Die Post kauft vom zur NZZ-Mediengruppe gehörenden St. Galler Tagblatt die Zustellorganisation Prisma. Für rund 1100 Mitarbeiter, die meist mit Pensen von 10 oder 20 Prozent dort arbeiten, ändert sich nach Angaben vom Montag vorläufig nichts.
Redaktion
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30. September 2013
Die Post kauft die Zustellorganisation über ihre Tochter Direct Mail Company (DMC) per 1. Oktober. Über den Kaufpreis machen Verkäufer und Käufer keine Angaben. Die NZZ-Gruppe begründete den Verkauf damit, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wolle. Bis Ende Jahr will die Post-Tochter DMC Prisma als Tochtergesellschaft geführt und danach ins Unternehmen integrieren. Die Post will so ihre Stellung im Direktmarketing festigen. Auf die Mitarbeiter und Kunden sowie auf die bisherigen Aufträge von Prisma habe die Übernahme keine unmittelbaren Auswirkungen, hiess es. Prisma hat den Sitz in St. Gallen und stellt Zeitungen und Drucksachen zu. Zu den Angeboten zählen auch Dienstleistungen im Direktmarketing. Sie ist in der Ostschweiz, Graubünden und in Liechtenstein sowie in der Region Luzern tätig. (SDA)
Studie: Branche setzt auf neue Domains
Laut Sedo-Studie setzt die Werbe- und Marketingbranche auf die neuen Top-Level-Domains. 64 Prozent sehen grosses Potenzial für Kampagnen mit hohem Wiedererkennungswert.
Redaktion
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30. September 2013
Eine Top-Level-Domain (TLD) ist die Endung einer Internetadresse wie zum Beispiel .com, .net, .org. Nach der Genehmigung durch die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), werden eine Vielzahl neuer Webadressen in den nächsten Monaten auf den Markt kommen. Dies sind zum Beispiel markenspezifische (.nike oder .aol), geographische (.ruhr, .saarland, .hamburg) und generische Endungen wie .music oder .home oder .shop.
Domainhändler Sedo stellt die aktuellen Ergebnisse ihrer im August diesen Jahres durchgeführten Umfrage zum Thema «Einführung neuer Top-Level-Domains» innerhalb der Kommunikations- und Marketingbranche» vor. 360 Entscheider aus den Bereichen Werbung, Kommunikation und Marketing wurden dazu befragt. Zentrales Thema der Studie war: Wissen die Kommunikationsverantwortlichen über die Einführung der neuen Webendungen Bescheid? Welche Chance oder Risiken sehen sie darin?
54 Prozent der Befragten gaben an, bisher nichts über die Einführung der neuen Top-Level-Domains (TLDs) gehört zu haben oder etwas darüber zu wissen. Gleichzeitig sehen 64 Prozent große Chancen durch die neuen Endungen für die Entwicklung starker Marketing-Kampagnen. Ein Drittel der Befragten sieht den Vorteil vor allem in der Gestaltungsmöglichkeit von individuellen Domains, weshalb 28 Prozent angaben, schon aus diesem Grund eine neue Domain erwerben zu wollen. Eine Vielzahl von ihnen ist der Ansicht, dass die neuen Adressendungen zu einem starken und nutzvollen Kommunikationswerkzeug avancieren werden. Mittels prägnanterer Domains lassen sich Inhalte oder Produkte zielgruppenspezifischer präsentieren. So geben 59 Prozent der Befragten an, sie würden eine Domain in Betracht ziehen, die eine andere Endung als .com besitzt. 57 Prozent meinen sogar, dass auch die Konsumenten Internet-Adressen mit einer anderen Endung als .com verstehen werden. Die vollständige Studie steht unter dem Link Bit.ly/1fu91eM als Download bereit.
Zu guter Letzt: Täglich grüsst die Werbeidee
Ein Spot demonstriert die Unterschiede zwischen Breitband und Google Fibre auf Glasfaser-Basis. Die Idee dahinter kommt uns bekannt vor.
Redaktion
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30. September 2013
Google ist längst kein Suchmaschinen-Betreiber mehr, sondern tüftelt an fahrerlosen Autos und dem ewigen Leben. Geradezu unspektakulär und vertraut wirkt da die Ambition, mit Google Fibre auch den Breitbandinternet-Infrastruktur in die eigene Hand zu nehmen. Die Vermutung für den Grund dieses Engagement liegt nahe: Wer die Infrastruktur betreibt, kontrolliert den gesamten Internetverkehr der Nutzer und sammelt so bequemer und effizienter Daten. Die verwendete Glasfaser-Technik soll bis zu 100 mal schneller sein als die heute verbreitete Breitband-Technik. 1100 amerikanische Gemeinden bewarben sich, um von Google mit dieser Infrastruktur ausgestattet zu werden. Kansas City (Kansas) und Kansas City (Missouri) wurden ausgewählt. Im April 2013 folgte Austin (Texas), nun soll die Google'sche Datenautobahn auch in Provo (Utah) aufgebaut werden. Damit möglichst viele Einwohner die Vorzüge des Google-Segens schätzen lernen, wird der Unterschied zur herkömmlichen Technik mit einem Spot demonstriert.
Die Idee erinnert – besonders im Zusammenhang mit Breitband-Internet – stark an die UPC Cablecom-Kampagne von Vizner Borel, aus der auch der TV-Spot des Jahres 2012 stammt. Sollte Google eines Tages auch in den Schweizer Breitband-Markt drängen, müsste sich der Suchmaschinen-Gigant wohl eine neue Idee einfallen lassen. (hae)
Erstmals in der Geschichte von Interbrands Best Global Brands gibt es eine neue Nummer eins: Apple. Google schafft ausserdem den Sprung auf Rang zwei und Coca-Cola wird damit nach 13 aufeinanderfolgenden Jahren erstmals vom Spitzenplatz verdrängt auf Rang drei.
Redaktion
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30. September 2013
Apple, von Anfang an im Interbrand-Ranking der Best Global Brands vertreten, hatte zu Beginn im Jahr 2000 einen Markenwert von 6,6 Milliarden US-Dollar. Heute ist Apple mit einem Markenwert von 98,3 Milliarden US-Dollar fast 15 Mal so viel wert. Der kometenhafte Aufstieg der Technologie-Marke ist den nahtlosen Omnichannel-Erlebnissen für die Konsumenten zu verdanken. Apples starker Fokus auf den Kunden, die Fähigkeit immer vorauszuahnen, was genau dieser sich als nächstes wünscht und das stete Beschreiten neuer Wege, sowohl in Bezug auf Design und technische Leistung, machen Apple so erfolgreich. Mit 72 Millionen verkauften Macs und Rekordverkäufen bei iPhone und iPad hat Apple Geschichte geschrieben und ist damit verdientermassen Interbrands wertvollste Marke des Jahres 2013.
«Hin und wieder kommt es vor, dass es ein Unternehmen schafft, unser Leben zu verändern – nicht nur mit seinen Produkten, sondern auch mit seiner Haltung und seinem Auftreten. Genau deshalb hat es Apple geschafft, Coca-Cola nach 13 unangefochtenen Jahren, an die Spitze der Best Global Brands zu folgen», sagt Jez Frampton, Interbrands Global Chief Executive Officer. «Tim Cook hat sich ein stabiles Führungsteam aufgebaut und hält Steve Jobs' Vision am Leben – genau diese Vision ermöglicht es Apple, sein Innovationsversprechen immer und immer wieder zu erfüllen.»
Der Markenwert aller Best Global Brands 2013 beträgt in der Summe 1,5 Billionen US-Dollar. Das ist eine Rekordsteigerung des Gesamtmarkenwertes aller 100 gelisteten Marken von 8,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Dabei zeigen sich vor allem auch die deutschen Marken besonders stark – ausnahmslos alle können deutliche Wertzuwächse verzeichnen. BMW, Volkswagen, Siemens und Porsche sogar mit zweistelligen Zugewinnen. Volkswagen und Porsche sind dabei mit 20 beziehungsweise 26 Prozent Markenwertsteigerung die Gewinner unter den deutschen Marken.
Der diesjährige Best Global Brands Report ermittelt jedoch nicht nur die 100 wertvollsten Marken der Welt, sondern untersucht auch die kontinuierlich wichtiger werdende Rolle von Leadership, also die Führungsrolle von und für Marken.
«In den heutigen globalisierten und medienbesessenen Märkten, müssen Markenmanager immer wieder feststellen, wie wichtig es ist aus Sicht der Marke unbedingt gemeinschaft-lich zu denken», betont Frampton. «Die Top 100 wertvollsten Marken der Welt erschliessen ihr gesamtes Potential und ihren Wert durch Beteiligung, Zuhören, Lernen und Teilen – nicht nur innerhalb der Unternehmen, sondern eben auch mit den Konsumenten selber. Marken, die es verstanden haben ihre Rolle, die sie im Leben der Konsumenten spielen, neu und anders zu betrachten – und diese Rolle auch entsprechend leben – bekommen die einzigartige Chance, die Welt auf eine Art und Weise zu verändern, die bisher nicht vorstellbar war.»
Die Neueinsteiger des Jahres 2013
In diesem Jahr haben drei Marken den Sprung unter die Top 100 geschafft. Discovery, auf Platz 70, debütiert im Best Global Brands Ranking nach einem Rekordjahr. Programme unter der Marke Discovery sind mittlerweile in 217 Ländern und 45 Sprachen verfügbar, und das für mehr als 1,3 Milliarden Abonnenten alleine ausserhalb der USA. In den sechs Jahren seit David Zaslav CEO ist, hat das Unternehmen enormes Wachstum erfahren. Mit Programmen wie der jährlich ausgestrahlten Shark Week, konnte sich Discovery riesige neue Zuschauergruppen auf der ganzen Welt erschliessen. Solche Aktionen haben die Marke zum Marktführer in ihrem Segment gemacht.
Wiedereinsteiger in das Interbrand Ranking ist Duracell auf Rang 85. Die Procter & Gamble Marke war bis 2009 im Ranking vertreten und schied 2010 aus der Liste aus. Heute beherrscht Duracell rund 25 Prozent des weltweiten Batteriemarktes und ist eine von P&G's führenden Marken. Auch Dank wichtiger Marketing-Partner, wie der American National Football League (NFL), ist das Vertrauen in die Marke so hoch wie nie.
Auf Rang 89 steigt in diesem Jahr Chevrolet neu ein. Unter der Leitung von CMO Tim Mahoney konnte Chevrolet sowohl seine technischen Entwicklungen, das Design und die Einzelhandelsbetriebe unter einer kommunikativen Plattform vereinen: «Find New Roads.» Damit werden vor allem die Verkäufe in neuen Märkten wie China, Indien und Thailand angekurbelt.
Die Gewinner des Jahres 2013: Facebook, Google, Prada, Apple, Amazon
Facebook, die führende und einzige Social Media Marke im Ranking, ist der grosse Gewinner 2013. Mit einer Markenwertsteigerung um 43 Prozent erobert Facebook in seinem zweiten Jahr im Best Global Brands Ranking Rang 52. Seit dem Börsengang 2012 ist es Facebook gelungen, seine Nutzerzahlen um 26 Prozent zu steigern – das grösste Wachstum erfuhr dabei vor allem der asiatisch-pazifische Raum.
Neben den waschsenden Nutzerzahlen, liessen übertroffene Erwartungen an der Börse, eine um über 50 Prozent gestiegene mobile Nutzung und Mobile Ads, die alleine für mehr als die Hälfte des Umsatzes des Social Media Giganten verantwortlich sind, Facebooks Markenwert in die Höhe schiessen. Mit dem früheren Google Manager Gary Briggs als erster CMO in Facebooks Unternehmensgeschichte und durch Akquisitionen wie zum Beispiel Instagram ist weiteres Wachstum mehr als wahrscheinlich.
Das zweithöchste Wachstum kann Google verzeichnen. Mit einem um 34 Prozent gestiegenen Wert schwingt sich der Technologiekonzern auf Rang 2. Dafür verantwortlich sind evolutionäre Veränderungen im Kerngeschäft (Search, Android und Gmail) sowie Innovationen wie «Google Glass» und das «Self-driving car». «Mit solchen Projekten und seinem insgesamt starken Fokus auf Neuerungen wird Google sicher weiterhin an Einfluss auf das Leben und Verhalten von Konsumenten weltweit nehmen», stellt Cassidy Morgan, CEO von Interbrand Central and Eastern Europe fest. «So behält Google seine innovative Strahlkraft bei, was für die Marke unheimlich wichtig ist, und das lässt sie wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren noch weiter an Wert zulegen.»
Der drittgrösste Aufsteiger ist in diesem Jahr die italienische Luxusmarke Prada. Mit einem um 30 Prozent gestiegenen Markenwert rückt die Luxusmodemarke auf Rang 72 vor und zeigt so, dass sie es geschafft hat, auf harmonische und gleichzeitig profitable Weise, das italienische Erbe zu bewahren und gleichzeitig innovatives und wegweisendes Design zu kreieren. Die effektive Verflechtung digitaler und physischer Touchpoints sowie die Prada Kunststiftung stellen eine enge Verbindung zwischen Marke und Konsumenten her.
Apple, als neue Nummer eins im Ranking, steigt, trotz leicht angeschlagenen Rufs durch Patentstreitigkeiten mit Samsung und Skandalen um Arbeitsbedingungen bei Zulieferbetrieben, um 28 Prozent und beweist so seine Belastbarkeit und absolute Marktführerschaft. Um seine Position in den nächsten Jahren halten zu können, muss es Apple jedoch gelingen, den Rivalen Samsung im Mobilfunkmarkt auszubremsen. Und vor allem darf man bei Apple nicht aus den Augen verlieren, was man am besten kann: «Think different.»
Der E-Commerce Gigant Amazon legt in diesem Jahr um 27 Prozent zu und rangiert damit auf Platz 19. Mit Angeboten wie dem Amazon Appstore für Google Android Geräte und der Ausweitung in neue Geschäftsbereiche wie TV-Digitalempfänger, Original Programming (Produktion von Bewegtbildinhalten in TV-Qualität), 3-D Smartphones, dem Kindle E-book Reader und einem Lebensmittellieferservice, könnte Amazon zukünftig eine noch gewichtigere Rolle im Einzelhandel und für den Konsumenten spielen.
Technologiebranche ist 2013 insgesamt wertvollste Branche
Mit einem Gesamtmarkenwert von 443,15 Milliarden US-Dollar ist die Technologiebranche in diesem Jahr die erfolgreichste Branche. Sieben Technologiemarken dominieren die Top 10 und vier Marken – Facebook, Google, Apple und Amazon – gehören zu den Top fünf Aufsteigermarken. Samsung hat es zudem sogar geschafft, mit starkem Fokus auf Produktinnovation und massiven Marketingausgaben, Apple bei den Smartphone-Verkäufen zu überholen. Deshalb rückt die südkoreanische Technologiemarke mit einem Wertzuwachs von 20 Prozent auf Platz 8 vor. Technologiemarken überwiegen somit weiter bei den Best Global Brands – was die fundamentale und ausserordentliche Rolle widerspiegelt, die sie im Leben der Konsumenten spielen.
Cassidy Morgan ist sich sicher: «Das Wachstum vieler Marken der Technologiebranche ist im Vergleich zu anderen Branchen daher so enorm, weil technische Produkte für die Konsumenten im täglichen Leben heutzutage einfach wichtiger geworden sind als ganz alltägliche Produkte. Diese sind natürlich nicht egal, aber die Bedeutung und Wichtigkeit hat sich für die Menschen verschoben.»
Doch trotz des grossen Erfolges der Branche, ist es einigen Marken aus dem Bereich Technologie und Consumer Electronics nicht gelungen an Markenwert zuzulegen oder überhaupt im Ranking vertreten zu sein. Vor allem ehemals führende Marken wie Yahoo! und Blackberry haben es nicht geschafft, sich im diesjährigen Ranking zu halten. Nokia erfährt zudem, mit einem Minus von 65 Prozent, den grössten Markenwertverlust in der Historie der Best Global Brands überhaupt und landet um 38 Plätze abgeschlagen auf Rang 57. Auch Dell auf Platz 61 und Nintendo auf Platz 67 müssen Markenwertverluste von minus 10 beziehungsweise minus 14 Prozent hinnehmen.
«In der sich rasend schnell verändernden Welt von Mobile, Digital und Social Media haben es diese Marken verpasst, sich entsprechend für den Konsumenten über alle Plattformen und Touchpoints hinweg bedeutsam zu positionieren.» stellt Cassidy Morgan fest.
Besonders stark in der diesjährigen Rangliste zeigen sich erneut die Automobilmarken. 14 der 100 wertvollsten Marken der Welt kommen aus dem Automobilsektor. Deutschland stellt dabei auch in diesem Jahr fünf Marken: Mercedes-Benz und BMW halten ihre Plätze 11 und 12. Mercedes-Benz bleibt dabei mit 31,90 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke Deutschlands. Doch mit einem um 10 Prozent gestiegenen Markenwert auf 31,84 Milliarden US-Dollar schliesst BMW weiter dicht zu Mercedes-Benz auf. Volkswagen verbessert sich mit einem 20-prozentigen Wachstum um ganze 5 Plätze auf Rang 34, Audi schiebt sich mit einem Wertzuwachs von acht Prozent auf Platz 51 vor und Porsche steigt sogar um acht Ränge auf Platz 64 nach oben und ist mit einem um 26 Prozent gestiegenen Markenwert der diesjährige Gewinner unter allen Automobilmarken.
Die Automobilindustrie ist weltweit auf einem stabilen Kurs. Die Verkaufszahlen in den USA sind 2012 sogar um mehr als 13 Prozent angestiegen, das ist die schnellste Wachstums-rate der letzten 20 Jahre. Toyota ist zudem bereits im zweiten Jahr die erfolgreichste Automobilmarke im Ranking. Mit einem um 17 Prozent gestiegenen Markenwert rangiert der japanische Autobauer, der auch Interbrands Best Global Green Brands Ranking anführt, weiter auf Platz 10. Auch die grösste Rückrufaktion der Unternehmensgeschichte konnte Toyota nicht langfristig schaden. Der führende Produzent kraftstoffeffizienter Fahrzeuge hat sich von allen Rückschlägen schnell erholt und beansprucht seine Markt-führerschaft als Automobilhersteller mit den weltweit höchsten Verkaufszahlen zurück.
Doch auch die anderen Automobilmarken können starkes Wachstum verzeichnen. Nach Porsche kann sich Nissan über den zweigrössten Wertzuwachs freuen. Mit einer Steigerung um 25 Prozent steigt der japanische Autobauer um acht Plätze auf Rang 65. Honda verbessert sich um sieben Prozent auf Rang 20. Ford und Hyundai belegen die Plätze 42 und 43, mit Steigerungen um 15 beziehungsweise 20 Prozent. 15 Prozent Markenwertzuwachs bescheren Kia den neuen Rang 83 und Harley-Davidson und Ferrari finden sich auf den Plätzen 96 und 98 wieder, mit einem gestiegenen Markenwert von zehn bzw. sechs Prozent. Der US-Autobauer Chevrolet steigt in diesem Jahr auf Platz 89 neu ein.
Luxusmarken bleiben weiterhin stark
Ungeachtet der Tatsache, dass sich Chinas rasantes Wachstum verlangsamt, zeigen sich die Luxusmarken auch im diesjährigen Best Global Brands Ranking als sehr beständig. Insgesamt sieben Luxusmarken sind unter den Top 100 von 2013 vertreten und jede von ihnen konnte ihren Markenwert um fünf Prozent oder mehr verbessern. Louis Vuitton und Gucci verbessern sich um sechs beziehungsweise sieben Prozent und landen damit auf den Rängen 17 bzw. 38. Hermès steigert sich sogar um ganze 23 Prozent, und nimmt damit Rang 54 ein. Wertzuwächse von 26 und 30 Prozent bescheren Cartier Platz 60 und Prada Platz 72. Tiffany & Co. rangiert mit einem um fünf Prozent gestiegenen Wert auf Platz 75 und Burberry schiebt sich mit einem Wertzuwachs von 20 Prozent auf Platz 77 vor. Entscheidende Faktoren für diesen Erfolg der Luxusmarken liegen wohl in einem erneuerten Konsumentenvertrauen, erhöhter Anzahl an Shop-Eröffnungen – vor allem in den USA und China – sowie in der starken Konzentration darauf, physische mit digitalen Markenerlebnissen eng zu verbinden.
Steigendes Vertrauen in die Finanzbranche
Acht der elf Finanzmarken aus dem diesjährigen Ranking haben an Wert dazu gewonnen. American Express führt die Gruppe der Finanzmarken dabei auf Rang 23, mit einer Steigerung von 12 Prozent, an. Die weiteren Aufsteiger sind HSBC mit einem Plus von sieben Prozent, Goldman Sachs mit einem Zuwachs von 12 Prozent, Citi und AXA mit einem um jeweils fünf Prozent gestiegenen Markenwert. Mit einem Wertzuwachs von acht Prozent bleibt die Allianz die wertvollste deutsche Finanzmarke. Die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard gewinnen elf bzw. acht Prozent hinzu. Es zeigt sich, dass das oberste Ziel der Finanzdienstleister, Vertrauen zurück zu gewinnen, Früchte zu tragen beginnt.
Dennoch müssen Marken wie Morgan Stanley, die einen Markenwertverlust von 21 Prozent erlitten haben, weiterhin kämpfen. Um die Kundenbeziehungen weiterhin zu stärken, müssen sich die Manager der Finanzunternehmen darauf konzentrieren, ihre Wettbewerbs-vorteile klar zu identifizieren und gleichzeitig Transparenz und Konsistenz in allen Bereichen gegenüber den Konsumenten sicherstellen.
Nescafé bleibt wertvollste Marke der Schweiz
Die wertvollste Schweizer Marke bleibt auch 2013 Nescafé mit 10,65 Milliarden US-Dollar auf Rang 37. Mit einem Wertzuwachs von neun Prozent konnte sich Nestlé als zweite Schweizer Marke im Ranking behaupten. Der Nahrungsmittelhersteller rangiert mit einem Markenwert von 7,53 Milliarden US-Dollar auf Rang 56. Die Credit Suisse, im vergangenen Jahr noch auf Platz 95, konnte sich 2013 leider nicht im Ranking halten.
Länderwertung
Die Analyse der Best Global Brands Rankings über die vergangenen Jahre zeigt, dass die USA nach wie vor die unangefochtenen Markenweltmeister sind. Über die Hälfte der Marken stammt auch in diesem Jahr wieder aus den Vereinigten Staaten. Die USA dominieren dadurch einmal mehr das Ranking. Neun der 100 Marken in der Rangliste stammen aus Deutschland. Damit stellt Deutschland die zweitstärkste Gruppe im Ranking und liegt in der Länderwertung direkt hinter den USA. Der Gesamtmarkenwert aller neun deutschen Marken beträgt 128,53 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 12,7 Prozent.
Frankreich und Japan sind mit jeweils sieben Marken im Ranking vertreten. Grossbritannien kommt auf vier Marken und Italien, Niederlande sowie Südkorea sind mit jeweils drei Marken vertreten. Kanada, Spanien, Schweden und die Schweiz haben jeweils zwei Marken in der Liste. Finnland und Mexiko steuern je eine Marke zu den Top 100 bei.
Best global Brands Website
Interbrands vollständiger Best Global Brands Report 2013, mit detaillierten Analysen, Videos und Interviews ist erhältlich unter Bestglobalbrands.com und unter Interbrand.com.
Rang / Logo / Marke / Land / Wert (in Milliarden Dollar) / Veränderung des Wertes in Prozent
Tippfehler gehören leider zum Online-Alltag und können unter Umständen ärgerlich sein. Wie war doch gleich der Name des Herrn mit der Brille, liebe Kollegen von Tilllate.com?
Der kleine, aber feine Fehler wurde in der Zwischenzeit korrigiert und ist aus Qwertz-Sicht durchaus nachvollziehbar. Hoffentlich hatte Ständerat Gutzwiller trotzdem einen schönen Abend am Zurich Film Festival. (hae)
Premiere: Manor führt mobiles Bezahlen ein
Als erster Detailhändler in der Schweiz führt Manor mobiles Bezahlen ein. Damit können alle Inhaberinnen und Inhaber der Manor Karte mit der kostenlosen Manor Mobile Card Smartphone-App ihre Einkäufe mobil bezahlen.
Redaktion
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29. September 2013
Nach dem erfolgreichen Testlauf in Basel, wird mobiles Bezahlen ab dem 30. September 2013 flächendeckend bei Manor eingeführt. Mit der Lancierung der Manor Mobile Card App macht Manor das Smartphone zum Portemonnaie und bietet den Kundinnen und Kunden eine innovative, einfache und kostenlose Bezahlmöglichkeit ihrer Einkäufe in allen Manor Filialen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Einfache Handhabung und maximale Sicherheit
Die kostenlose App ermöglicht allen Inhaberinnen und Inhabern einer Manor Karte, welche nun nicht mehr mitgeführt werden muss, das mobile Bezahlen ihrer Einkäufe bei Manor und Jumbo per Smartphone. Wie gewohnt erhalten die Kundinnen und Kunden Ende Monat eine Rechnung mit der Auflistung aller ihrer getätigten Einkäufe. Die Installation und Handhabung der App ist denkbar einfach. Und so funktionierts: herunterladen, registrieren und verifizieren, bezahlen. Dabei wird die App geöffnet und das Smartphone in die Horizontale (Landscape-Modus) gedreht. Es erscheint der Zahlungsbildschirm mit einem persönlichen Barcode, der an der Kasse vorgewiesen wird.
Die App vereint einfache Handhabung mit modernsten Sicherheitsverfahren. So ist jeder Barcode nur einmalig für den kurzen Zeitraum eines Zahlungsvorgangs gültig und noch dazu durch ein Passwort geschützt und kann weder vervielfältigt noch manipuliert werden. Auch sind keine persönlichen Kundendaten enthalten. Ein Missbrauch über das Internet ist damit ausgeschlossen. Für Einkäufe ab 40 Franken ist eine PIN-Eingabe erforderlich.
Im Rahmen zweier Events in Basel und Zürich, wurde für Paul Ullrich ein spezieller London Dry Gin destilliert. Die Zürcher Multichannel Creativity Agentur wurde beauftragt, ein Verpackungsdesign für das streng limitierte Produkt (1500 Flaschen) zu entwickeln.
Redaktion
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29. September 2013
Anstelle einer üblichen Spirituosenflasche wurde eine durchsichtige Apothekerflasche gewählt. Dies um einen Blick auf das unfiltrierte und natürlich gefärbte Produkt zu ermöglichen – und zugleich die handwerkliche Qualität des Gins zu betonen, wie es in einer Mitteilung heisst. Statt der üblichen Flaschenetikette ist der Gin mit einem Beipackzettel versehen, der mittels Illustration die einzelnen Schritte der Gin-Produktion aufzeigt.
Verantwortlich bei Paul Ullrich: Urs Ullrich (Gesamtverantwortung), Adrian Baumgartner (Marketing). Verantwortlich bei Four. Werbeagentur: Björn Brinkmann, Philipp Sträuli, (CD), Christian Hansen, Daniel Gerber (Beratung), Claudio Hagmann (DTP).
Werbeverbot: Caritas kritisiert Selbstregulierung
Kreditfirmen sollen nicht mehr mit aggressiver Werbung auf Kundenfang gehen dürfen. Das schlägt die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrates vor. Dass die Branche selber definieren soll, was als zu aggressiv gilt, stösst Caritas sauer auf.
Redaktion
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29. September 2013
Mit dem Gesetz soll verhindert werden, dass Menschen durch verlockende Werbungen der Firmen dazu verführt werden, einen Kredit aufzunehmen, den sie nicht tragen können und der sie in eine Schuldenspirale treiben kann. Das Anliegen ist weitgehend unbestritten, wie sich in der Vernehmlassung gezeigt hat. Differenzen bestehen in der Frage, wie ein griffig ausgestaltetes Gesetz erreicht werden kann. Auf heftige Kritik stösst die vorgesehene Selbstregulierung, an der die Branche selbst mitgearbeitet hat. Neu soll eine Konvention regeln, welche Art Werbung als nicht aggressiv gilt – und entsprechend von dem Verbot ausgenommen ist.
Umstrittene Definitionsmacht
Caritas zeigt sich grundsätzlich befremdet davon, dass die Definition den Kreditfirmen überlassen wird. Es scheine wenig glaubhaft, dass gerade die «Profiteure von diesem System» ihre Werbung bedeutsam einschränken würden, schreibt Caritas, zumal konkret nicht geregelt werde, was unter unzulässige, aggressive Werbung falle. Gemäss der Konvention wird etwa Werbung für Konsumkredite untersagt, die junge Erwachsene unter 25 Jahren besonders anspricht, sowie Werbung in entsprechenden Freizeiteinrichtungen und Spielsalons. Weiter dürfen Firmen nicht für «Expresskredite» oder «Sofortkredite» werben, wenn sie vorgaukeln, dass diese ohne Voraussetzungen erhältlich sind. Das Verbot umfasst ferner besonders aggressive Werbemethoden in der Öffentlichkeit.
Wirkung der Selbstregulierung umstritten
Die Regelung sieht weiter vor, dass die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK) mit der Durchsetzung der Konvention betraut wird. Die SLK kann bei einem Verstoss Konventionalstrafen bis zu 100'000 Franken festlegen. Zudem soll der Bundesrat die Konvention als allgemeinverbindlich erklären. Dieses System entspreche «erprobter schweizerischer Tradition», schreibt der Verband Schweizerischer Kreditbanken und Finanzierungsinstitute (VSKF) – wie es etwa bei der Tabak- und der Alkoholwerbung praktiziert werde. Der Vergleich mit der Tabakwerbung hinke, argumentiert Caritas: Solche Vereinbarungen seien gemäss einem Bericht des Bundesamtes für Gesundheit weitgehend wirkungslos. In den Augen des Westschweizer Konsumentenschutzes FRC schützen nur klare gesetzliche Regelungen Konsumenten ausreichend vor Überschuldung. Die Kreditbranche erachtet ihrerseits die Selbstregulierung als ausreichend.
Meldepflicht wird abgelehnt
Mit dem Gesetz wird ferner die Prüfung der Kreditfähigkeit verschärft. In Zukunft sollen Konsumenten, die absichtlich falsche Angaben zu ihrer Kreditfähigkeit machen, an die Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) gemeldet werden. Dagegen sträuben sich Kreditinstitute wie auch Konsumentenorganisationen. Damit dränge man solche Institute in die Rolle eines Polizisten und Richters, lautet die einhellige Meinung. Die Bankiervereinigung (SwissBanking) macht dazu geltend, dass eine solche Meldepflicht Probleme mit dem Datenschutz schaffen könnte.
Die Meldepflicht sei unverhältnismässig, kritisiert SwissBanking. Es liege zudem nicht in der Kompetenz der Bank, zu entscheiden, ob Kreditnehmer absichtlich oder fahrlässig falsche Angaben gemacht hätten. Das Gesetz angestossen hat die Waadtländer SP-Nationalrätin Josiane Aubert mit einer parlamentarischen Initiative. Der vorliegende Vorentwurf wurde in der WAK ausgearbeitet und geht nun in den Nationalrat. Die Vernehmlassung endet am Montag. (SDA)
Bild: Keystone
Gassmann: Kampagne für Energie Service Biel
Gassmann Media macht für Energie Service Biel mit einer crossmedialen Kampagne die Figur «Eric Watt» in Biel und Umgebung bekannt.
Redaktion
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29. September 2013
Seit Mitte September läuft die neue Kommunikations-Kampagne von Energie Service Biel (ESB). Die crossmediale Kampagne mit Print-, Online-, TV-, Radio- und Plakat-Werbung hat die Bekanntmachung der Figur «Eric Watt» und der neuen Onlineplattform Ericwatt.ch in der Region Biel zum Ziel, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne wurde für die bilingue Stadt Biel in den Sprachen deutsch und französisch realisiert. Auf «ericwatt.ch» wird den Usern Wissen zum Thema Energie vermittelt.
Kampagnenkonzept, Mediastrategie und Design der Werbesujets stammen von Gassmann Media. Energie Service Biel entwickelte das inhaltliche Konzept und war für sämtliche Texte der Website verantwortlich.
Verantwortlich bei Energie Service Biel: Andrea Wucher (Leiterin Marketing und Vertrieb), Peter Kissling (Leiter Produktmanagement und Kommunikation). Verantwortlich bei Gassmann Media: Michael Sutter (Projektleiter), Imran Dzemaili (Account Manager), Reto Flühmann (Leiter Kreation), Stöh Grünig (Fotos), TeleBielingue Videoproduktionen (Produktion/Animation TV-Spot).
Die 14. Ausgabe von Screen-up, dem jährlich von Publisuisse und Goldbach Media durchgeführte Schweizer Branchenanlass für audiovisuelle, elektronische Medien, war laut Veranstalter «ein Riesenerfolg».
Redaktion
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29. September 2013
Rund 1000 Interessierte aus TV-, Werbe- und Medienbranche feierten den Schweizer TV-Tag im ausverkauften Zürcher Kaufleuten, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Sender 3+, 4+, Kabel Eins, M6, N-TV, Prosieben, RSI LA 1, RSI LA 2, RTL, RTL II, RTL Nitro, RTS Deux, RTS Un, SAT.1, Sixx, SRF 1, SRF Info, SRF Zwei, Super RTL, TF1, Vox und W9 präsentierten Screenings und lieferten damit einen Vorgeschmack darauf, welche neuen TV-Formate ab Herbst Gesprächsthema sind.
Sender hautnah erleben
Einige der Sender präsentierten sich vor Ort ganz nahbar im eigenen Stil: Dmax, die Männermarke im deutschen Fernsehen, bat männlichen aber auch weiblichen Besucher auf einen Schnaps ans Lagerfeuer in ihrem Smoking Corner. Joiz wartete im eigenen Living Room auf Gäste und Prominente, um mit ihnen auf der Couch zu talken. Und bei Comedy Central hielt ein Karikaturist alle Emotionen fest, die den Besuchern nach den Screenings ins Gesicht geschrieben standen.
Bekannte Gesichter und Überraschungsgäste
Auch in diesem Jahr kamen die Senderverantwortlichen nicht alleine, sondern brachten neben den spannenden Screenings auch illustre Überraschungsgäste wie Moderatorin und Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi, Sänger Baschi, Fernsehkoch René Schudel, Schauspieler Mike Müller, Kabarettist David Bröckelmann und Medium Pascal Voggenhuber nach Zürich mit. Die Moderatoren, die von 14.00 bis 20.00 Uhr durch die Screenings begleiteten, waren Steven Gätjen (Prosieben), Rainer Maria Salzgeber (SRF) und Marco Fritsche (3+). Michèle Bircher, die Gewinnerin von «The Voice Kids 2013», verzauberte die Gäste – und Steven Gätjen, der sie dem Publikum präsentierte.
Neue Sender für die Schweiz
Sevenone kündigte Schweizer Werbefenster für ihre neuen Sender ProSieben Maxx und Sat.1.Gold auf Mitte 2014 an. Wie bereits in den Medien zu lesen startet Dominik Kaiser seinen neuen Familiensender 5+ Anfang kommenden Jahres (Werbewoche.ch berichtete).
MTV Aftershow Party mit Live Act Fiji aus der Schweiz
Die MTV Aftershow Party brachte dieses Jahr einen Schweizer Live Act auf die Bühne des Kaufleuten. Fiji (Bild) präsentiert sanfte Elektro-Pop-Stimmungsbilder mit überraschend kreativen Ideen. Die Stimme von Simone de Lorenzi überzeugt und geht unter die Haut. Sehr schön durchdringen die musikalischen Vorbilder wie Les Rita Mitsouko, Goldfrapp und Grace Jones. den Sound: Eine spannende musikalische Mischung, die mit vielen eigenen Ideen zum Fiji-Klang führt. Zu später Stunde heizten Remady und Manu-L presented by Prosieben den letzten Nachtschwärmer ein.
Alexander Duphorn und Martin Schneider
Maurer: «Ich wurde noch nie so ausgepfiffen»
In der Schweiz am Sonntag nimmt Bundespräsident Ueli Maurer Stellung zu seiner Medienschelte am Verlegerkongress, zeigt sich dabei amüsiert über die Reaktionen und steht zu seiner Kritik.
Redaktion
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29. September 2013
Die Reaktion auf seine Rede am Medienkongress habe ihn in letzter Zeit am meisten gefreut, so Maurer im Interview. Es sei «herrlich» gewesen zu sehen, wie empfindlich diejenigen reagierten, die sonst so gut im Austeilen seien. In den 35 Jahren seiner politischen Tätigkeit sei er noch nie so ausgepfiffen worden. Nach dem Medienlob von Verlegerpräsident Lebrument habe wohl niemand damit gerechnet, dass «noch etwas Kritisches» komme. Ueli Maurer hat am am Kongress des Verbands Schweizer Medien in seiner Rede kritisiert, die Medien in der Schweiz seien inhaltlich gleichgeschaltet und hätten sich zu stark von ihrer wichtigen staatspolitischen Rolle entfernt (Werbewoche.ch berichtete).
Maurer hält im Interview an seinen Standpunkten fest. Der angesprochene Mainstream werde beispielsweise auch an Medienkonferenzen sichtbar: Alle Journalisten würden da ungefähr die drei selben, oberflächlichen Fragen stellen. Zudem hätten – mit Ausnahme der Weltwoche, der Basler Zeitung und teilweise der Schweiz am Sonntag – die meisten Medien ihre Tabuthemen. Die Medien seien mittlerweile geschlossen gegen einen EU-Beitritt, weil das dem aktuellen Mainstream entspreche.
Kritik übt Maurer auch an SRF, besonders an «10 vor 10». Die Journalisten würden am Nachmittag Interviews führen, ohne zu wissen, welchen Beitrag sie daraus am Abend machen. So lande am Schluss aus längeren Interviews nur ein Satz in der Sendung. Zudem wirft er den Interviewern mangelnde Fairness vor – als Beispiel fügt Maurer an, wie «10 vor 10» ein mehrminütiges Interview zur Uno geführt habe, um die Aussagen im Beitrag seinen älteren Statements gegenüberzustellen. «Es hätte zur Fairness gehört, mir zu sagen, was die Absicht ist», so der amtierende Bundespräsident. (hae/SaS)
Umfrage zur Qualitäts-Debatte (in der rechten Spalte unten)
Bild: Keystone
Neues Marketing-Serviceportal für Unternehmen
Mit Ayaba bietet die Klotener Firma Ansichtsache ein neues Serviceportal zur Sicherung, Verwaltung, Bearbeitung und Ausgabe von digitalen Daten für Marketing und Produktkommunikation im Bereich Print- und Onlinemedien an.
Redaktion
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29. September 2013
Viele Unternehmen kennen laut Mitteilung das Problem, dass Daten, Dokumente, Bilder und Texte intern in verschiedenen Abteilungen und von noch mehr Mitarbeitenden lokal gehortet werden. Das macht die Übersicht über das Vorhandene und neu zu Entwickelnde schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Schnell zugreifen lässt sich praktisch nicht. Das verursacht unnötige Kosten, viel Ärger und ist erst noch zeitaufwändig, was im schnelllebigen Marketingbereich der Verkaufs- und Produktepräsentation nicht gerade förderlich ist.
Für diese Lücke im Marketing- und Kommunikationsbereich bietet das Klotener Unternehmen Ansichtsache mit Ayaba als Dienstleistung webbasierende Lösungen an. Einzige Voraussetzung ist, dass der Kunde seine spezifischen Bedürfnisse definiert. Ansichtsache erarbeitet dazu mit Ayaba die passende, kundenbezogene, betriebsbereite Lösung für die Bereiche Media Asset Management, Product Information Management, Web-to-Print Management und Online Kommunikation. Für den Kunden sind vor Ort keine Installationen nötig, er braucht bloss einen Computer und einen Internetanschluss.
Im Handumdrehen herrscht Systematik
Ist die Lösung online und für den Kunden einsatzbereit, lassen sich alle Mediendaten und Produktdokumente einfach und sicher zentral verwalten, ergänzen, zusammenführen, korrigieren und ausgeben. Der grosse Vorteil von Ayaba ist laut Mitteioung die Modularität. Mit dem Baukastensystem kann auf die spezifischen Kundenbedürfnisse für eine ganzheitliche Lösung eingegangen werden. Es sind verschiedenste Kombinationen realisierbar, von der reinen Verwaltung bis hin zu komplexen Kombinationen und der Anbindung an bestehende fremde Softwarelösungen. Auch lassen sich die Zugriffsberechtigungen klar definieren von intern bis weltweit, was für international tätige Unternehmen besonders wichtig ist. Mit der webbasierenden Lösung ayaba herrscht endlich Systematik und Übersicht. Und nicht zu vergessen ist der Zeitgewinn, der mitunter für manche Unternehmen auch einen Wettbewerbsvorteil bringt. Schnelligkeit gehört in der heutigen kurzlebigen Zeit im Bereich Marketing und Kommunikation zum A und O eines Unternehmens.
Sicherheit ist gewährleistet
Ayaba läuft in einem hochmodernen Rechenzentrum, das sämtliche Sicherheitsstandards erfüllt. Die Daten bleiben immer im alleinigen Besitz des Nutzers mit den von ihm definierten Zugriffsberechtigungen. Stehen komplexe Lösungen zur Umsetzung an, wie zum Beispiel eine Anbindung an bestehende Softwarelösungen, kann die ansichtsache ag auf ein Netzwerk von Spezialisten zurückgreifen. Damit ist man extrem flexibel und kann kostenoptimiert jegliche Kundenbedürfnisse abdecken. Mittlerweile sind weltweit über 1500 Nutzer registriert.