang an verhindern und den durch ihren Tweet initiierten Austausch mit anderen Nutzern moderieren.

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Mit der neuen Funktion soll Twitter-Usern mehr Kontrolle über die Konversationen unter ihren eigenen Tweets gegeben werden. Bereits vor dem Twittern kann aus drei Optionen ausgewählt werden, wer auf den eigenen Tweet antworten kann:

  1. alle (Standardeinstellung bei Twitter)
  2. nur Personen, denen man selbst folgt
  3. nur Personen, die im eigenen Tweet erwähnt werden.

Tweets mit den beiden letztgenannten Einstellungen werden entsprechend gekennzeichnet und das Antwort-Symbol wird für Personen, die nicht antworten können, ausgegraut. Personen, die nicht antworten können, können diese Tweets aber trotzdem ansehen, retweeten, mit Kommentar retweeten, teilen und liken.

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Testphase seit Mai  

Im Mai dieses Jahres ist Twitter mit den ersten Tests zur neuen Funktion gestartet. Dabei haben die Nutzer innerhalb der Testgruppe die neuen Conversation Settings für Interviews, Diskussionen, den Austausch von Meinungen und für Ankündigungen verwendet. Das Verhalten dieser Nutzer sowie die Ergebnisse von Feedback-Interviews und Umfragen haben Twitter gezeigt, dass die neuen Einstellungsfunktionen Menschen dabei helfen können, sich bei ihren Tweets sicherer und besser vor Spam und Missbrauch geschützt zu fühlen. Gleichzeitig haben sie zu besseren Gesprächen geführt, da mehr von den eigenen Gedanken geteilt wird. Und natürlich besteht weiterhin die Möglichkeit, auch die anderen Standpunkte zu sehen.

Da Twitter der öffentlichen Konversation dient, ist es sehr wichtig, dass die Menschen verschiedene Perspektiven sehen können. Twitter arbeitet entsprechend weiter daran, es für die Menschen einfacher zu machen, den kompletten Gesprächsverlauf über Retweets mit Kommentaren zu finden. Getestet wird zudem ein neues Label, um klar zu kennzeichnen, wenn die neuen Conversation Settings verwendet werden.

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Grössere Gesprächsgruppen geplant

Auf Basis des Nutzer-Feedbacks wird Twitter die neuen Tweet-Einstellungen weiter aktualisieren. In den nächsten Monaten plant Twitter zudem das Hinzufügen einer Option, die es ermöglicht, mehr Personen zu einem bereits begonnenen Gespräch einzuladen. Darüber hinaus soll es eindeutige Benachrichtigungen für Nutzer geben, wenn diese zu einem Gespräch mit den neuen Einstellungen eingeladen werden, sowie weitere Möglichkeiten, den gesamten Gesprächsverlauf zu sehen.

Propaganda: Lisa Dempster wird neue Chief Operating Officer

Mit Wirkung vom 1. Juli 2020 wurde Lisa Dempster zur Chief Operating Officer von Propaganda Zürich berufen. Nach dem Eigentümerwechsel im März bildet sie nun gemeinsam mit dem neuen Inhaber und Chief Executive Officer Thomas Frommelt die Geschäftsleitung.

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Nach einem Bachelorstudium an der Universität Bern erwarb Dempster Erfahrung in der Musik-, Event- und Kommunikationsbranche in Berlin, Paris und New York, bevor sie ebenfalls an der Universität Bern einen Master of Science in Business Administration abschloss.

Seit fünf Jahren ist Lisa Dempster bei Propaganda tätig, wo sie als Beraterin und Projektleiterin sowie seit 2017 als Leiterin des Beratungs-Teams eine Vielzahl erfolgreicher Projekte in den Bereichen Ambient Media, Guerilla Marketing und Engagement Marketing für kulturelle und kommerzielle Kunden umgesetzt hat.

Künftig wird ihr Augenmerk stärker als bisher auf der strategischen Weiterentwicklung der Agentur sowie der Optimierung der operativen Geschäftsprozesse und der Umsetzung von Projekten liegen. Marko Culic, Master of Arts in Marketing, Services & Communication Management der Universität St. Gallen und ebenfalls seit fünf Jahren bei Propaganda tätig, hat auf den gleichen Zeitpunkt als Head of Advisory die Leitung des Beratungs-Teams übernommen.

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