Bieler Kommunikationstage sind «total mobil»

Rund 40 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Verwaltung diskutieren am 27. und 28. Oktober 2005 über neue Trends in Telekommunikation und Rundfunk.

Am 27. und 28. Oktober 2005 finden zum
vierten Mal die Bieler Kommunikationstage statt. Rund 40 Vertreter und
Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Verwaltung
diskutieren über neue Trends in Telekommunikation und Rundfunk.
Erwartet werden über 600 Teilnehmende. Das Motto der Veranstaltung ist
zweigeteilt: Der erste Tag steht ganz im Zeichen von «totaler
Mobilität», während am zweiten Tag die neuen Trends, Technologie und
die Gesetzgebung im Rundfunkbereich zur Sprache kommen. Am 27. Oktober
referieren unter anderem Viviane Reding, Europäische Kommissarin für
Informationsgesellschaft und Medien und Leonid Reimann, russischer
Kommunikationsminister. Der zweite Konferenztag widmet sich dem
Rundfunk, zu hören sind neben anderen Roger Schawinski, CEO Sat.1, Axel
Beyer, Unterhaltungschef WDR, und Gilles Marchand, Direktor TSR. In
einem Panel zum neuen RTVG diskutieren Hanspeter Rohner, CEO
PubliGroupe AG, Andreas Meili, CEO Tele Züri und Radio 24, Filippo
Lombardi, Präsident Telesuisse, Hanspeter Lebrument, VR-Präsident
Südostschweiz und Präsident Schweizer Presse, Paul Grau, CEO Star TV,
Martin Dumermuth, Direktor Bakom, unter der Leitung des Radio- und
Fernsehjournalisten Walter Eggenberger. Organisiert werden die Bieler
Kommunikationstage von der gleichnamigen Stiftung, die vom Bakom, der
Stadt Biel und der Sicta, dem Branchenverband der Schweizer
Telekomindustrie, getragen wird. Die Kosten für beide Kongresstage
inkl. Abendgala betragen 1’500 Franken. Anmeldung bis 17. Oktober 2005 auf Comdays.ch.

Grey und Lucky Strike erfinden die Zigarettenschachtel neu

Wie kaum eine Zigarettenpackung sonst ist diejenige von Lucky Strike eine Ikone. Jetzt wird sie aufklappbar und erzählt Geschichten.

(pr) Wie kaum eine Zigarettenpackung sonst
ist diejenige von Lucky Strike eine Ikone. Ein Klassiker des
Produktdesigns, den die ganze Welt kennt.
Nun präsentiert Lucky Strike eine Spezialausgabe ihres Evergreens: das
Story-Pack. Oder wie es intern auch genannt wird, das Wallet Pack.
Warum Wallet? Weil es sich wie ein Portemonnaie (=wallet) aufklappen
und öffnen lässt. Die „Doppelseite“ darin wird hier erstmalig dafür
benutzt, dem Konsumenten die Marke näher zu bringen. Und zwar mit
wirklich erstaunlichen Fakten. Oder wer wusste schon, dass ein Teil der
für Lucky Strike verarbeiteten Tabake auf dem ehemaligen Stammesland
(im US-Bundesstaat Virginia) wächst von Häuptling Powhatan, dem Vater
der uns allen bekannten Pocahontas? Oder dass Lucky Strike die ersten
waren, die 1916 die ersten industriell gerollten Zigaretten überhaupt
auf den Markt brachten?
Die Story-Packs sind in den beiden Sorten Original Red und Original
Silver seit August im Umlauf. Für einen bewusst herbeigeführten
Überraschungseffekt stösst man entweder zufällig auf sie oder aber man
bestellt sie sich. Die Aktion steht im Zusammenhang mit der
Überarbeitung der Packungen/Sortenbezeichnungen/Tabakmischung zum
Jahresbeginn und hat als oberstes Ziel, Trials zu generieren. BAT will
das Story-Pack als neues eigenes Medium auch in Zukunft immer wieder
benutzen. Man darf gespannt sein.
Verantwortlich bei British American Tobacco Switzerland SA, Lausanne:
Andreas Kilchherr, Head of Brands; Stéphane Waser, Brand Manager; Felix Jakob, Junior Brand Manager 
Verantwortlich bei Grey:
Beratung: Michel Bratschi, Anne-Claude Wenger 
Creative Direction: Enrico Bachmann
Art Direction: Charles Blunier
Text: Adrian Hoenicke
Grafik: Claudia Buehr, Dany Oppliger
Fotograf: Patrick Rohner

Personal von Swiss TXT gibt Kampf gegen Regionalisierung auf

Die Betriebskommission von Swiss TXT entscheidet an einer Personalversammlung, sich nicht weiter gegen die Regionalisierung der Teletext-Dienste zu wehren.

Im März hatte die SRG angekündigt, den
Standort Biel von Swiss TXT aufzulösen und den Dienst künftig in
Zürich, Genf und Lugano zu produzieren. Der Entscheid stiess beim
Personal auf wenig Gegenliebe. Die Betriebskommission der
Teletext-Redaktionen forderte darauf ein Multimediazentrum in Bern oder
Biel. Jetzt gibt das Swiss-TXT-Personal den Kampf gegen die
Regionalisierung auf. Dieser Entscheid ist laut einem Bericht der SDA
an einer Personalversammlung am Donnerstag gefallen. Die SRG sei auf
die Vorschläge eines Multimediazentrums nie eingegangen, geben die
Teletext-Angestellten in einer Mitteilung bekannt. Die Planungsarbeiten
zur Regionalisierung seien im Gegenteil so schnell vor sich gegangen,
dass das Personal nun vor praktisch vollendeten Tatsachen stehe. Im
Juli machte die SRG immerhin einige Zugeständnisse: Biel solle
vorläufig mit Management, Human Resources, Finanzen, Kommunikation,
Marketing und Informatik Hauptstandort mit total 41 Stellen bleiben.
Die 47 Redaktorenstellen des Teletext-Dienstes werden dagegen wie
geplant in die sprachregionalen TV-Studios verlagert. Dieses
Entgegenkommen sei sicher auch auf den Kampf der Betriebskommission
zurückzuführen. Als Nebenwirkung sei aber die Position der Redaktionen
geschwächt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die
Betriebskommission will sich nun für akzeptable Bedingungen für die vom
Umzug betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einsetzen.

Trimedia wird durch Citigate-Agenturen verstärkt

Die PR-Gruppe mit Schweizer Wurzeln ist künftig in elf europäischen Ländern vertreten.


Die PR-Gruppe Trimedia baut ihre Präsenz in Europa aus. Voraussichtlich per Ende Jahr werden Agenturen des Citigate-Netzwerks in Schweden, Spanien, Portugal, Italien, Belgien und den Niederlanden in Trimedia integriert. Zudem wird ein Citigate-Büro in London an Trimedia UK angeschlossen, und die Frankfurter Citigate Demuth – allerdings unter bisherigem Namen – von Trimedia Deutschland geführt. Damit wächst die Gruppe, die 1981 in der Schweiz gegründet wurde, auf 26 Niederlassungen in elf europäischen Ländern. Hintergrund der Ausweitung ist die Übernahme der Citigate-Mutter Incepta durch die Huntsworth-Gruppe, zu der Trimedia seit Frühling 2004 gehört. Citigate bleibt weiterhin in Europa vertreten und führt auch Agenturen in Asien, Nord- und Südamerika.

Radiotele vermarktet Powerwinning.ch

Das Online-Promotion-Netzwerk ermöglicht integrierte Werbung als Ergänzung zu Radio- und TV-Kampagnen.

Ab sofort übernimmt Radiotele die
Vermarktung des Online-Promotion-Netzwerks Powerwinning in der Schweiz.
Powerwinning ist eine Plattform für Werbegewinnspiele, angereichert mit
kleinen Online-Games. Betrieben wird sie von der Firma Twyn Group im
österreichischen Wels, die das Konzept bereits im Heimmarkt eingeführt
hat. Rund um die Gewinnspielplattform wird ein «Content-Network»
aufgebaut mit Portalen, Medien- und Special-Interest-Websites, die sie
in ihre Inhalte integrieren. Zum Schweizer Netzwerk gehören gemäss den
Mediadaten auf Powerwinning.ch bereits zahlreiche Tamedia-Websites,
Swiss TXT, AZonline.ch, Radio Aktuell, Fundgrueb, Partyguide.ch und
andere. Powerwinning ermögliche Radiotele, den Bedürfnissen der Kunden
nach integrierten Werbeformen in Ergänzung zu klassischen Kampagnen in
Radio und TV nachzukommen, heisst es in einer Mitteilung.

Edi 2005: Die Shortlist

Neun Auftragsfilme, sieben Clips & Trailers und 21 Werbefilme sind nominiert für den Schweizerischen Auftrags- und Werbefilmpreis.

Am 17. November findet im Zürcher Schiffbau
die Verleihung des Edi.05 statt. Der Schweizer Auftrags- und
Werbefilmpreis ist ein nationaler Wettbewerb. Verliehen vom
Eidgenössischen Departement des Innern, ist der Edi eine offizielle
Auszeichnung des Staates. Als Organisator und Gestalter dieses
Wettbewerbes tritt die Swissfilm Association auf. 225 Filme haben sich
in diesem Jahr um die begehrten Preise beworben.
Die Shortlist zum Download als Word-Datei, mit Bild, Beschreibung und ausführlichen Credits:
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Commercials

Interpharma / VIPS «Zellen»: Jung v. Matt/Limmat; Condor Communications.
Tixi-Transportdienst «Taxi driver»: Ruf Lanz Werbeagentur; Rosas’n’co Films.
Swiss Lotto «Adolescent», «Maternité»: Rive Gauche Communication; Le Studio Production.
Bluewin «Rolltreppe»: Jung von Matt/Limmat; Condor Communications.
Feldschlösschen «Reissverschluss»: Spillmann Felser Leo Burnett; Condor Communications.
Migros «Delizio Claudio»: Exxtra Kommunikation; G.L.A.S.S. Film.
bfu/Suva «Horrormaske»: Ruf Lanz Werbeagentur; Condor Communications.
Schweizer Radio DRS «Handballstand Maisfeld»: Spillmann Felser Leo Burnett; Panimage.
VBZ «Schuhe binden»: Ruf Lanz Werbeagentur; Rosas’n’co Films.  
Denner «MammaMia» und «Lorry»: ViznerBorel; Condor Communications.
Die Post «Menschlichkeit»: LangGysiKnoll; Chocolate Films.
Pneu Egger «Gymnastik»: Wirz Werbung; Pumpkin Film.
CSS «School»: Pinx; G.L.A.S.S. Film.
Swisscom «Beck & Bondi»: Contexta; Peek.
Bluewin «Fussballschuhe»: Jung von Matt/Limmat; Pumpkin Film.
Migros «Survival»: Publicis; Pumpkin.
Electrolux «Raindrops Festival»: Lowe; Rosas’n’co Films.
Migros Anna’s Best «Frühlingsrollen»: Exxtra Kommunikation; G.L.A.S.S. Film.
VBZ «Los Latinos»: Ruf Lanz Werbeagentur; Rosas’n’co Films.
Olympus «Miu Mini Digital»: FCB Wilkens, Hamburg; Film De Luxe.
Bank Coop «Der Überfall der alten Dame»: Ruf Lanz Werbeagentur; Condor Communications.

Corporate
9 Auftragsfilme, jeweils Titel, Auftraggeber, Produktionsfirma:

«Energy is our business»: Atel; Lichtspiele.
«Swiss Air Force»: Schweizer Luftwaffe; Zentrum elektronische Medien.
«Der Experte»: SBB Schweizerische Bundesbahnen; Condor Communications.
«Repression»: Schweiz. Verkehrssicherheitsrat; Blitz & Donner Medienzauber.
«Kraftwerke: Unsere Herkunft – Unsere Zukunft»: Alstom; momenta film.
«The World of Wolford»: Wolford; Praxis für allgem. Kommunikation.
«In 80 Millionen Jahren um die Welt»: Paul Scherrer Institut; Primetime.
«Spirit of Ringier»: Ringier, Corporate Communications; RingierTV Businessproductions.
«IWC Ingenieur Movie»: IWC Schaffhausen; Frame Eleven.

Clips & Trailers
Die 7 Filme der Shortlist, jeweils Titel, Auftraggeber, Produzent.

Artist Baze «Leider»: Nation Music; Wiseguys.
«Grounding – die letzten Tage der Swissair»: C-Films; C-Films.
Zürcher Filmfestival «Das goldene Auge»: Spoundation; Treibhaus Postproduction.
Mia Aegerter «Alive»: Sony/BMG Schweiz; déjà-vü.
«Ricordare Anna»: Dschoint Ventschr; Abrakadabra Commercials.
Jesse Brown & Denis Bondi «Let’s get out»: Swisscom Fixnet; Peek.
SF DRS «Labels und Werbetrenner»: SF DRS; Frame Eleven.

Lauterkeitskommission findet Schokowerbung nicht schockierend 

Die Erste Kammer der Lauterkeitskommission hat eine Beschwerde gegen einen TV-Spot abgewiesen.

Die Erste Kammer der Lauterkeitskommission
hat eine Beschwerde gegen einen TV-Spot abgewiesen. Der Spot für Twix
zeigt einen jungen Mann, der seinen Schokoriegel alleine geniessen
möchte. Er steuert sein Fahrrad deshalb so auf einen Baum zu, dass die
auf dem hinteren Sitz platzierte Begleiterin von einem Ast hart
getroffen und unsanft vom Rad gerissen wird. Bösartig grinsend radelt
der junge Mann weiter, derweil sich im Hintergrund die schwer
getroffene Frau leicht torkelnd wieder erhebt.
Eine Konsumentin war von dem Reklamefilm unangenehm berührt und legte
bei der Lauterkeitskommission Beschwerde ein. Ihrer Meinung nach sollte
solche Werbung nicht gezeigt werden dürfen, da sie die Gewalt
verherrliche und das Verhalten junger, ungefestigter Menschen negativ
beeinflusse. Die Beschwerdeführerin zog ebenfalls einen Vergleich zu
gewissen brutalen Ereignissen in der Realität.
Die Lauterkeitskommission beurteilte den Fall anders. Der Werbespot sei
für den durchschnittlich informierten und verständigen Konsumenten
durchaus als Überzeichnung und Parodie erkennbar. Die schon fast
comicartige Szenerie und Aufmachung des Werbefilmes seien in einer Form
überzeichnet, welche das Ganze als schwarzen Humor erkennen lasse. Aus
diesem Grund liege auch keine Gewaltverherrlichung vor. Die Kommission
geht davon aus, dass die Zuschauer diese Überzeichnung sehr wohl
erkennen, und hat die Beschwerde deshalb abgewiesen.

Bluewin, Omega, Swatch – Neu auf www.photopress.ch

Die PR-Agentur Photopress AG, eine Tochtergesellschaft der Keystone, erweitert ihren Kundenstamm.

(pr) Die PR-Agentur Photopress AG, 
eine Tochtergesellschaft der KEYSTONE, erweitert ihre Bilddatenbank.
Neu gehören Bluewin, Omega und Swatch zum heterogenen Kundenstamm.
In diesem Jahr sind der Internet Provider Bluewin – eine Servicemarke
von Swisscom Fixnet – und der Motorradfahrer Tom Lüthi in ihre dritte
gemeinsame Grand Prix-Saison gestartet – die erfolgreichste bisher, der
Weltmeistertitel liegt in Griffnähe. Auf www.photopress.ch finden Sie
von jedem Rennen  Actionbilder und Portraits von Tom Lüthi, von
Jerez über Sepang bis nach Valencia.
Omega wurde 1848 in der Schweiz gegründet und gehört zur Swatch Group –
mit über 20’000 Angestellten der grösste Uhrenhersteller der Welt.
Grosse Namen aus Sport, Kultur und Lifestyle engagieren sich als
Omega-Botschafter in der ganzen Welt, so z.B. Michael Schumacher und
Nicole Kidman. Im Sponsoringbereich hat sich Omega vor allem mit dem
Omega European Masters in Crans Montana einen Namen gemacht.
Internationales Flair auf www.photopress.ch: mit den Bildern von Omega.
Die erste Swatch 1983 revolutionierte den weltweiten Uhrenmarkt: Aus
dünnem Plastik, farbenfroh, von hoher Qualität und zu einem günstigen
Preis avancierten sie und ihre Nachfolgemodelle schnell zum Kult- und
Sammelobjekt.
Eine bedeutende Rolle spielt Swatch im Sport- und Kulturbereich – als
Official Timekeeper an diversen Grossanlässen oder als Veranstalter
zahlreicher kultureller Events. Lassen Sie sich von der einzigartigen
und fantasievollen Swatch-Welt inspirieren, auf www.photopress.ch
Schnell, einfach und kostenlos spannende und abwechslungsreiche
Pressebilder aus Sport, Tourismus, Lifestyle und Kultur downloaden:

Von Reader’s Digest zu Publisuisse

Die SRG-Vermarkterin verstärkt das Verkaufsteam Deutschschweiz mit Gregor J. Eschle.

Die SRG-Vermarkterin Publisuisse verstärkt
das Verkaufsteam Deutschschweiz mit Gregor J. Eschle. In seiner neuen
Funktion als Key Account Manager wird er von Daniel Bigler (Account
Manager) und Danilo Ciaravolo, Svetlana Plukavec und Sara Tiboni (alle
Mediaplaner) unterstützt. Eschle war zuletzt als Anzeigenleiter für die
Zeitschriften Das Beste und Séléction bei Reader’s Digest tätig. Er hat
diese Stelle erst Anfang Jahr angetreten; davor hatte er die
Anzeigenleitung bei Facts inne.

Martin A. Fueter gibt Condor Commercials ab

Kristian Widmer leitet ab 1. November die Werbefilm-Abteilung bei Condor Films.

Kristian Widmer leitet ab 1. November die
Abteilung
Commercials bei Condor Films. Der Geschäftsführer und
Mitinhaber übernimmt die Verantwortung von Martin A. Fueter. Ein
Generationenwechsel: Fueter hat die Abteilung Commercials – und den
Schweizer Werbefilm – seit 1964 massgeblich geprägt. Er bleibt dem
Unternehmen weiterhin als Produzent, Miteigentümer und
Verwaltungsrat erhalten. Kristian Widmer ist seit 1990 in der
Filmbranche tätig und seit 1994 bei Condor. 2003 hat er die
Geschäftsleitung
des Gesamtunternehmens übernommen.

«Die strategische Ausrichtung der Mitarbeitenden ist eine zentrale Aufgabe von Corporate Communications»

Bei der zweiten Durchführung der„Excellence-in-Communications Lecture“ referierte am 11. Oktober im ausverkauften Konferenzsaal der Zurich Financial Services Prof. Cees van Riel.

(pr)  Bei
der zweiten Durchführung der„Excellence-in-Communications
Lecture“ referierte am 11. Oktober im ausverkauften Konferenzsaal der
Zurich Financial Services Prof. Cees van Riel von der Rotterdam School
of Management zur strategischen Ausrichtung der Mitarbeitenden. Die
nächste Durchführung des MSCom Events findet am 16. März 2006 mit dem
Altmeister der Corporate Communications, Professor James E. Grunig,
University of Maryland (USA), in Zürich statt.
 
Anhand konkreter Beispiele europäischer Firmen zeigte Dr. Cees van
Riel, Professor an der Rotterdam School of Management (Erasmus
Universität), was in der betrieblichen Praxis unternommen wird, damit
Management und Mitarbeitende am selben Strick und in eine Richtung
ziehen. Sein Referat stand unter dem Titel „Creating Alignment in
Multi-Business Companies with Professional Employee Communications“. Er
machte deutlich, dass die strategische Ausrichtung aller Mitarbeitenden
eine zentrale Managementaufgabe darstellt, um die Erfolgsziele eines
Unternehmens zu erreichen. Zusätzlich stellte der Referent ein selbst
entwickeltes Instrumentarium zur Messung der strategischen Ausrichtung
der Mitarbeitenden vor.

Im Anschluss an das Referat lud ein Buffetlunch zu weiterführenden
Diskussionen ein. Unter dem auf 80 Teilnehmende beschränkten Publikum
waren zahlreiche Kommunikationsverantwortliche namhafter Schweizer
Unternehmen, Vertreter von Kommunikationsagenturen sowie zahlreiche
Alumni des MScom-Nachdiplomstudiums auszumachen.

Die nächste Veranstaltung der „MScom Excellence-in-Communications Lecture Series“ findet am
16. März 2006 in Zürich statt. James E. Grunig, UCLA Los Angeles,
spricht über „New Research on Public Relations as a Global Strategy
Function“. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
Der Executive Master of Science in Communications Management (MScom)
gehört zu den wenigen internationalen Nachdiplomstudiengängen, die
Kommunikationsspezialisten dahingehend ausbilden, in ihren Unternehmen
eine führende Rolle bei strategischen Entscheidungen wahrnehmen zu
können. MScom wird als berufsbegleitendes Nachdiplom-Masterprogramm an
der University of Lugano angeboten. Die viertägigen Kurse finden
während eineinhalb Jahren einmal monatlich statt und werden in
englischer Sprache gehalten. Gewähr für das hoch stehende akademische
Niveau sowie für die internationale Ausrichtung bieten über dreissig
Professoren von renommierten Institutionen weltweit. Die Sommer-Session
findet in den USA statt, in Zusammenarbeit mit der UCLA Anderson School
of Management (Los Angeles, California), einer der weltweit führenden
Business Schools. 
Veranstaltungspartner der Vortragsreihe ist der HarbourClub, eine
Vereinigung von 50 Schweizer Chief Communications Officers. Der
HarbourClub bietet seinen Mitgliedern eine Plattform zum persönlichen
Erfahrungsaustausch. Das Ziel des 2000 gegründeten Clubs ist es, die
Professionalisierung der Funktion „Corporate Communications“
voranzutreiben und ihre Akzeptanz zu erhöhen.

Fernsehzeitschriften im Wirbelwind

Jean-Orphée Reuter, Verlagsleiter von TV-Star, nimmt die explosionsartige Zunahme der Fernsehzeitschriften durchaus ernst. Er will aber kein weiteres «Me-Too-Produkt» lancieren.

Lange Jahre teilten sich die
Programmzeitschriften Tele und TV-Star – damals noch unter dem Namen
TR7 – den Schweizer Markt mit ein paar deutschen Konkurrenten. In den
letzten Monaten ist das Feld stark angewachsen. Jean-Orphée Reuter,
Verlagsleiter von TV-Star, nimmt die explosionsartige Zunahme der
Fernsehzeitschriften durchaus ernst. «Aber es gibt auch einen positiven
Aspekt: Man spricht wieder von den Programmzeitschriften», bringt
Reuter in Erinnerung. Die gegenwärtige Entwicklung vergleicht er mit
einem Sturmwind, der die ganze Landschaft der TV-Hefte aufwirbelt. «Wir
befinden uns in einem totalen Verdrängungskampf.»
TV-Star werde dabei
keine Kurzschlusshandlungen begehen. Eine zweiwöchentliche Zeitschrift,
im Stil von TV2 oder TiptopTV, sei nicht geplant: «Wir wollen kein
weiteres Me-Too-Produkt auf den Markt bringen». Zwei- oder
vierwöchentliche Zeitschriften hätten zudem stets mit sinkender
Aktualität zu kämpfen: «Die Sender ändern ihre Programme sehr oft, da
ist es schwierig, aktuell zu bleiben. Es gibt sicher unterschiedliche
Leser, die mehr oder weniger Wert auf verlässliche Angaben legen. Für
die meisten zählt aber, dass die Programmlistings stimmen.» Dennoch
gebe es auch im Verlagshaus von TV-Star «gewisse Pläne» für Neuerungen,
das Ergebnis soll vor allem kreativ sein. Was er genau ausheckt, will
Reuter noch nicht verraten. An TV-Star selbst werden keine markanten
Änderungen vorgenommen: «Wir haben ihn ja erst Anfang Jahr neu
lanciert, da wäre es dumm, schon wieder grundsätzliche Dinge zu
ändern.»
Neue Herausforderungen werden mit dem digitalen Fernsehen auf die
Macher von Programmzeitschriften zukommen. Wie schnell die Zuschauer
umsteigen, ist für Reuter schwierig abzuschätzen. Eine
Generationenfrage werde sich mit den neuen Techniken auftun, prophezeit
der ehemalige Ringier-Mann. «Die heute 18- bis 20-Jährigen und ein paar
Freaks bis 30 Jahre werden sich sofort mit den neuen Möglichkeiten
auseinandersetzen, bei vielen anderen gibts nur grosse Augen oder
Schulterzucken.» Der Leser steht für Reuter im Zentrum. «Man kann nicht
alle digitalen Sender in ein Programmheft aufnehmen – sonst hält man
ein Telefonbuch in den Fingern.» Die Auswahl der relevanten digitalen
Kanäle gehöre zur Herausforderung für Programmzeitschriften. Der
Konsument werde schliesslich entscheiden, wie schnell sich die
digitalen Möglichkeiten durchsetzen. «Die gedruckte Programmzeitschrift
wird aber immer bleiben, da bin ich sicher», betont Reuter.

Carole Scheidegger

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