Komet: Let’s talk about News

Komet hat für die Schweizer Bijouterie-Kette Christ neue Kommunikationsmassnahmen gestaltet. Die Agentur ist seit 2010 für die Gesamtkommunikation von Christ Uhren & Schmuck verantwortlich.

Im letzten Jahr hat Komet den visuellen Gesamtauftritt des Unternehmens redesigned. Neben einer frischen und eigenständigen Bildwelt wurde ein variabler Claim entwickelt, der unter dem immer wieder anders ergänzten Motto «Let’s talk about…» einladen soll, die Welt von Christ kennenzulernen.

Seit letztem Frühjahr hat die Agentur die verschiedensten Kommunikationsmassnahmen im neuen Auftritt umgesetzt, darunter der Trauringkatalog und die halbjährlich erscheinenden Kataloge. Ab sofort informieren zudem die «Specials»-Flyer regelmässig über aktuelle Angebote und Highlights. Zu weiteren Umsetzungen gehören ebenso diverse Online- und POS-Gestaltungen.

Verantwortlich bei Christ Uhren & Schmuck: Nicole Droesch (Leiterin Marketing/Kommunikation), Stefanie Huber (Kommunikationsplanerin). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Natalia Funariu (Grafik), Martina Glaus, Tamara Nöthiger (DTP), Antonia Bekiaris, Elena Posch (Text), Bettina Ammann, Miranda Bieri (Beratung). Fotografie People: Pierluigi Macor. Fotografie Produkte: Carmelo Agovino. Bildbearbeitung / Lithografie: Süsstrunk&Jericke / Denz digital.

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Zu guter Letzt: Wikipedia wehrt sich gegen Zensur

Der französische Geheimdienst hat wegen eines vermeintlich sicherheitsgefährdenden Artikels bei Wikipedia gegen das Online-Lexikon interveniert. Daraufhin wurde der Artikel in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Der Beitrag hat gemäss SDA im Internet eine weite Verbreitung gefunden. Bis heute Montag hätten Wikipedia-Nutzer Versionen des Artikels bereits in 16 verschiedenen Sprachen erstellt. Der Beitrag handelt von der militärischen Sendeanlage Pierre-sur-Haute, rund 90 Kilometer westlich von Lyon. Diese war laut SDA vom französischen Inlandsgeheimdienst DCRI kritisiert worden. Es werde dort nach Wikipedia-Angaben um die nationale Sicherheit gefürchtet.

Die Stiftung lehnte nach eigenen Angaben nicht näher begründete Forderungen nach Änderungen als Zensur ab. Die auf der Seite verwendeten Informationen seien öffentlich zugänglich.

So erfährt der Wikipedia-Nutzer etwa: «Falls französische Atomwaffen eingesetzt werden sollten, könnte der Abschussbefehl über diese Station weitergeleitet werden.» (uma)

Teaserbild: Wikipedia (Pierre-sur-Haute)

Youtube-Kanal für die Schweiz

Die Videoplattform Youtube lanciert in der nächsten Woche ein Partnerprogramm in der Schweiz. Wie die NZZ am Sonntag schreibt, zeigt der Videodienst sein Logo seit einigen Tagen für die Nutzer aus der Schweiz mit einem kleinen CH-Zusatz.

Damit würden sich die Anzeichen verdichten, dass Google hierzulande das Partnerprogramm und eine eigene Youtube-Länderseite für die Schweiz lancieren wird. Das Programm existiert bereits in 20 Ländern und erlaubt Künstlern, Kabarettisten oder Amateurfilmern, mit ihren Videos an den Werbeeinnahmen von Google zu partizipieren, so die NZZ am Sonntag weiter. Bereits jetzt produzieren eine Million «Partner» nach dem System, was bisher in der Schweiz nicht möglich war.

Der südkoreanische Rapper Psy etwa erreichte mit seinem Video «Gangnam Style» schon mehr als 1,2 Milliarden Klicks und die daneben platzierte Werbung hat gemäss NZZ schätzungsweise 8 Millionen Dollar eingebracht. Davon soll etwa die Hälfte an den Musiker geflossen sein.

Auch in der Schweiz ist das Programm für Unternehmen offenbar attraktiv. «Die Nachfrage nach Branded Channels bei Schweizer Firmen ist gross», sagt Thomas Hutter gemäss NZZ am Sonntag. Wie der Social-Media-Berater erwartet, soll es auf bezahlten Videokanälen künftig möglich sein, den Markenauftritt individuell anzupassen. Inhalte mit Werbung anzubieten ist vor allem für Musiker heikel. Denn die Rechtssituation mit der Suisa sei nicht geklärt, so Mathias Menzl, Leiter Digital bei Joiz gemäss NZZ am Sonntag: «Schweizer Künstler, die bei der Verwertungsgesellschaft angemeldet sind, dürfen ihre Clips momentan gar nicht monetisieren».

Der Start soll schon in den nächsten Tagen erfolgen. Dies hat die NZZ am Sonntag «aus zuverlässiger Quelle erfahren». Google-Sprecher Matthias Meyer sagte auf Anfrage der Sonntagspublikation, zu Gerüchten nehme das Unternehmen keine Stellung. Dafür habe der Konzern für Dienstag zu einer Orientierung nach Zürich eingeladen. Thema: «Lancierung eines beliebten Dienstes».

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Tamedia: Keine Nebentätigkeiten im PR-Bereich

Tamedia hat sein Reglement «zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit, Lauterkeit und Transparenz» überarbeitet. Im neuen Passus verbietet der Verlag den Journalisten weitgehend Tätigkeiten im PR-Bereich, wie es in der Schweiz am Sonntag heisst.

Konkret laute der Passus: «Mit der Tätigkeit von Journalisten ist es unvereinbar, Aktivitäten in der Politik oder Privatwirtschaft auszuüben, durch welche die publizistische Unabhängigkeit der Medienschaffenden tangiert wird». Schon vorher wurde Journalisten das Engagement in politischen Parteien oder der Handel mit Wertpapieren von Firmen verboten, über die sie berichten. Mit dem neuen Passus wurden die bisherige Bestimmungen ergänzt.

Damit sollen mögliche Interessenkonflikte erkannt und vermieden werden, so Christoph Zimmer der Tamedia-Unternehmenskommunikation gegenüber Schweiz am Sonntag. Der Passus gelte auch für allfällige PR-Mandate. Das neue Reglement sei bereits seit 1. Januar in Kraft. So seien alle journalistisch tätigen Mitarbeitenden bereits im Dezember 2012 gebeten worden, allfällige heikle Nebentätigkeiten zu melden und gegebenenfalls eine Ausnahmebewilligung zu beantragen.

Erst kürzlich ist der Tagesanzeiger kritisiert worden, als die Zusammenhänge des Badran-Fauxpas offengelegt wurden (Werbewoche.ch berichtete). Die Geschichte über die unerlaubt Zigaretten rauchende SP-Nationalrätin Jacqueline Badran in einem Zürcher Club wurde von einem Kolumnisten geschrieben und löste ein enormes Medienecho aus. Danach wurde bekannt, dass besagter Kolumnist bis vor kurzem als PR-Verantwortlicher des Clubs tätig war und mit der heutigen PR-Verantwortlichen liiert ist. Der Fall, heisst es gemäss Schweiz am Sonntag bei Tamedia, sei insofern speziell, als dass dieser Kolumnist als Insider des Zürcher Nachtlebens angestellt wurde und nie ein Geheimnis aus seinen Verbindungen gemacht habe. Künftig wolle der Tagesanzeiger derlei Verquickungen jedoch offenlegen.
 

Denner-Kunden drücken die Preise

Die Onlineagentur Notch Interactive hat für Denner eine soziale Plattform entwickelt, auf der Kunden die Preise mitgestalten können. Was es mit Social-discount.ch auf sich hat, erklärt CEO Peter A. van der Touw im Interview.

Nach Migipedia lässt nun auch Denner seine Kunden im sozialen Netz mitreden – beziehungsweise mitbestimmen. Möglich macht es die von der Onlineagentur Notch Interactive entwickelte Plattform Social-discount.ch. Per Klick können die Nutzer die Preise ausgewählter Produkte senken. Die Werbewoche hat sich mit Peter A. van der Touw, CEO der verantwortlichen Onlineagentur Notch Interactive, über das Webprojekt unterhalten. 

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WW: Denner lässt Kunden im Internet an den Preisen schrauben. Welche Idee steckt dahinter?
Peter A. van der Touw: Mit Social-discount.ch setzt Denner seinen Claim «Denner – Einer für alle» konsequent um. Jeder Kunde kann unmittelbar auf den Preis der Produkte Einfluss nehmen.

Wie funktioniert dies?
Auf der Plattform Social-discount.ch stehen jeweils während einer Woche drei Produkte zur Verfügung. Süssigkeiten, WC-Papier, Softdrinks, alkoholische Getränke – was auch immer. Per Klick können die Nutzer den Preis eines Artikels senken. In der darauffolgenden Woche sind die vergünstigten Produkte dann in den Denner-Filialen erhältlich.

Mit welchem Preisnachlass können Kunden rechnen?
Teilweise über 50 Prozent. Je mehr Nutzer auf ein Produkt klicken, desto günstiger wird es. Das heisst: Wenn man Freunde zum Mitmachen animiert, profitiert man zusätzlich.

Auf welche Aspekte hat Notch Interactive bei der Entwicklung der Plattform Wert gelegt?
Die Website ist «full responsive», das heisst sie funktioniert auf Smartphone, Tablet oder Desktop. Zudem ist sie möglichst einfach aufgebaut. Der Nutzer soll mit wenigen Schritten das tun können, was er will: den Preis senken. Nicht zuletzt haben wir darauf geachtet, dass der Erfolg der Plattform für Denner messbar ist. In Form von Empfehlungen, Bewertungen – oder dem effektiven Absatz des Produktes.

Können die Produkte auch gleich online bestellt werden?
Nein. Das Ziel ist, die Nutzer in die Filialen zu bringen. Falls es ein Produkt aus dem Denner Weinshop ist, kann man dieses natürlich online kaufen.

Wie wird gemessen, ob die Nutzer, die auf der Website abgestimmt haben, das Produkt anschliessend gekauft haben?
Wir messen die Beteiligung im Netz – und können anhand des Abverkaufs feststellen, wie gross das Interesse an einer Aktion war. Inwiefern nun die Kunden die Produkte gekauft haben, über die sie im Internet abgestimmt haben, ist in einer ersten Phase nicht relevant.

Wie wird die Plattform bekannt gemacht?
Die Konsumenten werden in Denners Flugblatt «DennerWoche» sowie über den Newsletter, der über 100'000 Abonnenten erreicht, informiert. Ab nächster Woche wird zudem eine Banner-Kampagne ausgerollt. Darüber hinaus setzten wir auf den viralen Effekt. Dadurch dass man die Rabatte prozentual erhöhen kann, wenn sich Freunde an der Aktion beteiligen, dürfte die Plattform sicherlich weiterempfohlen werden.

Inwiefern haben Sie sich von der Social-Media-Plattform Migipedia von Migros inspirieren lassen?
Gar nicht. Bei Migipedia bewerten die Konsumenten Produkte, kommentieren und bringen Verbesserungsvorschläge an. Sie können mitbestimmen, ob ein WC-Papier 3- oder 5-lagig sein soll. Auf Social-discount.ch geht es vor allem darum, den Preis zu senken. Migipedia ist eine längerfristige Geschichte und geht schon fast in Richtung Research. Wir dagegen haben einen kurzen Turnus: Die Abstimmung läuft eine Woche, danach kann man das Produkt kaufen – und der Fall ist damit erledigt.

Wie fügt sich das Social-Media-Projekt in Denners Internetstrategie?
Unsere Aufgabe besteht darin, den Draht zu den Kunden im virtuellen Umfeld aufzubauen und einen Dialog zu starten. Social-discount.ch läuft allerdings unabhängig von Denners Website.

Wie gross ist der Aufwand für Notch Interactive, wenn die Plattform online ist?
Der Grossteil der Arbeit fand im Vorfeld statt. Nachdem wir Denner die Idee vorgestellt hatten, musste abgeklärt werden, ob das Projekt organisatorisch und logistisch überhaupt realisierbar ist. Wie können die Preise danach in den Filialen angepasst werden? Kann sichergestellt werden, dass die Produkte in der benötigten Menge zur Verfügung stehen? Der Unterhalt der Website und der Austausch der Aktionen sind dagegen weniger aufwändig, weil eigens dafür ein CMS erstellt wurde.

Welche weiteren Ideen haben Sie für Social-discount.ch im Köcher?
Sollte die Plattform erfolgreich sein, werden wir möglicherweise weitere Optionen einführen. Jedoch können wir unsere weiteren Pläne zum jetzigen Zeitpunkt selbstverständlich noch nicht verraten.

Interview: Isabel Imper

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Verantwortlich bei Denner: Petra Gayko (Leiterin Marketingkommunikation, Gesamtverantwortung), Sabine Gassmann (Projektleiterin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter van der Touw (Gesamtverantwortung), Martin Pfeiffer (Konzeption, Producing), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), David Elmiger (Konzeption, Text), Angela Erni (Design), Vera Weber (Beratung), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Martin Bächtold (Application Programming), Matthias Meier und Jonas Huber (Frontend Programming).

Zu guter Letzt: Überwachen statt strafen

Die neue Anwendung SMCP Social Media Child Protection gibt Eltern die Möglichkeit, ein Auge auf die Aktivitäten ihrer Kinder zu werfen. Dies ohne mit ihnen befreundet zu sein.

Gleichzeitig werde aber die Privatsphäre der Kinder gewahrt, so der Entwickler. Denn die Eltern können zwar überprüfen, ob es neue Freunde oder neue Anfragen gab, ob neue Fotos von ihren Kindern zu sehen sind, sowie alle gesendeten oder empfangenen Nachrichten von Menschen, die nicht zu ihrer Freundesliste gehören. Aber der Inhalt der Nachrichten von Freunden wird nicht angezeigt. Ausserdem ermöglicht SMCP den Zugriff auf Informationen zu Anhänger auf Twitter und zu Alter und Name derjenigen Personen, mit denen ihre Kinder auf Facebook kommunizieren, aber nicht befreundet sind.

So wissen die Eltern zwar, dass ihr Kind eine neue Freundschaftsanfrage auf Facebook bekommen hat, aber nicht, was diese Person ihrem Kind per Nachricht schreibt. Eine sehr gute Taktik, die wohl eher dazu führt, dass Eltern ihre Kinder beschatten, vieles zu wissen glauben, aber trotzdem nicht wissen, was im Leben ihrer Sprösslinge wirklich abgeht.

Für Eltern, die ihre Kinder also gerne wirkungslos überwachen möchten, hat der Entwickler Freek van de Griendt die App in sechs Sprachen für Apple, Android und Google Play on iTunes zur Verfügung gestellt. (uma)

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Mediapulse: Kritik an Expertenberichten

Die Mitglieder des Verbandes Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse akzeptieren das neue Messsystem von Mediapulse nicht. 3 Plus kritisiert die von Mediapulse veröffentlichten Expertenberichte.

Die Mitglieder des Verbandes Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse stellen den Auftrag der Stiftung in Frage. Am Freitagmorgen haben die Mitglieder von Telesuisse an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung die Resultate der von Mediapulse beauftragten Audits des neuen TV-Messsystems Kantar zur Kenntnis genommen. Entgegen der Bekanntgabe des Verwaltungsrates von Mediapulse zum korrekten Funktionieren des Messesystems Kantar haben die Regional-Fernsehen einen weiterhin nicht erklärbaren, massiven Rückgang der Zuschauerzahlen feststellen müssen, so Telesuisse in einem Communiqué vom Freitag. Der Rückgang betreffe vor allem die privaten Sender, die in der Schweiz sendeten. Zudem liefere das System auf regionaler Ebene nur sehr stark schwankende Werte, welche für eine eigentliche Programmanalyse völlig ungenügend seien.

Für die Mitglieder von Telesuisse sei deshalb klar, dass das sehr teure neue Messsystem sich nicht eigne für Sender, welche in den kleinen, aber komplexen Konzessionsgebieten arbeiteten, heisst es in der Mitteilung weiter. «Die Mitgliederversammlung musste feststellen, dass die von diesem inadäquaten Messsystem veröffentlichten Zuschauerzahlen das wirtschaftliche Überleben der Regionalsender bedrohen und hat demzufolge entschieden, ihren Mitgliedern die Kündigung ihrer Verträge mit Mediapulse zu empfehlen». Zusätzlich habe sie den Vorstand beauftragt, Alternativen zum Messsystem von Mediapulse zu evaluieren. Schliesslich habe die Mitgliederversammlung ihren Vorstand gebeten, sich bei den Bundesinstanzen einzusetzen, um die Diskrepanz zwischen den vom Bakom erteilten Aufträgen an die konzessionierten Sender und den an Mediapulse erteilten Auftrag auszuräumen.

Mediapulse: Freigabe der neuen Fernsehnutzungsdaten

Auch 3 Plus kritisiert Expertenberichte

Im Konflikt um die Fernsehzuschauerforschung übt 3 Plus Senderchef Dominik Kaiser Kritik an den von Mediapulse veröffentlichten Expertenberichten. Der Überprüfungsauftrag und das Überprüfungsverfahren seien intransparent, die Experten nicht unabhängig und die beiden Expertenberichte nicht geeignet, die Korrektheit der Kantar-Messdaten zu bestätigen, so Kaiser. Statt den Fehlern auf den Grund zu gehen und das System im laufenden Betrieb und unter realen Bedingungen zu testen, habe Mediapulse in einem intransparenten Prozess versucht, die Mängel mit Hilfe von oberflächlichen, theoretischen Expertisen schön zu reden und Kritik am System zu übertünchen. Auch habe Mediapulse das eigene, vom Uvek vorgeschriebene Organisationsreglement, das seit Einführung des neuen Systems gilt, krass missachtet und weder die Medienwissenschaftliche Kommission noch den Stiftungsrat oder die User Commission eingebunden.

«Die Mediapulse-Experten haben Zahlen aus einer Mediapulse Studie (NES New Establishment Survey) mit den Zahlen im Mediapulse Panel verglichen. Ob die Zahlen aus der Mediapulse-Studie richtig erhoben wurden und diese der Realität entsprechen, haben die Mediapulse-Experten nicht überprüft. Leider sind Zahlen aus den Mediapulse-Studien nicht richtig», erläutert Kaiser. Mediapulse, der ehemalige SRG-Forschungsdienst, habe mit anderen Worten überprüfen lassen, ob die Inhalte aus Mediapulse-Studien richtig ins neue Mediapulse Panel übertragen worden seien. Kaiser: «Die Experten haben also – plakativ ausgedrückt – festgestellt, dass Mediapulse meist richtig bei sich selbst abgeschrieben hat. Ein dürftiges Ergebnis.» Die Experten hätten während der Prüfung weder die Zuschauerzahlen des neuen Systems überprüft noch habe sie das System im laufenden Betrieb getestet. Die ganze Überprüfung sei so angelegt worden, dass dabei nichts herauskommen sollte.

«Das Einhalten internationaler Standards gewährleistet keineswegs, dass die TV-Nutzungsdaten im Ergebnis tatsächlich korrekt sind», so Kaiser. Mediapulse verletzte auch die internationalen Standards («Ten Principles of GGTAM», Global Guidelines for Television Audience Measurement) kontinuierlich. Oberstes Gebot sei da absolute Transparenz und der Einbezug der Branche bei allen methodischen und technischen Details der Datenerhebung. 3 Plus bemängelt, dass nach wie vor entscheidende Informationen zum Panel, Zuordnungsregeln und Gewichtungen vorenthalten werden.

Kaiser kritisiert auch den Überprüfungsauftrag und das Überprüfungsverfahren: «Der Auftrag zur Prüfung wurde nicht offen definiert, und wir haben auch bis zur Publikation der Expertenberichte weder Zugang zu den Prüfungsergebnissen noch Antworten auf die Fragen der TV-Veranstalter erhalten.» Zudem sei eine Prüfung eines so komplexen Systems komplett in so kurzer Zeit nicht möglich, dies würden auch die Mediapulse Experten bestätigen.

Zu den Hearings zu den Expertenberichten habe man zwar einen Vertreter entsenden können, der habe aber unter Androhung einer hohen Konventionalstrafe (25‘000 Franken pro Information) auch ausdrücklich intern niemandem Bericht erstatten dürfen. «3 Plus war bisher von den Expertenberichten und den Hearings ausgeschlossen.

Auch 3 Plus hat erst heute Mittag, gleichzeitig wie die Medien, die Expertenberichte erhalten. Man habe nun, nach einer ersten kurzen Analyse der Expertenberichte festgestellt, dass:

– die Experten überhaupt keine Nutzungsdaten aus dem aktuellen System überprüft haben,
– das System nicht im laufenden Betrieb unter realen Schweizer Umständen bei grosser TV Nutzung und der sehr grossen Sendervielfalt getestet wurde.
– die Frage, ob die Vorgaben der Mediapulse Studie NES (New Establishment Survey), die im Panel umgesetzt werden sollten, wirklich mit der Schweizer Realität übereinstimmen, nicht geklärt wurde (Zum Beispiel: Wie viele IPTV Haushalte gibt es in der Schweiz wirklich? Wo 3 Plus Zugang zu den Daten hat, wie bei den Verbreitungsarten über die Geschäftsberichte der Swisscom und von Sunrise, besteht ein exklatanter Unterschied (170‘000 Haushalte) zwischen den Zahlen im NES und den von den Unternehmen in Wirklichkeit abgesetzten Geräten.)

Auch explizit nicht überprüft worden sei:

– Ob sämtliche TV-Geräte und Computer in jedem Messhaushalt mit funktionstüchtigen Messgeräten angeschlossen und gemessen werden,
– Ob die ausgewerteten Rohdaten, welche gemessen werden, im sehr komplexen Softwaresystem richtig zugeordnet werden
– Die falsche Zuordnung im Falle identischer Programme auf mehreren Sendern,
– Die fehlende oder falsche Zuordnung der Werbeblöcke,
– Die Auswirkungen der fehlenden Berücksichtigung des zentralen Kriteriums der «Ortsgrösse» (Stadt/Landverteilung der Messhaushalte die Verteilung der verschiedenen TV-Verbreitungsarten (IPTV, Kabel analog etc.) in den Messhaushalten
– Ob die Kantar-Messdaten durch eine Paralleluntersuchung bei anderen Haushalten mit einer anderen Methode (beispielsweise Befragung, Protokollierung) bestätigt werden,

Beide Expertenberichte betonen selbst den sehr limitierten Umfang der Überprüfung und weisen darauf hin, was alles nicht überprüft wurde, so 3 Plus. Auch werde betont, wie komplex der Schweizer TV Markt (viele Sender, unterschiedliche Sender mit gleichen Inhalten, etc.) sei und dass es unumgänglich ist, zusätzliche editing rules zu definieren und dass der Einsatz von zusätzlichen Technologien wie Watermarking empfohlen werde. Kaiser mahnt gemäss 3Plus-Mitteilung auch noch an, dass viele schon vor Wochen vor den Hearings gestellte Fragen der TV-Sender von den Mediapulse-Experten und von Mediapulse unbeantwortet blieben.

Superprovisorische Verfügung gegen Mediapulse wird nicht zurückgezogen

Nach wie vor ist die von 3 Plus erwirkte superprovisorische Verfügung gegen die Publikation der fehlerhaften TV-Quoten der Mediapulse Gruppe (und von Dritten) in Kraft. 3 Plus Senderchef Dominik Kaiser wolle weiter auch mit juristischen Mitteln für korrekte TV-Nutzungsdaten und für ein fehlerfreies System kämpfen, heisst es in der Mitteilung weiter. «Nach den bisher aufgetauchten groben Fehlern fordern wir von Mediapulse eine wirklich unabhängige Überprüfung aller offenen Fragen zum neuen System, und zwar fundiert von anerkannten Experten, die mit dem System und der Schweiz vertraut sind», so Kaiser. Zusätzlich sei es nun an der Zeit, dass alle bereits aufgedeckten Mängel sofort behoben werden. 3 Plus werde dazu, nach der gründlichen Analyse der Experten-Berichte anfangs nächster Woche, Mediapulse einen umfangreichen Anforderungskatalog zukommen lassen.

 

Erste SRF-Ergebnisse aus neuem Fernsehpanel – auch Tele Züri und RTS veröffentlichen Quoten

Mediapulse hat die Daten aus dem neuen Fernsehpanel freigegeben. Als erste TV-Anstalt hat SRF nun die Zuschauerquoten vom ersten Vierteljahr 2013 veröffentlicht.

Die TV-Angebote von SRF erreichten von Januar bis März 2013 einen Marktanteil von 31,1 Prozent im 24-Stunden-Schnitt und 39,1 Prozent am Hauptabend. Zu den Highlights im ersten Quartal des Jahres gehörten die Lauberhorn-Abfahrt (909‘000 Personen, 78,1 Prozent Marktanteil) und «Der Bestatter» (747‘000 Personen, 41,6 Prozent Marktanteil). Mit einem Marktanteil von 37,8 Prozent bei den 15- bis 39-Jährigen erreichte «The Voice of Switzerland» am Samstagabend insbesondere auch das junge Publikum. Dies schreibt SRF in einer Mitteilung vom Freitag.

Im Vergleich dazu sind die Zahlen vom Vorjahr beinahe gleich: 39,5 Prozent am Hauptabend und 30,1 im 24-Stunden-Schnitt.

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Die Veröffentlichung der Zahlen stelle keine Verletzung der superprovisorischen Verfügung dar, sagte Mediapulse-Sprecher Nico Gurtner auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Verfügung richte sich einzig gegen Mediapulse. Wenn die TV-Sender die Daten publizierten, dann sei das ihre eigene Entscheidung.

Zu den Zuschauerzahlen

Auch Tele Züri und RTS publizieren TV-Quoten

Nachdem SRF am Freitag trotz rechtlicher Unklarheiten die TV-Zuschauerzahlen der letzten drei Monate publiziert hat, haben auch Tele Züri und das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS ihre TV-Quoten des ersten Quartals veröffentlicht.

Bei Tele Züri sind die Zahlen besser als der Durchschnitt des Jahres 2012. Ein direkter Vergleich ist aber laut SDA wegen der Umstellung des Messsystems nicht möglich. Von Januar bis und mit März 2013 betrug der Marktanteil des Senders in der ganzen Schweiz über jeweils 24 Stunden 0,91 Prozent. Im Januar waren es 0,93, im Februar 0,83 und im März 0,98 Prozent. Der Durchschnitts-Marktanteil des ganzen Jahres 2012 lag bei 0,7 Prozent. Die Angaben von Tele Züri beziehen sich laut SDA allerdings nur auf die «werberelevante Zielgruppe» der 15- bis 49-Jährigen. Aus seinem engsten Sendegebiet, der Stadt und Agglomeration Zürich, liegen dem Sender laut Mitteilung noch keine Daten vor. Im neuen System sei kein entsprechendes Gebiet eingerichtet worden.

Auch das Westschweizer Radio- und Fernsehen RTS hat gemäss SDA seine Zuschauerzahlen des ersten Quartals 2013 bekanntgegeben. Demnach stehen die Sender in der Zuschauergunst noch etwas höher als in der gleichen Vorjahresperiode. Die Zahlen sind aber nicht direkt vergleichbar, da sich die die Messmethode geändert hat. Die Radio- und Fernsehsender RTS haben von Januar bis März 2013 im Durchschnitt während der Hauptsendezeit am Abend (18 bis 23 Uhr) einen Marktanteil von 34,8 Prozent erreicht, wie RTS-Direktor Gilles Marchand am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Über 24 Stunden betrachtet lag der Marktanteil demnach bei 29 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der nach der alten Methode bemessene Marktanteil von RTS in der Prime Time bei 33 Prozent.

In den ersten drei Monaten diesen Jahres sahen im Schnitt 318'000 Fernsehzuschauer «19:30», die Westschweizer Tagesschau, wie Marchand sagte. Das sei ein Marktanteil von 59,4 Prozent. Besonders die Politik-Sendungen im RTS-Fernsehen sind bei den Zuschauern offenbar gefragt. Die Sendung «Mise au Point» beispielsweise erreichte gemäss Marchand einen Marktanteil von durchschnittlich 46,1 Prozent, «Temps Present» kam auf 37,1 Prozent. Die Polit-Diskussionssendung «Infrarouge» kam auf 15,2 Prozent. Die Konsumentensendung «A bon entendeur» kam demnach gar auf einen Zuschaueranteil von 46,1 Prozent.

RTS-Direktor Marchand verteidigte gemäss SDA die neue Messmethode der Firma Mediapulse. Die Messungen seien feiner und genauer, sagte er. Unter anderem werde auch der Konsum der Programme auf Tablet-Computern und Smartphones berücksichtigt. Zudem werde das zeitversetzte Sehen bis 2 Uhr morgens einbezogen, sagte Marchand.

Besonders heftig kritisiert wird die neue Messmethode von Regional- und Privatsendern (Werbewoche.ch berichtete).

Eclat: «Isch do no frei?»

Die SBB hat erzählenswerte Erlebnisse rund um das Unterwegssein gesucht. Aus den rund 700 Einreichungen aus allen Winkeln der Schweiz und aus dem Ausland wurde eine Auswahl im Rahmen der SBB-Jahresberichterstattung publiziert.

In Zusammenarbeit mit der Agentur Eclat hat die SBB im November 2012 schweizweit dazu aufgerufen, Reisegeschichten aller Art einzureichen. Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SBB erzählten ihre ganz persönliche Reisegeschichte – in Form von erlebnisreichen Anekdoten, fantasievollen Kurzgeschichten, rasanten Dialogen, experimentierfreudigen Gedichten und sogar einigen Songs. Eine fünfköpfige Jury wählte in einem mehrstufigen Verfahren 31 Texte aus, die nun im Rahmen der SBB-Jahresberichterstattung 2012 in Form einer separaten Publikation veröffentlicht wurden.

Die Beiträge sind in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache und einer gar in Mundart verfasst und wurden in ihrer Originalsprache belassen.

Die Publikation «Reisegeschichten» ist hier erhältlich.

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Verantwortlich bei SBB: Jan-Hendrik Völker-Albert (Projektleitung), Oliver Schörlin (Produktion). Verantwortlich bei Eclat: Janine Widler (Projektleitung), Anna-Caroline Pflug (Konzept, Text), Lorenzo Geiger (Design). Fotografie: Fabian Unternährer.
 

Mediapulse könnte Liquiditätsengpass drohen

Der Mediapulse soll bald das Geld ausgehen. Dies hat die Handelszeitung aus mehreren unabhängigen Quellen in Erfahrung gebracht.

Immer mehr Kunden sollen wegen dem Hin und Her um die Zahlen den Geldhahn zugedreht haben, wie die Handelszeitung.ch schreibt. Dabei werde es auch für die Löhne der Mediapulse-Mitarbeiter ab Sommer knapp. Das Schweizer Fernsehen wollte sich auf Anfrage der Handelszeitung nicht zu Zahlungen an die Mediapulse äussern – «bis auf weiteres keinen Kommentar zur Mediapulse» heisst es. Die Handelszeitung wartet ausserdem seit gestern auf die Antworten zu neun Fragen betreffend der Liquidität von Mediapulse. Bis jetzt vergebens, wie es heisst.

Zudem solle sich bezüglich möglicher Haftungsklagen gegen den Mediapulse-Verwaltungsrat etwas tun. Wie die Handelszeitung vermutet, werde es höchstwahrscheinlich zu teuren Prozessen für die Mediapulse-Verantwortlichen kommen. Da die Verwaltungsräte als Vertreter von Verbänden in dem Gremium sitzen, müssten diese allenfalls persönlich haften.
 

Scholz & Friends bewirbt Serienrennwagen von Opel

Zum Start der OPC Challenge 2013 wirbt Opel mit einem temporeichen Sujet für die aktuellen Modelle seiner Sportserie. Die Abkürzung OPC steht für Opel Performance Center, dementsprechend liegt der Fokus des von Scholz & Friends Schweiz realisierten Motivs auf dem Thema «Speed».

In Szene gesetzt wurden die drei aktuellen OPC-Modelle von Fotograf Uwe Breitkopf. Verantwortlich für die Postproduktion war Katja Dalek von Mainworks.

Verantwortlich bei Opel Suisse / General Motors Suisse: Christoph Buser, Maria Cristina Rodriguez, Laura Müller. Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Marcin Baba, Sören Schröder, Wim Lanz, Lukas Frei (Kreation), Mathias Rösch, Tina Mons (Beratung), Cristina Tamargo (Art Buying).

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Facebook will Startseite von Android-Handys übernehmen

Seit Jahren halten sich hartnäckig Spekulationen über ein Facebook-Handy. Doch Gründer Mark Zuckerberg hat einen anderen Plan: Mit einer neuen Software können alle Nutzer ihr Android-Smartphone zum Facebook-Telefon machen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellte am Donnerstag eine Erweiterung für das führende Smartphone-System Android vor, die Informationen von Facebook-Freunden in den Mittelpunkt stellt. Installiert man die Facebook-Software, schiebt sich das soziale Netzwerk ganz in den Vordergrund. Gerätehersteller werden eingeladen, die Zusatz-Software mit dem Namen «Facebook Home» bereits ab Werk zu installieren. Als erstes Smartphone dieser Art wurde das neue Modell HTC First vorgestellt.

Ein Telefon mit Facebook Home präsentiert auf dem Startbildschirm gleich auf den ersten Blick Neuigkeiten aus dem Freundeskreis sowie direkten Zugang zu Facebook-Funktionen. In diesem «Cover Feed» werden Bilder und neue Einträge der Freunde bildschirmfüllend angezeigt. Der Nutzer kann direkt Bilder kommentieren oder Nachrichten von Freunden beantworten. Ausserdem tauchen Hinweise auf Nachrichten oder Internet-Anrufe aus dem Facebook-Messagingdienst am Bildschirmrand auf, auch wenn der Handynutzer sich gerade in einer anderen App bewegt. Man sieht dann ein kreisrundes Foto des Gesprächspartners ständig im Vordergrund und kann durch Antippen eine Unterhaltung starten oder fortsetzen. Diese Funktion nennt Facebook «Chat heads».

«Menschen im Mittelpunkt»

Facebook habe sich gefragt: «Wie wäre es, wenn ein Handy nicht um Apps herum aufgebaut ist, sondern Menschen in den Mittelpunkt stellt?», erläuterte Zuckerberg. «Wir entwickeln kein Telefon und kein neues Betriebssystem», betonte er. Android sei als Betriebssystem so offen, dass Facebook die zusätzlichen Funktionen einbetten konnte. In dem geschlossenen iPhone-System ginge das nur unter Einbeziehung von Apple, betonte der zuständige Chefentwickler Corey Ondrejka. Ob es dazu Kontakte zwischen Facebook und Apple gibt, sagte er nicht.

Die Facebook-Home-Software wird in den USA vom 12. April an verfügbar sein, kurz darauf auch weltweit. Sie kann ausser auf dem neuen HTC First zunächst auf fünf Geräten genutzt werden, die schon auf dem Markt sind, darunter Samsungs Galaxy S3 und Galaxy Note II sowie das Smartphone HTC One. Weitere Geräte und auch Tablet-Computer sollen mit der Zeit bei monatlichen Aktualisierungen der Software hinzukommen, sagte Ondrejka. Zunächst habe man den Kreis auf neuere Modelle beschränkt, auf denen die App garantiert gut laufe. Für die Gerätehersteller eröffnete das Unternehmen das «Facebook Home»- Programm, damit sie die Software vorinstallieren können.

Facebook hat mehr als eine Milliarde Mitglieder, immer mehr von ihnen greifen inzwischen vom Smartphone aus auf den Dienst zu. Das Online-Netzwerk richtet sein Geschäft entsprechend stärker auf die mobilen Geräte aus. «Wir denken, dass es die bisher beste Version von Facebook ist», sagte Zuckerberg. Damit zeigt sich Facebook auch überzeugt, dass es die Umsätze auf Werbung auf mobilen Geräten schnell genug steigern kann. (SDA)

 

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