Enzephalitis: Markus Gilli fällt längere Zeit aus

Der vormalige langjährige Chefredaktor von TeleZüri, Markus Gilli, leidet an einer akuten Hirngewebsentzündung (Enzephalitis) und befindet sich im Spital in medizinischer Behandlung. Seine Stellvertretung zur Moderation der Sendungen «TalkTäglich» und «SonnTalk» übernehmen Oliver Steffen und Hugo Bigi.

markus-gilli

Der Gesundheitszustand von Markus Gilli sei stabil, nach Aussage der behandelnden Ärzte spreche er auf die eingeleiteten medizinischen Massnahmen gut an, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Der Heilungsprozess beanspruche mehrere Wochen bis Monate und bedinge vollkommene Ruhe. Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz werde voraussichtlich erst gegen Ende Jahr möglich sein.

«Wir wünschen Markus Gilli von Herzen gute Besserung. Wir unterstützen ihn nach Kräften und freuen uns auf seine Rückkehr», so Roger Elsener, Geschäftsführer CH Media Entertainment.

Die Sendungen «TalkTäglich» und «SonnTalk» werden in den nächsten Wochen grösstenteils von Oliver Steffen übernommen und auch Hugo Bigi wird öfter talken.

Swisscom und Wirz sind bereit fürs nächste Level

Swisscom und Wirz positionieren den Netzanbieter in der neuen Kampagne «Bereit fürs nächste Level» als verlässlichen und innovativen Partner für die Gaming-Community. Die Zielgruppe wird dabei direkt dort angesprochen, wo sie sich aufhält: auf Twitch, YouTube und weiteren Social-Media-Plattformen.

Swisscom-«Besser-Leben-ohne-Lags»

Erst kürzlich hat Swisscom die Auftaktkampagne «Bereit fürs Leben» lanciert. «Mit dieser Kampagne führen wir unsere neue Kommunikationsplattform #bereit auch in unserem Gaming-Engagement ein», erklärt Christoph Timm, Leiter Marketingkommunikation bei Swisscom.

 

Schnelles Internet im Gaming-Zeitalter essentiell 

Der Markt und die Community rund um E-Sport und Gaming wachsen seit Jahren beständig und dank technologischer Neuerungen wie 5G und Virtual Reality ist davon auszugehen, dass sich daran so schnell nichts ändern wird. Für die allein in der Schweiz 1,5 Millionen Menschen, die regelmässig an PC, Konsole oder Smartphone gamen, läuft ohne schnelles Internet nichts: Die meisten Spiele legen ihren Fokus auf Multiplayer- beziehungsweise Online-Kompatibilität.

«Durch die Verlagerung auf Online- und Cloud-Gaming wird ein leistungsstarkes Netz immer wichtiger. Swisscom Kunden sind dafür bereit», so Felix Zürcher, Projektleiter bei der Swisscom über die Motivation zu dieser Kampagne.

Als Partnerin der Gaming-Community treibt Swisscom – neben weiteren Projekten wie der Gründung der Swisscom Hero League 2018 und integriertem E-Sport-Streaming auf Swisscom TV – den flächendeckenden Ausbau ihrer Ultrabreitband-Netze weiter voran.

Wirz setzte für die Kampagne einen 30-sekündigen Film um, flankiert von einem Pool an kurzweiligen Bewegtbild-Bannern zu den Themen Indoor- und Outdoor-Gaming sowie E-Sport. «Bereit fürs nächste Level» wird seit Montag auf Social-Media- und Streaming-Plattformen ausgestrahlt.

 

Verantwortlich bei Swisscom: Felix Zürcher (Lead Marketing und Image Communication); Nicolai Reuland (Campaign Lead E-Sport); Nathalie Maibach (Producer); Jürg Brauchli (Creative Director). Verantwortlich bei Wirz: Caspar Heuss, Jannic Mascello, Angelo Mabellini, Adrian Busse (Kreation); Erasmo Palomba, Nadja Kilchhofer (Agency Producing); Vanessa Lehmann-Spalleck, Fabienne Belci (Beratung); Marleen Diener (Strategie); Philipp Tschirren (Medienrealisation); Anina Eugster (XLAB). Verantwortlich bei Dynamic Frame: Luzius Fischer, Ismo Wolffson, Claudio Sipka, Mia Wschiansky (Filmproduktion); Jonas Ulrich (Edit); Samuel Morris (Regie); Pascal Walder (Director of Photography). Vertonung: Stereotyp Audio.

Inhalt und Form ist neue Leadagentur von Aldi Suisse

Die Zürcher Agentur Inhalt und Form ist die neue Leadagentur von Aldi Suisse und für die neue Imagekampagne sowie den neuen Markenauftritt des Retailers verantwortlich.

Plakat_F12_Image_Mehr_fuers_Leben_DE_V2_FINAL-1

Zum 15. Geburtstag schlägt der Discounter ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte auf, wie es in einer Mitteilung von Montagmorgen heisst. Aldi Suisse sei längst nicht mehr nur der günstige Discounter – es gebe nicht nur mehr fürs Geld, sondern auch mehr Qualität, mehr Frische, mehr Regionalität und mehr Transparenz, heisst es weiter. Diese Mehrwerte würden die Grundlage der kommunikativen Neupositionierung bilden, die Aldi Suisse zusammen mit seiner neuen Leadagentur Inhalt und Form erarbeitet hat.

Mit der neuen Markenbotschaft «Mehr fürs Leben» sollen die Aldi-Mehrwerte nachhaltig im Verständnis der Konsumentinnen und Konsumenten verankert werden, um Aldi Suisse als den sympathischen Retailer zu verstehen, bei dem man immer von einem «Mehr» profitiert.

 

https://youtu.be/NJ6pyVTgXdk

Imagekampagne zeigt «Mehr fürs Leben»

Die neue Imagekampagne, die von Inhalt und Form entwickelt und umgesetzt wurde, zeigt, was «Mehr fürs Leben» bedeutet. Die in Form von TV- und Online-Spots, Display-Ads, Inseraten, Plakaten sowie Social-Media-Ads umgesetzte Kommunikationskampagne soll Aldi-Suisse-Kundinnen und -Kunden in ihrem Kaufentscheid bestätigen und Neukunden dazu bewegen, sich selber von den Mehrwerten, die der Discounter bietet, zu überzeugen.

 

Passender Markenauftritt

Parallel zur Umsetzung der Imagekampagne wurde zudem der gesamte Markenauftritt passend zur Neupositionierung redesigned und neukonzipiert. Vom Prospekt, den Einkaufstaschen, dem POS, der LKW-Beschriftung, bis hin zum Employer Branding sowie der Online- und Social-Media-Präsenz, bekommt alles einen neuen Look. Ein neues, einprägsames Audiologo sowie ein eigenständiger Coporate Sound runden den neuen Auftritt ab.

IMG_1605

Verantwortlich bei Aldi Suisse: David Biernath (Director Customer Interaction); Stefanie Hänni (Manager Customer Interaction); Michèle Bürgi (Projektleiterin Customer Interaction). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO); Karin Estermann (Executive Creative Director); David Hugentobler (CD Text); Martin Arnold (Text/Konzept); Paul Labun, Hekuran Abdyli (Art Director); Caroline Minar (Grafik); Manuela Marty (Beratung); Melanie Möckli (Projektleitung). Photos & (D)OHH: Markus Mueller. Produktion: Visualeyes. Animationen: Chemicalbox. Filmproduktion: Solid & Hallerfilm. Regie: Manuel Flurin Hendry. Kamera: Stephan Fallucchi. Ausstattung: Reto Trösch. Styling: Patrizia Jaeger. VFX & Grade: Unsere Farben. Musik: Fabian Sturzenegger. Tonstudio: Jingle Jungle. Audiologo: Wesound.

Ricardo und Contexta definieren das neue Neu

Mit der neuen Markenkampagne von Contexta steht Ricardo für eine neue Form des Konsums ein und positioniert Secondhand als echte Alternative zu Neuware.

RICARDO_DASNEUENEU_Poster2

Trotz der vielen Mehrwerte, die Secondhand bietet, hat rund ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer noch nie Secondhand gekauft. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass – neben Bedenken zu Auswahl und Zustand – viele Menschen Secondhand ganz einfach nicht als Neuwaren-Alternative auf dem Radarschirm haben.

Um dies zu ändern, hat der Online-Marktplatz in Zusammenarbeit mit den kreativen Nomaden von Contexta eine Markenkampagne entwickelt, die Secondhand von Ricardo als Gegenentwurf zu Neuware positioniert. Mit der Botschaft «Entdecke das neue Neu» und rückwärts gedrehten Spots soll dabei zu einer Umkehrung des Shopping-Verhaltens animiert werden.

RICARDO_DASNEUENEU_Poster6

Verantwortlich bei Ricardo: Christine Moch (Projektleitung); Priska Cavelti (CMO). Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Shining Film. Regie: Mitch Bekk. Musik: Pablo Nouvelle. Tonstudio: UKO.

Serviceplan Suisse: Mit Credit Suisse jetzt Chancen nutzen

Aktuelle Herausforderungen im Immobilienmarkt schaffen zukünftige Chancen. Serviceplan Suisse bewirbt die Hypothekar-Angebote der Credit Suisse, indem die Agentur genau auf diese Veränderungen hinweist.

CS_Header_Medienmitteilung_Laptop

Veränderungen bringen oftmals neue Herausforderungen – und bieten gleichzeitig neue Chancen. Auch im Immobilienmarkt. Um diese Chancen rechtzeitig zu erkennen und zu nutzen, bietet die Credit Suisse ihren Kunden eine Vielzahl von flexiblen Hypothekar-Angeboten – online und offline.

Unter dem Kampagnen-Motto «Sehen Sie’s als Chance» hat Serviceplan Suisse diese Hypothekar-Angebote mit bildlichen Analogien auf den Punkt gebracht. Der Laptop auf einem Kissen im Wohnzimmer steht beispielsweise sinnbildlich dafür, dass wir in Zukunft mehr zuhause arbeiten – und sich damit auch die Ansprüche an Wohneigentum verändern. Ein weiteres Visual mit Bauklötzen zeigt, wie kinderleicht Hypotheken mit der neuen Online-Lösung in nur 2 Minuten verlängert werden können.

Ziel der Kampagne ist es, die neuen Hypothekar-Angebote der Credit Suisse bekannt zu machen – und gleichzeitig die Kompetenz der Hypotheken-Beratung zu unterstreichen, die im schwierigen Immobilienmarkt immer wichtiger wird. Die Kampagne ist seit Montag in den Filialen der Credit Suisse und auf diversen digitalen Werbemitteln sowie in diversen Onlinekanälen zu sehen.

resize_Plk_POS_LED_Aspirations2_HypothekHO_700x1000_CO_d

Verantwortlich bei Credit Suisse: Roman Reichelt (Head of Marketing & Sponsorship); Judith Schulte (Head of Marketing Initiatives & Advertising); Anja Herrmann, Cyrill Steiner, Effi Balandies (Marketing Private Clients); Angelo Pellicorio, Melanie Rosner, Gabriela Troxler (Digital Content & Data Marketing); Tanja Klotz (Media & Advertising Strategy). Verantwortlich bei Serviceplan: Nadja Tandler (Art Direction); Peter Liptak (Text); Michael Kathe (Creative Direction); Selma Caglayan, Edi Walker (Beratung); Marcin Baba (Executive Creative Direction); Pam Hügli, Raul Serrat (Gesamtverantwortung).

Aroma Creative ist neues Mitglied von LSA Leading Swiss Agencies

Die Agentur Aroma Creative ist seit 1. August 2020 neues Mitglied von LSA Leading Swiss Agencies, dem Verband der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz.

Aroma_Creative_02

Aroma Creative ist der Kreativ-Hub von der Agentur Aroma und verfügt über Kompetenzen in strategischer Beratung, Projektentwicklung, Corporate Identity und Branding, Contententwicklung, Storytelling, Kommunikations-, Gestaltungs- und Raumkonzepte. Die Agentur wurde wiederholt mit nationalen und internationalen Design-, Kreativ-, und Strategie-Awards ausgezeichnet.

Aktuell zählt der Kreativ-Hub 25 Mitarbeitende. Eugen Brunner (CEO) und Roger Stämpfli (Executive Creative Director) sind geschäftsführende Partner, Lukas Baumgartner (Leitung Client Services) ist Mitglied der Geschäftsleitung und Michael Hollstein sowie Mauro Testerini fungieren als Creative Directors.

Aroma Creative sowie die weiteren Hubs Aroma Architecture und Aroma Productions sind im Gewerbehaus der Kreativen NOERD in Zürich Nord beheimatet. Weitere Office-Standorte befinden sich in Bern, Lugano und Lausanne. Zu den wichtigsten Kunden von Aroma Creative gehören Axpo, Digital Switzerland, Glatt Einkaufszentrum, Migros, Mosterei Möhl, Swisscom, Swiss International Airlines, Wow Museum, SBB und Zürcher Kantonalbank.

Churer Agentur Rob Nicolas eröffnet Standort in Zürich

Rob Nicolas expandiert per 1. September 2020 nach Zürich. Gleichzeitig hat sich die Churer Agentur für Digital Marketing personell verstärkt.

MM_robnicolas

Damit reagiere man auf den wachsenden Kundenstamm und die zunehmenden Anfragen aus dem DACH-Raum, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. «Wir freuen uns, in Zukunft von den zwei Standorten aus unsere Kunden zu betreuen und für Mitarbeitende ein noch attraktiveres Umfeld zu bieten», so Robin Mark, Inhaber von Rob Nicolas weiter.

An der Jupiterstrasse 41 wird vorerst ein Mitarbeiter täitg sein, wie Agenturchef Mark auf Nachfrage von Werbewoche.ch ausführt. «Weitere Mitarbeitende pendeln zwischen den zwei Standorten.» Beim Minimal-Kernteam soll es aber in der Limmatstadt nicht bleiben: «Wir planen mittelfristig einen Ausbau am Standort in Zürich», so Mark. «Chur bleibt jedoch der Hauptsitz unserer Agentur.»

 

Zuwachs im Team

Per August hat sich die Agentur zudem personell verstärkt. Ivo Orlik wechselt vom Romanischen Radio und Fernsehen (RTR), wo er als Moderator tätig war, zu Rob Nicolas und wird die Kreativprozesse verantworten. Nach Stationen in London, Zürich und bei Graubünden Viva wechselt auch Sandra Lerchi zur Agentur und betreut als Projekt- und Kampagnenmanagerin verschiedene Mandate.

Die Agentur für Digital Marketing betreut aktuell Kunden wie Swiss Helicopter, Pro Infirmis, Graubündner Kantonalbank, Elpro, Heidiland oder die Aqua Spa Resorts. Zu den Kompetenzen gehören Social Media, Content Creation, Digital Advertising und Analytics. (hae/pd)

Digital Ad Services heisst nun Goldbach neXT

Digital Ad Services, das zentrale Technologie- und Service-Kompetenzzentrum für den digitalen Werbemarkt der TX Group und Goldbach, heisst neu Goldbach neXT.

GBneXT_Renaming

Die Goldbach Tochtergesellschaft erfährt ein Renaming. Der neue Name Goldbach neXT stehe für die Zusammenführung von Expertinnen und Experten, die das Fundament für die digitale Werbevermarktung legen, wie es in einer Mitteilung von Montag heisst. Im neuen Auftritt spiegelt sich zudem die Zugehörigkeit zu Goldbach und der TX Group wider.

Wenn es um die Vermarktung digitaler Inhalte geht, ist Goldbach neXT bereits seit mehreren Jahren als interner Berater für Goldbach und somit auch für die TX Group tätig.

Konsumenten fordern mehr Realismus in der Darstellung kultureller Diversität

Knapp acht von zehn Menschen weltweit erwarten, dass sich Unternehmen und Marken konsequent für Inklusion und Vielfalt in ihrer Werbung einsetzen. Aber bitte auf eine realistische Art und Weise. Das zeigt eine neue Studie von Getty Images.

getty-images

Bisher fühlen sich nur 15 Prozent der Menschen durch Werbung oder Unternehmenskommunikation angemessen vertreten. Das ist das Ergebnis der zweiten Forschungswelle des Visual GPS, das Getty Images in Zusammenarbeit mit dem internationalen Markforschungsunternehmen YouGov als Orientierungshilfe für visuelle Unternehmenskommunikation erarbeitet hat. Es untersucht, inwiefern Verbraucher von visuellen Inhalten beeinflusst werden. Im ersten Schritt hat das Visual GPS vier Schlüsselkräfte herausgestellt, die bei der Entscheidungsfindung der Menschen eine grosse Rolle spielen: Technologie, Nachhaltigkeit, Wellness und Authentizität, wobei sich auch die realistische Darstellung von Diversität als entscheidender Faktor herausstellte.

Die aktuelle Analyse ergab, dass sechs von zehn der Befragten am liebsten bei Marken einkaufen, die von Menschen wie ihnen selbst gegründet wurden oder diese repräsentieren. Für 80 Prozent der Menschen weltweit reicht es jedoch nicht, einfach verschiedene Nationalitäten und Ethnien in Werbekampagnen einzubinden. Stattdessen wird erwartet, dass Unternehmen die gezeigten Menschen entsprechend ihrer tatsächlichen Lebensrealität darstellen. Getty Images ist laut Mitteilung seit Längerem bemüht, Stereotypen aufzubrechen und authentischere Inhalte zu schaffen. Um dies zu unterstützen, hat die international tätige Bildagentur ergänzend zu den Ergebnissen einen Inclusive Search Guide herausgegeben, den Unternehmen nutzen können, um mehr Diversität in ihrer visuellen Kommunikation sicherzustellen.

«Trotz der massiven Veränderungen, die aus der Krise resultierten, hat sich an dem Bedürfnis nach mehr Diversität in der visuellen Kommunikation nichts geändert – im Gegenteil, es ist sogar noch weiter angestiegen. Wie unser Visual GPS belegt, gibt es aber noch viel Potenzial für Verbesserungen, was die diverse Repräsentation von Menschen betrifft», so Jacqueline Bourke, Head of Creative Insights EMEA bei Getty Images.

 

Neue Erkenntnisse über Vorurteile und Diskriminierung

Wie das Sommer-Update des Visual GPS weiterhin ergab, ist die Mehrheit der Menschen in ihrem Alltag mit Vorurteilen konfrontiert, wobei sich 62 Prozent dadurch diskriminiert fühlen. Insbesondere die Generation Z fühlt sich häufiger benachteiligt, dasselbe ist bei Frauen im Vergleich zu Männern zu beobachten. Interessant ist ebenfalls, dass Konsumenten in Amerika im Vergleich zu Europa und asiatischen Regionen eher angaben, gegen Diskriminierung kämpfen zu müssen: In Nordamerika gaben die Befragten an, sich vor allem aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert zu fühlen (57 Prozent), und mehr als in jeder anderen betrachteten Region wird Diskriminierung darin gesehen, dass andere Menschen darauf basierend Vorurteile gegenüber ihrer Herkunft treffen (53 Prozent). In Europa geben diejenigen, die sich aufgrund ihrer Ethnie anders behandelt fühlen, an, dass dies auf Annahmen über ihre Nationalität oder ihr Herkunftsland zurückzuführen ist (56 Prozent).

Um dem entgegenzuwirken, scheinen die Unternehmen derzeit umzudenken: Die Analyse der Suchanfragen von Getty Images hat ergeben, dass der Bedarf nach visuellem Material, das «Diversität» und «echte Menschen» darstellt, in Deutschland zuletzt jeweils um etwa 30 Prozent zugenommen hat. Die Anfragen nach dem Begriff «Inklusion» sind sogar um 200 Prozent angestiegen. Getty Images unterstützt diese Entwicklung nicht nur durch seinen neuen Inclusive Search Guide. Auch durch kommerzielle Bildsammlungen wie Muslimgirl.com, Nosotros, The Disability Collection und Project ShowUs konnte dazu bereits ein Beitrag geleistet werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Migros lässt Kunden Wasch- und Spülmittel selber nachfüllen

Was Nivea in Deutschland testet, wird in der Schweiz von der Migros in einem Pilotprojekt umgesetzt: Ab jetzt können Kundinnen und Kunden in zwei Migros-Filialen der Genossenschaft Migros Aare Wasch- und Spülmittel, wie das «Handy», selbst abfüllen.

sm_abfuellstation_08_20_018

In Deutschland testen Nivea und die DM Drogeriemärkte speziell entwickelte Nachfüllstationen. In der Schweiz sind keine vergleichbaren Projekte geplant (Werbewoche.ch berichtete). Dank der Migros erhalten Schweizer Konsumenten nun dennoch die Möglichkeit, durch Nachfüllen ihren Plastikverbrauch zu reduzieren und Verpackungen zu sparen.

In den Migros-Filialen Marktgasse Bern und Migros Shoppyland Schönbühl können sie nämlich an der dafür vorgesehenen Abfüllstation ab sofort Wasch- und Spülmittel selbst abfüllen. Es stehen vier Produkte zur Verfügung: Von der Marke «Migros Plus» das Handspülmittel Zitrone und das Colorwaschmittel. Von der Marke «Total» das Colorwaschmittel sowie das Handspülmittel «Handy».

sm_abfuellstation_08_20_021

Wiederbefüllen bei Bedarf

Kundinnen und Kunden wählen das gewünschte Mittel und stellen die leere Flasche unter den Abfüllhahn. Das System erkennt anhand des Strichcodes an der Flasche das Produkt und füllt auf Knopfdruck die entsprechende Menge ab. Der Kunde oder die Kundin verschliesst die Flasche, klebt das neu ausgedruckte Etikett auf die Flasche und bezahlt das Produkt wie gewohnt an der Kasse oder am Self-Checkout. Ist die Flasche leer, kann sie in die Filiale wieder aufgefüllt werden. Ein finanzieller Anreiz existiert dabei aus Kundensicht aber nicht: Der Preis für die vier Produkte ist gleich wie bei den bereits abgefüllten Flaschen.

Bei Wasch- und Spülmitteln ist Plastik nach wie vor die ökologischste und sicherste Verpackung. Trotzdem will die Migros den Kundinnen und Kunden ermöglichen, auch bei diesen Produkten Plastik reduzieren zu können. Nach den ersten Erfahrungen in der Genossenschaft Migros Aare soll das Angebot auf weitere Genossenschaften ausgeweitet werden.

sm_abfuellstation_08_20_036

Wasch- und Spülmittel dürfen nur mit den gesetzlich vorgeschriebenen Informationen und Warnhinweisen verkauft werden. Deshalb ist es zwingend, dass in die leere Produktflasche das entsprechende Mittel abgefüllt wird.

Stephan Sliwensky wird Head of Digital bei TBWA\Zürich

TBWA\Zürich baut die digitalen Kompetenzen aus. Stephan Sliwensky wechselt von Mediaschneider zur Agentur, wo er als Head of Digital Einsitz in die Geschäftsleitung nimmt.

stefan_sliwensky_tbwa

Stephan Sliwensky hat langjährige Erfahrung in der strategischen und operativen Marketingkommunikation, insbesondere im digitalen Bereich. Umfassendes Knowhow im data-driven Marketing im integrierten All-Media-Ansatz inklusive Kampagnenanalyse, -reporting und -optimierung runden sein Profil ab.

Stephan Sliwensky hat mit einem Master of Art in International Business an der Munich Business School und dem Abschluss als Diplombetriebswirt ein solides Fundament für seine Karriere gelegt. Sein darauffolgender Werdegang ist sehr mediagetrieben und baut auf strategischem Know-how auf. Seine Stationen sind breit gefächert und umfassen Heye OMD (Group Head Digital Planning) in München, MediaCom (Deputy Director Interaction) in Zürich und zuletzt war er über vier Jahre bei  Mediaschneider als Managing Director  für Kunden wie Swisscom, Helsana oder die Carlsberg Group tätig.

Mit seinem Zugang stärkt TBWA\Zürich die Unit Brand & Business Consultancy und sorgt für eine ideale Abstimmung und Verschmelzung von Strategie, Kreation und Media.

Das sind die sichtbarsten Marken und Branchen auf Twitter 2020

Dem Brandwatch Report zufolge ist Nike die weltweit sichtbarste Marke auf Twitter. In Hinsicht auf die Corona-Krise ist dabei interessant: Bei den Branchen liegen die Bereiche Sport, Mode und Entertainment an der Spitze.

Die Top 10 der sichtbarsten Marken auf Twitter 2020

brandwatch_report_twitter_2020_01

Nike ist weltweit die sichtbarste Marke auf Twitter. Neben dem Ranking der sichtbarsten Marken auf der Social-Media-Plattform ermittelte Brandwatch zudem die wichtigsten Branchen, zu denen die sichtbarsten Marken auf Twitter zählen. Die Sportbranche liegt durch das Sportsponsoring einiger Marken und führenden Clubs an der Spitze, obwohl kaum Live-Events während des Erhebungszeitraums aufgrund der Covid-19-Pandemie stattfanden. Auf den hintersten Plätzen sind die Branchen Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Fluggesellschaften zu finden.

Die sichtbarsten Branchen auf Twitter 2020

brandwatch_report_twitter_2020_02

Trotz Absage vieler Sportveranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte die Sportbranche eine hohe Sichtbarkeit erzielen. Der Report zeigt auf, dass die Sponsoren von Trikots und Sportbekleidung auf jeden Fall eine hohe Sichtbarkeit erhalten, auch wenn keine Live-Events stattfinden können. Die Modebranche profitiert ebenfalls von einer hohen Sichtbarkeit der Marken, die Sportbekleidung herstellen und grosse Teams sponsern wie Nike (1), Adidas (2) und Puma (11). An dritter Stelle steht die Entertainmentbranche, die auch deshalb so stark ist, da die Verbraucher intensiver nach Unterhaltungsmöglichkeiten im Untersuchungszeitraum Januar bis Juni 2020 suchten.

 

Die wichtigsten Influencer für Nike und Adidas

Zu den wichtigsten Influencern in der Sportbranche zählen die Fussballspieler Neymar und Messi, sie tauchten zehntausende Male neben Bildern des Nike-Logos auf. Für das Nike-Logo sind Arenen und Sportszenen die häufigsten abgebildeten Szenerien, was in einem Jahr ohne volle Spielstätten erstaunt.

Für Adidas ist Cristiano Ronaldo der wichtigste Influencer. Er ist einer der meistfotografierten Menschen in Adidas-Kleidung. Aber auch Jisoo, ein K-Pop-Star und Mitglied der Gruppe Blackpink, die an einer Adidas-Kampagne beteiligt war, ist als Influencerin wichtig für den deutschen Sportartikelhersteller.

 

Nike versus Adidas

Mit Sportschuhen wurde Adidas gross, auf Twitter helfen T-Shirts zum Durchbruch! T-Shirts, die mit dem Adidas-Logo versehen sind bzw. Tweets, die Begriffe rund um Kleidungsstücke sowie die Logos einer der beiden Marken enthalten, werden häufiger abgebildet als T-Shirts mit dem Nike-Logo. Das Logo von Nike hingegen findet sich vermehrt auf kurzen Hosen, Socken und Sneakers. BILD NIKE VS ADIDAS

brandwatch-nikevsadidas

Parental Advisory auf Platz 3, LA Lakers wegen Kobe Bryant auf Platz 4

Parental Advisory, einem Etikett für die Tonträgerindustrie aus den USA, das darüber aufklärt, dass anstössige Texte als ungeeignet für Minderjährige angesehen werden, sichert sich im Ranking den 3. Platz. Dies erstaunt insofern, da das Logo eigentlich nur auf Tonträgern zu finden ist. Auf Twitter hingegen wird das Etikett neben der Abbildung auf Albumcover auch für allerhand andere kreative Inhalte von der Community genutzt.

Eine herausragende Platzierung sichern sich auch die LA Lakers. Durch den tragischen Tod von Kobe Bryant Anfang des Jahres 2020 gab es Tausende von Hommagen an Kobe Bryant, zu denen Fotos geteilt wurden, die ihn in seinem Trikot der LA Lakers zeigen. Zudem war Kobe Bryant auch auf Nike-Logo-Mentions und im Zusammenhang mit Adidas häufig zu sehen.

 

Es lohnt sich, in die Sichtbarkeit des Logos zu investieren

Thomas Grünberg, Senior Marketing Manager für die DACH-Region bei Brandwatch, zeigt die Vorteile davon auf, wenn in die Sichtbarkeit von Logos auf Twitter investiert und die Verwendung des Logos auf der Social-Media-Plattform beobachtet wird: «Mithilfe von Visual Listening gelingt es Markenunternehmen, mit ihren Logos geteilte Fotos im Web im Auge zu behalten und so unter anderem herauszufinden, wie die Produkte im echten Leben ankommen und verwendet werden, um so noch näher am Endverbraucher zu sein.»

Die sichtbarsten Marken 2020 Top 50
Ranking Marke
1 Nike
2 Adidas
3 Parental Advisory
4 Los Angeles Lakers
5 Spotify
6 Emirates
7 Apple Inc
8 Amazon
9 Coca-Cola
10 Manchester United
11 Puma
12 Samsung
13 Liverpool FC
14 McDonald’s
15 Chanel
16 UFC
17 Louis Vuitton
18 Air Jordan
19 Xbox
20 Arsenal FC
21 New York Yankees
22 Walmart
23 New Balance
24 AT&T
25 EA Sports
26 Jeep
27 Under Armour
28 Nintendo
29 MTV
30 Chevrolet
31 NFL
32 T-Mobile
33 Ben and Jerry’s
34 Pepsi
35 Manchester City FC
36 FIFA Game
37 Golden State Warriors
38 Converse
39 Juventus FC
40 Chick Fil A
41 Kia
42 Reebok
43 Sky
44 Wendy’s
45 Barclays
46 Red Bull
47 LSU
48 Real Madrid
49 KFC
50 Mercedes Benz
QUELLE: Brandwatch Report

Für die Analyse des Brandwatch Reports wurde mit Brandwatch Consumer Research zwischen dem 1. Januar und dem 14. Juni 2020 eine repräsentative Stichprobe an Twitterdaten erfasst. Mithilfe der Image-Insights-Technologie wurde in den Bild-Mentions nach Logos gesucht. So erhielte Brandwatch knapp 40 Millionen Treffer. Die Logosuche basiert auf einer Bibliothek mit mehr als 800 Logos, darunter einige der weltweit grössten Marken. Schliesslich wurden die Marken nach der gefundenen Mentionsanzahl ihrer Logos aufgelistet.

get_footer();