Pizza für die grünen Männchen

Food Jung von Matt/ Limmat erklärt, wieso man immer Hug-Backwaren im Tiefkühler vorrätig haben sollte.

Food Jung von Matt/ Limmat erklärt, wieso man immer Hug-Backwaren im Tiefkühler vorrätig haben sollte.Wir Schweizer sind Weltmeister im Vorausplanen. Sicherheit nicht nur im grossen Politgefüge, sondern auch im kleinen Haushalten geht uns über alles. Platzt unerwartet Besuch in die gute Stube, stossen wir somit sehr schnell an die Grenzen unserer gastgeberischen Fähigkeiten. «Für solche unvorhersehbaren Momente empfiehlt sich, immer Hug-Backwaren im Tiefkühlfach zu haben», rät nun Jung von Matt/ Limmat mit einem frechen Augenzwinkern. Zuschlagende Überraschung
Die letzte Kampagne von Jung von Matt operierte mit dem Firmeninhaber Werner Hug im Besenschrank sowie der Headline «Hug gehört einfach dazu.» In einer witzigen neuen Kampagne wird jetzt im Stil geschickt nachgedoppelt und für die kleinen Häppchen im praktischen Backkarton geworben. Diese sind innerhalb von zehn Minuten essbereit. Als Fingerfood für den Apéro, einfach zwischendurch oder bei Bedarf auch als Beilage.
Jung von Matt/Limmat hat diese potenziell überall zuschlagenden Überraschungsbesuche «auf reduziert eigenwillige Weise dramatisiert», wie CD Alexander Jaggy meint. Menschen bekommen unerwartet Besuch von Marsmenschen. Kein Problem: Bevor der grosse Star War ausbricht, werden die grünen Männchen zuerst einmal mit frisch aufgebackenen Pizzettini ruhig gestellt. Auch überraschend auftauchende Einbrecher lieben das Gebäck von Hug. Und wenn der Lover plötzlich vom Ehemann überrascht wird, flüchtet er nicht mehr in den Schrank, sondern rennt viel besser zur Tiefkühltruhe.
Die Illustrationen zu diesen Alltagssituationen hat der Wiener Comic-Zeichner Nicolas Mahler angefertigt. Der Betreiber der ComicAutomaten «Brunftomat» und Co-Verleger der Edition Brunft in Wien lebt vom Comic-Zeichnen für Tageszeitungen wie Der Standard oder Die Presse und zeichnet auch regelmässig für die Magazine Titanic und Strapazin sowie früher Das Magazin. Von Mahler stammt auch ein Buch «Leicht beschädigte Tiere». Jung von Matt hat diesen Zeichner gewählt, weil es schnell einmal klar war, dass die Skurrilität der Sujets nicht mit Fotos, sondern nur illustrativ umgesetzt werden kann. «Nicolas Mahler hat die passenden Figuren dazu», verrät AD Lukas Frei.
Die Plakate hängen seit dem 14. März rund um Einkaufszentren. An ausgewählten POS-Plakatstellen werden die Comics mit aufgeklebten Pizzettini-Schachteln bereichert. Allerdings sind die Packungen aus Gründen der Haltbarkeit in diesen Tagen nicht mit echten Tiefkühlprodukten gefüllt, sondern dienen als 3-D-Elemente dekorativen Zwecken.
Wenn die Ausserirdischen klingeln: Jung von Matt/Limmat meint, wer Hug im Frigo hat, überlebt jeden Überraschungsbesuch.
Andreas Panzeri

Elektronische Medien geben Gas

Werbemarkt Die TV-Werbung hat das Januarloch erfolgreich überwunden und im Februar deutlich Gas gegeben.

Werbemarkt Die TV-Werbung hat das Januarloch erfolgreich überwunden und im Februar deutlich Gas gegeben.Das zeigt der Goldbach Electronic Media Index (GEMI). Der TV-Teilindex stieg im Februar um drei auf 306 Punkte. Im Januar hatte er nach vier starken Monaten erstmals wieder einen Punkt eingebüsst.Nicht nur ins Fernsehen wurden mehr Werbegelder investiert. Alle vom GEMI erhobenen elektronischen Medien konnten im Februar zulegen. Der Radioindex stieg um vier auf 264 Punkte. Die Onlinewerbung, deren Aufwärtstrend im Januar scharf abgebremst worden war, nahm wiederum Fahrt auf. Ihr Index kletterte ebenfalls um vier Zähler auf 149 Punkte. Der Teletext konnte um einen Punkt zulegen. Als einziges elektronisches Medium weist er über die vergangenen zwölf Monate kein deutliches Wachstum aus, sondern dümpelt zwischen 196 und 201 Punkte.
Da das Werbevolumen des Teletexts gering ist, hat seine Stagnation keinen grossen Einfluss auf den Gesamtindex der elektronischen Medien. Er sprang im Februar um vier Zähler auf den Höchstwert von 305 Punkten und machte das kleine Minus vom Januar vergessen. Dementsprechend erreichten die elektronischen Medien gemäss Goldbach Media auch einen Rekordanteil von 28,7 Prozent an den Gesamtwerbeausgaben. Im Januar lag der Anteil noch bei 25,3 Prozent.
Der Rekord wurde möglich, weil sich der Gesamtmarkt der Werbemedien deutlich langsamer entwickelt. Sein Index stieg um nur einen auf 162 Punkte. Er liegt damit noch lange unter seinem historischen Höchstwert von 170 Punkten, der im April und Mai 2001 erreicht worden war.
Ein Blick in die (rückwirkend errechneten) Annalen des GEMI zeigt übrigens, dass ein regelmässiges Januarloch bei den Werbeausgaben nicht existiert. Von den letzten zwölf Januaren brachten nur drei einen Rückgang des TV-Index mit sich: Neben 2005 waren das 1996 und 2002, wobei Letzterer kein Loch war, sondern Teil eines fortgesetzten Abwärtstrends. Der Gesamtmarkt verzeichnete insgesamt zwei rückläufige Jahresanfänge, 1996 und 2003.
Was ist GEMI?Die Werbewoche präsentiert den Goldbach Electronic Media Index (GEMI). Er zeigt monatlich die Entwicklung der Werbeausgaben in den elektronischen Medien und im Gesamtmarkt seit der Einführung des ersten TV-Werbefensters 1993.
Der GEMI wird vom Werbevermarkter Goldbach Media ermittelt. Er beruht zu 100 Prozent auf der Erhebung des Schweizer Bruttowerbeaufwands von Media Focus. In einem zweistufigen Verfahren wird die monatliche Saisonalität aus den Zeitreihen herausgefiltert. (sm)
Stefano Monachesi

Matter & Partner bewirbt Algifor-L

Pharma Die Fribourger Medizinalfirma Vifor hat Matter & Partner mit dem Werbebudget für das Schmerzmittel Algifor-L betraut

Pharma Die Fribourger Medizinalfirma Vifor hat Matter & Partner mit dem Werbebudget für das Schmerzmittel Algifor-L betraut. Die Zürcher Agentur setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei Mitbewerber durch. Matter & Partner soll für das bereits erfolgreiche Schmerzmittel eine noch bessere Akzeptanz und einen noch höheren Bekanntheitsgrad erreichen. Erste Arbeiten werden im Laufe dieses Jahres zu sehen sein.

24-Zoll-TFT mit Kartenleser

Monitor Der neue 2405FPW ist Dells grösster Flachbildschirm.

Monitor Der neue 2405FPW ist Dells grösster Flachbildschirm.Mit dem 24-Zoll-Breitbild-Display lassen sich Dokumente, Spreadsheets, Entwürfe und Webseiten nebeneinander betrachten – und das in hochauflösenden 1920 x 1200 Pixeln und bei einer Reaktionszeit von 12 ms. Der Monitor besitzt einen 9-in-1-Speicherkartenleser, über den Dateien und Fotos heruntergeladen werden können. Der höhenverstellbare Ständer erlaubt, den Bildschirm in jede Richtung zu drehen und zu kippen. www.dell.ch

Sparbefehl: 16 Millionen

Umstrukturierung / Der Internetdienst Swissinfo und Teletext müssen den Gürtel enger schnallen. Bis zu achtzig Stellen werden gestrichen.

Umstrukturierung / Der Internetdienst Swissinfo und Teletext müssen den Gürtel enger schnallen. Bis zu achtzig Stellen werden gestrichen.Konzentration auf das Kerngeschäft heisst die neu aufgelegte Devise bei Swissinfo und Teletext. Die SRG SSR idée suisse hat Massnahmen ergriffen, um die Streichung des Bundesbeitrags für Swissinfo/SRI von 15 Millionen Franken ausgleichen zu können. Der Verwaltungsrat hat demnach den strategischen Entscheid gefällt, dass bei Swissinfo nur noch eine englischsprachige Site angeboten wird sowie spezifische Inhalte für Auslandschweizer. Dieser englischsprachige Dienst wird in das Nachrichten- und Produktionssystem von SR DRS eingebunden. Swiss Teletext wird regionalisiert. Der Standort Biel wird aufgelöst. Die «Regionalisierung» bedeutet, dass die Redaktionen jetzt näher an die verschiedenen Fernsehstudios angebunden werden, um dort enger und damit billiger mit den journalistischen Abteilungen zusammenarbeiten zu können.
Insgesamt werden bis 80 Stellen abgebaut, vorwiegend bei Swissinfo. Damit kann die SRG jährlich wiederkehrende 16 Millionen Franken sparen. Die SRG SSR idée suisse bemüht sich, für alle Betroffenen gute Lösungen zu finden, mit Jobangeboten innerhalb der Gruppe oder mit guten Sozialplänen.
Teletext-Direktor Max Frei dementiert aber eine Meldung der Zeitung La Tribune in Genf. Darin wurde letzte Woche behauptet, dass auch sämtliche Mobile-Dienste eingestellt würden. «Selbstverständlich bleibt dieses Geschäft weiterhin bestehen für die crossmedialen Aktivitäten der SRG.» Auch die Webfactory von Swissinfo/SRI wird als multimediales Kompetenzzentrum der SRG SSR beibehalten.
Die kommerziellen Aktivitäten von Swiss TXT werden grösstenteils von Publisuisse übernommen. Das Angebot von Swiss TXT wird künftig Kurznachrichten während sieben Tagen zu 24 Stunden umfassen. Die Produktion und Ausstrahlung von Untertitelungen wird beibehalten.
Andreas Panzeri

Waden und Strapse

Die IP Multimedia unter CEO Michi Frank hat es sich zur lobenswerten Gewohnheit gemacht, in unserer Branche auch mal für die Gesundheit zu sorgen.

Die IP Multimedia unter CEO Michi Frank hat es sich zur lobenswerten Gewohnheit gemacht, in unserer Branche auch mal für die Gesundheit zu sorgen.Sie veranstaltet als Kontrapunkt zu all den alkoholdurchtränkten Werberevents ein Hallenfussballturnier. Und wie schon letztes Jahr kam mit diesem IPM-Event auch der Frühling ins Land, so dass sich die Spielpausen an der angenehm warmen und frischen Luft geniessen liessen.
Den Pokal holte sich (wie schon letztes Jahr) der für ein Plauschturnier doch etwas verbissen aufspielende FC Gemeinderat. Leider gelang den Polit-Kickern in den letzten Spielminuten das Führungstor zum 2:1 – auf der Tribüne hofften nämlich schon alle auf ein spannendes Penaltyschiessen.
Dass Fussball eine Hochrisikosportart ist, dürfte Claudio Zuccolini aufgegangen sein. Am Nachmittag noch hart am Ball im Einsatz, sah man ihn abends bereits vor Beginn der grossen Beldona-Dessous-Show aus dem Maag-Areal humpeln, wo er einen Einsatz für die Schweizer Illustrierte zu absolvieren gehabt hätte. So musste die ehemalige Werbewoche-Praktikantin Nela Zivadinovic, seit Abschluss ihres Journi-Studiums beim People-Magazin SI tätig, für den verletzten Promi-Spezialisten einspringen.
In der Maag Eventhall gaben sich neben lokalen Fashionables – wir erspähten unter anderen Styling-Berater Clifford Lilley, Visagemodell-Agenturinhaberin Zineta Blank oder Lifestyle-Moderatorin Patrizia Boser – auch ein paar Gäste aus dem Werbekuchen ein Stelldichein. Die Meinungen zum Event waren geteilt – während die einen hell begeistert waren, wirkte die Dessous-Modeschau auf den Shortlistautor in etwa so erotisierend wie ein Besuch des Pinguingeheges im Zürcher Zoo – ein gemeinsamer Besuch mit Gespielin in einer Unterwäscheabteilung im Warenhaus dürfte vermutlich um einiges mehr antörnen.
Beat Fritschsah letzte Woche stramme Männerwaden und ebenso schöne Frauenbeine. Ersteres am Hallenfussballturnier, zu welchem die IP Multimedia einlud. Das hauseigene Team kämpfte dort gegen Fussball-legenden wie die Auswahl DLN Frischauf Seefeld 1 + 2, die Kollegen von Goldbach Media, den FC Gemeinderat ZH sowie eine Promi- und eine Kundenauswahl.
In der Maag Eventhall ging gleichentags als Kontrastprogramm zu den kickenden Männern die Dessous- und Bademodenschau von Beldona über den Catwalk. Unter den diversen Schönheiten, welche
die sexy Unterwäsche vorführten, sah man auch das Schweizer Topmodell Nadine Strittmatter, Miss Schweiz Fiona Hefti und Ex-Miss Mahara McKay.

Zusammenarbeit von Sinar und Jenoptik Laser

Vertrieb Ab sofort werden die Vertriebsaktivitäten der Sinar AG aus Feuerthalen und der deutschen Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH bei der Erschliessung des Marktes

Vertrieb Ab sofort werden die Vertriebsaktivitäten der Sinar AG aus Feuerthalen und der deutschen Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH bei der Erschliessung des Marktesder professionellen digitalen Fotografie zusammengeführt. Die Eyelike-Produktfamilie der Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH wird zukünftig weltweit exklusiv durch Sinar vertrieben.

Wir Eltern zum Verschenken

Zeitschriften Werner Haltinner Communications hat für die Zeitschrift Wir Eltern eine zum Frühling passende Aktion Cards for free gestaltet.

Zeitschriften Werner Haltinner Communications hat für die Zeitschrift Wir Eltern eine zum Frühling passende Aktion Cards for free gestaltet.Ziel dieser Kampagne ist es, eine neue Zielgruppe anzusprechen. Für einmal stehen nicht werdende Mütter und Väter im Zentrum, sondern Freunde und Verwandte, die nicht wissen, was sie zur Geburt schenken sollen. Die Vorderseite der Karte bietet einen Schwangerschaftstest der speziellen Art an. Auf der Rückseite steht der Text: «Doch nicht schwanger? Vielleicht aber eine Freundin, und du weisst nicht, was du ihr schenken sollst?» Die Zeitschrift Wir Eltern ist die angebotene Lösung.

Lieber gut Trittbrett fahren als fliegen

Firmenakquisitionen Die Swiss ist von der Lufthansa übernommen worden. Denner wurde noch nicht von Aldi geschluckt.

Firmenakquisitionen Die Swiss ist von der Lufthansa übernommen worden. Denner wurde noch nicht von Aldi geschluckt.Der Schweizer Discounter hat jetzt umgekehrt sogar die heiss diskutierte Politik der Übernahmen aus Deutschland für seine Werbung übernehmen können. Das kreative Schnäppchen ist in der Sonntagspresse erschienen und von der Agentur ViznerBorel gestaltet worden.

Radiopower für Romandie

Gattungsmarketing Die Gründer der Organisation für Radio-Gattungsmarketing haben einstimmig beschlossen, den Pool Radio Romandie (PRR) aufzunehmen

Gattungsmarketing Die Gründer der Organisation für Radio-Gattungsmarketing haben einstimmig beschlossen, den Pool Radio Romandie (PRR) aufzunehmen. Radiopower wurde von den Deutschschweizer Werbekombis Swiss Radio Pool, One Pool und Pool 2000 zusammen mit den Vermarktern Radiotele, IP Multimedia, The Cover Media und Spotpromotion lanciert.

Das Magazin im Sonntagsanzug

Zeitungen Das neue, frisch gestylte Sie + Er soll dem SonntagsBlick einen innovativen Touch verschaffen.

Zeitungen Das neue, frisch gestylte Sie + Er soll dem SonntagsBlick einen innovativen Touch verschaffen.«Aus der Not heraus geschah es jedenfalls nicht», sagt Christoph Grenacher, Chefredaktor des SonntagsBlick (SoBli) auf die Frage, warum er das SoBli-Magazin per 1. Mai einem Relaunch und einem Titelwechsel unterziehen wird. Dem SoBli gehe es grundsätzlich gut, und gemäss Leserbefragungen wiesen alle drei bisherigen SoBli-Bünde eine ähnlich starke Nutzung auf. «Das Magazin hat wohl einen leichten Frauenbonus, aber kein eigentliches Defizit», sagt Grenacher. Sein Ansatz war ein anderer: «Ich habe die Umgestaltung schon kurz nach meinem Antritt als Chefredaktor an die Hand genommen, denn dieser dritte Bund war nie das, was ich unter einem Magazin verstehe: eine Zeitschrift in anderer Papierqualität», sagt er.Doch nun soll sich das Magazin von den andern beiden SoBli-Bünden abheben – sowohl punkto Titel (Sie + Er) als auch bezüglich Layout, Format (aus drucktechnischen Gründen leicht kleiner als Tabloid), Papier und längeren Texten. Zudem nutzte Grenacher die Gelegenheit und baute den ganzen SoBli leicht um. Themen, die er künftig nicht mehr im Sie + Er haben will – vorab Geld, Konsum, das TV-Programm und die Horoskope – zügelte er in den ersten Bund, Autothemen hingegen sind nun im Sportteil zu finden.
Mit deutscher EntwicklungshilfeNun war Platz genug, um jene zwei Schwerpunkte zu setzen, die Grenachers Konzept für Sie + Er entsprechen: Er will jeweils einen Auftakt mit einer bis zwölfseitigen Reportage, zudem verlangt er «einen extremen Akzent auf die Optik» – also auf grosszügige, starke Bilder. Inhaltlich fokussiert Sie + Er auf Ressortthemen, ähnlich wie bisher auf Lifestyle, Reisen, Kultur, Gesellschaft und das Auto als Kult(ur)-Objekt.
Für Konzept, Gestaltung und redaktionelle Umsetzung des neuen Magazins arbeitete Grenacher mit drei deutschen «Sternchen» zusammen: Das Layout, das sich bewusst vom Schwerzmannschen SoBli-Layout unterscheidet, besorgte der ehemalige Stern-AD Norbert Kleiner, beigezogen wurde auch Heiko Gebhard, ehemals Mitarbeiter der Stern-Chefredaktion. Und zum Redaktionsleiter ernannte Grenacher Stern-Mitarbeiter Marcel Maerz. «Sie hatten einfach gute Ideen», sagt der Chefredaktor.
Was aber bezweckt Ringier mit dem Relaunch eigentlich? «Wir sind nun der einzige Sonntagstitel mit einer Zeitschrift – das macht uns am Kiosk noch unverwechselbarer als bisher», sagt Grenacher. Er hoffe deshalb, dass der SoBli als innovativ wahrgenommen werde und auch bei den Anzeigenkunden auf noch mehr Anklang stosse.
Für die Werbetreibenden halten sich denn auch die tariflichen Änderungen in Grenzen. Beim SoBli selbst bleibt ohnehin alles beim Alten, und Sie + Er übernimmt den SoBli-Vierfarbenpreis als Einheitstarif. Inserenten müssen zudem – wegen der speziellen technischen Anforderungen für ein Inserat im Sie + Er – neu entscheiden, ob sie ihre Anzeige in den SoBli-Bünden oder im Magazin platziert haben wollen.
Akzent auf der Optik: Doppelseite aus der Sie + Er-Nullnummer.
Markus Knöpfli

Intel setzt weltweit auf Interpublic

IT Chiphersteller Intel hat Interpublic für seine weltweite Marketingkommunikation ausgewählt.

IT Chiphersteller Intel hat Interpublic für seine weltweite Marketingkommunikation ausgewählt.Die Werbeholding erhielt den Zuschlag nach einem Auswahlverfahren, an dem auch WPP und Omnicom beteiligt waren. Die bisherige Betreuerin Havas (Euro RSCG) verzichtete auf eine Teilnahme. Innerhalb von Interpublic übernimmt die McCann Worldgroup die Führung. Das Mandat umfasst Markenführung und Werbung, Mediaplanung und -einkauf sowie Onlinemarketing. Kreative Leadagentur wird McCann Erickson in New York. Für Media ist Universal McCann zuständig, das Customer-Relationship-Netzwerk MRM Partners und die Internetagentur R/GA sind auch beteiligt. Der Etat wird auf 300 Millionen Dollar geschätzt.
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