KSP: Kampagne für UBS Hypo Check

Im Rahmen des laufenden Auftritts von UBS Schweiz hat KSP Krieg Schlupp Partner aktuell eine Kampagne für die neue Hypothekenberatung von UBS, den UBS Hypo Check entwickelt.

Drei Sujets, die Objekte aus der Welt des Planens, Bauens und Renovierens zeigen und somit neue Kunden aber auch Kunden mit laufenden Hypotheken ansprechen sollen. Die Kampagne ist auf Plakaten, in Anzeigen und online zu sehen.

Verantwortlich bei UBS: Tom Ackermann, Leiter Marketing UBS Schweiz, Daniela Ciotto, Leiterin Swiss Marketing Initiatives, Marketing UBS Schweiz, Andy Greil, Projektleiter Swiss Marketing Initiatives, Marketing UBS Schweiz. Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Uwe Schlupp, Charles Blunier (Creative Direction), Wolfram Scherer (Text), Audrey Isaak, Ileanna Davanzo (Beratung), Tom Schierlitz (Fotografie).

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SW begrüsst Selbstregulierung bei Kreditwerbung

Die Wak-N schlägt in ihrem Gesetzes­entwurf vor, dass die Konsumkreditbranche aggressive Werbung in einer privatrechtlichen Kon­vention bekämpfen soll. SW Schweizer Werbung unterstützt diese Regelung vollumfänglich.

Am 30. September ist die Vernehmlassungsfrist zum Entwurf der nationalrätlichen Wirtschaftskommission (Wak-N) betreffend Revision des Bundesgesetzes über den Konsumkredit (KKG) abgelaufen (Werbewoche.ch berichtete). SW Schwei­zer Werbung begrüsst in ihrer Stellungnahme den Vorschlag der Wak-N, der Konsumkreditbranche die Mög­lichkeit einzuräumen, in einer privatrechtlichen Konvention die Kriterien für aggressive Werbung zu definie­ren und Verstössen dagegen vorzubeugen. Die Schweizerische Lauterkeitskommission beweise seit 1966, dass eine solche Lösung den Konsumenten genauso diene wie der Branche und die Gerichte nach­haltig entlastet, so der Verband. Das habe der Bundesrat bereits 2006 in seiner Antwort auf die Motion Stump bestätigt: «Wo sich die Selbstregulierung und -kontrolle […] bewährt hat, ist es nicht opportun, gesetzgeberisch tätig zu werden.»

Die Dachorganisation der kommerziellen Kommunikation lehnt deshalb das ursprünglich gefor­derte Werbe­verbot entschieden ab. Es sei nicht nur verfassungswidrig, sondern schiesse auch am eigentlichen Ziel, die Jugendverschuldung zu vermindern, vorbei. Überhaupt erachte SW Schweizer Werbung Werbeverbote als untaugliches Mittel, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sie verhinderten im Gegenteil Transparenz im Markt und schaden damit den Konsumenten.

Als nächsten Schritt im parlamentarischen Prozess konsolidiert die Wak-N ihren Entwurf und legt ihn dem Nationalrat vor. Anschliessend prüfen WAK-S und Ständerat die Vorlage. Selbst wenn keine weiteren Ab­klärungen nötig sind und zwischen den beiden Räten keine grösseren Differenzen bereinigt werden müssen, wird die Schlussabstimmung kaum vor der Herbst- oder Wintersession 2014 stattfinden.
 

Teleclub lanciert einen neuen TV-Sender

Mit Teleclub Prime geht am 1. November ein neuer und exklusiver Schweizer Pay-TV-Kanal auf Sendung. Der Sender zeigt pro Jahr über 400 Spielfilme, exklusive Dokumentationen sowie das eigenproduzierte Talkformat «Persönlich by Claudia Lässer».

Ab dem 1. November bekommt das Programmangebot von Teleclub Zuwachs: Teleclub Prime. Dieser Sender bietet Abonnenten laut Mitteilung einen Mix aus hochwertigen Spielfilmen, exklusiven Dokumentationen sowie neuen Eigenproduktionen. Das 24-Stunden-Programm wird keine Werbeunterbrechungen enthalten. Teleclub Prime übernimmt den bisherigen Kanalplatz des Disney Channel, der ab Frühjahr 2014 als frei empfangbarer Kanal weitersendet, und ist im Teleclub Basispaket auf sämtlichen Verbreitungswegen wie Swisscom TV, Sunrise TV und in den Kabelnetzen für alle Teleclub Abonnenten empfangbar. Mit den drei hauseigenen Filmsendern Teleclub Cinema, Teleclub Star und neu Teleclub Prime kommen Teleclub Abonnenten somit in den Genuss von jährlich über 1200 Spielfilmen. «Auf Teleclub Prime wird auch dem Schweizer Film ein fester Platz eingeräumt», so Programmleiterin Claudia Lässer. «Zudem produzieren wir eigene Formate mit Bezug zur Schweiz.» Teleclub Prime wird auch eine Plattform für neue Inhalte sein.

Start mit eigener Talksendung

Die erste Eigenproduktion wird das neue Talkformat «Persönlich by Claudia Lässer» sein. Dabei begrüsst die Moderatorin Gäste, die in «ihrem» Wohnzimmer offen und ehrlich über aktuelle Themen und über sich selbst reden. Für das erste Quartal 2014 sind zudem bereits weitere Eigenproduktionen im Comedybereich in Planung.

Portrait Claudia Lässer (Werbewoche, 2012)

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Leo Burnett: Migros-Magazin gibt Gas

Leo Burnett Schweiz wirbt auf dem Inserentenmarkt für das Autospecial des Migros-Magazins.

Dies sei für Werbetreibende aus der Automobilbranche besonders interessant, schreibt die Agentur in einer Mitteilung: Das Migros-Magazin erreiche nämlich rund 3 Millionen Leserinnen und Leser – soviel wie keine Autozeitschrift in der Schweiz. Einzigartig sei neben der hohen Reichweite auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Angebot erhalten Mediaplaner und Marketingleute in Form eines ungewöhnlichen Mailings mit Film.

Verantwortlich bei Migros-Medien: Rolf Hauser (Verlagsleiter), Patrick Rohner (Leiter Media- und Marketingservice); Tabea Burri, Theresa Wuitz (Media- und Marketingservice). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Anna Leudolph, Matthias Fürst, Pablo Schencke (Kreation) Johannes Raggio (ECD); Rebecca Krausse, Ingrid Zumkehr, Patricia Kuster (Beratung); Suzana Kovacevic (Art Buying). Verantwortlich bei Condor Films: Leonardo Sanfilippo (Produzent), Christian Wehrlin (Regie).
 

//www.youtube.com/watch?v=cxRjbw14tVY

Ruf Lanz: Kampagne für Echtzeit Verlag

«Wie Mutter sein», heisst das vielbesprochene neue Buch von Michèle Roten. Ruf Lanz bewirbt es mit einer von Kleinkindern gestalteten Kampagne.

Nachdem Ruf Lanz im Auftrag des Echtzeit Verlags bereits den Vorgänger «Wie Frau sein» in Kombination mit dem neuen Buch beworben hatte (Werbewoche.ch berichtete), folgt nun die eigentliche Kampagne für «Wie Mutter sein». Die Kampagnenmotive zeigen nichts anderes als das Buchcover – aber so, wie es aussieht, wenn man es eine Zeit lang mit einem Kleinkind allein lässt. Laura, Luca, Anna und Noah lebten ihre Kreativität lustvoll mit Neocolor, Fingerfarben, Leim oder Glace aus. So lässt schon das Buchcover erahnen, wie reich und bunt das Leben mit Kindern sein kann – aber auch wie anstrengend. Die Hingucker kommen laut Mitteilung als Inserate, Plakate sowie als POS-Plakate im Buchhandel zum Einsatz.

Verantwortlich beim Echtzeit Verlag: Wendelin Hess, Michèle Roten. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Text), Sabrina Luck (Beratung), Fotografie: Marie-Christine Gerber. Bildbearbeitung: Aschmann Klauser. Special guests: Laura (Neocolor), Luca (Fingerfarben), Anna (Leim), Noah (Rakete).

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Radio SRF 3: Zwei neue Sendungen

Radio SRF 3 lanciert zwei neue Wochenendsendungen: Andi Rohrer läutet ab Samstag, 5. Oktober 2013, das Wochenende ein und Peter Walt lässt ab Sonntag, 6. Oktober 2013, die alte Woche ausklingen.

SRF 3 bringt frischen Wind ins Wochenende. Der Samstagvormittag gehört ab dem 5. Oktober 2013 dem «Neuen in der Klasse», Andi Rohrer. «Andi Rohrer am Samschtig» bietet aktuelle Musik, live vorgetragene Musikklassiker, Lebensgefühl auf Rädern und Menschen aus aller Welt – aktuell, ungefiltert und unzensiert. Mario Torriani, Moderationschef SRF 3: «Andi liebt das Radio, lebt Musik und ist schlicht der beste Kumpel, den man sich für das Wochenende wünschen kann – auch immer ein wenig unberechenbar, aber das steht uns gut. Wir freuen uns sehr, ihn an Bord und am exakt richtigen Sendeplatz zu haben.» Die neuen Inhalte «Mini Räder – Mis Läbe», «SRF 3 Klassiker» und «Andi Fernrohrer» erzählen Geschichten über die abgefahrensten Vehikel des SRF 3-Publikums, graben «vergessene» SRF 3-Klassiker aus, um diese live wiederzubeleben, und holen die weite Welt ungefiltert und unzensiert zu den Hörerinnen und Hörern nach Hause.

«Mini Räder – Mis Läbe»: Ob Auto, Motorrad, Velo, Kinderwagen, Segelflugzeug oder Seifenkiste: Andi macht sie und ihre Besitzer zum Thema. Und er gewährt dabei ungewöhnliche Einblicke in die Psyche der «pimpenden», schraubenden, modifizierenden und nostalgisch-angehauchten SRF 3-Hörerinnen und -Hörer.

«SRF 3 Klassiker»: Neben neuer Musik präsentiert Rohrer auch SRF 3-Klassiker zum (neu) Entdecken. Der Moderator redet nicht über die Klassiker, er spielt sie auf seiner E-Gitarre.

«Andi Fernrohrer»: SRF 3-Hörerinnen und -Hörer aus aller Welt werden in «Andi FernRohrer» zu Protagonisten. Rohrer schaut auf Schauplätze der Gegenwart und holt persönliche Eindrücke des Publikums ab, etwa von der Insel, vor der die Costa Concordia liegt, oder er lässt sich von Ansässigen in Los Angeles erklären, wie das echte Los Santos aus dem Game-Hit GTA 5 ist und so weiter.

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Sonntagnacht auf SRF 3 mit Peter Walt

Peter Walt, SRF 3-Moderator seit 1997, lässt ab Sonntag, 6. Oktober 2013, die alte Woche ausklingen, mit dem etwas anderen Zugang. Walt greift aktuelle Themen auf und beleuchtet sie aus aussergewöhnlichen Blickwinkeln, präsentiert die Haltungen verschiedener Parteien und schafft Wissen, das während der Woche keinen Platz hatte. Torriani: «Peter ist nicht nur eine profilierte SRF 3-Stimme, sondern auch ein begnadeter Querdenker. In seiner Sendung sucht er nach den Menschen hinter den Schlagzeilen, den Statisten in der hintersten Reihe und stellt Fragen, die so noch niemand gestellt hat, interaktiv mit dem SRF 3-Publikum.»

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Ammarkt mit neuer Führungsspitze

Die St. Galler Agentur Ammarkt rüstet sich für die Zukunft und hat die Organisation dem jüngsten Wachstum angepasst. So konnte Jan Maurer für die Geschäftsleitung gewonnen werden, der die neue Führungsspitze komplettiert.

In den vergangenen Jahren ist es Ammarkt gelungen, das Portfolio um attraktive, nationale wie regionale Kunden zu erweitern. Gewachsen ist damit das Team – auf heute 40 Mitarbeitende – und die Herausforderung, Abläufe und Organisation den neuen Anforderungen anzupassen. Geleitet von der Vision, sich weiter als kreative, aber Business-orientierte Agentur zu etablieren, fand Ammarkt laut Mitteilung eine Lösung, die eine nachhaltige, kontinuierliche Entwicklung gewährleisten soll.

Jan Maurer und Fabian Bucher neu in der Geschäftsleitung

Seit September 2013 verstärkt Jan Maurer das Beratungsteam von Ammarkt. Der Mitbegründer der Zürcher Werbeagentur Unikat und ehemalige Ikea-Marketingleiter steigt neu als Client Service Director und Mitglied der Geschäftsleitung ein. Diese bildet er zusammen mit Marcel Odermatt, CEO und Verwaltungsrat, Ralf Kostgeld, Creative Director sowie Fabian Bucher, Senior Berater und Leiter Strategie. Bucher ist bereits seit 2010 in der Agentur tätig und wurde aufgrund seiner herausragenden Leistungen neu in die Geschäftsleitung berufen. Die Verpflichtung von Jan Maurer und Fabian Bucher ist ein klares Bekenntnis von Ammarkt, Beratungskompetenz und Kundenähe weiter zu verstärken.

Auch in der Geschäftsführung gibt es Neuerungen. Agenturgründer, Mitinhaber und CEO Michael Schmid zieht sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück, um sich wieder verstärkt den strategischen und kreativen Herausforderungen der Agentur widmen zu können. Er und seine Expertise bleiben Ammarkt somit erhalten. In seiner neuen Funktion als Strategischer Leiter will er die Agentur in den wichtigsten Projekten sowie in Neugeschäften strategisch und kreativ vorantreiben. Dies in enger Zusammenarbeit mit Creative Director Ralf Kostgeld und dem gesamten Kreations-Team von Ammarkt.

Für Kontinuität sorgt Marcel Odermatt, der seit fünf Jahren Partner ist und als CEO bis anhin die Agentur zusammen mit Michael Schmid geleitet hat. Neu führt er die Geschicke der Agentur alleine, in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftleitung und dem Verwaltungsrat. Als Stellvertreter waltet Jan Maurer.

Verwaltungsrat mit Torsten Tomczak

Geblieben ist der Verwaltungsrat, der von Mitbegründer Heinz Frischknecht präsidiert und von Michael Schmid, Marcel Odermatt und Torsten Tomczak gebildet wird. Der renommierte Marketing-Experte der Universität St.Gallen und Direktor der Forschungsstelle für Customer Insight berät Ammarkt insbesondere bei der erfolgreichen Abstimmung der geplanten Kommunikationsmassnahmen mit den Kauf- und Konsumverhalten der entsprechenden Zielgruppen.

So wird Ammarkt heute von einer Mannschaft geführt, die stets nach dem springenden Punkt sucht, um eine Marke attraktiver, begehrlicher und damit relevanter zu machen. Eine bewährte und erfolgreiche Formel, von der insbesondere Kunden profitieren.

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Geschäftsleitung Ammarkt: Marcel Odermatt, Ralf Kostgeld, Jan Maurer, Fabian Bucher

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Verwaltungsrat Ammarkt: Heinz Frischknecht, Michael Schmid, Marcel Odermatt, Torsten Tomczak
 

Arthur Rutishauser wird neuer Chefredaktor der Sonntagszeitung

Arthur Rutishauser, seit 2010 Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers, übernimmt die Chefredaktion der Sonntagszeitung als Nachfolger von Martin Spieler.

Der 48-jährige Arthur Rutishauser schrieb laut Mitteilung bereits von 2000 bis 2007 für die Sonntagszeitung, zuerst als Wirtschaftsredaktor, ab 2003 als Ressortleiter Wirtschaft. Im Jahre 2002 erhielt er für seine in der SonntagsZeitung publizierten Recherchen im Fall Swissair den Zürcher Journalistenpreis. Nach seinem Engagement bei der SonntagsZeitung war der promovierte Volkswirt während zweier Jahre stellvertretender Chefredaktor der von den AZ Medien herausgegebenen Sonntagszeitung Der Sonntag.

Publicitas erweitert Geschäftsleitung

Im Zuge der angekündigten Neuausrichtung erweitert Publicitas die Geschäftsleitung auf sieben Mitglieder.

Die Geschäftsleitung von Publicitas wird per 1. Oktober 2013, im Rahmen der angekündigten Strategie, neu zusammengesetzt. Unter der Leitung von Alain D. Bandle, seit 1. März 2013 CEO von Publicitas, fokussiert sich das Unternehmen auf die medienübergreifende Werbevermarktung, mit dem Ziel, der bevorzugte Partner für Werbeauftraggeber, Agenturen und Medienanbieter zu sein. Drei neue Mitglieder nehmen Einsitz in die Geschäftsleitung, somit besteht diese aus insgesamt sieben Personen. Die neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Publicitas, unter ihrem CEO Alain D. Bandle, folgt auf die angekündigte, strategische Ausrichtung auf einer zunehmenden Automatisierung in den Verkaufs-, Planungs-, Buchungs- und Abwicklungsprozessen, auf einer Erweiterung des Medienportfolios sowie der Anstrebung einer Kostenführerschaft in der Kernaktivität – der Vermarktung von Werberaum.

Wie bereits angekündigt, wird neu in der Geschäftsleitung Christoph Marty, bisheriger Geschäftsführer Medien Schweiz bei AZ Medien, vertreten sein. Er tritt spätestens im Frühjahr 2014 als Sales Director Schweiz zu Publicitas und wird, unter Umsetzung des Portfolioansatzes, den nationalen und regionalen Verkauf führen.

Ebenfalls bereits annonciert, nimmt Rainer Sauser, zuletzt bei AZ Medien als Geschäftsführer Systeme & Services tätig, als Operations Director Einsitz in die Geschäftsleitung von Publicitas. Der Bereich Operations besteht aus den Abteilungen Processing, IT und Facility Services.

Die in der Geschäftsleitung vertretene Funktion des Chief Technology Officers (CTO) ist laut Mitteilung noch zu besetzen. Der CTO wird die einzigartige Tool-Landschaft von Publicitas im Bereich Verkaufs-, Planungs-, Buchungs- und Abwicklungsprozesse und den automatisierten Marktplatz für die Planung und Buchung aller Mediagattungen weiterentwickeln.

Moreno Cavaliere ist als Geschäftsleitungsmitglied neu für den Bereich Media Partner Relations zuständig. In seiner Funktion führt er die Verhandlungen mit Medienpartnern und verantwortet das Pricing der Dienstleistungen von Publicitas sowie das Management der Medienprodukte, die Publicitas vermarktet. Der Bereich verfügt zusätzlich über eine Research-Abteilung, welche sich für das Gattungsmarketing einsetzt.

Johannes Braun, International Managing Director, ist wie bis anhin Mitglied der Geschäftsleitung und fokussiert sich auf das internationale Geschäft von Publicitas in den Regionen EMEA, APAC, Nordamerika und Lateinamerika.

Rüdiger Petrikowski, CFO von Publicitas, vertritt weiterhin die Finanzabteilung in der Geschäftsleitung und Alain D. Bandle verantwortet direkt die Corporate Services bestehend aus den Abteilungen Corporate Development, Human Resources, Corporate Communications und Legal.

Neue Geschäftsleitung Publicitas:

Alain D. Bandle, CEO
Christoph Marty, Sales Director Schweiz (spätestens ab Frühjahr 2014)
Rainer Sauser, Operations Director
Chief Technology Officer (vakant)
Moreno Cavaliere, Director Media Partners
Rüdiger Petrikowski, CFO
Johannes Braun, International Managing Director
 

Auflagen der Schweizer Zeitungen sinken weiter

Die Methode hat geändert, doch der Befund bleibt: Die Schweizer Zeitungen verlieren an Auflage. Besonders deutlich fällt der Auflagenschwund bei Blick, Tages-Anzeiger und Sonntagsblick aus. Dies zeigen die am Dienstag veröffentlichten Wemf-Zahlen.

Auflagenstärkste Zeitung bleibt die Pendlerzeitung 20 Minuten mit einer Gesamtauflage von 493'236 Exemplaren; Blick am Abend kommt auf 308'936. Die veröffentlichten Auflagenzahlen der Wemf AG für Werbemittelforschung erfassen den Erhebungszeitraum vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013.

Die Bezahlzeitungen folgen mit deutlichem Abstand hinter den Gratisblättern: Der Blick bleibt mit einer Auflage von 179'181 Exemplaren die grösste bezahlte Tageszeitung der Schweiz, gefolgt vom Tages-Anzeiger (173'877) und der Nordwestschweiz (Aargauer Zeitung) (168'411). Die Reihenfolge der auflagenstärksten Zeitungen bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Da das Auflagereglement auf Antrag des Verbands Schweizer Medien geändert wurde, können die Angaben nicht mehr mit den früheren Zahlen verglichen werden. «Die Tendenz ist aber nach wie vor rückläufig», sagte Roland Achermann, Bereichsleiter Auflagebeglaubigung der Wemf, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die digitalen Ausgaben könnten die Verluste nicht kompensieren.

Gewisse Auflagenverluste ergeben sich unter anderem dadurch, dass nach der neuen Methodik die Lieferungsunterbrüche neu aus der beglaubigten Auflage gestrichen werden, wie Achermann sagte. Doch dies erkläre den Auflagenschwund in diesem Ausmass bei Weitem nicht. Angepasst wurde das Reglement unter anderem wegen des wachsenden Bedürfnisses der Medienhäuser, die digitalen Formen ihrer Publikationen vollständiger zu erfassen.

Blick und Tagi mit deutlich tiefere Auflagen

Einen besonders starken Rückgang verzeichnen Blick, Tages-Anzeiger und Berner Zeitung: Sie weisen eine um mehr als 10'000 Exemplare tiefere Auflage aus. Deutlich tiefer liegt nach den neuesten Wemf-Zahlen auch die Auflage der Basler Zeitung. Diese rutscht unter 60'000 Exemplare, nachdem letztes Jahr noch eine Auflage von über 68'000 ausgewiesen worden war. Auch andere Titel verlieren mit der neuen Methodik gegenüber dem Vorjahr, allerdings weniger deutlich. Die Neue Zürcher Zeitung hat neu eine Auflage von 126'795 Exemplaren (Vorjahr: 129'627). Die Südostschweiz kommt auf 121'047 (121'185), die Neue Luzerner Zeitung auf 114'544 (118'924) und das St. Galler Tagblatt auf 111'285 Exemplare (Vorjahr: 115'623).

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Sonntagszeitungen

Bei den Sonntagszeitungen liefern sich zwei Titel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die höchste Auflage: der Ringier-Titel Sonntagsblick und die Schweiz am Sonntag der beiden Verlagshäuser AZ Medien und Südostschweiz Medien. Der Sonntagsblick erreicht eine Auflage von 203'351 Exemplaren – und damit rund 20'000 weniger als im Vorjahr. Dem Ringier-Sonntagstitel eng auf den Fersen ist nun die Schweiz am Sonntag (203'130 Exemplare). Unter diesem Markentitel erscheinen seit März die früheren Zeitungen Der Sonntag und die Südostschweiz am Sonntag. Das Verlagshaus Tamedia hat mit seiner Sonntagszeitung nach den neuesten Zahlen kräftig zugelegt und kommt dank speziellen Angeboten für Basler Zeitung- und Bund-Abonnenten neu auf eine Auflage von 194'127 Exemplaren (Vorjahr: 175'882). Die NZZ-Mediengruppe kommt mit ihrer NZZ am Sonntag auf 132'551 Exemplare; die Zentralschweiz am Sonnta auf 101'768 Exemplare. Die im März 2013 lancierte Ostschweiz am Sonntag hat eine Auflage von 81'291 Exemplaren. Angepeilt werde eine Auflage von mindestens 90'000 Exemplaren, hiess es bei der Lancierung. Diese Sonntagszeitung erscheint als siebte Ausgabe des St. Galler Tagblatts, das zur NZZ Medien Gruppe gehört. Die publizierte Liste der Wemf ist noch nicht vollständig, aktuell sind auch noch nicht alle Titel überprüft, wie die Wemf mitteilte. Die definitiv kontrollierten Zahlen erscheinen im November.

E-Papers erreichen noch nicht das grosse Publikum

Digitale Ausgaben der Zeitungen, so genannte E-Papers, erreichen noch nicht das grosse Publikum. Einzig die Neue Zürcher Zeitung zählt über Zehntausend Digitalabonnementen. Nach den jüngsten Wemf-Angaben weist die NZZ 10'110 Digitalabos aus. Die NZZ am Sonntag kommt auf knapp 7000. Damit liegt die NZZ-Mediengruppe bei den digitalen Angeboten vor der Konkurrenz: Für das Tamedia-Flagschiff Tages-Anzeiger weist die Wemf eine E-Paper-Auflage von 1377 Exemplaren aus, etwas tiefer fällt die Zahl bei der Sonntagszeitung aus. Bei den meisten Titeln mit einem entsprechenden Angebot liegt die E-Paper-Auflage bei wenigen hundert Exemplaren. Das St. Galler Tagblatt beispielsweise kommt auf eine Auflage von 438 Exemplaren, die Basler Zeitung
auf 380 und der Winterthurer Landbote auf 173 Exemplare. (SDA)

 

Zu guter Letzt: Pferdeflüstern 2.0

Ein Kameramann der Sendung «Born to explore» liess sich bei Dreharbeiten von den Annäherungsversuchen eines Pferdes nicht aus der Ruhe bringen – und geht jetzt viral.

Das Team der amerikanischen TV-Sendung war im Sommer zu Gast beim chilenischen Pferdeflüsterer Gonzalo Vial. Während sich Moderator Richard Wiese vom Fachmann den theoretischen Hintergrund erklären liess, machte Kameramann Greg Harriett Bekannschaft mit einem der tierischen Protagonisten. Wenn Pferde zurückflüstern, heisst es Haltung bewahren – Bestnote für Harriett! (hae)

//www.youtube.com/watch?v=iQU4pVjg4UQ

Spinas Civil Voices: TNT für BFA

Spinas Civil Voices hat eine virale, hochexplosive Kampagne für BFA/Fastenopfer gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln kreiert.

Rohstoffbörsen dienten ursprünglich zur preislichen Absicherung für Bauern und Nahrungsmittelhändler. Doch als Folge der weltweiten Finanzkrise suchten Banken und andere Grossinvestoren nach neuen «sicheren Werten» für ihre Geschäfte. Solche Werte fanden sie unter anderem in Nahrungsmitteln wie Mais und Reis. Wenn an den Börsen Gerüchte über Missernten auftauchten, begannen die Finanzjongleure mit Milliardenbeträgen auf steigende Preise zu setzen und liessen so die Preise der Nahrungsmittel explodieren. Hauptbetroffene sind wieder einmal die Ärmsten auf dieser Welt, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Besonders pikant: circa ein Drittel des weltweiten Nahrungsmittelhandels wird über die Rohstoffdrehscheibe Schweiz abgewickelt.

Mit einem eindrücklichen, hochexplosiven Viral, der in diesen Tagen in den Umlauf kommt, will BFA/Fastenopfer aufrütteln und Druck auf die Banken machen – allen voran auf die Credit Suisse, die zu den dominierenden Akteuren an den Rohstoffbörsen gehört. Auf der ebenfalls von Spinas Civil Voices gestalteten Kampagnen-Website Stopp-spekulation.ch kann man sich der Forderung anschliessen und die Initiative unterstützen.

Verantwortlich bei Brot für alle: Sibylle Spengler Indermühle. Verantwortlich bei Fastenopfer: Matthias Dörnenburg. Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Philipp Lengyel (Art Director), Beat Fedier (Text), Martina Honegger (Beratung), Filmproduktion: TallyHo! Regie: Pascal Walder und Tom Kolinski. Kamera: Pascal Walder, Schnitt: Tom Kolinski. Musik und Sounddesign: Tom Kolinski und Christian Bisang.
 

//www.youtube.com/watch?v=se-6yjp2_6k

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