Drei Partner verlängern mit Swiss Olympic

Swiss Olympic hat im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele die Unterstützung von drei bewährten Partnern verlängert: Swisscom, Keystone und Sigvaris werden Swiss Olympic weiterhin als Partner unterstützen.

Swisscom ist langjähriger Partner von Swiss Olympic und verlängert den Vertrag als «Official Partner» um weitere vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen von Rio 2016. Mitglieder der Schweizer Olympiadelegationen werden eigene Konditionen bei Mobile-Gesprächen und Datenübertragungen während den Olympischen Spielen angeboten.

Ebenfalls für vier Jahre bis 2016 verlängert Keystone als «Supplier» den Vertrag. Keystone unterstützt Swiss Olympic beim Bezug von Sportbildern. Dazu gehört insbesondere auch die Auftragsfotografie. Unterstützung erhält das Swiss Olympic Team weiterhin und bis 2014 auch von Sigvaris. Der Hersteller von Kompressionstextilien beliefert auch das Swiss Olympic Team in Sotschi 2014 mit Kompressions- und Recoverystrümpfen.

Alle Swiss Olympic-Partner im Überblick
 

Mediapulse: 3Plus korrigiert «Falschmeldung»

Die superprovisorische Verfügung gegen Mediapulse ist offenbar doch nicht aufgehoben worden. 3Plus hat eine entsprechende «Falschmeldung» korrigiert.

Am 27. März 2013 wurde gerichtlich verfügt, dass Mediapulse superprovisorisch verboten wird, die ab 1. Januar 2013 mittels eines neuen Systems der Firma Kantar Media in der Schweiz erhobenen Fernsehnutzungsdaten, insbesondere die Einschaltquoten und Marktanteile, zu veröffentlichen, so 3Plus. In der gestern von Mediapulse publizierten Medienmitteilung sei fälschlicherweise geschrieben worden, dass eine von 3Plus gegen Mediapulse erwirkte superprovisorische Verfügung aufgehoben worden ist (Werbewoche.ch berichtete). Dabei habe das Gericht auf Antrag von 3Plus wörtlich verfügt: «Davon ausgenommen ist die Lieferung von Fernsehnutzungsdaten an Fernsehprogrammveranstalter und ihre Vermarktungsagenturen, die seit 1. Januar 2013 bereits Fernsehnutzungsdaten unter Geheimhaltungspflicht erhalten hatten.»

Am 28. März stellte Mediapulse trotzdem die Datenlieferung an Programmveranstalter und Ihre Vermarktungsagenturen ein. Am 29. März, einen Tag später, bestätigte 3Plus gegenüber Mediapulse, dass mit dem Begriff der Geheimhaltungspflicht der Kreis derjenigen Unternehmen, die seit 1. Januar 2013 Fernsehnutzungsdaten bezogen haben, nicht weiter eingeschränkt werde. Auch das zuständige Gericht bestätigte am 3. April wörtlich: «Nach Ansicht des Gerichts ergibt sich aus dem Wortlaut eindeutig, dass diejenigen TV-Sender und ihre Vermarkter, welche die Fernsehnutzungsdaten seit dem 1. Januar 2013 erhalten haben, auch nach dem Erlass der superprovisorischen Verfügung weiterhin mit Fernsehnutzungsdaten beliefert werden dürfen.»

Ein Nichtausliefern der Daten an die seit dem 1. Januar 2013 belieferten TV-Sender und ihre Vermarkter habe man nie verlangt und vom Gericht auch nie verfügt worden, schreibt 3Plus weiter. Auch Mediapulse selbst habe vor dem 27. März 2013 in den Medien, zum Beispiel im Kleinreport vom 22. März 2013, verlauten lassen, dass die Sender und Vermarkter die Daten nur für den internen Gebrauch erhalten und dass die Herausgabe zum Beispiel an die Medien ein Bruch dieser Geheimhaltungsvereinbarung sei. Erst nach Erlass der superprovisorischen Verfügung vom 27. März 2013 stellte sich Mediapulse auf den Standpunkt, dass die Geheimhaltung nicht vereinbart sei.

 

Tierwelt: Mit Hangar 51 auf den Hund gekommen

In einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation hat Hangar 51 den Etat der Zeitschrift Tierwelt gewonnen. In einer ersten Phase laufen TV- und Radiospots.

Der TV-Spot läuft ab sofort auf SRF 1 und SRF zwei sowie auf Schweizer Werbefenstern verschiedener Kanäle. Die Radiospots werden auf Radio Inside ausgestrahlt.

http://www.youtube.com/watch?v=sPDPJjzx1P4

Radiospot 1
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Mit der Kampagne unter dem Motto «Mehr Inhalt. Mehr Qualität.» signalisiere die Tierwelt ihre Power, ihre Leaderposition im Markt und kommuniziere den Relaunch der Zeitschrift in Design, Inhalt und Qualität, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Eine Auflagensteigerung werde angestrebt durch eine klare Botschaft an potenzielle Abonnenten, vom Abo-Sonderangebot Gebrauch zu machen. Das Sujet mit den Berner Sennenhunde-Welpen wurde On Location in der Breitland-Zucht Geroldswil/ZH aufgenommen; es soll in erster Linie junge Familien ansprechen.

Und Fortsetzung folgt – in einer zweiten Phase ab Mitte April folgt das Sequel des TV-Sujets.

Verantwortlich bei Zofinger Tagblatt/Tierwelt-Verlag: Roland Oetterli (Direktor Zofinger Tagblatt). Verantwortlich bei Hangar 51 | Kommunikation: Mark Seeholzer (Idee, Konzept, Creative Direction). Verantwortlich bei DNAgency/VCC Hollenweger: André Eichholzer (Produktionsleitung), Natascha Eichholzer (Post Production), Marc Bachmann (Kamera).
 

IKM feiert 10-Jahr-Jubiläum mit Vortragsreihe

Im Jahr 2003 wurde das Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern gegründet. Anlässlich seines zehnten Geburtstages führt das IKM eine Vortragsreihe durch.

Den Auftakt macht nächste Woche Howard Rheingold, Koryphäe auf dem Gebiet der neuen Kommunikationsformen. Er spricht unter anderem über die Fähigkeiten, die der Mensch des 21. Jahrhunderts für den erfolgreichen Umgang mit Social Media mitbringen muss.

Am IKM werden Studierende im Umgang mit Medien und neuen technologischen Entwicklungen geschult, die Entwicklungen im Kommunikations- und Medienbereich erforscht und Wirtschaftspartner bei der Umsetzung ihrer Marketingstrategien unterstützt. Mit der Gründung des Instituts im Jahr 2003 ging auch die Studienrichtung Kommunikation & Marketing des Bachelor in Business Administration in die Obhut des IKM über. Diese Studienrichtung war von der Hochschule Luzern 2001 lanciert worden, 2004 schlossen die ersten 37 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ab, 2012 erhielten bereits über 70 Studierende ihr Diplom. Während 2005 die ersten 109 Zertifikate verliehen werden konnten, verzeichnete das Institut 2012 bereits 333 Weiterbildungs-Absolventinnen und -Absolventen.

Im Herbst startet erstmals ein Weiterbildungs-Studiengang, der eine Vertiefung in den Bereichen Online Business und Marketing ermöglicht.

Die Vortragsreihe findet am Dienstag, 9. April 2013 von 17 bis 19 Uhr im Hans-Lütolf-Auditorium, Hochschule Luzern – Wirtschaft, Zentralstrasse 9, Luzern statt. Die Veranstaltung moderiert Roger Zedi, Journalist des Tages-Anzeigers und Social Media-Beauftragter des Kantons Zürich. Der Anlass ist kostenlos, aus Platzgründen ist eine Anmeldung notwendig.
 

Publicis: Lifestyle by V-Zug kocht mit Kids

V-Zug hat sein Service-Angebot rund um Essen und Lifestyle mit einer neuen Rubrik für Familien ergänzt. Publicis hat in diesem Zusammenhang eine Website entwickelt.

Das Angebot soll dazu beitragen, dass Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Essen zubereiten und bewusst geniessen, so Publicis in einer Mitteilung. Spitzenköchin Tanja Grandits, selbst Mami eines sechsjährigen Mädchens, hat aus diesem Grund gemeinsam mit V-Zug am 22. März 2013 im Restaurant Stucki in Basel «Kids Cooking» ins Leben gerufen. Sie steuert einfache Menü-Vorschläge bei sowie Tipps für Backnachmittage und lustige Ideen für kurzweilige Kindergeburtstage. Patrick Zbinden erklärt exklusiv auf Lifestyle by V-Zug, wie sich der Geschmack bei Kindern entwickelt, welchen Zusammenhang zwischen geschulter Sinneswahrnehmung und Genuss besteht und welche zeitgemässen Massnahmen zu ausgewogenem Essverhalten beitragen.

Die von Publicis entwickelte Website wird dank Responsive Design der Anwendung auf Tablets und Smartphones gerecht. Durch HTML5 und Javascript passt Sie sich automatisch an das Format des Monitors beziehungsweise des Browserfensters an.

Verantwortlich bei V-ZUG: Philipp Hofmann (Leiter Marketing Services), Jasmin Riesen (Leiterin Verkaufsförderung). Verantwortlich bei Publicis: Flavio Muff, Matthias Koller (Beratung), Tiago Dias, Sandro Ducceschi (Programming), Roger Rüegger (ECD), Melanie Gut, Albert Matzinger (Text).

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Mediapulse: Freigabe der neuen Fernsehnutzungsdaten

Ab sofort erhalten TV-Sender und Vermarkter die neuen Fernsehnutzungsdaten. Die beiden  Expertenberichte bestätigen, dass das Fernsehpanel internationalen Qualitätsstandards entspricht und nichts gegen eine Datenfreigabe spricht.

Nach Klärung der Rechtslage mit dem zuständigen Richter hat der Verwaltungsrat am 3. April 2013 entschieden, die Daten nun zur zweckdienlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Dies schreibt Mediapulse am Freitag auf Presseportal.ch. Die vom Mediapulse-Verwaltungsrat in Auftrag gegebenen Expertenberichte kommen zum Schluss, dass das Mediapulse-Fernsehpanel ohne jeden Zweifel internationalen Qualitätsanforderungen entspricht.

Der Fokus der Berichte lag einerseits auf dem Erfüllen internationaler Standards der Fernsehforschung und andererseits auf der Eignung des Panels, die Kleinräumigkeit der Schweiz abzubilden. Das Fernsehpanel bildet laut Mitteilung eine stichhaltige und valide Basis zum Ziehen von Schlussfolgerungen über das TV-Verhalten der Bevölkerung auch auf der lokalen Ebene. Es weise keine relevanten Mängel auf, die von einer Publikation der ermittelten Daten abhalten könnten. In Vorbereitung des Verwaltungsratsentscheides wurden die beiden Berichte in je einem Hearing mit über 20 Experten aus dem gesamten Kundenkreis inklusive Bakom diskutiert.

In ihren Berichten machen die Experten verschiedene Optimierungsvorschläge für den laufenden Messbetrieb. So empfehlen sie namentlich punktuelle Nachrekrutierungen, das Einbeziehen sozioökonomischer Variablen in die Gewichtung, das Überwachen von Haushaltsgrösse und Alter in den Konzessionsgebieten, die Integration von Vertrauensintervallen und die Dokumentation der statistischen Methoden. Weiter wird empfohlen, den Einsatz von zusätzlichen Messtechnologien wie zum Beispiel Watermarking zu prüfen.

Mediapulse überprüft laut Mitteilung all diese Empfehlungen sowie weitere Fragen und Vorschläge der Kunden aus den Hearings und wird sie, soweit sie wissenschaftlich sinnvoll sind, zur Optimierung des Panels umsetzen. Die erwähnten Expertisen stehen dem interessierten Publikum auf der Homepage der Mediapulse zur Verfügung.

Datenfreigabe an Sender und Vermarkter

Auf Basis der Expertenberichte und der Hearings hat der Verwaltungsrat entschieden, die Daten aus dem neuen Mediapulse-Fernsehpanel freizugegeben. Die Daten sind im Sinne des Gesetzes hinreichend für Programmveranstalter und wissenschaftliche Forschung und sollen deshalb den Kunden zur zweckdienlichen Nutzung zur Verfügung stehen. Mediapulse kann somit den Schweizer Fernsehmarkt wieder in gewohntem Rahmen mit umfassenden Daten zum Fernsehkonsum versorgen.

Einzig eine Publikation der Daten sowie deren Abgabe an Agenturen ist Mediapulse zum jetzigen Zeitpunkt wegen einer superprovisorischen Verfügung untersagt (Werbewoche.ch berichtete). Mediapulse wird deshalb keine Auskunft zu Messdaten einzelner Sender geben.

Erweiterte Messung, neue Grundlage

Am 1. Januar 2013 hat Mediapulse auf ein neues Messsystem zur Erfassung des Fernsehkonsums in der Schweiz umgestellt. Das von Grund auf neu rekrutierte Mediapulse-Fernsehpanel erfasst nun auch zeitversetztes Fernsehen und Fernsehkonsum über das Internet. Durch verschiedene Neuerungen in der Rekrutierung der teilnehmenden Haushalte wie das Einbeziehen von Haushalten ohne Eintrag im Telefonbuch und solchen, die ausschliesslich via Computer fernsehen, unterscheidet sich die im neuen Panel abgebildete Schweizer Fernsehbevölkerung wesentlich vom Abbild im abgelösten Panel. Zusätzlich wurde die Hochrechnung auf die Bevölkerung auf die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik umgestellt. All diese Neuerungen haben laut Mitteilung zur Folge, dass die alten und die neuen Zahlen zur Fernsehnutzung nicht vergleichbar sind.

Übergangslösung im Werbemarkt

Der Verwaltungsrat von Mediapulse sei sich bewusst, dass zur markttauglichen Einführung des neuen Messsystems Anstrengungen der Vermarkter nötig seien, heisst es in der Mitteilung weiter. Man sei deshalb bereit, die Entwicklung einer Übergangslösung durch den Werbemarkt, beispielsweise in Form einer zeitlich begrenzten Konvention, zu unterstützen.

 

ADCE ruft auf zu den Best of European Design and Advertising Awards 2013

Der nächste internationale Award steht vor der Tür: Die Arbeiten, die im Januar vom Art Directors Club Schweiz ausgezeichnet wurden, feiern ein internationales Wiedersehen am 7. Juni 2013 in Barcelona.

Die Siegerarbeiten müssen am 10. Mai 2013 im ADC*E-Office in Barcelona vorliegen. Die «Call for entries 2013» informiert, wie die einzelnen Kategorien einzureichen sind. Die Arbeiten werden online registriert und übermittelt. In einigen Kategorien werden auch noch Andrucke oder Originale verlangt. So beispielsweise bei den Anzeigen oder im Design.

Spätester Einsendeschluss an den ADC Schweiz ist Montag, der 6. Mai 2013.

Hier geht es zur «Call for entries» 2013

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Mediahub: Strategische Partnerschaft zwischen Stereomesh und Adon Production

Die beiden Firmen Stereomesh und Adon Production haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Sie wollen so mehr Service für die Medienwelt generieren.

 «Mit dem Produktportfolio von Adon können wir den Kunden eine Gesamtlösung anbieten, Arbeitsprozesse optimieren und somit Distributionskosten auf ein Minimum reduzieren», sagt Stereomesh-CEO Christian Utzinger.

Die Stereomesh bietet mit ihrer Online-Plattform Mediahub die Möglichkeit Filme, TV-Serien oder Videoarchive von Unternehmen zentral zu speichern und diese per Knopfdruck an Lizenznehmer und Geschäftspartner zu versenden. Das können beispielsweise eigene Unternehmensportale, Video on Demand Angebote, TV-Sender, oder das Adon DVD/Bluray-Presswerk sein. Stereomesh verfügt laut Mitteilung über die entsprechende technische Infrastruktur, die nötigen Internet-Bandbreiten und Speichervolumen. Mediahub ergänze zudem nahtlos bestehende Produktions-, Logistik- und Buchhaltungsprozesse.

Die inhabergeführte Adon Production im aargauischen Neuenhof ist seit 1996 aktiv und ist tätig für Label wie Moviemento/Frenetic, Praesens Film und Disney. Stereomesh wurde 2011 mit der Vision gegründet, einfache technische Lösungen für eine immer komplexe werdende Medienwelt anzubieten. Das Unternehmen liefert Filme und TV-Serien an Video on Demand Angebote von Maxdome, Swisscom TV, UPC Cablecom, Googleplay, Amazon. Zu den Kunden gehören unter anderen der Westdeutsche Rundfunk WDR, Television Suisse Romande TSR, Praesens Film, Frenetic, Impuls Pictures und Bavaria Film.

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Fast 5’000 Beschwerden wegen Werbeanrufen, Kaffeefahrten & Co.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hat im vergangenen Jahr eine Flut von Beschwerden wegen unlauteren Wettbewerbs erhalten. Klagen über ungebetene Werbeanrufe, Lockvogelangebote, Kaffeefahrten oder Adressbuchschwindel liessen die Drähte heiss laufen.

Das Seco zählte in den letzten 12 Monaten 4'883 Beschwerden, von denen der grösste Teil von Privatpersonen kam, die sich als Opfer dubioser Geschäftspraktiken sahen. Grundlage ist das revidierte Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG, das seit dem 1. April 2012 in Kraft ist. 2’920 Beschwerden, die seitdem eingegangen sind, betrafen Werbeanrufe, die Privatpersonen trotz des Sternchens im Telefonbuch erhielten. Gewinnversprechen mit Werbefahrten und Werbeanlässen lösten 667 Beschwerden aus und Adressbuchschwindel deren 580, wie das SECO am Donnerstag mitteilte.

50 Unternehmen mahnte das Seco ab. Diese mussten antraben und ihre Geschäftspraktik erklären. Bei im Internet bezahlter Ware, die nicht geliefert wurde, forderte das Seco die Anbieter zur Lieferung der Produkte oder zur Rückzahlung der Zahlungen auf. In vielen Fällen hat die Abmahnung laut Seco Abhilfe geschaffen.

In 17 Fällen reichte das Seco Strafantrag wegen unlauteren Wettbewerbs ein. Zwei Fälle sind durch die kantonale Staatsanwaltschaft erledigt worden, ein Dossier ist wegen unbekannten Tätern im Fahndungsarchiv gelandet. Zahlreiche unlautere Geschäftspraktiken haben ihren Ursprung im Ausland. (SDA)
 

Match Communications: Kommunikation für Amberpark

Für die Überbauung Amberpark in Stallikon hat CSL Immobilien die Agentur Match Communications mit der gesamtheitlichen Kommunikation beauftragt. Diese umfasst die Visual Identity, die Verkaufsdokumentation, die Website sowie weitere Vermarktungsmassnahmen vor Ort.

Die Eigentumswohnungen richten sich an Ruhesuchende, die das moderne Wohnen im Grünen schätzen und trotzdem schnell in der Stadt sein möchten. «Das Wohlfühl-Zuhause abseits vom Trubel» wird in den Texten wie in der Gestaltung hervorgehoben und soll Ruhe und Geborgenheit vermitteln.

Verantwortlich bei Match Communications: Roland Sennhauser, Christian Staub. Verantwortlich bei CSL Immobilien: Christina Peter.

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Weko untersucht Live-Sport im Pay-TV

Die Wettbewerbskommission Weko hat eine Untersuchung im Bereich der Übertragung von Live-Sport im Pay-TV eröffnet. Die Vorabklärung hat Anhaltspunkte für Kartellrechtsverstösse von Swisscom und Cinetrade beziehungsweise deren Pay-TV-Anbieter Teleclub ergeben.

Das Sekretariat der Weko fand Anhaltspunkte dafür, dass Cinetrade und Swisscom im Bereich der Übertragung von Live-Sport im Pay-TV marktbeherrschend sind und diese Stellung missbrauchen, wie es in einer Mitteilung der Weko vom Donnerstag heisst. In der Untersuchung der Weko steht die Frage im Vordergrund, ob Cinetrade konkurrierenden TV-Plattformanbietern von Swisscom TV bestimmte Angebote ungerechtfertigterweise verweigert.

Weiter geht es darum, ob Cinetrade gewisse TV-Plattformanbieter und Endkunden diskriminiert, indem das Teleclub-Angebot über Swisscom TV günstiger bezogen werden kann als über andere TV-Plattformen, dies obschon das Sportangebot auf Swisscom TV umfangreicher ist. Schliesslich ist zu klären, ob eine nach Kartellgesetz unzulässige Koppelung vorliegt, wenn Endkunden die Sportkanäle von Teleclub nur zusammen mit einem Basispaket beziehen können, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Cinetrade hält langfristige und umfassende Exklusivrechte für die Übertragung von Sportinhalten im Schweizer Bezahlfernsehen. Solche Exklusivrechte können eine marktbeherrschende Stellung begründen, die möglicherweise zu Gunsten von Swisscom missbraucht werden kann. Dadurch könnten Konkurrenten von Swisscom im Wettbewerb behindert werden.

Kabelnetzbetreiber begrüssen Entscheid

Swisscable begrüsst den Entscheid der Weko. Die Sportinhalte müssen nun rasch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, so die Mitteilung. Bisher könnten nur Abonnenten von Swisscom TV die gesamte Palette der Schweizer Fussball- und Eishockeyspielen und weitere Sportanlässen empfangen. Kabel-TV-Abonnenten ist dieser Zugang verwehrt. Der Grund: Cinetrade/Teleclub, an denen die Swisscom massgeblich beteiligt ist, weigert sich, den Schweizer Kabelnetzen ein mit Swisscom TV vergleichbares Sportangebot zur Verfügung zu stellen, obwohl damit der Kreis potenzieller Kunden massiv vergrössert werden könnte. «Offensichtlich ist der Einfluss der Swisscom so gross, dass sie Cinetrade/Teleclub entgegen jeglicher ökonomischer Vernunft verbieten kann, die Fussball- und Eishockeyspiele auch den Kabelnetzkunden anzubieten», kommentiert Swisscable-Präsident Filippo Leutenegger. «Diese Monopolisierung von Sportinhalten durch Teleclub ist inakzeptabel und unlauter. Offensichtlich sucht die Swisscom nicht den Wettbewerb, sondern den Erhalt der Marktmacht.»

UPC Cablecom und andere Kabelnetze würden mit einem Minimalangebot abgespeist, welches nur einen Bruchteil aller Teleclub-Sportsender umfasse und für die Konsumenten deutlich unattraktiver sei, kritisiert die grösste Kabelnetzbetreiberin gemäss SDA. Teleclub schotte den Markt systematisch ab, monierte seinerseits UPC Cablecom-Chef Eric Tveter: «Die Motivation von Teleclub ist wirtschaftlich nicht erklärbar.»

 

Bieler Tagblatt und Le Journal du Jura mit modernen Mobile-Versionen

Das Medienhaus W. Gassmann bietet seine Websites neu im Responsive Design an. Dadurch werden die Online-Auftritte von Bieler Tagblatt, Le Journal du Jura, Tele Bielingue und Canal 3 auf Smartphones und Tablets ab sofort übersichtlicher und benutzerfreundlicher dargestellt.

W. Gassmann will mit der Umstellung auf Responsive Design einen benutzerfreundlichen Schritt Richtung Zukunft machen, so das Medienhaus in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dank dieser Technologie werde die webgerechte Erscheinung einer Homepage als App überflüssig. Gleichzeitig wurde mit der Integration des Responsive Design die Social Media-Einbindung ausgebaut.
 

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