Brückenbauer mit Esprit

Alphonse Garcia will als Chief Creative Officer bei TBWA Switzerland zum internationalen Erfolg der kreativsten Gruppe der Welt beitragen.

Alphonse Garcia will als Chief Creative
Officer bei TBWA Switzerland zum internationalen Erfolg der kreativsten
Gruppe der Welt beitragen.Er arbeitet nicht in der Werbung. Die
Werbung ist sein Leben. Das zeige sich in einer permanenten Neugier.
Alphonse Garcia unterscheidet nicht zwischen Arbeitsstunden und
Freizeit. Und diese «Leidenschaft für die Werbung» will er mit seinen
Arbeiten auch transportiert sehen. «Die Werbung ist wie ein Spektakel
im Theater. Man adressiert sich an ein Publikum und das Publikum soll
spüren, dass man das mit Lust macht und ihm Vergnügen bereiten will.»
Es soll allerdings auch spüren, dass es respektiert wird. «Da zeigen
viele Werber für mich oft zu viel Arroganz. Sie machen eine schöne
Kreation, wollen dafür einen Award und der Rest geht sie nichts mehr
an», reflektiert Garcia.
Der Kreative hat sein Leben in jeder Beziehung rund um die Werbung
organisiert. Auch beim Entspannen will er sich gleichzeitig von Kultur
in den verschiedensten Bereichen inspirieren lassen. Jetzt hat Garcia
seinen Ausgangsrayon auf zwei Ufer ausgedehnt, denn seit ein paar Tagen
ist Alphonse Garcia neben CEO bei Rive Gauche am Genfersee auch als
Chief Creative Officer in der Agentur am Zürichsee für die ganze Gruppe
TBWA Switzerland zuständig.
Alphonse Garcia hat Rive Gauche in Genf vor dreieinhalb Jahren zusammen
mit Pierre Yves Brandt als Ableger für TBWA gegründet. Die Idee war,
für das Netzwerk in der Schweiz einen zweiten Brand mit
einem etwas anderen Konzept zu kreieren. Mitten in der Rezession der
Branche ist man damals gestartet. Die ehrgeizigen Pläne mussten deshalb
ein wenig korrigiert werden. Mit «ziemlich spektakulären Kampagnen und
einer etwas anderen Kreation» sowie vor allem auch mit dem Mittel der
Strategie – was damals in der welschen Schweiz noch weniger bekannt war
– hat sich die kleine Agentur schnell einen guten Namen gemacht.
Zweimal war Rive Gauche bereits «Agence de l’année» in der Romandie.
Das schreibt Garcia einer Arbeitsweise zu, die «absolument différent»
zu anderen Agenturen sei. Der Unterschied sieht er im strategischen
Ansatz sowie einer Vision, die «mehr pointiert und näher beim Kunden»
ist. Diese sind zum Beispiel Médecins sans Frontières, Swiss Lotto oder
Medien wie das SSR Radio espace deux, Le Temps, L’Hebdo.

Rive Gauche beschäftigt acht Leute. Garcia war bis zum Wechsel nach
Zürich gleichzeitig CD und Managing Director. Das funktionierte in
dieser kleinen Struktur, weil Rive Gauche mit Pierre Yves Brandt einen
zweiten CD hat. Zudem könne ein CD im Management auch diesem eine mehr
kreative Vision geben «mit viel Verständnis für die Arbeit der
Gestaltung». Solche Ideen kann Garcia jetzt für die ganze Schweiz
anwenden, nachdem er als CCO Hans-Joachim Timm ersetzt, der eine neue
Herausforderung gesucht hat.
Bei TBWA in Küsnacht sind 50 Leute beschäftigt. Garcia wird ab
Januar für die erste Phase die meiste Zeit hier sein. Für die Agentur in Genf hat er als Stellvertreter mit
Sébastien Fabbi einen neuen Managing Director engagiert. Dieser war vorher Marketing Director bei Citroën Suisse.

Und sein Deutsch? «Kein Problem», er verstehe genug, um einer Sitzung
folgen zu können und in diesem Job sei die wahre Sprache die Sprache
der Kreation. Zudem sei TBWA ziemlich multikulturell besetzt mit Leuten
die englisch, französisch oder spanisch sprechen. «Da musste man sich
schon immer irgendwo finden.»
Die Lösung mit dem CCO Schweiz ist ziemlich spontan gereift. «Ich lasse
mich von Herausforderungen leiten und folge nicht langen Plänen.» So
hat Garcia auch nicht lange überlegt, ob er das Leben im Welschen
vermissen könnte. «Ich mag Zürich schon lange. Mir gefällt die Energie
hier und ich habe in Zürich viele Freunde in verschiedenen Agenturen.»
Alphonse Garcia ist ein Weltbürger. Er ist in Spanien geboren und im
Alter von sieben Monaten  mit seinen Eltern in die Schweiz
gekommen. «Ein Secondo», der in Lausanne alle Schulen durchlaufen hat
bis zur Kunstgewerbeschule. Er wollte immer schon Grafiker werden, weil
in seinem Elternhaus ein solcher auf dem selben Stock arbeitete – und
in dessen Atelier hat Alphonse als Bub viel von seiner Freizeit
verbracht.
Nach der École des Beaux Arts hat er Volontariate in mehreren Agenturen
angehängt. «Gleich nach dem Diplom war Werbung die Welt meiner Ziele.»
Dazu hat er an der Universität auch noch ergänzende Kurse in Fächern
wie Soziologie und Wirtschaft besucht.
Der Weg durch die welschen Agenturen führte ihn auch für drei Jahre als
CD zu Publicis Lausanne. Als diese Niederlassung geschlossen wurde, hat
Garcia Rive Gauche mitbegründet.

Garcia soll bei TBWA auch als eine Art «Brückenbauer» agieren. Das sei
überhaupt das Wesentliche am Beruf des Werbers: Brücken bauen zwischen
Kunden und Marken, Produkten und Konsumenten sowie jetzt Romandie und
Deutschschweiz. Garcia hofft, in Zürich einen mehr «lateinischen
Esprit» einführen zu können.
Seine persönliche Motivation für den Job in Zürich war, einer
eingesessenen Agentur wie TBWA zu einem frischen Geist und einem neuen
Image verhelfen zu können. TBWA International gilt als eines der zehn
am schnellsten wachsenden Agenturnetzwerke der Welt. Der Gunn Report
hat die Agenturkette zum kreativsten Netzwerk der Welt des Jahres 2005
erkoren. «Meine Ambition besteht darin, hier aus der Schweiz heraus
einen Beitrag zu leisten. Wir wollen aus Zürich eine neue TBWA schaffen
– eine Agentur mit einem gewissen Niveau.»   

Andreas Panzeri

Vertrauen als Basis

Werbefilm Auch Wirz + Fraefel hat sich mit Mixer getroffen und zeigt sich interessiert.

Kooperation Auch Wirz + Fraefel hat sich mit Mixer getroffen und zeigt sich interessiert.WW: Was kann eine Zusammenarbeit mit Mixer bringen?
Stefan Fraefel: Wir drehen
oft im Ausland und kennen dadurch schon einige Service-Produktionen,
mit denen über die Jahre freundschaftliche Beziehungen entstanden
sind. Die Erfahrung zeigt: Eine gute Zusammenarbeit über solche
Distanzen erfordert gegenseitiges Vertrauen und regelmässigen
persönlichen Kontakt.

WW: Was ist wichtig?
Stefan Fraefel: Wie
bei allen Jobs im Ausland ist die Kompetenz der Produktion vor Ort
massgebend: Ausgewiesene Top-Kontakte in der Szene, eine grosse Auswahl
an guten Locations, internationales Casting sind dabei genauso
wichtig wie gu-
te Kameraleute und Techniker zur  Hand zu haben. Sollte eine
Produktion in Brasilien realisiert werden, würden wir sicher neben
anderen auch Mixer kontaktieren.

WW: Bringt das auch Preisvorteile?
Stefan Fraefel: Mixer
meint, die Preise für die Dienstleistungen in Brasilien seien bedeutend
tiefer. Wir werden sicher bei einer nächsten Gelegenheit eine Offerte
verlangen, um das Angebot mit anderen vergleichen zu können. Dass
jetzt eine Produktion in Südamerika zur
grossen Konkurrenz werden könnte, glaube ich weniger, ausser
die Agenturen wollen die Brasil-Produktion vor dem Dreh treffen –
um die Details, vor Ort versteht sich, zu besprechen …

PubliPresse in der Zwickmühle

Inseratekommission Will PubliPresse von Tamedia Boni erhalten, muss sie sich für Tamedia-Titel mächtig ins Zeug legen.

Inseratekommission Will PubliPresse von Tamedia Boni erhalten, muss sie sich für Tamedia-Titel mächtig ins Zeug legen.Über ein Jahr, nachdem Tamedia das
Abkommen mit PubliPresse für die Vermittlerkommission beim
Tages-Anzeiger und bei der SonntagsZeitung (SoZ) gekündigt hat, ist
jetzt ein neuer Vertrag unterschrieben worden. Otto Meier,
Generaldirektor von PubliPresse, betont, dass die Kooperation zwischen
den zwei Unternehmen nie abgebrochen sei und beiderseitig ein «vitales
Interesse zur Einigkeit» bestehe. Jürg Brauchli, Leiter Druck und 
Logistik bei Tamedia ergänzt: «In Form eines gutschweizerischen
Kompromisses haben wir wieder eine gemeinsame Basis gefunden, auch wenn
nach wie vor in einigen Punkten Differenzen bestehen.»

Ein Kompromiss war beispielsweise nötig bei der Frage, ab wann Tamedias
Kündigung wirksam ist. So viel ist klar: Tamedia kündigte
ausserterminlich per Ende 2004, in der Annahme, der Deal zwischen
PubliGroupe und NZZ und die somit stark veränderte Marktsituation im
Grossraum Zürich berechtige zu diesem Schritt. Demnach würde seit
Anfang 2005 ein vertragsloser Zustand herrschen. Die P ihrerseits ging
davon aus, dass der Vertrag erst per Ende 2005 kündbar und somit nach
wie vor gültig sei. Beide Unternehmen untermauerten ihre Haltung mit
Rechtsgutachten.

Neue Bonusregelung
Die Lösung, die jetzt gefunden wurde, präsentiert sich wie folgt: Tamedia
bezahlt der PubliPresse bei beiden Titeln unveränderte
Grundkommissionen und erhält im Gegenzug gleich bleibende
Dienstleistungen der P, inklusive das Delcredere. Meier hatte Anfang
Jahr noch erwogen, bei der einen oder anderen Leistung Abstriche zu
machen.

Der einzige Unterschied zwischen altem und neuem Vertrag betrifft die
Bonusregelung, dies bestätigen beide Vertragspartner. So sind Boni, die
Tamedia an PubliPresse bezahlt, nicht mehr nur umsatz-, sondern neu
auch marktanteilsabhängig. Dabei wurde «der Markt» beim Tages-Anzeiger
als Gesamtvolumen der grossen Deutschschweizer Tageszeitungen
definiert, die in der Branchen-Typologie unter «Tagespresse I,
verkauft» aufgeführt sind. Bei der SoZ umfasst der Markt entsprechend
die Kategorie «Sonntagspresse» (Deutschschweiz). «Wir sind der Meinung,
dass die P keinen Anspruch auf Boni hat, wenn sie bloss mit der
Marktentwicklung mitschwingt. Wenn sie aber – selbst bei sinkenden
Umsätzen – für unsere Titel Boden gut- macht – wollen wir ihre
Anstrengungen honorieren», begründet Brauchli diesen Wechsel.

Beträchtliche Zusatzbürde
Zum Zeitpunkt der Umstellung meint Otto Meier: «Für den variablen Teil
der Kommissionierung (Bonus) gilt der bisherige Vertrag bis
Mitte 2005, und für das zweite Halbjahr gelten die Bestimmungen des
neuen, ab 1. Januar 2006 gültigen Vertrages.»

Klar ist: Mit dem neuen Abkommen, das per Anfang 2006 auch auf alle
andern Tamedia-Titel übertragen wird, nimmt die P eine beträchtliche
Zusatzbürde auf sich. «Das Leben wird für uns sicher nicht einfacher,
denn ein Regietitel hat für uns immer Priorität», bestätigt Meier. Er
sage aber gerne Ja zu dieser «sportlichen Herausforderung», weil
Tamedias Produkte in ihren jeweiligen Märkten Leadertitel seien.

Markus Knöpfli

Tamedia-Extratour

Entschädigung Ringier und Jean Frey honorieren die direktbuchenden Mediaagenturen weiter nicht.

Entschädigung Ringier und Jean Frey honorieren die direktbuchenden Mediaagenturen weiter nicht.
Seit fast einem Jahr gewährt Tamedia den
Mediaagenturen, die ihre Inserate bei Tamedia-Titeln direkt statt über
Publimedia buchen, eine «Direktbuchungsentschädigung». Dies wird auch
im 2006 so bleiben, trotz Kritik von PubliPresse. 14 Agenturen machen
aktuell vom Angebot Gebrauch (siehe S. 16), einige wünschen gar, dass
weitere Verlage, vorab Ringier und Jean Frey, dem Beispiel Tamedias
folgen. Doch Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger winkt ab: Sein Verlag werde «im
2006 keinen Direktbuchungsrabatt einführen», schreibt er. Denn da die
heutigen Preise und Kommissionen für alle Marktteilnehmer «transparent»
seien, würden sich den Werbeauftraggebern auch alle Dispositionskanäle
«gleichwertig» präsentieren. Ein Njet kommt auch von Alexander
Theobald, bei Ringier Leiter Zeitschriften: «Ringier vergibt keine
Rabatte für Direktbuchungen und beabsichtigt zurzeit auch nicht, solche
Rabatte einzuführen.» Denn Ringier arbeite mit der P zusammen, was
derzeit nicht zur Diskussion stehe.
Markus Knöpfli

Odlo macht das Wetter

Sportbekleidung Odlo will für emotionales Sporterlebnis stehen. Publicis liefert die Imageoffensive dazu.

Sportbekleidung Odlo will für emotionales Sporterlebnis stehen. Publicis liefert die
Imageoffensive dazu.«Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt
nur die falsche Bekleidung!», besagt ein Wanderersprichwort. Oder
stammt die Weisheit womöglich von Langläufern oder von Joggern?
Offensichtlich hat sie für die ganze Outdoor-Sportlergemeinde seine
Gültigkeit. Und die ist in der Schweiz nicht nur verhältnismässig gross
und weiterhin wachsend, sondern auch gut informiert und gut verdienend.
Von dieser Situation konnte das Schweizer Sportbekleidungsunternehmen
mit norwegischen Wurzeln Odlo profitieren. Seit seinem Schweizer
Markteintritt – nach der Erfindung vollsynthetischer Sportunterwäsche
Anfang der 70er-Jahre – ist der Umsatz der 1946 gegründeten
Produktinnovator-Marke kontinuierlich gestiegen. Und das immer mit ein-
bis zweistelligen Zuwachsraten.

Heimmarkt bleibt wichtig
2004 durchbrach der Umsatz der Gruppe (zusammen mit der Sparte
Oberbekleidung) erstmals die 100-Millionen-Franken-Grenze. Obwohl Odlo
in 22 Ländern vertrieben wird, habe der Schweizer Heimmarkt eine grosse
Bedeutung, erklärt PR-Leiterin Claudia Merkel. Einerseits ist hier der
Bekanntheitsgrad mit 43 Prozent im Vergleich zu den anderen Märkten
viel höher, andererseits sei Odlo in den Bereichen Funktionswäsche,
Nordic-Walking- und Langlaufbekleidung mit je über 40 Prozent
Marktanteil klarer Marktleader.
Baute die Kommunikation seit Odlos Markteintritt vor allem die
Akzeptanz und das Wissen der Konsumenten in Sachen
Baumwolle-Alternative auf, schwenkt man seit der Einführung des neuen
Logos 2003 Richtung Imageaufbau. Schliesslich haben sich mehrere
Mitbewerber im Markt breit gemacht, gegen die Odlo vor allem im
Sponsoring- und Eventbereich aktiv antrat. Ein Blick auf die News-Site
im Internet genügt, um die direkte, Kunden bindende Abdeckung zu
veranschaulichen: von der Anleitung zum richtigen Nordic Walking über
Kooperationsmarketing für gesunde Ernährung mit Bio-Familia bis hin zum
Langlaufplausch mit dem SonntagsBlick und dem Top-Athleten und
Bekleidungsdesigner Björn Daehlie ist eine ganze Palette vorhanden.
Auch der Hinweis auf die erste grosse, internationale Imagekampagne,
mit der die Agentur Publicis beauftragt wurde, fehlt nicht. Die gross
angelegte Imageoffensive in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
startet gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, wenn der Absatz auf
die Zielgerade zum Jahrespeak einbiegt. Die vom Kreativteam um
Publicis-CD Philipp Skarbal kreierte Kampagne umfasst neben diversen
POS-Massnahmen, Anzeigen und Plakaten auch erstmals einen TV-Spot.
Der von Markenfilm Schweiz unter der Regie des isländischen
Filmemachers Lalli Jonsson gedrehte Schwarz-weiss-Spot dramatisiert in
raffinierter Weise die im Einstieg erwähnte Weisheit. Man sieht einen
Jogger, der sich unbeeindruckt vom nasskalten Winterwetter auf einen
Lauf vorbereitet. Die Perspektive wechselt in dem Moment, in dem er zu
laufen beginnt, und offenbart die subjektive Sicht des Protagonisten:
Die unwirtliche Stimmung ist wie weggeblasen, der Jogger läuft in
perfektem Wohlgefühl durch die harmonische Szenerie, die durch 
klassische Musik widerspiegelt wird. Der Film endet mit der Einblendung
einer handschriftlichen Zeile, die auch in der Print- und
Poster-Umsetzung die gleiche Botschaft vermittelt – Gefühlte
Temperatur: 20 Grad Odlo – und dem Produkthinweis «Mit der
funktionellen Sportunterwäsche von Odlo». Als verbindendes Element und
visueller Clou kommt das Markenlogo plakativ und einprägsam an Stelle
des Gradzeichens für die Temperatur zum Einsatz.   

Luca Aloisi

Kommunikation verständlich gemacht

Bücher «Kommunikation ist lernbar», schreibt Bundesrat Moritz Leuenberger im Vorwort zum soeben erschienenen Sachbuch «Kommunikation als Beruf».

Bücher «Kommunikation ist lernbar»,
schreibt Bundesrat Moritz Leuenberger im Vorwort zum soeben
erschienenen Sachbuch «Kommunikation als Beruf». Und: «Die Lehre der
Kommunikation ist nie zu Ende. Ich bin auch noch mittendrin.» Typische
Momente aus dem Arbeitsalltag von 25 Fachfrauen und -männern zwischen
25 und 52 Jahren hält der Band fest. Sie alle haben sich für
Kommunikation als Beruf entschieden – und für die Aus- und
Weiterbildung an der Hochschule. Die Fallbeispiele stammen nämlich aus
den ersten fünf Jahren des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft
in Winterthur, welches das Buch mit dem Verlag Media Daten (bei
dem  auch die Werbewoche  erscheint) herausgegeben hat. 

Bund zügelt zur BZ

Berner Modell Die Espace Media Groupe wird nicht müde zu beteuern, das Berner Modell mit Bund und Berner Zeitung unter einem Dach funktioniere bestens.

Berner-Modell Die Unternehmensleitung der
Espace Media Groupe wird nicht müde zu beteuern, das Berner-Modell mit
Bund und Berner Zeitung unter einem Dach funktioniere bestens. Nichts-
destotrotz hagelt es offene Briefe, Kundgebungen und parlamentarische
Stellungnahmen an den Lokalmatador Espace im Zusammenhang mit den
geplanten Entlassungen von weiteren bis zu 15 Stellen beim
Qualitätstitel Bund. Dieser Tage verliert die Bund-Redaktion auch
inhouse an Terrain. Die Chefredaktion, der Kleine Bund und das
Inlandressort verlassen notgedrungen die repräsentative Attikaetage des
Hauses am Bubenbergplatz und zügeln in den dritten Stock hinunter. Der
gesamte Dachstock soll an Auswärtige vermietet werden. Ein Umzug in die
Espace-Verlagsräumlichkeiten ins Lorraine-Quartier, wo auch die
Redaktion der Berner Zeitung zu Hause ist, ist laut Insidern zudem
bereits beschlossene Sache. (rw)

Qualität hat ihren Preis

Medienmarketing Vier Fachzeitschriften wurden für ihre Marktleistungen mit dem Q-Award geehrt. Doch Innovationen waren Mangelware.

Medienmarketing Vier Fachzeitschriften wurden für ihre Marktleistungen mit dem Q-Award geehrt. Doch Innovationen waren Mangelware.Er ist nicht als Schönheits-
konkurrenz
gedacht und nicht als Schulterklopfen unter Kollegen. Der Verband
Schweizer Presse versteht seinen Wettbewerb Q-Award in erster Linie als
Mittel der Qualitätsförderung. «Indem an einem solchen Anlass vor den
kritischen Augen der Branchenöffentlichkeit bestimmte Marktleistungen
herausgehoben werden, werden Massstäbe gesetzt und Kriterien sichtbar
gemacht», schreibt der Verband zur Bekanntgabe der diesjährigen
Gewinner.

Den Top-Award erhielt der Medienverbund GastroNews für sein
Gesamtkonzept. Aus dem früheren Gewerkschaftsblatt «Union Helvetia» sei
in mehr als zehnjähriger
Arbeit ein vielseitiges Kommunikationsunternehmen für die
Gastronomiebranche geschaffen worden, heisst es in der Laudatio. Neben
den
rundum erneuerten Druckmedien mit der Wochenzeitung eXpresso seien
zusätzliche Geschäftsfelder wie Adresshandel und Call Center
erschlossen worden, doch die Bereiche blieben trotz einheitlichem
Auftritt transparent unterschieden.

Mit dem Q-Award für Qualität wurde das Media Trend Journal –
Schwesterzeitschrift der Werbewoche – ausgezeichnet. Insbesondere durch
seine Langzeit-Statistiken mit kompetenter Interpretation sei das MTJ
zu einer Fachinstanz in der Schweizer Kommunikationswelt geworden,
befand die Jury. Den Preis für den Marktauftritt verlieh sie dem
Monatsmagazin Travelmanager. Es überzeuge als erfolgreiche Line
Extension des gut eingeführten Fachtitels Travel Inside. Der
redaktionelle und verlegerische Gesamtauftritt entspreche in Gehalt und
Tonalität den Ansprüchen der Zielgruppe. Die Gastro-Zeitschrift Salz
& Peffer erhielt den Award für Gestaltung. Sie rage durch
ausgesprochene Sorgfalt bei der textlichen und optischen Gestaltung
hervor und lege besonderen Wert auf schöne und sinnliche
Illustrationen, heisst es.

Die Auszeichnung für Innovation wurde dieses Jahr nicht verliehen. Die
Jury zeigte sich enttäuscht, dass kein Bewerber das Mass des Gewohnten
und Erprobten hinter sich gelassen habe. Für die Zukunft erhofft sie
sich kreative Cross-Media-Lösungen, gelungene Ideen für
Zusatzgeschäfte, Line Extensions und Markentransfers oder gar Ideen,
wie junge Leser an das Medium Fach- und Spezialzeitschrift herangeführt
werden können.

Stefano Monachesi

Grundsätzlich interessiert

Werbefilm CD Matthias Freuler von Wirz Werbung zum Thema Produktion im Ausland.

Qualitätsdenken CD Matthias Freuler von Wirz Werbung zum Thema Produktion im Ausland.WW: Was denkt Wirz Werbung über eine Zusammenarbeit mit Mixer?
Matthias Freuler: Isabelle
Hahn von Mixer hat uns auch besucht und ein sehr interessantes Showreel
gezeigt. Das Interesse an Mixer oder einem Regisseur von Mixer ist
grundsätzlich da, allerdings liegt nicht ein konkretes Projekt vor.

WW: Gilt es für Kunden der Agentur als attraktiv, wenn ihnen ein Spot von
einer international tätigen Erfolgsfirma wie Mixer angeboten wird?

Matthias Freuler: Ein
Kunde will in erster Linie, dass der Spot, zu dem er sein OK gegeben
hat, optimal umgesetzt wird. Wer das macht, ist für die meisten Kunden
eher zweitrangig: Haupt-
sache, die Produktion ist bezahlbar und der Film wird gut. Und diese
Sicherheit kann eine international tätige Produktionsfirma, die zum
Beispiel Erfolge in Cannes ausweisen kann, besser vermitteln –
allerdings zum entsprechenden Preis.

WW: Haben die Schweizer Agenturen keine moralische Verpflichtung, auch einheimisches Schaffen zu ehren?
Matthias Freuler: Weder
wählen wir eine Schweizer Produktion, weil sie schweizerisch ist, noch
wählen wir eine ausländische Produktion, weil wir gern im Ausland
drehen würden. Wir suchen ganz einfach individuell für
jeden Film den bestmöglichen Regisseur aus. Oft kommt der aus der Schweiz, hin und wieder aber auch aus dem Ausland.

WW: Ist der Gang ins Ausland mehr ein qualitatives oder finanzielles Thema?
Matthias Freuler: Beides. Aber nicht immer gleichzeitig. Die Schweiz hat sehr wohl
ein paar sehr gute Regisseure und Produktionsfirmen. Aber wenn man wie
die Wirz Werbung jährlich über 20 Spots produziert, will man auch von
Talenten profitieren, die in Deutschland, England, Holland oder sonstwo
sitzen. Zur finanziellen Seite: Es ist nicht so, dass es im Ausland
immer günstiger ist. Wenn nämlich Crew, Kunde und Agentur um die halbe
Welt fliegen müssen, sind die Reisespesen derart hoch, dass es sich
nicht lohnt. Wir prüfen bei jedem Film, bei welcher Produktion wir die
beste Leistung kriegen.

Interviews: Andreas Panzeri

Die Farbe unter Kontrolle

Color Management Heidelberg bietet mit Prinect Color Solutions eine Komplettlösung für einen durchgängigen Farb-Workflow an.

Color Management I Heidelberg bietet mit Prinect Color Solutions eine Komplettlösung für einen durchgängigen Farb-Workflow an.Ohne dass es jemand direkt ausgesprochen
hat, wurde bei einem kürzlich von der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) durchgeführten Workshop zum Thema Farbmanagement klar,
dass das Farbabstimmen an einer Druckmaschine der falsche Weg ist, um
zu einem guten Druckresultat zu kommen. Das «Lithografieren» respektive
das «künstlerische» Abstimmen an der Druckmaschine» erzeugt viel
Makulatur und kostet vor allem viel Zeit. Nachteilig ist aus Sicht der
Druckerei die Tatsache, dass nach diesem subjektiven (und späten)
Eingriff Reklamationen wenn auch nicht gerade vorprogrammiert sind, so
doch zumindest schwerer ausgeschlossen werden können.

Wird bislang beim Farbabstimmen hie und da noch ein wenig mehr Farbe
gegeben, um das Sujet «kräftiger» erscheinen zu lassen, so müssten
Druckereien, die Colormanagement ernst nehmen, derartige Manipulationen
eigentlich verbieten – ein farbverbindliches, angepasstes Proof
vorausgesetzt. Sämtliche Farbkorrekturen am Bild/Sujet sollten nämlich
nach der Erteilung des Gut zum Druck (das unter Normlichtbedingungen
abgenommen werden sollte) unterbleiben – und die Druckerei sich um
die farbtreue Reproduktion kümmern.

Messen, auswerten, regeln
Als Werkzeug für ihre Kunden hat Heidelberg für den Zweck der
farbverbindlichen Reproduktion unter dem Dach ihres Prinect genannten
Workflow-Management-Systems zur automatisierten Druckproduktion diverse
Produkte und Lösungen nach Anwendungsschwerpunkten zusammengefasst. Der
Bereich Prinect Color Solutions (siehe Kasten auf Seite 26) ist dabei
für einen optimierten Color-Workflow zuständig und soll auch einen
schnelleren Auftragswechsel ermöglichen. Realisiert wird dies durch
Werkzeuge von zu diesem Anwendungsbereich gehörenden Produkten und
Lösungen. Dazu zählen eine genaue Farbvoreinstellung (über das Prepress
Interface) zusammen mit neuen Funktionen in der Maschinensteuerung
(Color Assistant) genauso wie Farbmessgeräte (Axis Control oder Image
Control) und neue Produkte zur Prozesskontrolle und -anpassung.

Bei den Farbmesssystemen werden üblicherweise die mitgedruckten
Druckkontrollstreifen gemessen und auf dieser Basis die Druckmaschine
geregelt. Diese Messfelder orientieren den Drucker über die Färbung und
die Tonwert- respektive Punktzunahme; Letztere resultiert aus der
Druckabwicklung in Verbindung mit einer Reihe weiterer Parameter wie
Farbe und Papier und muss in der Druckvorstufe bei der
Plattenherstellung berücksichtigt werden.

Für höhere Qualitätsanforderungen hat Heidelberg das in dieser Art
einzigartige Farbmesssystem Image Control entwickelt. Image Control
(Bild oben) misst den ganzen Druckbogen statt, wie das am Leitstand
integrierte Axis Control, nur den Kontrollstreifen. 160000 Messpunkte
(beim Format 70 x 100 cm) decken selbst kleinste Farbabweichungen auf.
Im ungefähr 25 Sekunden dauernden Messvorgang können darüber hinaus zum
Beispiel auch identische Nutzen einer Druckform verglichen und mögliche
Farbunterschiede ausgeregelt werden.

Als Besonderheit hat Heidelberg für den Einsatz in dieser Mess- und
Regelstation so genannte Minispots entwickelt und kürzlich auch
freigegeben, die über Image Control ausgewertet werden können. Der
Vorteil dieser frei auf dem Bogen platzierbaren Elemente ist, dass die
dabei erzielte Druckqualität transparent dargestellt werden kann.
Ausserdem besteht die Möglichkeit, bei Veränderungen im
Produktionsprozess in Verbindung mit Image Control auf das aufwändige
Drucken einer Testform zu verzichten und Anpassungen an den bestehenden
Kalibrierungen und ICC-Profilen über die Mini-Spots durchzuführen. Als
Ersatz einer Testform zur Profilierung einer Druckmaschine sollten die
Mini-Spots dennoch nicht angesehen werden.

Am Image-Control-Leitstand können zudem Delta-E-Werte (DE) angezeigt
werden, die nichts anderes als die Abweichung des Druckergebnisses zum
gewünschten  Druckstandard beziffern (die Abweichungen als
DE-Werte sind als Qualitätskriterien zum Beispiel in den entsprechenden
ISO-Normen spezifiziert). Die DE-Werte und alle anderen relevanten
Informationen können auf einem A4-Blatt als «Quality Reports»
zusammengestellt und am integrierten Drucker ausgedruckt werden und
dienen somit als Qualitätsnachweis beziehungsweise Zertifikat. Werden
vom Drucker genügend Bogen gezogen und regelmässig Bogenmessungen
durchgeführt, dann dürften sich diese Belege vor allem bei
Reklamationen oder Streitigkeiten um die Druckqualität sehr gut als
Beweismittel eignen.

Wer kann das bezahlen …?
Auf den ersten Blick ist ein Farbmanagement-Workflow wie der von
Heidelberg für eine Druckerei keine billige Angelegenheit. Bis zu zehn
Prozent der Kosten für eine Druckmaschine können durch die Investition
in Produkte und Dienstleistungen der Prinect Color Solutions entstehen.
«Einsparungen beim Auftragswechsel, durch weniger Makulatur und
Druckplatten sowie von Arbeitszeit und eine insgesamt sehr deutliche
Verkürzung der Rüstzeiten ermöglichen die Amortisation in deutlich
weniger als einem Jahr», erklärt Axel Zöller, Produktmanagement
Prinect. Dies hätten Untersuchungen bei einer repräsentativen Umfrage
bei etwa 50 Kunden ergeben. Ob dieses und die qualitativen Argumente in
der Summe letztlich reichen, um das noch immer sehr häufig praktizierte
Abstimmen aus den Druckereien zu verbannen, ist jedoch eine andere
Geschichte.
 

Jürgen Franck

Ringier streicht Stellen bei Tele

Weil der Programmteil künftig aus Polen kommt, wird die Film-Redaktion verkleinert.


Der Ringier-Konzern bei seiner TV-Zeitschrift Tele zweieinhalb
Stellen ab. Dies berichtete das Branchenportal Persoenlich.com unter Berufung auf eine Mitteilung in Ringiers Intranet. Prisca Wolfensberger von der
Ringier-Medienstelle bestätigte auf Anfrage der Werbewoche, es
handle sich dabei um zwei Vollzeitstellen des Film-Ressorts sowie um
eine halbe Korrektorats-Stelle. Grund für die
Stellenstreichung ist die Auslagerung der Programmteil-Produktion für die
Zeitschriften Tele, TV2 und TV4 sowie für Blick und Sonntagsblick: Ab
1. Januar bezieht Ringier deren Inhalte von der polnischen Firma Media-Press.

Samba für das Budget

Werbefilm Im Interview mit der Werbewoche spricht Isabelle Hahn, International Management Representative der brasilianischen Filmproduktion Mixer, über die Kundensuche in der Schweiz.

Brasilien Isabelle Hahn, International
Management Representative der brasilianischen Filmproduktion Mixer, hat in der Schweiz
Kontakte zu potenziellen Kunden gesucht.WW: Sie haben in der Schweiz eine Werbetour für Mixer gemacht. Wie sind Sie aufgenommen worden?
Isabelle Hahn: Ich hatte
einen ausgesprochen guten Eindruck des Schweizer Kreativmarktes. Ich
hatte das Glück, intelligente, menschliche und visionäre
Gesprächspartner anzutreffen, denen es wichtig ist, Akzente zu setzen
und gross zu denken.

WW: Wer ist Mixer und welche Bedeutung hat diese Organisation in Brasilien?
Isabelle Hahn: Mixer
gibt es seit 2003. Unter diesem Namen haben sich in Brasilien die
sieben Topspezialisten der einzelnen audiovisuellen Genres Werbung,
TV-Inhalte, Kino und digitale Animation zusammengeschlossen, um
gemeinsam Erfahrungen, Ideen, Kreativpower und Technik auszutauschen
und kostenoptimiert zu arbeiten. In den vergangenen zwei Jahren ist
Mixer mit 5000 Quadratmetern Produktionsfläche, einem Team von 270
Medienprofis, 25 Schnittplätzen und Postproductionstudios,
HDTV-Kameras, einem Headquarter in São Paulo und einer Niederlassung in
Rio de Janeiro zu einem Medien-Powerhaus gewachsen und mittlerweile die
grösste, unabhängige Produktionsfirma Lateinamerikas.

WW: Mixer will jetzt den europäischen Markt erobern. Wie muss man sich diese Expansion vorstellen?
Isabelle Hahn: Wir
verstehen uns als Global Players und sind auf die Belange des
internationalen Medienmarktes mit unserer Kreativ- und Men-Power
ausgerichtet. In der Werbung sind wir mit 47 Löwen die
viertmeistprämierte Produktionsfirma der Welt, unser Präsident Joao
Daniel Thikomiroff ist mit 41 Löwen auf dem internationalen Ranking
sogar an zweiter Stelle. Unser Ziel ist es, Brasilien in den
Köpfen der Europäer als Medienstandort zu etablieren. Die meisten
denken im Zusammenhang mit Brasilien immer noch an die bekannten
Klischees wie Fussball, Samba, Strand und schöne Frauen. Doch Brasilien
hat viel mehr zu bieten. Mit hervorragender Logistik,
State-of-the-Art-Equipment, international erfahrenen Kreativen vereinen
wir sämtliche Vorteile, um zukünftig für Europa zu produzieren.

WW: Welche Vorteile sind das im Detail?
Isabelle Hahn: In
Brasilien gibt es alle Locations, die man sich nur wünschen kann.
Urbane Skylines und «Matrix»-Szenarien, die man sonst nur in Amerika
für ein Vielfaches des Preises finden würde, ebenso wie die gesamte
Palette der europäischen Regionen mit ihren individuellen
landschaftlichen Schönheiten und historischen Architektur. Dazu kommt,
dass wir mit einem einzigartigen multi-ethnischen Darsteller-Pool
jegliche Bevölkerungsgruppe in Brasilien aufstellen können. Während in
Europa der Winter herrscht, gibt es bei uns Sonne und Sommer, und wir
haben nur drei Stunden Zeitunterschied.

WW: Werden Sie ein eigenes Büro in Europa betreiben?
Isabelle Hahn: Nein,
wir werden von unserem Headquarter in São Paulo oder unserer Filiale in
Rio de Janeiro operieren. Selbstverständlich behandeln wir die
einzelnen Projekte mit den Partnern persönlich und reisen für
Besprechungen und Präsentationen nach Europa.

WW: Wie planen Sie das weitere Vorgehen?
Isabelle Hahn: Der
Samen ist gelegt, jetzt hoffe ich, dass bei zukünftigen Projekten
Brasilien in den Köpfen der Entscheidungsträger positiv platziert ist.
Ich denke, der Anfang ist das Schwerste, sobald wir das erste Projekt
erfolgreich realisiert haben, werden sich die Vorteile des
Medienstandorts Brasilien und einer Kooperation mit Mixer International
mehr und mehr einprägen. Das weitere Vorgehen ergibt sich aus
den zukünftigen Projekten für die Schweiz.

Interview: Andreas Panzeri

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