Zürich: Versuche mit Riesen-Screens
Am Montag startet in der Stadt Zürich ein Versuch mit je einem Riesen-Werbe-Bildschirm am Escher-Wyss-Platz und am Bellevue. Ab Januar folgt dann ein Test mit sich drehenden, leuchtenden Plakatsäulen, wie das Hochbaudepartement am Donnerstag mitteilte.
Drei Monate lang wird Werbung über die Screens verbreitet. Diese könnten auch für Informationen von allgemeinem Interesse genutzt werden – etwa zu kulturellen Veranstaltungen, heisst es in der Mitteilung. Während dem Test werden ökologische und «stadträumliche» Aspekte untersucht, etwa Lichtimmissionen, Energieverbrauch, Wirkung in den öffentlichen Raum und Auswirkungen auf die Aufenthaltsqualität. Bevölkerung, Pendler und Besucher werden zudem befragt.
Im Januar 2014 startet dann ein weiterer Versuch. An fünf Standorte werden Plakat Leuchtdrehsäulen aufgestellt. Auch hier werden laut Mitteilung Daten erhoben und Umfragen durchgeführt. Die Tests führt die Stadt zusammen mit zwei Aussenwerbefirmen durch. Die Kosten werden geteilt. Das Projekt mit den Bildschirme kostet die Stadt laut Hochbaudepartement 7000 Franken. Bei den beiden Drehsäulen zahlt die Stadt für Projektierung, Einrichtung und Umfrage je rund 14'000 Franken. Die Stadt erhält auch einen Anteil der Einnahmen. Diese würden sich ab 2014 voraussichtlich auf 25'920 Franken pro Säule und Jahr belaufen. Sollten sich die Versuche als positiv erweisen, so könnten künftig mehr derartige Riesen-Screens und Säulen in der Stadt stehen und herkömmliche Plakatwände ersetzen. (SDA)












