GAM investiert in Euro RSCG Schweiz

Fondsgesellschaften Die Asset-Management-Firma GAM hat Euro RSCG Zürich mit ihrem Werbebudget betraut. Euro RSCG setzte sich in einem Pitch durch.

Fondsgesellschaften Die Asset-Management-Firma GAM hat Euro RSCG Zürich mit ihrem Werbebudget betraut. Euro RSCG setzte sich in einem Pitch durch.Fondsgesellschaften Die Asset-Management-Firma GAM hat Euro RSCG Zürich mit ihrem Werbebudget betraut. Euro RSCG setzte sich in einem Pitch durch. Laut einer Mitteilung der Agentur wurde GAM von Standard & Poor’s als beste kleine Fondsgesellschaft der letzten zehn Jahre bezeichnet. Nun habe die UBS-Tochter eine Schweizer Agentur gesucht, die eben diese Botschaft innovativ und intelligent unter die anspruchsvolle Zielgruppe bringe.

Cicero erreicht seine geplante Auflage

Zeitschriften Das deutsche Politmagazin Cicero aus dem Hause Ringier hat erstmals seine Auflage beglaubigen lassen.

Zeitschriften Das deutsche Politmagazin Cicero aus dem Hause Ringier hat erstmals seine Auflage beglaubigen lassen.Gemäss der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW), dem deutschen Pendant zur Wemf, wurden im 1. Quartal 2005 durchschnittlich 54966 Exemplare verkauft. Die gesamte Verbreitung liegt laut einer Mitteilung von Cicero bei 84217 Exemplaren. Damit habe man das Auflagenziel von 50000 Exemplaren nach einem Jahr deutlich übertroffen, heisst es.

Für den schnellen Farbprint

Laserdrucker Mit dem A3-Farblaserdrucker 8124 präsentiert TallyGenicom das neue Spitzenmodell seiner Laserdrucker-Modellpalette.

Laserdrucker Mit dem A3-Farblaserdrucker 8124 präsentiert TallyGenicom das neue Spitzenmodell seiner Laserdrucker-Modellpalette.Mit einer Aufwärmzeit von weniger als 30 Sekunden, dem Druck der ersten Seite bereits nach 10 Sekunden sowie der Ausgabe von 24 A4-Farbseiten und 13 A3-Farbseiten in 1200 dpi ohne Geschwindigkeitsverlust setzt der Laser neue Massstäbe im Farbdruck. Der langlebige und einfach zu wechselnde Polymer-Toner des A3-Farblasers sorgt dabei für gestochen scharfe farbige Ausdrucke.

Auf Nummer Sicher

Fälschungsschutz Mit Papier, Design, Druck und Veredelung lassen sich Vorkehrungen gegen Lug und Trug treffen.

Fälschungsschutz Mit Papier, Design, Druck und Veredelung lassen sich Vorkehrungen gegen Lug und Trug treffen.In der EU soll der Import an erkennbaren Produktfälschungen zwischen 1998 und 2001 um 900 Prozent zugenommen haben. Im Jahr 2002 beschlagnahmte allein der Schweizer Zoll gefälschte Importware im Wert von 3,5 Millionen Franken. Die Uhrenindustrie im Jurabogen von Genf bis Biel schätzt den Schaden an Produktpiraterie auf jährlich 800 Millionen Franken. Pro Jahr werden Vermögenssachen im Milliardenwert zunichte gemacht. Mittlerweile soll der Anteil der Produktpiraterie im Welthandel bereits bei zehn Prozent liegen, Tendenz steigend.Besonders betroffen sind Erzeugnisse mit hoher Wertschöpfung, z. B. der Musik-, Pharma-, Spirituosen-, Uhren- und Zigarettenindustrie. In einigen Märkten Afrikas und Asiens geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von bis zu 80 Prozent gefälschten Arzneimitteln aus. Diese Fälschungen verursachen weltweit pro Jahr Frankenverluste in zweistelliger Milliardenhöhe.
Problematik besteht seit langemDa es den meisten Ländern an rechtlicher Handhabe mangelt, kann man kaum gegen die global operierende Täterschaft vorgehen. Auch Mitteleuropa ist nicht davor gefeit. Man denke nur an gefälschte Tickets für Show und Sport. Schutzmassnahmen vorzukehren, empfiehlt auch Interpol. Die Problematik ist der geschädigten Industrie nicht erst seit heute bekannt, dennoch scheuen viele Betriebe die zusätzlichen Kosten und nehmen stattdessen «lieber» Verluste in Kauf. So scheint es, als würden die Verantwortlichen immer noch auf die 200-prozentige Sicherheitsmassnahme warten. Dabei ist Fälschungsschutz eine permanente Aufgabe. Neue und bessere Elemente helfen, dass das Fälschen von Dokumenten und das Kopieren von Produkten immer schwieriger wird – zumindest zeitweise. Denn auch Fälscher sind lernfähig.
Experten glauben, dass das Sicherheitsverlangen in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Ihrer Ansicht nach sind die weitere Öffnung Europas, die technologische Aufrüstung Asiens und der Ausbau von Transport und Logistik Gründe für die Zunahme von Produktfälschungen. Deshalb würden die Sicherheitselemente in und auf dem Papier an Bedeutung gewinnen. Hierfür sind auch einfache Lösungen gefragt.
Papiere, die Sicherheitselemente in sich tragen, bieten in der Kombination Design, Druck und Veredelung noch mehr Sicherheit. Trotz allem gibt es einen Wermutstropfen: Durch schnellen Personalwechsel besteht die Gefahr, dass nicht nur Know-how in Sachen Sicherheit verloren geht, sondern auch falsch kanalisiert wird. Der Sicherheitsvorsprung wird selten von langer Dauer sein. Umso mehr spielen Beipackzettel und Booklets, Verpackungen und Versiegelungen, Etiketten und Echtheitsprüfungen eine wichtige Rolle. Egal, ob es sich dabei um Drucksachen für Musik oder Medikamente handelt. Eine Voraussetzung dafür sind geeignete Sicherheits- und Spezialpapiere.
Sicherheitselemente im PapierFälschungssicherheit bedeutet vor allem Zusatznutzen, der – trotz Kosten – im Endeffekt oft die günstigere Lösung darstellt.
So können unterschiedliche Sicherheitsansprüche an Griff, Klang, Strapazierfähigkeit etc. bei der Herstellung dieser Papiere durch die Kombination von Baumwolle, Hadern, Zellstoff und anderen Ausgangsmaterialien erfüllt werden.
Zusätze von unsichtbaren chemischen Farbstoffen im so gesicherten Papier, die bei Fälschungsversuchen mit Laugen, Säuren, Lösungs- und Chlorbleichmitteln reagieren und sichtbar werden, erschweren dem Fälscher das Handwerk. Je nach organischem Lösungsmittel (Alkohol, Benzin, Weichmacher etc.) werden punktförmige, rote oder blaue, bei Einwirkung von Chlorbleichmitteln braune, bei Laugen blaugrüne und bei Säuren wiederum rote Flecken sichtbar.
Bereits bei der Papierherstellung kann ein Sicherheitsfaden in verschiedenen Breiten eingebettet werden, entweder aus Metall (opak oder farbig) oder Kunststoff (transparent farbig oder farblos; transparent farbig oder farblos bzw. opak weiss oder farbig). Optional lässt sich der Faden mit Fluoreszenz, Mikrodruck oder mit maschinell lesbaren Zusätzen ausstatten. Melierfasern sind ein weiteres Merkmal von Sicherheitspapieren. Synthetische oder natürliche, sichtbar mit oder ohne fluoreszierende Eigenschaften resp. unsichtbare, unter UV-Licht fluoreszierende Fasern sind im Papier positioniert. So werden Melierfasern in weissem Papier bei Tageslicht entweder unsichtbar, knapp oder völlig sichtbar wahrgenommen, während die Fasern sich unter UV-Licht teils in anderen Farben präsentieren oder sichtbar werden. Mit irisierenden Streifen oder mit Hologramm-Folien beschichtetes Papier (Irisafe bzw. Holosafe von Landqart) hilft dabei, dass Dokumente nicht original getreu kopiert werden können. Eine solche Kopie wird ohne Hilfsmittel für jedermann erkennbar.
Bei einem Sicherheitspapier für personalisierten Datenaufdruck mittels einer Inkjet-Drucktechnologie (Digisafe von Landqart) hat die Verfälschung einiger variabler Daten die Verletzung des übrigen Druckbildes zur Folge.
Obwohl Papierfarbe an sich noch kein Sicherheitsmerkmal ist, wird der Schutz aber durch die Kombination mit geeigneten Druckpastellfarben erhöht. Gegen Fälschungsversuche mit dem Farbkopierer und Scanner stellen Wasserzeichen einen wirkungsvollen Schutz dar.
Eine weitere Massnahme ist ein Reaktionsfarbstoff, der beim Herstellungsprozess beigemischt wird. Mit einem entsprechenden Prüfstift kann die Echtheit des Papiers festgestellt werden. Beim Originaldokument wird dann z. B. eine Blaufärbung sichtbar, beim Falsifikat hingegen nicht. Aber aufgepasst: Unter Umständen wird wegen einer Lackierung oder eines vollflächigen Drucks in dunklen Farben die Prüffarbe dieser Sicherheitsart nicht mehr erkannt.
Beachtenswerte LösungsansätzeUm diese Sachverhalte interessierten Kreisen aufzuzeigen, wurden in der Vergangenheit Fachtagungen von Ziegler Papier (März 2003) sowie vom Grosshändler Sihl + Eika Papier gemeinsam mit dem Produzenten Landqart (November 2004) organisiert. Dort war zu erfahren, dass schon einfache Lösungsansätze ausreichen, um Vorkehrungen gegen betrügerische Machenschaften zu treffen.
Das übliche Kennzeichen der Produkte, ihrer Packungen oder Beilagen reicht in der Regel für den Schutz vor Fälschungen nicht aus. Zusätzliche Markierungen des Bedruckstoffs Papier sind bei gesteigerten Ansprüchen oft unumgänglich. In der Kombination mehrerer Sicherheitsmerkmale, so der Konsens, sind die Möglichkeiten nicht nur beachtenswerter, sondern entstehen in der Regel deutlich höhere Sicherheitseffekte.
Sicherheitsstufen Fotorotar AG in Egg ZH produziert u. a. Drucksachen, die einen Wert haben – ausser Geld. Unterschieden wird zwischen den Sicherheitsstufen «Budget», «de Luxe» und «Kombi».
«Budget»: Mit technisch einfach herzustellenden Sicherheitselementen wird ein preisgünstiger Schutz der Drucksachen erreicht, indem eine Reproduktion z. B. mit Nummerierung, Barcode, Perforation, Stanzen/Rillen, Blindprägung, Linienraster, Antikopierraster, Mikroschrift oder Leuchtfarben erheblich erschwert wird.
«de Luxe»: Diese höhere Sicherheitsstufe setzt Spezialwissen und -geräte voraus, z. B. für Druckprodukte mit Sicherheitsfolien, Hologramm, Diffraktionsfolie, Trustseal (Authentizitätsnachweis, Verschlusssiegel), Irisdruck, unter normalen Lichtverhältnissen unsichtbare UV-Druckfarben oder Guillochen (feinste Linienstrukturen).
«Kombi»: Die Kombination aus «Budget» und «de Luxe» gewährt maximale Sicherheit und verunmöglicht eine Fälschung. (hjl)
Wasserzeichendruck für Kleinauflagen Normalerweise werden Wasserzeichen während der Produktion ins Papier eingebracht. Grössere Mengen und längere Lieferfristen sind die Norm. Wasserzeichen können auch nachträglich aufgedruckt werden – und dies sogar in Kleinauflagen. Möglich wird es mit dem patentierten Inmarque-Watermark-System der AGS Technics AG, Frauenfeld, das aus einem Gerät und einer Flüssigkeit besteht.
Ab 1000 Blatt DIN A4 ist das bereits erschwinglich, lassen sich Dokumente als «Originale» kennzeichnen. Darüber hinaus ist damit ein Schutz vor Fälschung gewährleistet. Das Gerät lässt sich in Heidelberger Druckmaschinen älterer Baureihen an Stelle eines Nummerierwerkes einbauen. Auf das Papier auf- bzw. übertragen wird eine Inmarque genannte Flüssigkeit mittels fotopolymerer Druckform. Hierfür sind insbesondere Naturpapiere von 60 bis 250 g/m2 geeignet. Die Flüssigkeit bewirkt, dass das gedruckte Zeichen transparent erscheint, also nicht mehr die normale Opazität des Papiers hat. In der Durchsicht ist es von einem echten Wasserzeichen nicht zu unterscheiden.
Diesen Wasserzeichendruck praktiziert in der Schweiz exklusiv die Druckerei Mogensen GmbH in Arbon SG. Papiere mit Inmarque-Wasserzeichen können überdruckt bzw. überschrieben werden, sind für die Laser- und Inkjet-Drucktechnologie geeignet sowie über viele Jahre hinweg lagerfähig. (hjl)
Der Sicherheitsdruck stellt höchste technische Anforderungen.
Hans Joachim Laue

Zeitung wird Bildschirm

Technologie Das elektronische Papier kommt schon in naher Zukunft – als Werbeplakat und wohl auch als Buch.

Technologie Das elektronische Papier kommt schon in naher Zukunft – als Werbeplakat und wohl auch als Buch.Nachdem es sich Ida Schwyzer im Zugsabteil bequem gemacht hat, zieht sie eine Folie in A4-Grösse aus der Handtasche, hält ihr Handy daran und berührt am Folienrand ein Feld mit der Aufschrift «Update». Schon werden auf der Folie die News des Tages sichtbar. Was Schwyzer in Händen hält, ist eine elektronische Zeitung, in die sie sich nun vertiefen kann.Dieses Szenario ist nur zum Teil futuristisch. Zwar ist die elektronische Zeitung noch nicht erhältlich, doch Vorläuferprodukte aus so genanntem elektronischen Papier (Electronic Paper, E-Paper) sind seit einiger Zeit auf dem Markt. So brachten Sony und die US-Firma E Ink vor einem Jahr ein elektronisches Buch auf den Markt, das nicht grösser ist als ein dünnes Paperback, jedoch die Inhalte mehrerer Bücher gespeichert hat. «Geblättert» und gesucht wird mittels Tasten.
E-Paper aus Kunststofffolien
E-Paper gibt es in verschiedenen Varianten, das Grundprinzip ist – mit Verlaub gesagt – in etwa ähnlich. Beim elektronischen Papier der US-Firmen E Ink oder Gyricon handelt es sich um Kunststofffolien, in die Millionen kleiner Kügelchen eingebettet sind. Diese sind je zur Hälfte schwarz und weiss und schwimmen in einem Ölfilm. Mittels elektrischer Ladung lassen sie sich drehen, so dass entweder die weisse oder die schwarze Seite nach vorne gekehrt wird. Über ein Netz aus Elektroden, mit denen die Folien überzogen sind, wird die Ladung auf die einzelnen Kügelchen übertragen. Sobald diese in die gewünschte Position gedreht sind, erscheinen an der Oberfläche Texte oder Bilder. Mittlerweile sind auch vollfarbige E-Paper erhältlich. Diese funktionieren mit einzeln ansteuerbaren Farbfiltern, die über die Kügelchen zu liegen kommen.
Der Vorteil gegenüber herkömmlichem Papier: E-Paper ist immer wieder neu elektronisch beschreib- und löschbar – wie ein Computerbildschirm. Der Nachteil: Es lässt sich (noch) nicht falten, immerhin aber eng rollen, mittlerweile auf einen Radius von 5 Millimetern. Die Kügelchen sind im Übrigen so winzig, dass eine Auflösung von etwa 150 Punkten pro Quadratzentimeter erreicht werden kann – das ist doppelt so viel wie für ein Zeitungsbild benötigt wird. Philips hat zudem elektronisches Papier entwickelt, das Videoinhalte anzeigen kann. Es kommt bei Handy-Displays, Digital- und Videokameras zum Einsatz.
Da für den Betrieb von E-Paper keine Lichtquelle nötig ist, wird Strom einzig für den Speicher, für das «Blättern» sowie natürlich für das Abspielen von Animationen benötigt. Weitere Vorteile gegenüber einem LCD-Bildschirm: Das Geschriebene ist selbst bei grellem Licht und auch aus flachem Winkel gut lesbar. An der diesjährigen Baselworld stellten denn auch die Firmen Seiko und Epson erstmals eine Uhr mit Zifferblatt aus elektronischem Papier vor. Da E-Paper zudem kabellos ansteuerbar ist, ermöglicht es die Funktion als aktualisierbares Werbeplakat oder als Preisschild in einem Warenhaus. Beides wird seriell angeboten, unter anderem von der New Yorker Firma Magink.
Der Aussenwerber APG ist denn auch gerade auf die Plakate von Magink aufmerksam geworden und hat sich letztes Jahr intensiv damit befasst. Das Fazit: «Sie sind für uns interessant, weil sie günstiger sind als unsere LED-Wände in den Bahnhöfen», sagt CEO Christian Kauter. «Sie sind aber etwa punkto Farbigkeit noch nicht das Gelbe vom Ei.» Dennoch ist er sicher: E-Paper wird in der Aussenwerbung Einzug halten – zumindest an Stellen mit Elektroanschluss. Damit würden dann auch kurzfristige Sujetwechsel möglich – etwa wenn ein Shoppingcenter kurz vor Ladenschluss in seiner Umgebung verbilligte Erdbeeren anbieten will. Fest steht: Die APG ist vorbereitet. «Bei unserer Tochter E-Advertising haben wir das Know-how und eine funktionierende Software», sagt Kauter.
Medienunternehmen warten ab Ganz anders die Situation bei den grossen Zeitungsverlagen. Hier rechnet niemand mit einem raschen Aufkommen der elektronischen Zeitung. Das belegen die eben erst getätigten Rieseninvestitionen in neue Druckmaschinen. Eine Umfrage der Werbewoche zeigt: Überall wird die technische Entwicklung beobachtet, doch was dies schon heute verlagsstrategisch bedeuten könnte, etwa bezüglich Allianzen mit Telekommunikationsunternehmen, andern Verlagen, Online- und Mobilevermarktern, überlegen offenbar nur wenige, auf Verbandsebene schon gar nicht. Was heisst es aber für einen Verlag, wenn künftig in der Zeitung Bewegtbilder gezeigt werden können? Oder wenn die Zeitung zum Grossdisplay des Handys wird? Will der Konsument künftig noch eine Vollzeitung – oder stellt er Inhalte lieber individuell zusammen? Und was bedeutet die Entwicklung für Inserate, Beilagen und künftige Businessmodelle?
Einer der wenigen, der sich weitergehende Gedanken macht, ist Beat Lauber, Leiter Regionalzeitungen bei der NZZ. Zwar glaubt auch er nicht, dass elektronische Zeitungen vor fünf bis sieben Jahren Verbreitung finden werden. «Doch wenn das neue Medium kommt, dann kommt es relativ schnell», mahnt er. Die Kerntätigkeit der Zeitungen – das Beschaffen und Aufbereiten von Informationen – werde sich nicht ändern, neu müssten Redaktionen aber anders aufbereiten und online ständig aktualisieren. Der Umgang mit der Individualisierung der Information werde die Herausforderung für das heutige Geschäftsmodell. Da nach wie vor das Reizvolle an einer Zeitung auch die überraschende Konfrontation mit neuen Denkansätzen sei. Ähnliches gelte für die Werbung. Dennoch werde künftig immer häufiger der Konsument entscheiden, wie und welche Werbung er nutzen will. Grundsätzlich sieht Lauber zwei Geschäftsmodelle für Zeitungen: Entweder der Kunde bezahlt für gezielt bezogene Infos oder aber er erhält wie heute ein breites, weit gehend werbefinanziertes Informationspaket. Einsparungen beim Zeitungsvertrieb würden hingegen durch Kosten für die digitale Übermittlung in etwa wieder wettgemacht, warnt Lauber.
Beim NZZ-Partner PubliGroupe pflichtet Andreas Göldi, Leiter des Publi-Connect-Projektes, Lauber bei. Die PubliGroupe im Speziellen, die bereits im Online- und Mobile-Bereich tätig ist und im Bereich PubliDirect (Gelbe Seiten) eine erste, gut funktionierende Partnerschaft mit dem Mobile-Anbieter Swisscom aufweist, sieht Göldi zudem schon gut auf das neue Medium ausgerichtet. Als vordringliche P-Aufgabe scheint ihm aber die Koordination unter den Verlagen für gemeinsame Standards und für den Aufbau gemeinsamer Infrastrukturen – analog zu PrintOnline, dem digitalen Datenkurier von P, NZZ, Tamedia und Ringier. Ein Projekt im Bereich Online-Rubriken steht bevor.
Verlag mit Online-Produkten
Als Verleger am konsequentesten vorgespurt hat aber Urs Gossweiler, Herausgeber der Jungfrau-Zeitung in Brienz. «Wir haben in unserem Unternehmen anfangs Jahr einen strategischen Entscheid gefällt, der auch die Zukunft mit E-Paper mit einbezieht», sagt Gossweiler. Konkret: Sein Verlag richtet sich rundum als Online-Unternehmen aus, die virtuelle Distribution der Inhalte steht im Vordergrund. «Uns ist es egal, ob der Konsument mittels Handy, SMS oder Website auf unsere Inhalte zugreift, ob er sie auf Papier will oder dereinst auf sein E-Paper lädt», sagt Gossweiler.
Alle Inhalte stehen deshalb online zur Verfügung, auf Papier erscheint schon heute nur noch ein Bruchteil davon. Auch Primeurs gehören deshalb ins Web und werden nicht für die Zeitung aufgespart. Mit zu dieser Strategie gehört, dass Inhalte auf der Website gratis zugänglich sind. «Internet ist für uns kein Medium, sondern die Basis, darum kostet uns die Website keinen Rappen», hält Gossweiler fest. «Sobald der Konsument aber Inhalte per SMS oder auf Papier wünscht, muss er uns den Vertriebs- oder Verpackungsaufwand bezahlen.»
Auch der Jungfrau-Werbeverkauf ist online ausgerichtet. «Im Gespräch mit unseren Kunden verkaufen wir bewusst keine Inserate, sondern Kontakte, egal, über welches Medium», sagt Gossweiler. Damit will er die (lokalen) Kunden schon heute für die neuen und künftigen Werbemittel sensibilisieren. «Nach wie vor sind die Werbeauftraggeber aber eher bereit, für ein Printinserat zu bezahlen als für Online- oder Mobile-Werbung», hat Gossweiler festgestellt.
Genau darum kommt für ihn eine Auslagerung des Werbeverkaufs nicht in Frage: Als Verleger will er nahe am Puls der Kunden bleiben. «Noch wissen wir zum Beispiel nicht, wie wir online gleichviel Umsatz generieren können wie mit einem physischen Medium», sagt er. Mit seinen Leuten sucht Gossweiler deshalb unermüdlich nach neuen, geeigneteren Werbeformen.
Gebogen und erst noch gediegenDrei auf neun Zentimeter misst das gebogene elektronische Papier, das die Firmen Seiko Watch und Epson weltweit zum ersten Mal in eine Uhr einsetzten. Wie ein herkömmliches Display ist es in der Lage, die Zeit sowie sämtliche weiteren Funktionen anzuzeigen – dank stärkerem Kontrast und grösserem Betrachtungswinkel jedoch besser lesbar.
Die Uhr mit dem E-Paper-Display war an der Uhren- und Schmuckmesse Baselword 2005 ausgestellt und soll noch dieses Jahr in Japan auf den Markt kommen. (mk)
An der Weltausstellung in Japan zu sehen: E-Paper-Wandzeitung.
So dünn wie ein Paperback: das elektronische Buch von Sony.
E-Paper-Folie lässt sich zwar nicht falten, aber eng rollen.
Markus Knöpfli

LZ Medien hilft NZZ-Gruppe

Verlage Die NZZ-Gruppe baut ihre Führung um. Vor allem aber muss sie ihr Stammhaus aus den roten Zahlen hieven.

Verlage Die NZZ-Gruppe baut ihre Führung um. Vor allem aber muss sie ihr Stammhaus aus den roten Zahlen hieven.Ab 1. Januar 2006 erhält die NZZ-Gruppe eine neue Führungsstruktur. Die Gruppenleitung liegt künftig in der Hand eines Dreiergremiums, das sich aus Hugo Bütler, Beat Lauber und einer noch unbekannten Person zusammensetzt. Bütlers Kompetenzen als Vorsitzender der Gruppenleitung werden erweitert, zudem wird er als Leiter Publizistik der Gruppe und somit als oberster aller Chefredaktoren amten. Die kommerziell-verlegerischen Aufgaben werden auf Gruppenebene künftig ebenfalls aus einer Hand, jener von Lauber geführt. Der bisherige Leiter Regionalzeitungen wird somit oberster Verlagsleiter und nimmt auch NZZ und NZZaS unter seine Fittiche. Das dritte Mitglied wird für die Finanzen der NZZ AG wie der Gruppe sowie für die Koordination der Bereiche Rechnungswesen, Controlling und Informatik zuständig sein.Interne RochadenGleichzeitig mit der Bündelung der drei Bereiche Publizistik, Verlag und Finanzen auf der Ebene Gruppenleitung gibt Bütler die Aufgabe als NZZ-Chefredaktor und Vorsitzender der NZZ-Geschäftsleitung ab. Für diese Aufgabe wird ebenfalls eine neue, voraussichtlich interne Person gesucht. Da zudem Marco de Soppani, bisher Mitglied der Gruppenleitung und der NZZ-Geschäftsleitung, per Ende Jahr zurücktritt, wird auch der Posten des Leiters Verlag & Druck der NZZ frei. De Stoppani übernimmt diese Funktion im August nur interimistisch von Tobias Trevisan, der dann zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung wechselt.
Nach der Generalversammlung der NZZ-Aktionäre am 16. April hat die NZZ-Gruppe zudem ihren Geschäftsbericht 2004 veröffentlicht. Wie schon früher kurz berichtet, konnte die NZZ-Gruppe ihren Umsatz um 18,6 Prozent auf 547 Millionen Franken steigern. Das Betriebsergebnis beträgt 16,1 Millionen Franken, im Jahr zuvor resultierte noch ein Verlust von 8,7 Millionen Franken. Der Reingewinn konnte mit 21,8 Millionen Franken mehr als vervierfacht werden.
Die Rechnungen der Jahre 2003 und 2004 sind nur beschränkt miteinander vergleichbar. Im Berichtsjahr schied einerseits die Beteiligung an der Bund Verlag AG aus dem Konsolidierungskreis aus, anderseits wurde die LZ-Medien-Gruppe («Neue Luzerner Zeitung») erstmals in der konsolidierten Rechnung der NZZ berücksichtigt, nachdem Mitte 2004 die Beteiligung auf 51 Prozent erhöht worden war.
Im Geschäftsbericht wird denn auch mehrfach betont, dass der Hauptfaktor für den starken Anstieg des Gruppenumsatzes die LZ Medien darstellt. Denn das Stammhaus selbst – primär NZZ und NZZ am Sonntag – konnte seinen Umsatz nur um knapp 3 Prozent auf 187,5 Millionen Franken steigern (was hauptsächlich der NZZaS zu verdanken ist). Auch der Geschäftsdruck legte 3 Prozent zu, die Tagblatt Medien hingegen hielt sich nur gerade knapp stabil.
Zürich bleibt rotAuch beim Gewinn verhalf die LZ Medien – gemeinsam mit den Tagblatt Medien – der NZZ-Gruppe zu gesteigerten Werten, während das Stammhaus in roten Zahlen verharrte. Dort seien zwar gemäss Geschäftsbericht «klare Fortschritte» festzustellen, diese genügten aber für eine nachhaltige Entwicklung nicht.
So sind NZZaS, NZZ Online und NZZ Ticket punkto Deckungsbeiträge nach wie vor negativ, aber besser dran als auch schon, vor allem die NZZaS habe ihre Anlaufverluste im letzten Jahr von 10,6 Millionen Franken auf 4,9 Millionen Franken verringern können. Die NZZ selbst steuerte einen Deckungsbeitrag von rund 5 Millionen Franken bei, gut 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch NZZ Folio und NZZ-Fernsehen lieferten positive Deckungsbeiträge ab.
Ein gut gerüsteter AnzeigerMit 171000 Leserinnen und Lesern erfreue sich der Anzeiger
St. Gallen, das Tabloid-Gratiswochenblatt der NZZ-Tochter Tagblatt Medien, «steigender Beliebtheit», heisst es im Geschäftsbericht der NZZ-Gruppe. Und weiter: «Mit höheren Inserateerträgen und zunehmendem Erfolg im Lesermarkt ist der Anzeiger strategisch auf dem richtigen Weg und gegen eine Expansion von 20 Minuten in die Ostschweiz gewappnet.»
Wie aus St. Gallen verlautet, ist aber noch immer nicht entschieden, ob der Anzeiger auch an der Ausschreibung der SBB für Boxenstandorte in der Ostschweiz teilnehmen wird. (mk)
Top-Position: Hugo BütlerGestärkt: Beat Lauber
Markus Knöpfli

Bei jedem Halt ein Glücksmoment

Süsswaren Nach der Markteinführung von Sweet und Sour Fizz will sich Halter Bonbons wieder um seine Marke und ihre stagnierende Bekanntheit kümmern.

Süsswaren Nach der Markteinführung von Sweet und Sour Fizz will sich Halter Bonbons wieder um seine Marke und ihre stagnierende Bekanntheit kümmern. Die Schweizer sind ein süsses Volk. Seit der allgemeinen Konjunkturbaisse stellt der wachsende Süsshunger jährlich neue Rekorde auf – sei es beim bereits hohen Schokoladenkonsum oder dem Umsatz von Pralinen oder Bonbons. Laut ACNielsen kletterten die Zeltli-Verkäufe im vergangenen Jahr wieder um über zwei Prozent auf gut 120 Millionen Franken. Dabei sind Bonbons mit Zucker praktisch genauso beliebt wie die mit Süssstoffen. Halter wächst im AuslandÜber die Beliebtheit der traditionsreichen Marke Halter Bonbons – 2007 feiert sie das 100-jährige Jubiläum – hält sich Geschäftsführer Marc Heim bedeckt: «Zwar konnte die Marke den hohen Bekanntheitsgrad wegen des werblichen Unterbruchs in den letzten Monaten nicht ganz halten.» Das Image einer sehr hohen Qualität «Made in Switzerland» werde ihr aber ungebrochen attestiert. Und diese scheint sich im Ausland mittlerweile besser zu vermarkten als im Ursprungsland. Die Hälfte des Umsatzes erzielt das Unternehmen aus Beinwil am See im Export. Während seine Anteile im heimischen Markt zurückgehen, konnte Halter das Wachstum im Ausland weiter fortsetzen. Trotz der härteren Konkurrenz vom anderen grossen Familienunternehmen aus Laufen bei Basel, das den Kräuterbereich erfolgreich besetzt, hält Halter im Schweizer Markt weiterhin am Image der hohen Qualität und des fruchtig-süssen Bonbons fest.
Die Marke soll hier zudem für «mein Glücksgefühl für jeden Tag» stehen oder auf Neudeutsch: «uplifting moments». Allerdings kamen für diese neue Positionierung die alten Spots mit Marco Rima, in denen sich der Komiker mit hemdsärmeligem Schweizer Humor in verschiedenen Rollen verausgabte, nicht in Frage. Ausserdem musste der Mediamix nach Jahren der Direktansprache der Konsumenten, in denen die Innovationen mit Musterbeuteln bekannt gemacht wurden, verändert werden. «In diesem Jahr setzen wir wieder vermehrt auf die klassische Kommunikation – TV und Radio –, um den Bekanntheitsgrad der Marke Halter Bonbons zu stärken», erklärt Heim. Er will, dass erneut mehr Konsumenten «diesen höchsten Genuss ohne Reue», weil zuckerfrei und mit natürlichen Zutaten, geniessen und dabei Freude und Zufriedenheit verspüren.
Auffrischung der MarkeDie Marke, so Heims Auftrag an die neue Hausagentur Blue Spirit, sollte aktualisiert und aufgefrischt werden, ohne die angestrebte Modernisierung zu überreizen. Das Team um Managing Partner von Blue Spirit Gerry Flückiger und CD Ulysses Müller entwickelte eine Basisidee, welche die «uplifting moments» mit Stop-and-go-Sequenzen umsetzt. Im TV-Spot sieht man einen Autofahrer, dem jede auch noch so unmögliche Gelegenheit recht ist, um anzuhalten und sich ein Halter-Bonbon und damit einen Glücksmoment zu genehmigen.
Im gleichen Konzeptduktus wird auch der Radiospot ständig von kurzen Pausen unterbrochen. Auch hier die Pointe als Slogan: «Machen Sie Halt für Halter-Bonbons.» Auf dieser Basisidee mit offenem Ausgang lasse sich auch in künftigen Umsetzungen mit Auflösungen spielen, ist Gerry Flückiger überzeugt. Ob bereits im nächsten Jahr ein neuer Spot produziert wird, sei allerdings noch offen. Fest steht für Halter-Bonbons-CEO Marc Heim, dass für die langfristigen Ziele künftig mehr investiert wird.
Blue Spirit – der NussknackerDie Inhaber geführte Agentur Blue Spirit in Schlieren gibts seit 1999. Gegenwärtig betreuen 25 Mitarbeitende 20 nationale und internationale Unternehmen wie Orange, BAT, Johnson & Johnson und Triumph. Teilhaber Gerry Flückiger stellt die Agentur gern symbolisch als Nusszange dar – mit den beiden Hebeln Werbe- und Trade-Marketing-Unit. Dieser handelsorientierte Bereich sorge dafür, dass die Massnahmen nicht nur wirken, sondern auch verkaufen. Deshalb wird der Kunde auf allen Stufen und Prozessen begleitet, vom Hersteller bis zum Händler, mit Massnahmen wie Mafo, Kommunikationsstrategie bis hin zu strategischen POS-Programmen und Sell-in/Sell-out-Konzepten. (la)
Um mehr von seinen Halter Bonbons zu haben, lässt der Autofahrer keinen Stopp aus.
Luca Aloisi

«Joya» reist neuerdings mit Escolette

Sponsoring Escolette, Tochter der Hotelplan-Gruppe, ersetzt Imholz als Reisepartner der Dating- und Reiseshow «Joya rennt» auf Sat 1 Schweiz.

Sponsoring Escolette, Tochter der Hotelplan-Gruppe, ersetzt Imholz als Reisepartner der Dating- und Reiseshow «Joya rennt» auf Sat 1 Schweiz.Escolette bearbeite das gleiche Zielsegment und sei ebenso trendig wie die Sendung, so Sat 1. Die Sendung erreicht in der Zielgruppe der 15- bis 34-Jährigen einen durchschnittlichen Marktanteil von 11,4 Prozent.

Für unterwegs

Notebook Mit dem Latitude X1 präsentiert Dell ihr bisher leichtestes und mobilstes Notebook: Es bringt mit 1,14 Kilo knapp mehr als ein Kilo auf die Waage und ist mit allem ausgestattet, was ein vollwertiges Business-Notebook braucht.

Notebook Mit dem Latitude X1 präsentiert Dell ihr bisher leichtestes und mobilstes Notebook: Es bringt mit 1,14 Kilo knapp mehr als ein Kilo auf die Waage und ist mit allem ausgestattet, was ein vollwertiges Business-Notebook braucht.Trotz seines grazilen Äusseren ist das Latitude X1 hart im Nehmen: Sein robustes Gehäuse schützt den Laptop vor unsanften Schlägen in Koffern oder Gepäckfächern. Auch bei der Ausstattung kann es das Ultralight-Notebook problemlos mit jedem Schwergewicht aufnehmen. Dank der optionalen 6-Zellen-Batterie kann damit rund sechs Stunden gearbeitet werden. Das Latitude X1 ist standardmässig mit WLAN (802.11 b/ g) und Bluetooth ausgestattet.

Bezugsquellen

Die erwähnten Papiere sind wie folgt erhältlich: Maestro, IQ Triotec, Bio Top 3, Nautilus (Mondi Business Paper) bei Antalis und Sihl+Eika; HannoArt (Sappi) bei Sappi Schweiz;

Die erwähnten Papiere sind wie folgt erhältlich: Maestro, IQ Triotec, Bio Top 3, Nautilus (Mondi Business Paper) bei Antalis und Sihl+Eika; HannoArt (Sappi) bei Sappi Schweiz;Magno (Sappi) bei Sihl+ Eika und Fischer Papier; Presto (Sappi) bei Antalis; Reflexion (Stora Enso) bei Stora Enso Schweiz und Z-Laser (Ziegler Papier) bei Antalis. Die Kollektionen Blink gibt es bei Sihl+Eika, Curious Collection bei Antalis, Dentelle bei Antalis, Die Kunst des Druckens bei Antalis, Efalin bei Peyer & Co., Ikono Showbook bei Antalis und Sihl+Eika, PlanoColor bei Sihl+Eika, Spectral bei Biber Papier und schliesslich The Mix bei Trend-Papier.
Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind in alphabetischer Reihenfolge nach Hersteller bzw. Händler sortiert.

Farbechte Blaublüter

Anzeigen Die Hochzeit von Prinz Charles und Camilla Parker Bowles war kein rauschendes Fest. Trotzdem war die Hochzeit ein Medienereignis, dem sich auch Panasonic und deren Agentur Jung von Matt/Limmat nicht entziehen wollten.

Anzeigen Die Hochzeit von Prinz Charles und Camilla Parker Bowles war kein rauschendes Fest. Trotzdem war die Hochzeit ein Medienereignis, dem sich auch Panasonic und deren Agentur Jung von Matt/Limmat nicht entziehen wollten.Der neue LCD-Fernseher besteche nämlich durch sein realitätsnahes Bild, das mit differenzierten Farbschattierungen selbst aus echter britischer Blässe ein lebendiges Gesicht zu zaubern weiss.

Medien Tenor definitiv in Lugano

Forschung Die Gründung des neuen Institut-Hauptsitzes erfolgt dieser Tage.

Forschung Die Gründung des neuen Institut-Hauptsitzes erfolgt dieser Tage.Mit über einmonatiger Verspätung verlegt der Bonner Medien Tenor seinen Hauptsitz nun doch noch nach Lugano. Gründer und Geschäftsführer Roland Schatz versicherte der Werbewoche, die Medien Tenor International AG werde «bis spätestens Mitte nächster Woche» im Tessiner Handelsregister eingetragen. Verzögert hat den mit der Expansion nach Italien, Frankreich, Spanien und in die Schweiz verbundenen Standortwechsel ein in Deutschland hängiges Insolvenzverfahren gegen Medien Tenor.Dabei handelt es sich laut Schatz um «eine reine Formalie, die nach der Gläubigerversammlung vom 10. Mai endgültig vom Tisch ist». Auf die Neugründung des auf Medienbeobachtung spezialisierten Instituts, an der Schatz’ Fribourger Innovatio-Verlag vorerst alle Anteile halten soll, habe das Ganze «keinerlei Einfluss». An der Universität der italienischen Schweiz (USI), mit der Medien Tenor eng kooperieren will, wurden Stellen für 25 Codierer ausgeschrieben, deren Ausbildung Anfang Mai starten soll.
Im Oktober will Schatz bereits «das erste Schweizer Zitate-Ranking» vorlegen. Dieses soll alle namhaften Medien aller drei Sprachregionen umfassen. Gleichen Monats findet auch die von Schatz organisierte internationale Agenda-Setting-Konferenz statt – und zwar nicht wie bislang in Bonn, sondern erstmals an der USI. «Mein Gastgeschenk an einen auch in der Krise treuen Partner», kommentiert Schatz.
(oc)
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