Brandpulse: Neuen Geschäftsbereich gegründet

Brandpulse hat die Kompetenzen Branding und 3D-Design mit markenaffinen Corporate Communications erweitert. Die Leitung des neuen dritten Geschäftsbereiches hat Hansruedi Huber übernommen.

Zuvor war er zwanzig Jahre führend im Management von Swissair, ABB, SRG und Sympany-Group tätig. Grund für die Massnahmen war laut Mitteilung die Tatsache, dass die Digitalisierung das Marktgespräch lauter mache und noch konsequentere Markenkommunikation fordere. Zu Brandpulse gehören Brandpulse, Designculture und Brandpulse Corpcom.

 

Promotion-Tools übernimmt Subiaco People

Promotion-Tools übernimmt per 1. Juli die Geschäftstätigkeit der Agentur Subiaco People & Promotion. Die Übernahme umfasst das gesamte Kundenportfolio sowie den Promotorenpool.

Die beiden bisherigen Inhaber von Subiaco, Michael Büchel und Simone Habegger, zeichnen bei Promotion-Tools neu für die Bereiche Innovationen und Business Development verantwortlich und werden gemeinsam mit den beiden Promotion-Tools-Managing-Partnern Marco Eberhard und Stefan Ebnöther in Zukunft weitere strategische Geschäftsfelder entwickeln, wie es in einer Mitteilung heisst. Über die Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
 

Leo Burnett: Im Final der Euro Effies

Nach dem goldenen Löwen in Cannes weitere Good News für Leo Burnett Schweiz: Beim Euro Effie hat die Agentur mit der Emmentaler-Kampagne «Gecko-Technologie» den Einzug ins Final geschafft.

Bei der Kampagne wurde für Emmentaler im Rahmen eines April-Scherzes kommuniziert, Kühe würden mit Geckos ausgestattet, um lästige Fliegen abzuwehren (Werbewoche.ch berichtete).

Unter den 40 Finalisten finden sich unter anderem Topbrands wie Audi, Volkswagen, Easy Jet, Procter & Gamble, Electronic Arts und Barilla. Alle Finalisten sind in diesem PDF-File aufgelistet. Die Gewinner der Euro Effies werden am 18. September bekannt gegeben.

kuh
 

http://vimeo.com/39326218

Veröffentlichung der TV-Daten gestoppt

Das Hin und Her um die TV-Nutzungsdaten nimmt bis auf Weiteres kein Ende: Nach nur einem Tag ist die Veröffentlichung der Daten bereits wieder gestoppt. Der Privatsender 3+ gelangte ans Bundesverwaltungsgericht und erhielt am Mittwoch Recht.

Dies teile ein Mediapulse-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in St.Gallen erliess am Mittwochnachmittag eine Verfügung,welche die Publikation der Daten bis auf Weiteres verbietet. Die Verfügung tritt per sofort in Kraft. Jene Sender, welche ihre Daten publizieren wollen, müssen somit wieder darauf verzichten. Auch die Werber erhalten die Daten nicht.
 
3+ bezweifelt immer noch, dass die neue Messmethode richtige Zahlen liefert. Nach wie vor seien wesentliche Fragen unbeantwortet und die Zahlen falsch, teilte 3+-Chef Dominik Kaiser auf Anfrage mit. Der Sender wollte am Mittwoch denn auch keine Daten bekannt geben.
 
Erst am Dienstag kündigte Mediapulse an, dass die Daten am Mittwoch «uneingeschränkt zur Verfügung stehen» würden. In der vergangenen Woche setzte das Obergericht Nidwalden der Datensperre ein Ende und hob eine superprovisorische Verfügung gegen die Veröffentlichung auf. Auch damals war es 3+, das sich gegen die Publikation wehrte.
 
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) ist anderer Meinung als 3+. Es kam im Mai zum Schluss, dass das Messsystem gesetzeskonform sei und es keinen Grund gebe, die Publikation der Daten zu unterbinden. (SDA)

Zum Thema:
 

Interview mit Manuel Dähler, Direktor von Mediapulse: Schlechte Zahlen, schlechte Forschung? 

Interview mit 3+-CEO Dominik Kaiser: «Wir sind nicht das Problem»

Sitour und APG Mountain gehen Kooperation ein

Sitour und APG|SGA Mountain haben eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Angebotsvermarktung vereinbart. Aus der Kooperation resultiert das grösste Werbenetz der Alpen.

Die Kunden sollen damit noch stärker von den unzähligen Werbemöglichkeiten im alpinen Umfeld profitieren können, so eine Mitteilung. Sowohl die Unternehmensgruppe Sitour als auch APG|SGA Mountain haben langjährige Erfahrung am Berg. Sitour ist Vertragspartner der wichtigsten österreichischen Wintersportorte. Neben den europäischen Niederlassungen in Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik und der Slowakei ist das Unternehmen auch in den USA, in Japan und Kanada tätig.

Zu guter Letzt: Vorsicht, Klau-Hure

Jetzt, wo es wieder halb Deutschland Richtung Mallorca verschlägt, warnt die Bild-Zeitung: Vorsicht, Klau-Huren! Die feinfühlige Wortkreation findet sich sicherlich bald im Duden wieder.

Im Morgengrauen, wenn die deutschen Männer «nur noch eins: zurück ins Hotel» wollen, schlägt die Stunde der Klau-Huren. In Vierer- oder Fünfer-Gruppen (sehr entscheidend!) warten die Klau-Huren auf ihre Opfer. Bild kennt «die Masche der Klau-Huren» sehr genau: Sie seien «wie Löwinnen auf der Jagd nach einer Antilope», so ein Mann, «der ihnen entkommen konnte». «Sie wählen immer das schwächste Opfer: Den, der am meisten intus hat. Sie umzingeln den Mann, ziehen ihn zu sich heran.» Während die eine Klau-Hure dem Mann konkrete Angebote macht («Ich schlaf' mit dir und tue alles für dich, okay?»), stiehlt eine andere das Geld.

Bildschirmfoto-2013-06-18-um-20.15.59
Bild: Screenshot Bild.de

Unschön. Es scheint, als sei mit der Klau-Hure ein neues Phänomen geboren worden. In Zeiten, in denen selbst seltene Wörter wie «twittern» den Weg in die Wörterbücher dieser Welt finden (Werbewoche.ch berichtete), sollte eine baldige Duden-Aufnahme der Klau-Hure in Betracht gezogen werden.

Gunstgewerblerinnen, Liebesdienerinnen und Sex-Arbeiterinnen warm anziehen bitte. (hae)

 

Cannes: Gold und Silber für Leo Burnett

Leo Burnett holt in Cannes die Höchstauszeichnung: Die Zürcher Agentur sichert sich mit den Wendesätzen Gold und Silber. Draftfcb/Lowe holte Bronze.

gold-lion-lb

In der Kategorie Outdoor / Copywriting sichert sich Leo Burnett Gold mit den neuen Wendesätzen für Swiss Life. Zusätzlich holt Leo Burnett in der selben Kategorie einen silbernen Löwen. Weltweit feiert Leo Burnett nach zwei Shows in Cannes bereits 28 Lions-Awards. Ebenfalls über einen Löwen kann sich Draftfcb/Lowe mit dem schnellsten Weihnachtslied für BMW freuen: Die Agentur holte in der Kategorie «Direct» Bronze.

Weitere Infos folgen. Die bisherigen Shortlist-Plätze der Schweizer Agenturen.

wendesatz
Foto: via Twitter: @jskidgel

leoburnett
Foto: via Twitter: @jskidgel

wendesatz-lion

Foto: via Twitter: @PBroennimann

CVP-Kommunikationschefin gibt Amt ab

Marianne Binder-Keller tritt im Herbst nach acht Jahren von ihrem Amt als Kommunikationschefin und Mediensprecherin der CVP Schweiz zurück. Sie will sich nun auf ihre eigene politische Karriere konzentrieren.

Dies teilt sie in einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung mit. Marianne Binder ist im vergangenen Herbst für die CVP-Aargau in den Grossen Rat gewählt worden. Sie wolle ihre Kräfte und ihr politisches Engagement nun vermehrt im Kanton Aargau einsetzen, schreibt die CVP. Zu ihrer Nachfolge bei der CVP Schweiz wurden keine Angaben gemacht. (SDA)

Bild: Mariannebinder.ch

Veit Dengler neuer CEO der NZZ-Mediengruppe

Der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe hat Veit Dengler zum neuen CEO ernannt. Der 44-Jährige übernimmt sein Amt im Oktober 2013. Er tritt die Nachfolge von Albert P. Stäheli an, der bis Ende 2014 dem Unternehmen beratend zur Verfügung stehen wird.

Der Verwaltungsrat entschied sich für Veit Dengler als neuen CEO der NZZ-Mediengruppe aufgrund seiner breiten beruflichen Erfahrung und seines beeindruckenden Leistungsausweises. «Die NZZ-Mediengruppe steht wie alle Medienunternehmen in einem Transformationsprozess. Deshalb haben wir uns gezielt für eine Führungspersönlichkeit entschieden, welche die digitale Zukunft des Unternehmens gestalten und gleichzeitig die langjährige Tradition der NZZ bewahren wird. Veit Dengler bringt beides mit: Er verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz in der neuen Welt der digitalen Kommunikation, speziell in der Telekomindustrie und im Bereich des mobilen Internets, er kennt aber auch den Journalismus aus eigener beruflicher Erfahrung», sagt Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod.

Der gebürtige Österreicher Veit Dengler verfügt über akademische Abschlüsse der Kennedy School of Government der Harvard-Universität und der Wirtschaftsuniversität Wien. Während dieser Zeit war Dengler journalistisch als Reporter des Time Magazine tätig. In seiner Karriere hatte er verschie­dene Spitzenpositionen bei Procter & Gamble, McKinsey und T-Mobile inne. Während sieben Jahren war Veit Dengler beim weltweit führenden Technologieanbieter Dell tätig, zuletzt verantwortete er den Geschäftsbetrieb in 32 Ländern in Ost- und Zentraleuropa. 2012 arbeitete er als Senior Vice President des internationalen Geschäftsbereichs für Groupon. Dengler, der als Sohn eines Botschaf­ters in Österreich, Ungarn und Finnland aufgewachsen ist, lebt mit seiner Familie im Kanton Zürich.

Veit Dengler wird Anfang August in das Unternehmen eintreten und ab 1. Oktober 2013 sein Amt als CEO der NZZ-Mediengruppe übernehmen. Der derzeitige CEO Albert P. Stäheli wird ab diesem Zeitpunkt bis zum Erreichen des Pensionsalters Ende 2014 strategische Projekte übernehmen und als persönlicher Berater des VR-Präsidenten und des CEO fungieren. «Ich freue mich über diese positive und wegweisende Lösung und auf die künftige Zusammenarbeit», erklärt Albert P. Stäheli.

 

Vizner Borel: Tierische Kampagne gegen Littering

Für den Schweizerischen Bauernverband und die IG saubere Umwelt (IGSU) hat Vizner Borel zwei Sujets gegen Littering kreiert.

Littering ist nicht nur ein Problem in den Städten, sondern vermehrt auch auf dem Land. Genauer gesagt am Wegrand von Wiesen und Weiden. Dies stört nicht nur uns Menschen, sondern auch die Tiere. Um den Abfall auf landwirtschaftlichem Kulturland zu reduzieren, hat Vizner Borel für IGSU und den Schweizerischen Bauernverband zwei neue Sujets entwickelt: Eine Anzeige und eine lebensgrosse Hinweistafel, die Fussgänger und Wanderer auf die Littering-Problematik aufmerksam macht.

Verantwortlich bei IGSU: Nora Steimer (Geschäftsleiterin). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Martina Glaser (Beratung), Gian Maurizio (Kreation), Jonas Kuhn (Fotografie Hasensujet), John Hollander (3D-Umsetzung Kuh-Tafel).

hasen-muell
grass-statt-muell
 

Eingabestart zum dritten Award Social Media

Im Rahmen des Branchenpreises Award Corporate Communications wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal der Award Social Media verliehen. Die Bewerbungsfrist läuft ab Dienstag. Neu kommt bei diesem Kategorienpreis eine Expertengruppe zum Zug.

Die Kampagnen müssen crossmedial aufgebaut sein und mindestens drei unterschiedliche Medien beinhalten, wovon mindestens zwei auf den Bereich Social Media (Facebook, Youtube, Mobile Apps, Social Media Aktivität auf eigener Website) fokussieren. Die Kampagnen müssen 2013 aktiv geführt werden und internationale Projekte den Schweizer Markt ausdrücklich miteinschliessen.

Das Publikumsvoting

Das Voting auf Facebook läuft vom 1. Juli bis zum 21. August. Jene sechs eingereichten Kampagnen, welche am 15. August um 17.00 Uhr über die meisten Votes verfügen, schaffen es in die Endauswahl. Danach entscheidet eine eigens einberufene Jury über den Gewinner. Die Shortlist wird am 22. August veröffentlicht, die Preisverleihung findet am Mittwoch, 4. September im Rahmen des Award-CC in Zürich statt. Alle Details und weiterführende Informationen finden sich auch auf der offiziellen Facebook-Seite des Award Corporate Communications.

Award Corporate Communications

Die Konzepteingaben für den Award Corporate Communications sind bis zum 15. Juli möglich – wobei Registrierung und Eingabe nicht gleichzeitig erfolgen müssen. Wer sich noch bis zum 30. Juni registriert, profitiert von einem Spezialpreis. Anmeldungen sind online auf Award-cc.com möglich. Die Preisträger erhalten die begehrten «Communicators»-Trophäen des bekannten Tessiner Bildhauers Pedro Pedrazzini. Alle Nominierte und Gewinner erhalten ein Label für ihre Eigenwerbung, zudem wird ihnen an der Preisverleihung am 4. September eine Urkunde überreicht.

asm
 

TV-Quoten 2013 sind freigegeben

Der Verwaltungsrat von Mediapulse hat die Freigabe aller Daten aus dem neuen Mediapulse Fernsehpanel bestätigt. Somit stehen die Kennzahlen ab Mittwoch uneingeschränkt zur Verfügung. Die Umsetzung von Feinjustierungen folgt.

Der Verwaltungsrat von Mediapulse hat an seiner Sitzung vom 17. Juni 2013 über die Freigabe der Daten aus dem neuen Mediapulse Fernsehpanel beraten und entschieden, dass die Daten ab Mittwoch, 19. Juni 2013, frei verwendet werden dürfen. Der Verwaltungsrat bestätigt damit seinen grundsätzlichen und bereits früher kommunizierten Entscheid und macht die Daten wieder allen interessierten Kreisen zugänglich. Die von Mediapulse erhobenen Daten bilden laut Mitteilung vom Dienstag eine wissenschaftlich fundierte Planungsgrundlage für die Evaluierung von TV-Programmen und die Vermarktung von Werbezeiten. Anhand der nun wieder frei zugänglichen Daten sollen Werbeaufträge in der Höhe von rund mehreren hundert Millionen Schweizerfranken vergeben werden.

Gerichtliches Verbot aufgehoben

Die am 27. März 2013 vom TV Sender 3+ erwirkte superprovisorische Verfügung wurde in der vergangenen Woche vom Obergericht Nidwalden mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit endete das über mehrere Monate andauernde Verbot zur Veröffentlichung der seit dem 1. Januar 2013 gemessenen Zuschauerdaten aller in der Schweiz ausgestrahlter TV-Programme. Mediapulse Verwaltungsratspräsident Marco de Stoppani freut sich über den Gerichtsentscheid: «Das Gericht hat schnell auf die von uns eingebrachten rechtlichen wie auch fachlichen Argumente reagiert und als Konsequenz die superprovisorische Verfügung aufgehoben».

Aufsichtsbehörde und unabhängige Experten bestätigten die neue Messmethode

Bereits im März hatten zwei externe Expertenberichte dem seit Anfang 2013 geltenden Messsystem ein gutes Zeugnis ausgestellt. Im Mai hielt daraufhin das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek in einer Verfügung fest, dass das neue Fernseh-Messsystem von Kantar Media den Anforderungen des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) entspricht. Aus Sicht des Uvek sollten die mit dem neuen System erhobenen Daten deshalb weitergegeben, publiziert und dem Markt zur Verfügung gestellt werden.

Empfohlene Optimierungen werden rasch vorangetrieben

Mediapulse wird in den kommenden Wochen und Monaten die von Marktteilnehmern und Experten formulierten Optimierungen prüfen und falls sinnvoll realisieren. Feinjustierungen, etwa an Gewichtung und Auswertungsmöglichkeiten, sollen die wissenschaftliche Qualität und die Transparenz des Messsystems laufend verbessern und werden auch zu leichten Veränderungen der Zahlen führen. Basis dazu bildet ein gemeinsam mit Experten und Kunden ausgearbeiteter Massnahmenplan. Manuel Dähler, Direktor von Mediapulse, begrüsst die Rückkehr zur produktiven Arbeit am noch jungen Panel und will die Herausforderung schnell angehen. «Die Optimierungsschritte benötigen allerdings Zeit, entsprechende Geduld und eine gründliche Überprüfung der Resultate», erläutert Dähler. Er erwartet den Abschluss der Arbeiten per Ende 2013.

Zum Thema:
 

get_footer();