Anlässlich einer internationalen Informations- und Austauschtagung in Bern präsentiert das Bundesamt für Kultur (Bak) am Montag im Zentrum Paul Klee das neue Internetportal zur NS-Raubkunst und Provenienzforschung.
Redaktion
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17. Juni 2013
Die Schweizerische Eidgenossenschaft leistet damit einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Richtlinien von 1998 der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nazis konfisziert wurden. Damit bekräftigt sie, dass sie der Aufarbeitung der NS-Raubkunstproblematik eine grosse Bedeutung zumisst.
Das neue Raubkunst-Internetportal Bak.admin.ch/rk des Bundesamtes für Kultur ist das Resultat der Zusammenarbeit des Bundesamtes für Kultur (Anlaufstelle Raubkunst), des Generalsekretariats des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (Historischer Dienst EDA) sowie der Eidgenössischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, dem Verband der Museen der Schweiz und der Vereinigung Schweizer Kunstmuseen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Das Raubkunst-Internetportal bietet ein Informationsangebot zum Thema NS-Raubkunst, wie zum Beispiel eine Anleitung und eine Checkliste zur Durchführung von Provenienzforschung, eine Übersicht über relevante Archivbestände und Faktoren zur Erreichung von gerechten und fairen Lösungen. Das Angebot wird ergänzt durch Literaturvorschläge, eine kommentierte Link-Liste, eine Übersicht der für die NS-Raubkunst relevanten Datenbanken. Damit unterstützt das Raubkunst-Internetportal künftig die Museen und Sammlungen im Sinne der «Hilfe zur Selbsthilfe» bei der Durchführung von Provenienzforschung.
Umsetzung der Washingtoner Richtlinien
Die Vertiefung der Provenienzrecherchen ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der Richtlinien der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nazis konfisziert wurden. Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat diese unverbindliche Absichtserklärung 1998 in Washington zusammen mit weiteren 43 Staaten verabschiedet und erklärte damit, dass sie der Aufarbeitung der NS-Raubkunstproblematik eine grosse Bedeutung zumisst.
Programm der internationalen Tagung
Der Vormittag der Informations- und Austauschtagung widmet sich der internationalen Ebene der NS-Raubkunstthematik und Provenienzforschung. Staatliche Vertreter aus Deutschland und Frankreich, Vertreter aus dem universitären Bereich und Vertreter aus dem internationalen Kunstmarkt geben einen Überblick über die Arbeiten hinsichtlich der NS-Raubkunstthematik und der Provenienzforschung aus ihrem Bereich.
Im Zentrum des Nachmittags steht die Präsentation des neuen Internetportals Raubkunst des Bundesamtes für Kultur. Neben einem Überblick über den Umgang des Bundes mit NS-Raubkunst und Provenienzforschung wird ein bedeutendes Provenienzforschungsprojekt des Museums Rietberg zur von-der-Heydt-Sammlung vorgestellt. In einer abschliessenden Table Ronde diskutieren schliesslich Akteure aus dem musealen Bereich, ein anwaltlicher Vertreter von Museen sowie ein Historiker und Vertreter von Anspruchsstellern über den Stand und die künftigen Herausforderungen der Raubkunst-Aufarbeitung.
Bild: Keystone
Oxford English Dictionary: Twitter erhält eigenes Verb
Das Online-Netzwerk Twitter hat neuerdings einen eigenen Eintrag im Oxford English Dictionary, einem wichtigen Lexikon für Englische Sprache. Der Eintrag zu dem Wort «tweet» sei erweitert worden, liess der Chefredaktor des Lexikons verlauten.
Redaktion
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17. Juni 2013
Das Verb, so heisst es nun im Oxford English Dictionary, bedeute, «einen Eintrag auf dem Sozialen Netzwerk Twitter zu machen» oder «Twitter regelmässig zu benutzen». Bislang war im Oxford English Dictionary nur die ursprüngliche Bedeutung von «tweet» vermerkt: Zwitschern, also die akustische Kommunikation von Vögeln. Twitter ist nicht der erste Internetdienst, der ein eigenes Verb in dem renommierten Wörterbuch erhält. Bereits 2006 wurde «Google» («googeln») als Verb eingetragen.
Twittern im Duden
Auch im Duden kann man Twitter-Aktivität nachschlagen: Seit 2009 findet sich dort die eingedeutschte Variante «twittern». Der Duden definiert das Wort allerdings allgemein als «Kurznachrichten über das Internet senden und empfangen». Damit ein neues Wort in den Duden aufgenommen wird, muss es gebräuchlich sein, also regelmässig in verschiedenen Medien vorkommen. Ausserdem sollte es über einen bestimmten Zeitraum auftauchen, erklärt der Duden auf seiner Webseite.
Das gilt prinzipiell auch für das Oxford English Dictionary. Der neue Eintrag zu Twitter «bricht mindestens eine Regel, nämlich dass ein neues Wort mindestens zehn Jahre lang in Gebrauch sein muss», schrieb der Chefredakteur. «Aber es scheint, als verbreite es sich.» Das Lexikon nahm dieses Jahr eine Reihe von Worten aus dem Technologie-Bereich auf, darunter «big data» für sehr grosse Datenmengen und «crowdsourcing» für das Sammeln von Informationen von vielen Menschen im Internet. (SDA)
UPC Cablecom: Ivo Hoevel übernimmt Marketing
UPC Cablecom hat Ivo Hoevel zum neuen Verantwortlichen für den Bereich Marketing and Products ernannt. Der 44-jährige Deutsche kommt von Sky Deutschland und startet im September 2013.
Redaktion
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17. Juni 2013
Ivo Hoevel ist laut Mitteilung Marketingstratege und profunder Kenner der Telekommunikations- und Unterhaltungsbranche. Bei Sky Deutschland in München leitet Hoevel als Senior Vice President seit 2010 das Marketing. In dieser Funktion trieb er erfolgreich die Konzeption und Vermarktung neuer TV-Angebote voran und erschloss dem Unternehmen zusätzliche digitale Verbreitungskanäle.
Umfassender Leistungsausweis
Vor seiner Tätigkeit bei Sky Deutschland hielt Hoevel beim Telekommunikationsanbieter O2 in Deutschland in über zehn Jahren Führungspositionen in den Bereichen Customer Experience- und Relationship Management, Product Management sowie klassische Werbung und Brand Management. Zuletzt war er als Senior Vice President Marketing verantwortlich für die Entwicklung und Lancierung neuer Mobilfunk-, Hardware- und Breitband-Angebote. Im Laufe seiner Karriere wurde Ivo Hoevel mehrfach für Markterfolge in Markenführung, Werbung und Kundenerlebnis ausgezeichnet. Hoevel verfügt über eine Ausbildung in Marketing und Werbung sowie einen Abschluss in Betriebswirtschaft.
In seiner neuen Funktion als Senior Vice President Marketing and Products bei UPC Cablecom rapportiert Ivo Hoevel direkt an CEO Eric Tveter und nimmt Einsitz in die Geschäftsleitung. «Ich freue mich sehr, dass wir mit Ivo Hoevel einen Topmanager mit hervorragendem Leistungsausweis im TV- und Mobilfunkmarketing für diese Schlüsselfunktion gewinnen konnten», sagt CEO Eric Tveter. Er ergänzt: «Nach der erfolgreichen Neuaufstellung der vergangenen Jahre wollen wir jetzt dem Markt neue Impulse geben und zusätzliche Geschäftsgebiete erschliessen. Ivo Hoevel wird eine wichtige Rolle in dieser Wachstumsphase übernehmen.»
SDV Award: Reichlich Edelmetall für die Athleten
Am 14. Juni 2013 wurden an der diesjährigen Award-Night des Schweizer Dialogmarketing-Preises die Sieger gekürt. Im Zürcher Kongresshaus konnten 30 Medaillen und elf Zertifikate in 16 Kategorien vergeben werden.
Redaktion
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17. Juni 2013
Ausgezeichnet war die Stimmung an der Siegerehrung der Athleten: Passend zum Motto dieses Jahres, «Dialogmarketing-Spiele 2013», wurde als Auftakt des Abends mit einer gekonnten Show das Olympische Feuer entfacht. Alles ist bereit, damit die Schweizer Dialogmarketingszene ihre besten Dialogmarketing-Ideen, -Massnahmen und -Kampagnen des vergangenen Jahres prämieren kann. Durch den Abend führt charismatisch und eloquent moderierend Melanie Winiger.
Wer alles aufs Treppchen durfte
Im Schein des lodernden Feuers konnten eine Platinmedaille, vier Medaillen in Gold, elf in Silber und last but not least fünfzehn in Bronze überreicht werden. Casemovies und Templates aller prämierter Arbeiten finden Sie unter diesem Link.
Status
Kampagne
Agentur
Auftraggeber
Kat.
Bronze
Policen röntgen
Dachcom Dialog
Helsana Versicherungen
02
Silber
Skiwaxbrief
Agentur am Flughafen
Pitsch Sport
02
Gold
Abwrackprämie auf alte Laufschuhe
Agentur am Flughafen
Pitsch Sport
02
Bronze
Sie haben die Sprache zerstört!
Wirz Wietlisbach Dialog
Wirz Gruppe
04
Bronze
Bad Coffee is a Crime
Wirz Wietlisbach Dialog
Lyreco Switzerland – Nespresso Business Solutions
04
Bronze
Microsoft Bilanz Mailing
Y&R Group Switzerland
Microsoft Schweiz GmbH
04
Silber
Kondensierendes Mailing
Agentur am Flughafen
Krüger & Co
04
Silber
Eine Dreierseilschaft für die Zukunft
Agentur am Flughafen
TVS Textilverband Schweiz
05
Silber
Mailboxgym
Agentur am Flughafen
Fitness Moschtihuus
06
Bronze
Wahre Helden
Agentur am Flughafen
DPD (Schweiz)
07
Silber
Migros Total
Y&R Group Switzerland
Migros-Genossenschafts-Bund
07
Silber
Migros Sélection
Y&R Group Switzerland
Migros-Genossenschafts-Bund
07
Silber
Abwrackprämie auf alte Laufschuhe
Agentur am Flughafen
Pitsch Sport
08
Silber
Theater Rigiblick – Der Geschäftsbericht
Draftfcb Lowe Zürich
Theater Rigiblick
08
Bronze
Mein süssestes Piercing
Agentur am Flughafen
Skin Deep Art
09
Gold
Migros M-Budget Helfer
Jung von Matt / Limmat
Migros-Genossenschafts-Bund
09
Bronze
Promotion «5x schneller surfen»
Indie Digital
UPC Cablecom
10
Bronze
BMW The Fastest Christmas Song in the World
Draftfcb Lowe Zürich
BMW (Schweiz)
10
Bronze
SBB Ticket Shop
Maxomedia
SBB Schweizerische Bundesbahnen
10
Silber
Migros Total
Y&R Group Switzerland
Migros-Genossenschafts-Bund
10
Gold
Swisscom Roaming
Maxomedia
Swisscom (Schweiz)
12
Bronze
Appenzeller Käse: Längste Bank der Welt
Contexta
SO Appenzeller Käse
13
Bronze
Ein Bunter Traum
Havas Worldwide Zürich
Riposa
13
Bronze
Eine Dreierseilschaft für die Zukunft
Agentur am Flughafen AG
TVS Textilverband Schweiz
14a
Bronze
Skiwaxbrief
Agentur am Flughafen
Pitsch Sport GmbH
14b
Bronze
Das Wattemailing
GKK DialogGroup
Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen
15
Silber
Aluminium in einer tragenden Rolle
Wunderman
Land Rover Deutschland
15
Silber
Achtung, Payback Gammelpunkte!
GKK DialogGroup
Payback
15
Gold
My Island
Wunderman
Deutsche Lufthansa
15
Bronze
Persönliche Ausladung für VIPs
Y&R Group Switzerland
Heks – Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz
Dass in drei Kategorien keine der eingereichten Arbeiten mit einem Edelmetall ausgezeichnet werden konnte, macht deutlich, wie anspruchsvoll und kritisch die Jury gewertet hat. Nicht aufs Treppchen durften die Gewinner der elf Zertifikate, stolz dürfen diese laut Veranstalter deswegen nicht minder sein, die spezielle Würdigung durch die Jury ist verdient:
Kampagne
Agentur
Auftraggeber
Kat.
Launch UBS KeyClub eStore
Ogilvy One
UBS
01
Vibrator-Mailing
Agentur am Flughafen
Autoshop Rheintal
02
Das Auge der Presse blickt durch
Agentur am Flughafen
Argus der Presse
05
Abschalten macht Sie zum Helden
Publicis Communications
EKZ Elektrizitätswerke des Kantons Zürich
05
PET BOX CUP 2012: Die Schweiz sucht PET-Boxen
Comqed Dialog
PET-Recycling Schweiz
07
SBB MobilBonus
Maxomedia
SBB Schweizerische Bundesbahnen
07
Skiwaxbrief
Agentur am Flughafen
Pitsch Sport
08
Coop Hello Family Bobbycar – Auf die Pampers, fertig los!
Valencia
Coop
08
Migros Raum der Versprechen
Jung von Matt / Limmat
Migros-Genossenschafts-Bund
10
APG|SGA Crowdwish
Inhalt&Form Kommunikations
APG|SGA Allgemeine Plakatgesellschaft
12
Friends in Numbers macht ein grosses Problem persönlich
Publicis Communications
Lundbeck (Schweiz)
13
Grandiose Ostschweizer Spitzensportler
Agentur am Flughafen aus Altenrhein konnten nach der diesjährigen Award-Night nicht nur beste Erinnerungen an einen gelungenen Event mit an den Bodensee nehmen, sondern auch mit Medaillen gefüllte Sporttaschen: Sie führen mit elf Medaillen und drei Zertifikaten den Medaillenspiegel mit deutlichem Vorsprung an. Es folgt das Team von Y&R mit fünf Medaillen und die Dialogmarketing-Wettkämpfer von Maxomedia und Wunderman Deutschland mit je zwei Medaillen.
Der Medaillenspiegel ergibt sich nach einem Punktesystem, so bringt eine Goldmedaille beispielsweise vier Punkte, eine Silbermedaille drei Punkte. Der komplette Medaillenspiegel 2013:
Punkte
Agentur
35
Agentur am Flughafen
13
Y&R Group Switzerland
7
Wunderman Deutschland
7
Maxomedia
5
Jung von Matt / Limmat
5
Draftfcb Lowe Zürich
5
GKK Dialog Group, Deutschland
4
Wirz Wietlisbach Dialog
2
Dachcom Dialog
2
Contexta
2
Havas Worldwide Zürich
2
Indie Digital
2
Publicis Communications
1
Comqed Dialog
1
Inhalt&Form Kommunikations
1
Ogilvy One
1
Valencia Kommunikation
Skiwaxbrief holt Platin, Heks punktet beim Kraulen
Mit dem von der Schweizerischen Post gesponserten Platinpreis (Jahresbestleistung) wurde die Kampagne «Skiwaxbrief» ausgezeichnet, welche für Pitsch Sport in Gossau erstellt wurde. Triumphale Freude auch bei den Gewinnern des «Non-Profit-Kraul» – die Kampagne «Persönliche Ausladung für VIPs» von Heks (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) hat die Jury mit dem Spezialpreis für Non-Profit-Organisationen belohnt.
We can be Heroes
David Bowie sang in seinem legendären Hit «Heroes» We can be heroes just for a day ‒ viel länger werden die Gewinner des SDV-Junior-Awards 2013, Jumana Issa und Nicola Spicher, als Heroes wirken können und der ganzen Schweizer Dialogmarketing-Szene Gelegenheit bieten, selbst Helden zu werden. Wie es Tradition ist, dient die von der Jury prämierte Arbeit dieser Kategorie als Motto-Vorlage für den nächsten Schweizer Dialogmarketing-Preis. Es darf also im kommenden Jahr erneut mit einer überraschenden und spannenden Inszenierung gerechnet werden.
Ausgezeichnet inszenierte Award Night
Sportlich, atemberaubend, temporeich und hip ‒ sind die Adjektive, welche die zurückliegende Award-Night am besten beschreiben. Der Höhepunkt des Schweizer Dialogmarketing-Preises 2013 war perfekt inszeniert, vom ersten Moment des finalen Anlasses bis zur letzten Minute. Als Sportler aus verschiedenen Nationen verkleidet, bestreitete die aus der Schweiz und Süddeutschland stammende Breakdance-Truppe Roc Kidz das Opening der Award-Night mit der symbolischen Entfachung des Olympischen Feuers. Später, als Finale des Abends, beeindruckten sie die im Kongresshaus versammelten Dialogmarketing-Grössen mit einer explosiven Breakdance-Show. Doch nicht nur auf der Bühne, sondern auch in luftiger Höhe ging im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab: Der international bekannte Straps- und Equilibristik-Artist Slava Popov liess der sonst nicht als zimperlich geltenden Dialogmarketingszene den Atem stocken ‒ seine kraftvolle, mit eleganter Anmutung gepaarte Show sorgte für tosenden Applaus. Für gute Stimmung hat auch die kulinarische Seite des Abends gesorgt, und wer nicht schon zeitig nach Hause eilte, liess die Award-Night an der After-Dinner-Party der Schweizerischen Post ausklingen.
Olympia auf Achse
Die Finalisten sowie die ausgezeichneten Arbeiten des Schweizer Dialogmarketing-Preises 2013 begeben sich nun auf Reisen und können für eine Wanderausstellung gebucht werden oder zum Beispiel zu Lernzwecken beim SDV Schweizer Dialogmarketing Verband geordert werden.
Angeregte Gespräche im Foyer
Gold-Gewinnerkampagne Migros M-Budget von Jung von Matt/Limmat
Maxomedia jubelt über Gold mit der Swisscom-Roaming-Kampagne
Gold für Wunderman Deutschland und Lufthansa
Die Zuschauer geniessen den Abend
Platinpreis-Gewinner: Agentur am Flughafen mit der Skiwaxbrief-Kampagne für Pitsch Sport
Walder,Werber: Kampagne für Bank Linth
Redaktion
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17. Juni 2013
Zu guter Letzt: La Cola Nostra
Seit Coca-Cola die personalisierten Flaschen eingeführt hat, entwickelt sich Werbewoche.ch immer mehr zum Treffpunkt von verzweifelten Suchenden. Eine Zwischenbilanz.
Redaktion
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16. Juni 2013
Die Idee ist so simpel wie genial: Cola-Flaschen mit Namen drauf. Im Rahmen der «Share a Cola»-Kampagne bietet Coca-Cola nicht nur personalisierte Dosen an (die man an bestimmten Anlässen herstellen lassen kann), sondern überschwemmt den Einzelhandel auch mit Flaschen, die beliebige Namen tragen.
Was die Faszination der Aktion ausmacht, merkt man, wenn man zum ersten Mal vor dem Regal steht: Den eigenen Namen findet man bestimmt nicht – aber wenigstens ein Mitbringsel für einen geliebten Mitmenschen sollte doch auffindbar sein? In gut frequentierten Supermärkten zeichnen sich die Cola-Körbe dadurch aus, dass die Flaschen – x-fach durchsucht – in militärischer Perfektion aufgestellt sind und die Namen alle in eine Richtung blicken:
Foto: hae/Wewo
So ist der Suchvorgang für geübte Namensjäger innert Sekunden abgeschlossen. Nicht nur Ivan und Camille, sondern auch Sandro, Matthias und Chantal würden in diesem Korb fündig. In dieser Coop-Filliale fällt übrigens auf, dass nebst dem Original auch Coca-Cola Zero als Namensträger beliebt ist – nicht jedoch Cola Light:
Foto: hae/Wewo
Unabhängige Beobachtungen böser Zungen haben zudem ergeben, dass sich auf Cola-Light-Flaschen mehrheitlich Frauennamen befinden – was vom Getränkehersteller sicherlich bestritten würde (so wie Panini konsequent bestreitet, dass die begehrten Spieler seltener in Umlauf gebracht werden, während der Markt mit «unattraktiven» Teams überschwemmt wird).
Wie auch immer – seit Werbwoche.ch über die Kampagne berichtete, wird die Seite mit Namenswünschen überschwemmt. Wir sind uns einiges gewohnt, schliesslich werden bei uns via Kommentarfunktion regelmässig Zeitungs-Abos gekündigt oder Bewerbungen für Blick am Abend-Rubriken eingereicht (wir leiten alles weiter). Diese Cola-Geschichte setzt aber neue Massstäbe – je mehr Kommentare platziert werden, desto überzeugter sind die Nachfolger, ihren Namenswunsch an der richtigen Stelle zu deponieren. Nein, es ist nicht die richtige Stelle. Die freundliche Dame von Coca-Cola hat zwar versichert, wir dürften Mails mit Namenswünschen an sie weiterleiten, obwohl sie selbst damit überschwemmt würden. Aber Kommentare ohne Absender sind schwer zu bearbeiten. Damit sich die vielen Leute dennoch nicht vergebens die Mühe gemacht haben, hier eine Liste mit gewünschten Namen:
– Sarah – Michèle – Armin – Hajo – Brian – Lorena – Christiane – Ricarda – Rikki – Naomi – Jessica – Dennys – Christina – Andrea – Ryan – André – Aretha – Joline – Ivana – Albin – Joel – Angeline – Emely – Manuel – Ciril – Melissa – Veronika – Valpi – Nena – Ersin – Johanna – Mona – Svenja – Medina – Muki – Stanislaus – Satawat – Jessy – Chregi – Jay Villas – Mia – Samantha – Cordelia – Dercy – Olivia – Simon – Brenda – Sandra – Philippe – Ejup – Mergime – Arijona – Kira – Julius – Samira – Ajka – Edina – Edin – Ermira – Francesco – Steven – Jamie Lee – Azem – Andjelo – Gzim – Memli – Ossi – Veronica – Fahrije – Carina – Yagii – Noëmi – Petra – Anil – Müberra – Maria – Leila – Alizia – Luzia – Baris – Tamara – Samira – Paolo – Isabel
Das bringt natürlich nicht viel, ist aber gut für unser Online-Karma. Die Namen allein nützen wohl wenig. Besser wären Kontaktdaten – direkt an Coca-Cola (Link zum Kontaktformular). Besagte freundliche Dame liess nämlich verlauten, man wolle sich um die Verzweifelten kümmern. Was noch mehr bringt: Hier findet man eine Liste mit den Events, an denen man sich seine persönliche Cola-Dose herstellen lassen kann. Eine Dose ist ohnehin cooler als eine PET-Flasche. Und beständiger. Und zeitloser. Was nicht heisst, dass ich den Einkaufswagen tatenlos an meiner Namensflasche vorbeischieben werde. Die Coca-Cola-Verantwortliche hat mir versichert, dass es meinen Namen gebe. Kein Wunder, schliesslich heisst in meiner Jahrgangsnähe jeder Zweite so… was es wohl auch nicht einfacher macht, eine Flasche zu ergattern. Gute Suche weiterhin allen!
Thomas Häusermann
Saatchi & Saatchi: Kinderlachen gewinnt CSR Preis
Die Mobilisierungskampagne von Saatchi & Saatchi für Swisscom Mobile Aid gewinnt den Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation 2013 in der Kategorie «Beste Kommunikation der Corporate Social Responsibility».
Redaktion
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16. Juni 2013
Die Verleihung des «Goldenen Funken» würdigt seit 13 Jahren namhafte Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Das von Saatchi & Saatchi entwickelte Motto «Alte Handys für ein neues Kinderlachen» hat die Schweiz nachhaltig aktiviert (Werbewoche.ch berichtete). Bei der Preisverleihung in Berlin wurde der Schweizer Gewinnerbeitrag mit grossem Applaus bedacht, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das Ziel, mehr als 100'000 alte Handys zu sammeln, wurde übertroffen. Im Urteil der Jury: «Die Kampagne erreichte die Schweizer Bevölkerung durch die Vielseitigkeit der Aktionen und aufeinander abgestimmte Phasen der Umsetzung.» Am meisten gewonnen haben damit die 1'000 Kinder des SOS Kinderdorfes, die vom Erlös der Kampagne unterstützt wurden.
Goldbach gründet Swiss Radioworld
Der Verwaltungsrat von Goldbach Media hat der Gründung von Swiss Radioworld zugestimmt. Somit wird aus der Radio Unit von Goldbach Media ein eigenständiges Vermarktungsunternehmen mit Sitz in Wollishofen ZH.
Redaktion
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16. Juni 2013
Dort werden per 1. Juli 2013 Goldbach Interactive Zürich mit Mobile sowie Wilmaa, an der die Goldbach Group eine Mehrheitsbeteiligung hält, mit Wilmaa Digital World und Swiss Radioworld unter einem Dach vertreten sein.
Mit der Gründung von Swiss Radioworld soll der Kompetenz, welche sich Goldbach Media als Vermarkterin sämtlicher Privatradios in der Schweiz bis heute erarbeitet hat, gebündelt und dem Wachstumspotential der Gattung Radio Rechnung getragen werden, so eine Mitteilung. Denn der Radio-Markt entwickle sich permanent weiter; es werde laufend neues Inventar geschaffen, welches Mehrwert und mehr Wirkung für den Radio-Werbefranken generiere. «Aus diesem Grund und damit die Radiovermarktung fokussiert betrachtet, weiter ausgebaut sowie personell verstärkt werden kann, haben unsere Aktionäre der Gründung einer eigenen AG zugestimmt. Denn Goldbach ist schon aufgrund der Unternehmensgeschichte eng mit der Gattung Radio verbunden», erklärt Alexander Duphorn, CEO Goldbach Media Switzerland.
Für die Mitarbeitenden der bisherigen Radio-Unit ändert sich per 1. Juli 2013 lediglich der Arbeitsort sowie formell der Arbeitgeber; in Bezug auf Funktion und Entlohnung bleibt das Arbeitsverhältnis unverändert bestehen. Der für den Umzug verantwortliche Marcel Bosshard, Director Corporate Marketing Goldbach Group, ergänzt: «Wir wollen nicht nur als Dienstleister gegenüber Sendern, Kunden und Partnern Bestleistungen erbringen, sondern auch unseren Mitarbeitenden ein optimales Arbeitsumfeld bieten. Das ist uns nun auch mit den neuen Arbeitsplätzen beim Bahnhof Wollishofen, die wie in Küsnacht direkt am See liegen, gelungen.»
Cannes Lions: Erste Shortlists bekannt
Die ersten Shortlists für die begehrten Löwen von Cannes sind bekannt. Die Schweizer Agenturen Y&R und Draftfcb/Lowe sichern sich zum Auftakt Nominationen.
Redaktion
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16. Juni 2013
In der Kategorie «Direct» sind zwei Schweizer Agenturen im Rennen und holen Shortlist-Plätze: Y&R mit «Exclusion» für das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) und Draftfcb/Lowe mit «The fastest Christmas Song» für BMW.
Mit der BWM-Kampagne hat sich Draftfcb/Lowe zudem einen Shortlist-Platz in «Promo & Activation» gesichert und ist in dieser Kategorie als einzige Schweizer Agentur vertreten. Die Kategorie «Innovation» hingegen findet ohne Schweizer Beteiligung statt.
Kachelmann wettert gegen Kollegen
Eine kommende Rekord-Hitzewelle? Jörg Kachelmann spricht auf Twitter von «Vollpfostenjournalismus» und präzisiert in der Zeitung Schweiz am Sonntag.
Redaktion
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16. Juni 2013
Der 54-jährige Meteorologe stellt seinen Berufskollegen kein gutes Zeugnis aus. Besonders in deutschen Medien würde mit Prognosen von bis zu 39 Grad und «afrikanischen Hitzewellen» «Vollpfostenjournalismus» betrieben, so Kachelmann auf seinem Twitterkanal. Gegenüber Schweiz am Sonntag gibt er an, jeweils nicht zu wissen, ob es sich um «unseriöse Wettermenschen, die Räubergeschichten erzählen» handle oder um «unseriöse Medienmenschen, die mediengeile Wettermenschen dazu bringen, Unsinn zu behaupten». Obwohl in gewissen Höhen die Luft so warm werde wie seit 70 Jahren nicht mehr, seien die angekündigten Temperaturen aufgrund verschiedener meteorologischer Faktoren kaum möglich – schlussendlich würden «die dummen Wettermenschen und Zeitungen» «ihren Unsinn» mit der gefühlten Temperatur schönreden, so Kachelmann. Auch zu langfristigen Prognosen lässt sich der heute über Youtube und Twitter kommunizierende Wetterfachmann nicht hinreissen – niemand wisse, wie der ganze Sommer werde. Alle Prognosen in dieser Richtung seien «reiner Gugus». (hae/SaS).
Bild: Keystone
Coop führt digitales Couponing ein
Coop-Bons können von den Kundinnen und Kunden nun auch im Internet oder in der entsprechenden App aktiviert und auf der Supercard gespeichert werden. Dadurch entfällt das Ausdrucken oder das Ausschneiden der Coupons.
Redaktion
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16. Juni 2013
Beim nächsten Einkauf werden die aktivierten Bons beim Vorweisen der Supercard automatisch eingelöst, wie Coop in einer Mitteilung ankündigt. Bevor alle Supercard-Kunden die digitalen Bons nutzen können, steht die neue Funktion in einem ersten Schritt exklusiv allen Hello Family Club-Kunden zur Verfügung. Diese müssen keine Bons mehr ausschneiden oder ausdrucken, sondern speichern diese direkt auf ihrer Hello Family Supercard. Beim nächsten Einkauf profitieren die Hello Family-Kundinnen und Kunden durch Vorweisen der Hello Family Supercard (oder des Supercard-Barcodes in der neuen Hello Family-iApp) automatisch von den Rabatten. Die iApp steht im Apple App-Store zum Download bereit; eine Android-Version wird schon bald erscheinen.
Mit den digitalen Bons will sich Coop fit für die mobile digitale Zukunft machen. Nachdem seit kurzem der Barcode der Supercard direkt ab der Supercard-iApp gescannt werden kann, geht Coop einen neuen Weg im Bereich Couponing: Coop verknüpft die Supercard als Trägermedium mit Web und Smartphone als Aktivierungskanäle für die digitalen Bons und will damit die Attraktivität der Supercard erhöhen.
Erdmannpeisker: Alarm für Rivellas Durstlöscher
Nach dem grossen Erfolg von 2012 schickt Erdmannpeisker das Rivella-Durstlöschmobil erneut auf Promotionstour. In Basel, Bern, Zürich, Lausanne und Lugano ist es zur Zeit im Dauereinsatz und fährt mit Blaulicht bei Firmen mit heissen Jobs vor und löscht den Durst der Mitarbeiter.
Redaktion
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16. Juni 2013
Angekündigt wurde die Aktion mit Inseraten in 20 Minuten und Bannern auf 20min.ch. Firmen konnten sich auf 20min.ch anmelden und für ihre Mitarbeiter eine Erfrischung mit Rivella gewinnen. Der Erfolg der Promotion wird laufend mit Publireportagen in den jeweiligen Ausgaben von 20 Minuten kommuniziert, wie es in einer Mitteilung heisst. Zum Beispiel mit Einsatzberichten des Durstlöschmobils und den Reaktionen der erfrischten Mitarbeiter, wie beim Einsatz bei der Berufsfeuerwehr Basel. So konnte durch schnelles Eingreifen von Rivella der Durst der Feuerwehrmänner gelöscht werden.
Verantwortlich bei Rivella: Carla Mathieu, Product Manager. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD); Rainer Neusius (Beratung); Christina Weisser und Patrick Fawer (Art Direction); Peter Rettinghausen (Texter).