Presserat: Knast-Liebe, Wildschweine und Täterbild

Der Presserat findet: Der Sonntagsblick handelte beim Bericht über die «Knast-Liebe» eines verwahrten Straftäters korrekt. Die «Satire» der Gipfel Zytig war erneut rassistisch. Und 20 Minuten durfte den Londoner Täter zeigen.

Darf eine Zeitung über die «neue Knast-Liebe» eines verwahrten Straftäters berichten? Im Normalfall nicht – in besagtem Fall handelte der Sonntagsblick laut Presserat aber korrekt. Für den Presserat ist eine derartige Berichterstattung im Prinzip unzulässig, da private Angelegenheiten eines Strafgefangenen wie Liebesbeziehungen und Heiratspläne die Öffentlichkeit nichts angehen. Hat ein Strafgefangener aber früher selber aktiv dazu beigetragen, dass solche Themen in Bezug auf seine Person öffentlich diskutiert worden sind, muss er es sich gefallen lassen, wenn ein Medium seine angebliche neue Liebesbeziehung gegen seinen Willen thematisiert, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Der Schweizer Presserat weist eine Beschwerde eines Verwahrten gegen den «Sonntagsblick» ab. Dieser berichtete im Frühjahr 2013 über eine neue «Knast-Liebe» des Beschwerdeführers. Der Presserat verneint im konkreten Fall eine Verletzung der Privatsphäre des Betroffenen, da dessen Fall zu den bekanntesten der jüngeren Schweizer Kriminalgeschichte gehöre. Da er wegen seiner Delikte zu den öffentlichen Personen gehöre, dürften die Medien auch 15 Jahre nach seiner Verurteilung identifizierend über ihn berichten. Hier sei auch die Pflicht zur Rücksichtnahme auf die Resozialisierung und das «Recht auf Vergessen» zu relativieren.

Demgegenüber geht Privates eines Strafgefangenen wie Liebesbeziehungen und Heiratspläne die Öffentlichkeit grundsätzlich nichts an. Denn selbst wenn Prominente die Öffentlichkeit weitgehend an ihrem Privatleben teilhaben lassen, darf man daraus gemäss Presserat kaum je ableiten, dass sie ganz auf den Schutz ihrer Privat- und Intimsphäre verzichten. Nachdem der Beschwerdeführer aber wiederholt selber aktiv dazu beitrug, dass diese Themen im Zusammenhang mit seiner Person öffentlich erörtert worden sind, muss er hinnehmen, dass der Sonntagsblick seine angebliche neue Liebe gegen seinen Willen zum Medienthema macht.

Diskriminierende Wildschweine

Darf ein satirischer Beitrag eine Tiermetapher verwenden, um indirekt herabsetzende Vorurteile über Ausländer zu verbreiten? Nein, sagt der Presserat. Denn Satire darf nicht als Deckmantel dienen, um diskriminierende Äusserungen zu verbreiten.

Der Presserat heisst eine Beschwerde gegen einen satirischen Beitrag der Davoser Gratiszeitung «Gipfel Zytig» gut. Diese verglich das Verhalten von Wildschweinen mit Sätzen («Sie tragen keinen Kopftücher! Sie benützen keine geklauten Fahrräder, Roller oder BMWs! Sie tragen keine Messer!») implizit mit jenem von Ausländern. Die Pointe der kleinen Fotogeschichte lautete: «Aber: Auf die darf geschossen werden!»

In seinem Entscheid weist der Presserat auf die historische Tradition der Verhetzungspropaganda mit Tiervergleichen hin. Das Herabwürdigen von Menschen anderer Volksgruppen, Hautfarben, Religionen, des anderen Geschlechts oder einer andern sexuellen Orientierung habe sich schon immer solcher Tierbilder bedient. Besonders oft dienten diesem Zweck Ratten, Schweine, Ungeziefer und Hündinnen, denen vermeintliche Kollektiveigenschaften solcher Gruppen übergestülpt würden. Im Extremfall gehe das einher mit Vernichtungsfantasien: Ratten und Ungeziefer dürfen ausgerottet, oder, wie in diesem Fall, Wildschweine abgeschossen werden. Auch unter der selbstdeklarierten Rubrik Satire verletzen solche Vergleiche die Ziffer 8 (Diskriminierung) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten». Bereits im Januar rügte der Presserat das Davoser Blatt aus Gründen des Rassismus (Werbewoche.ch berichtete).

20 Minuten: Täterbild war zulässig

Verletzt ein Bild, das einen Täter unmittelbar nach einem von ihm begangenen Anschlag zeigt, dessen Menschenwürde? Für den Presserat ist ein solches Bild zwar grenzwertig. Die konkrete Publikation wirkte aber nicht sensationalistisch und stellt den Täter nicht erniedrigend dar.

Bei einem Anschlag in London im Mai 2013 «köpften» zwei «Islamisten» auf offener Strasse einen Soldaten. 20 Minuten veröffentlichte darauf auf der Titelseite ein Agenturbild, das einen der Täter mit blutigen Händen und einem Beil sowie einem Messer in der linken Hand abbildet. Der Presserat weist eine gegen die Veröffentlichung dieses Bilds gerichtete Beschwerde ab.

Das Bild zeige keine Opfer und das Verbrechen weise weder einen lokalen noch regionalen Bezug auf. Deshalb sei kaum davon auszugehen, dass die Interessen der Angehörigen von Opfer und Tätern durch die Veröffentlichung massgeblich beeinträchtigt würden. Unter dem Gesichtspunkt der Menschenwürde des Täters erscheine es zwar fragwürdig, diesen unmittelbar nach seiner Tat mit der Tatwaffe gestikulierend zu zeigen. Das Bild wirke aber nicht sensationalistisch und erniedrige den Täter nicht. Zusammen mit dem Text dokumentiere es die beunruhigende Tatsache, dass eine solche Tat mitten auf der Strasse einer europäischen Hauptstadt geschehen könne. Das Bild trage – so schwer es auch anzuschauen sei – mithin wesentliches zur Information bei. Allenfalls wäre zu prüfen, ob die Zeitung das Gesicht des Täters hätte unkenntlich machen sollen. Da die Beschwerde die Identifizierung nicht beanstandet, geht der Presserat auf diesen Aspekt nicht näher ein.
 

Dynamite: Kampagne gegen Littering

Dynamite überlässt das Wort in der Littering-Kampagne dem Hauptprotagonisten. Der Müll informiert nämlich die Bevölkerung darüber, dass das Littern im Kanton Zug ab sofort mit 100 Franken bestraft wird.

Denn das Wegwerfen und Liegenlassen von Kleinabfällen im öffentlichen Raum, so genanntes Littering, wird in weiten Teilen der Schweiz immer mehr zum Problem. Zug handelt. Nebst diversen Massnahmen zur Sensibilisierung gilt im ganzen Kanton ein gesetzlich verankertes Littering-Verbot. Littering wird mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken geahndet.

Ziel ist es, den schönen Kanton Zug sauber und lebenswert zu halten. In einem gepflegten öffentlichen Raum fühlt man sich wohl und sicher.

Im See schwimmende Bierflaschen, sich sonnende Dosen, ausgebrannte Zigaretten, klebrige Kaugummis, zerknüllte Pappbecher. In der neu entwickelten Informations- und Sensibilisierungskampagne entwickelt die Zuger Agentur Dynamite verschiedene Sujets, welche das Litteringgut in den Mittelpunkt stellt. Nebst den Müll-Hauptprotagonisten wurde ein Logo kreiert, welches langfristig wirken soll: Zug blibt suuber. Die Kampagne setzt sich laut Mitteilung aus Inseraten, Plakaten, ÖV-Werbung, Printerzeugnissen, Fahrzeug-Werbung sowie der Kampagnen-Webseite Zug-blibt-suuber.ch zusammen.

Verantwortliche beim Kanton Zug: Roger Naef (Fachspezialist Littering, Stadt Zug), Marcel Tobler (Verantwortlicher Kommunikation, Sicherheitsdirektion des Kantons Zug), Denise Gloor (Leiterin Sicherheit, Stadt Zug). Verantwortlich bei Dynamite: Siegfried Simader (Art Direction), Urs Zwyssig (Text/Konzept), Massimiliano Madonna, Roger Bosshart (Beratung), Dominique Cinter (Programmierer), Brigitte Fernandez (Administration).

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Kehrichtwagen
 

Swiss Life: Elke Guhl wird Marketingleiterin

Elke Guhl, derzeit Marketingleiterin beim Online-Karriere-Portal Monster Deutschland, wird per 1. Januar 2014 Leiterin Marketing von Swiss Life Schweiz. Sie folgt auf Thomas Langenegger, der das Unternehmen verlässt.

«Elke Guhl verfügt über langjährige Projekt- und Führungserfahrung im Marketing und Vertrieb. Wir freuen uns sehr, dass sie zu uns stösst», sagt Ivo Furrer, CEO Schweiz von Swiss Life. «Swiss Life will sich in der Schweiz vom reinen Lebensversicherer zum Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen entwickeln. Das beinhaltet, dass wir auch in der Kundenansprache neue Wege gehen wollen. Hierbei wird uns Elke Guhls Erfahrung sowohl im Konsumgütermarkt als auch im schnelllebigen Online-Geschäft entscheidend weiterbringen.» Um die strategische Bedeutung des Marketings zu unterstreichen, wird Elke Guhl in ihrer Funktion auch in die Geschäftsleitung Schweiz berufen.

Die 45-jährige Elke Guhl startete ihre Karriere 1994 beim internationalen Konsumgüterunter- nehmen Henkel, wo sie zahlreiche Stationen im In- und Ausland durchlief. 2004 übernahm sie als General Manager Retail die Gesamtgeschäftsverantwortung für das Kosmetikgeschäft von Schwarzkopf & Henkel Cosmetics in der Schweiz, bevor sie 2007 als Country Manager zu eBay International Schweiz wechselte. Seit April 2011 verantwortet Elke Guhl als Vice President Marketing bei Monster Worldwide Deutschland die gesamten Marketingaktivitäten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der bisherige Leiter Marketing Schweiz von Swiss Life, Thomas Langenegger, verlässt das Unternehmen nach fünf Jahren erfolgreicher Tätigkeit. Ivo Furrer: «Thomas Langenegger hat das Marketing Schweiz in entscheidenden Bereichen professionalisiert, die Social-Media-Aktivitäten ausgebaut und mit den ‹Wendesätzen› eine der erfolgreichsten Schweizer Kampagnen der letzten Jahre verantwortet. Wir danken ihm für die wertvolle Unterstützung und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.»

Wemf: Vorab-Auflagezahlen online abrufbar

Ab dem 1. Oktober 2013, 00.15 Uhr stehen auf der Website der Wemf die Auflagezahlen der Wemf/SW-beglaubigten Titel zur Verfügung. Den Zahlen liegt ein neues Auflagereglement zu Grunde.

Die Vorab-Zahlen sind abrufbar unter Wemf.ch (Next>Level). Die beglaubigten Auflagezahlen enthalten laut Mitteilung alle Angaben für Titel, die ihre Selbstdeklaration bis am 15. September 2013 eingereicht haben. Der Erhebungszeitraum umfasst die Zeit vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013. Gemäss dem Reglement Auflagebeglaubigung haben die Verlage bis zum 30. September Zeit, ihre Auflagezahlen einzureichen. Daher ist die momentan publizierte Liste noch nicht vollständig. Ende Oktober wird die Liste mit denjenigen Wemf/SW-beglaubigten Titeln (Typologie 1000 bis 4000) aktualisiert, die ihre Zahlen bis zum 30. September 2013 eingereicht haben. Aktuell sind noch nicht alle Titel überprüft. Die definitiv kontrollierten Zahlen werden im Bulletin (PDF), das im November erscheint, publiziert. Das Bulletin (PDF) wird allen Interessierten kostenlos unter Wemf.ch zur Verfügung stehen. Die Zahlen wurden mittels einem neuen Auflagereglement erhoben. Von Zeitreihenvergleichen mit früheren Jahren ist deshalb abzuraten, wie die Wemf schreibt.

Republica: United Grinding Group neu geschliffen

Republica hat das Erscheinungsbild des Schleifmaschinenherstellers United Grinding Group komplett überarbeitet, zahlreiche Kommunikationsmassnahmen umgesetzt und den Messeauftritt an der Emo Hannover inszeniert.

Lediglich acht Monate blieben nach Pitch-Gewinn und Projektstart für die Neugestaltung des Konzernauftritts der United Grinding Group, wie es in einer Mitteilung heisst. Besondere Herausforderung war neben der Fertigstellung auf Messetermin auch der Massnahmenumfang. Republica hat für die United Grinding Group – früher Körber Schleifring Gruppe – und ihre acht Unternehmensmarken (Magerle, Blohm, Jung, Studer, Schaudt, Mikrosa, Walter, Ewag) ein neues CI-/CD-Manual in sechs Bänden erarbeitet und eine umfangreiche Datenbank aufsetzen lassen. Für die neun Kundensegmente, in denen die Unternehmen der United Grinding Group tätig sind, entwarf Republica Corporate Design Routen mit aufwändigem Rendering: Im Zentrum der Bildwelt steht das Artwork einer Metallplatte, die als Hintergrundbild für viele Kommunikationsmassnahmen dient. Die neu geschaffene Bildwelt kommt zukünftig weltweit auf Inseraten zum Einsatz.

Jede Maschine verdient ihre eigene Broschüre

Für die Hightech-Maschinen von sechs der acht Unternehmensmarken der Gruppe gestaltete Republica insgesamt mehr als 100 Maschinenbroschüren. Diese waren durchschnittlich 16 Seiten dick und wurden in bis zu vier Sprachen gedruckt. Hinzu kamen eine Maschinenübersichtsbroschüre, die Customer Care Broschüre, mehrere Broschüren für den internen Gebrauch (zum Beispiel Strategy Booklet, Working Capital) sowie eine App für die Aussendienstmitarbeiter.

Ein Auftritt, der zum Messegespräch wurde

Der gesamte Neuauftritt war auf ein Ziel ausgerichtet: die feierliche Enthüllung von sechs neuen Maschinen am 16. September an der Werkzeugmaschinen-Weltausstellung Emo in Hannover. Republica entwarf für die Emo eine Einladung, die Spannung aufbauen, aber nicht zu viel verraten sollte. Als Generalunternehmerin designte Republica in Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Aroma einen 1200 Quadratmeter grossen Messestand, der in Bezug auf Formen, Farben und Materialien dem neuen Maschinendesign und den neuen CI-/CD-Vorgaben Rechnung trug. Besonderes Highlight: der blaue, «schwebende» LED-Himmel des Messestands. Die Maschinenenthüllung inszenierte Republica unter dem Motto «The Rythm Of Innovation» mithilfe eines Intro-Films mit Mitwirkenden aus elf Ländern, acht Perkussionisten, zehn Profi- und 25 Flashmob-Tänzern. Die Inszenierung entwickelte sich laut Mitteilung zu einem wahrhaften «Strassenfeger», der für viel Gesprächsstoff sorgte: Mehr als 800 Zuschauer wohnten ihr auf dem Messestand bei, 2000 weitere verfolgten sie weltweit per Live-Stream. Zudem gestaltete Republica die EMO-Pressemappe, Kalender, Give-Aways sowie Screensaver und Animationen für den Messestand.

Verantwortlich bei United Grinding Group: Sandro Bottazzo (Head of Business Development & Marketing). Verantwortlich bei Republica: Bala Trachsel (Gesamtverantwortung), Corinne Hert (Projektleitung/Beratung), Alexandre Jaquet, Gabriela Jaquet (Eventorganisation), Nicole Bergdorf, Simon Flück (Projektassistenz), Chris Morgan (CD), Margit Fellerer, Katja Dürig (AD), Anne Boxleitner (Text), Simon Matz (Grafik), Fabienne Lötscher (Polygrafin), Gary Jude (Composing/Bildbearbeitung).

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FBM realisiert Geschäftsbericht für SVIT

FBM Communications hat für den Schweizerischen Verband für Immobilienwirtschaft SVIT einen Geschäftsbericht im Schulheft-Stil kreiert.

Der aussergewöhnliche Geschäftsbericht, für dessen Gestaltung als Vorlage ein altes Schulheft diente, beinhaltet Kaffeeflecken, Skizzen, Notizen oder Tintenkleckse. Die Zürcher Agentur FBM Communications setzte somit die Vorgaben vom SVIT um, einen mutigen und eigenständigen Geschäftsbericht zu konzipieren, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. «Wir haben uns schliesslich dazu entschieden, den Geschäftsbericht wie ein Schulheft zu gestalten, denn auch der SVIT ist mutig, innovativ und bietet Lehrlingen und Berufsleuten eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten», sagt Carmen Schiltknecht, Managing Director von FBM Communications. Auch Tayfun Celiker, Direktor SVIT, freut sich über den optisch einzigartigen Geschäftsbericht: «Wir erhalten rundum positives Feedback. Die teils selbstironischen und witzigen Elemente des Geschäftsberichts kommen bei allen Ansprechgruppen gut an und lockern die relative Trockenheit eines Geschäftsberichts gekonnt auf».

Der Geschäftsbericht SVIT wurde dreisprachig umgesetzt: deutsch, französisch und italienisch.

Verantwortlich bei SVIT: Tayfun Celiker (Gesamtverantwortung), Martina Rutschmann (Koordination). Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (CD & Beratung), Dani Käser (AD), Renate Nusser (Grafik), Julia Trunkwalter (Auftragsabwicklung), Elie Kerbage (PR & Media Relations).

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SRH: neuer Kommunikationsbeauftragter

Der 30-jährige Simon Oberbeck wird neuer Beauftragter für Kommunikation und Verkehrspolitik bei den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH). Er übernimmt das Amt von Nina Hochstrasser, die nach mehr als drei Jahren Tätigkeit die SRH verlässt.

Oberbeck ist momentan Geschäftsführer der CVP Baselland und Gemeinderat in Birsfelden. Gemäss einer Mitteilung der SRH vom Montag übernimmt er das Amt bei den SRH am 1. Dezember. (SDA)

Bild: Cvp-bl.ch

Goldbach: Lukas Leuenberger neuer Finanzchef

Die Goldbach Group hat Lukas Leuenberger zum neuen Finanzchef ernannt. Der heutige Director Corporate Finance wird das Amt Anfang Oktober antreten und folgt auf Stephan Bergamin.

Bergamin habe sich aufgrund der Neuorganisation der Gruppe entschlossen, das Unternehmen per Ende März 2014 zu verlassen, teilte die Goldbach Group am Montag mit. Bergamin wolle sich neuen Herausforderungen widmen. Weiter wird auf Anfang April des nächsten Jahres Klaus Nadler in die Goldbach Group und ihr Executive Committee eintreten. Er übernimmt die neugeschaffene Funktion des Chief Marketing Officers (CMO).

Zudem hat der Goldbach Verwaltungsrat den Rückzug aus dem Geschäft in Tschechien sowie die Beteiligungsreduktion an Wilmaa Digital World beschlossen. Die Desinvestierung des nicht rentablen Saleshubs in Tschechien sei mit Blick auf das schwierige Marktumfeld, geprägt von hohem Preis- und Wettbewerbsdruck, gefallen. Goldbach ist es in Tschechien während fünf Jahren nicht gelungen, in die Gewinnzone zu gelangen. Die Firma Wilmaa, an der die Goldbach Group 67,3 Prozent hält, reduziert am Montag ihre Beteiligung an der Tochtergesellschaft Wilmaa Digital World von 75 Prozent auf 20 Prozent.

Beim Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, für Wilmaa den Big-Screen zu erschliessen, wird Wilmaa-Mitgründer Thomas Gabathuler die Kontrolle übernehmen. Derweil bleiben sämtliche mit der Einführung der Box entstehenden Vermarktungsrechte für das digitale Bewegtbild bei der Gruppe. (SDA)

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Lukas Leuenberger und Klaus Nadler

Scaph: Erfolgreicher Jahresevent

Am 15. September traf sich die Swiss Communication and Marketing Association of Public Health (Scaph) in Zürich zu ihrem ersten Jahresevent. Hauptthema war Krisenkommunikation. Gastreferent Marco Cortesi schlug die Brücke zwischen Spital- und Polizeikommunikation.

«Austausch, Inspiration und Know-how Transfer» – unter diesem Motto stand der erste Jahresevent des Scaph im Kinderspital Zürich. Über 20 Kommunikationsfachleute aus Schweizer Spitälern und Kliniken profitierten laut Mitteilung von einem abwechslungsreichen und spannenden Anlass. Nebst dem Gastreferat von Marco Cortesi, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich, gab es auch viel Raum für persönlichen Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. In seinen Ausführungen zeigte Cortesi die Schnittstellen auf zwischen Spital- und Polizeikommunikation bei einem ausserordentlichen Ereignis, das beide Notorganisationen involviert. Er gab dem Publikum nicht nur wichtige Kommunikationsgrundsätze mit auf dem Weg, sondern auch Antworten auf die Frage, was die Spitäler im Ereignisfall für die Polizei tun können. Inspiriert bedankten sich die Zuhörer mit einem grossen Applaus.

Im zweiten Teil des Anlasses wurden aktuelle Themen wie Social Media, Employer Branding und Krisenkommunikation in Round Tables angeregt diskutiert. «Ziel war es, neben einem spannenden Hauptreferat auch den persönlichen Erfahrungsaustausch und den Know-how-Transfer unter den Teilnehmenden zu fördern», so Irene Dörig, Vorstands­mitglied des Scaph und Moderatorin des Anlasses.

Der Anlass war laut Mitteilung ein Erfolg. «Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Idee eines Netzwerks unter Schweizer Spital-Kommunikations- und Marketingprofis auf solch gute Resonanz gestossen sind, und dass wir an unserem ersten Jahresevent fast die Hälfte unserer aktiven Mitglieder begrüssen durften», zieht Irene Dörig eine positive Bilanz. Scaph soll in der Branche weiter verankert, die Vereinsaktivitäten ausgeweitet sowie weitere Mitglieder aus allen Teilen der Schweiz gewonnen werden.

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Über Scaph

Die Swiss Communication and Marketing Association of Public Health (Scaph) wurde im März 2012 gegründet (Werbewoche.ch berichtete). Der Verein vernetzt Kommunikations- und Marketingspezialisten aus Schweizer Spitälern und Kliniken und zählt bereits über 50 aktive Mitglieder. Vertreten sind Universitätsspitäler, Kantonsspitäler, Privatkliniken, Rehabilitationskliniken, Spezialklini­ken, Psychiatrische Kliniken usw. Scaph fördert den persönlichen Austausch und den Know-how Transfer unter Mitgliedern und engagiert sich für die Professionalisierung von Kommu­nikation und Marketing in Spitälern und Kliniken.

Bold und Blick diktieren das elfte Gebot

Blick und Blick am Abend feiern die aktuellen Wemf-Zahlen mit einem Inserat der Agentur Bold. Moses verkündet dabei das elfte Gebot.

Mit der Veröffentlichung der aktuellen Wemf-Leserzahlen ist es amtlich: Blick und Blick am Abend erreichen gemeinsam überschneidungsfrei 1'331'000 Leserinnen und Leser in der ganzen Schweiz (1'314'000 deutsche Sprachgruppe). Bold Werbung verkündet die frohe Botschaft in Inseraten und auf Bannern mit den epochalen Worten: «Du sollst den Tag und den Abend buchen!» Stilgerecht präsentiert wird das neue Gebot für breitenwirksame Streuung dabei von einem erleuchteten Media-Jünger auf zwei Marmortafeln. Das Sujet ist ab sofort in der Fachpresse und im Internet zu sehen.

Verantwortliche bei Ringier: Jeannine Jäger (Leiterin Media/Marketing), Eveline Kneubühl (Stv. Leiterin Media/Marketing). Verantwortliche bei Bold: Philippe Hansen (Beratung), Lindo Ganarin (Text/Konzept), Bruno Gerber (Art Direction), Twin Design (Fotografie).

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Weber Harbeke Partners wirbt für Hütedienst

Für Citysitters, einen neuen, unkomplizierten Kinderhütedienst, verspricht Weber Harbeke Partners Eltern, Kindern und Senioren eine gute Zeit.

Am 6. September 2013 eröffnete in Winterthur die erste Citysitters-Filiale. Der unkomplizierte Hütedienst richtet sich laut Mitteilung an Kinder von drei bis elf Jahren bzw. deren Eltern, die auch einmal etwas Zeit für sich haben wollen. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn wer sein Kind zum Hüten gibt, um etwas für sich zu unternehmen, ist schnell dem Vorwurf des Egoismus ausgesetzt. Doch der Besuch eines gut geführten Hütedienstes ist für die Kinder eine bereichernde Erfahrung. Besonders bei Citysitters: Für nur fünf Franken in der Stunde erhalten die Kleinen hier eine liebevolle und geduldige Betreuung durch Senioren, die selbst Kinder und Enkel haben.

Dass hier alle eine gute Zeit verbringen, dramatisiert Weber Harbeke Partners in einer Kampagne, in der die Kinder ihren Eltern Vorschläge machen, was diese unternehmen könnten, nur damit sie selbst zu Citysitters dürfen. Wie oft bei Start-ups, war das Timing sportlich. So entstand innert weniger Wochen ein Gesamtpaket für CitySitters, welches die verschiedensten Mittel umfasst: von Logo und Claim über Flyer, Aussenwerbung, Eröffnungseinladung bis hin zur Mitarbeiter-Kleidung und den Pressetexten. Die Website im Responsive-Design ist bereits auf die Eröffnung neuer Filialen sowie die Buchungsmöglichkeit via Smartphone vorbereitet.

Verantwortlich bei Citysitters, Winterthur: Christoph Matejka. Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Thomas Harbeke (CD); Christian Sidow (Text); Stefi Wolf (Grafik Kampagne); Selina Lang (Grafik Corporate Design); Strategie: Sven Oeschger (Strategie); Karin Both (Beratung).

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KSP bewirbt Premiere in Herrliberg

Am letzten Samstag im September findet jeweils traditionell die Herrliberger Viehschau statt. Doch in diesem Jahr feierte man eine Premiere, die von KSP beworben wurde.

Der Braunviehzuchtverein und der Gewerbeverein Herrliberg luden am 28. September 2013 nämlich erstmals zur gemeinsamen Veranstaltung Viehschau & Herbstmärt. Bei der Umsetzung der Ankündigung konzentrierte sich KSP deshalb ganz auf die bevorstehende Premiere und inszenierte diese in Form eines grafisch reduzierten Euters, unter dem die Champagnergläser zum Anstossen bereit stehen. Beworben wurde das gesellige Herbsthappening an der Goldküste mit Plakaten, Flyer und der Website Herrlibergerviehschau.ch.

Verantwortlich beim Braunviehzuchtverein und Gewerbeverein Herrliberg: Peter Ledergerber (Präsident OK Viehschau), Daniel Heusser (Präsident OK Herbstmärt Gewerbeverein). Verantwortlich bei KSP: Flo Wacker (Creative Direction), Daniel Kobi (Art Direction), Claudia Willner (Grafik), Daniel Zehnder (Text), Bettina Beyeler (DTP), Raphael Koller (Website), Christoph Ilg (Beratung).

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