Pruvar mit neuem Usability-Service

Pruvar hat einen neuen Usability-Service lanciert. Damit will das Unternehmen praxisnahe Unterstützung bei der Optimierung von Webseiten und mobilen Angeboten bieten.

Aufgrund von modular aufgebauten Tests und verifizierter User-Experience-Experten werden die Bedürfnisse der Anwender erfasst, evaluiert und optimiert. Das Resultat sei eine deutlich höhere Akzeptanz und mehr Profit durch die Website mit geringem Aufwand, so Pruvar in einer Mitteilung. Basierend auf den bewährten Usability- und Joy of Use-Tests bietet das Unternehmen nun modular aufgebaute Tests an. Die Tests – für einfache Webseiten bis hin zu komplexen Shop-Lösungen – decken Schwachstellen auf, analysieren Probleme und hinterfragen Prozesse. Ein ausführlicher Testbericht mit konkreten Empfehlungen und Screenshots stehe dem Kunden innerhalb von maximal sechs Arbeitstagen zur Verfügung.

«Die Anforderungen, die ein Besucher an eine nutzerfreundliche Website stellt, entsprechen quasi eins zu eins denen an ein klassisches Brettspiel: Die Idee muss schnell zu erfassen und nachvollziehbar sein, das Produkt muss ansprechend gestaltet sein und nicht zuletzt soll die Nutzung Spass machen», so Hermann Wellesen, Gründer von Pruvar.

Usability Service im Partnerprogramm für Agenturen

Darüber hinaus bietet das Unternehmen die Usability-Leistungen ebenfalls im Reseller-Programm an. Besonders gefragt seien die Service-Leistungen bei Agenturen, welche sich auf Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing oder Weboptimierung spezialisiert haben, so die Mitteilung weiter. Für diese bieten die Pruvar-Leistungen eine Erweiterung des eigenen Portfolios an und sollen als Türöffner zu neuen Kunden dienen.

Pruvar präsentiert an der 5. Schweizer Fachmesse für Digitalmarketing & E-Commerce vom 10./11. April 2013 in Zürich «was User wollen, wie User denken und wie eine optimale User Experience erreicht werden kann» und zeigt in einem Vortrag «Best Practices für einen profitablen Webauftritt».

 

90 Prozent der Jugendlichen surfen mehrgleisig

Über 70 Prozent der Schweizer Onlinerinnen und Onliner nutzen das Internet über zwei oder mehr Geräte, bei den Jugendlichen sind es sogar 90 Prozent. Dies zeigt die neuste Publikation der Internetstudie Net-Metrix-Base.

Die aktuelle Base-Studie weist erstmals die Anzahl der verwendeten Geräte für die Internetnutzung aus. Es ist nicht erstaunlich, dass beim momentanen Boom von Smartphones, Tablets und E-Book-Reader der Anteil der Ein-Geräte-Nutzer relativ tief ist: Lediglich 27,5 Prozent aller Onliner in der Schweiz sind immer mit ein und demselben Gerät im Internet unterwegs. Viel tiefer liegt dieser Wert bei den jüngeren Usern. Rund 93 Prozent der 14-19-Jährigen surfen mit zwei oder mehr Geräten. Bei den 20-29-Jährigen ist der Anteil der Mehrgerätenutzer ebenfalls recht hoch mit 86,2 Prozent. Die meisten Ein-Gerät-Nutzer findet man in der Gruppe der über 50-Jährigen, da verwendet jeder zweite Onliner «nur» ein Gerät für die Internetnutzung.

Etwa gleich viele Männer und Frauen über alle Altersklassen hinweg surfen im Internet über ein Gerät – sei das ein Laptop, Tablet oder Smartphone. Deutlicher unterscheiden sich die Geschlechter beim Anteil an Internetusern, die sogar drei oder mehr Geräte für die Internetnutzung verwenden: 48,2 Prozent der Männer gehören in diese Kategorie, während knapp 38,1 Prozent der Frauen mit mindestens drei Geräten im Web surfen. Der grösste Geschlechterunterschied ergibt sich jedoch aus der Tatsache, dass es nach wie vor unter der weiblichen Gesamtbevölkerung mehr Offlinerinnen gibt: der Anteil liegt hier bei knapp einem Fünftel (19,1 Prozent), bei den Männern sind es 10,3 Prozent.

Herr und Frau Schweizer nutzen das Web vor allem für E-Mails (92,5 Prozent), zur Informationsbeschaffung über Suchmaschinen (92,4 Prozent) oder fürs Infomieren über tagesaktuelle Nachrichten (75,6 Prozent). Dabei ist vor allem beim Informieren über tagesaktuelle Nachrichten ein deutlicher Unterschied festzustellen: solche Nachrichten werden von 80,4 Prozent der Männer und von 70,5 Prozent der Frauen im Web konsumiert. Die Nase leicht vorne haben die Frauen dagegen bei der Nutzung von Social Media-Angeboten. Gut 50 Prozent der Web-Userinnen sind auf Plattformen wie zum Beispiel Facebook oder Xing unterwegs, bei den Männern sind es 1,3 Prozent weniger.

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Leo Burnett: Gotthard-Töfflifahrt für Ticino Turismo

Mit einer Kampagne will Ticino Turismo die Deutschschweizer darauf aufmerksam machen, dass die Sonnenstube der Schweiz ganz schnell erreichbar ist. Wie lange und mühsam die Reise sein kann, zeigt Leo Burnett und Regisseur Michael Steiner im Film «Töfflibuebe».

2016 werden die ersten Züge durch den Gotthard-Basistunnel verkehren und damit das Tessin und die Deutschschweiz einander noch näher bringen. Bereits jetzt will sich die Sonnenstube den Deutschschweizern als naheliegende Destination positionieren und sie dazu bewegen, vermehrt Ausflüge ins Tessin zu machen. Und so startet Ticino Turismo eine TV-Kampagne, die ausschliesslich in der Deutschschweiz gezeigt wird, dem wichtigsten Markt. Klar: Schliesslich ist das Tessin für Deutschschweizer schnell und einfach erreichbar. So kann man per Auto oder Zug schon nach rund zwei Stunden Fahrt den Süden geniessen.

Bei der Erarbeitung der Kampagne hat sich Leo Burnett Schweiz von den Ausflügen ins Tessin als Jugendliche inspirieren lassen. Mit dem Töffli über den Gotthard ins Tessin, das war – und ist oft auch heute noch – die erste Tour, die man als Jugendlicher unternahm. Doch ist diese abenteuerliche Fahrt oft länger als man denkt. Im von Regisseur Michael Steiner gedrehten TV-Spot werden entsprechend drei junge Deutschschweizer Buben gezeigt, die mit ihren Töfflis über den Gotthard in Richtung Tessin fahren. Doch ihre Fahrt wird zur Odysee: Ein Töfflimotor macht schlapp, ein zweites Töffli fällt später ebenfalls aus. Und als sie zu dritt auf dem einzig verbleibenden Töffli fahren, werden sie von einem Polizisten gestoppt und müssen zu Fuss weiter. Irgendeinmal kommen die drei dann trotzdem erschöpft an ihrem Ziel im Tessin an. Und der Einblender macht klar, dass es mit dem Auto oder Zug halt doch einfacher ist: «Eigentlich in nur zwei Stunden erreichbar – Ticino.»

Verantwortlich bei Ticino Turismo: Elia Frapolli (Tourismus-Direktor), Alessia Alberti-Bernasconi (Verantwortliche Product Management), Claudia Zuffi (Product Manager), Manuela Nicoletti (Country Manager Switzerland), Omar Gisler (Media Relations Manager). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Peter Brönnimann (Executive Creative Director), Reto Clement (Art Director), Peter Brönnimann, Simon Smit (Text), Rebecca Krausse, Sylvia Kohler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying). Regie: Michael Steiner. Produktion: Onfilm, Zürich. Producer: Michèle Seligmann.
 

Schweizer Gemüse erhält eigenen WebTV-Channel

Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) lanciert einen eigenen WebTV-Channel auf dem Portal InternetTV.ch. Auf Gemuesetv.ch werden in regelmässigen Abständen Videos rund um das Schweizer Gemüse veröffentlicht.

Die Inhalte richten sich nach saisonalen Trends und bestehen aus Hintergrundbeiträgen über die Gemüseproduktion, Rezepten und Reportagen. Mit diesem Angebot möchte der VSGP verstärkt auf das bewegte Bild als weiteren Kommunikationskanal setzen. Dadurch sollen laut Mitteilung Themen zu Schweizer Gemüse noch effizienter und emotionaler vermittelt werden können. In den aktuellen zwei Videos gibt die junge Köchin Julia Zumbühl Informationen und einfache Rezepte zu Schweizer Rüebli und Schweizer Erbsen. Rechtzeitig zum Saisonstart wird dann Ende April ein Beitrag zu Spargeln veröffentlicht, in welchem der Zuschauer lernt, wie man Spargeln richtig schält und kocht.

Der WebTV-Channel soll sukzessive auch in französischer Sprache angeboten werden. Das Rüebli-Video ist bereits mit französischer Untertitelung verfügbar. Auch wird künftig der WebTV-Channel Télélégume.ch für die französisch sprechende Schweiz beworben. «Mit GemüseTV.ch möchten wir alle Gemüseliebhaber ansprechen und auch jüngere Konsumenten animieren, Schweizer Gemüse zu essen», erklärt Moana Werschler vom Verband Schweizer Gemüseproduzenten. «In unseren Videos zeigen wir, dass Kochen mit frischem Schweizer Gemüse ganz einfach ist und worauf man bei der Lagerung und Verarbeitung achten muss. Ausserdem räumen wir mit Vorurteilen gegenüber Gemüse auf.»

«Gemüsetv.ch integriert sich optimal in unser WebTV-Channel-Portal und wird von den bestehenden WebTV-Channels wie etwa BuureTV.ch des Schweizerischen Bauernverbandes oder dem Olma-Channel bezüglich Klickzahlen profitieren», ergänzt Marco Demont, CEO von InternetTV.ch-Herausgeber Ipmedia.

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Komet: Rule-Breaking für mehr Erfolg

Die Agentur Komet präsentiert einen neuen Geschäftszweig: Komet Business Development. Das Departement soll Kunden zu nachhaltigen Geschäftsmodellen verhelfen.

Wer sein Geschäftsmodell in sich verändernden Märkten längere Zeit nicht in Frage stellt oder selbst angreift, muss zusehen, wie andere es tun. «Breaking Rules – mit Andersdenken zum Erfolg» ist der Leitsatz von Komets neuem Geschäftszweig Komet Business Development. Dieser bietet Kunden bei der Entwicklung und dem Ausbau erfolgreicher Geschäftsmodelle professionelle Unterstützung, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Komet Business Development wird von Kurt Schori geleitet, der als Unternehmer, Wirtschaftsautor und Hochschulprofessor auf langjährige Erfahrung im Bereich Innovationsmanagement zurückschaut. Gemeinsam mit dem Betriebswirtschafter Bernhard Stettler steht er Kunden mit strategischer Unterstützung und innovativen Methoden zur Seite und berät sie zu neuen Wegen und neue Regeln für ihr Business-Modell, ihren Absatz und ihr Angebot.

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Schweizer glauben an das kostenlose Internet für alle

Unter der Marke «OMG Trend Talk» lanciert die Omnicom Media Group eine Vortragsreihe, die vergangene Woche zum ersten Mal stattfand. Auf Basis der Studie «Mediamap 2015-2020» wurden Schweizer Medientrends aufgezeigt und diskutiert.

Warum konnte Facebook so explosionsartig wachsen? Wann kommt das kostenlose Internet für alle? Welche Medien werden in der Zukunft konsumiert? Sind Sie ein Digital Forerunner oder doch ein Mainstream Entertainist? Wie nehmen Mediennutzer die branchenüblichen Mediagattungen wahr? Fragen wie diese wurden beim ersten «OMG Trend Talk» mithilfe der agentureigenen Studie «Mediamap 2015-2020» beantwortet und zwischen Kunden und Agenturmitarbeitern diskutiert. In den Schweizer Kontext wurde die Zukunftsstudie durch die Befragung von 400 Konsumenten und Konsumentinnen gestellt, welche laut Mitteilung eigens für die Studie im Vorfeld durchgeführt wurde.

Kostenloses Internet und aussterbende Printmedien

So ist der grösste Teil der Bevölkerung als «Mainstream Entertainist» einzustufen – Medien werden zur Unterhaltung konsumiert. Nur die wenigsten sind «Digital Forerunner», welche neuste Kommunikationstrends sofort ausnehmen und entsprechend Technologien vor allen anderen nutzen. Und dennoch befasst sich ein Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer mit den aktuellen Themen der Kommunikationsbranche: 85 Prozent wünschen sich kostenloses Internet für die gesamte Bevölkerung, 70 Prozent glauben, dass dieses Szenario eintreten wird. Lediglich 19 Prozent wünschen sich den Wegfall der gedruckten Tageszeitung, jedoch glauben 40 Prozent, dass dies noch vor 2020 der Fall sein wird. Zudem haben die Mediennutzer der Kommunikationsbranche ein flexibles Denken voraus: Der Medienkonsument denkt Gattungsunabhängig, für ihn ist die Kategorisierung in Content (Bewegtbild, Audio, Bild/Text) plausibler.

Zwei Zukunftsszenarien

Insgesamt wird der Medienkonsum wachsen. Jedoch wirken Entwicklungen in der Media-Landschaft angesichts der beschleunigten Fragmentierung von Medien völlig unberechenbar. Gefragt sind deshalb erlässliche Prognosen, wie Markenwerbung auf den unterschiedlichsten Touchpoints künftig gelingen kann. Die «OMD Media Map» gibt – ähnlich einem Navigationssystem – klare Anhaltspunkte und belastbare Zukunftsprognosen. Unternehmen erfahren hier, welche Trends die Medienlandschaft, die Allokation der Werbeträger und den werblichen Dialog mit den Konsumenten heute und in den nächsten Jahren bestimmen werden. Die Zukunftsstudie stützt sich bei ihren belastbaren Prognosen auf einen Multimethodenansatz aus Experteninterviews, Trendmonitoring und Konsumentenbefragung. Dabei nutzen die OMD-Forscher für ihren realistischen Zukunftsblick zwei Szenarien, die eine mögliche mediale und werbewirtschaftliche Entwicklung begrenzen:

Das konservative Szenario geht davon aus, dass Trends, die bereits bisher zu beobachten waren, kontinuierlich fortgeschrieben werden. Das bedeutet: Die Mehrheit der Konsumenten nutzt weiterhin primär die etablierten Schlüsselmedien und adaptiert neue Kanäle nur langsam. Digitale Technologien entwickeln sich weiter, allerdings mit einem Wachstum, das die Menschen nicht überfordert. Das Szenario beschreibt eine «geglättete» Fortschreibung der bisher erkennbaren Entwicklungen.

Das digital-progressive Szenario beschreibt eine Zukunft, in der digitale Kanäle in der Mediennutzung der Konsumenten einen zentralen Raum einnehmen. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends wie zunehmende Mobilität und Flexibilität sorgen dafür, dass die technischen Innovationszyklen immer kürzer getaktet sind. Der Zugang zu Medieninhalten über das Internet, über mobile Endgeräte oder über erweiterte Optionen der vernetzten Smart-TV-Geräte ist für die Nutzer im Wesentlichen kostenlos. Digitale Medien und Kommunikationsformen ersetzen die klassischen, da sie Kosten- und Servicevorteil bieten. Das Szenario beinhaltet sich selbst verstärkende Effekte, die den Wandel weiter beschleunigen.

Einen kostenlosen Abstract der Studie «Media Map 2015-2020» (ohne Schweizer Kontext) kann hier angefordert werden.

 

Komet: Willkommen im Shoggyland

Zu Ostern wurde das Einkaufscenter Shoppyland zum «Shoggyland». Komet hat den visuellen Auftritt der Aktion gestaltet und umgesetzt.

Diverse Aktionen zum Thema Schokolade versüssten den Besucherinnen und Besuchern das Fest des Hasen, wie es in einer Mitteilung heisst. Schokoladengiessen, eine Ausstellung von Chocolat Frey und ein grosser Schokoladenbrunnen waren Bestandteile des Shoppyland-Osterprogramms. Das Visual von Komet kam auf Plakaten, Inseraten und diversen POS-Massnahmen zur Anwendung.

Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Joël Weber (Junior AD), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Emma Isolini (Beratung).

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Generationenwechsel bei Peter Bütikofer & Company

Peter Bütikofer, Gründer und Geschäftsführer von Peter Bütikofer & Company, hat per 1. April 2013 die Aktienmehrheit und die operative Führung an Bernhard Schmid übertragen. Bütikofer wird weiterhin als Berater und VR-Präsident für die Agentur tätig sein.

Bernhard Schmid studierte Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Zürich und Management an der Universität St. Gallen, wie es in einer Mitteilung heisst. Vor seinem Eintritt in Peter Bütikofer & Company 2006 war der 38-Jährige für Credit Suisse und Osec Business Network Switzerland in der Kommunikation und im Marketing tätig. 2011 und 2012 führte er als Präsident die Gesellschaft der Investor Relations Agenturen der Schweiz. Seit 2009 ist er Partner und Mitglied der Geschäftsleitung von Peter Bütikofer & Company.

Peter Bütikofer & Company ist in der Schweiz und Deutschland mit Schwergewicht Investor Relations, Unternehmenskommunikation, Issue Management und Standortmarketing tätig.

Saatchi & Saatchi: Wow für Seat

Seat senkt die Listenpreise für alle Automodelle dauerhaft. Saatchi & Saatchi hat mit Seat-Botschafter Anatole Taubman eine nationale Schweizer Kampagne dafür entwickelt und bringt staunende Zuschauer ins Fernsehen.

Taubman, der schon in zahlreichen internationalen Filmproduktionen wie «007 – Quantum of Solace» oder «Säulen der Erde» mitgespielt hat, sah man jüngst auch wieder vermehrt in deutschen Produktionen wie Operation Zucker oder Tatort. In der aktuellen Werbekampagne zeigt der Schweizer Filmstar die Freude über die Listenpreissenkung in unterschiedlichen Facetten. Dabei schlüpft er in die Rolle eines Pizzaiolos, Geschäftsmannes, Bauerns, Bauarbeiters, Musikers oder einer Lady – ein illustrer Querschnitt durch die Schweizer Bevölkerung. Regie führte nun schon zum zweiten Mal für einen Seat-Film mit Anatole Taubman der Deutsche Regisseur Mike Marzuk, unter anderem bekannt vom aktuellen Kinofilm «Fünf Freunde».

Als interaktives Highlight lädt die Kampagne alle ein, selber ins Fernsehen zu kommen. Seat sucht Schweizerinnen und Schweizer, die sich ebenso freuen und das in einem TV-Spot zeigen wollen. Laden mindestens 365 Begeisterte ihren Wow!-Freudenschrei auf Seat.ch/wow als Filmclip hoch, zeigt Seat die zwölf besten Filmclips einmalig im Fernsehen. Juror ist Wow!-Experte Anatole Taubman.

Zum Auftakt erschienen am 31. März ganzseitige Anzeigen in der Sonntagspresse, sowie Online Branding Days am 1. April. Zudem wird die Kampagne in Social Media begleitet. Der Film wird im Fernsehen ab dem 5. April zu sehen. Selbstverständlich wird Anatole Taubman auch beim Händler auf dem POS-Material verkaufen helfen.

Verantwortlich bei Seat: Peter Schmid (Markenchef), Andreas Huwyler (Marketingleiter), Gregory Panizzutti (Werbeleiter), Anja Fässler (Online Managerin). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Pascal Schaub (Managing & Strategy Director), Felix Freese, Frédéric Nogier (Kreation), Leonie Kelly, Stephanie Weber, Maria Colon (Beratung), Stella Feurer (Grafik), René Berzia (DTP Produktion), Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung), Mediahirsch: Temo Sayin (Online), Shining Pictures: Stefan Bircher (Produzent), Mike Marzuk (Regie), Bernhard Jasper (Kamera).
 

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Feinheit vermittelt mit Game die Verkehrsregeln

Mit dem kostenlosen Mobile-Game «Meet the Street» hilft die Zürcher Agentur Feinheit dem Fachverband Fussverkehr Schweiz, die Sicherheit für Fussgänger im Strassenverkehr zu fördern.

Wer zu Fuss unterwegs ist, hat keine schützende Karosserie um sich. Jeder vierte Verkehrstote ist heute ein Fussgänger. Um die Sicherheit auf der Strasse zu erhöhen, startet der Fachverband Fussverkehr Schweiz am 4. April 2013 eine Kampagne, die auf «Gamification» setzt und sich gezielt an Jugendliche richtet. Dahinter steckt die Idee, die Mechanik von Spielen gezielt für Sensibilisierungskampagnen zu nutzen. Das kostenlose Spiel «Meet the Street» für iPhone und iPad vermittelt auf spielerische Art die wichtigsten Verkehrsregeln. Mit der simultanen Kontrolle von rasenden Polizeiautos und schlurfenden Teenies mit Kopfhörer verbindet das Spiel auf realistische Weise die Perspektive von Fussgängern und Fahrzeuglenkern.

Fussverkehr Schweiz ist laut Mitteilung überzeugt, dass sich viele der jährlich 2'500 Fussgänger-Unfälle vermeiden lassen. Der Fachverband, der sich seit über 30 Jahren für die Verkehrssicherheit auf der Strasse einsetzt, startet eine Handy-Kampagne, die vom Fonds für Verkehrssicherheit unterstützt wird und sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Als Risikogruppe sind sie überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt und mit konventionellen Verkehrssicherheits-Kampagnen schwer zu erreichen.

Im Gegensatz zum beliebten Computerspiel «Grand Theft Auto» gibt es bei «Meet the Street» keine Punkte, wenn Fussgänger rücksichtslos überfahren werden. Das Game belohnt, wenn Zusammenstösse vermieden und Fussgänger sicher ans Ziel gelangen. Aus der Vogelperspektive schlüpft der Spieler gleichzeitig in die Rolle von Passanten und Fahrzeuglenkern. In Echtzeit muss entschieden werden, wer im Verkehrsgetümmel Vortritt hat. Die Reise führt von ruhigen Landstrassen in Kleinstädte und endet im Chaos der Metropole. Im Spiel müssen Bremswege von Traktoren, Lastwagen oder Trams wie auch das Verhalten von Fussgängern realistisch eingeschätzt werden.
 

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Zu guter Letzt: Einmal Shitstorm bitte

Als wäre es nicht schlimm genug, dass wir uns zu einer nervtötenden Shitstorm-Gesellschaft entwickelt haben, bietet nun eine renommierte Agentur Empörungswellen auf Knopfdruck an. Der Ferrari unter den Shitstorms kostet 200'000 Euro.

Internet-Phänomene langweilen seit geraumer Zeit. Online ausgelöste Massenbewegungen waren vielleicht in den Nullerjahren faszinierend, aber wer interessiert sich heute ernsthaft dafür, ob gerade Planking, Owling, Lolcats, Harlem Shake, Gangnam Style oder eine mürrische Katze der anonymen Weltgesellschaft zu einem kurzzeitigen Wir-Gefühl verhilft?

Das mühsamste Mitglied der Phänomen-Familie ist jedoch der Shitstorm. Nicht weil es verwerflich wäre, die Welt verbessern zu wollen. Aber verkommt das Ganze zu einem globalen, vom heimischen Sofa aus betriebenen Volkssport für jedermann, gehen Relevanz und Faszination flöten. Heute wird alles und jeder geshitstormt. Völlig zu Recht forderte Michèle Binswanger kürzlich «Hört auf mit euren Shitstorms» und bezog sich auf eine Sexismus-Empörungskultur, die so laut schreit, dass man sie nicht mehr hört (oder hören mag). Handeln bedeute «mit Menschen interagieren und nicht, vom Bürostuhl aus anonyme Hassbotschaften in die Welt zu senden.»

Es scheint, als gehe die kollektiv gebündelte Wut langsam, aber sicher allen auf die Nerven. Aber bitte jetzt keinen Shitstorm gegen die Shitstorms starten! Die meisten Empörungswellen sind ohnehin weniger nachhaltig als eine brandgerodete Soja-Plantage. Gestern wollte das Wutvolk Frau Badran auf den Mond schiessen, heute weiss es nicht mal mehr genau, worüber es sich aufgeregt hat, beziehungsweise was an der Geschichte wirklich dran war.

Nichtsdestotrotz vermeldete heute Heise.de, die Guerrilla-Marketing-Agentur Cavemen biete  Shitstorms ab Stange an. Kein Aprilscherz, wie deren Geschäftsführer gegenüber dem Portal zu Protokoll gab. Das Angebot reicht von 100 negativen Facebook-Kommentaren und 150 Likes (4'999 Euro) bis hin zum Deluxe-Shitstorm für knapp 200‘000 Euro (15‘000 empörte Kommentare in deutscher Sprache). Allerdings werden nur Aufträge angenommen, die den «moralischen Richtlinien» der Agentur entsprechen, verrät die Cavemen-Website («Ein Vorfall darf nie aus der Luft gegriffen sein»).

Wer einen Shitstorm neutralisieren oder sich selbst etwas Gutes tun möchte, bucht einen Candystorm. Gleiches Preismodell, gegenteilige Wirkung. Wie ernst das Ganze gemeint ist, bleibt unklar. Guerilla-Marketing in eigener Sache? Falls nicht, wäre dieses kalkulierte Image-Bashing beinahe ein Grund, wieder einmal so richtig empört zu sein.

Thomas Häusermann

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Bild: Screenshot Caveman-werbeagentur.de
 

SRG: Tanja Hackenbruch neue Medienreferentin

Am 1. Oktober 2013 übernimmt Tanja Hackenbruch die Stelle der Medienreferentin innerhalb der Generaldirektion der SRG in Bern. Sie folgt auf Markus Jedele, der in den Ruhestand tritt.

Die 36-Jährige studierte Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Linguistik an der Universität Bern, wie es einer Mitteilung heisst. Sie promovierte in Medienwissenschaft mit Schwerpunkt elektronische Medien und untersuchte deren Nutzungsarten und Einfluss auf die Gesellschaft.

Nach ersten Erfahrungen als Redaktorin beim damaligen Radio DRS startete Tanja Hackenbruch ihre Karriere in der Medienforschung bei der SRG im Forschungsdienst. Sie zeichnete unter anderem für die Anfänge der elektronischen Internetforschung verantwortlich.

Seit 2005 ist Tanja Hackenbruch im internationalen Marketing- und Methodenbereich von GfK Telecontrol tätig. Seit Mitte 2012 führt sie bei GfK Audience Measurement als Director of Global Business Development TV ein mehrheitlich internationales Team, das im Bereich der TV-Nutzungsmessung weltweit neue Projekte akquiriert.

Als Medienreferentin wird sie die Forschungs- und Messungsaktivitäten in und um die SRG koordinieren und begleiten sowie Generaldirektion und Geschäftsleitung der SRG in Fragen der quantitativen und qualitativen Nutzungsmessung beraten. Tanja Hackenbruch ist Mutter zweier Kinder und lebt in Bern.

Bild: Kommunikationsforschung.uni-hohenheim.de
 

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