Video-Marketing kommt in die Gänge

Videos im Internet sind nichts Neues, doch erst jetzt gewinnt diese Spielart in der professionellen Kommunikation und in der Werbung an Bedeutung. − Auftakt zu einer Werbewoche-Serie.

Gemäss einer amerikanischen Studie des YouTube- Dienstleisters Pixability sind die weltweit hundert grössten Marken (mit einer Ausnahme) alle auf diesen Zug aufgesprungen. Die jährliche Zuwachsrate betrage 73 Prozent und für das Jahr 2015 wird vorausgesagt, dass diese Top-Marken über eine Million Videos auf YouTube stellen werden (vgl. Grafik). Das Marktforschungsunternehmen eMarketer erwartet in den USA in diesem und im nächsten Jahr einen Zuwachs bei den Ausgaben für Werbevideos im Netz von rund 40 Prozent und geht davon aus, dass Ende 2014 die Umsätze bei 5,7 Milliarden Dollar zu liegen kommen werden.

Zulasten der TV-Budgets

Dieses Wachstum geht zulasten der TV-Budgets, wie Erkenntnisse des Interactive Advertising Bureau (IAB) belegen. In einer Umfrage gaben 70 Prozent der Vertreter der Käuferseite an, sie würden im kommenden Jahr wahrscheinlich TV-Dollars ins Geschäft um digitale Videos verlagern. Die Aufregung um digitale Videos scheint gross zu sein: Bei allen befragten Führungskräften lag dieser Anteil gar bei 75 Prozent. Bei den digitalen Video-Werbeformaten stehen gemäss einer Umfrage von BeOn, einer Abteilung von America Online (AOL), von April 2013 Pre-Roll-Werbung (73 % der Befragten) und Social Video-Anzeigen (53 %) im Vordergrund des Interesses. Dazu passt die Prognose des Netzwerkgeräteherstellers Cisco Systems, wonach der durchschnittliche US-Internet-Video-Verkehr im Jahr 2012 pro Monat bei 4,6 Exabytes lag und bis 2017 auf 17,1 Exabyte pro Monat steigen und sich somit mehr als verdreifachen soll.

Bewegtbildkonsum als Treiber des Internetwachstums in der Schweiz

In der Schweiz belegt NetMetrix seit drei Jahren mit dem halbjährlich erscheinenden Streaming-Report den Bewegtbild-Trend im Netz. Der Anteil der Internetnutzer, die Audio- oder Videoinhalte übers Internet konsumieren, stieg von 2011 bis 2013 von 59,3 Prozent auf 65,8 Prozent (und lag 2012 bei 65,8 %). Und am häufigsten werden nicht herkömmliche Radio- oder TV-Programme gestreamt (der Anteil solcher Inhalte liegt bei rund 30 Prozent), sondern es stehen mit 53,8 Prozent vor allem Videos auf Videoportalen wie YouTube, Clipfish oder MyVideo in der Gunst des Online-Publikums, gefolgt von Videos auf News- oder TV-Portalen sowie Clips auf Websites generell: Rund vier von zehn Onlinern (41 %) nutzen solche Angebote mindestens mehrmals pro Monat.

Auch in der Schweiz mehren sich die Anzeichen dafür, dass Online-Video in der Kommunikation und Werbung zunehmend Ernst genommen wird. Ein wichtiges Signal kam im April, als YouTube einen speziellen Schweizer Kanal lancierte. Bemerkenswert daran ist der Zeitpunkt, nämlich gut fünf Jahre nachdem ein solcher landesspezifisches Gefäss für Deutschland eingeführt worden war. Das gibt einen Hinweis auf die Einschätzung des helvetischen Online-Videomarktes durch den Marktführer. Gleich wie Google macht auch das Tochterunternehmen des Suchmaschinengiganten sein Geld mit Werbeeinblendungen, die möglichst genau auf die Zielgruppen abgestimmt werden. Der Markteintritt des Marktführers wird hierzulande wohl zweierlei bewirken: Das Wachstum im digitalen Video-Werbemarkt wird beschleunigt und die Volumina werden wachsen, und gleichzeitig werden die Preise bei den bestehenden Playern unter Druck geraten (und die Erträge bestenfalls durch die steigenden Umsätze mindestens gehalten werden können.) Die Goldbach Group geht bei den Online-Video- Umsätzen in der Schweiz im Zeitraum von 2012 und 2015 von einer jährlichen Wachstumsrate von 23 Prozent aus. Lagen sie 2011 noch bei 15 Millionen Franken, werden in diesem Jahr 27 Millionen Franken und bis 2015 39 Millionen Franken erwartet, wobei Goldbach gut die Hälfte dieses Marktes für sich in Anspruch nimmt. Ein noch steileres Wachstum meldet das zweitplatzierte Swiss Video Network von Stailamedia. Seit der Einführung im Mai 2011 hat sich die Brutto-Reichweite mehr als vervierfacht, indem die Anzahl Video-Plays von 7 Millionen auf über 30 Millionen im August 2013 kletterte. Und die Anzahl Unique Clients verdoppelte sich im selben Zeitraum fast und stieg von 2,9 auf 4,5 Millionen.

Viele Fragen offen

Auch wenn die Zuwachsraten beim Video-Marketing derzeit beeindruckend sind, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil an der Online- Werbung immer noch im einstelligen Prozent- Bereich liegt – in den USA und bei uns allemal. Auch sind noch viele Fragen offen: Genügt es, TV-Spots im Netz zu rezyklieren oder was braucht es für gute Marketing-Videos? Welches ist die ideale Länge für Web-Video-Spots: 15 Sekunden oder 30 Sekunden? Als Pre-Rolls oder doch besser als längere Stücke, mit den die Marke besser präsentiert werden kann? Eine eigene Web-Show oder Kanäle von anderen sponsern? Was bringen Social-Video-Anzeigen? Worauf ist beim mobilen Video-Marketing zu achten? Was braucht es, damit ein Video ‹viral› wird? Welche Dienstleister haben die Nase vorn und welche Videoportale eignen sich besonders für die Verbreitung, oder ist alles immer nur YouTube? Anhand welcher Leistungsmerkmale kann der Erfolg von Marketing-Videos beurteilt werden: mit den guten alten Klicks oder über die Viewtime und Clicks-to- Play? Welche Standards gelten bei der Preisgestaltung? Und wie können Videoausspielungen nicht nur online, sondern auch programmatisch (über RTA-Mechanismen) eingekauft werden? Diese und weitere ähnliche Fragen wollen wir in der Themenserie rund um Video-Marketing vertiefen – sachdienliche Hinweise nimmt der Autor gern per eMail entgegen: [email protected]
 
Christoph J. Walther
 

Marktverhältnisse im TV-Markt verschieben sich
Das passt zum Trend der Verlagerung des TV-Geschäft ins Internet, der besonders in den USA deutlich zu sehen ist: Der Video-on-Demand-Dienst Netflix setzt seit diesem Jahr auf exklusive Eigenproduktionen, darunter das Politdrama «House of Cards». Die ersten 13 Folgen sollen 50 Millionen Dollar gekostet haben, für die Hauptrolle wurde Oscar-Preisträger Kevin Spacey verpflichtet, und am Schluss gabs dafür einen der prestigeträchtigen Emmys, den bedeutendsten Fernsehpreis der USA. Eine ähnliche Strategie kann beim grössten Online-Händler, Amazon, beobachtet werden: Im April wurden Pilotfolgen für 14 mögliche Serien über den eigenen Streaming-Dienst veröffentlicht und das Publikum aufgefordert, darüber abzustimmen, welche Serien weiter produziert werden sollen. Und auch Hulu, der Video-Streaming-Dienst der Medienschwergewichte NBC, FOX und ABC, setzt auf Eigenproduktionen fürs Netz. Es wird klar: Die Marktverhältnisse im amerikanischen TV-Markt verschieben sich. Dazu gehören auch Offensiven der Technologie-Giganten Apple und Google. Mit Apple-TV kann die Video-Bibliothek auf iTunes ins Wohlzimmer geholt werden, und Google hat Ende Juli für nur gerade 35 Dollar Chromecast auf den Markt geworfen. Mit diesem kleinen Zusatzteil können TV-Geräte einfach Inhalte aus dem Internet wiedergeben. Damit hat Google einen neuen Anlauf unternommen, um nach dem gefloppten Google-TV doch noch auf die Fernsehbildschirme vordringen zu können.

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Seit 2005 haben die globalen Top-100-Marken YouTube zuerst als experimentelle Video- Plattform eingesetzt und nutzen diese nun als Ökosystem für Inhalte, das zu einem wichtigen Teil der Verkaufs- und Marketing- Strategie geworden ist. Damit einher gehen massive Investitionen in die Produktion von Online-Videos. Gut zu erkennen ist auch, dass es immer wieder zu saisonal bedingten Ausschlägen kommt. Wie sich Video- Marketing in der Schweiz entwickelt, will die Werbewoche mit einer Themenserie vertieft beleuchten.
 
 

Trio: Kampagne für XXSIM

Für die Telekommunikationsfirma XXSIM und deren SIM‐Karte, die zu günstigen Konditionen die Kommunikation im Ausland ermöglicht, hat die Agentur Trio hat eine visuelle Identität entwickelt, die auf Wortspiele aus der Tierwelt basiert.

Business‐Eagles und Shopping‐Chicks konnten sich nicht nur in dieser Kampagne wiedererkennen, sie hatten auch die Möglichkeit, sich an einem Gewinnspiel «XX SIM Hello the World !» zu beiligen. Trio hat dazu die sozialen Netzwerke der Marke mobilisiert, um ein Markenbotschafter‐Paar zu finden, das bereit war, einen Monat eine Welttournee zu starten, die nach London, Tokio, Bangkok, Sydney und Cancun führt. 954 Fans der Facebook‐Seite, 40 Teams, die an dem Wettbewerb teilnahmen, 408 abgegebene Stimmen und 17'403 Aufrufe der Video‐Wettbewerb auf Youtube: Das sind die Ergebnisse der Kampagne! Jetzt bleibt laut Mitteilung nur noch die Abenteuer unsere Gewinner, die «Discoverers», auf Facebook.com/xxsim zu verfolgen.

Verantwortlich bei Agence Trio: Naila Maiorana (Art Director & Conceptor), Stéphanie Brusick (Illustrations), Jean‐Michel Larsen (Copywriter), Christophe Muller (Web), George André Tabet & Gaël Tran (Social Media), Gaël Tran (Facebook), Julien Dewarrat (Video), Fabian Echeverria (Creative Director), Florence Genoud (Beratung).
 

//www.youtube.com/watch?v=Lla3wJIL6mI

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Leo Burnett: Das weisse Brot

Pünktlich zum Zurich Film Festival vom 26. September bis 6. Oktober schuf Leo Burnett Schweiz ein dazu passendes Plakat für Floralp.

In Erinnerung an einen der ganz grossen Filmklassiker wird mit viel Dramatik gezeigt, wie unwiderstehlich die Vorzugsbutter Floralp ist. Das Plakat hängt demnächst in der Nähe der grossen Zürcher Kinos.

Verantwortlich bei Floralp: Peter Ryser (Geschäftsführer BO Butter), Martin Rüst (Leiter Werbung + Promotionen SMP), Céline Jagisch (Projektleiterin SMP). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Christian Bircher (CD/Art), Patrick Suter (CD/Text), Oli Kreienbühl, Marco Donada (AD), Reto Vogler (Text), Peter Brönnimann (ECD), Annika Seidel, Fabienne Schoberth, Fabian Schiltknecht (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying); Fotograf: David Willen, Bildbearbeitung: Tania Willen.

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Zu guter Letzt: Huhn erklärt Auto

Magic Body Control heisst das neue Stabilitätssystem von Mercedes. Demonstriert wird es an Hühnern. Der Hühnertanz endet wieder einmal in einem Plagiatsvorwuf von Ogilvy & Mather.

Glaubt man Testfahrern, muss der Effekt verblüffend sein. Durch zwei Kameras wird die Strasse gescannt und Unebenheiten erfasst. Das System stellt daraufhin das Fahrwerk in Echtzeit so ein, dass sämtliche potentielle Rüttler und Schüttler im Keim erstickt werden. Das Fahrzeug gleitet wie auf Wolken gebettet über die Strasse. Viel Technik, ein komplexes System, für Laien schwierig zu verstehen. Gut, wenn die Werbung einschreitet und die Kernaussage so veranschaulicht, dass selbst die grössten Technikmuffel verstehen, worum es geht.

//www.youtube.com/watch?v=5Srrn5m-C9A

Das Phänomen lässt sich auch beobachten, wenn Hühner (oder andere Vögel wie zum Beispiel Tauben) gehen: Sie bewegen Hals und Kopf seltsam vor- und rückwärts. Früher dachte man, sie täten das, um das Gleichgewicht zu halten und den Gang zu stabilisieren. Rund um die Mercedes-Berichterstattung wird wieder klar, dass diese Erklärung immer noch weit verbreitet ist. Der wirkliche Grund: Gewisses Federvieh kann in Bewegung nicht scharf sehen. Also ist es besorgt darum, den Kopf möglichst lange in der selben Position zu halten. Beim Gehen bedeutet dies, dass der Kopf an Ort und Stelle bleibt, während sich der Rest vorwärts bewegt. In einem nächsten Schritt wird der Kopf in Eile so weit wie möglich nach vorne bewegt, damit er die maximale Zeit an der nächsten Stelle bleiben kann.

Dies wurde einmal in einer zufällig erzappten Wissenssendung für Kinder erklärt und experimentell bewiesen. Leider scheint der Rest der Welt diese logische Erläuterung verpasst zu haben (oder sie ist falsch).

Wie Wuv.de berichtet, hat der Hühner-Spot wieder einmal eine Plagiats-Diskussion hervorgebracht. Ogilvy & Mather Frankfurt wettert gegen Jung von Matt. Ganz unberechtigt scheint der Einwand nicht, betrachtet man den im Februar 2013 veröffentlichten Spot für Fujifilm:

//www.youtube.com/watch?v=26bw-fF3QbY

Aber Entwarnung: Der JvM-Spot ist bereits im November 2012 gedreht und im Februar 2013 in einer anderen Version veröffentlicht worden. Das erinnert uns beinahe etwas an den damaligen Gabelhand-Vorwurf, den Ogilvy & Mather Düsseldorf gegen Saatchi & Saatchi Schweiz im Oktober 2012 erhob (Werbewoche.ch berichtete). Am Ende hatten einmal mehr alle die selbe Idee und sich gegenseitig wieder lieb.

Thomas Häusermann

 

 

Schoch&Sonders für Delizio: Marke überarbeitet

Seit einem Jahr unterstützt Schoch&Sonders Delica, die Kaffeerösterei der Migros, in der Führung der Marke Delizio. Gemeinsam man die Markenstrategie weiter und definierte ein aktualisiertes Markendesign.

Die neu gestalteten Kapselverpackungen sind das erste Resultat, welches aus der Zusammenarbeit entstanden ist. Die Zielsetzung war laut Mitteilung, den Brand Fit mit der aktuellen Markenstrategie wieder herzustellen sowie die Qualitätsanmutung zu erhöhen. Nebst einem erhöhten Shelf-Impact wurde eine bessere Unterscheid- und Lesbarkeit der Sorten angestrebt. Die neuen Verpackungen vermitteln erfolgreich die Markenwerte Wertigkeit, Einfachheit und Nähe. Die elf Sorten sind ab sofort in unterschiedlichen Verpackungsgrössen im Detailhandel erhältlich.

Schoch&Sonders erarbeitet zudem das Delizio Markenhandbuch, in dem die Markenstrategie, das Markendesign sowie das Markenerscheinungsbild festgehalten sind.

Verantwortlich bei Schoch&Sonders: Dominik Schoch (Strategie und Design), Tina Fuchs (Konzept und Projektleitung), Therese Poltera (Beratung), David Moore, Anna Schobinger (Design).

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ÖKK: Neuer Leiter Unternehmenskommunikation

Bruno Schatz ist neu verantwortlich für die Unternehmenskommunikation des Versicherungsunternehmens ÖKK. Er hat seine Stelle am 16. September angetreten.

Bruno Schatz ist ehemaliger Journalist und weist eine breite Führungserfahrung in verschiedenen Managementfunktionen in der Kommunikations- und Medienbranche auf. Der ausgebildete Kaufmann und diplomierte Betriebsökonom FH verfügt über einen Media-MBA-Titel. Schatz hat zuletzt die Unternehmensentwicklung im Bereich Digital Business bei Ringier geleitet; er ist als Lehrbeauftragter und Gastreferent an diversen Hochschulen tätig.

Suisa und Youtube einigen sich auf Lizenzvertrag

Die Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik Suisa und Youtube haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Dank dem Vertrag erhalten die von der Suisa vertretenen Rechteinhaber eine Vergütung für die Nutzung ihrer Musikwerke auf Youtube in der Schweiz.

Der Vertrag tritt laut Mitteilung per 1. September 2013 in Kraft. Die von der Suisa vertretenen Urheber und Verleger erhalten künftig für die Nutzung ihrer Werke auf YouTube eine Vergütung. Gleichzeitig wird mit dem Vertrag das Repertoire der Schweizer Urheber und Suisa-Mitglieder für die Nutzung auf Youtube in einer Vielzahl von Ländern ausserhalb der Schweiz lizenziert. Dies ermöglicht den Schweizer Komponisten und Textautoren auch Erlöse für die Werknutzung auf YouTube im Ausland zu erhalten und sich damit verstärkt auf der weltweit grössten Online-Video-Community zu präsentieren.

Andreas Wegelin, Generaldirektor der Suisa, sagt zur Vereinbarung mit YouTube: «Wir freuen uns, nach Verhandlungen im Interesse unserer Mitglieder zu einer Einigung mit Youtube gekommen zu sein. Die Verhandlungen waren geprägt von der gegenseitigen Überzeugung, dass Rechteinhaber und Musikschaffende von ihrer kreativen Arbeit auf der Video-Plattform profitieren sollen. Es freut mich besonders, dass durch den Vertrag das Repertoire unserer Mitglieder auch für viele Länder ausserhalb der Schweiz an YouTube lizenziert wird. Dank dieser Vereinbarung öffnen sich dem Schweizer Musikschaffen über diese wichtige Internet-Medienplattform weitere Türen für den Sprung über die Landesgrenzen hinaus.»

«Nach konstruktiven Gesprächen mit der Suisa freuen wir uns sehr darüber, geeint die Kreation von Schweizer Inhalten auf Youtube fördern zu können. Schweizer und internationale Komponisten und Autoren können jetzt über die Suisa Erlöse für die Nutzung ihrer Werke in der Schweiz erzielen und Schweizer auch für die Nutzung in ganz Europa», sagt Patrick Warnking, Country Director Google Schweiz. «Die Einigung bedeutet außerdem einen großen Zugewinn für die YouTube Community, für die das Hören von Musik und das Entdecken neuer Schweizer Künstler ein wichtiger Teil des Online-Erlebnisses ist.»

Neben dem Vertrag mit der Suisa hat Youtube weltweit Vereinbarungen mit über 40 weiteren Verwertungsgesellschaften abgeschlossen. Dazu gehören zum Beispiel PRS for Music in Großbritannien, SACEM in Frankreich, SGAE in Spanien, SIAE in Italien, BUMA Stemra in den Niederlanden und seit Kurzem AKM/Austro Mechana in Österreich.
 

DD Com: Dialoge unter Freunden für Skoda

DD Com hat in Zusammenarbeit mit The House Agency zur Lancierung des neuen Skoda Superb eine auf die Schweiz massgeschneiderte Kampagne kreiert.

Wer einen Skoda Superb fährt, pfeift auf teure Statussymbole, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese gelebte Souveränität hat ihren ganz speziellen Preis: Das neue Flaggschiff des tschechischen Autobauers bietet nämlich hohen Komfort und beste Qualität für wenig Geld.

Mit Blick auf das moderne Selbstbewusstsein der Käuferschaft hat DD Com in enger Zusammenarbeit mit The House Agency zur Lancierung des neuen Superb eine Kampagne entwickelt, die für die Schweiz massgeschneidert ist und mit einer Konvention klassischer Automobil-Werbung bricht: Das Fahrzeug steht immer im Mittelpunkt! Stattdessen setzt die Kampagne auf smarte Dialoge unter Freunden in einem modernen, prägnanten Illustrationsstil. Die Gespräche zwischen einem konventionellen Mitläufer und einem unabhängigen Querdenker sorgen für amüsante Awareness und idealerweise für Interesse am neuen Superb von Skoda. Erst in einem zweiten Schritt wartet das Auto hochwertig inszeniert auf. Vernetzt durch Direct Mailing, Digitales Marketing inklusive Mobile und Microsite (Desktop & Mobile) mit direkter Anmeldung zur Probefahrt macht sich die Kampagne die hohe Affinität der potentiellen Kunden für PC, Smartphones und Tablets zunutze. Die Kampagne läuft ab sofort schweizweit.

Verantwortlich bei Amag Automobil und Motoren: Jeannine Micheli (Marketingleiterin ŠKODA) Mario Montanari (Werbeleiter Skoda), Marc Bislin (ECommerce Manager Skoda). Verantwortlich bei DD Com: Daniel Müri (CD), Florian Brand (AD), Peter Gehrig (Text), Sandy Pfuhl (Junior AD), Marcus Dickenmann (DTP), Maurizio Feraco (Bildbearbeiter), Matthias Städeli (Leiter Beratung), Jasmin Jost (Beraterin). Verantwortlich bei The House Agency: Andreas Jorgella (Konzeption & Beratung). Verantwortlich bei Mediacom: Katharina Momani (Planning Manager), Corinne Schneiter (Strategy and Planning), Andreas J. Bartneck (Head of Interaction). Illustration: Ernst Feurer.

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Alpha 245: Hochmoor Chäs veredelt

Die Agentur Alpha 245 hat für den Hochmoor Chäs der Käserei Liechti Logos, Illustrationen und eine Broschüre kreiert.

Der Hochmoor Chäs wird auf dem Schweizer Rickenpass hergestellt – mitten in einem Hochmoorgebiet. In der Käserei Liechti wird Milch von Kühen, die in einem fürs Hochmoor typischen feuchten Klima grasen, zu würzigem Käse verarbeitet – jeder einzelne von Hand eingerieben mit Kräutern aus dem Rickener Hochmoor. Und genau diesen USP hat Alpha 245 auf den Käselaib gebracht: Ebenfalls in Handarbeit wurden die verschiedenen Hochmoor-Kräuter für die Laibetikette illustriert und – ganz in Lexika-Manier – mit den lateinischen Ausdrücken beschriftet. Für das Produktsortiment – von halbhart bis hart, von mild bis kräftig-würzig – wurden Logos entwickelt, die wiederum die Illustration auf der Laibetikette ergänzen – allesamt natürlich in typischen Hochmoor-Farben.

Der Hochmoor Chäs ist fertig gereift, die Verpackungen samt Informationsbroschüre parat. Der Käse wird vom 5. bis 9. Oktober 2013 an der internationalen Käsefachmesse Anuga in Köln dem internationalen Publikum präsentiert.

Verantwortlich bei der Käserei Liechti: Markus Liechti (Inhaber), Christoph Stadelmann (SB Switzerland, Beratung und Projektleitung Produktmarketing). Verantwortlich bei Alpha 245: Diana Rossi (Creative Direction/Text), Niels Schäfer, Hekuran Avdili, Nadja Tandler (Art Direction/Grafik), Myriam Heinzel (Illustration), Claudio Gentili (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Manuel Rickenbacher (Fotografie), Pam Hügli (Gesamtverantwortung).

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The Observatory International eröffnet Niederlassung in der Schweiz

Die Unternehmensberatung The Observatory International hat eine Zürcher Niederlassung eröffnet. Die Leitung des Offices übernimmt Roland Sutter, langjähriges Mitglied der Schweizer Marketing- und Werbeszene.

Vom Headquarter in London aus und in elf weiteren Offices weltweit unterstützt The Observatory International Marketingentscheider auf Unternehmensseite bei der Suche nach der richtigen Werbeagentur, der Konsolidierung von Marketingstrukturen sowie deren optimaler Nutzung.
Für Kunden wie BMW, Allianz, Danone und Samsung entwickelt die Unternehmensberatung erfolgsabhängige Vergütungsmodelle, implementiert Performance Monitoring Systeme und optimiert Strukturen und Prozesse.

Roland Sutter ist ausgewiesener Kenner der Schweizer Marketing- und Kommunikationsszene und war 25 Jahre lang Leiter seiner eigenen Werbeagentur. Bei The Observatory International arbeitet er eng zusammen mit John Sealey, dem in Hamburg ansässigen Regional Managing Partner DACH, CEE & CIS.

Roland Sutter: «Ich freue mich, meine über 40jährige Erfahrung in meine neue Tätigkeit einzubringen und mit der umfassenden Expertise von The Observatory International zu kombinieren. So können wir zukunftsorientierte Beratungsleistungen erbringen, die in dieser Form im Schweizer Markt bisher fehlten.»

John Sealey: «Noch nie waren die Rahmenbedingungen für das Marketing besser, um Magic und Logic im Sinne der Marke klug zu kombinieren. Big Data und permanenter Dialog implizieren eine Konsumentenfokussierung, die alles Bisherige in den Schatten stellt. Mehr und mehr unterstützen wir unsere Kunden, ihre Ressourcen auf diese neue Herausforderung auszurichten. Ich freue mich, unsere Dienstleistungen zusammen mit Roland Sutter jetzt auch ganz gezielt für Schweizer Unternehmen anzubieten.»

Schon vor Eröffnung der Zürcher Niederlassung hat The Observatory International ein Schweizer Mandat betreut. Die Neugestaltung der Agenturbeziehungen von BMW Schweiz und Mini Schweiz, die Anfang Jahr stattgefunden hat, wurde von Hamburg aus orchestriert.

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Publicis: Postfinance Card nicht vergessen

Eine Kampagne von Publicis soll die Kunden an die Vorteile der Postfinance Card erinnern.

Die Debit-Karte von Postfinance bietet für die Kunden viele Vorteile beim bargeldlosen Bezahlen. Trotzdem verwenden meist aus reiner Gewohnheit immer noch viele Schweizer Bargeld – vor allem für die kleineren Beträge, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Karte steckt zwar im Portemonnaie, deren Vorteile sind den Kundinnen und Kunden aber zu wenig bewusst. Dieses Verhalten soll die Kampagne für Postfinance ändern. Mit der Aufforderung «Nicht vergessen: Einfach bezahlen mit der Postfinance Card» wird auf den problemlosen Einsatz der Karte aufmerksam gemacht. Key Visual ist die PostFinance Card in Form eines gelben Post-it-Zettels mit Erinnerungs-Funktion.

Die Idee wurde über verschiedene Massnahmen dekliniert. Die Medienwahl erfolgte im Hinblick auf möglichst hohe Relevanz zu einer Zahlungssituation. Damit der Kunde dort angesprochen wird, wo er mit Einkaufen und Bezahlen konfrontiert wird. Realisiert wurden Plakate, AdScreens, RailPoster, Anzeigen, Online-Banner und Mobile-Banner, Radio- und TV-Spots.

Verantwortlich bei Publicis: Roger Ruegger (CD), Marvin Hugentobler, Conny Jaeger, Bruce Roberts (AD), Oliver Gisi, Marianne Zweifel (Text), Barbara Lagger, Caroline Pfister (Beratung), Beni Kägi (Art Buying), Tiago Diaz, Simon Grasser (Digital), Andrea Achermann (DTP), Bianca Nerlich (Produktion), Fabian Scheffold, flux-if Production (Film und Fotografie).

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Dynamite: Pantomimen für die Polizei

Dynamite setzt in der nationalen Polizei-Kampagne gegen Ablenkung voll auf das Medium TV. Ein Pantomime nimmt dabei die Hauptrolle ein.

Jeder dritte Unfall auf Schweizer Strassen ist laut Mitteilung auf Unaufmerksamkeit oder Ablenkung zurückzuführen. Um die Verkehrsteilnehmenden für diese Gefahren zu sensibilisieren hat die Polizei die Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle. Ihre Polizei.» gestartet. Die überregionale Kampagne wird von Polizeikorps aus 19 Kantonen getragen.

In der diesjährigen Kampagne setzt die Zuger Agentur Dynamite ganz auf die Kraft des Humors. Ein Pantomime steht dabei im Mittelpunkt. In drei TV-Spots mimt er auf plakative Art und Weise mögliche Ablenkungen am Steuer. Mit einer ausdrucksstarken Slapstick-Ästhetik wird der Zuschauer in die Problematik eingeführt. Doch das Lachen bleibt dem Publikum am Ende im Halse stecken.

Die Kampagne setzt sich aus Inseraten, Plakaten, Online Banner, TV-Spots sowie der Kampagnen-Webseite Lenken-statt-ablenken.ch zusammen.

Verantwortliche bei der Polizei: Martin Kübler (Kantonspolizei Zürich, Chef Verkehrspolizei Spezialabteilung), Rolf Decker (Kantonspolizei Zürich, Chef Public Relations/Prävention), Jan Ingold (Stadtpolizei Zürich, Chef Verkehrspolizei), Markus Eigenmann (Stadtpolizei Zürich, Kriminal- und Verkehrsprävention), Michael Wirz (Stadtpolizei Zürich, Chef FG Kommunikation), Bianca Lussi (Stadtpolizei Winterthur, Medien & Kommunikation) sowie weitere Vertreter von Polizeicors aus 19 Kantonen. Verantwortlich bei Dynamite: Siegfried Simader, Caroline Rissel (Art Direction), Massimiliano Madonna, Roger Bosshart (Beratung), element p GmbH (Filmproduktion), Daniel Reichenbach (Produzent, DOP/Kamera), Reto Waser (Regie), Stefan Vogel (Compositing), Michèle Zweifel (Produktionsleitung), Rita Kopp (Administration), Sarah Bachmann (Ausstattung), Marc Hollenstein (Maske), Christoph Betulius (Sprecher), Ueli Thalmann (Tonstudio), Damir Dantes (Pantomime).
 

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