Schweiz Tourismus ernennt neuen Marktleiter China

Schweiz Tourismus hat Nico Zhang zum neuen Marktleiter China ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Simon Bosshart an, der seinerseits Director Global Accounts mit Arbeitsstandort Zürich wird.

Der 37-jährige Nico Zhang wird laut Mitteilung somit als Leiter der Teams in Beijing, Hongkong und Shanghai ernannt. Er tritt die Nachfolge von Simon Bosshart an, der an den Schweiz Tourismus-Hauptsitz nach Zürich wechseln und dort als Director Global Accounts tätig sein wird. Bosshart wird daneben weiterhin die Leitung des Asien-Pazifik-Raums bei Schweiz Tourismus innehaben.

Nico Zhang verfügt über fundierte Kenntnisse des chinesischen Marktes und hat langjährige Führungserfahrung. Der gebürtige Schweizer hat in Zürich und Beijing Sinologie und Ökonomie studiert und arbeitet seit 13 Jahren für Axa Winterthur: Als Teamleiter der Abteilung Assistance Mobilität betreute er ein Team von rund 20 Personen und war zudem auch in der Kundenbetreuung im Service Center von Intertours, der Reiseversicherung von Axa Winterthur, tätig. Zhang startet im Juli seine Arbeit als Marktleiter China in Beijing.

 

Peter Schmidt Suisse verpackt Coop-Eigenmarken neu

Die im Zürcher Seefeld stationierte Branding-Agentur Peter Schmidt Suisse hat für zwei Coop-Eigenmarken aus dem Qualité & Prix-Reinigungssortiment ein neues Packaging-Design entworfen.

Die eigens geschaffenen Waschmittel- und Geschirrspülmittelmarken Qualité & Prix Maxil und Qualité & Prix Ray sollen laut Mitteilung die Präsenz von Coop am POS stärken und sind ab sofort in allen Filialen erhältlich.

Verantwortlich bei Coop: Olivier Compagnon (Category Manager HC 52), Judith Imhof (Leiterin Verpackung-Design), Sarah Dudé (Projektleiterin Verpackungs-Design). Verantwortlich bei Peter Schmidt Suisse: Ramon Spaeti (Design Director), Kathrin Roelfs (Designer), Milena Schärer (Designer), Moritz Müller (Designer).

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Rod: Pablo Koerfer wird Geschäftsführer und Partner

Der 34-jährige Pablo Koerfer wird per sofort zum Geschäftsführer von Rod ernannt und beteiligt sich neben den Gründern Regula Fecker, Oliver Fennel und David Schärer als gleichberechtigter Partner an der Agentur. Sandro Breu wird Mitglied der Geschäftsleitung.

Koerfer stiess vor eineinhalb Jahren als Leiter der Beratung zu Rod Kommunikation. «Pablo ergänzt unser Team seit seinem ersten Arbeitstag perfekt und hat sich für uns zum unentbehrlichen Partner entwickelt. Wir freuen uns enorm, dass er nun nicht nur gefühlt, sondern auch effektiv zum Partner wird», freuen sich die Gründer in einer Mitteilung.

Pablo Koerfer war vor seinem Antritt bei Rod in verschiedenen (Führungs-) Funktionen bei Agenturen wie Advico, Young & Rubicam oder Euro RSCG tätig und hat das Executive MBA in General Management an der Universität St. Gallen absolviert.

Als neues Geschäftsleitungsmitglied leitet Sandro Breu in Zukunft die Beratung bei Rod und trägt in dieser Funktion die Verantwortung für einen Grossteil der Mandate. Der Kommunikationsberater ist seit einem Jahr bei Rod tätig und ist prägend für die «unterwegs zuhause»-Kampagne für die SBB. Zuvor war er mehrere Jahre bei Agenturen wie Publicis oder Exxtra Kommunikation tätig, zuletzt als Managing Director bei Advico, Young & Rubicam.

Diese Neuerungen sollen die Agentur noch schlagkräftiger und die Kampagnen der Kunden noch effektiver machen: Regula Fecker konzentriert sich wieder vermehrt auf die Strategische Planung, Oliver Fennel auf die Kreation. David Schärer baut innerhalb der Agentur die interdisziplinäre Kompetenz «Amplification» auf – der Verbreitung von Kampagnen über Kooperationen und Partnerschaften mit Marken und Machern, welche Kampagnen über den bezahlten Raum auf allen Kanälen zu Popularität verhilft.

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By Heart für Annabelle: Das Bild der Frau

Annabelle setzt sich seit 75 Jahren mit dem vielfältigen, vielschichten Bild der Frau auseinander. By Heart hat genau dieses breite und höchst individuelle Bild zum Kern des neuen Imageauftritts der Zeitschrift gemacht.

Das Team um Creative Director Hans Siegwart hat sich dabei für eine Fotografin entschieden, die sich mit ihren Frauenporträts bereits weltweit einen Namen gemacht hat. Die Argentinierin Paola Kudacki, Gewinnerin des «Prix de la Mode» von Marie Claire als «Photographer Of The Year 2010» lebt und arbeitet heute in New York, Paris und Los Angeles und konnte nur deshalb für das Annabelle-Shooting gewonnen werden, weil sie vom Konzept fasziniert war: Es sollten starke Schweizer Frauen porträtiert werden, die ihren eigenen Weg gehen und deren Schönheit gerade in ihrer eigenwilligen, kompromisslosen Persönlichkeit liegt.

Das ist einmal die Tessinerin Carla Juri, die noch eben an der Berlinale im Rampenlicht stand, die für ihre Darstellung der Annamarie in «Dällebach Kari» zur besten Schweizer Schauspielerin des letzten Jahres gekürt wurde und nächstens bei der Verfilmung der «Feuchtgebiete» von Charlotte Roche die Hauptrolle spielen wird. Das ist weiter Sarina Arnold, die lange Zeit als Schweizer Topmodel international Karriere machte, noch vielen Schweizerinnen und Schweizern als «Buttermeitli» bekannt ist und mit ihrem einzigartigen Charme und ihrer Natürlichkeit keine Mühe hat, ihr Glück und ihren Erfolg heute abseits der Laufstege und Blitzlichter zu finden. Und das ist schliesslich Susanne Bartsch, die sich mit Entschlossenheit und einer gehörigen Portion Extravaganz eine Topposition als Producerin und Unternehmerin im New Yorker Nachtleben erarbeitet hat. Diese eigenwilligen und packenden Frauenporträts stehen in der neuen Kampagne stellvertretend für eine Zeitschrift, die ihre Relevanz aus einem Thema schöpft, das mit einer Paola Kudacki attraktiver denn je gezeigt werden kann.

Verantwortlich bei Annabelle: Daniel Schnüriger (Verlagsleiter), Sandra Gmür (Marketingleiterin), Lisa Feldmann (Chefredaktorin). Verantwortlich bei By Heart: Hans Siegwart (Creative Director), Markus Bircher (Strategie/Text), Martin Kurzbein und Nonda Coutsikos (Art Director), Natascha Breu (Realisation), Cécile Schurtenberger (Beratung), Paola Kudacki (Foto).

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Roberto Rivola: Vom Bakom ins Engadin

Per Anfang Mai wird Roberto Rivola Leiter Unternehmenskommunikation von Engadin St. Moritz. Der Kommunikationsexperte leitet seit 1998 die Unternehmenskommunikation des Bakom.

Der Tessiner Roberto Rivola wird mit seiner langjährigen Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und dem Eventbereich die Kommunikation der Tourismusorganisation nach innen und im Wirtschaftsumfeld gestalten, die Kooperationen mit Lizenzpartnern von St. Moritz vertiefen sowie im Teilpensum beziehungsweise im Mandat auch die Kommunikation der FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften 2017 betreuen.

Die Leitung des Teams Märkte-PR übernimmt Angela Rupp, seit zweieinhalb Jahren Mitarbeiterin Public Relations von Engadin St. Moritz. Das Team wird sich künftig auf die Produkte-PR in den 17 von Engadin St. Moritz bearbeiteten Märkte konzentrieren können.
 

Tamedia treibt digitale Eigenvermarktung voran

Tamedia plant die Übernahme der Aktivitäten des Premium Publisher Network PPN auf Anfang 2014. Die Mediengruppe setzt damit die Strategie der exklusiven Eigenvermarktung bei den Digitalmedien weiter um.

Voraussichtlich bis Ende 2013 bleibt das bisherige Angebot von PPN unverändert bestehen, wie es in einer Mitteilung heisst. Basis für das neue Angebot ab 2014 wird mindestens das Digitalnetzwerk von Tamedia sein, welches Plattformen wie 20 Minuten Online, die Partnersites des Newsnet in der Deutschschweiz und der Romandie, die Serviceplattformen Search.ch und Doodle.ch oder Classified-Portale wie Homegate.ch und Car4you.ch umfasst.

Tamedia erreicht mit ihrem Digital-Portfolio rund 75 Prozent der Schweizer Internetnutzer. PPN wird in der im Digitalbereich neu geschaffenen Einheit Digital Advertising & Services angesiedelt und für die Definition und Vermarktung von produktübergreifenden, digitalen Werbeangeboten verantwortlich sein. Dank der exklusiven Eigenvermarktung kann das Medienhaus seinen Werbekunden zielgruppenspezifische und kontrollierte Werbeplatzierungen sowie transparente Preise in einem hochwertigen Premium-Umfeld garantieren.

Die NZZ-Mediengruppe, Ringier und Tamedia hatten das Werbenetzwerk 2011 gemeinsam mit cXense als Technologiepartner lanciert. Die bisherigen Partner NZZ-Mediengruppe und Ringier haben entschieden, sich nicht an der Übernahme der Aktivitäten von PPN zu beteiligen, um weiterhin mit unterschiedlichen Werbenetzwerken zusammenzuarbeiten. Die drei bisherigen Partner sind jedoch übereingekommen, die Fortführung einer Zusammenarbeit im Bereich von Performance-Werbung zu prüfen.
 

Bier-Etiketten: Nach den Bräuchen die Trachten

Die im letzten Jahr mit dem Appenzeller Bier durchgeführte Etiketten-Kampagne über Appenzeller Bräuche stiess auf positives Echo. Deshalb zeigt Appenzellerland Tourismus in einer Neauflage nun Appenzeller Trachten.

Die Tracht ist für die Appenzeller Trägerinnen und -träger das schönste Kleid und gehört aufgrund der aufwändigen Herstellung in Handarbeit zu einer der schmucksten und vielgestaltigsten Trachten in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Appenzellerland wird die Tracht oft getragen – vor allem zu besonderen Anlässen: An «Stobede», beim «Öberefahre» an hohen katholischen Feiertagen, zu Familienfesten und an der Viehschau.

Diesem Brauch soll deshalb eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine neue Serie Bier-Etiketten erzählt sowohl von den verschiedenen Frauen- und Männertrachten als auch von Details der Trachten. Wie unterscheiden sich das Ausserrhoder und Innerrhoder rote «Liibli»? Erläuterungen gibt es zudem beispielsweise zu den beschlagenen Hosenträgern, über den Echthaar-Schmuck oder die «Ohreschuefe». Nebst der Beschreibung wird auf jeder Etikette hingewiesen, wo und bei welchen Gelegenheiten die jeweilige Tracht angeschaut werden kann.

Die Etiketten sind ab sofort auf den 0,5-Liter-Flaschen «Lager hell» vom Appenzeller Bier zu finden. Rund eine Million bestückte Bierflaschen sind während den nächsten Monaten in der ganzen Deutschschweiz im Handel. Monatlich werden die Sujets ausgewechselt. Im Detail sind die Trachten auch auf den Websites der beiden Tourismusorganisationen beschrieben. Sammler können ein kostenloses und vollständiges Etiketten-Set online unter Appenzell.info oder Appenzellerland.ch bestellen.

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Erdmannpeisker trinkt jetzt Michel-Fruchtsäfte

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker ist früher aufgestanden als die Konkurrenz und hat sich im Pitch um den Etat von Michel durchgesetzt. Die Schweizer Traditionsmarke, im Jahre 1929 von Louis-Edmond Michel gegründet, gehört seit 1983 zu Rivella.

Marketingverantwortliche Cornelia Marending zum Entscheid für die Bieler: «Erdmannpeisker hat uns mit einem prägnanten UAP und der Kampagnenidee begeistert. Der Konzeptansatz, der sich gut auf verschiedene Medienformate anwenden lässt und die Hochwertigkeit und Natürlichkeit von Michel unterstreicht, hat uns überzeugt.»

Geplant sind laut Mitteilung TV-Spots, Plakate, eBoards, ePanels, Online-Banner und diverse BTL-Massnahmen. Der Kampagnenstart ist für September dieses Jahres vorgesehen.

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Zu guter Letzt: Justin Bieber für 15 Dollar

Facebook testet einen neuen Weg, um das Social Media-Ungetüm finanziell zu melken. Gegen Entgelt sollen Prominente oder sonstige Unbekannte kontaktiert werden können. Diese freuen sich sicherlich bereits - zumal sie nichts vom Geld sehen.

Wie die Zukunft von Facebook aussieht, steht in den Sternen. Allzu rosig wohl eher nicht. Die Jungen finden das Netzwerk uncool, die Alten ärgern sich über fehlenden Datenschutz und ständige Neuerungen. Die Änderungen werden vollzogen, um den sozialen Riesen für die Werbewirtschaft interessanter zu machen. Man wird den Eindruck nicht los, dass der Gigant gemolken wird, solange er noch gigantisch ist. Dass es schnell gehen kann, zeigen Beispiele wie Myspace oder SchülerVZ, dessen baldige Abschaltung heute angekündigt wurde.

Das neuste Beispiel der eifrigen Monetarisierung stammt aus Grossbritannien: Dort testet Facebook die gebührenpflichtige Kontaktaufnahme mit prominenten Mitgliedern des Netzwerkes. Je mehr Fans, desto teurer die Mitteilung. Dafür landet die Nachricht nicht wie andere Nachrichten von Fremden im Ordner «Sonstige», sondern im richtigen Posteingang für Freunde. Die Regelung soll für alle User gelten, die nicht Teil der eigenen Freundesliste sind.

Laut Focus.de soll mit dieser Massnahme verhindert werden, dass die prominenten Postfächer ständig überfüllt sind und sonstiger Spam in der Welt herumgeschickt wird. Als Obergrenze sind in Amerika 15 Dollar vorgesehen – so viel würde wohl ein Mail an Justin Bieber kosten. Gemäss NZZ gibt’s die Kontaktaufnahme mit Prinz Harrys Freundin bereits für 71 Pence. Wer immer das ist – ein Schnäppchen! Interessanterweise fliesst das Geld vollumfänglich in die Taschen von Facebook. Das wird die Motivation der Promis sicherlich ins Unermessliche steigern, irgendwelche Briefe zu lesen, zumal ohnehin so gut wie kein Star das Facebook-Profil selbst verwaltet und führt. Die Vorstellung, dass Justin Bieber für 15 Dollar den eigenen Liebesbrief liest und beantwortet, wird echte Belieber eher zusätzlich anstacheln.

Das Bezahlmodell und die damit verbundene Berichterstattung wirft viele Fragen auf. Landen bezahlte Nachrichten nicht mehr in einem separaten Ordner für Fremde, dürfen sich begehrte Personen über Unmengen Fanpost im Posteingang freuen – vermischt mit den Nachrichten befreundeter Kontakte. Ausserdem wird nicht klar, ob die Regelung auch für (Fan-)Seiten gelten soll. Klar ist nur: Die Tage, in denen man bei Facebook nur mit der Abtretung sensibler Daten und etwas Aufmerksamkeit bezahlte, sind gezählt. (hae)

Teaserbild: Keystone
 

Supertext: Neue Übersetzerin und Tamedia im Portfolio

Supertext baut die französische Übersetzungsabteilung aus und verstärkt das nun 15-köpfige Team mit Corina Friedli, die von Tamedia zur Zürcher Agentur wechselt. Das Medienhaus ist neu auch Kunde.

«Ich freue mich auf die berufliche Herausforderung und auf das junge und dynamische Arbeitsumfeld», so Corina Friedli in einer Mitteilung. Friedli war zuletzt bei Newsnet tätig. Hier verantwortete sie die französische Sprachversion des Politblogs für die Online-Ausgabe des Tages-Anzeiger. Diesem Blog wird Friedli auch bei Supertext verbunden bleiben: Tamedia vertraut seit Anfang April auf den Übersetzungsdienst von Supertext.

Corina Friedli ist als Auslandschweizerin in Frankreich aufgewachsen und hat in Tours und Strassburg Angewandte Fremdsprachen und Internationale Beziehungen studiert. Nach ihrem Master-Abschluss war Friedli bei Economiesuisse in Brüssel und der Schweizerischen Botschaft in Budapest tätig, bevor sie ihre Leidenschaft für Sprachen auch beruflich vollumfänglich umsetzen konnte. Corina Friedli lebt heute in Baden – und kehrt gerne regelmässig nach Frankreich zurück.

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Youtube.ch startet in der Schweiz

Schweizer Organisationen, Medien und Künstler wie das Schweizer Fernsehen, Joiz und Beatboxer Pepouni präsentieren ihre Inhalte auf Youtube. Lokale Partner können mit dem Videoportal nun Geld verdienen.

Schweizer Internetnutzer und Videofans erwartet ein neues Youtube-Erlebnis: Auf der heute gestarteten Website Youtube.ch stehen Videos aus der Schweiz – neben Millionen von Videos aus aller Welt und zu praktisch jedem Thema – im Mittelpunkt. Videos, die in der Schweiz am häufigsten angesehen werden und solche, die dort am schnellsten an Popularität gewinnen, werden direkt auf der Homepage angezeigt. Auf der neuen lokalen Website können Schweizer Nutzer einfacher und schneller Videos aus ihrer Heimat entdecken und mit Menschen in aller Welt teilen.

Zahlreiche lokale Youtube-Partner können künftig ihre Inhalte auf Youtube bereitstellen und damit Geld verdienen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Inhalte sind überall auf der Welt rund um die Uhr und auf praktisch jedem Gerät auf Youtube abrufbar. Matt Glotzbach, Youtube Managing Director EMEA, sagt zu den Partnerschaften: «Nutzer können Inhalte des Schweizer Fernsehens mit über 30 Kanälen, Inhalte von Joiz oder auch von nutzergenerierten Kanälen wie vom Beatboxer Pepouni und viele weiteren in Zukunft auf Youtube Schweiz abrufen. Dadurch erreichen die Inhalteanbieter ein grösseres Publikum und legen den Grundstein für eine starke Präsenz auf Youtube. Darüber hinaus können Videokünstler aller Art mit ihren Videos auf Youtube Geld verdienen.»

Es ist erst acht Jahre her seit dem Start von Youtube. Heute ist auf der Plattform die grösste Online-Video-Community der Welt aktiv. Jeden Monat besuchen rund eine Milliarde Menschen weltweit die Website, um Videos zu entdecken, zu teilen, zu kommentieren und eigene Inhalte bereitzustellen. Auch Schweizer sind seit den ersten Youtube-Tagen aktive Mitglieder dieser Community, die zahllose Videos angesehen und hochgeladen hat. Mit dem Start von Youtube.ch wächst die Anzahl lokaler Versionen der globalen Plattform auf 54.

Patrick Warnking, Country Director Google Schweiz, sagt: «Der Start von Youtube in der Schweiz bietet lokalen Werbetreibenden durch innovative Video-Werbeformate neue Lösungen, ihre Produkte in einem lokalisierten Umfeld zu fördern und ihre Marke aufzubauen. Und sie können die Plattform nutzen, um mit ihren Fans beziehungsweise ihren Kunden zu interagieren und in direkten Kontakt zu treten.»
 

Neue BAG-Kampagne zum Thema Organspende

Mit einem Kurzfilm möchte das Bundesamt für Gesundheit BAG die Menschen in der Schweiz für das Thema Organspende sensibilisieren. «Die Entscheidung» soll zeigen, wie wichtig es ist, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden und dies den Angehörigen mitzuteilen.

Auf diese Weise bewahre man sie vor einer emotional schwierigen Situation und helfe mit, das Leben schwer kranker Menschen zu retten, so das BAG in einer Mitteilung. Der Film zeigt zwei Freunde mittleren Alters in einer ziemlich bedrohlichen Situation. In einem Auto über dem Abgrund fragt der eine den anderen, ob er nach einem allfälligen Sturz ins Meer seine Organe spenden würde.

Dabei zeigt sich, dass sich dieser zwar für eine Spende entschieden hat, seinen Willen aber nicht festgehalten und niemandem mitgeteilt hat. Was sehr ernst klingt, ist im Film überspitzt dargestellt und wird auf witzige Art abgehandelt. Die beiden Pechvögel sind auch in ihrer misslichen Lage nicht um Pointen verlegen. Durch diesen Ansatz soll der Film auf spielerische Art den Zugang zu Fragen öffnen, die einen ernsten Hintergrund haben und deren Beantwortung oft zu lange hinausgeschoben wird.

Zu sehen ist der Kurzfilm ab 8. April auf der Website Die-entscheidung.ch. Ausschnitte daraus werden zudem als TV-Spots ausgestrahlt. Die Sensibilisierungskampagne ist laut Mitteilung Teil der Gesamtschau «Gesundheit 2020». Eines der Ziele dieser umfassenden Strategie ist es, die Voraussetzungen für Organspenden in den Spitälern zu verbessern und die Zahl der Organspender in unserem Land schrittweise zu erhöhen, um noch mehr schwer kranken Menschen das Leben retten zu können.
 

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