Wechsel im Wemf-Verwaltungsrat

Moreno Cavaliere (Publicitas) und Florian Fels (Ringier) gehören neu dem Wemf-Verwaltungsrat an.

An der ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Wemf AG für Werbemedienforschung vom Montag, 17. Juni 2013, wurden zwei neue Verwaltungsräte gewählt, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Moreno Cavaliere, Managing Director Publicitas, folgt auf Stefan Bai als Vertreter des Verbands Schweizer Werbegesellschaften. Florian Fels (Bild), CEO Ringier, tritt als Beauftragter des Verbands Schweizer Medien die Nachfolge von Caroline Thoma an.

Der Verwaltungsrat der Wemf konstituiert sich damit wie folgt: Jürg Weber, Präsident, Delegierter des Verbands Schweizer Medien; Moreno Cavaliere, Vizepräsident, Delegierter des Verbands Schweizer Werbegesellschaften; Valérie Boagno, Delegierte des Verbands Medias Suisses; Roberto Rhiner, Peter Wanner und Florian Fels, alle Delegierte des Verbands Schweizer Medien, sowie Roger Harlacher, Delegierter des Verbands Schweizer Werbeauftraggeber (SWA).

Bild: Ringier.ch
 

Markus Felber berichtet jetzt für Jusletter

Markus Felber, langjähriger Berichterstatter aus dem Bundesgericht für die NZZ, wird ab 1. Juli 2013 wöchentlich in Jusletter zu den wichtigsten Entscheiden des Bundesgerichts schreiben.

Damit steht laut Mitteilung ein für allemal fest, dass hinter dem Autorennamen Jurius bei Jusletter nicht Markus Felber steckt. Er wird unter seinem Kürzel «fel.» wöchentlich aus dem Bundesgericht berichten und wichtige sowie Urteile in gewohnter Manier zusammenfassen.

Markus Felber ist seit 1981 Berichterstatter am Schweizerischen Bundesgericht. In dieser Zeit hat sich die Funktion als Bundesgerichtskorrespondent stark gewandelt. Vergingen früher bis zur Publikation der Leitentscheide in der Amtlichen Sammlung des Bundesgerichts bis zu eineinhalb Jahre, werden seit 2007 alle schriftlichen Urteilsbegründungen vom Bundesgericht online gestellt. Anfangs war die NZZ daher die einzige Quelle, um von Urteilen zeitnah zu erfahren. Dementsprechend ausführlich musste die Berichterstattung auch sein. Heute steht die knappe Darstellung und Zusammenfassung der Urteile im Vordergrund. Zur ausführlichen Lesung kann der Interessierte das Urteil selbst heranziehen.
 

Chinesische Firmen kommunizieren zu wenig

Eine aktuelle Untersuchung von Farner und einer Studiengruppe «International Business» der ZHAW School of Management and Law zeigt: Laut Schweizer Medien sind chinesische Firmen durchaus um ihr Image besorgt, kommunizieren gleichzeitig jedoch zu wenig.

Die Wahrnehmung der Öffentlichkeit wird durch die Medien stark geprägt. Die Berichterstattung über chinesische Firmen widmete sich im letzten Jahr jedoch mehrheitlich kontroversen Themen und war nur zu knapp einem Drittel neutral (32 Prozent). Obwohl gemäss Einschätzung der Schweizer Journalisten die Unternehmen aus China durchaus um ihr Image besorgt sind, werden – auch im Internet – häufig zu wenig Informationen zur Verfügung gestellt. Dies ergab eine Analyse der Artikel grosser Schweizer Tageszeitungen von März 2012 bis April 2013, durchgeführt von einer Studiengruppe der ZHAW School of Management and Law und der Schweizer Kommunikationsagentur Farner. Gespiegelt wurden diese Ergebnisse mit den Resultaten einer stichprobeartigen Befragung von Schweizer Journalisten und chinesischen Firmen sowie der Analyse des Onlineauftritts der 59 chinesischen Firmen mit Sitz in der Schweiz.

Von den 59 chinesischen Firmen haben nur 43 überhaupt einen Online-Auftritt (73 Prozent), und nur 12 (20 Prozent) eine auf lokale Bedürfnisse zugeschnittene Website. Nur 5 von ihnen (8 Prozent) offerieren im Web Informationen in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch sowie in Englisch. Nur 17 (29 Prozent) der untersuchten Firmen bieten Informationen zum Download an wie Geschäftsberichte, Medienmitteilungen oder Newsletter. Grundsätzlich mangelt es an einer regelmässigen Kommunikation mit den Medienschaffenden – nur 18 (31 Prozent) der 59 untersuchten Firmen stellen überhaupt Medienmitteilungen auf ihrer Webseite zur Verfügung. Des Weiteren besitzen gemäss ihrer Webseite nur 12 Prozent der chinesischen Firmen in der Schweiz eine Medienstelle, einen dedizierten lokalen Medienkontakt leisten sich sogar nur 3 (5 Prozent). Gleichzeitig bemängeln die Schweizer Journalisten den schwierigen Zugang zu Unternehmenssprechern.

Der einheitliche Tenor der Schweizer Medien: Chinesische Firmen sind in Helvetien aufgrund kultureller Unterschiede und zu wenig aktiver Kommunikation noch nicht besonders gut integriert. Sie wünschen sich ganz klar mehr Unternehmensinformationen mit Bezug zu und Relevanz für die Schweiz, am liebsten natürlich in einer der Landessprachen. Auf Platz zwei der Wunschliste der Medienschaffenden stehen gut aufbereitete Informationen über die chinesischen Firmen wie Factsheets, Info-Grafiken oder Bildmaterial. Die Medienwelt ist dabei offen für die schriftliche oder persönliche Kommunikation zum Beispiel via Medienmitteilungen sowie in Form von Interviews oder Hintergrundgesprächen.

«Tendenziell fällt auf: Je häufiger Journalisten persönlichen Kontakt mit chinesischen Firmen hatten, desto besser fällt ihre Bewertung der chinesischen Kommunikationsbemühungen aus», erklärt Anka Kästner, Leiterin der Studiengruppe und Senior-Beraterin bei Farner. «Daraus lässt sich schliessen, dass der persönliche Dialog mit den Schweizer Medien (noch) zu kurz kommt, sich Investitionen in die Kommunikation aber durchaus auszahlen», erklärt die Kommunikationsberaterin weiter.
 

Ringier-Zeitschriften als eMagazin

Bis Ende 2013 sind alle in der Deutschschweiz publizierten Ringier-Zeitschriften als eMagazin erhältlich – nicht nur für Apple-Geräte.

Den Anfang machten im Mai die Schweizer Illustrierte und SI Style mit neuen Apps für iPad und iPhone, in welchen die jeweils aktuellen Ausgaben der Zeitschriften in hoher Bildqualität und Auflösung zur Verfügung stehen, wie es in einer Mitteilung heisst. Seit dieser Woche ist auch die Glückspost im Appstore erhältlich. Bis Ende 2013 werden Schweizer Landliebe und Bolero folgen. Bis dann sollen die eMagazine nebst Apple- auch auf Android-Tablets und -Smartphones, Kindle Fire und einem Webreader abrufbar sein. Der integrierte Lesemodus soll das Lesen auf dem Smartphone-Bildschirm zusätzlich angenehm machen.

Alle Ringier-eMagazine basieren auf der gedruckten Ausgabe und bieten situativ zusätzliche Inhalte wie Panorama-Aufnahmen, Bildergalerien und Animationen. Nebst den Inhalten sind so auch das Design und die Bildwelt, welche jede Zeitschrift charakterisieren, identisch mit der Printausgabe. Verlinkungen, Sharingfunktion und die minimale Datengrösse der Ausgaben sollen zusätzlich für ein angenehmes Lesevergnügen sorgen. Für die Produktion der eMagazine arbeitet Ringier mit dem britischen Verlag und Entwickler von interaktiven Tablet-Magazinen FutureFolio zusammen. «FutureFolio hat ihre Software innert kürzester Zeit auf unsere Bedürfnisse abgestimmt und bietet uns die Flexibilität, welche wir benötigen, um in Zukunft das digitale Potential unserer Magazine voll auszuschöpfen. Unsere Leser dürfen gespannt sein», so Ringier Project Manager Javier Vázquez.

Im App Store von Apple stehen die Apps gratis zum Download zur Verfügung. Die Zeitschriften können anschliessend einzeln oder im Abo gekauft werden. Abonnenten einer Printausgabe haben kostenlosen Zugriff auf die eMagazin-Ausgabe. Das Login dafür ist im Online-Kiosk erhältlich.

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Südostschweiz formiert sich neu

Der Medienverbund Südostschweiz wird auf Beginn des kommenden Jahres neu aufgestellt. Vier Titel werden ausscheiden, wie Südostschweiz am Dienstag mitteilte. Andrea Masüger, CEO Südostschweiz Medien, nimmt gegenüber Werbewoche.ch Stellung.

Ab 1. Januar 2014 wird der Medienverbund Südostschweiz die regionalen Titel Südostschweiz Graubünden, Südostschweiz Glarus, Südostschweiz Gaster und See, March Anzeiger, Höfner Volksblatt und Sarganserländer umfassen. Die Titel Werdenberger & Obertoggenburger, Bote der Urschweiz, Liechtensteiner Vaterland und Rheintalische Volkszeitung scheiden aus dem Verbund aus.

Der Südostschweiz-Verbund besteht seit 1997 und umfasste die oben erwähnten Titel. Seine Laufzeit ist bis Ende 2013 beschränkt. Die neu zum Verbund gehörenden Titel haben per 1. Januar 2014 einen neuen Zusammenarbeitsvertrag ausgehandelt, der im wesentlichen den gemeinsamen, in Chur hergestellten redaktionellen Mantelteil sowie die Vermarktung durch die Anzeigenfirma Südostschweiz Publicitas betrifft. Publicitas wird weiterhin als Vermittlerin für den Verbund tätig sein. Die aussscheidenden Verlage haben beschlossen, eine Zusammenarbeit mit der NZZ-Mediengruppe einzugehen.

Das künftige Südostschweiz-Gebiet erstreckt sich von den Bündner Südtälern bis zum oberen Zürichsee und umfasst die Kantone Graubünden und Glarus, das Sarganserland im St. Galler Rheintal, weite Teile der St. Galler Linthebene sowie die Region Ausserschwyz. Es handelt sich um ein wirtschaftlich abgeschlossenes Gebiet an der wichtigen Nord-Südachse entlang der Autobahnen A3 und A13, das für Werbekunden sehr attraktiv sein wird. Die Auflage des Verbundes beträgt 82'083 Exemplare. Die Reichweite beträgt rund 160'000 Leser. Derzeit werden für die Werbewirtschaft interessante Anzeigenangebote für den neuen Zeitungsverbund erarbeitet.

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Andrea Masüger, CEO Südostschweiz Medien, zu der auch die Werbewoche gehört.

Werbewoche: Andrea Masüger, wie kam es zur aktuellen Situation?
Andrea Masüger: Dass der Werdenberger & Obertoggenburger (WO) und die Rheintalische Volkszeitung (RVZ) aus dem Südostschweiz Medien Verbund austreten werden – der WO gehört zur NZZ-Gruppe und die RVZ arbeitet eng mit dem Rheinthaler(ebenfalls NZZ) zusammen – war uns spätestens dann klar, als beide bei der neuen Ostschweiz am Sonntag mitmachten. Als diese Titel vor Jahren zum Südostschweiz-Verbund kamen, waren sie noch eigenständig.

Warum tritt das Liechtensteiner Vaterland aus?
Die genauen Beweggründe kenn ich nicht. Wir haben mit ihnen verhandelt und ihnen ein in unseren Augen gutes Angebot gemacht. Wieso sie jetzt Richtung St. Gallen gehen, weiss ich nicht.

Warum tritt der Bote der Urschweiz aus dem Verbund aus?
Der Bote gehört nicht zur NZZ. Hugo Triner der Verleger hat eine gewisse Nähe zu Luzern und es ist anzunehmen, dass sich die Konkurrenzsituation in der Innerschweiz ändern wird. Es liegt auf der Hand, dass mit der Neuen Schwyzer Zeitung, die ja ein Kopfblatt der Luzerner Zeitung ist, etwas passieren wird. So dürfte es zu einer Marktbereinigung kommen und Triner kann von der neuen Situation profitieren. (Nachtrag der Redaktion: Werbewoche.ch zur neuen Situation des Boten der Urschweiz)

Was heisst die neue Situation für die Druckerei in Haag?
Bei der Druckerei in Haag haben wir längerfristigere Verträge. Die einzelnen Partner, die bisher in Haag druckten, werden weiterhin dort bleiben. Dann sehen wir weiter. Der Bote der Urschweiz hat sowieso eine eigene Druckerei.

Wie sehen Sie die neue Situation?
Bei den Tageszeitungen bleiben wir unter den Top Ten in Bezug auf Auflage und Leserschaft. Gewisse Überschneidungen im St.Galler Rheintal und in der Innerschweiz fallen weg, das Gebiet wird homogener und für die Werbewirtschaft auch klarer definiert. Dies entspricht auch einem Wunsch unserer Inserenten. Auch die neue Grossauflage mit 190'000 Lesern ist ein interessantes Angebot für die Werbewirtschaft. Wir gehen mit Optimismus in die neue Situation.

Interview: Pierre C. Meier

 

Medienbranche muss «fünfte Revolution» meistern

Die Medienbranche steht laut Fredy Greuter, dem Leiter des Medieninstituts des Verbands Schweizer Medien, vor historischen Herausforderungen: Sie müsse nicht weniger als «die fünfte Medienrevolution meistern», sagte er am Dienstag.

Nach der Erfindung von Sprache, Schrift, Buchdruck und Rundfunk bringe nun die Digitalisierung eine nächste Umwälzung der Medienbranche mit sich, sagte Greuter am Dienstag in Zürich bei der Präsentation der neusten «Medientrend»-Studie. Für die Medienunternehmen heisse dies, die sich wandelnde Mediennutzung besonders genau zu studieren anstatt die Produkteentwicklung zu fokussieren.

Fatal sei der Reflex von Medienmanagern, die sich in die Defensive gedrängt fühlten, «mit eingeübtem Kostenmanagement zu reagieren». Zwar seien in einem schwierigen Umfeld kurzfristige Sparanstrengungen unausweichlich – langfristig aber werde damit «eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt». Es brauche deshalb «ein Umschalten von der Defensive auf die Offensive», sagte Greuter.

Herausforderung und Chance

Die Digitalisierung sei für die Verlage aber nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance: Sie eröffne die Möglichkeit, bestehende und neue Produkte sowie digitale Dienstleistungen anzubieten. Den kleineren Erlöspotenzialen von konvergenten Geschäftsmodellen stünden tiefere Gesamtkosten gegenüber, was attraktive Margen bringe – es resultiere eine gesunde Transformation. Diese Suche nach neuen Geschäftsmodellen und Ertragsquellen steht laut Greuter denn auch ganz oben auf der Prioritätenliste der befragten Medienmanager. Unterstrichen wird diese Notwendigkeit dadurch, dass erstmals mehr als die Hälfte (51 Prozent) überzeugt sind, professioneller Journalismus lasse sich nicht mehr über Verkauf und Werbung finanzieren.

Trend zu elektronischem Nachrichtenkonsum

Die digitale Umwälzung ist auch am Verhalten der Konsumenten ablesbar: Gemäss der ebenfalls vorgestellten Studie «Medienbudget» brach im vergangenen Jahr etwa der Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften an Kiosken um 9 Prozent auf 478 Millionen Franken ein (Werbewoche.ch berichtete). Die Bevölkerung verlegt ihren Medienkonsum immer mehr auf den elektronischen Weg. Dabei ist ihr Mobilität und Innovation besonders wichtig: Erstmals wurden in der Schweiz mehr Smartphones und Tablets als PCs gekauft, wie Projektleiterin Thérèse Ruedin vom Verband Schweizer Medien sagte. In Windeseile zum «Lieblings-Gadget der Schweizer» geworden ist das Tablet, so Ruedin: Die Ausgaben für solche Geräte schnellten von 296 Millionen im Jahr 2011 auf 460 Millionen im 2012 hinauf: Ein Zuwachs von 55,4 Prozent. Gar 58 Prozent mehr investierte die Bevölkerung in Apps fürs Tablet.

Insgesamt gaben die Konsumentinnen und Konsumenten für IT und Telekommunikation nochmals 0,7 Prozent mehr aus als im Vorjahr. Der Betrag überstieg die 4-Milliarden-Franken Grenze. Jeder Privathaushalt gab 2012 durchschnittlich 3'093 Franken für den Medienkonsum aus. Damit gingen diese Ausgaben gegenüber dem Vorjahr zwar leicht zurück (2011: 3150 Franken), lagen aber noch über dem Wert von 2010 (2920 Franken).

Insgesamt wurden im Berichtsjahr auf dem Schweizer Medienmarkt 14 Milliarden Franken umgesetzt. Die Konsumentinnen und Konsumenten gaben 11,1 Milliarden Franken für Medien aus (-1,9 Prozent). Deutlich grösser war der Rückgang bei der Werbung: Die Werbeauftraggeber investierten 2,9 Milliarden oder 7,5 Prozent weniger. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Pulver gut

Die taiwanesische Kaffee-Kette Let's Café schaffte es durch eine Marketingaktion, aus dem Schatten von Starbucks & Co zu treten. Kunden konnnten ihr Portrait auf den Milchschaum pulvern lassen.

Die Idee ist simpel, die Umsetzung wohl weniger. Dafür wurde die rund 2000 Fillialen umfassende Kette plötzlich über die Grenzen Taiwans hinweg bekannt. Kundinnen und Kunden konnten per Smartphone Portraits von sich an den Kakaopulver-Drucker senden. Das Gerät – man ahnt es – druckte anschliessend die Bilder auf den Milchschaum des georderten Kaffees. Die Resultate lassen sich sehen und bestaunen. Zum Glück hat der Druck wohl eine Halbwertszeit von ein paar Minuten, sonst würde man womöglich noch auf die Idee kommen, den Portrait-Kaffee zuhause ins Regal zu stellen. Bleibt eigentlich nur noch die Frage offen, ob und wenn ja wieso die Dame im Vorschaubild ihre Katze mit zum Einkaufen nimmt. (hae)

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In Flagranti: Werbung, die glücklich macht

Nach erfolgreichen Pilot-Massnahmen geht die Post jetzt mit «Werbung nach Wunsch» auf die breite Bevölkerung zu. Sie bewirbt die neue Dienstleistung mit der Botschaft, dass gezielte Werbung glücklich macht. Idee und Konzept wurden von In Flagranti entwickelt und umgesetzt.

Kundinnen und Kunden der Post können mit «Werbung nach Wunsch» selber bestimmen, zu welchen Themen sie in Zukunft vermehrt adressierte Werbung erhalten wollen. Das kommt nicht nur beim Briefkasten gut an, wie es in einer Mitteilung heisst: Der Empfänger freut sich über bedürfnisgerechte Angebote und Aktionen.

Die Post bewirbt die neue Dienstleistung mit einer integrierten Kampagne: neben einem Instream- und Online-Banner, in denen ein Briefkasten erzählt, was ihn glücklich macht, bewerben zwei Viral-Spots , ein Postkartenmailing und PromoPost-Streusendungen das neue Angebot.

Verantwortlich bei Post Mail: Ursula Gasser (Marketing-Kommunikation), Frédéric Devrient (Leiter Innovation). Verantwortlich für Strategie, Konzeption und Realisation: In Flagranti, Lyss. Filmproduktion: Tuna Productions.
 

http://www.youtube.com/watch?v=kQWml8NT7YM

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Serviceplan: Launchkampagne für BMW

Mit der Launchkampagne für den neuen BMW Dreier Gran Turismo kreiert Serviceplan Suisse einen Auftritt, der so eigenständig wie das neue Fahrzeugkonzept selbst sein soll.

Im Februar vermeldete die junge Zürcher Agentur den Budgetgewinn von BMW (Werbewoche.ch berichtete). Für das vollkommen neue Modell, das grosszügigen Raum mit maximaler Dynamik verbindet, galt es, eine Einführungskampagne für den Schweizer Markt zu entwickeln, wie es in einer Mitteilung heisst. Eigenständig und aufmerksamkeitsstark – unter Verwendung des bereits existierenden, international eingesetzten Bildmaterials.

Ein enges Korsett, in welchem visuelle Eigenständigkeit zur Herausforderung und schliesslich der Modell-Claim «Raum in einer neuen Form» zum Schlüssel für einen aussergewöhnlichen Kampagnen-Look wurde. Er lud zum Spiel mit der Raumaufteilung in den bestehenden Kampagnenbildern ein.

Das Ergebnis: Keines der Kampagnensujets gleicht dank einem scheinbar zufällig angeordneten und räumlich wirkenden «Diamantmuster» dem anderen; die Raumgestaltung soll so nicht nur beim BMW Dreier Gran Turismo, sondern auch kommunikativ immer wieder neu überraschen. Sujet für Sujet – und darüber hinaus. Denn der Look charakterisiert alle Massnahmen der 360°-Kampagne. Vom Mailing über POS-Inszenierungen bis hin zum TVC.

Das Herzstück der Kampagne ist eine für Touchscreens optimierte Microsite, die bereits in der Teaser-Phase der Kampagne über mysteriöse Silhouetten-Inserate beworben wurde. Alle Werbemittel sind ab sofort und schweizweit im Einsatz.

Verantwortlich bei BMW (Schweiz): Mark Backé (Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Marketing). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Christian Baertschi, Sacha Moser, (Gesamtverantwortung) Christian Sommer, Ulrike Schumann, Julia Bochanneck, Alexandra Rapeaud (Kreation), Martin Zentner (DTP), Julia Tognini, Klara Zürcher (Beratung), On Line Video (Film), JingleJungle (Ton), Pixelprinz/Linus Schneider (CGI).

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SRF: «Box Office» wird eingestellt

Das Filmmagazin «Box Office» wird nach der Sommerpause nicht weitergeführt. Die letzte Ausgabe läuft diesen Sonntag, 30. Juni 2013, um 21.40 Uhr auf SRF zwei.

Die bisherige «Box Office»-Redaktion wird weiter über Film berichten, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie wird sich aber auf andere TV-Formate konzentrieren. Dabei wird auch eine neue Online-Strategie für das Thema Film und Kino auf Srf.ch entwickelt. Achim Podak, Bereichsleiter Kunst, Wissen und Gesellschaft sowie Redaktionsleiter «Box Office»: «Box Office steht für lebendige und vielfältige Filmberichterstattung. Zukünftig wird die Redaktion die Inhalte im Fernsehen und online noch genauer an die Nutzungsgewohnheiten unserer Zuschauer anpassen.»

Im Rahmen der neuen Ausrichtung der Redaktion wird der bisherige Moderator Lory Roebuck, der auch als Redaktor tätig ist, SRF verlassen. Achim Podak: «Lory Roebuck hat bei 'Box Office' die Moderation übernommen, als die Sendung auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet wurde. Sein Engagement hat mich von Anfang beeindruckt, ebenso wie die Entwicklung, die er in den letzten Monaten durchlaufen hat. Ich bin ihm dankbar für alles, was er für die Redaktion geleistet hat und wünsche ihm viel Erfolg für seine nächsten Ziele.»
 

Bote der Urschweiz zur Neuen Luzerner Zeitung

Ab 2014 wird der Bote der Urschweiz den Zeitungsverbund der Neuen Luzerner Zeitung erweitern. Die Neue Schwyzer Zeitung wird in den Boten der Urschweiz eingegliedert.

Die Schwyzer Traditionszeitung wird künftig den überregionalen Redaktionsteil mit den Ressorts Ausland, Inland, Wirtschaft, Sport und Kultur sowie die nationalen Inserate von der Neuen Luzerner Zeitung übernehmen. Der Regionalteil sowie die redaktionelle Ausrichtung bleiben unverändert. Im Gegenzug wird die Neue Schwyzer Zeitung in den Boten integriert, wie es in einer Mitteilung heisst. Die neue Kooperation löst die 16-jährige Zusammenarbeit des Boten der Urschweiz mit der Südostschweiz-Verlagsgruppe in Chur ab.

Der Bote der Urschweiz wird unverändert sechsmal pro Woche erscheinen. Durch die Integration der Schwyzer Zeitung gehen in Schwyz sieben Arbeitsplätze verloren. Die beiden Kooperationspartner sind bemüht, diese Arbeitsplätze in den beiden Redaktionen zu platzieren. Unverändert wird der Standort der Redaktion in Schwyz bleiben, ebenso wird der «Bote» weiterhin in Seewen gedruckt. Hingegen wird das Layout der Zeitung an dasjenige der Neuen Luzerner Zeitung angepasst.

Für die Leserinnen und Leser soll die neue Orientierung des Boten in Richtung Zentralschweiz einen zusätzlichen redaktionellen Mehrwert schaffen, ebenso wie der ausgebaute überregionale Teil der Zeitung. Durch die Integration der Neuen Schwyzer Zeitung wird der neue Bote der Urschweiz seine Auflage auf über 16‘000 Exemplare steigern können und somit täglich über 70 Prozent der Haushalte in der Region Schwyz erreichen. Die Gesamtausgabe der Neuen Luzerner Zeitung kann ihre Auflage auf rund 130'000 Exemplare erhöhen.

Hugo Triner, Verleger des Boten der Urschweiz, hat beschlossen, eine Stiftung zu gründen und dieser das Verlagsrecht zu übertragen mit dem Zweck, den Meinungsaustausch zu fördern und Arbeitsplätze zu erhalten.
 

Werbekontor lässt Agenturleiter zu Wort kommen

Werbekontor hat eine Testimonial-Kampagne für das K Kiosk Agentursystem von Valora konzipiert. Gesucht werden engagierte Verkaufstalente, die sich mit einer K Kiosk-Verkaufsstelle selbständig machen möchten.

Als Botschafter treten echte Agenturleiter auf, die diesen Schritt bereits gemacht haben. Bisher wurden viele Agenturleiter aus den Reihen der K Kiosk-Mitarbeitenden gewonnen. Nun sucht Valora auch nach externen Bewerbern für die K Kiosk-Agenturen. Engagierte Menschen mit Führungserfahrung und einer Ausbildung im Bereich Verkauf oder Gastronomie sollen so die Möglichkeit erhalten, als selbständige Unternehmer eine Agentur zu übernehmen.

Das K Kiosk-Agentursystem habe sich in den letzten Jahren zum erfolgreichen Unternehmermodell entwickelt, so die Agenturleiter, welche den Schritt in die Selbständigkeit bereits gewagt haben. In Video-Botschaften erzählen sie ihre persönliche Erfolgsstory und erklären die Vorteile des Agentursystems. Mit Testimonials sollen Ängste bei der Zielgruppe abgebaut werden und potentiellen Kandidaten soll das Gefühl vermittelt werden: «Das kann ich auch».

Die Kampagne setzt vor allem auf Online-Werbung, welche mögliche Kandidaten direkt auf die überarbeitete Website von K Kiosk führt. Auf My.kkiosk.ch werden nicht nur die Details der Partnerschaft mit Valora erläutert, sondern in einem Eignungstest gleich auch die Erfolgsaussichten einer Bewerbung ermittelt. Plakate, Inserate und Flyer unterstützen die Verbreitung der Kampagne zusätzlich.

Verantwortlich bei Valora Retail: Susanne Berger (Head of Corporate Human Resources), Bettina Benkenstein (HR Business Partner). Verantwortlich bei Werbekontor: Tom Schaich (Gesamtverantwortung), Patricia Heyne (Konzept, Text), Claude Reichmuth, Stefan Senn (Art Direction). Foto: Tobias Sutter. Film: Bela Böke (Arbel). Litho: Exacta Pro. Media: OMD.

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