ZPRG-GV: Christian Wick bleibt Präsident

Am Mittwochabend fand die 27. ordentliche Generalversammlung der Zürcher Public Relations Gesellschaft ZPRG statt: Christian Wick bleibt Präsident – Silvio Gardoni ist neu im Vorstand.

Der Präsident Christian Wick (Wick PR) und die Vorstandsmitglieder Pascale Lehmann (Lehmann Horat Partners), Grazia Grassi (Denner), Dominik Allemann (Bernet PR), Holger Rungwerth, (EWZ), Michael Loss (Wilmaa) sowie Matthias Wipf (Speakers.ch) wurden für die Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. Neu in den Vorstand berufen wurde der Kulturkommunikationsspezialist Silvio Gardoni. Dies schreibt die ZPRG in einer Mitteilung vom Donnerstag. «Mit Silvio Gardoni gewinnen wir in unseren Vorstand einen Vertreter für integrierte Kommunikation, insbesondere für Kultur. Als Berater mit eigener Agentur ist Silvio Gardoni verantwortlich für die Konzeption und Realisation von nationalen Kulturförderprojekten und von Projekten in den Bereichen Corporate Arts und Corporate Events», sagt ZPRG-Präsident Christian Wick.

Per Datum der Generalversammlung sind Eva-Maria Bauder und Nathaly Kratzer zurückgetreten. Den Verein unterstützen im laufenden Geschäftsjahr Argus der Presse, Syntax Übersetzungen, der Jazzclub Moods sowie neu News Aktuell Schweiz. Die Regionalgesellschaft der Dachorganisation PR Suisse, Schweizerischer Public Relations Verband (SPRV), hat aktuell gemäss Mitteilung über 600 Mitglieder.

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Gruppenbild ZPRG-Vorstand 2013: (v.l.n.r.) Holger Rungwerth, Grazia Grassi, Silvio Gardoni, Dominik Allemann, Pascale Lehmann, Michael Loss und Christian Wick, Präsident. Es fehlt auf dem Bild Matthias Wipf.
 

C-Matrix und Maurer Partner spannen zusammen

Zu guter Letzt: Zu Besuch bei Dr. Feelgood

Haben sie auch genug vom Winter im Sommer? Deprimiert, demotiviert, aus dem Gleichgewicht – Dr. Feelgood hat das passende Wundermittel.

Die Agentur Franz & René hat für den Kunden Fribourg Region 10 Wundermittel gefunden. Und da ist für alle etwas mit dabei – für deprimierte Geniesser genauso wie für aufgewühlte Wohltäter. Die Kampagne auf der Homepage Fribourgregion.ch präsentiert nicht nur Filme von Dr. Feelgood, sondern bietet auch gleich eine «Feelgood Hotline» – die Reservationsnummer für die Tourismusregion Fribourg selbstverständlich. Und zu gewinnen gibt es dabei auch gleich etwas: Das jeweilige Wundermittel von Dr. Feelgood oder Ferien in Fribourg Region. Selbstverständlich werden die angegebenen persönlichen Daten des Wettbewerbs für Marketingaktivitäten genutzt. (uma)

http://www.youtube.com/watch?v=glHAvvBiktQ

 

ADC Schweiz: Frank Bodin neuer Präsident

Der ADC will sich mit einem neuen Vorstand und einer klaren Strategie für die Zukunft positionieren. Neuer Präsident des ADC ist Frank Bodin.

An der Mitgliederversammlung vom 29. Mai gaben die bisherigen vier Co-Präsidenten Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann wie geplant ihren Rücktritt bekannt. Die Vier hätten – so der neue Präsident Frank Bodin – in den letzten vier Jahren einen hervorragenden Job gemacht: «Mit der Effizienz eines Vierradantriebs haben sie dafür gesorgt, dass der Club heute finanziell und vom Ansehen her so gut dasteht. Unter anderem leiteten sie die Öffnungsstrategie ein und belebten den Club durch verschiedene Events – unter anderem mit der englischen Kreativlegende John Hegarty.»

Jaggy, Gut und Spillmann verbleiben im Vorstand, Markus Ruf tritt aus Zeitgründen vom Vorstand zurück. Neu gewählt als Präsident wurde Frank Bodin. Das Vizepräsidium übernimmt Remy Fabrikant. Neu in den Vorstand gewählt wurden Nadine Geissbühler und Peter Brönnimann.

Damit setzt sich der ADC Vorstand ab sofort wie folgt zusammen:

Präsident: Frank Bodin
Vizepräsident: Remy Fabrikant
Ressort Jurierung: Markus Gut
Ressort Veranstaltungen/Creative Week: Remy Fabrikant
Ressort Events Galerie: Nadine Geissbühler
Ressort Ausbildung: Philipp Skrabal
Ressort Mitglieder: Alexander Jaggy
Ressort Öffentlichkeitsarbeit: Peter Brönnimann
Ressort ADC of Europe: Martin Spillmann

«The Leading Creatives in Communication»

Frank Bodin will den ADC Schweiz mit einer klaren Positionierung – Ausdruck davon ist der neu geschaffene Claim «The Leading Creatives in Communication» – und einer klaren Strategie weiter auf Kurs Richtung Zukunft bringen und öffnen. «Die neue Geschäftsstelle und Galerie bringt das bereits zum Ausdruck», so Bodin. Der Club werde nun vermehrt zu einem Begegnungs- und Diskussionsort für Kreative aus der Kommunikationswirtschaft und möchte durch zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und Events inspirieren. «Davon profitieren übrigens auch unsere zahlreichen Partner und Sponsoren», so Bodin.

Zudem will der Club künftig vermehrt Designer, Fotografen, Illustratoren, Architekten, Filmer, Musiker und Kreative aus dem Digitalbereich mit seinem Programm ansprechen. Die Neuausrichtung und Öffnung soll Veränderungen in der Mitgliederstruktur bewirken und dazu beitragen, Neumitglieder aus anderen Bereichen und aus anderen Regionen wie Westschweiz oder Tessin zu gewinnen.

Mit der Neuausrichtung hat der ADC auch seine Corporate Identity überarbeitet und an der Mitgliederversammlung vorgestellt. Das von Ralph Halder umgesetzte Design sei frischer und aufgeräumter – geblieben sei die Typografie in der Schweizer Grafik- Tradition sowie das Logo in Form eines Dreiecks, das jetzt auch ein Würfel ist.

Der ADC Schweiz wird digitalisiert

Die Mitgliederversammlung hatte über zahlreiche Anträge abzustimmen, so auch über beachtliche Investitionen in IT. Künftig wird die Jurierung digitalisiert. Auch die Website sowie die Social-Media-Auftritte des ADC werden komplett überarbeitet und sollen zu einer inspirierenden Plattform für die Kreativwirtschaft werden.

ADC Hall of Fame

Zu den zahlreichen Neuerungen gehört auch die «Hall of Fame» anstelle der Ehrenmitgliedschaft – ADC Mitglieder, die besondere Verdienste für die Kreativität in der Schweizer Kommunikationswirtschaft geleistet haben, erfahren damit eine besondere Ehrung. In der «Hall of Fame» sind die bisherigen Ehrenmitglieder Jean Etienne Aebi, Michael Conrad, Christian Jaquet, Hans Ulrich Schweizer, Uli Wiesendanger und Hansjörg Zürcher. An der diesjährigen Mitgliederversammlung wurden Heinz Theophil Butz sowie Reinhold Weber geehrt und mit grossem Applaus in die «Hall of Fame» aufgenommen.

In der nächsten Printausgabe

Die Werbewoche hat mit dem neuen Präsidenten über Gott und die Welt gesprochen – beziehungsweise über Werber, Werbung und Kommunikation.  Lesen Sie in der nächsten Printausgabe der Werbewoche (Freitag, 7. Juni): 
– was Frank Bodin gegen schlechte Stimmung in seiner Agentur unternimmt,
– was ihn auf die Palme bringt,
– wofür er niemals werben würde,
– wieso er Porsche fährt,
– wofür er unvernünftig viel Geld ausgibt,
– und welche Werbeversprechen er nicht mehr hören kann. 

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Foto: Stephan Schacher

 

Südostschweiz Medien: Zentralisierung und neun Kündigungen

Das Churer Medienhaus Südostschweiz Medien zentralisiert die Zeitungsproduktion. Neun Beschäftigten wird gekündigt, weitere 140 Stellenprozente werden ohne Entlassungen gestrichen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt «Zentralisierung Zeitungsproduktion» verlegt die Herausgeberin der Tageszeitung Die Südostschweiz einen grossen Teil der Druckvorstufe von Glarus nach Chur. In diesem Zusammenhang kommt es zu Arbeitsplatz-Verschiebungen und zu Kündigungen. Einen entsprechenden Bericht von Kleinreport.ch liess Andrea Masüger, CEO des Medienhauses Südostschweiz Medien, das unter anderen die Werbewoche herausgibt, am Donnerstag bestätigen.

Insgesamt wird neun Mitarbeitern gekündigt, wie Masüger selber in einer firmeninternen Information schreibt. Betroffen seien 675 Stellenprozente. Weitere 140 Stellenprozente würden nicht durch Entlassungen, sondern durch eine Pensenreduktion eingespart. Die Kündigungen erfolgen gemäss Masüger nicht einseitig an einem Standort. Betroffen seien sowohl die Betriebe in Glarus wie in Chur.

Das Projekt «Zentralisierung Zeitungsproduktion», das vor allem auf Einsparungen und die Beseitigung von Parallelstrukturen abzielt, ist gemäss dem Medienhaus notwendig. Die Ertragslage im Mediengewerbe habe sich wegen sinkender Inserate-Einnahmen und rückläufiger Abonnenten-Zahlen der Zeitungen verschlechtert. (uma/SDA)
 

Tape.Media kooperiert mit Nugg.ad

Nugg.ad und Tape.Media, Vermarkter des Musikfernsehens Tape.tv, haben ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben. Für beide Unternehmen stehen speziell Branding-Kampagnen im Fokus.

Mit der Kooperation wollen die beiden Vermarkter den Fokus vermehrt auf junge Zielgruppen legen. Mit ihren Werbeformaten wie der inhouse entwickelten 360° Motion Ad – einem interaktiven und animierten Screen rund um den kompletten Player – soll Tape.Media auf Tape.tv das perfekte Umfeld bieten, um Online-Werbung mit hohem Branding-Effekt zielgruppenspezifisch auszusteuern, so die beiden Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit Hilfe der Nugg.ad Branding-Solutions soll dies ab sofort noch besser gelingen.

Tape.tv ist eine Entertainment-Plattform für Werbeformate im Internet und erreicht mit ihrem personalisierten Musikfernsehen gemäss Mitteilung monatlich rund 2 Millionen – vor allem junge – Unique User. Basierend auf der Predictive Behavioural Targeting-Technologie von Nugg.ad können diese nun spezifisch nach Soziodemografie, Produktinteresse oder Konsumgewohnheiten angesprochen werden.

Teaserbild: Tape.TV

Swissinfo.ch auf neuem Kurs

Swissinfo.ch hat heute den Jahresbericht 2012 präsentiert. Während die Seiten im 2012 über 50 Millionen Mal aufgerufen worden sind, gingen die Nutzerzahlen massiv zurück.

Die Seiten von Swissinfo.ch wurden im vergangenen Jahr über 50 Millionen Mal aufgerufen. Auf Facebook hat die Plattform schon mehr als 500'000 Fans. Man sei damit das bedeutendste Schweizer Medium mit internationaler Ausstrahlung, schreibt Swissinfo.ch am Donnerstag auf Presseportal.ch. Die mobilen Applikationen (iPad, iPhone, Android Windows 8) wurden gesamthaft über 130'000 Mal heruntergeladen.

Die Nutzerzahlen hingegen zeigen im Berichtsjahr einen teilweise massiven Einbruch im Bereich von einem Viertel bis zu über einem Drittel. Dieser Rückgang wird auf den Verzicht von Produkten sowie eine vorübergehende Blockierung der Seite in China zurückgeführt.

Die Schweizer Landesregierung hat 2012 den Leistungsauftrag von Swissinfo.ch um vier Jahre verlängert und sich damit klar für die Plattform ausgesprochen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Nutzerzahlen von Swissinfo.ch würden die Bedeutung der mehrsprachigen, multimedialen Newsplattform unterstreichen. Voraussetzung für die Fortführung des Leistungsauftrags und damit faktisch für die 50-prozentige Mitfinanzierung des Angebots durch den Bund war gemäss SDA eine Reorganisation, bei der der Personalbestand um 40 Vollzeitstellen und das jährliche Budget von 26 auf 17 Millionen Franken reduziert wurden.

Die wichtigsten Kennzahlen, Daten und seine Zukunftsstrategie präsentiert Swissinfo.ch hier.

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Walder,Werber: Jubiläum mit Savognin Bergbahnen

Zum 50. Geburtstag von Savognin Bergbahnen hat die Agentur Walder,Werber ein rund 70-seitiges Jubiläumsbuch entwickelt. 

Ein Buch, das laut Mitteilung den Ereignisreichtum spielerisch in Szene setzen will und gleichzeitig das grosse Engagement aller beteiligten Menschen zum Ausdruck bringen soll. Ein Buch, das nebst spannenden Interviewgästen, Einblicken in technische Innovationswelten, überraschenden Zahlenanalysen, gastronomischen und kulinarischen Ausflügen auch urtypische Schweizer Gepflogenheiten in sich trägt. Buchkonzept, Redaktion und Gestaltung stammen ebenfalls aus Walder,Werber-Feder.

Verantwortlich bei Savognin Bergbahnen: Vendelin Coray, Ivo Matzig, Romina Negrini. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung/Beratung); Tobias Fluck (CD); Sascha Völki (AD); Katrin Schulz, Gregor Szabo (Grafik); Corsin Kessler (DTP); Valentina Röschli und Philipp Ammeter (Konzept/Text).

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76 Prozent aller Führungskräfte wollen «Social CEOs»

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der internationalen PR-Agentur Weber Shandwick zeigt: Fast acht von zehn Führungskräften sind der Meinung, CEO-Sociability verbessere den Unternehmensruf.

Befragt wurden rund 630 Führungskräfte aus zehn verschiedenen Ländern in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum, darunter auch Schwellenländer. Im Rahmen der Studie wurden CEOs je nach Aktivität in den sozialen Netzwerken als «social» oder «unsocial» klassifiziert.

Gute Gründe für social-media-aktive CEOs

80 Prozent und damit die meisten befragten Führungskräfte, die in einem Unternehmen mit einem «social CEO» arbeiten, sehen den Vorteil von Aktivität in sozialen Netzwerken im «Teilen von Unternehmensneuigkeiten und Informationen». Als Nutzen werden außerdem gesehen: die «Verbesserung der Unternehmensreputation» (78 Prozent), die «Vorstellung von Innovationen» (76 Prozent), die «Vermenschlichung des Unternehmens», die «Verbesserung der Mitarbeiterkommunikation», die «Etablierung von Beziehung zu Medien» (75 Prozent) sowie «positive Auswirkungen auf Unternehmensergebnisse» (70 Prozent). Die Befragten verbinden eine Vielzahl von Erfolgen mit «Social CEOs», wie zum Beispiel eine positivere Unternehmensreputation, bessere Firmenergebnisse sowie die erhöhte Motivation von Mitarbeitern. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen einmal mehr, dass Social Media sich zu einem entscheidenden Kommunikationswerkzeug der Führungsriege entwickelt.

Laut Studie gibt es mehrere Gründe, warum sich Führungskräfte für einen in sozialen Netzwerken aktiven CEO aussprechen: Sowohl sie selbst als auch die Mitarbeiter bewegen sich bereits in sozialen Netzwerken. Ein «social CEO» sorgt nach Meinung der Befragten für positive Eindrücke unter den Mitarbeitern und wird als bessere Führungskraft eingestuft als ein «unsocial CEO». «Es wird von CEOs erwartet, Hauptlieferant von Content für ihr Unternehmen zu sein. Social Media ist ein effizientes und einnehmendes Kommunikationswerkzeug, um Informationen zu vermitteln. Die Befragten assoziieren Präsenz in sozialen Netzwerken mit Führungskompetenz», sagt Leslie Gaines-Ross, Chief Reputation Strategist bei Weber Shandwick.

«Unsocial» bedeutet nicht «unsozial» – auch andere digitale Kanäle möglich

Ein persönliches Facebook-Profil, ein Twitter-Account oder ein Youtube Kanal sind aber nicht unbedingt das richtige Instrument für jeden CEO. Die Studie hat ergeben, dass viele CEOs, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind, mit ihren Mitarbeitern über ein unternehmenseigenes Intranet (50 Prozent) kommunizieren und sich über andere Möglichkeiten wie die Unternehmenswebsite Präsenz verschaffen (62 Prozent). «CEOs müssen strategisch passende digitale Tools auswählen, um für ihr Unternehmen Vorteile zu schaffen – das kann vom Intranet über die Unternehmenswebsite bis hin zu persönlichen sozialen Netzwerken oder Bilder- und Video-Sharing-Plattformen reichen» kommentiert Chris Perry, Global President von Weber Shandwick's Digital Practice.

Widerstand gegen «CEO Sociability» beginnt bei den CEOs

Die Studie zeigt auch, dass es keinen besonders herausragenden Grund für die Nicht-Teilnahme von CEOs an Social-Media-Aktivitäten gibt. Diese können ganz unterschiedlich sein: Zum Beispiel sind Social-Media-Aktivitäten durch den CEO unüblich für die Region oder Branche, der CEO erkennt keinen Return on Investment, es gibt keine Nachfrage oder Social-Media-Aktivität gilt als zu riskant. Im Allgemeinen zeigt die Wahrnehmung der Interviewpartner, dass der Widerstand gegenüber Social-Media-Aktivitäten an der Führungsspitze beginnt. Gleichzeitig rechnen die Befragten mit einem Wachstum der Nutzung von Social Media durch CEOs von 50 Prozent. Für Kommunikationsprofis gilt es also, sich der Social-Media-Barrieren für CEOs anzunehmen und diese zu überwinden.

Bei der Bewertung von CEO-Aktivität in sozialen Netzwerken zeichnen sich sowohl Branchenunterschiede und regionale Unterschiede ab:

– Führungskräfte innerhalb der Finanz- und Businessbranche erwarten die höchste Zunahme von «CEO Sociability» in den kommenden fünf Jahren.

– Führungskräfte, die durch einen «Social CEO» vor allem einen Reputationsgewinn für ihr Unternehmen sehen, kommen aus Wachstumsmärkten im asiatisch-pazifischen Raum.

– Den größten positiven Einfluss auf Unternehmen hat «CEO Sociability» in Ländern in Asien und Lateinamerika.

Sieben Gewohnheiten von besonders social-media-aktiven CEOs

Im Rahmen der Studie «The Social CEO: Executives Tell All» hat Weber Shandwick auch das Verhalten von aussergewöhnlich aktiven «Social CEOs», die mindestens einmal die Woche an den sozialen Medien partizipieren, analysiert und zu einem Leitfaden mit «Sieben Gewohnheiten von besonders social-media-aktiven CEOs» zusammengestellt:

1. Besonders social-media-aktive CEOs setzen ein weitreichenderes Set an Social-Tools ein. Ihr Einsatz geht über das gelegentliche Posten von Nachrichten via Twitter oder Mikroblog hinaus. Erstklassige Sociability verlangt einen strategisch ausgelegten Plan, um die Unternehmensinhalte über mehrere Kommunikationskanäle voranzutreiben.

2. Besonders social-media-aktive CEOs haben einen Blog. Diese CEOs erkennen den Wert von ausführlicher Content-Kreation als Möglichkeit, persönliche Perspektiven in den richtigen Kontext zu stellen und ihnen Bedeutung und Tiefe zu verleihen.

3. Besonders social-media-aktive CEOs nutzen die Unternehmenswebsite. Diese Führungskräfte erkennen, dass die Unternehmenswebsite weiterhin ein «digitaler Ground Zero» für Informationssuchende ist und eine Plattform für Inhalte in unterschiedlichen Formaten bietet.

4. Besonders social-media-aktive CEOs sind ihre eigenen Autoren. Diese CEOs sind sogenannte «DIYers» (Do It Yourself). Ihre häufigen Posts beeinflussen die Entschlossenheit alles selbst zu verfassen, obwohl sie sehr wahrscheinlich Input von ihren Marketing- und Kommunikationsfachleuten übernehmen.

5. Besonders social-media-aktive CEOs blicken nach vorne. Diese CEOs verstehen intuitiv, dass Technologie und Social Media die Zukunft der Content-Verbreitung sind und sie wollen Teil der Kommunikationsrevolution sein.

6. Besonders social-media-aktive CEOs sind spontan, aber nicht zu informell. Die an die Social-Media-Welt angepassten CEOs behalten sich die Formalität eines Büros bei, lassen ihre Stakeholder aber wissen, dass sie schnell reagieren und Chancen nutzen können.

7. Besonders social-media-aktive CEOs sprechen eine Vielzahl von externen Stakeholdern an. Diese CEOs erkennen den Wert von Social-Media-Aktivität und nutzen sie, um ein breites Spektrum an Stakeholdern zu erreichen. (OTD/SDA)

Ein Ergebnisreport zur Studie sowie eine entsprechende Info-Grafik sind unter folgendem Link abrufbar: Webershandwick.de
 

Axel Springer Schweiz: Neuer Finanz-Newsletter

Ab 7. Juni 2013 publiziert die Finanzredaktion der Handelszeitung unter der Marke «Stocks» einen neuen Newsletter zu Anlagethemen. Zielgruppe sind Privatanleger, die selber Teile ihres Vermögens verwalten und dabei auf Aktien und Finanzprodukte setzen.

Der Versand des achtseitigen Newsletters erfolgt jeweils am frühen Freitagnachmittag im Wochenrhythmus. Der Newsletter kann im Schweizer Wirtschaftsnetz (Handelszeitung.ch, Bilanz.ch und Finanzen.ch) abonniert werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Inhaltlich fokussiert sich Stocksdigital auf aktuelle Marktanalysen und konkret umsetzbare Anlagetipps. Fundierte Informationen über die Finanzmärkte zu Aktien, Derivate, Fonds/ETFs, ergänzt durch Charts, Ranglisten und Musterdepots, dienen dem Leser als Basis für Anlagestrategien.

Die redaktionelle Verantwortung für den Inhalt des Newsletters liegt bei der Finanzredaktion der Handelszeitung unter der Leitung von Urs Aeberli, einem ausgewiesenen Fachmann der Finanzmarktberichterstattung. Unterstützt wird er durch langjährige externe Finanzjournalisten.
 

Christina Lipp verstärkt Nose

Seit März 2013 ist Christina Lipp als Senior Consultant bei Nose tätig. Sie verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Kommunikation.

Christina Lipp hat an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ihren Magister in Neuerer Philologie gemacht, wie es in einer Mitteilung heisst. Vor ihrem Wechsel zu Nose war sie als Consultant im Bereich Kommunikation im Raum für Swiss und Zurich Connect tätig. Zuvor war sie mehrere Jahre agenturseitig Senior Account Director im Bereich Marketing Kommunikation für Marken wie Nissan, Absolut Vodka und Saab.
 

Mediapulse: 700’000 Franken Gewinn

Trotz Quoten-Debakel Grund zur Freude: Die Mediapulse Gruppe hat im Geschäftsjahr 2012 mit einem Betriebsertrag von 18,4 Millionen Franken einen Unternehmensgewinn von über 700‘000 Franken erwirtschaftet.

Die Mediapulse Gruppe (Mediapulse Stiftung, Mediapulse und Publica Data) publiziert ihren Geschäftsbericht 2012 und blickt auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Die Ertragsentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr sei stabil-positiv und trage weiter zu einer soliden Finanzsituation bei, so eine Mitteilung vom Mittwoch.

Der Betriebsertrag der Mediapulse Gruppe stieg auf 18,4 Millionen leicht an; davon wurden 70 Prozent im Bereich Fernsehen erwirtschaftet, 28 Prozent im Radiobereich und zwei Prozent mit dem Verkauf medienübergreifender Studien. Die Mediapulse Gruppe habe bei der Erreichung der Budgetziele insbesondere von einer steigenden Nachfrage und von zusätzlichen Kundenverträgen profitiert, da immer mehr ausländische Fernsehsender mit zugeschnittenen Werbefenstern in die Schweiz sendeten.

Zum positiven Unternehmensergebnis von 700’000 Franken beigetragen habe auch die 45 Prozent-Beteiligung an Net-Metrix. Mit einem Eigenkapital von 4,9 Millionen Franken bei einer Bilanzsumme von 10,8 Millionen Franken und einem Endbestand an Netto-Umlaufvermögen von 4,5 Millionen Franken weise das Unternehmen eine weiterhin gesunde Finanzstruktur auf.

Inhaltlich sei das Jahr 2012 geprägt gewesen von umfangreichen Aufbauarbeiten für die Umstellungen in der Messung des Radio und Fernsehkonsums. Seit Mitte Februar seien sämtliche TV-Kunden von Mediapulse täglich mit Nutzungsdaten beliefert und die dazugehörigen Dienstleistungen erbracht worden. Eine öffentliche Verwendung sei aktuell auf Grund einer superprovisorischen Verfügung nicht möglich. Mediapulse zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass bald eine Lösung gefunden wird.
 

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