Südostschweiz-Medienhaus: Bau hat begonnen

Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Donnerstag die Arbeiten am neuen Medienhaus der Südostschweiz Medien begonnen. Gut 300 Menschen werden dort in neuartiger Arbeitsumgebung tätig sein.

Im Sommer 2015 wollen die Südostschweiz Medien – zu der auch die Werbewoche gehört – ihre Redaktionen sowie Vertrieb und Verkauf an einem Standort zusammenfassen. Das neue Medienhaus soll die Durchlässigkeit zwischen den Redaktionen und damit die sogenannte Konvergenz fördern.

Das Medienhaus besteht aus drei Zonen: In der News Zone werden Zeitungen, Radio, Fernsehen und Online-Medien hergestellt und an einem zentralen News Desk geplant und verwaltet. In der Commercial Zone werden alle Verkaufs- und Marketing-Einheiten diese Medien promoten, bewerben und verkaufen. In der dritten Zone, der Education Zone, wird die HTW ihre Lehrgänge im Rahmen des Instituts für Medien und Kommunikation sowie Multimedia-Production durchführen. Insbesondere dass sich im Medienbereich Lehre und Forschung und praktische Anwendung unter einem Dach befinden, ist in Europa einmalig.

Entworfen hat den Bau der Churer Architekt Maurus Frei. Das Medienhaus kommt trotz einer Länge von fast 100 Metern gänzlich ohne innere Stützen und Säulen aus. Das Medienhaus soll ein Markstein im sich entwickelnden Chur West werden.

Das Medienhaus wird die über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Raum Chur und Churer Rheintal zentral zusammenführen. Die Kundendruckerei Südostschweiz Print an der Kasernenstrasse wird als reiner Produktionsstandort beibehalten. Die übrigen Räumlichkeiten sollen veräussert werden.
 
Das Medienhaus löst ein Gesamt-Investitionsvolumen von etwa 30 Millionen Franken aus. Darin inbegriffen sind auch sämtliche Kosten für technische Einrichtungen, Radio- und TV-Studios sowie für das Mobiliar.

Radio Grischa berichtet am Donnerstag laufend über den ersten Spatenstich für das Medienhaus. Ausführliche Berichte mit Interviews zeigt auch Tele Südostschweiz in seinen News ab 18 Uhr stündlich.

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Ein symbolischer erster Spatenstich wird heute nicht mehr mit einer Schaufel, sondern mit einem Bagger vorgenommen. Hanspeter Lebrument, Andrea Masüger, Ludwig Locher und Maurus Frei (von links) beim ersten Spatenstich für das neue Südostschweiz-Medienhaus.

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Von links nach rechts: Alois Bearth, CFO, Südostschweiz Medien, Hanspeter Lebrument, VR Präsident und Verleger Südostschweiz Medien, Andrea Masüger, CEO Südostschweiz Medien.

Orell Füssli Thalia gestartet

Der im Frühling angekündigte Zusammenschluss der Buchhandelsketten Orell Füssli Buchhandlung und Thalia Bücher zur Orell Füssli Thalia ist abgeschlossen. Die operativen Tätigkeiten wurden wie vorgesehen am 1. Oktober 2013 aufgenommen.

Orell Füssli freut sich, dass die Vorbereitungsarbeiten planmässig durchgeführt werden

konnten. Mit Orell Füssli Thalia sei das grösste Schweizer Buchhandelsunternehmen entstanden, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Ein in der ganzen Deutschschweiz präsentes Filialnetz und die gemeinsame Online-Präsenz würden die besten Voraussetzungen bieten, um sich gegenüber den grossen internationalen Online-Anbietern zu behaupten.

Orell Füssli Buchhandlung und Thalia Bücher sind mit je 50 Prozent an Orell Füssli Thalia beteiligt. Das Aktienkapital wurde von 100‘000 Franken auf CHF 14‘000‘000 Franken durch Sacheinlagen erhöht. Der Eintrag dieser Kapitalerhöhung ins Handelsregister wird bald erfolgen.
 

Teil.ch: Medienübergreifende Foxtrail-Kampagne

Die Agentur Teil.ch hat für das Schnitzeljagd-Freizeiterlebnis Foxtrail eine medienübergreifende Herbstkampagne realisiert, um das Jagdfieber weiter zu verbreiten.

Um typische Symptome des Jagdfiebers zu lindern, hat Teil.ch ein Give Away in Form eines Medikaments entwickelt. Die Blisterverpackungen mit grünen Jagdfieber-Pastillen (Bonbons) wurden an den Bahnhöfen Basel, Luzern und Zürich verteilt. Alle weiteren Informationen, sowie der Hinweis zum Online-Wettbewerb, erhielten die Pendler auf dem Beipackzettel.

Begleitet wurde die Kampagne durch Hängekartons in öffentlichen Verkehrsmitteln der sieben Foxtrail-Städte, sowie Onlinebanner, Newsletterbeiträge und einem Online-Wettbewerb. Bei Letzterem kann man unter anderem eine Extra-Kur in Form eines Wellness-Weekends zu zweit gewinnen, um das Thema der Kampagne entsprechend abzurunden. Dank der Umsetzung mit Responsive-Design, können Jagdhungrige auch bequem mit ihren Smartphones am Wettbewerb teilnehmen. Wer sich vom Fieber selbst kurieren möchte oder dieses lieber verbreitet, kann dies noch bis Ende Oktober unter Foxtrail-wettbewerb.ch tun.

Verantwortlich bei Swisscovery: Thomas Bösiger (Marketing & Sales Manager), Daniel Arnold (Operations Director). Verantwortlich bei Teil.ch: Alain Zeiter (Beratung), Martin Zeiter (CD).

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Swissquote wird Formel-1-Sponsor

Die Onlinebank Swissquote wird Sponsor der Formel 1. Vergangene Woche übernahm die Swissquote die MIG Bank in Lausanne. Damit erwarb sie auch einen Sponsoringvertrag für das Formel-1-Team Mercedes AMG Petronas.

«Wir werden das Formel-1-Sponsoring fortführen», sagt Swissquote-Chef Marc Bürki im Interview mit der Handelszeitung. Dass künftig das Swissquote-Logo auf der Rennstrecke mitfahre, sei zwar teuer. «Aber diese Werbekosten machen Sinn vor dem Hintergrund, dass wir nächstes Jahr die Marke MIG durch jene von Swissquote ablösen», so Bürki. Der Vertrag läuft bis Ende der Formel-1-Saison 2014. Ob Swissquote danach den Sponsoringvertrag für die Jahre ab 2015 erneuert, ist noch nicht entschieden.

Vergleichende Werbung: SLK rügt UPC Cablecom

Um den eigenen Internet-Dienst als Schnellster zu bewerben, hat UPC Cablecom zwei verschiedene «Zeitmessungen» benutzt. Die Dritte Kammer der Lauterkeitskommission hiess die Beschwerde des Mitbewerbers deshalb gut.

«Schneller surfen als mit dem schnellsten Swisscom DSL» lautet die beanstandete Headline. Diesen Vergleich betrachtete der Mitbewerber als unlauter und reichte bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK) Beschwerde ein, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zurecht, wie die Dritte Kammer in ihrer Sommersitzung beschied. Vergleichende Werbung gilt gemäss Grundsatz Nr. 3.5 der SLK wie auch Art. 3 lit. e UWG als unlauter, wenn sie eigene Waren, Werke, Leistungen oder deren Preise in unrichtiger, irreführender, verletzender oder unnötig anlehnender Weise mit anderen Waren, Werken, Leistungen oder deren Preisen vergleicht. Als Grundlage gilt dabei das Verständnis eines Durchschnittsadressaten (Grundsatz Nr. 1.1 Ziff. 2 der SLK). Die Dritte Kammer kam zum Schluss, dass die beanstandete Aussage unter diesem Gesichtspunkt sachlich falsch sei. Da der Begriff «DSL» nicht primär als Produktbezeichnung, sondern als Standard für die Datenübertragung verstanden werde, dürften für einen Vergleich nicht nur die Konkurrenzangebote herangezogen werden, die explizit mit «DSL» bezeichnet sind.

Fusszeilen korrigieren keine Falschaussage

Daran ändert auch der Sternhinweis in den Inseraten nichts. Zumal die entsprechende Fusszeile missverständlich formuliert und in zu kleiner Schrift abgesetzt ist. Fusszeilen sind generell nicht geeignet, eine allfällig unrichtige oder irreführende Aussage in einem Copytext oder in einer Headline zu korrigieren; sie können nur dazu genutzt werden, einen Inhalt zu spezifizieren und weiter zu klären. Dazu müssen die Hinweise allerdings zwingend in einer Grösse verfasst werden, die von einem durchschnittlichen Leser problemlos wahrgenommen werden kann.

Bei der Cablecom hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, der umstrittene Slogan werde schon seit mehreren Monaten nicht mehr verwendet. Die Firma verzichtet nun in ihrer Werbung auf den direkten Vergleich mit Konkurrenten und wirbt mit dem «schnellsten Internet der Schweiz».

Über die Lauterkeitskommission

Jede Person ist befugt und legitimiert, kommerzielle Kommunikation, die ihrer Meinung nach unlauter ist, bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission zu beanstanden. Die SLK ist seit 1966 das Selbstkontroll­organ der Werbebranche. Darin vertreten sind neben den Branchen­verbänden das Bundesamt für Gesund­heit, das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, die Fachstellen für Gleichstellung der Stadt Zürich, die Lotterie- und Wettkommission Comlot, das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum IGE sowie Konsumentenverbände. Präsidiert wird die SLK seit 2012 von Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach.

SRF: Charles Liebherr wird Korrespondent Paris

Der 47-jährige Charles Liebherr löst im Sommer/Herbst 2014 Ruedi Mäder in Paris als SRF- Radiokorrespondent ab.

Charles Liebherr tritt im kommenden Jahr die Stelle als Frankreichkorrespondent von SRF Radio an, wie es in einer Mitteilung heisst. Er studierte in Basel und Lausanne Geschichte, Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Politologie. Zudem absolvierte er das Masterstudium «Europäische Integration». Charles Liebherr sammelte Mitte der 1990er-Jahre Fernseherfahrungen, wechselte dann zur SRG SSR und im Jahr 2000 zu Radio DRS als Leiter Multimedia. Nach einem Abstecher zur Kommunikation der SBB kehrte er im gleichen Jahr zum Schweizer Radio zurück und wirkt dort seither als Wirtschaftsredaktor.

Charles Liebherrs Erfahrungen in und mit Frankreich, seine breiten Kenntnisse und vielseitigen Interessen sind beste Voraussetzungen für den neuen Auftrag in Paris. Zu seinem Berichtsgebiet gehören auch der Europarat in Strassburg und die OECD in Paris. Der Stellenantritt ist auf Sommer/Herbst 2014 vorgesehen. Liebherrs Vorgänger Ruedi Mäder geht zu diesem Zeitpunkt in Pension.

Schweiz: Skepsis gegenüber Werbung nimmt ab

Die Schweizer haben wesentlich mehr Vertrauen in Werbung als noch vor zwei Jahren. Das ist das Ergebnis einer globalen Online-Umfrage von Nielsen.

So haben beispielsweise 49 Prozent der Teilnehmer Vertrauen in TV-Werbung – gegenüber 2011 ist das ein Plus von 19 Prozentpunkten. Die TV-Werbung zählt damit neuerdings zu den Top 5 der vertrauenswürdigsten Werbeformate in der Schweiz. Insgesamt beteiligten sich in der Schweiz 500 Verbraucher an der Umfrage, weltweit waren es 29'000. Auch gegenüber Radiowerbung (plus 18 Prozentpunkte), Produktplatzierung in TV-Sendungen (plus 17 Prozentpunkte) Kino- (plus 15 Prozentpunkte) und Zeitungswerbung (plus 14 Prozentpunkte) ist seit 2011 das Vertrauen gestiegen. Zudem schätzen die Schweizer Sponsoring, Produktplatzierung und Aussenwerbung als wesentlich vertrauenswürdiger ein als noch vor zwei Jahren. Im Vertrauensranking aller Werbemassnahmen sind diese allerdings eher im Mittelfeld angesiedelt.

Markenauftritte im Internet geniessen ein hohes Ansehen

Auch die Online- und mobile Werbung hat ordentlich an Vertrauen gewonnen, jeweils im zweistelligen Bereich. An die Akzeptanz der klassischen Werbung reichen sie jedoch nicht heran – mit einer Ausnahme: Markenauftritte im Internet geniessen bei den Schweizern ein hohes Ansehen. Von allen bezahlten Online-Formaten werden Webseiten am meisten akzeptiert und haben gegenüber 2011 deutlich mehr an Vertrauen gewonnen (54 Prozent im Vergleich zu 41 Prozent in 2011). Im Vertrauensranking belegen die Webseiten den vierten Platz. «Markenverantwortliche sollte es positiv stimmen, dass ihre Unternehmenswebseiten zu den Werbeformen zählen, denen die Konsumenten am meisten vertrauen», sagt Andreas Leisi, Market Leader Nielsen Alpine. «Es zeigt sich, dass es Unternehmen im Internet gelingt, ihre Markenbotschaften auf eine Art und Weise zu vermitteln, die von den Verbrauchern als glaubwürdig wahrgenommen wird. Diese Glaubwürdigkeit ist eine entscheidende Komponente hinsichtlich der Wirkung, die eine Wer- bemaßnahme beim Verbraucher entfaltet.»

Unternehmensunabhängige Meinungen stehen hoch im Kurs

Eine deutliche Mehrheit der Befragten (81 Prozent) vertraut nach wie vor den Empfehlungen von Familie, Freunden oder Bekannten, wenn auch der Anteil gegenüber 2011 gesunken ist. Damals gaben 92 Prozent an, auf Empfehlungen zu vertrauen. Auch auf redaktionelle Informationen, etwa in Form von Zeitungsartikeln sowie auch auf die Online-Kommentare von anderen Verbrauchern legen die Schweizer Wert. Die eigentliche Kaufentscheidung steht jedoch nicht immer in direkter Relation zu dem Vertrauen, das ein Werbeformat geniesst. So bringen Unternehmen die Verbraucher am ehesten über einen abonnierten Newsletter zum Einkaufen; nur die Empfehlungen anderer motivieren die Schweizer mehr. Dabei halten lediglich 40 Prozent der Umfrage-Teilnehmer abonnierte E-Mails für ein vertrau- enswürdiges Format.

«Die Zufriedenheit der Schweizer ist seit dem Einbruch des Verbrauchervertrauensindex 2011 stabil geblieben – das wirkt sich positiv auf die Akzeptanz von Werbung aus», erläutert Andreas Leisi. «Doch wird es immer auch andere Faktoren geben, die zu einer Kaufentscheidung führen, etwa die emotionale Ansprache des Kunden oder preisliche Argumente.» Letztendlich zählt daher auch, auf welche Art und Weise und mit welchen Themen Unternehmen die Verbraucher ansprechen: Mit 58 Prozent wissen die meisten Schweizer vor allem humorvolle Wer- bung zu schätzen. Aber auch lebensechte Situationen (41 Prozent), die Themen Familie (29 Prozent) und Gesundheit (25 Prozent), sowie Werbung, in der Tiere oder Kinder vorkommen, sprechen Verbraucher an – tendenziell allerdings mehr Frauen als Männer.

Auch auf EU-Ebene vertrauen Verbraucher stärker der Werbung

Innerhalb der EU ist das Vertrauen in Werbung ähnlich ausgeprägt wie in der Schweiz: In den ver- gangenen zwei Jahren hat die Glaubwürdigkeit der verschiedenen Werbeformate zugenommen und das Vertrauen ist am grössten, wenn andere Leute Empfehlungen aussprechen oder Kommentare im Internet hinterlassen. Jedoch haben diese Komponenten, wie in der Schweiz auch, im Vergleich zu 2011 etwas an Bedeutung verloren. Auch auf europäischer Ebene nimmt das Vertrauen in Online- und mobile Werbung zu, was die wachsende Bedeutung dieser Formate unterstreicht.

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Grafik in grösserer Darstellung

Über die Online-Umfrage von Nielsen

Die Online-Umfrage von Nielsen zum Thema Vertrauen in Werbung fand zwischen dem 18. Februar und 8. März 2013 statt. Dabei hat Nielsen mehr als 29'000 regelmässige Internetnutzer in 58 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0,6 Prozent. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschliesslich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 60 Prozent der Bevölkerung oder zehn Millionen Menschen Internetzugang haben. Die Nielsen Global Survey, die auch die globale Umfrage zum Verbrauchervertrauen beinhaltet, wird seit 2005 kontinuier- lich durchgeführt.

Den vollständigen internationalen Report zur Studie können Sie kostenfrei anfordern über Annika.Zimmermann(at)nielsen.com.

World Vision: Neuer Leiter Kommunikation

World Vision Schweiz hat die Spendemöglichkeiten per 1. Oktober 2013 angepasst. Ausserdem hat Juerg Hostettler kürzlich die Leitung des Kommunikationsteams übernommen.

Geschäftsführer Reto Gerber ist seit rund einem Jahr im Amt. Er kam vom Dienstleistungs- und Handelskonzern DKSH Schweiz mit Sitz in Zürich zur Dübendorfer NGO. Gerber ist überzeugt: «Spezifische Fachkenntnisse aus der Privatwirtschat bringen uns unserem Ziel, «Eine Welt für Kinder» zu schaffen, ein grosses Stück näher. Der humanitäre Sektor kann von solchen Erfahrungen nur profitieren». Auch die neue Direktorin der Abteilung Marketing & Kommunikation, Valeria Habersatter, bringt langjährige Erfahrung im Marketing- und Strategiebereich vom Zementproduzenten Holcim mit.

Neuer Leiter Kommunikation

Zum Launch der neuen Spendemöglichkeiten übernahm Juerg Hostettler die Leitung des Kommunikationsteams. Hostettler war zuvor Leiter Kommunikation bei Glas Trösch, dem grössten unabhängigen Glasproduzenten Europas. Erfahrung aus dem internationalen Umfeld hat der 40-Jährige im Bereich Militär, wo er als Chef Kommunikation der Swisscoy (Schweizer Armee) im KFOR-Friedensförderungseinsatz in Kosovo diente. Hostettler kennt auch die Seite der Medienschaffenden aus seiner Zeit als freier Redaktor für das Schweizer Fernsehen und 3sat. Studiert hat Hostettler ursprünglich Film & TV an der Universität Melbourne. Kürzlich schloss er mit dem Master in Communication Management & Leadership und einer Masterarbeit zum Thema «Emotional Branding» an der ZHAW ab.

Neue Möglichkeiten, gleiches Ziel

Die neuen Möglichkeiten für Spenderinnen und Spender des Dübendorfer Kinderhilfswerks werden ergänzt mit einem neuen Erscheinungsbild. «Wir legen künftig noch mehr Wert darauf, uns bei der Kommunikation an den Spendern zu orientieren», erklärt Reto Gerber. Im Zentrum der Arbeit stehen nach wie vor Kinder und eine langfristige, nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit. «Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam und mit einem neuen und gut aufgestellten Team einen Teil dazu beitragen, eine Welt für Kinder zu schaffen», meint Gerber abschliessend.

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Valeria Habersatter, Reto Gerber und Juerg Hostettler

 

Y&R Group Genf mehrfach ausgezeichet

Die «Dilemmas»-Kampagne für die UNHCR von Young & Rubicam Genf wurden im September mit einem «Euro Effie» und zwei «Grand» ausgezeichnet.

Die Young & Rubicam Group Genf wurde mit ihrem ersten Bronze Effie für die «Dilemmas» Kampagne ausgezeichnet, die im Auftrag des UNHCR, dem UN-Flüchtlingshilfswerk kreiert wurde. Die European Association of Communications Agencies (EACA) kürte die Gewinner am 18. September in Brüssel. Die EACA Euro Effies gelten als Massstab für die Effizienz von Marketing und Kommunikations-Kampagnen. Es werden ausschliesslich Werke ausgezeichnet, welche ausgewiesene und messbare Erfolge in zwei oder mehr europäischen Märkten erreichen konnten.

Das Ziel war Leuten begreifbar zu machen, welch furchtbare Entscheidungen Flüchtlinge treffen müssen. So enwickeln sie Mitgefühl und sind eher bereit zu helfen. Genau dies erreichte die «Dilemmas» Kampagne der internationalen und multidisziplinären Agentur. In allen Medien wurden Menschen dazu aufgefordert, sich mit den Zwangslagen von Flüchtlingen auseinanderzusetzen und mit der Frage konfrontiert: «Was würden Sie tun?»

Die Young & Rubicam Group Genf lancierte die Kampagne im Juni 2012 in mehreren Ländern der Welt. Die Aufgabe bestand darin, das Zielpublikum dazu zu bewegen sich in die Lage von Flüchtlingen zu versetzen, um die missliche Situation zu begreifen, in der sie sich befinden. Ohne ein Medienbudget sicherte die Kampagne weltweite Medienberichterstattung im Wert von über 500’000 Dollar. UNHCR Sonderbotschafterin Angelina Jolie generierte ausserdem zahlreiche Berichte auf online Medien. In zwei Monaten generierte die Kampagne Berichterstattung in über 100 Ländern und über 1,2 Millionen Anhänger in sozialen Netzwerken.

Neben dem Effie gewann die Kampagne ausserdem zwei «Grand» an der Verleihung des Grand Prix Romand de la Création, die am 20. September in Genf stattfand.

Marcus Brown, CEO der Young & Rubicam Group in Genf sagte: «Das sind hervorragende Neuigkeiten. Es ist der Beweis, dass unser kreatives Talent in Genf auf höchstem Niveau konkurrieren kann. Wir haben in der Schweiz über 50 Jahre Erfahrung im internationalen, strategischen Brand-building. Diese setzen wir fort, um weiterhin beeindruckende Resultate für unsere Kunden zu erzielen. Gemeinsam mit unseren Kunden Erfolge zu feiern macht es umso schöner.»
 

//www.youtube.com/watch?v=90vN4iNaZgc

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Zu guter Letzt: Da!

Das schwedische Modelabel Björn Borg verkündete die Eröffnung des russischen Onlineshops mit einem ganzzseitigen Regenbogen-Inserat in der Zeitung The Moscow Times.

In Russland besteht punkto Toleranz gegenüber Homosexuellen bekanntlich noch Luft nach oben. Das kürzlich verabschiedete Gesetz sorgte weltweit für ungläubiges Kopfschütteln und wenige Monate vor Beginn der olympischen Spiele von Sotschi für einen empfindlichen Imageschaden. Das pure Gegenteil ist Schweden: Das Land gilt in dieser Hinsicht als eines der liberalsten der Welt.

Für das in Skandinavien äusserst erfolgreiche Modelabel der Tennislegende Björn Borg ist Gleichberechtigung jeglich Art einer der Firmenleitsätze. Bereits in der Vergangenheit warb das gleichnamige Unternehmen mit einem Spot, in welchem die Homo-Ehe zelebriert wurde. Als Björn Borg kürzlich einen russischen Ableger seines Onlineshops eröffnete, liess sich das Label den Seitenhieb nicht nehmen und publizierte ein ganzseitiges Zeitungsinserat in der englischsprachigen Tageszeitung The Moscow Times. Der verbreitete Claim «Björn Borg says ja!» wurde dabei ins Russische adaptiert. (hae)

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Women in Business: Redesign zum Jubiläum

Anlässlich des vierten Geburtstages von Women in Business, dem Wirtschaftstitel für die Frau, präsentiert sich das Magazin im neuen Erscheinungsbild.

Die Typografie als auch die Bildsprache wurden von Art Director Aurel Peyer komplett überarbeitet und soll laut Mitteilung edler, moderner und offener wirken. Das Layout setzt bereits beim Cover ein und tangiert auch den «Women in Business»-Schriftzug. «Inhaltlich hat sich ebenfalls einiges getan», präzisiert Chefredaktorin Sabine Hauptmann: «Der Finanzteil wurde nach einem neuen Konzept gestaltet und eine spannende Kolumne wird fortan fixer Bestandteil unseres Magazins sein. In der neu geschaffenen Rubrik «Roadbook» wird jeweils ein Auto vorgestellt, authentisch und gewollt subjektiv, getestet von einer Woman in Business. Ausserdem wird der Fokus künftig noch stärker auf aussergewöhnliche Frauen in der Schweiz und auf dem internationalen Parkett gerichtet sein.»

Parallel zum Redesign lanciert das Magazin eine Aboaktion. Unter dem Stichwort «4Jahre» kann die Leserin nun bis Ende Oktober ein Jahresabonnement für 49 Franken statt 79 Franken bestellen. Die näcshte Ausgabe von Women in Business erscheint am 3. Oktober 2013.

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Sabine-Hauptmann_Chefredaktorin_Women-in-Business
Chefredaktorin Sabine Hauptmann

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Art Director Aurel Peyer
 

Drei Millionen für das audiovisuelle Erbe

Ende September 2013 hat der Vorstand von Memoriav die Förderbeiträge 2014 genehmigt. Im Jahr 2014 wird Memoriav schweizweit mit rund 2,5 Millionen Franken über 20 Projekte zur Erhaltung und Erschliessung des audiovisuellen Kulturgutes unterstützen.

Zudem investiert der Verein auch im kommenden Jahr rund eine halbe Millione Franken in die Informationsplattform Memobase sowie in die Aus- und Weiterbildung und Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten. So werden 2014 unter anderem Erhaltungsprojekte für die Videosammlung des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern, für die Filmsammlung der «Fédération internationale des Sociétés de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge» in Genf und für Tonaufnahmen der verfassungsgebenden Versammlungen des Kantons Jura unterstützt. Auch die Erhaltungsmassnahmen der SRG SSR im Bereich TV/Radio und der Cinémathèque suisse im Bereich Schweizer Filmerbe werden wiederum namhaft unterstützt.

Die Ergebnisse eines kürzlich realisierten Memoriav-Erhaltungsprojektes sind noch bis zum 23. Februar 2014 in der Ausstellung «Emil Schulthess – Retrospektive» in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur zu sehen. Permanent für die Öffentlichkeit zugänglich sind wichtige audiovisuelle Bestände und Sammlungen auf der Informationsplattform Memobase von Memoriav.

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78 T Direktschnittplatte (Unika) mit Musikaufnahme Radio Lausanne von 1938 (Foto: Rudolf Müller/Memoriav)
 

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