Newmedia: Neue Website für IBW

Die Höhere Fachschule Südostschweiz IBW ist mit neuer Website online gegangen. Newmedia hat dafür ein neues Design und eine neue Navigation gestaltet.

Nun sind sämtliche Angebote der Fachhochschule auf IBW.ch einfacher und mit wenigen Klicks zu finden. Mit wenigen Klicks gelange man zum gewünschten Kursangebot und finde alle Infos inklusive Broschüre als PDF-Vorschau zur Ansicht, so Newmedia in einer Mitteilung vom Montag. Interessenten können sich gleich online für den Kurs anmelden. Die Website liefert auch alle Informationen zu Standorten, zum Schulbetrieb und Infoanlässen.

Bei der Neugestaltung der Website hat die IBW mit der Webagentur Südostschweiz Newmedia zusammengearbeitet. Das Layout stammt aus der Newmedia-Designschmiede. Sie nimmt die aktuelle Plakatkampagne der IBW auf. Technisch basiert Ibw.ch auf dem Content-Management-System TYPO3. Die Newmedia hat eine Schnittstelle zur Schulverwaltungssoftware PerformX entwickelt, von der die Website alle Informationen zu den Kursen bezieht und den Besuchern zur Verfügung stellt.

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vlnr: Remo Venzin (Projektleiter IBW), Andreas Kemp (Leiter Newmedia), Reto Jenni (Projektkoordinator IBW), Stefan Hug (Projektmitarbeiter IBW), Rachel Van der Elst (Projektmitarbeiterin IBW), Graziella Caamano (Projektmitarbeiterin IBW).
 

Media Focus präsentiert «AdHijacking-Studie»

Am 29. Mai 2013 fand im Zürcher Volkshaus die erste Schweizer Affiliate-Marketing-Konferenz statt. Media Focus präsentierte an der Veranstaltung die AdHijacking-Studie Schweiz, welche in Kooperation mit der Firma Adresult durchgeführt wurde.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass 25 Prozent aller untersuchten Marken von dieser Teildisziplin des Fraud betroffen sind. Das Ergebnis unterstütze die Wichtigkeit einer regelmässigen Markenkontrolle im Affiliate Marketing, so Media Focus zur Studie. Unter AdHijacking versteht man das Kopieren von Anzeigen im Bereich Suchmaschinenwerbung. Jeder Lead oder Verkauf, der über eine Anzeigenkopie generiert wird, kann zu ungerechtfertigten Provisionsansprüchen der AdHijacker (zum Teil Publisher) gegenüber dem Markeninhaber (Merchant) führen. Als weiterer Effekt werden während den aktiven Buchungszeiten der AdHijacker die Originalanzeigen nicht mehr ausgeliefert.

Die Präsentation der AdHijacking-Studie Schweiz mit weiteren Ergebnissen ist auf der Website von Media Focus verfügbar.
 

Zu guter Letzt: Hässlicher geht’s immer

Wenn Sie sich schon einmal auf eine wirklich hässliche Website verirrt haben, dann liegt das bestimmt ein paar Jahre zurück. Oder Sie sind glücklicher Finder einer Seltenheit: Einer der wenigen absolut netzhautzerstörenden Internetseiten des WWW.

Diese Seiten sind nicht nur abgrundtief hässlich, was Farbgebung und Stil betrifft. Einige machen es dem Nutzer auch absolut unmöglich, sich zu orientieren. Ein paar dieser Fundstücke hat Roger Hausman gleich im Sammelpack gefunden, auf T3n.de:

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Und da jeder Bemühung zumindest ein wenig Respekt gezollt werden soll, weist T3n.de zum Schluss noch darauf hin, dass die Qualität des Designs nicht zwangsläufig etwas über die Qualität der Inhalte oder den Erfolg der entsprechenden Website aussage. Der zweite Teil dieses Satzes ist in etwa so wahr wie die Behauptung, dass eine gute Schokolade auch dann noch erfolgreich verkauft wird, wenn die Verpackung aussieht wie zweimal überfahren. (uma)

 

Mörgeli blitzt bei SRG-Ombudsmann ab

Der SRG-Ombudsmann hat im Zusammenhang mit der Mörgeli-Berichterstattung in der Sendung «Rundschau» zwei Beanstandungen des SVP-Nationalrats abgewiesen. Eine dritte Beanstandung einer Nachfolgesendung hiess er teilweise gut. 

Ombudsmann Achille Casanova ging jedoch im Detail und teils auch kritisch auf die zahlreichen Beanstandungen ein, wie den drei Schlussberichten zu entnehmen ist, über welche Sonntagsblick und die Schweiz am Sonntag berichteten und die auch der Nachrichtenagentur SDA vorliegen.

In einer ersten Sendung warf die «Rundschau Mörgeli vor, er habe zahlreiche «unwissenschaftliche» Doktorarbeiten durchgewinkt und damit seine Funktion als «Doktorvater» nicht richtig wahrgenommen. Auf dem «heissen Stuhl» konnte sich der SVP-Politiker danach während zehn Minuten zu den Vorwürfen rechtfertigen, wobei ihn der Moderator auch fragte, ob er nun als Nationalrat zurücktrete.

Der Medizinhistoriker fühlte sich durch den Beitrag und das Interview auf dem «heissen Stuhl» ungerecht behandelt und beanstandete die Sendung beim Ombudsmann.
 

Einseitiger Bericht
 
Der Filmbericht sei tatsächlich einseitig, urteilt Casanova in seinem Schlussbericht. Wichtige Aspekte seien ausgeklammert oder nicht vertieft worden. Die Frage nach dem Rücktritt aus dem Nationalrat sei «eine verfehlte Provokation» gewesen, weil sie Mörgelis politische und wissenschaftliche Arbeit in problematischer Weise vermischt habe.
 
Weil Mörgeli im Interview aber ausreichend Gelegenheit gehabt habe, die Vorwürfe zu widerlegen, könne er die Beanstandung dieser Sendung nicht unterstützen, schreibt der Ombudsmann in seinem Brief an Mörgeli. «Auch wenn ich Ihre kritische Reaktion durchaus nachvollziehen kann.» Aber das Sachgerechtigkeitsgebot sei in der gesamten Berichterstattung – Filmbericht und «heisser Stuhl»- nicht verletzt worden.
 
Als «teilweise berechtigt» erachtet Casanova hingegen eine Beanstandung der «Rundschau»-Sendung vom 3. April 2013. Diese ging dem Thema nach, welche Fähigkeiten in der Schweiz für einen Doktortitel «Dr. med» notwendig sind. Das Publikum habe sich über diese Hauptfrage «ungenügend eine eigene Meinung bilden» können, hält der Ombudsmann Achille Casanova in seinem Schlussbericht fest. Hier wurde das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. «Ihre Beanstandung, soweit ich darauf eintreten konnte, erachte ich deshalb als teilweise berechtigt.»
 
Insgesamt hatte der Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli drei Sendungen – zwei der «Rundschau»und eine von «10vor10»- beanstandet (Werbewoche.ch berichtete).
 
Mörgeli ist mit diesen Entscheiden nicht zufrieden. Er will den Fall an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI weiterziehen, wie er auf Anfrage der SDA sagte. (SDA)

Mediapulse bezahlt Messsystem mit Bakom-Vorschuss

Mediapulse hat die Investitionen in das neue Messsystem Kantar aus einem Vorschuss des Bakom bezahlt. Umfang und Ablauf der Transaktion geht aus einer genaueren Betrachtung des eben veröffentlichen Geschäftsberichtes für das Jahr 2012 von Mediapulse hervor.

In der konsolidierten Erfolgsrechnung ist ein Betrag von 6'480'000 Franken mit der Bezeichnung «Beiträge Eidgenossenschaft Dritte» als Ertrag aufgeführt. Eben derselbe frankengenaue Betrag findet sich bei den Ausgaben als Betriebsaufwand wieder. Auf Anfrage bestätigt Mediapulse den Vorgang. Man habe die für die nächsten Jahre vorgesehenen Beitragstranchen des Bundes vorgezogen abgerufen, um die Investition tätigen zu können. Es bleibe jetzt halt einfach weniger Geld für die laufenden Beiträge übrig. Als Zuschuss für den Betrieb des alten Messsystems von GFK hat Mediapulse ebenfalls laut Geschäftsbericht 2012 weitere 1'884'571 Franken erhalten.

Im Bakom gibt man sich transparent: Es sei zutreffend, dass der Betrag über 6 Millionen als Ausnahmeregelung vorgezogen ausbezahlt worden sei. Gestützt auf den gesetzlichen Auftrag im RTVG unterstützt der Bund die Radio- und Fernsehnutzung mit der Investition in das neue Forschungssystem über die Dauer von vier Jahren mit insgesamt 10 Millionen.

Hans Jürg Deutsch

 

Wirz: Velohelme schützen für einmal andere Körperteile

Wirz hat für BFU, VCS und Swiss Cycling eine Guerilla-Aktion gestartet. Die Aktion ruft dazu auf, einen Helm zu tragen.

Im Rahmen der Kampagne «Love Velo – Immer mit Helm» wurden auf Tausenden von parkierten Velos Sattelschoner verteilt, mit der Aussage «Ein Velohelm kann dir den Arsch retten». «Moralisieren oder drohen bringt in dem Punkt ja nicht viel», so Wirz-CD Thomas Kurzmeyer. «Lieber was Nützliches mitgeben – bei der aktuellen Wetterlage erst recht – und etwas Grundsympathie für das Anliegen schaffen».

Verantwortlich bei der BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung: Peter Matthys (Leiter Marketing / Kampagnen), Camilla Krebs (Kampagnenleiterin). Verantwortlich beim VCS Verkehrs-Club der Schweiz: Christine Steinmann
(Projektleiterin Verkehrssicherheit). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Thomas Kurzmeyer (CD), Rahel Nemitz (Art Direction), Ben Staudenmann (Grafik), Franziska Pennington (Text), Flurin Hardt, Fabiana Imhof (Beratung), Streuplan (Promotion).

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Serviceplan: Populäre Hymnen fürs E-Bike von Stöckli

Das E-Bike von Stöckli wurde speziell von Schweizer Ingenieuren für die hiesige Topographie geschaffen. Serviceplan Suisse hat ein eigenständiges Radiokonzept kreiert, das auf unterhaltsame Weise die Vorzüge des E-Bikes kommunizieren soll.

Gleichzeitig soll das Konzept das beschwingte Fahrgefühl auf einem Stöckli E-Bike zu vermitteln: Populäre Velosongs wurden mit neuen Texten versehen und von den Schweizer Hitgaranten Hit Mill musikalisch neu interpretiert, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Entstanden sind: Eine A-Capella-Version des Volksliedes «Mir sind mit em Velo da», gesungen von der Zürcher Frauengruppe «Dezibelles» sowie ein groovendes Remake des 70er Jahre-Hits «Pushbike» der australischen Rockband «The Mixtures» in einer schweizerdeutschen und einer französischsprachigen Version. Zu hören sind die Songs ab sofort bis Ende Mai auf den wichtigsten Lokalradiosendern der Schweiz.

Verantwortlich bei Stöckli Outdoor Sports: Adrian Albrecht (Leiter des Marketings). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Manuela Brunner, Sacha Moser und Jan Krohn. Verantwortlich bei Hit Mill: Oliver Probst und Philipp Indlekofer (Musik, Arrangement und Produktion).

Spot 1: Mir sind mit em Stöckli E-Bike da
Spot 2: Es isch vom Stöckli (Pushbike)
Spot 3: C’est un vrai Stöckli (Pushbike)
 

Der Landbote: Tamedia interessiert an Übernahme

Tamedia ist bereist seit längerem mit 20 Prozent am Landboten beteiligt. Sollte die Zeitung verkauft werden, ist die Tamedia-Gruppe an einer Übernahme interessiert, wie Finanzen.ch am Freitag schreibt.

Der Winterthurer Landbote bilde einen integrierenden Bestandteil des Verbunds Zürcher Regionalzeitungen. Dies erklärte Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino gemäss Finanzen.ch in einem Interview mit der Bilanz (Ausgabe 11/2013). Ob Tamedia tatsächlich ein Vorkaufsrecht besitzt, habe er indes nicht konkret bestätigen wollen. «Wenn man uns kennt, müsste man fast davon ausgehen. Aber darüber spricht man nicht», so seine Antwort.

Klarer antwortete Supino zum Verkauf der Finanzzeitung Finanz und Wirtschaft FuW: «Es gibt keine Absichten, die FuW zu verkaufen». Aufgrund der dramatischen Rückgänge bei den Finanzanzeigen sei die FuW zum Sanierungsfall geworden, so seine Aussage. Dem Team sei der Turnaround aber gelungen. Damit sei das Blatt wieder gut aufgestellt und eine weitere Sparrunde nicht geplant.

Mediales Überangebot

Für die Zukunft im Bereich Zeitungen rechnet Supino gemäss Finanzen.ch mit einer weiteren Konsolidierung. Es gebe in der Schweiz ein kolossales mediales Überangebot. Seiner Meinung nach werde es in Zukunft weniger bezahlte Tageszeitungen geben. «Und jene, die übrig bleiben, müssen ihr Profil schärfen und ihre Qualitätsversprechen auf allen Kanälen einlösen», sagt er.

In der französischsprachigen Schweiz ist Tamedia zuletzt im Zusammenhang mit Sparbemühungen in die Kritik gekommen (Werbewoche.ch berichtete). Supino glaubt gemäss Finanzen.ch weiter an die Daseinsberechtigung von Le Matin: «Wir haben die Ambition, ein nachhaltiges Geschäftsmodell für die Zeitung zu finden. Ich hoffe, dass dies gelingt.»

Mehr zum Thema: Tamedia-Gruppe an Landboten interessiert
 

Neue Zürcher Zeitung lanciert neues Videoportal

Das neue Videoportal der Neuen Zürcher Zeitung ist online. Die darin enthaltenen Filmbeiträge werden von zwei NZZ-Videoredakteuren produziert.

Ergänzt werden die NZZ-Beiträge durch Videos der Agentur Reuters. Dies schreibt die NZZ in einer Mitteilung vom Freitag. Zudem stehe den Online-Usern eine Auswahl an Folgen von «NZZ Standpunkte» und der NZZ-Veranstaltungsreihe «NZZ Podium» zur Verfügung. Letztere in einer filmischen Zusammenfassung.

Das neue Videoportal der NZZ bietet ein breites Spektrum an Videosuchoptionen. Per Mausklick kann der User jederzeit den zum Video gehörenden Textartikel aufrufen. Ausserdem lassen sich die Videos in sozialen Netzwerken teilen, oder sie können direkt per Mail weiterempfohlen werden. Seit März 2012 hat das NZZ-Web-TV-Team laut Mitteilung über 350 Videobeiträge produziert. Bis heute wurden diese von mehr als 810’000 Zuschauern gesehen.

Publicis: Orange sagt lieber «Du kannst»

Was, wenn der Ferienflirt ernst wird und man plötzlich fünf Mal mehr SMS schreibt? Diese und weitere Fragen hat Publicis für Orange mit neuen Abo-Möglichkeiten beantwortet.

Die Kampagne läuft unter dem Slogan «Du kannst». Denn Orange sage das seinen Kunden ab sofort so oft es gehe, so Publicis in einer Mitteilung vom Freitag. Das bedeute, dass Orange seinen Kunden Lösungen anbiete, die die herkömmliche Praxis der Industrie durchbrechen würden.

Welche Dinge aus dem Telekommunikationsalltag genau gemeint sind, wird erst in einer zweiten Welle verraten. Gestartet wird die Kampagne mit einer zweiwöchigen Teaser-Phase, in welcher der neue Claim von Orange im Vordergrund steht.

Verantwortlich bei Orange: Alessandra Nicoletti (Director Brand & Communications), Martin Zehnder (Advertising Manager). Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Grischa Rubinick (CD), Nicolas Vontobel, Daniel Ahrens, Christian Bobst (Art), Mischa Müller (Grafik), David Lübke, Urs Schrepfer (Text), Derya Derdiyok (FFF), Gabriel Bodmer, Alexandra Krull, Alexandra Stojanovic (Beratung), Achill Prakash (Strategie). Filmproduktion: CZAR Film. Regie: Hauke Hilberg. Producer: Thorne Mutert, Boerge Heesemann. Fotografie: Peter van Heesen.

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Telesuisse: Parlament muss bei RTVG-Revision nachbessern

Für den Verband der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse bleiben mit der Botschaft des Bundesrates zur Revision des Radio- und Fernsehgesetzes wesentliche Punkte offen. Insbesondere im Bereich der Konzessionierung sieht Telesuisse noch deutlichen Verbesserungsbedarf.

Die Regionalsender stehen in den kommenden Jahren im sich stark wandelnden Medienmarkt vor grossen technischen und inhaltlichen Veränderungen. Sie brauchen deshalb Planungssicherheit, um weiterhin qualitativ hochstehende Regionalprogramme anbieten zu können. Dies schreibt Telesuisse in einem Pressecommuniqué vom Donnerstag. Deshalb schlage man vor, dass die Konzessionen nicht zwingend regelmässig neu ausgeschrieben werden müssen, sondern auch verlängert werden könnten, wenn ein Sender den Leistungsauftrag und die Konzessionsvoraussetzungen erfülle. Im Mindesten müsse bei der Neukonzessionierung die bisherigen Leistungen der Sender mitberücksichtigt werden.

Telesuisse setzt sich ausserdem für eine ausreichende Finanzierung der Regionalfernsehsender ein: Die vom Bundesrat vorgeschlagene Festsetzung der Gebührenanteile auf einen Wert von 3 bis 5 Prozent bringe zwar eine sinnvolle Flexibilisierung, aber im Schnitt keine Erhöhung der Beiträge an die Regionalsender. «Im Vergleich zur SRG werden die Regionalsender damit weiterhin deutlich schlechter gestellt, die Erbringung des regionalen Service Public ist gefährdet», schreibt der Verband. Und fordert eine Festsetzung der Gebührenanteile auf 4 bis 6 Prozent, was eine moderate Erhöhung im Ermessen des Departements ermöglichen würde.

Ebenfalls unbefriedigend ist aus Sicht des Verbandes der Vorschlag, die in den letzten Jahren aufgelaufenen, aber nicht ausbezahlten Gebührenanteile von fast 70 Millionen Franken an die Gebührenzahler zurückzuerstatten. Dieses Geld stehe den privaten Radio- und Fernsehstationen zu und könne sinnvoll investiert werden, beispielsweise in die Ausbildung der Journalisten.

Weiteren vorgeschlagenen Änderungen des Radio- und Fernsehgesetzes steht der Verband positiv gegenüber. So beispielsweise der geplanten Untertitelung der Nachrichtensendungen für Behinderte, sofern wie vorgesehen die Mehraufwände über die Radio- und Fernsehgebühren finanziert werden können. Auch die Vereinfachung des Konzessionierungsverfahrens sei zu begrüssen, wonach eine mögliche Gefährdung der Meinungs- und Angebotsvielfalt nicht mehr vorgängig aufwändig geprüft werden müsse.

Nachdem der Bundesrat mit der vorliegenden Botschaft die Bedürfnisse der Regionalsender weitgehend ausgeklammert habe, so der Verband abschliessend, werde man seine Anliegen nun in den Beratungen des Gesetzesentwurfs in den Kommissionen und Räten einbringen.

 

Neue Partnerin bei Change Communications

Seit Ende Mai 2013 ist Connie Voigt im Referenten-Kreis der Kommunikations- und Referenten-Agentur Change Communications zum Thema «Diversity Management» aktiv.

Ihre Fachkompetenz für interkulturelle Führungskommunikation entwickelte sie als Produzentin bei internationalen Medienunternehmen – beim arabischen Sender MBC, beim britisch-amerikanischen Sender European Business News und im Studio London des ZDF. Bei Gate Gourmet International war sie als Head Corporate Communications und beim Fachmagazin HR Today als Chefredaktorin tätig. 2009 erschien ihr Herausgeberband «Interkulturell führen. Diversity 2.0 als Wettbewerbsvorteil» bei NZZ Libro.

Seit 2011 hat Connie Voigt Lehraufträge an der Freien Universität Berlin, an der FHNW Olten und Basel, an der HTW Chur und an der SRH Hochschule Berlin, wo sie «Diversity in Business Cultures» in Englisch und Deutsch doziert. Sie hält regelmässig Vorträge und leitet Workshops in Unternehmen, Verbänden und Universitäten, unter anderem auch in China und in Osteuropa. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen und Institutionen wie Swisscom, Novartis, USG St. Gallen, UBS Corporate University, Deutsche Börse, Continental oder Hannovermesse.
 

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