Schiller gründet Agentur für PR und Corporate Communications

Der Kommunikationsexperte und ehemalige Journalist Christian Schiller hat sich selbstständig gemacht und die Agentur Schiller. Text&Konzept gegründet.

Die neue Agentur hebe sich mit frecheren Konzepten ab, sagt Christian Schiller. «Wir wollen zudem zeigen, dass es möglich ist, starke und unterhaltsame Texte mit vernünftigem Aufwand zu schreiben.» Die Schiller. Text&Konzept übernimmt für Unternehmen die Medienarbeit, konzipiert Kommunikationsstrategien und schreibt Beiträge für diverse Publikationen.

Zuletzt arbeitete Christian Schiller als PR-Manager und Redaktor für Webguerillas Zürich. Zuvor war er in der Unternehmenskommunikation von Helsana in den Bereichen Corporate Publishing, interne Kommunikation und in der Pressestelle tätig. Als Journalist hat er für die NZZ, die Neue Luzerner Zeitung und den Landboten geschrieben. Auslanderfahrung hat er bei der Nachrichtenagentur DPA in Johannesburg und beim Argentinischen Tageblatt in Buenos Aires gesammelt.

Mobile 4 Business auf Roadshow

Mobile 4 Business ist ab jetzt on tour: Mit einer grossen Roadshow werden die neuesten Angebote für Fixnet-, Internet- und Mobile präsentiert. Auftakt zur nationalen Kampagne ist Thun.

Ein roter Tour-Container ist heute Montag gestartet. Weiter geht es mit der Roadschow am 8. August in Bern, am 13./14. August in Luzern am 16. August in Solothurn und am 20. /21. August in Baden.

 

Jung von Matt/Limmat: «Wie der Vater so der Sohn

Mit über 30 verbindlichen Versprechen an die Generation von morgen wurde 2012 das Nachhaltigkeitsprogramm Generation M lanciert. Die aktuelle Kampagne greift dieses Engagement auf und präsentiert es als neues Versprechen an die nächste Generation.

Der TV-Spot zeigt einen Bauern, der sich vorbildlich um das Wohl seiner Tiere kümmert und diese Haltung an seinen Sohn weiter gibt. Dabei folgt der Kleine seinem Vater auf Schritt und Tritt und versucht ihm alles gleichzutun – bis er auf einmal nicht mehr weiter weiss. Inzwischen sind es 54 langfristige Versprechen – 5 davon konnte die Migros unter Aufsicht einer unabhängigen Prüfstelle schon einhalten. Nachdem im Frühling mit der Kulturmilliarde ein Versprechen an die Gesellschaft im Vordergrund stand, liegt mit dem Tierwohl-Versprechen der kommunikative Schwerpunkt beim Konsum: Die Migros sorge dafür, dass bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all ihren Produkten aus dem Ausland eingehalten werden, so die Agentur in einer Mitteilung vom Montag.

Verantwortlich bei Migros: Oskar Sager (Leiter Marketing), Marc Engelhard (Leiter Marketingkommunikation), Roman Reichelt (Leiter Dachmarke), Désirée Strassmann (Projektleiterin Dachmarke), Philipp Kuonen (Projektleiter Dachmarke), Philipp Marquard (Leiter Media), Delakowitz Nadine (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction), Andy Lusti, Maurus Zehnder (Creative Direction), Cyrill Wirz (Text), Adrian Merz (Art Direction), Aude Kohler (Grafik), Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying), Thomas Steiner, Andrea Walker, Christian Brütsch (Beratung), Chocolate Films (Film-Produktion), Michela Trümpi (Produzentin), Marcel Langenegger (Regie), Filip Zumbrunn (Kamera), HearDis! (Musik), JingleJungle (Tonstudio), Tobias Stahel (Fotografie), Patrik Rohner (Bildbearbeitung).

 

//www.youtube.com/watch?v=j1NnRRPNpuU

Weber Shandwick eröffnet Niederlassung in Istanbul

Weber Shandwick baut mit Eröffnung einer Niederlassung in Istanbul in diesem Monat sein weltweites Netzwerk aus. Seda Yalcin wird den neuen Standort im wichtigen Wachstumsmarkt Türkei leiten.

Seda Yalcin, zuletzt bei Grayling, wird damit Geschäftsführerin für die Türkei und fungiert als Mitglied des EMEA-Führungsteams bei Weber Shandwick. Sie blickt auf zehn Jahre Erfahrung im Bereich Public Relations und Public Affairs zurück, sowohl in der Türkei als auch auf EU-Level in Brüssel, wie es in einer Mitteilung vom Weber Shandwick heisst. Yalcin hat für FusionTel in der Türkei gearbeitet, zog dann für ein Amt bei der Europäischen Kommission nach Brüssel und war anschliessend bei Interel Public Affairs tätig. Für Grayling kehrte sie 2010 in die Türkei zurück. Dort verantwortete sie zunächst als Leiterin die Belange der Public-Affairs-Practice und stieg in die Führungsriege der Agentur auf.

Mit Kuwait erweitert Weber Shandwick zudem seine Kernniederlassungen im Nahen Osten auf insgesamt fünf Länder (bisher Dubai, Abu Dhabi, Katar und Ägypten). Das Büro in Kuwait wird von Rosie Muhanna als General Managerin geleitet. Muhanna hat über zehn Jahre Erfahrung in der Kommunikationsbranche. Sie war unter anderem als Kreative in den USA und im Nahen Osten tätig. Als überzeugte Anhängerin von gemeinnütziger Arbeit setzt sich Muhanna auf der Pro-Bono-Ebene stark für Human Rights Watch sowie weitere lokale Zentren für besondere Bedürfnisse ein.

 

Zu guter Letzt: Citroën lässt die Haare wehen

Citroën spannt erneut mit Havas Worldwide Genève zusammen, um das neue DS3 Cabrio publikumswirksam vorzustellen. Dafür lässt Citroën sogar die Haare runter.

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli kam es im Hauptbahnhof Zürich zur grossen Premiere: Ein echtes Citroën DS3 Cabrio wurde in der Haupthalle aufgehängt, das die Passanten mit seinen 5 m langen Haaren in seinen Bann ziehen soll. Man wolle mit einem überraschenden Event einzigartige Emotionen am Steuer des neuen Cabrio propagieren, so die Agentur in einer Mitteilung vom Montag. Der Event soll dem Citroën DS3 Cabrio eine auffallende Präsenz verschaffen und viele Besucher dazu animieren, das neue Modell kennenzulernen und sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen.

Passanten können das Rapunzel-Cabrio bis am 9. August im HB besichtigen. (uma)

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Ruf Lanz wirbt für die VBZ um Frauen

Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich streben einen höheren Frauenanteil an. Deshalb werben sie seit März mit einer Kampagne von Ruf Lanz um Quereinsteigerinnen.

Auch diese neue Rekrutierungs-Aktion der VBZ wirkt gemäss Mitteilung der Agentur. Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement der VBZ, erklärte auf Anfrage in der NZZ online: «Der Aufruf schlägt sich sichtbar nieder. Seit dem Start der Quereinsteigerinnen-Aktion ist der Frauenanteil unter den eingegangenen Bewerbungen auf über 30 Prozent gestiegen.» Davor, von Januar bis Mitte März 2013, seien nur rund 100 von gut 500 an einer Stelle Interessierten Personen Frauen gewesen. Gesamthaft haben die VBZ bis Ende Juni 1200 Dossiers für 60 freie Tramführer-Jobs erhalten. «Das ist deutlich mehr als in früheren Jahren, was massgeblich auf den grösseren Zuspruch von Frauen zurückzuführen ist», analysiert Buckmann.

Bereits im Sommer 2011 hatten die VBZ mit einer Kampagne von Ruf Lanz gezielt um Tramführerinnen geworben. Auch damals stieg der Anteil der Bewerbungen von Frauen in den ersten Wochen auf über 30 Prozent, was einer Verdoppelung entsprach.

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Schweiz Tourismus ernennt neuen Leiter GCC

Schweiz Tourismus hat Matthias Albrecht zum neuen Leiter GCC ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Jörg Peter Krebs an, der seit April 2013 als Landesleiter Deutschland und Marktgruppenleiter Zentral- und Osteuropa tätig ist.

Matthias Albrecht startet in seiner neuen Funktion als Leiter GCC per 22. September 2013 und verantwortet ab dann die gesamte Vermarktung der touristischen Schweiz in den Golfstaaten (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman). Dies schreit Schweiz Tourismus in einer Mitteilung vom Montag. Er tritt damit die Nachfolge von Jörg Peter Krebs an, der im April in Frankfurt die Funktion des Landesleiters Deutschland und Marktgruppenleiters Zentral- und Osteuropa übernommen hatte. Zuvor verantwortete Jörg Peter Krebs als Leiter IMEA (India, Middle East, Africa) sämtliche ST-Marketingaktivitäten für die beiden strategischen Wachstumsmärkte Golfstaaten und Indien.

Matthias Albrecht ist ausschliesslich für die Golfstaaten verantwortlich. Der Markt Indien ist neu dem Vizedirektor von Schweiz Tourismus, Urs Eberhard, unterstellt. Matthias Albrecht hat an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Betriebsökonomie mit Spezialisierung in Marketing, CRM und E-Business studiert. Er verfügt über fundierte Tourismus-Kenntnisse sowie langjährige Führungserfahrung: Seit Juni 2010 arbeitet Albrecht bei ST als District Manager in Frankfurt. Zuvor war er unter anderem bei «United Airlines» und «South African Airways» im Verkauf tätig, Geschäftsführer Schweiz und Sales Manager bei der «Malaysia Airlines» sowie Inhaber des Reisebüros Abflug.ch.

 

Valencia und Coop machen Einkaufen zum Kinderspiel

Der Coop Hello Family Club verschenkt in einer einmaligen Treueaktion prall gefüllte Spiel-Einkaufskörbchen. Valencia Kommunikation hat die Promotion kommunikativ begleitet.

Mitglieder, die sich für die Promotion registriert und im August dreimal für mindestens 50 Franken eingekauft haben, erhalten einen Spiel-Einkaufskorb mit 20 originalgetreuen Artikelverpackungen geschenkt. Dazu werden unter allen Hello Family Mitgliedern 1'000 Spiel-Einkaufsläden verlost. Für die Kommunikation der Promotion zeigt sich die Hello Family Leadagentur Valencia Kommunikation verantwortlich. Die Aktion läuft vom 2. bis 31.8.2013 und wird am POS, mit Inseraten und Onlinemassnahmen beworben.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Michael Bietenhader (Leiter CRM / Digitales Marketing), Helmut Träris (Leiter Verkaufsförderung/Koordination CP/Projekte), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Joachim von Almen (Leiter Werbung POS), Lukas Scheuber (Projektleiter Werbung POS), Manuela Kerker (Projektleiterin Verkaufsförderung), Vanessa Finzer (Projektleiterin CRM / Direktmarketing). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (Creative Director), Jan Kempen (Art Director), Jessica Williams (Grafikerin), Guillermo Garcia (Texter), Serdal Aktas (Teamleiter Polygrafie), Özge Altin (Polygrafin), Diana Aberkane (Beraterin).

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ROG Schweiz fordert Freilassung des in Syrien festgehaltenen Journalisten Armin Wertz

Anfang Mai wurde der deutsche Journalist Armin Wertz in der umkämpften syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo von Sicherheitskräften verhaftet, seit dem 13. Mai gibt es keine Nachricht mehr von ihm. Reporter ohne Grenzen (ROG) Schweiz und ROG Deutschland fordern seine Freilassung.

Wertz arbeitet nicht nur für deutsche Medien, sondern auch für die Schweizer Onlineplattform Journal21.ch. Ende April reiste er nach Syrien ein, am 5. Mai wurde er in Aleppo von syrischen Sicherheitskräften festgenommen. Bis zum 13. Mai konnte er sich zweimal per SMS bei einem Freund melden, beim zweiten Mal bat er um Hilfe und gab an, er werde zusammen mit anderen in die Hafenstadt Latakia gebracht. Seither gibt es keine Nachricht mehr von ihm. Das deutsche Auswärtige Amt wie auch ROG bemühen sich um seine Freilassung, wie ROG in einer Mitteilung schreibt.

Der 1945 geborene Wertz lebt in Indonesien und schreibt unter anderem für den Berliner Tagesspiegel sowie für verschiedene asiatische Zeitungen. Seit zwei Jahren ist er auch als Autor für die Schweizer Plattform Journal21.ch tätig. Wertz berichtete in den Achtziger- und Neunzigerjahren für den Spiegel aus Mittelamerika und für die Frankfurter Rundschau aus dem Nahen Osten und war wiederholt in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz. Ende April reiste er in den Süden der Türkei, um für Journal21, die Berliner Wochenzeitung Freitag, die Kulturzeitung Lettre International, die Jakarta Post und die Singapurer Straits Times über den Krieg in Syrien und vor allem über die Situation der Flüchtlinge zu berichten. Über das Grenzgebietfuhr er nach Aleppo weiter.

Sowohl die Sicherheitskräfte des syrischen Regimes als auch einige Rebellengruppen versuchen gemäss ROG mit gezielter Gewalt gegen Journalisten die Deutungshoheit über die Ereignisse im Bürgerkrieg zu gewinnen. Willkürliche Festnahmen oder Entführungen seien dabei leider keine Seltenheit. Derzeit werden neben Armin Wertz mindestens sechs weitere ausländische Journalisten in Syrien vermisst: die Franzosen Didier François und Edouard Elias von Europe1, der Italiener Domenico Quirico von La Stampa, die US-Reporter James Foley von der Global Post und Austin Tice unter anderem von der Washington Post sowie der Jordanier Bashar Fahmi Al-Kadumi von Al-Hurra TV.

Auch zahlreiche einheimische Journalisten befinden sich in der Gewalt einer der Konfliktparteien oder werden vermisst, darunter Shaza Al-Madad unter anderem von Baladna, der Al-Fida-Karikaturist Akram Raslan und der Orient-TV-Mitarbeiter Malek Abu Al-Kheir. Nach wie vor verschollen ist auch Mazen Darwish, Gründer und Präsident des Syrischen Zentrums für Medien und Meinungsfreiheit SCM, das über die Situation von Medienschaffenden im Land berichtete. Seit Sicherheitskräfte am 16. Februar 2012 das SCM-Büro stürmten und Darwish sowie mehrere seiner Mitarbeiter verhafteten, wird er an einem unbekannten Ort festgehalten.

Syrien gehört infolge des anhaltenden Bürgerkriegs zu den gefährlichsten Ländern weltweit für Journalisten, wie ROG in der Mitteilung weiter schreibt. Seit Beginn des Aufstands gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad im März 2011 seien dort mindestens 24 Journalisten sowie 60 Blogger und Bürgerjournalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden. Auf der ROG-Rangliste der Pressefreiheit steht Syrien auf Platz 176 von 179 Ländern. ROG zählt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, wie auch die Dschihadistengruppe Al-Nusra-Front, zu den schlimmsten Feinden der Pressefreiheit weltweit.

Aktuelle Meldungen zur Situation von Journalisten und Medien in Syrien

 

Steve Jobs‘ Witwe investiert in Medien-Start-up

Laurene Powell Jobs, die Witwe des Apple-Gründers Steve Jobs, gehört zu den Investoren eines neuen Medien-Start-ups. Die Seite mit dem Namen Ozy Media will mit Qualitätsjournalismus punkten und nur wenige Artikel pro Tag veröffentlichen.

Dies berichtete das US-Magazin Fortune am späten Donnerstagabend. Powell Jobs werde auch in den Verwaltungsrat der Firma einziehen und möglicherweise Inhalte beisteuern. Unter den weiteren Investoren seien der bekannte Silicon-Valley-Anwalt Larry Sonsini und Internet-Investor Ron Conway. Gegründet wurde Ozy Media vom ehemaligen MSNBC-Fernsehjournalisten Carlos Watson.

Powell Jobs hatte von ihrem im Herbst 2011 verstorbenen Mann ein Milliarden-Vermögen geerbt. Sie lebt sehr zurückgezogen. Jüngst hatte sie einen ihrer sehr seltenen öffentlichen Auftritte, als sie sich für mehr Rechte für illegale Einwanderer in den USA einsetzte. (SDA)

Teaserbild: Ozy.com

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Zu guter Letzt: Twitter ab – und Schnitt!

Ein Mitarbeiter des SRF hat die Kandidatur eines Politikers auf Twitter mit «Bravo!» kommentiert. Für den SRF-Chefredaktor war dies offenbar so unsäglich daneben, dass er den Journalisten gerüffelt hat.

Diego Yanes schreibt dazu in einer internen Mitteilung: . «Damit drückt er unverhohlen und öffentlich Sympathie für diesen Politiker aus». Gemäss NZZ am Sonntag bezeichnet er den Tweet als einen «Fehler» und kritisiert den «fahrlässigen Umgang» mit sozialen Netzwerken. Twitter sei kein «feuchtfröhliches Nachtessen unter Freunden», wer über soziale Netzwerke kommuniziere, gelange an die Öffentlichkeit, schreibt Yanez weiter. «Gerade unser Haus steht wie kaum ein anderes unter ständiger Beobachtung.» Wer solche Aussagen auf Twitter mache, schade SRF. Zukünftig soll jeder Mitarbeiter, der sich auf Twitter oder Facebook Fehltritte leiste, mit einem schriftlichen Verweis belegt werden. Auch der betroffene Mitarbeiter ist laut einer «gut informierter Quelle» der NZZ am Sonntag mit einem Verweis belegt worden.

Ein Verweis, der in der Personalakte steht, und bei Wiederholung möglicherweiseals Androhung zu Kündigung verstanden werden kann: Ist das wirklich angemessen für ein scheues «Bravo!», eine Sympathie-Bekundung für einen Politiker in der Freizeit?

Mit Verweis auf die publizistischen Leitlinien, zu deren Einhaltung sich jeder Mitarbeiter mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrages verpflichte, verweist das SRF in diesem Zusammenhang auf folgenden Aspekt: Bei Meinungsäusserungen im Internet müsse darauf geachtet werden, dass die Glaubwürdigkeit als SRF-Journalist gewahrt bleibe. «Zudem wurden unsere Mitarbeiter intern mehrfach darauf hingewiesen, dass Social Media nie nur privat sind und die publizistischen Leitlinien auch dort ihre Gültigkeit haben», schreibt der SRF-Mediensprecher Stefan Wyss gemäss NZZ am Sonntag.

Auch wenn dem SRF die Image-Wahrung, beziehungsweise –Neutralisierung seiner Mitarbeiter am Herzen liegt: Ist denn der entsprechende Journalist aufgrund eines «Bravo!» zur Kandidatur eines Politikers nicht mehr in der Lage, eine neutrale Berichterstattung abzugeben, oder seine politische Meinung in einem Artikel klar zu kennzeichnen? (uma)

Teaserbild: Nzz.ch

 

APG trennt sich von Geschäftstätigkeit in Rumänien

Die APG gibt ihr Geschäft in Rumänien auf. Gemäss Mitteilung hat sie ihre Beteiligung im osteuropäischen Land dem derzeitigen Geschäftsführer und dessen Mitinvestoren verkauft

Wie viel die Werbevermarkterin für ihren rumänischen Ableger löst, wurde nicht bekannt gegeben. Die APG bezeichnet die Veräusserung in Rumänien als weiteren Schritt in der Strategie, sich auf die Geschäftstätigkeit im Heimmarkt Schweiz und in Serbien zu konzentrieren. 2009 und 2010 hatte die Auslandstrategie dem Unternehmen schwere Verluste eingebrockt. Unter dem Konzernnamen Affichage operierend war APG in Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens präsent.

In der ersten Jahreshälfte 2013 hat das auf Aussenwerbung spezialisierte Unternehmen seinen Umsatz um 0,4 Prozent auf 153,4 Millionen Franken gesteigert. In der Schweiz resultierte ein Umsatzplus von 2 Prozent. Der Gewinn betrug 21,1 Millionen Franken, während im ersten Halbjahr 2012 noch ein Verlust von 7,6 Millionen Franken zu Buche gestanden hatte. Der Verkauf des Geschäfts in Rumänien wurde gemäss APG nach dem Bilanzstichtag vorgenommen und hatte demnach keine Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss.

Im weiteren Jahresverlauf wolle man die Marktführerschaft im Qualitätssegment ausbauen. In der Züricher Innenstadt seien diesbezüglich im ersten Halbjahr schon vier Startower in Betrieb genommen worden. Dabei handelt es sich um grosse Leucht-Plakatsäulen, die sich um die eigene Achse drehen können. Einen besonderen Schwerpunkt werde APG auch auf den Ausbau des digitalen Produktportfolios legen. So sollen etwa in den Bündner Bergsportorten Arosa und Lenzerheide auf die kommende Wintersaison hin sogenannte «Mountain ePanels» mit hochauflösendemBildschirm «an besten Standorten» installiert werden. (uma/SDA)
 

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