IAA: Meet Fred & Farid

Die International Advertising Association organisiert am Donnerstag, 27. Oktober einen Cocktail mit den Pariser Star-Werbern.

Die International Advertising Association
(IAA) organisiert am Donnerstag, 27. Oktober einen Cocktail mit Fred
& Farid. Die beiden Werber sind für kreative und
unkonventionelle Ideen bekannt. Fred & Farid möchten jedoch
nicht etwa als Kreative bezeichnet werden. Vielmehr wollen sie
Storytellers heissen. Die Geschichte von Frederic Raillard und
Farid Mokart begann bei Euro RSCG in Paris, wo die beiden in der
strategischen Planung und Beratung tätig waren. Gemeinsam wechselten
sie in die Kreation, arbeiteten für namhafte Agenturen und wurden mit
mehreren Gold-Löwen und anderen Awards ausgezeichnet. Fred & Farid
besitzen heute mit «Marcel» eine internationale Agentur der
Publicis-Gruppe in Paris. An der IAA-Veranstaltung in der Zürcher Labor
Bar führt Peter Rothenbühler, Chefredaktor von Le Matin, ein Gespräch
mit den beiden Werbern. Die Veranstaltung kostet 50.- Franken und ist
für Mitglieder der IAA gratis. Anmelden kann man sich auf der Website
der IAA bis zum 24. Oktober.

Positives Echo auf «Die Politik» der CVP

Mit ihrem Monatsmagazin «Die Politik» stösst die CVP Schweiz auf grosses Interesse.

(pr) Mit ihrem Monatsmagazin «Die Politik»
stösst die CVP Schweiz auf grosses Interesse. Das 12-seitige Heft wird
als Sprachrohr gegen die politische Polarisierung verstanden und
widerspiegelt Wertehaltung und Standpunkte der Mittepartei.
Argumente, Hintergrundinformationen und die Philosophie für eine
lösungsorientierte Politik – dies sind die wichtigsten Inhalte der
«Politik». Das Magazin bietet politisch Interessierten und
Parteimitgliedern einen übergeordneten Argumentationsboden:
Wirtschaftlich liberal, sozialpolitisch nachhaltig und mit Blick auf
die künftigen Herausforderungen für die Schweiz.
«Die Politik» erscheint in einer getrennten, aber inhaltlich
identischen deutschen und französischen Fassung. Die Startauflage im
Februar 2005 betrug rund 8’000 Exemplare – zwischenzeitlich konnte die
Auflage um 50% auf 12’000 Exemplare erhöht werden. Die Tendenz ist nach
wie vor steigend.
MACH Corporate & Werbung hat das Gestaltungskonzept des Magazins
kreiert und zeichnet für die Gestaltung der Frontseiten verantwortlich.
Verantwortlich bei der CVP Schweiz: Reto Nause, Generalsekretariat.
Verantwortlich bei MACH Corporate & Werbung: Rolf Kälin (CD), Britta Egger (AD), Astrid Steiner (Beratung).

Nextage-Mitbegründer lassen sich in Dubai nieder

Remo Schilliger und Marco Eggenschwiler haben im Februar 2005 mit Swissway eine Online-Agentur in Dubai gegründet.

Remo Schilliger und Marco Eggenschwiler,
Mitbegründer der Zentralschweizer Internetagentur Nextage, haben im
Februar 2005 mit Swissway eine Firma in Dubai gegründet. Das neue
Unternehmen soll Dienstleistungen und Produkte für
Online-Kommunikation, Internet sowie 3D-Animationen für TV und
Illustrationen anbieten. Swissway konzentriert sich in erster Linie auf
europäische Firmen, die über einen Standort in Dubai verfügen. Das
Unternehmen ist eigenständig. Nextage wird wie bis anhin weitergeführt,
soll jedoch künftig vom Know-how-Transfer und dem erweiterten
internationalen Umfeld von Swissway profitieren, wie es in einer
Pressemitteilung heisst. «Die Erfahrungen der ersten Monate haben
unsere Erwartungen übertroffen, das Tagesgeschäft hat sich erfreulich
entwickelt», bilanzieren die beiden Firmeninhaber von Swissway die
Startphase.

Viva Schweiz erzielt Höchstwerte mit neuen Unterhaltungsshows und Serien

Der Musiksender erreichte vergangenes Wochenende den höchsten Marktanteil seit Jahresbeginn.

(pr) Viva Schweiz erreichte vergangenes
Wochenende den höchsten Marktanteil seit Jahresbeginn. In der
Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen erzielte der Jugendsender mit
Sendungen wie der Karaoke-Show „Shibuya“, den Glamour-Formaten „The
Fabulous Life“ und „All Access“ Zuschauerwerte, welche am Samstag zu
einem Tagesschnitt von 4.1% führten.
Spitzenreiter war „Shibuya“ – das neue Viva Karaoke-Format um 17.00
Uhr. Insgesamt haben 20’700 Personen die Sendung geschaut. Auch das
„The Fabulous Life of the Beckhams“ um 20.00 Uhr erzielte hohe
Zuschauerzahlen. Insgesamt wurde dieses Format von 18’100 Personen
eingeschaltet.
Der Schweizer Sender programmiert seit Anfang September nebst Musik- und
Chartssendungen auch diverse Unterhaltungsshows und Serien. Mit der
Programmjustierung deckt Viva Schweiz erfolgreich aktuelle Interessen der
Zielgruppe ab, wie nun die neusten Zuschauerzahlen eindrücklich bestätigen.

ADC bläst zur Würfeljagd

Bei der ADC-Jurierung 2006 wird es wieder Gold, Silber und Bronze geben. Aber keine gedruckte Ausschreibung.

Bei der ADC-Jurierung 2006 wird es wieder
Würfel in Gold, Silber und Bronze geben. Und eine Shortlist. Wie bis anhin wird
es viele Kategorien geben und somit viele
Chancen auf eine Auszeichnung. Hinzu kommt jedoch eine wichtige
Differenzierung: Der
ADC unterscheidet jetzt zwischen neuen Kampagnen und Fortsetzungen
bestehender Kampagnen, und zwar in den Kategorien Anzeigen,
Aussenwerbung, Film, Radio und Gesamtkampagne. Das Einzige, das es
nicht mehr gibt: eine Ausschreibung in gedruckter
Form. Alle Informationen mitsamt Einsendeformular sind ab sofort zum
Download auf der ADC-Website zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 24. November 2005.

Neuer Key Accounter für Basler Zeitung in Zürich

Philipp Fuchs hat Anfang Oktober von Publimedia eingewechselt.

Seit Anfang Oktober ist Philipp Fuchs für
den Anzeigenvermittler Publicitas tätig. Der Key Account Manager
betreut das Büro Zürich der Basler Zeitung. Fuchs arbeitete die letzten
vier Jahre im Beratungsdienst der Publimedia Zürich.

Publicis bietet von sich aus nicht für Aegis

Übers Wochenende haben die Spekulationen um die Media- und Marktforschungsholding Aegis einen Dämpfer erhalten.

Übers Wochenende haben die Spekulationen
um die Media- und Marktforschungsholding Aegis einen Dämpfer erhalten.
Die Publicis Groupe, die zuvor Kaufgespräche geführt hatte, gab ihren
Verzicht auf eine Übernahmeangebot bekannt. Man habe entschieden, dass
eine Offerte für Aegis nicht im besten Interesse der Publicis-Aktionäre
sei, heisst es in einer kurzen Mitteilung. Allerdings behält sich die
französische Werbeholding vor, doch mitzubieten, falls jemand anders
ein Kaufangebot macht oder der Verwaltungsrat von Aegis sie dazu
einlädt. In einem Gespräch mit La Tribune präzisierte Chairman Maurice
Levy, Publicis werde auf keinen Fall mehr als die bereits früher
genannten 1,4 Pfund pro Aktie bezahlen, auch wenn ein Konkurrent mehr
bieten sollte. Die Aegis-Aktie verlor am Montag 5 % auf 1,26 Pfund.
Weiter zugekauft hat indessen der Investor Vincent Bolloré, seines
Zeichens Chairman der Publicis-Konkurrentin Havas. Er besass am Samstag
gemäss der Konzernwebsite bereits 15,86 % von Aegis. Die nächstgrössten
Aktionäre der Holding halten derzeit nur knapp 6 %. Bolloré bestreitet
bislang, dass er eine Übernahme plant. Dagegen hat die britische
Werbeholding WPP bestätigt, dass sie gemeinsam mit einer
Investmentfirma die Machbarkeit eines Barangebots für Aegis prüft und
dabei vor allem an Synovate, dem Marktforschungszweig der Holding,
interessiert ist. Laut Presseberichten handelt es sich bei dem
unbenannten Partner um Hellman & Friedman, Grossaktionär von
ProsiebenSat.1 und Axel Springer.

Letzte Chance für einen Blick in die Zukunft des Fernsehens

Noch läuft die Anmeldung für den «screen-up»-Kongress vom 25. Oktober.

Haben die TV-Regionalsender durch ihr
Einschwenken auf Gebührengelder den Markt an die SRG verkauft? Welche
Auswirkungen hat die Diskussion um Schleichwerbung und Product
Placement in Deutschland für den Schweizer Markt ? Brisante Themen
kommen am Kongress der TV-Messe «screen-up» zur Sprache, wenn im
IGEM-Talk unter anderen Publisuisse-Chef Martin Schneider,
Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger, Verlegerpräsident Hanspeter
Lebrument und SP-Präsident Hans-Jürg Fehr aufeinander treffen. Spannend
auch das zweite Podium namens «Die Fernsehmacher»: RTL-Chefin Anke
Schäferkordt verrät, wie sie den geschwundenen Abstand zu Sat.1 wieder
vergrössern will, Sat.1-Chef Roger Schawinski erläutert, welche Chancen
er einem neuen Schweizer TV-Projekt gibt, und vielleicht lässt sogar
Elevator-TV-Initiant Dominik Kaiser die Katze aus dem Sack und sagt,
was er anders machen will als TV3. Die «screen-up» 2005 findet am 25.
Oktober in Zürich statt. Gemäss einer Mitteilung läuft die
Registrierung gut; letzte Anmeldungen für Kongressteil und
Screenings  werden ausschliesslich auf der Website der TV-Messe
entgegen genommen.

Kobalt erhält Kommunikationsbudget von Gebr. Brun

Die Luzerner Agentur für Marketing und Kommunikation erhielt das Mandat des Bauunternehmens nach einem mehrstufigen Pitch.

Die Luzerner Agentur für Marketing und
Kommunikation Kobalt hat das Kommunikationsbudget des Bauunternehmens
Gebr. Brun in Emmenbrücke erhalten. Die Agentur hat sich in einem
mehrstufigen Verfahren gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt. Die
Zentralschweizer Firma ist in den Bereichen General- und
Totalunternehmung, Immobiliendienstleistung und Bauunternehmung tätig.
Letzteres in den Sparten Hoch- und Tiefbau, Spezialtiefbau und
Umwelttechnik. Als erste Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen gegen
Ende Jahr eine überarbeite Prospektlinie sowie ein neuer
Internetauftritt vorliegen.

M-Brücke wird eingestellt

Der Entscheid der Migros-Geschäftsleitung, die Mitarbeiterzeitschrift per sofort zu stoppen, stösst auf Unverständnis.

Die Mitarbeiterzeitschrift der Migros,
M-Brücke, wurde vor einigen Tagen von der Geschäftsleitung per sofort
eingestellt. Es sei zwar schön, eine zu haben, aber nicht unbedingt
notwenig. Die Migros setze nun aufs Intranet, erklärte
Migros-Sprecherin Monica Glisenti gegenüber dem Tages-Anzeiger. Die
interne Zeitschrift hatte bisher eine Auflage von 93’000 Exemplaren. In
Zukunft können die Inhalte des Mitarbeiter-Blattes nur noch im Intranet
abgerufen werden. Die Angestellten hätten auf das abrupte Aus mit
Unverständnis reagiert und bezeichneten den Entscheid als «zweifelhafte
Sparmassnahme», berichtete der Tages-Anzeiger. Nicht nur
Migros-Mitarbeiter betrachten die Einstellung von M-Brücke als
fragwürdig, sondern auch Experten zeigen sich erstaunt. «Firmenzeitschriften haben heute eine sehr hohe Bedeutung», erklärt
beispielsweise Philip Meier, Geschäftsführer der Zürcher Agentur «m/&» und Autor von «Interne Kommunikation im Unternehmen».
Dass die internen Mitteilungen nun nur noch auf dem Intranet zu lesen
sind, ist insofern problematisch, als jene Mitarbeiter
benachteiligt werden, für die es ohnehin schon schwieriger ist, sich
firmenintern zu informieren. Gemäss Coop-Sprecher Karl Weisskopf haben
bei Coop, ähnlich wie bei der Migros, nur gerade 8 % der Mitarbeiter
einen  Zugang zu einem Computer. Trotz kritischen Stimmen hält die
Migros an ihrem Entscheid fest. Auf Stufe der
Genossenschaften würden aber die meisten Mitarbeiter weiterhin mit Publikationen versorgt, so Monica Glisenti.

Orbit-iEX 2006 erhält neues Gewand

Messekonzept bleibt, Marketing-Kommunikation wird segmentspezifischer.

(pr) Messekonzept bleibt, Marketing-Kommunikation wird segmentspezifischer.
Na
ch dem Umzugsentscheid zugunsten
von Zürich präsentiert sich die Orbit-iEX 2006 nun auch in einem neuen
Gewand. Statt der traditionellen Broschüre erhalten potentielle
Aussteller dieses Jahr eine Einladung in Plakat-Form mit neuem Design.
Das Plakat ist in klare Segmente aufgeteilt, wie sie auch für die
Messe-Aufteilung neu gelten. Die segmentspezifischere Form ist ein
Bekenntnis zu einer sehr zielgerichteten Marketing-Kommunikation. Sie
soll einen optimalen Aussteller- und Besucher-Mix erreichen, der für
beide Seiten maximal Gewinn bringend ist. Mit dem Versand der neuen Ausstellereinladung ist die Orbit-iEX 2006 lanciert.
„Business Software“, „IT-Services & Consulting“, „Hardware
& Office Equipment“, „Web Applications & Business Processes“,
„Security“ und „Mobile Computing & Communication“ – das sind die
sechs Segmente der Orbit-iEX 2006. „Der Entscheid dafür wurde nicht von
uns am Schreibtisch gefällt. Getreu dem Campaigning-Motto einer
Kommunikation aus dem Blickwinkel der Zielgruppen wurde die Aussensicht
von Besuchern und Ausstellern berücksichtigt“, so Orbit-iEX Messeleiter
Giancarlo Palmisani von der Exhibit AG. Eine detaillierte Auswertung
der Aussteller- und Besucherbefragung vom Mai 2005 hatte ergeben, dass
die genannten Segmente sowohl für Aussteller als auch für Besucher
optimal sind. Darüber hinaus sind sie auch verständlicher.

Die Ausstellereinladung ist in Form eines Plakats so aufgebaut,
dass jeder Aussteller seinen Segment-Teil abtrennen und aufbewahren
oder aufhängen kann. Den Rest kann er entsorgen oder an Partner
schicken, die in den anderen Segmenten tätig sind. Messe-Fans ist damit
auch eine einfache Möglichkeit gegeben, in Eigenregie für die Orbit-iEX
zu werben. „Die Orbit-iEX 2006 will die positive Trendwende in der
Entwicklung der IT- und Kommunikationsbranchen verstärken. Allen
Unkenrufen zum Trotz werden diese Technologien für alle Unternehmen
immer wichtiger. Auch dies soll das neue, dynamischere Gewand der
Orbit-iEX zum Ausdruck bringen“, schildert Urs A. Ingold, President
Reed Exhibitions Germany/Switzerland den neuen Ansatz.

Die erste Orbit-iEX fand im Mai 2005 in Basel statt. Sie entstand
aus der Basler Orbit und der Zürcher Internet-Expo. Als Marktplatz und
Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnologie will sie
Wirtschaftsführer mit den Technologien vertraut machen, die ihr
Geschäft schon in naher Zukunft verändern werden und auch erleichtern
können.

By Heart betreut zwei neue Marken

Die Zürcher Agentur soll die Position der Neuen Luzerner Zeitung im Lesermarkt stärken und entwickelt ein international einsetzbares Kommunikationskonzept für Emmi.

Die Zürcher Werbeagentur By Heart erhält
zwei neue Aufträge. Zum einen soll By Heart die Position der Neuen
Luzerner Zeitung im Zentralschweizer Lesermarkt festigen sowie ihren
Charakter zeitgemäss und plakativ kommunizieren. Der neue Dachauftritt
wird Ende Jahr in den eigenen Titeln lanciert. 2006 ist zudem
eine grössere Plakatkampagne geplant. Parallel dazu soll mit dem
gleichen konzeptionellen Ansatz gemeinsam mit Publicitas eine
Inserentenkampagne entwickelt werden. Zum andern entwickelt By Heart
für
ein neues Käseprodukt von Emmi ein eigenständiges, international
einsetzbares Kommunikationskonzept. Das Molkerei-Unternehmen
wird demnächst mit der neuen Marke an die Öffentlichkeit treten. Die
ersten Massnahmen starten gemäss einer Mitteilung noch diesen
Herbst. Die Kampagne soll im Februar 2006 in der Schweiz und in
Deutschland zu sehen sein.
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