Die Nordwestschweiz lanciert neues Videoportal

Das Online-Newsangebot des Zeitungsverbundes Die Nordwestschweiz wird um täglich rund dreissig Videos zu lokalen und internationalen Themen ergänzt. Das Portal wurde in Zusammenarbeit mit Stailamedia lanciert.

Durch die Zusammenarbeit wurde die technologische Basis geschaffen, um das Videoportal in das Online-Newsangebot der Tageszeitungen zu integrieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Portal bietet eigenproduzierte News-Inhalte der Tageszeitungsredaktionen und der TV-Senderfamilie, ergänzt mit Beiträgen aus dem Netzwerk von Stailamedia. Leserinnen und Leser, Userinnen und User finden ab sofort ein Videoangebot aus den Bereichen News, Kultur, Sport, Auto, Kino, Lifestyle, Musik und Region.

Der Zeitungsverbund Die Nordwestschweizۛ baut die Zusammenarbeit von Print, Mobile und Online kontinuierlich aus. Die Lancierung des neuen Videoportals ist nach «Online First» ein weiterer Baustein im Ausbau der Konvergenz.

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Homegate.ch: Partnerschaft mit Neubauprojekte.ch

Homegate.ch baut das Publikationsnetzwerk aus. Eine neue Partnerschaft ermöglicht den Homegate.ch-Inserenten die Weiterleitung von Neubau-Projekten an die Themenplattform Neubauprojekte.ch.

Inserenten von Neubauprojekten haben die Möglichkeit, ihre Immobilien auf der Spezialplattform Neubauprojekte.ch zu publizieren. So können gezielt auch Interessenten von Miet- und Kaufobjekten angesprochen werden, welche explizit nach Neubauprojekten beziehungsweise Erstbezügen suchen.

Neubauprojekte.ch
ist eine online Suchplattform für Wohn- und Gewerbe-Neubauten sowie Projekte und Baulandparzellen. Auf der neu gestalteten Website werden ausschliesslich Objekte mit dem Kriterium «Erstbezug» und «Neubau» vorgestellt.

Open Up: Diego Oppenheim neuer Senior Berater

Open Up verstärkt das Team mit Diego Oppenheim als Senior Berater. Seine Schwerpunkte liegen in der Kommunikationsberatung, Medienarbeit und im Corporate Publishing.

Diego Oppenheim verfügt laut Mitteilung über ein breites Know-How in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Detailhandel, Konsumgüter sowie im Bildungs- und Gesundheitswesen. Bevor er zu Open Up stiess, arbeitete er in einer anderen Zürcher PR-Agentur als Berater. Zuvor war er bei einem internationalen Aviatik-Unternehmen in der Unternehmens- und Marketingkommunikation tätig und zeichnete dort unter anderem für das Kunden- und Mitarbeitermagazin verantwortlich. Nach seinem Studium arbeitete er in einer PR-Agentur mit Fokus auf politische Kommunikation und Unterhaltungselektronik. Während mehrerer Jahre war er zudem in der TV-Produktion von Sportübertragungen tätig. Diego Oppenheim hat an der Universität Zürich und an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften studiert. Neben einem Abschluss in Journalismus und Organisationskommunikation verfügt er über einen CAS in Sportmanagement. Insgesamt weist er über 15 Jahre Berufserfahrung in der Kommunikation auf Medien-, Agentur- wie auch auf Unternehmensseite aus.
 

Marion Marxer: Von Swisscom zu Wirz Werbung

Wirz Werbung verstärkt die Geschäftsleitung: Marion Marxer startet als neue Executive New Media Director. Sie kommt von Swisscom, wo sie während zwei Jahren Head of Marketing Communication war.

Vor ihrem Wechsel auf Kundenseite sammelte Marion Marxer über 15 Jahre lang Erfahrungen bei verschiedenen Agenturen: So verantworte sie zuletzt als Digital-Chefin von Jung von Matt den entsprechenden Auf- und Ausbau der Agentur (Werbewoche.ch berichtete). Davor führte sie vier Jahre lang als Senior Brand Director und zuletzt Managing Partner bei Publicis einige der grössten Kundenmandate wie Migros, Swisscom Mobile, PostFinance oder Odlo International, während sie gleichzeitig die Digital-Kompetenzen erweiterte und die Integration von Publicis Modem begleitete (Werbewoche.ch berichtete). Zuvor leitete sie bei McCann eine Beratung-Unit mit zahlreichen auch internationalen Kunden, darunter Mastercard, Cablecom, Camel sowie Coca-Cola, Fanta und Sprite.

Marion Marxer war laut Mitteilung schon früh fasziniert vom digitalen Wandel unserer Zeit und setzt sich seit Jahren konsequent mit der Weiterentwicklung von neuen Themen und Medien auseinander. Egal ob als Gründungsmitglied und Organisatorin des Festivals für digitalen Lebensstil «tweakfest» oder in ihrer MBA-Abschlussarbeit über «The digital impact on media&society – opportunities for marketing&communication».

CEO Thomas Städeli freut sich sehr über ihren Wiedereinstieg auf Agenturseite: «Marion Marxer wird bei Wirz die digitale Integration weiter vorantreiben und mit ihrer grossen Erfahrung sowohl auf Markenführungs-Seite als auch im Online-Bereich mithelfen, dass unsere Strategien und Ideen noch vernetzter gedacht werden – und unsere Kunden damit noch erfolgreicher kommunizieren können.»

Marion Marxer sieht Wirz als eine der Agenturen, die den Schritt ins digitale Zeitalter gemacht und den damit verbundenen Paradigmenwechsel vollzogen hat: «Während klassische Agenturen an alten Strukturen festhalten und Digitalagenturen oft nur wenig Erfahrung in Markenführung haben, kombiniert Wirz hohe strategische und kreative Qualität mit grossem, bereits vorhandenen Digital-Verständnis. Das zeigen der 2. Platz im Kreativranking einerseits und der 5. Rang beim «Best of Swiss Web»-Ranking der letzten 12 Jahre andererseits.»

Dazu kommt ein für Ihren Einstieg bei Wirz Werbung ganz entscheidender Faktor: «Der unternehmerische Spirit der Agentur und der gesamten inhabergeführten Wirz Gruppe, wo das Management noch selber entscheiden kann und nicht vom Goodwill irgendwelcher internationaler Network-Zentralen abhängig ist.»

Da Werbung ja bekanntlich ein absolutes people’s business ist, hilft natürlich auch der glückliche Umstand, dass Marxer mit Wirz-ECD Philipp Skrabal schon bei Publicis während vier Jahren sehr gerne zusammengearbeitet hat und auch die anderen GL-Mitglieder teilweise seit Jahren kennt und schätzt.
 

Cannes Lions: Die Schweizer Shortlist-Plätze

In sieben von bisher zwölf veröffentlichten Kategorien holten sieben verschiedene Schweizer Agenturen in Cannes Shortlist-Plätze - die Übersicht.

Kategorie Agentur Titel Kunde
Creative Effectiveness Wirz/BBDO Private Showrooms wanted Ikea Rothenburg
Cyber Jung von Matt/Limmat Web Hiking Rhätische Bahn
  Maxomedia SBB Trickytracks SBB
Design Publicis For any Hair Type L’Oréal / Garnier
  Leo Burnett National Day Emmentaler Emmentaler
  Leo Burnett The Swiss Wrestling Emmentaler Emmentaler
Direct Y&R Exclusion Heks
  Draftfcb/Lowe The fastest Christmas Song BMW
Outdoor Leo Burnett The Baby (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett Once (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett The End (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett Everything we need Swiss Life
  Leo Burnett Most important Thing Swiss Life
  Leo Burnett Single Swiss Life
  Publicis Mini Billboards Kindertraum.ch
  Havas Worldwide Fence of Fate Amnesty International
Press Publicis Red L’Oréal / Garnier
  Publicis Blonde L’Oréal / Garnier
  Publicis Black L’Oréal / Garnier
  Leo Burnett Everything we need (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett Most important Thing (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett Single (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett The Baby (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett Once (2 x) Swiss Life
  Leo Burnett The End (2 x) Swiss Life
Promo & Activation Draftfcb/Lowe The fastest Christmas Song BMW

Spinas Civil Voices macht Lärm für Ocean Care

Meeresbewohner sind einem fatalen Lärm ausgesetzt. Spinas Civil Voices sensibilisert für Ocean Care und die gestressten Fische, Schildkröten und Meeressäuger.

Wer glaubt, im Stillen Ozean wäre es schön still, täuscht sich. Im Stillen Ozean wie auch in allen andern Weltmeeren herrscht fast unvorstellbarer Unterwasserlärm, wie es in einer Mitteilung heisst. Militärsonare, riesige Schiffsschrauben und vor allem die Suche nach Rohstoffen machen den Meeresbewohnern das Leben respektive das Überleben schwer. Der extreme Lärm trägt Schuld, dass Wale stranden, Fischschwärme kollabieren und Meeresschildkröten fliehen.

Die 1989 gegründete Schweizer Organisation Ocean Care will das nicht weiter still und leise hinnehmen. Seit Jahren schon setzt sie sich mit Kampagnen, Petitionen, Forschungsprojekten und politischen Aktionen für den Schutz der Meeressäuger ein – nicht zuletzt auch als UN-Sonderberaterin für Meeresfragen. Im Rahmen der weltweiten Kampagne Silent Oceans (Silentoceans.org) hat sie nun zusammen mit Spinas Civil Voices eine Print- und Internetkampagne entwickelt, die in diesen Tagen erstmals zum Einsatz kommen wird.

Verantwortlich bei Ocean Care: Sigrid Lüber (Präsidentin), Vera Bürgi (Geschäftsleiterin), Manuela Barrera (Projektleiterin Kommunikation, Marketing, Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (CD), Steph Huwiler (AD), Guido Huwiler, Tom Malecha (Konzept/Text), Mirko Cresta (Grafik), Gaby Füchslin (Beratungsleitung), Carla Storz, Conny Geibel (Beratung), Sergio Beti (Bildbearbeitung).

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Werbedruck: Mai besser als im Vorjahr

Der Werbemonat Mai fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat stärker aus. Dies zeigt der am Dienstag veröffentlichte Media Focus Werbemarkt Trend Report 2013/05.

Mit einem Plus von 2,0 Prozent (+8,3 Millionen Franken) gegenüber dem Vorjahresmonat, wurde im Mai 2013 ein positives Signal gesetzt. Das kumulierte Plus von Januar bis Mai 2013 fiel hingegen mit 0,3 Prozent (+5.9 Millionen Franken) schwächer aus.

Durst nach mehr Werbung

Gemessen am Bruttowerbedruck schalteten die Werbetreibenden der Getränkebranche von Januar bis Mai 2013 über 20 Prozent mehr Werbung (+12,3 Millionen Franken) als im Vorjahr. Im branchenübergreifenden Vergleich ist dies die grösste prozentuale Steigerung.

Massgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen haben die Teilmärkte «Alkoholfreie Getränke» (exklusiv Kaffee, Tee, Kakao) und «Wein». Mit einem Zuwachs von über neun Millionen Franken stärkte der Teilmarkt «Alkoholfreie Getränke» seine Stellung und dominiert die Getränkebranche weiterhin mit einem branchenspezifischen Werbeanteil von 46.1Prozent (YTD 2012: 40,2 Prozent). «Wein» und «Kaffee, Tee, Kakao» folgen mit Anteilen von 17,2 Prozent beziehungsweise 15,0 Prozent. Innerhalb des Bereichs «Alkoholfreie Getränke» wurden prozentual betrachtet die «Orange-Getränke» am intensivsten gepusht (+2285,0 Prozent).

Nachdem Sinalco in den vergangenen Jahren mit Produktwerbung in den klassischen Medien kaum sichtbar war, wurde von Januar bis Mai 2013 mit der grossen Kelle angerührt. Mit TV-Spots, Inseraten und Display-Anzeigen flossen in diesem Jahr bereits über eine Million Franken in die klassischen Medien. Auch für Fanta begann man die Werbeaktivitäten in diesem Jahr wieder hochzufahren. Mit der gleichen Mediastrategie wie Sinalco vermittelt man ein farbenfroheres Leben: «Trinke Fanta. Lebe bunter». Nur von Orangina war in diesem Jahr werbetechnisch bisher wenig zu sehen. Die letzte grosse Werbekampagne fuhr Orangina im Jahr 2011 und investierte damals rund 1,4 Millionen Franken.

Oranger Leader

Die zweitgrösste prozentuale Werbedruck-Steigerung von Januar bis Mai 2013 wurde in der Telekommunikationsbranche gemessen. Die Erhöhung des Werbedrucks um rund 11,8 Millionen Franken auf insgesamt 102,6 Millionen Franken, schlug sich in einem Plus von 13,0 Prozent nieder.

Die Produktgruppe Mobile, welche mit 55,5 Millionen Franken der wichtigste Teilmarkt dieser Branche darstellt, legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,2 Prozent beziehungsweise 14,8 Millionen Franken zu. Auch in diesem Teilmarkt ist die Farbe Orange Trumpf. Orange Communications generierte rund einen Viertel (26,2 Prozent) des Mobile-Werbevolumens von Januar bis Mai 2013. Swisscom folgt dicht dahinter mit 23,5 Prozent. Sunrise kommunizierte bisher deutlich weniger und kommt auf einen Werbedruckanteil von 10,4 Prozent.

Den gesamten Trend Report Werbemarkt 2013/13 können Sie unter diesem Link im PFD-Format downloaden.
 

Neues Gesicht bei Marbet Schweiz

Seit Juni 2013 unterstützt Lorenz Arni das Team von Marbet in der Schweiz. Arni ist als Junior Project Manager in der Abteilung Events & Incentives tätig und ist in dieser Funktion Nachfolger von Annika Wenzel, die Marbet Ende März für die Aufnahme eines Studiums verlassen hat.

Im Team von Sandra Mürlebach soll Lorenz Arni das operative Geschäft der Live-Kommunikationsagentur Marbet weiter voranbringen. Der 27-Jährige arbeitete in den vergangenen drei Jahren bei als Projektleiter für Sponsoring & Events. Nebst der Organisation von internen Mitarbeiteranlässen und Tagungen lag die Planung und Durchführung von Incentive-Veranstaltungen und Kongressen in seinem Verantwortungsbereich.

«Wir freuen uns sehr, dass wir Lorenz Arni für diese Position und Marbet gewinnen konnten. Insbesondere unsere Bestands- und Neukunden der Automobilindustrie sind nun noch besser betreut», erklärt Frank Marreau, Head of Marbet Switzerland.
 

EWZ setzt auf C-Factor beim Employer Branding

Am vergangenen Freitag hat EWZ die Employer Branding-Kampagne «Setze ein Zeichen mit EWZ» im Rahmen eines Mitarbeiteranlasses lanciert. Entwickelt und umgesetzt wurde sie von C-Factor in Zusammenarbeit mit Eclipse Studios.

Mit dem neuen Auftritt als Arbeitgeber schärft der Energiedienstleister EWZ sein Profil auf dem Arbeitsmarkt und will insbesondere Mitarbeitende in den technischen Berufen ansprechen. Die Kampagne «Setze ein Zeichen mit EWZ» zielt darauf ab, dass sich Stellensuchende bewusst dafür entscheiden, bei einem Energiedienstleistungsunternehmen arbeiten zu wollen, das eine klare Vorreiterrolle in den Bereichen Ökologie und Energieeffizienz hat.

Konzipiert und umgesetzt wurde die Employer Branding-Kampagne von C-Factor in Zusammenarbeit mit Eclipse Studios. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Mitarbeitenden von EWZ. Ihre Meinungen flossen von Anfang an in die Entwicklung ein. Auch beim Fotoshooting stehen sie als Botschafter für EWZ im Zentrum. «Mit der neuen Kampagne differenzieren wir uns klar und bewusst auf dem Arbeitsmarkt», sagt Barbara Bigler, Personalbereichsleiterin von EWZ.

Zur Kampagne gehören in der ersten Phase Imageplakate und -inserate, die Anpassung von Website und Messeauftritt sowie mobile-optimierte Stelleninserate. Im Herbst folgen weitere Massnahmen, unter anderem ein Arbeitgeberfilm.

Verantwortlich bei EWZ: Barbara Bigler (HR) und Stephan Kurmann (Marketing-Kommunikation); Verantwortlich bei C-Factor: Philipp Metzler (Strategie/Konzept), Alina Bühler (Beratung/Projektleitung). Verantwortlich bei Eclipse Studios: Michael Burtscher (CD/Konzept), Karin Knapp, Rico Schüpbach (Beratung), Reto Coaz (Art Direction), Andrin Winteler (Fotografie).

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Jingle Jungle: Spieltour für Legionärspfad

Jingle Jungle produzierte eine neue Audio-Spieltour mit dem Titel «Alarm im Lager» für den Legionärspfad in Windisch.

Die Besucher begeben sich laut Mitteilung als Detektive auf eine Zeitreise in die Epoche der Römer und machen sich auf die Suche nach dem Mörder des Centurio, der einst im Römerlager Vindonissa lebte. Unterwegs im Legionslager erzählen ehemalige Bewohner an originalen Schauplätzen aus ihrem Alltag und geben zahlreiche Hinweise, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Gesprochen ist die Audioführung in Deutsch.

Neben den Sprachaufnahmen mit verschiedenen Schweizer Schauspielern für die über 20 Protagonisten der Spieltour erstellt Jingle Jungle eine historisch authentische Geräuschkulisse. Mit Hilfe eines speziellen 3D Kopfhörer-Mixes für ein räumliches Akustikempfinden wird der Besucher mitten in die Zeit der Römer zurück versetzt.

Ein Zusammenschnitt der Audiotour ist hier zu finden:
Webseite: Jinglejungle.ch/audioguide
MP3: Jinglejungle.ch/audioguide/legionaerspfad_alarm.mp3

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Bild: Museum Aargau

FM1: Feierabend verstärkt und Morgen aufgefrischt

Ab dem 17. Juni begleiten Katerina Mistakidis und Andreas Forster die FM1-Hörerinnen und -Hörer in den Feierabend. Gleichzeitig erhalten die Wachmacher mit Jasmin Barbiero eine neue weibliche Stimme.

FM1 baut zwischen 16 und 20 Uhr aus: Mit Katerina Mistakidis und Andreas Forster begleitet ab dem 17. Juni neu ein Zweierteam die Ostschweiz mit Musik und den wichtigsten Informationen nach Hause, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Sendung wird ausserdem um eine Stunde verlängert. FM1 reagiert damit auf die verstärkte Radionutzung auf dem Weg in den Feierabend. Der FM1-Feierabend bringt weiterhin die Geschichten des Tages kurz und kompakt auf den Punkt und bietet für alle Pendler den Verkehrsservice für die Ostschweiz.

Neue Wachmacherin

Jasmin Barbiero heisst die neue Wachmacherin bei FM1. Zusammen mit «Chäller», «Morgen-Joe» und natürlich mit dem besten Musikmix für den Morgen begleitet sie künftig das FM1-Land in den neuen Tag. Die 30-Jährige lernte bei Toxic.fm das Radiohandwerk und moderierte anschliessend bei Radio Top, bevor sie nun zur Ostschweizer Nummer 1 wechselte. Jasmin Barbiero folgt bei den Wachmachern auf Rosie Hörler, die künftig im FM1-Tagesprogramm zu hören sein wird.

Wachmacher
Die Wachmacher (v.l.): Jasmin Barbiero, Chäller, Morgen-Joe

Feierabend
Die Feierabend-Crew: Andreas Forster, Katerina Mistakidis

 

Zu guter Letzt: So wird das nichts

Die Frage ist, wer zuerst ausstirbt: Der Hai oder die furchteinflössende Hai-Rhetorik vergangener Jahrzehnte? Der Sonntagsblick stimmt nicht gerade zuversichtlich.

Der Film «Der weisse Hai» brachte zwar Steven Spielberg ein Millionenvermögen ein, prägte jedoch auch das Image der faszinierenden, millionen Jahre alten Raubtiere nachhaltig. Generationen hatten furchtbare Angst, beim Badeurlaub von einem Monster aus der Tiefe zerfleischt zu werden. Nur ein toter Hai war ein guter Hai. Ganz nebenbei brachte die kommerzielle Fischerei unzählige Haiarten an den Rande der Ausrottung. Die Bilder von gefinnten Haien, die bei lebendigen Leib zurück ins Wasser gestossen werden, sieht man einmal und vergisst sie nie wieder.

Unzählige Organisationen, Meeresbiologen, Forscher, Natur- und Tierschützer werden seit vielen Jahren nicht müde, die Menschheit über den Hai aufzuklären, bevor es endgültig zu spät ist. Der Hai ist nicht Jäger, sondern der Gejagte. Er nimmt kein Menschenblut wahr und verwechselt Surfer nicht mit Robben. Er scheut Menschen. Er kann Menschen (irrtümlich) verletzen, aber nicht fressen. Fünf bis zehn Menschen sterben jährlich weltweit an den Folgen von Hai-Bissen. 150 Millionen Haie werden pro Jahr abgeschlachtet – 80 Prozent für die unsägliche asiatische Haifischflossensuppe. Bis Haie Geschlechtsreife erreichen, vergehen zehn bis 25 Jahre – je nach Art (Quelle). 200 der rund 500 bekannten Haiarten stehen kurz vor dem Aussterben. Das Verschwinden der Haie hätte katastrophale Auswirkungen auf das Ökosystem der Ozeane – etwa durch das ungehemmte Vermehren der Beutetiere und dem damit einhergehenden Rückgang des Phyto-Planktons, das über 70 Prozent des auf der Welt produzierten Kohlendioxids aus der Atmosphäre aufnimmt und in Sauerstoff umwandelt (Quelle).

Wer die Kommentarspalten von entsprechenden Berichten liest, hat das Gefühl: Die Message ist – zumindest in unseren Breitengraden – langsam bei einer breiten Bevölkerung angekommen. Da stellt sich schon die Frage, wieso der Sonntagsblick das Tier weiter als «Monster», «Albtraum für Surfer und Schwimmer» oder «Ungeheuer mit den tödlichen Zähnen» bezeichnet. Imagekorrektur geht anders.

Thomas Häusermann

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Bild: Sonntagsblick, 16. Juni 2013
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