Cockpit: Patrick Huber wird Chefredaktor

Der 55-jährige Aviatikjournalist Patrick Huber aus Zürich wird neuer Chefredaktor des Luftfahrt-Magazins Cockpit. Er tritt die Nachfolge von Max Ungricht an.

Ungricht will sich nach neunjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Chefredaktor ab Mitte August vermehrt seiner PR- und Medienagentur widmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Huber übernimmt die Verantwortung ab der Ausgabe 10 von Ende September. Er verfügt über eine langjährige journalistische Erfahrung. So war er unter anderem während zehn Jahren Ressortleiter der Redaktion «Flughafen» beim Zürcher Unterländer.
 

Müller Martini: 550 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

Müller Martini, Herstellerin von Systemen für die Druckverarbeitung und den Versand mit Hauptsitz in Zofingen, steht vor einem grossen Stellenabbau. Weltweit könnten bis zu 550 Arbeitsplätze von der geplanten Restrukturierung betroffen sein.

Der Umsatz sei in den vergangenen vier Jahren um mehr als 60 Prozent eingebrochen, teilte Müller Martini am Donnerstag mit. Die Situation habe sich seit Ende 2012 weiter verschärft. Diese Situation zwinge Müller Martini, eine grundlegende Restrukturierung zu prüfen. Das Unternehmen informierte am Donnerstag die Behörden und Sozialpartner. Man habe Gespräche mit den Personalvertretungen zur gemeinsamen Lösungssuche aufgenommen.

Standort Felben-Wellhausen TG wird geschlossen

Müller Martini will den Standort Felben-Wellhausen TG schliessen. Insgesamt werden wohl 250 der 330 Mitarbeitenden den Job verlieren. Das sagte Bruno Müller, CEO von Müller Martini, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Rund 50 Mitarbeitende der Müller Martini Buchbinde-Systeme in Felben-Wellhausen sollen am Standort Zofingen AG weiterbeschäftigt werden. Die Standorte Zofingen, Stans NW und Hasle LU sind gemäss Müller nicht gefährdet. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit 2’440 Mitarbeitende, 1’355 davon in der Schweiz. Man werde während des Konsultationsverfahrens gemeinsam mit den Personalvertretungen nach sozialverträglichen Lösungen suchen, versicherte Müller.

In einer Reaktion zeigte sich die Gewerkschaft Syna «entsetzt» über die geplanten Entlassungen. Bereits ab Ende August sei mit ersten Entlassungen zu rechnen. Man begrüsse, dass die Firmenleitung ein offenes Verfahren gewählt habe, damit die Arbeitnehmervertretungen zusammen mit der Belegschaft und den Gewerkschaft
griffige Lösungen erarbeiten könnten.

Müller Martini habe eine rechtzeitige Diversifizierung verschlafen, hält der Verband Angestellte Schweiz fest. Der Strukturwandel sei vorhersehbar gewesen. Besonders bitter für die Angestellten sei, dass auch die Kurzarbeit den Stellenabbau nicht verhindert habe. Viele hätten auf einen Teil ihres Einkommens verzichten müssen und würden den Job trotzdem verlieren. Für die 39 Lehrlinge am Standort Felben-Wellhausen müsse eine Lösung gefunden werden. Der Verband fordert, dass der Sozialplan angepasst wird.

Umsatz halbiert

Der Umsatz des Martkführers sank in den vergangenen vier Jahren von über 1 Milliarde auf deutlich unter 450 Millionen Franken, wie es in der Medienmitteilung heisst. Für das laufende Jahr werde mit einem Umsatz von rund 400 Millionen Franken gerechnet. «Die Verluste in den letzten vier Jahren haben sich trotz kontinuierlicher Anpassungen und Gegenmassnahmen auf Ertrags- und Kostenseite auf einen dreistelligen Millionenbetrag summiert», wird Konzernchef Bruno Müller in der Medienmitteilung zitiert. «Diese Last kann unser Familienunternehmen auf Dauer leider nicht mehr tragen.»

Das Ziel sei, sich im weltweit geschrumpften Markt der grafischen Branche auch in Zukunft zu behaupten und das Überleben der Gruppe zu sichern.

Suche nach Lösungen

Um weiterhin Investitionen in Produktentwicklungen tätigen zu können, muss Müller Martini nach eigenen Angaben Kosten und Erträge wieder in Einklang bringen. Daher müsse die Grösse des Unternehmens an den geschrumpften Markt anpasst werden. Die Konzernleitung prüft nun mit den Personalvertretungen in den nächsten Wochen nach Lösungen. Im Zentrum stehen gemäss eigenen Angaben alle Fertigungsstandorte und Bereiche der Gruppe im In- und Ausland.

Die beiden ungenügend ausgelasteten Hauptstandorte Felben TG und Zofingen würden vertieft geprüft. Aufgrund der grösseren Synergieeffekte stehe eine Verlagerung der Produktion von Felben nach Zofingen im Vordergrund. (SDA)
 

Digitale Inseln für kleine Radios

Neu sollen auch kleinere Radiostationen eine Plattform für die digitale Verbreitung ihrer Programme erhalten. Das Bundesamt für Kommunikation Bakom erteilt der Digris eine Funkkonzession für den Betrieb von DAB+-Inseln in der ganzen Schweiz.

Bis 2015 beabsichtigt die Funkkonzessionärin den Aufbau von DAB+-Antennen in grösseren Agglomerationen der Schweiz. Diese Plattform soll vor allem nicht-kommerziellen sowie über das Internet verbreiteten Radiostationen die digitale Verbreitung ihrer Programme ermöglichen, wie das Bakom schreibt. Die Digris setze hierfür eine neue, softwaregestützte Technologie ein, die mit wesentlich tieferen Kosten auskomme, als dies bei der Bedienung der bestehenden grossräumigen DAB+-Sendegebiete der Fall sei. Dieses «Software Defined Radio» genannte System wurde vom Schweizer Unternehmen Opendigitalradio.org entwickelt. Der Empfang ist mit allen herkömmlichen DAB+-Radiogeräten möglich.

Gegenwärtig produziert Digris eine von Nutzern gestaltete, über das Internet verbreitete Programmplattform namens «Openbroadcast». Mit der Erteilung der Funkkonzession wird der Verein «Limus» einen Aktienanteil von Digris übernehmen. Limus vereinigt die in den Verbänden Unikom und Asroc organisierten nicht-kommerziellen Radios beziehungsweise Webradios. Digris will noch dieses Jahr in Zürich und Genf die ersten DAB+-Inseln in Betrieb nehmen, wie es beim Bakom weiter heisst. Der Endausbau sei bis Ende 2015 vorgesehen.

Nebst der Funkkonzession besitzt Digris eine gegenwärtig ungenutzte Konzession für die Veranstaltung eines DAB-Programms, die bei Betriebsaufnahme der DAB-Plattform wieder aktiviert wird. Als Programmkonzessionärin hat Digris auf Gesuch hin Anspruch auf Beiträge aus der Technologieförderung, wenn sie eine eigene Plattform erstellt und betreibt. Dank dieser Bundesunterstützung, die 75 Prozent der Investitionskosten deckt, erhalten die interessierten Programmveranstalter einen wesentlich günstigeren Zugang zur Digris-Plattform.

 

Facing konzipiert Geschäftsbericht neu

Facing hat für das Spital Männedorf eine inhaltliche und gestalterische Neukonzeption des Geschäftsberichts erarbeitet. In den nächsten Jahren soll der Geschäftsbericht hinsichtlich der Berichterstattung vertieft und als Imageträger ausgestaltet werden.

Die Agentur konzipierte den Geschäftsbericht in Anlehnung an ein Magazin. Das Editorial sowie das Inhaltsverzeichnis sollen dem Leser einen einfachen Einstieg in die Lektüre ermöglichen. Die klassischen Bestandteile eines Geschäftsberichts (der Bericht des Verwaltungsrates, der Bericht der Spitalleitung und der Finanzteil) stehen am Anfang und am Ende der Publikation und bilden damit eine Klammer um die restlichen Inhalte.

Neu werden im Geschäftsbericht verschiedene Aspekte der Geschäftstätigkeit des Spitals behandelt. Zudem werden grosse Bilder und unterschiedliche Seitenlayouts eingesetzt, sodass sich dem Leser ein abwechslungsreiches Bild bietet. Durch den Einsatz von verschiedenen Inhaltsgefässen, welche von einem klassischen Geschäftsbericht abweichen und sich an die Magazingestaltung anlehnen, soll die Publikation abwechslungsreicher und für den Leser attraktiver werden, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Im Vordergrund stehen dabei immer die im Spital Männedorf tätigen Mitarbeitenden, wodurch eine emotionale Ansprache der Leserschaft ermöglicht wird.

Verantwortlich bei Spital Männedorf: Renate Baschung (Projektleitung), Nicole von Arx (Grafik), Marco Winz und Härry und Partner (Text). Verantwortlich bei Facing: Lucius Leonhardt (Geschäftsleitung, Beratung), Roger Sandmeier (Creative Director), Juliane Mars, Isabel Aeschbach (Design). Fotografie: Tom Haller.

Geschaeftsbericht1
geschaeftsbericht2

Wemf: Mach Cinema neu mit zwei Kinovermarktern

Werbeweischer und Publicitas Cinecom haben entschieden, die Branchenstudie Mach Cinema weiterzuführen. Die entsprechenden Verträge wurden in diesen Tagen unterzeichnet.

Damit ist die Publikation Mach Cinema, in den bekannten Studienversionen Basic und Consumer, bis und mit 2015 sichergestellt. Dies schreibt die Wemf AG für Werbemedienforschung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Mach Cinema bleibe somit integraler Bestandteil der üblichen Wemf-Datenpakete für die Profis der Mediaplanung.

Die neue Mach Cinema basiert wie bisher auf dem Forschungskonzept Mach Basic und ist auch Teil der Intermedia-Studie MA Strategy. Publikationstermin für die Mach Cinema 2013 ist der 17. September 2013. Die Mach Cinema Basic kombiniert alle Zielgruppen der Mach Basic mit dem Kinoangebot, die Mach Cinema Consumer erweitert diese Informationen mit dem Konsumverhalten. Urs Wolfensberger, Leiter Marketing & Sales der Wemf sagt: «Das Werbeangebot der Kinos wird ausdifferenzierter und der Wettbewerb unter den beiden Kinovermarktern zweifellos intensiv. Umso mehr freuen wir uns, dass sich beide Kinovermarkter in sehr konstruktiven Gesprächen auf die Weiterführung der bewährten Mach Cinema einigen konnten».

Ergänzend und exklusiv für die beiden Kinovermarkter Publicitas Cinecom und Werbeweischer produziert die Wemf auch eine spezielle Filmnutzungs-Studie. Diese neue Studie erhebt für jeden Premierefilm die spezifische Besucherstruktur.

 

Zu guter Letzt: «Facebook-Events» für Parlamentarier

Die beiden Nationalräte Andrea Caroni (FDP) und Balthasar Glättli (Grüne) haben in einem Brief an die Verwaltungsdelegation einen offenen Online-Kalender für Veranstaltungen gefordert. Denn die Einladungen auf Papier seien zu unübersichtlich.

In dem Brief, welcher der Blick am Abend-Redaktion vorliegt, schreiben die beiden, dass sie pro Session über 100 Einladungen erhalten würden. Auf Papier sei dies einfach zu unübersichtlich und verschlinge ausserdem auch zu viel Zeit. Im geforderten Online-Kalender sollen gemäss Blick am Abend alle ihre Anlässe bekanntgeben. Die Politiker können dann nur noch eintragen, ob sie teilnehmen. Ähnlich wie bei Facebook. Ein Like-Button sei allerdings nicht vorgesehen, wie Glättli gegenüber Blick am Abend verrät.
Ein Veranstaltungskalender für Parlamentarier also. Verwunderlich, dass es den nicht schon längst gibt. Die Vorteile der Social-Media-Errungenschaften sickern offenbar immer noch recht langsam zur Verwaltung der Legislative durch. (uma)

Teaserbild: Blick am Abend vom 26.6.2013
 

Badetuch-Guerilla auf Tour in Zürich

«Sonne. Das wär’s jetzt»: Unter diesem Motto ist eine Gruppe Luganer Badetuch-Freunde heute Donnerstag in Zürich unterwegs. Die Badetuch-Guerilla ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Lugano und der Ente Turistico del Luganese.

Sie setzt die Wechselstuben-Tour «Cambio Lugano Cambia» 2012 (Werbewoche.ch berichtete) fort. Lanciert wurde die Aktion von Mettler Communications. Die Guerilla-Aktion beinhaltet auch einen Foto-Wettbewerb auf Facebook und verweist auf die Internetseite Luganocambia.ch.

Zehn junge Luganer machen mit ihren Aktionen rund um das klassische Sommer-Accessoire darauf aufmerksam, wie schön der Sommer in Lugano ist. Antidepression-Kammern mit therapeutischem Sonnenlicht geben einen kleinen Vorgeschmack. Geparkte Autos mit himmelblauen «Coming back soon»-Abdeckungen künden davon, dass die Absetzbewegung Richtung Süden schon begonnen hat. Schatten, obwohl der Sonnenschein fehlt, verweisen auf «28 Grad im Schatten» in Lugano. Und ein Bikini-Walk soll daran erinnern, dass in Lugano perfektes Badewetter herrscht.

Das Badetuch ist die Eintrittskarte, um in Lugano dabei zu sein – ganz konkret: Mit ihm hat man den ganzen langen Sommer freien Eintritt in alle drei Strandbäder der Stadt. Das Badetuch lädt zu einem Foto-Wettbewerb ein: «Was macht man mit einem Badetuch, wenn der Sommer mal wieder wo anders stattfindet? Zeig es uns. Nimm eines unserer himmelbergseeblauen Lugano-Badetücher (oder wenn du keins hast, auch dein eigenes) und mach ein Sommer-Sehnsuchts-Foto nach dem Motto: Sonne. Das wär’s jetzt. Teile deine Badetuch-Bilder auf Facebook und gewinn ein sonniges Luxus-Wochenende für zwei Personen in Lugano.»

Mit kurzen Badetuch-Clips präsentiert sich Lugano auf der Internetseite Luganocambia.ch als Stadt, in der das Badetuch wie der Espresso auf der Piazza zum Alltag gehört. Das Badetuch steht für die mediterrane Leichtigkeit, die den Sommer in Lugano so besonders macht. Es ist eine Einladung, Stadt und Region, die sich in den letzten Jahren neu erfunden haben, neu zu entdecken.

bf1
bf2
bf3

Am Donnerstag findet die Aktion an folgenden Orten statt:
09.30 Uhr Hauptbahnhof Zürich / Bikini-Walk
11.00 Uhr Wiesen Baddi Enge / Badetuch Aktion (und Anti-Depressionskammer)
13.00 Uhr Park Bäckeranlage / Badetuch Aktion (und Anti-Depressionskammer)

 

SDV verstärkt Verkaufsteam

Der Schweizerische Drogistenverband SDV hat sein Verkaufsteam verstärkt. Josef Nietlispach ist der neue Leiter des Bereichs Verkauf, Vertrieb und Sponsoring beim SDV.

Auf den 1. Juli 2013 übernimmt er die Verantwortung für alle Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten des SDV, also Anzeigenmarketing, Sponsoring und Vertriebsadministration. Nietlispach war als Regionalverkaufsleiter der Berner Zeitung BZ, als Anzeigen- und Verkaufsleiter des Migros-Magazins Brückenbauer, als Verkaufsleiter des Online-Dienstes Search.ch sowie der Orell-Füssli-Wirtschaftsdatenbank Infocube.ch und als Key-Account-Manager bei Teletext tätig.

josephnietlispach
Josef Nietlispach.

Neu ist ausserdem Nicolas Bobillier zum Verkaufsteam des SDV gestossen. Er wird dort als Key Account-Manager tätig sein.

nicolasbobillier
Nicolas Bobillier.

Defizite bei internationaler Kommunikation

Eine Umfrage unter rund 2’700 Kommunikationsprofis aus 43 Ländern zeigt Handlungsbedarf für Unternehmen. Die Mehrheit der Befragten hat mangelnde Organisationsstrukturen in der internationalen Kommunikation kritisiert.

Kaum ein anderes Land exportiert mehr Güter und Dienstleistungen als Deutschland. Auch für die Schweizer Wirtschaft ist die Exportindustrie von grosser Wichtigkeit. Dementsprechend wird die internationale Kommunikation in den nächsten drei Jahren stark an Bedeutung zunehmen. Dies meinen drei Viertel der Teilnehmer an der internationalen Befragung von Kommunikationsprofis, dem European Communications Monitor ECM.

Im scharfen Kontrast dazu steht das Eingeständnis der befragten Kommunikationsmanager: Nur eine Minderheit der Unternehmen verfügt über Strategien für die internationale Kommunikation. Doch 48 Prozent der Befragten in der Schweiz halten die Organisation und Strategie für internationale Kommunikation in ihren Unternehmen für ausreichend. Professor Ansgar Zerfass (Universität Leipzig) koordiniert mittlerweile im siebten Jahr die von elf renommierten europäischen Universitäten durchgeführte Studie. Er ist der Meinung: «Wenn man den hohen Grad der wirtschaftlichen Integration in Europa betrachtet, überrascht die Tatsache, dass nur eine Minderheit der befragten Organisationen vernünftige grenzüberschreitende Kommunikationsstrategien besitzen.»

Bedeutung von «Social Media» stagniert

Ein weiterer Teil der Studie zeigt auf, dass aus Sicht der Profis in den Unternehmen die Bedeutung von Social Media erstmalig seit fünf Jahren nicht weiter steigt. Mit einer Zustimmung von mehr als 70 Prozent sind Social Media heute zwar ein wichtiges und selbstverständliches Element im Kommunikationsportfolio der Unternehmen. Doch es gebe immer noch viele Felder, in denen Unternehmen ungenutzte Chancen anpacken könnten. Beispielsweise bei Kommunikation, die auf mobile Devices zugeschnitten ist oder bei Online Communities.

//www.youtube.com/watch?v=H53g0BJ4tX0

Der ECM wird regelmässig von einem Verbund von elf europäischen Universitäten erstellt. In diesem Jahr wurden dafür im März über 2’700 Kommunikationsprofis aus 43 europäischen Ländern befragt. Geleitet wurde die Umfrage von Ansgar Zerfass, Geschäftsführer der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA).

Den vollständigen Bericht zum ECM 2013 gibt es auf Communicationmonitor.eu. Dort sind auch die Ergebnisse aus den letzten Jahren zu finden.
 

Brandpulse: Migrol gibt Gas

Brandpulse hat die Marke Migrol rundum erneuert. Dazu gehörten die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Erscheinungsbildes mit Überarbeitung des Logos sowie der Markenkommunikation und die Entwicklung und Umsetzung der neuen Submarke «Migrol Car Wash».

Auf der Basis einer breit angelegten Markenanalyse wurde die Markenpositionierung festgelegt. In der Folge überarbeitete Brandpulse das Logo und das Markenerscheinungsbild, die Markenkommunikation sowie das Architektur-Design. Die neu geschaffene Submarke «Migrol Car Wash» soll das neue Angebot von Migrol zum Ausdruck bringen. Die Tankstellen- und Car-Wash-Architektur wurde von der zur Brandpulse-Gruppe gehörenden 3D-Agentur Designculture entwickelt und in der Umsetzung begleitet.

Der neue Marken- und Kommunikationsauftritt von Migrol ist Ende Mai 2013 mit einer ersten Tankstelle im Raum Winterthur umgesetzt worden. Brandpulse begleitet die Implementierung schweizweit.

migrol1

Ruf Lanz wandelt Hyundai-Logo ab

«Mit der Wahl eines offiziellen Hyundai-Partners fährt man am besten.» Dies veranschaulicht Ruf Lanz mit einer plakativen Abwandlung des bekannten Hyundai-Logos, in dem sich Hyundai-Partner und Autokäufer partnerschaftlich die Hand reichen.

Das Sujet ist in erster Linie für Vertriebspartner konzipiert worden, um gegenüber ihren Kunden zu signalisieren, dass sie als offizielle Hyundai-Vertriebspartner der richtige Partner für Beratung, Kauf und alles, was folgt sind. Die Einschaltungen als Inserat, F12 oder Cinepicture erfolgen über die Vertriebspartner.

Verantwortlich bei Hyundai Schweiz: Reto Stemmler (Marketing Director), Nadia Hamdi. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Marcel Schläfle (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Maren Beck (Text), Sebastian Durband (Beratungsleitung), Nathalie Jakober (Beratung). CGI: Tobias Stierli (Flaeck).

rl1

Twitter-Einblendungen beim ESC beschäftigen SRG-Ombudsmann

Die Kombination verschiedener Medien während der Ausstrahlung des Eurovision-Song-Contest-Finals auf SRF ist nicht optimal gelungen. Einzelne eingespielte Twittermeldungen wurden beanstandet.

Der Ombudsmann hat dafür Verständnis. SRF hatte sich schon während der Sendung entschuldigt. Zwei Zuschauer kritisierten Tweets, welche sich diskriminierend über einzelne auftretende Künstler äusserten.

Auf der Website der SRG-Ombudsstelle ist der Schlussbericht von Ombudsmann Achille Casanova dazu aufgeschaltet. Der Blick und das Online-Branchenportal Klein Report berichteten am Donnerstag darüber. Der Bericht zitiert die vom Ombudsmann eingeholte Stellungnahme der SRF-Verantwortlichen. Sven Sarbach, Bereichsleiter «Show und Events», räumt darin Fehler ein. Unter den vielen eingeblendeten Tweets habe es einen gegeben, «der aus publizistischen Gründen so nicht hätte publiziert werden dürfen». Es ging um beleidigende Äusserungen gegen einen italienischen Künstler.

Der Fehler wurde laut Sarbach erkannt, die Redaktion habe sich «via Twitter umgehend entschuldigt». Insgesamt habe man «die optimale Verknüpfung zwischen TV und Twitter noch nicht gefunden». Ombudsmann Casanova weist die Beschwerdeführenden auf diese Selbstktitik hin. Er erinnert an die in der Bundesverfassung und im Gesetz festgeschriebene Programmautonomie von Radio und Fernsehen. Diese dürfe allerdings die Programmbestimmungen nicht verletzen.

Zwar sei unklar, auf welche Tweets sich die Kritiker bezögen. Sollte es jener eine sein, den Sarbach erwähnte, so könne er die Beanstandung «als teilweise berechtigt erachten», heisst es im Schlussbericht des Ombudsmanns.

Das ESC-Finale ging am 18. Mai im schwedischen Malmö über die Bühne. Die Schweizer Heilsarmee-Band Takasa war schon zuvor ausgeschieden. Siegerin war die dänische Sängerin Emmelie de Forest mit ihrem Lied «Only Teardrops». (SDA)

 

get_footer();