ProSpecieRara und Valencia starten saisonale Charme-Offensive

Die Stiftung ProSpecieRara schickt ihre Früchte- und Gemüsesorten auf die Suche nach der ganz grossen Liebe. Die Valencia Gruppe durfte Amor spielen und die mehrjährige Kampagne konzipieren und umsetzen.

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Jede Saison hat ihre kulinarischen Highlights. Und davon gibt es bei ProSpecieRara, der Stiftung für den Erhalt der Vielfalt traditioneller Rassen und Sorten, viele: süss oder sauer, leicht oder deftig, schlicht oder schrill – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die Aufgabenstellung an die Agentur bestand darin, die ganzjährige Sortenvielfalt bekannt zu machen und die Lust am Ausprobieren zu wecken. Geniesserinnen und Geniesser und ihr perfektes kulinarisches Gegenstück finden sich durch «Saison-Lieblinge», eine Art Partnerbörse.

Die Multichannel-Kampagne wurde von Grund auf von Valencia entwickelt. Von der Ideenentwicklung über die Konzeption und Produktion 14 unterschiedlicher Sujets bis zur Umsetzung auf On- und Offline-Kanälen. Das umfangreiche Gesamtpaket beinhaltet Plakate, POS-Werbemittel, Social Media Content und ein Giveaway in Form eines Saisonposters. Die Landingpage zur Kampagne wurde von Valencias Tochterfirma Cab Services umgesetzt.

Die Kampagne «Saison-Lieblinge» wird durch den Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützt und ist bis Ende 2021 bei Coop und auf allen ProSpecieRara-Kanälen zu sehen.

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Verantwortlich bei ProSpecieRara: Béla Bartha (Geschäftsführer); Anna Kornicker (Kommunikationsleiterin); Nicole Egloff (PR und Social Media); Sava Buncic (Fundraising); Gertrud Burger (Leiterin Pflanzen); Philipp Holzherr (Leiter Garten- und Ackerpflanzen). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Chief Creative Officer); Nadine Gschwend (Art Director); Katrin Deubelbeiss (Junior Art Director); Sebastian Refardt (Senior Texter); Julia Bommersheim (Junior Texterin); Yves Bucher, Anke Wehner, Niklas Dunke (Polygrafen); Mirjam Müller (Beraterin); Jasmin Marty (Junior Beraterin). Fotografie: Ralph Lehner. Styling: Christian Splettstösser. Bildbearbeitung/Retusche: Lily Metzker (Wombat Studios). Illustrationen: Ateliers Eveline Meier Illustration.

Drei neue Kunden für Ads&Figures

Mit Loeb, Zebrabox und dem Grand Casino Baden hat die Digitalagentur Ads&Figures neue namhafte Kunden aus diversen Branchen für Mandate gewonnen.

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Loeb betreibt drei Warenhäuser und einige Stores im Kanton Bern. Für den Herbst ist ein grosser Relaunch der Website sowie des E-Commerce-Shops geplant. Ads&Figures wurde beauftragt, diese digitale Informations- und Verkaufsplattform im Bereich SEO zu optimieren, damit die Seiten bei der Google-Suche besser gerankt werden.

Für Zebrabox, den Schweizer Marktführer im Bereich Self Storage, erstellt Ads&Figures ein Tracking-Konzept mit entsprechendem Setup, welches ermöglicht, alle relevanten Kennzahlen zielgerichtet zu messen und auszuwerten.

Der Neukunde Grand Casino Baden, Betreiber vom ersten Schweizer Online Casino Jackpots.ch, engagierte Ads&Figures für die Unterstützung auf dem Weg zu einem digitalen «House of Entertainment». Erste Handlungsfelder sind Attribution und Data Ownership.

Komet, SLRG und Visana sensibilisieren zum Thema Wassersicherheit

Die Präventionskampagne «Save your friends» wird diesen Sommer mit prominenter Besetzung fortgesetzt. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, Visana und Komet richten sich mit der Botschaft «Nie alkoholisiert ins Wasser gehen!» an junge, hormongesteuerte Männer und deren Peer Groups.

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Zu viele junge Männer sterben jedes Jahr aus Leichtsinn in, an und auf Schweizer Gewässern. Darum haben Visana und die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) vergangenes Jahr die Präventionskampagne «Save your friends» lanciert und mit emotionalen und bewusst schockierenden Display und Social Video Ads der Berner Kreativagentur Komet für viel Beachtung bei der Generation Instagram gesorgt.

Nun, im Corona-Sommer 2020, soll die Zielgruppe einerseits davor gewarnt werden, alkoholisiert ins Wasser zu gehen. Andererseits aber auch dazu bewegt werden, den Safety-Check auf der «Save your friends»-Landingpage – ebenfalls von Komet – zu machen und dort weitere, möglicherweise lebensrettende Infos als snackable Content zu konsumieren.

Die Berner Agentur hat zu diesem Zweck ein humorvolles Video Ad kreiert, in dem nicht nur die beiden Visana-Botschafter und Sportler des Jahres 2019, Mujinga Kambundji und Stucki Chrigu, ihren Auftritt als Bademeister und Joggerin haben, sondern auch «Mister Corona» Daniel Koch. Dieser ist SLRG-Botschafter, seitdem er anlässlich seiner Pensionierung im Anzug in die Aare gestiegen ist. Nun entsteigt er dieser wieder – korrekterweise im Taucheranzug.

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Verantwortlich bei Visana: David Müller (Leiter Unternehmenskommunikation); Simon Stettler (Spezialist Online Communication & Sponsoring). Verantwortlich bei SLRG: Philipp Binaghi, Jasmin Wyrsch (Kommunikation & Marketing). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD); Daniel Müller, Luca Ferrari (Text); Ramon Niederhauser, Claudio Parente (AD); Melanie Schlunegger (DTP); Corinne Hert (Client Service Director); Sascha Schilt (Beratung). Filmproduktion: Maybaum.

Farner und Auto-Schweiz zelebrieren den Sommer in der Schweiz

«Mein AUTOgramm» vermittelt in der neuen Rubrik «Sommer Roadtrips» vielfältige Ideen, um diesen Sommer mit dem Auto verschiedene Regionen in der Schweiz neu oder wiederzuentdecken. Präsentiert wird die Serie auf dem Content Hub und beworben über digitale Kanäle. Farner hat im Auftrag von Auto-Schweiz diese Kommunikationsidee initiiert und umgesetzt.

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Im Zentrum der «Sommer Roadtrips» steht die wiedergewonnene Freiheit. Diese sorgt dank individueller motorisierter Mobilität für einen gelungenen, genussvollen Sommer. Die Rubrik gibt mit den «Best of»-Tipps Lifehacks für den besten Roadtrip, kreative Ideen, um quengelnden Kindern die Reisezeit zu verkürzen oder inspirierende Trips für Freundinnen, Bros oder Paare, um gemeinsame Momente zu geniessen. Zudem gibt es noch passende Spotify-Listen für Sommergefühle «on the road».

 

Inspirieren lassen und den Sommer geniessen

Die redaktionell aufbereiteten «Best of»-Listen werden von kurzen Vignetten-Filmen begleitet. Dafür arbeitete Farner mit der Produktionsfirma John Allen zusammen. Die Vignetten-Filme schaffen die Verbindung zum Content Hub MeinAUTOgramm.ch und werden über digitale Kanäle kommuniziert. Im Media-Mix berücksichtigt sind sowohl Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und YouTube sowie unterschiedliche Display- und Video-Placements.

 

Contexta lanciert 100-Franken-Gutschein-Kampagne fürs Wallis

Mit einer Aktionskampagne wollen die kreativen Nomaden von Contexta und Valais/Wallis Promotion die Walliser Wirtschaft ankurbeln.

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Der Kanton Wallis lancierte im Juli eine Aktion für Feriengäste im Wallis und verschenkt 100’000 Gutscheine im Wert von 100 Franken. Den Gutschein gibt es bereits ab zwei Hotelnächten, und einlösen lässt er sich fast überall im Walls.

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Eine crossmediale Kampagne soll sicherstellen, dass die ganze Schweiz innert kurzer Zeit von dieser Aktion erfährt. Unter dem Motto «Blib wie dü bisch. Gniesses jetz no meh.» soll ein weiteres Mal auf menschliche Art und Weise gezeigt werden, dass man im Wallis ganz sich selbst sein kann. Die Kampagne schliesst nahtlos an die erfolgreiche Kampagne «Chum, wie dü bisch», wo das Wallis Gäste nach dem Lockdown-Ende auch gerne mit Corona-Frisuren willkommen hiess.

 

«Die Aktion ist sehr erfolgreich angelaufen», sagt Mathias Fleischmann, Direktor Erlebnis- und Marktmanagement von Valais/Wallis Promotion. «Uns war wichtig, nicht einfach Gutscheine zu verteilen, sondern mit einem menschlichen Insight auch Reiselust aufs Wallis zu machen».

Die Kampagne startete am 3. August. Das Leitmedium TV wird unterstützt durch die Verbreitungen auf Social Media.

 

Verantwortlich bei Valais/Wallis Promotion: Damian Constantin (Direktor), Alessandro Marcolin (Marketingdirektor), Madeleine Savioz (Leiterin Kommunikation). Verantwortliche Lead-Agentur: Contexta. Media: Mediasschneider Bern. Produktion: Shining; Regie/Kamera: Janic Halioua, Producer: Leo Sanfilippo und Alessandra Dolci.

KMU sind wegen Corona weiterhin unter Druck

Obwohl die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor einigen Wochen gelockert wurden, ist die Schweizer Wirtschaft nach wie vor unter Druck. So leidet ein Drittel der Unternehmen unter signifikanten Umsatzeinbussen und bei 26,7 Prozent ist weiterhin Kurzarbeit angesagt. Dies zeigt eine aktuelle Visable-Umfrage im DACH-Raum.

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Trotz der Unternehmenskredite und der Möglichkeit für Kurzarbeit ist es zu Stellenabbau gekommen. Konkret gaben 9,3 Prozent der befragten Unternehmen in der Schweiz an, dass Personal abgebaut wurde. Allerdings gleicht sich das zumindest zahlenmässig etwas aus, da 6,7 Prozent der Unternehmen insgesamt neues Personal eingestellt haben. Auch sonst gibt es einige Lichtblicke. So haben 14,7 Prozent der Betriebe insgesamt von Corona profitiert. Und fast ein Viertel (23,3 %) ist von der Pandemie unbeeinflusst geblieben.

 

Corona verändert Arbeitsalltag in den Unternehmen

COVID-19 verändert den Arbeitsalltag in vielen Unternehmen. Als mittel- und langfristige Veränderungen sehen 40,7 Prozent eine Zunahme von Homeoffice. 36,7 Prozent erkennen ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein und ein Drittel (32%) rechnet mit einem vermehrten Einsatz von digitalen Tools und Programmen. Jeder Vierte (24%) erwartet ein gestiegenes Bewusstsein für ökologische Belange.

 

Digitalisierung schreitet rascher voran

Mehr als die Hälfte aller Befragten (54%) gab an, dass die Krise die Digitalisierung in ihren Unternehmen voranschreiten lässt. Bei 32 Prozent davon sogar deutlich. Video-Telefonie gehört bei 61,5 Prozent der Befragten mittlerweile zum Arbeitsalltag. Jeder Dritte (33,9%) nutzt digitale Plattformen, beispielsweise für das Management der Einkäufe im Beschaffungswesen. Und fast ebenso viele (30%) verfügen im Unternehmen über Cloud-Systeme. Sogar eigene Online-Formate wie Webinare wurden von 14,6 Prozent nach Ausbruch der Pandemie kurzfristig ins Leben gerufen. Für Peter F. Schmid, CEO von Visable, ist das eine unumkehrbare Entwicklung: «Ohne den zeitnahen, gezielten Einsatz von digitalen Tools müssten eine Vielzahl der KMU in Europa um ihre Existenz fürchten. Zugespitzt bedeutet das: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise.»

 

Marketingbudgets schrumpfen – online wird gestärkt

Fast jedes vierte Unternehmen (22,7%) plant für das kommende Jahr mit weniger Marketingbudget als in 2020, um in der Krise entstandene Umsatzeinbussen auszugleichen. Die Budgets verlagern sich verstärkt in die Online-Kanäle. 55,9 Prozent der befragten Entscheiderinnen und Entscheider wollen im kommenden Jahr vermehrt auf Online-Marketing setzen.

 

«Jede vierte Messe wird es nach der Krise nicht mehr geben»

Besonders hart trifft es die Messebranche: Rund ein Drittel (31%) derjenigen, die bisher auf Messen vertreten waren, planen im kommenden Jahr keine Messeauftritte oder -besuche mehr. Nur 15 Prozent sehen einen Messeauftritt generell noch als wichtiges Vertriebstool. Peter F. Schmid sieht sich durch die Ergebnisse bestätigt: «Meine Prognose: Jede vierte Messe wird es nach der Krise so nicht mehr geben. Schon vor dem Einsetzen der Corona-Krise gab es die Diskussion um die Zweckmässigkeit von vielen Messen weltweit. In Zeiten der Digitalisierung ist es weder zeitgemäss noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll, komplexe Güter wie Maschinen um die halbe Welt zu transportieren, um sie für eine oder zwei Wochen auf einer Leitmesse auszustellen.» Eine Alternative könnten virtuelle Messen darstellen: 19,6 Prozent der Befragten wollen die Option künftig für ihr Unternehmen nutzen.

 

Lokale und nationale Handelspartner gewinnen an Bedeutung 

Mit dem COVID-19-bedingten Shutdown werden viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre Einkaufsstrategie zu ändern. Bewährte Lieferketten brechen weg und Engpässe müssen mit neuen Partnern überwunden werden. Deshalb rücken bei einem Viertel der Befragten (24%) lokale, nationale und Anbieter aus den umliegenden europäischen Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. 9,3 Prozent vermeiden sogar aktiv die Zusammenarbeit mit Lieferanten aus den USA oder Asien.

 

Unternehmen in Deutschland von Corona weniger betroffen

Die Schweiz und Österreich scheinen deutlich mehr von der Corona-Krise beeinflusst zu werden als Deutschland. Während in Deutschland nur jeder vierte Befragte (25,3 %) von deutlichen Umsatzeinbussen berichtet, sind in der Schweiz und in Österreich ein Drittel der Unternehmen betroffen. Aber auch in der Schweiz und in Österreich trägt die Corona-Krise massgeblich zu einer Beschleunigung der Digitalisierung in den Unternehmen bei. Dieser Aussage stimmten in Deutschland 44 Prozent der Befragten zu. Wie in der Schweiz sind auch in Österreich sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent) dieser Meinung. Bewerteten 44 Prozent der deutschen Befragten die Arbeitsweise im Unternehmen mit einem «Alles wie immer», können dieser Aussage in der Schweiz lediglich 24,7 Prozent zustimmen, in Österreich sogar nur 22 Prozent.

Für die Umfrage hat YouGov im Auftrag von Visable zwischen dem 17. und 27. Juli 2020 in der Schweiz und in Österreich je 150 Entscheider von KMU befragt sowie 541 in Deutschland.

Raphael Drobi wird Head of Video Unit bei Andy Was Right

Der Video-Spezialist Raphael Drobi wechselt auf Anfang August vom Leutschenbach zum Content Newsroom an die Pfingstweidstrasse. Der 26-Jährige übernimmt die operative Leitung der Video-Creator bei Andy Was Right.

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Bewegtbild ist im digitalen Content-Mix von immer grösserer Bedeutung. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Andy Was Right Raphael Drobi als Head of Video Unit verpflichtet. Der 26-Jährige bringt Erfahrung in der Filmproduktion wie auch in der redaktionellen Berichterstattung mit und wird die Video-Creator von Andy Was Right leiten.

«Die Anforderungen an digitales Bewegtbild ändern sich in der heutigen Zeit permanent. Raphael wird uns helfen, noch näher am Kunden- und Userbedürfnis aktualitätsnahe Geschichten zu produzieren», so Linard Baer, Content Lead Andy Was Right.

Drobi machte seine Ausbildung bei der UBS, bevor er seinen Bachelor in Betriebsökonomie an der ZHAW abschloss. Danach arbeitete er für Tuna Productions und war zuletzt beim SRF TV-Wirtschaftsredaktor («Tagesschau», «10vor10», online).

Madrids umstrittene Corona-Kampagne: Einäscherung wärmer als Maske

Eine Kampagne, mit der die spanische Hauptstadt Madrid ihre Bürger zur ständigen Einhaltung der Maskenpflicht zu bewegen versucht, hat erhebliche Aufregung ausgelöst.

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Das ebenso umstrittene wie eindrucksvolle Video «Protégete, protégenos!» (Beschütze dich, beschütze uns!) zeigt am Ende eine Feuerbestattung und warnt die Maskenverweigerer: «Einäscherungsofen: 980 Grad. Es gibt Dinge, die mehr Hitze verursachen als eine Schutzmaske».

Die sei «sehr schlechter Geschmack» und «pietätlos», klagten Nutzer von sozialen Netzwerken. Einige Medien bezeichneten die Kampagne als «hart» und «brutal» – aber Teilnehmer von TV-Talkshows entgegneten, die Sensibilisierung der Menschen sei angesichts des Anstiegs der Neuinfektionen und der unverantwortlich laschen Einstellung vieler Menschen nötig.

 

In Madrid halten sich zwar nahezu alle an die auch im Freien geltende Pflicht zum Tragen von Mund- und Nasenschutz. Aber in Kneipen und Restaurants und bei abendlichen Treffen grösserer Gruppen im öffentlichen und privaten Raum ist vor allem bei Jüngeren ein zunehmend eher unvorsichtiges Verhalten zu sehen.

Viele klagen, bei Temperaturen, die in Madrid im Sommer fast täglich die 35 Grad überschreiten, sei das Tragen einer Maske im Freien Folter – vor allem dann, wenn man den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten könne. Die Antwort im Video: «Deine Wohnung im Sommer: 32 Grad. Biere mit Freunden: 30 Grad. Disko: 28 Grad. Krankenhaus: 25 Grad. Intensivstation: 22 Grad. Einäscherungsofen: 980 Grad.»

In einstigen Corona-Hotspot Spanien wurde Madrid von der Pandemie mit gut 8400 Toten so hart getroffen wie keine andere Region des Landes. Die Lage hat sich zwar deutlich entspannt, die Zahl der Neuinfektionen nimmt aber nach dem Ende des Lockdowns stetig zu – mehrheitlich bei Menschen im Alter von bis zu 40 Jahren.

Nach jüngsten amtlichen Angaben registrierte Spanien bisher insgesamt 305’000 Infektionen und rund 28’500 Todesfälle. Erst am Mittwoch setzte die Schweiz das spanische Festland auf die Liste der Risikogebiete. Bereits vorige Woche riet das Auswärtige Amt in Berlin von Reisen in die von Neuausbrüchen besonders betroffenen Regionen Katalonien, Aragonien und Navarra im Nordosten des Landes ab. (SDA)

Medienkonzern News Corp mit Umsatzeinbruch und Verlust

Der Medienkonzern News Corp hat im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen und rote Zahlen geschrieben.

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Die Erlöse sanken um 22 Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Damit schlug sich News Corp aber besser als von Analysten erwartet.

In der Coronavirus-Pandemie gingen die Werbeerlöse zurück, dafür stiegen aber die Abo-Zahlen, beim Wall Street Journal etwa um 15 Prozent. Unter dem Strich stand ein Verlust von 397 Millionen Dollar, der auf Abschreibungen in Australien und Grossbritannien sowie Restrukturierungskosten zurückgeht. Im Jahr zuvor hatte der Konzern einen Fehlbetrag von 51 Millionen Dollar ausgewiesen. (SDA)

Werbeausgaben auf Social Media steigen nach Pandemie wieder an

Socialbakers beleuchtet im Social Media Trends Report die aktuellen Trends des zweiten Quartals 2020. Zu den wesentlichen Erkenntnissen hinsichtlich Werbebudget, Cost-per-Click (CPC) und Online-Verweildauer auf Facebook zählt die Rückkehr zum Niveau vor der Covid-19-Pandemie.

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Eine massgebliche Entwicklung ist die steigende Popularität organischer Videos, die von Marken gepostet werden, um das Engagement innerhalb der Community, die sich während der Pandemie grösstenteils daheim beziehungsweise im Homeoffice befindet, zu steigern.

«Q2 war aus Marketing-Perspektive ein dynamisches Quartal. Die Werbeausgaben erholten sich und der CPC nahm wieder zu, nachdem Unternehmen in den meisten Regionen und Branchen zur Normalität zurückkehrten», sagt Yuval Ben-Itzhak, CEO von Socialbakers. «Anfang Juni verzeichneten wir einen Rückgang der Werbeausgaben, vor allem in den USA, was auf den #BlackoutTuesday zurückzuführen ist. Die Ausgaben für Werbung haben sich jedoch sehr schnell wieder normalisiert. Ende Juni kam es dann zu einem weiteren Rückgang der Werbeausgaben – höchstwahrscheinlich aufgrund des Facebook-Werbeboykotts, der auch Auswirkungen auf die Zahlen für das dritte Quartal 2020 haben könnte.»

 

Werbeausgaben steigen und nähern sich dem Niveau vor Covid-19

Die Ausgaben für Social-Media-Anzeigen sind im 2. Quartal 2020 weltweit deutlich gestiegen. Marken gaben global im zweiten Quartal 26 Prozent mehr für Werbung aus als Ende des ersten Quartals, als die Budgets noch sehr stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen waren. Jede analysierte Branche zeigte einen Anstieg der Werbeausgaben in den letzten drei Monaten. Es gab jedoch Fälle, in denen die Werbeausgaben vorübergehend zurückgingen, wahrscheinlich aufgrund der sozialen Online-Bewegungen #BlackoutTuesday und des von Bürgerrechts- und Aktivistengruppen organisierten Facebook-Werbeboykotts.

Die Auswirkungen des Facebook-Werbeboykotts trafen Nordamerika am härtesten, wo die Ausgaben in den letzten beiden Wochen des zweiten Quartals um 31,6 Prozent zurückgingen. Da der Boykott voraussichtlich bis mindestens Juli andauern wird, gehen die Werbeausgaben zu Beginn des dritten Quartals wahrscheinlich weiter zurück.

Facebook-Boykott

Cost-per-Click steigen weltweit, aber noch immer unter Vorjahres-Stand

Die Kosten pro Klick für alle Marken-Anzeigenkonten sanken während der Pandemie und erreichten im April einen Tiefstand von 0,075 US-Dollar. Bis Ende des 2. Quartals 2020 stiegen sie jedoch um 42,7 Prozent auf 0,107 US-Dollar, so die Daten von Socialbakers. Während der Anstieg eine Erholung zeigt, da die meisten Länder die anfänglichen Auswirkungen von Covid-19 überwunden haben, lag der CPC immer noch 23,6 Prozent niedriger als am Ende des zweiten Quartals 2019 (0,107 US-Dollar gegenüber 0,140 US-Dollar).

Globler CPC steigt

Online-Aktivität von Facebook-Nutzern auf Vor-Pandemie-Niveau

Die Daten von Socialbakers zeigen, dass mit der Aufhebung der Quarantäne weltweit die Online-Aktivität der Nutzer weitgehend wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückfiel. Die relativen Facebook-Interaktionen sanken im zweiten Quartal von 100 Prozent auf 50,8 Prozent, bevor sie am Ende des Quartals wieder zunahmen. Nach dem anormalen Anstieg Mitte März handelt es sich bei dem Rückgang hauptsächlich um eine Rückkehr zu normalen Werten.

 

Instagram dominiert bei Publikumsgrösse und Interaktionen

Im zweiten Quartal setzte Instagram seinen Aufwärtstrend fort, indem die Plattform ihr Publikum vergrösserte und am Ende des Quartals beinahe ihren Interaktionshöhepunkt erreichte. Die Reichweite der Profile der 50 grössten Marken von Instagram ist jetzt 31 Prozent grösser als bei Facebook. Das Engagement blieb auch auf Instagram deutlich stärker, mit 18,7x mehr Interaktionen als auf Facebook, obwohl 70,7 Prozent aller Marken-Posts auf Facebook veröffentlicht wurden.

Instagram vs Facebook

Videoinhalte wachsen und zeigen grosses Potenzial

Angesichts der Pandemie im März 2020 begannen Videoinhalte auf Social-Media-Plattformen sprunghaft zu steigen. Twitter hat – mit über 20 Prozent der Tweets von Markenseiten – den höchsten Anteil an Videoinhalten auf Social-Media-Plattformen, verglichen mit Facebook und Instagram. Bei Instagram machten Videoinhalte 17,1 Prozent aller Beiträge im zweiten Quartal 2020 aus, was einem Anstieg von 16,3 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2019 entspricht. Facebook verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 5,3 Prozent bei Videos, wobei Video-Content 18 Prozent des Inhalts auf der Plattform ausmachte. Darüber hinaus stieg die Nutzung von Facebook Live im Vergleich zum 2. Quartal 2019 um 27 Prozent und in den letzten vier Monaten um 126 Prozent. Facebook Live war im zweiten Quartal bei weitem das Engagement-stärkste Format auf der Plattform.

«Video ist eine grossartige Möglichkeit, organisches Engagement zu erhöhen, vor allem in den von der Pandemie geprägten Zeiten», sagt Socialbakers-CEO Yuval Ben-Itzhak. «Aufgrund des konstant hohen Engagements gehen wir davon aus, dass viele Marken Facebook Live und Live-Videos auch weiterhin in Q3 und Q4 nutzen werden. Die Botschaft ist klar: Marken, die nicht in Live-Video investieren, lassen ihr potenzielles Engagement links liegen.»

Facebook Live Nutzun_t um 27 Prozent

Der Report der Social-Media-Marketing-Plattform Socialbakers zeigt die aktuellen Social-Media-Trends des zweiten Quartals 2020. Näher beleuchtet werden grundlegende Trends im Online-Marketing sowie Veränderungen im Social-Media-Werbegeschäft.

Corona-Krise zeigt: Schweizer Behörden stecken bei Digitalisierung noch in den Kinderschuhen

Drei Viertel der Verwaltungsangestellten konnten während des Lockdown gar nicht oder nur teilweise von zuhause aus arbeiten. Das zeigt eine neue Umfrage von Deloitte Schweiz. Grund dafür sind eine kaum vorhandene digitale Infrastruktur und zu geringe Ausschöpfung des bestehenden Technologiepotenzials.

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Die Corona-Krise hat auch in der öffentlichen Verwaltung Schwächen und Versäumnisse der letzten Jahre klarer ans Licht gebracht. Vor allem bei der Digitalisierung haben die Behörden in der Schweiz noch viel nachzuholen. Dabei hätte die Schweiz das Potenzial, in Sachen Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung international ein Spitzenreiter zu sein. Vor allem rechtliche Rahmenbedingungen, die einer Digitalisierung im Wege stehen, und eine ungenügende technische Infrastruktur verhindern jedoch, dass die Schweizer Behörden bei der Digitalisierung weiterführende Fortschritte erzielen können.

 

Fehlende Digitalisierung macht Homeoffice für öffentliche Verwaltung schwierig

Der Anteil der Verwaltungsangestellten, die während der Corona-Krise vollständig von zu Hause aus arbeiten konnten, liegt mit durchschnittlich 25 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt aller Schweizer Beschäftigten (30 Prozent). Vergleicht man die Homeoffice-Kapazität der öffentlichen Verwaltungen mit anderen bürobasierten Industrien in der Privatwirtschaft wie beispielsweise Informations- und Kommunikationstechnologie (65%) oder dem Finanz- und Versicherungswesen (50%), zeigt sich sogar noch eine grössere Diskrepanz. Bei der Bundesverwaltung waren es beispielsweise gut ein Drittel (33%) der Angestellten, die problemlos von zu Hause aus arbeiten könnten. Bei Kantonen (27%) und Gemeinden (15%) waren es weit weniger.

«Der allgemeine Trend zu mehr Homeoffice hat sich in der Privatwirtschaft mit der Einführung von flexiblen Arbeitsplatzmodellen schon über die letzten Jahre hinweg verstärkt», erklärt Philipp Roth, Leiter Öffentlicher Sektor bei Deloitte Schweiz. «Bei den Behörden und der öffentlichen Verwaltung scheint dieser Trend jedoch noch nicht richtig angekommen zu sein.»

 

Technische Voraussetzungen und Knowhow für virtuelles Arbeiten fehlen

Flexibles und effizientes Arbeiten im Homeoffice setzt die richtigen Ressourcen und Technologien voraus. Nur 29 Prozent der befragten Verwaltungsangestellten konnten sofort ohne technische Hindernisse virtuell von zu Hause aus arbeiten. Fast drei Viertel (71%) kämpften mit Frustration, weil sie auf technische Aufrüstung mehrere Tage oder gar Wochen warten mussten oder diese gar nie erhielten.

«In der öffentlichen Verwaltungen gäbe es schon heute die Möglichkeit, vermehrt virtuell von zu Hause aus zu arbeiten», erklärt Roth. «Die Behörden sollten das Potenzial der existierenden Geräte und Anwendungen, die das virtuelle Arbeiten ermöglichen, besser ausschöpfen».

«Allerdings darf die schnelle Einführung von einfachen Tools und Plattformen für die virtuelle Zusammenarbeit und den digitalen Austausch nicht auf Kosten der Datensicherheit und des Datenschutzes gehen», sagt Roth. «Auch hier gibt es heute Lösungen, die es auch den öffentlichen Behörden ermöglichen, flexible Arbeitsplatzmodelle zu gestalten», meint Roth. Die Verwaltungsangestellten müssen sich jedoch auch weiterbilden. «Im Zeitalter des digitalen Wandels ist die Schulung der Mitarbeitenden und Führungskräfte besonders wichtig. Erst wenn die Verwaltungsangestellten sich mit den bereits bestehenden Technologien auskennen, kann eine sinnvolle digitale Erneuerung weiter vorangetrieben werden», so Roth.

 

Zustimmung für mehr digitale Dienste nimmt durch Corona-Krise zu

Die Umfrage zeigt auch, dass die Corona-Krise das Verhältnis vieler Bürgerinnen und Bürger zu digitalen Diensten verändert hat. Ein knappes Drittel (31%) der Bevölkerung hat aufgrund der Corona-Krise ihre Meinung gegenüber digitalen Diensten positiv geändert. Weniger als jeder Zehnte (9%) sieht neue digitale Dienste negativ. Bei den übrigen hat die Pandemie keine Veränderung ausgelöst.

«Studien haben gezeigt, dass schon vor der Pandemie eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung bereit für mehr elektronische Dienstleistungen von Bund, Kantonen und Gemeinden war», erklärt Rolf Brügger, Director for Government & Public Services bei Deloitte Schweiz. «Die aktuelle Krise hat dieses Bedürfnis nochmals vergrössert. Nimmt man das Beispiel der 1,9 Millionen Arbeitnehmenden, die sich für Kurzarbeitsentschädigung registrieren mussten, sieht man, wie viele dieser Dienstleistungen nicht genügend digitalisiert sind. In den Registrierungsprozessen verbargen sich mehrere sogenannte Medienbrüche. Antragsteller konnten deshalb Formulare nicht elektronisch übermitteln, sondern mussten diese auf Papier ausdrucken und per Post an die Behörden schicken», so Brügger.

 

Mehrheit der Verwaltungsangestellten sind für mehr E-Government

Eine Mehrheit der Schweizer Verwaltungsangestellten (56%) spricht sich für mehr Digitalisierung in der Verwaltung aus. Ein relativ hoher Anteil von 39 Prozent sieht jedoch keinen zusätzlichen Bedarf für digitale Abläufe oder Dienste. «Oft liegt es an einer mangelnden IT-Infrastruktur, die es den Mitarbeitenden gar nicht erst ermöglicht, die Vorteile der Digitalisierung richtig zu nutzen und kennenzulernen», meint Brügger

 

Momentum nutzen, Hürden abbauen

Die derzeit bestehenden Digitalisierungshürden sind nach Meinung der befragten Verwaltungsangestellten die rechtlichen Rahmenbedingungen (37%), Hard- und Software (30%) sowie die physische Infrastruktur (14%). «Die Schaffung entsprechender rechtlichen Grundlagen sind wichtig – zum Beispiel bei der elektronischen Unterschrift», sagt Brügger. «Gleichzeitig hat die Corona-Krise gezeigt, dass es möglich ist, Veränderungen sehr schnell umzusetzen. Es gilt jetzt, dieses Momentum zu nutzen und nachhaltig in die Digitalisierung zu investieren.»

Schneller als gesetzliche Rahmenbedingungen umzusetzen, ist die Anschaffung von mehr Hardware und die flächendeckende Ausstattung der Mitarbeitenden mit Laptops. Das ist allerdings mit hohen Kosten verbunden. «Kurzfristig ist die Konzentration auf Prozesse und deren Vereinfachung wichtig. Dafür bedarf es keiner langjährigen Entwicklung völlig neuer IT-Systeme: neue elektronische Formulare ohne Papierausdruck und Postversand und wenige smarte neue Software-Tools könnten die Anzahl der vorhandenen Medienbrüche im Prozess erheblich reduzieren. Dafür muss man keine neue IT-Landschaft bauen, keine Hardware kaufen und keine Gesetze ändern», betont Brügger.

Im Rahmen des «Digital Government Survey» hat Deloitte Schweiz eine repräsentative Umfrage unter 1’500 Personen, darunter 500 Verwaltungsangestellte, durchgeführt, und sie zum Thema Digitalisierung und E-Government befragt.

Online-Kommunikation wird durch Corona höflicher

In der Zeit des Coronavirus hat sich die Höflichkeit der weltweiten Online-Kommunikation verbessert. Vor allem im Asien-Pazifik-Raum, in Westeuropa und in Nordamerika hat sich die Qualität der Internet-Konversationen eher verbessert als verschlechtert. Dagegen ist der Ton in Osteuropa und Südamerika rauer geworden, wie eine Umfrage von Microsoft zeigt.

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Der Umfrage zufolge gibt es eine positive Entwicklung in Westeuropa und im Asien-Pazifik-Raum – in Osteuropa wird der Ton hingegen rauer.

 

«Die Welt öffnet sich gerade wieder nach einem wahrhaft beispiellosen Ereignis im Leben der meisten Menschen. Trotzdem arbeiten und lernen viele von uns immer noch von zuhause aus und praktizieren weiterhin Social Distancing. Diese Umstände zeigen den Bedarf an sicherer, gesunder und respektvoller Interaktion, sowohl online als auch offline», heisst es von Microsoft.

Der Konzern hat die Umfrage unter 16’051 Teenagern und Erwachsenen aus den Regionen Asien-Pazifik, Zentral- und Osteuropa, Südamerika sowie Nordamerika und Westeuropa durchgeführt. Grundsätzlich ist der Grossteil der Befragten (52 Prozent) der Meinung, dass sich an der Konversation nichts verändert hat. Allerdings sehen 26 Prozent eine Verbesserung, während nur 22 Prozent eine Verschlechterung bemerkt haben wollen.

 

Westeuropa wird höflicher

In Westeuropa und Nordamerika sind 20 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Online-Kommunikation höflicher wird, nur 17 Prozent sehen sie als unhöflicher. Im Asien-Pazifik-Raum zeigen Internet-User laut 31 Prozent der Umfrageteilnehmer bessere Manieren, während nur 22 Prozent einen raueren Ton vorfinden.

Weniger optimistisch ist Osteuropa: Rund 28 Prozent der Befragten zufolge wird das Internet unhöflicher, nur 17 Prozent sehen eine positive Entwicklung. In Südamerika überwiegt die Unhöflichkeit (31 Prozent) knapp die Höflichkeit (30 Prozent). Für eine höfliche Online-Konversation am wichtigsten sind den Befragten zufolge Respekt, Sicherheit, Freiheit und Freundlichkeit. (pte)

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