Celebrations: Mobiler Wettbwerb von Activemobile

Masterfoods lanciert für Schokoladen-Mix Celebrations eine nationale Konsumentenpromotion mit mobilem Wettbewerb.

Masterfoods lanciert für den Schokoladen-Mix
Celebrations eine nationale Konsumentenpromotion mit mobilem
Wettbewerb. Die Teilnehmenden können ihre originellsten Party-Fotos via
MMS, E-Mail oder per Post einsenden und mit etwas Glück ein Weekend auf
Ibiza im Wert von 10’000 Franken gewinnen. Mit der Beratung, Konzeption und Umsetzung des Interaktionsbereichs für den
mobilen Teil wurde die Goldbach-Media-Tochter Activemobile betraut. Die Kommunikation der
Promotion erfolgt über Print, TV und Verpackung.

Eine gewichtige Differenz bleibt

Inserate Trotz Einigung mit der P bei der Inseratekommission hält Tamedia an ihrer Direktbuchungsentschädigung für Mediaagenturen fest.

Inserate Trotz Einigung mit der P bei der Inseratekommission hält Tamedia an ihrer Direktbuchungsentschädigung für Mediaagenturen fest.In einem Punkt, der nicht Teil des
Vertrages zur Inseratekommission ist, bleiben die Differenzen zwischen
Tamedia und PubliPresse bestehen: Es handelt sich dabei um die so
genannte Direktbuchungsentschädigung – für die P ein klarer
Direktbuchungsrabatt – von 1,5 Prozent, welche Tamedia seit Anfang Jahr
14 grösseren Mediaagenturen gewährt. Bedingung ist, dass diese statt
über die P direkt bei den Tamedia-Titeln ein jährliches Mindestvolumen
von einer Million Franken buchen.

Unterschiedliche Positionen
Fest steht: Jürg Brauchli will auch in Zukunft an dieser Entschädigung
festhalten und die Verträge mit den Agenturen für 2006 verlängern. «Wir
wollen unseren Inserenten so einen zusätzlichen Kanal offen halten»,
sagt Brauchli. Demgegenüber kritisiert PubliPresse-Generaldirektor Otto
Meier, dieser Rabatt widerspreche den Interessen der Gattung Print,
weil ein weiterer Kanal bloss den Zugang zu den Printmedien
kompliziere, statt ihn zu vereinfachen. «Letztlich ist es ein
Eigengoal, weil diese Massnahme vor allem die Publimedia trifft, die
Print-Gattungsmarketing betreibt», sagt Meier. Darum werde Publimedia
die Leistungspakete, die sie mit den Agenturen abgeschlossen habe,
überprüfen. «Wenn eine Agentur geringere Volumina über Publimedia
bucht, hat sie auch geringere Ansprüche auf bestimmte Tools von
Publimedia», sagt Meier.

Wie kommt das bei den Mediaagenturen an? Peter Hofstetter, Inhaber von
Mediaxis-MPG, ist erstaunt. «Damit würde die P uns ja den Marktzugang
beschränken, was angesichts der hängigen AdX-Klage bei der
Wettbewerbskommission kaum in ihrem Interesse sein kann.» (Siehe WW
40/05). Und Urs Schneider,
Inhaber von MediaSchneider, doppelt nach: «Sollte die P tatsächlich den
Zugang zu Tools einschränken, wären die Verleger mit P-Regie die
Geprellten, da die P uns ja den Zugang erschwert.» Bis jetzt liegt
keiner der angefragten Agenturen Konkretes von Publimedia vor. «Ich
habe nicht den Eindruck, dass das Thema derzeit für die P sehr heiss
ist», sagt etwa Andy Lehmann, Geschäftsführer bei Aegis Media Group
Schweiz.

Wie sind nach den ersten zehn Monaten die Erfahrungen der Agenturen,
welche das Direktbuchungsabkommen mit Tamedia eingegangen sind?
«Natürlich buchen wir Tamedia-Titel heute grösstenteils direkt», sagt
Urs Schneider. Sehr konsequent handhabt dies auch Aegis Media:
Tamedia-Titel würden dort selbst in einem Mediamix direkt gebucht, sagt
Andy Lehmann. Mehr Direktbuchungen bei Tamedia nahm auch Stephan Küng,
CEO von Initiative Media, vor – nicht nur wegen des «ohnehin geringen»
finanziellen Anreizes, sondern «weil ich einstehe für einen
nicht-monopolisierten Markt». Schliesslich sei Publimedia die grösste
Konkurrentin der Mediaagenturen. Dienstleistungen, wie sie die P gratis
anbiete, müssten die Agenturen ihren Kunden verrechnen. Der P hingegen
würden sie durch die Kommissionen der Verlage finanziert, so Küng.

Keine grosse Veränderung im Buchungsverhalten gab es dagegen bei
Mediaxis-MPG. «Es ist sowieso unser Credo, so viel wie möglich direkt
bei den Medienanbietern zu buchen», sagt Peter Hofstetter.

Anders ist die Situation bei Konnex: Das bei Tamedia direkt gebuchte
Volumen ist nicht stark gewachsen. Mitinhaber Peter Döbeli erklärt dies
so: «Wir liessen die Kunden entscheiden, denn wir werden von ihnen nach
Aufwand bezahlt und würden ihnen Tamedias Entschädigung voll
weitergeben.» Die meisten Kunden hätten den Versuch zwar gewagt, einige
würden jetzt aber wieder via Publimedia inserieren, weil ihnen das
Direktbuchen zu wenig Vorteile bringe, sagt Döbeli.

Nicht viel verändert hat sich auch bei MediaBaier: «Wir werden dieses
Jahr bei Tamedia nicht einmal das für die Entschädigung nötige
Mindestvolumen erreichen», sagt Inhaber Robert C. Baier.

Eine der angefragten Agenturen, die den Vertrag mit Tamedia
unterschrieben hat, wollte sich öffentlich nicht zum Thema äussern. Gar
nicht erst unterschrieben hat ferner die Agentur OMD. «Bisher schätzten
wir die Leistungen der P grösser ein als der Nutzen der
Direktbuchungsentschädigung», sagt OMD-CEO Christof Kaufmann.

Markus Knöpfli

O Käpt’n, mein Käpt’n

Aufgefallen Da haben wir ihn wieder. Den Beweis, dass Männer ständig an das Eine denken – und Frauen manisch an das Andere: money, money, money.

Airlines Da haben wir ihn wieder. Den
Beweis, dass Männer ständig an das Eine denken – und Frauen manisch an
das Andere: money, money, money. Allerdings hat diese soziobiologisch
erhärtete Veranlagungsthese einen Haken. Die Erfolgsraten driften im
Alter stark auseinander: Während 60+-Frauen immer häufiger erben,
erzielen 60+-Männer immer seltener Landeerfolge auf Venus. Jetzt nur
keine Panik!
Glücklicherweise ist guter Rat nicht teuer. 29 Euro, wenn mann sich am
Experten fürs Fliegen und ergo Landen hält. Zu diesen darf sich das
Lufttransport- Unternehmen LTU mit Fug und Recht zählen. Dank seinen
City-Quickies bleibt nämlich kein Brusthaar mehr trocken und kein
Herrenschmuck mehr unter der Rheumawäsche versteckt. Wie die artige
Anzeige mit dem rüstig-lustigen Käpt’n Vollimsaft zeigt, verlernt der
moderne Silbersurfer das Abschleppen nicht. Und: Dass am Tejo wie in
allen anderen Quicky-Destinationen rund um den Globus die Schätzchen
nur darauf warten, besessen und vernascht zu werden. «Täglich –
nonstop» und, wie der testosterongetriebene Werbetexter stimmungsvoll formuliert, «je früher, umso
günstig!». Vor dem Gerangel auf den vordersten Plätzen sei an dieser
Stelle gewarnt. Mit neidlosen Grüssen von der Limmat, Ihr (la).

Auf Stevie Wonder folgt Andrea Bocelli

Fundraising Pointierte Kampagnen haben dem Blindenwohnheim Mühlehalde höhere Spendenvolumen und der Agentur Ruf Lanz internationales Renommee beschert.

Fundraising Pointierte Kampagnen haben dem Blindenwohnheim Mühlehalde höhere Spendenvolumen und der Agentur Ruf Lanz internationales Renommee beschert.Die wegen der Wirtschaftskrise gedämpfte
Spendefreudigkeit der Schweizer hat in der Folge der Naturkatastrophen
wieder zugenommen. Allerdings hat die mediale Emotionalisierung und
Dokumentation den Geldfluss auch in neue Bahnen gelenkt. Um den relativ
tiefen Aktualitätsbezug zu kompensieren und Aufmerksamkeit zu erregen,
bleibt in der Kommunikation das bewährte Mittel der Originalität. Im
karitativen Bereich ist aber Vorsicht geboten, da hier die Grenzen zur
Pietätlosigkeit enger gezogen sind.

Gutes Anliegen genügt nicht
Bereits 2002 haben die Fundraising-Verantwortlichen des
Blindenwohnheims Mühlehalde die Marktsituation realistisch eingeschätzt
und Ruf Lanz mit der Spendenwerbung betraut. Dass unter dieser
Konstellation Ausgefallenes entstehen würde, war vorauszusehen. CD
Markus Ruf: «Viele Kampagnen in diesem Bereich sind besser gemeint als
gemacht. Es scheint die Meinung vorzuherrschen, das gute Anliegen
genüge bereits, um vom Publikum erhört zu werden. Dabei braucht es auch
hier eine überraschende Idee.» Das Resultat: Witzige Spots, die
wiederholt für Medienrummel sorgten sowie das Spendenvolumen 2003 um
über 110 und 2004 nochmals um gut 65 Prozent steigerten und deutlich
breiter abstützten. Nebenbei wurde der Spot «Stevie Wonder» unter
anderem mit ADC-, Edi- und New-York-Festival-Gold garniert und damit
zum meistausgezeichneten Schweizer Werbespot der letzten Jahre.
Wie sollte da eine würdige Fortsetzung aussehen? Wärmer und bewegender.
Mit dem gleichen Condor-Team und Serge Höltschi im Regiestuhl wollten
Danielle Lanz und Markus Ruf erneut die Bewohner der Mühlehalde zu den
Stars des neuen Spots machen. Nicht mehr mit einem Chor, sondern
nahe bei den Einzelpersonen als Solisten und deshalb auch nicht im
Studio, sondern im Blindenwohnheim selbst. Als Vorlage diente Andrea
Bocellis ergreifendes «Con te partirò», mit dem der blinde Opernsänger
Weltruhm erlangte. In Solopassagen beseelen neue und bekannte Gesichter
das Stück. Der Spot, der vage an den Kinoleckerbissen «Il bacio di
Tosca» erinnert, erhält dadurch Authentizität. Flankiert wird der
Streifen von Anzeigen und einer darauf abgestimmten E-Card. 
 
Luca Aloisi

Dafür steht Edi 05

Gastkommentar Jeder einzelne Edi ist ein Zeichen gegen eine Entwicklung, die einheimisches Auftragsfilmschaffen immer mehr verhindert. Davon ist Andres Brütsch überzeugt.

Gastkommentar Jeder einzelne Edi ist ein
Zeichen gegen eine Entwicklung, die einheimisches Auftragsfilmschaffen
immer mehr verhindert. Davon ist Andres Brütsch überzeugt.Spätestens in seinem sechsten Jahr hat es der Edi zu einer
unbestrittenen Position geschafft. Die Statuetten werden mit Stolz
in den Konferenzzimmern der Auftraggeber, Werbeagenturen und
Filmproduktionen aufgestellt. Doch was zeichnet diesen Edi eigentlich
aus?
Zwei von der Swissfilm Association ernannte und vom Bundesamt für Kultur bestätigte Jurys bestimmen die Preisträger. Der Edi ist
also eine Auszeichnung des Departement des Innern.
Das Bundesamt für Kultur würdigt damit nicht nur einzelne
Filmschaffende, sondern einen wichtigen Bereich der Filmbranche – den
Auftrags- und Werbefilm. Ohne diesen gäbe es in der Schweiz kaum mehr
eine funktionierende filmische Infrastruktur. Viele Filmtechniker
sammeln nicht nur wertvolle Erfahrungen in diesem Bereich, sie sind
auch wirtschaftlich auf ihn angewiesen. Jungen Autoren und Regisseuren
bietet das Feld des Auftragsfilms ein geradezu ideales Sprungbrett.
Filmtechnische Betriebe wie Labors, Postproduktionen, Tonstudios können
technisch nur auf dem neuesten Stand bleiben, weil sie ihr Equipment
dank der kommerziellen Filmbranche rechtzeitig amortisieren können. Die
Schweizer Filmbranche hat auch begriffen, dass nur ein respektvolles
Zusammenarbeiten aller Bereiche – also von Spielfilm und Auftragsfilm –
Sinn macht.
Der freie Film hat in unserem Land in den letzten zwei Jahren einen
eigentlichen Boom erlebt. Er ist bei Insidern, aber auch in der breiten
Öffentlichkeit im Gespräch und hat Erfolg, auch im Ausland.
Interessanterweise zeichnet sich aber im Auftragsfilm – insbesondere in
der Werbespot-Produktion – eine andere Tendenz ab. Mehr und mehr
Produktionsgeld fliesst ins  Ausland und gefährdet somit das
einheimische Filmschaffen.
Aber der Edi beweist es: In der Schweiz gibt es gute «Macher». 
Der Edi will dazu beitragen, dass  Auftraggeber zur Kenntnis
nehmen, dass qualifizierte Leute nicht in erster Linie im Ausland
gesucht werden sollen, sondern zuerst am Produktionsstandort Schweiz.
Warum zum Beispiel lassen zwei Detailhandelsunternehmen, die selber jeden
Franken im Inland generieren, ihre Werbefilme praktisch unter
Ausschluss der einheimischen Branche herstellen? Die Swisssfilm
Association setzt sich ein für ein professionelles
Auftragsfilmschaffen. Dabei zeigt sie sich nicht protektionistisch –
die Zusammenarbeit mit dem Ausland ist selbstverständlich und oft
angezeigt.
Gegen eine Entwicklung, die einheimisches Auftragsfilmschaffen aber
immer mehr verhindert, wehrt sich die Swissfilm Association und dagegen
stemmt sich auch jeder einzelne Edi.

 Andres Brütsch ist Präsident der Swissfilm Association.

Löwenjäger treffen sich

Werbefilm Ruf Lanz ist an einer Zusammenarbeit mit Mixer interessiert, verrät CD Markus Ruf im Interview mit der Werbewoche.

Cannes Ruf Lanz ist an einer Zusammenarbeit mit Mixer interessiert, verrät CD Markus Ruf.WW: Was gefällt Ruf Lanz an Mixer?
Markus Ruf: Mixer ist auf
uns zugekommen, weil unsere TV-Spots auch auf internationalem Parkett
aufgefallen sind. Die Showreel ist toll. Was mir daran besonders
gefällt: Die Spots sind so gefilmt, dass die Umsetzung die Idee nicht
erdrückt, sondern elegant zu ihr hinführt. Wir wären unprofessionell,
wenn wir da kein Interesse hätten.

WW: Was kann Mixer mehr bieten als einheimische Filmproduktionen?
Markus Ruf: Wir
sind weniger an technischen Dingen wie Anzahl Schnittplätze
interessiert als an den Regisseuren. Und da hat Mixer einige, die
Cannes-Löwen gleich im Rudel herumstehen haben und trotzdem keine
launigen Diven sein sollen.

WW: Gilt es für Kunden der Agentur als attraktiv, wenn ihnen ein Spot von einer internationalen Firma angeboten wird?
Markus Ruf: Unsere
Kunden wollen einfach, dass ihr Spot auf hohem Niveau umgesetzt wird.
Von jener Produktionsfirma, die dafür am besten geeignet ist. Unser Job
ist es, herauszufinden, welche das jeweils ist. Unabhängig von der
Herkunft.

WW: Haben die Schweizer Agenturen keine moralische Verpflichtung, auch einheimisches Schaffen zu ehren?
Markus Ruf: Wir
haben nur eine Verpflichtung – Qualität abzuliefern. Das ist uns in den
letzten Jahren mit Schweizer Filmproduktionen wie Condor oder
Rosas’n’Co prima gelungen. Aber die Schweizer Filmlandschaft steht
nicht unter Heimatschutz. Wenn wir das Gefühl haben sollten, dass eine
ausländische Produktion für ein Projekt besser geeignet ist, machen
wirs mit der. Ich hab nicht das Gefühl, deswegen sonntags zur Beichte
gehen zu müssen. Neulich habe ich im Kino «Mein Name ist Eugen» gesehen
– und habe mich gut unterhalten. Aber doch nicht, weils ein Schweizer
Film ist.
   

Interview: Andreas Panzeri

Lexmark macht gehörig Druck

Laserdruck Lexmark hält dem stagnierenden Lasermarkt mit schicken Modellen entgegen.

Laserdruck Lexmark hält dem stagnierenden Lasermarkt mit schicken Modellen entgegen.Lexmark zählt längst zu den grossen
Anbietern im Druckergeschäft. Im Gegensatz zu manch anderem Hersteller
entwickelt das vor vielen Jahren von IBM ausgegliederte Unternehmen
seine Drucker selbst – und ist damit immer wieder für eine Überraschung
gut. Mit neuen Druckern respektive Nachfolgemodellen hat das
Unternehmen kürzlich sein Portfolio ausgebaut. Was optisch auffällt,
sind das frische Design, akustisch macht sich vor allem die deutliche
Reduzierung des Geräuschpegels beim und nach dem Druck positiv
bemerkbar. Auch lassen sich verschiedene Geräte zunehmend für den
sicheren Ausdruck vertraulicher Dokumente einrichten sowie Anwendern
Rechte vergeben.
Neue Monochromelaser …
Das Segment der Monochrome- oder Schwarzweiss-Laserdrucker ist in der
Schweiz wie auch in den meisten anderen europäischen Ländern vor allem
im Einsteigersegment (20 bis 30 Seiten pro Minute) ein Markt mit
Null-Wachstum; trotz Preisreduktionen stagnieren derzeit die
Verkaufszahlen. So müssen die Hersteller was tun, wenn sie Kunden
gewinnen wollen. Lexmark hat deshalb zum einen die Geräte
leistungsfähiger (bis 28 Seiten pro Minute, 1200 dpi bzw. 2400 dpi
Druckauflösung für Bilder) und deutlich leiser gemacht – zum
anderen wurde die Bedienung
vereinfacht. So verfügen die neuen Schwarzweiss-Laser-Modelle E340,
E342n und E342 tn über ein zweizeiliges Display, das Störungen abbildet
und die Behebung einfach erklärt. Positiv ist die Tatsache, dass sich
die Drucker nach der Ausgabe innert Kürze in den Ruhezustand versetzen.

Die neuen Modelle der Mittelklasse – dazu zählen der T640, T642
und T644 – setzen auf eine grössere Produktivität. So sind die 33-, 43-
oder 48-Seiten-Drucker mit Lösungen ausgestattet, die man sonst nur in
der Oberklasse findet. Dazu zählt der Druck von vertraulichen
Dokumenten, die erst nach Eingabe eines nummerischen Codes erfolgt,
oder die erstmals in einem Monochrome-Laserdrucker integrierte
Möglichkeit zur Ausgabe von auf USB-Speichermedien gespeicherten
PDF-Dokumenten direkt am Drucker.

… und Farblaser
Ein Grund für das Null-Wachstum bei den Schwarzweiss-Laserdruckern
liegt sicher in den immer billiger werdenden Farb-Lasergeräten. Lexmark
rechnet im Farblasermarkt mit einer Verdoppelung in den nächsten vier
Jahren. Nicht zuletzt deshalb hat das Unternehmen wohl mit den Modellen
C522n und C524 kürzlich zwei neue Farblaser auf den Markt gebracht.
Beide Farb-Laserdrucker können für monochrome oder farbige
Druckaufträge eingesetzt werden – die Ausgabegeschwindigkeit (bis zu 19
Seiten pro Minute) bleibt sich dabei gleich. Die Drucker erreichen
Auflösungen bis zu 1200 dpi.

Durch die von Lexmark Color Care Technology genannten Funktionen können
Administrator beispielsweise steuern, dass der Farbdruck nur
autorisierten Anwendern zur Verfügung steht – die Zugangskontrolle
erfolgt über das Netzwerk und eine Benutzer-ID. Damit sind die Drucker
prädestiniert für kleine Arbeitsgruppen. Neue Wege geht das Unternehmen
auch, was die Sicherheit angeht. Auf Wunsch kann die integrierte
Harddisk derart verschlüsselt werden, dass im Falle eines Diebstahls
des Druckers dieser keine gespeicherten Dokumente entlockt werden
können.  
Druckkosten sparen helfen sollen die Druckmodi «Color Saver» und «Toner
Saver», die den Tonerauftrag reduzieren. Auch für die Berechnung der
Seitenkosten gibt es ein Tool: So ist es möglich, den Tonerverbrauch
der Seite und damit die entstehenden Druckkosten im Voraus zu schätzen.
 

Jürgen Franck

Refresh Your Christmas

Events Alle Jahre wieder … tourt im Advent auch der Weihnachts-Truck von Coca-Cola durch die Schweiz.

Events Alle Jahre wieder … tourt im Advent
auch der Weihnachts-Truck von Coca-Cola durch die Schweiz. Eröffnet
wird die Show mit einem festlichen Start am 25. November bei der Dolder
Eisbahn in Zürich. The Golden Gospel Singers und Tamee Harrison sind
Stargäste. Dann geht es los mit zwei Trucks und Santa Claus von Zürich
über Mendrisio bis Montreux. Lichterglanz, weihnächtliche Musik und
Geschenke werden die Fahrt begleiten. Da Coca-Cola heuer sein
70-Jahre-Jubiläum in der Schweiz feiert, dürfte es besonders festlich
werden. Der fahrende Christbaum war Star in einem Werbespot und hat
seither in Amerika Tradition. Für die Events in der Schweiz sind nun
echte US-Trucks per Schiff importiert worden.

Skandalteam zum Zweiten

Theater Nach dem heiss debattierten Plakat des maskierten Papstes 2004 lassen die Münchner Kammerspiele ihre Kampagne auch heuer von Velvet Luzern entwickeln.

Theater Nach dem heiss debattierten Plakat
des maskierten Papstes 2004 lassen die Münchner Kammerspiele ihre Kampagne auch heuer von Velvet Luzern entwickeln.Die gezielte Provokation der Münchner
Kammerspiele und ihrer Luzerner Agentur Velvet hat ihren Zweck
erreicht. Dank des Skandalplakats – Papst Johannes Paul II., maskiert
mit einem Elefantenkopf – rückte das Stadttheater auf die Titelblätter
mehrerer Zeitungen im Grossraum München. Dies wiederum erhöhte den
Publikumsandrang, und das umstrittene Motiv wurde sogar auf die Liste
der 100 besten Plakate 2004 gesetzt.
Da das Programm der Machtentlarvung offenbar den Nerv der Zeit
getroffen hatte, wird es in der aktuellen Spielzeit unter dem
Programmtitel «Du sollst nicht sparen!» fortgesetzt und vertieft. Auch
heuer will sich das Haus, das 2004 von einer Fachjury zum Theater des
Jahres gekürt wurde, als Ort der öffentlichen Diskussion positionieren.
Subversion, Widerstand, andere Lebensmodelle und alternative,
ökonomische Theorien sollen den Rahmen der theatralisch-künstlerischen
Inszenierung sprengen. Kaum überraschend daher, dass sich Intendant
Frank Baumbauer und Chefdramaturgin Barbara Mundel nicht von den bösen
Kritiken einschüchtern liessen und die Kreation der neuen Kampagne
erneut an Velvet vergaben. Eine weitere Skandalkampagne aus der
erzkatholischen Leuchtenstadt für die nicht minder konservative
Hauptstadt des Freistaates Bayern? «Nein», beschwichtigt Wolfgang
Möhrle, Berater bei Velvet. «Wir haben kein religiöses Motiv mehr unter
den neuen Plakaten. Aber die Umsetzungen sind weiterhin radikal und
ungeschminkt, um die Stücke aus dem Theater hinauszutragen und
öffentlich zu thematisieren.»
Als visuelle Botschafter in anarchisch gesprayter Art treten heuer
unter anderen folgende Protagonisten auf: Lady Di auf dem Helm eines
Soldaten für Goethes «Iphigenie auf Tauris» oder Claudia Schiffer auf
einem Viehtransporter appliziert für Frank Wedekinds Stück
«Lulu».   

Luca Aloisi

Kürzer hält länger

TV-Werbung Je weniger Fernsehwerbung stört, desto höher ist die Erinnerung daran. Dies zeigt eine neuerliche Studie im Auftrag von Publisuisse.

TV-Werbung II Je weniger Fernsehwerbung
stört, desto höher ist die Erinnerung daran. Dies zeigt eine neuerliche
Studie im Auftrag von Publisuisse.
Bereits 2003 hatte das
SRG-Vermarktungsunternehmen Publisuisse sowohl die htp St. Gallen
Managementberatung als auch Isopublic unabhängig voneinander mit einer
breit angelegten Untersuchung zur Werbewirkung im Fernsehen beauftragt.
Jetzt bestätigt die exakte Wiederholung der Studie im Wesentlichen die
2003 erzielten Ergebnisse. Auch diesmal wurde einerseits die
Kontaktqualität der Fernsehwerbung empirisch erhoben, wobei die
Aufmerksamkeit und die Erinnerung abgefragt wurden. Ferner wurden im
Zeitraum von Juni 2004 und Mai 2005 SRG-Programme mit deutschen
Privatprogrammen, welche Schweizer Werbefenster aufschalten, anhand von
Telecontrol-Daten verglichen.

Lange Werbeblöcke unbeliebt
Zunächst bestätigte sich erwartungsgemäss, dass die SRG SSR Programme
gegen 80 Prozent weniger Werbung enthalten, als die deutschen
Privatsender. Die Dauer der Werbeblöcke von SF 1 mit 2:32 Minuten und
SF 2 mit 1:45 Minuten figurieren am unteren Ende der Vergleichsskala.
Korrespondierend zur bis 45 Prozent kürzeren Dauer der SRG-Werbeblöcke
im Vergleich mit den deutschen Privatsendern, zappt das SRG-Publikum
weniger. Zur Freude der Werbetreibenden ist der Anteil an Personen,
welche die Werbeblöcke integral schauen, bei den SRG-Programmen hoch
(so genannter Stick-View-Wert): 85 Prozent bei SF 1 und 78 Prozent bei
SF 2. Die Auswertung erstreckte sich auf 1431 Stichproben in der
Altersgruppe der 19- bis 59-Jährigen.

Der zweite Teil der Studie enthält die Ergebnisse der
Isopublic-Untersuchung, im Verlauf derer zwischen Juli und August
dieses Jahres 201 Personen beobachtet und in Interviews nach ihrem
Rezeptionsverhalten von Fernsehspots befragt wurden. Dabei ging es um
die Kontaktqualität, um Werbeerinnerung und um die Beurteilung von Art
und Menge der Werbung. Konkret wurde den in zwei Gruppen eingeteilten
Probanden im eigenen Wohnzimmer ein Videoband mit einem «typischen»
Spielfilmabend vorgespielt, einerseits von SF DRS mit je einem
Werbeblock am Anfang und Ende sowie einer in der Mitte des Spielfilms,
andererseits ein Band mit Sendungen von RTL mit fünf Werbeblöcken,
davon drei Unterbrecherblöcke.

90 Prozent der Teilnehmer der zweiten Gruppe beurteilte die Länge der
Werbung während des Films als «zu viel», dagegen empfanden 50 Prozent
die Werbung beim SF-DRS-Programm als in der Länge «gerade richtig» und
sechs Prozent meinten, es hätte noch mehr sein können. In 16 von 18
Fällen erinnerten sich die Probanden der Gruppe SF DRS besser an die
Werbespots als in der RTL-Vergleichsgruppe. Erstere wiesen eine um 24
Prozent höhere spontane Erinnerung auf als Letztere. Innerhalb der
RTL-Gruppe wurden zwei deutsche Werbeblöcke gezeigt, an die sich zudem
die Probanden schlechter als an die Schweizer Spots erinnerten.

Obwohl sich die Ergebnisse der beiden Vergleichsgruppen etwas
angenähert haben, bestätigt die Werbewirkungsstudie die Ergebnisse
jener von 2003. Dennoch gibt es Unterschiede: Das Erinnerungsvermögen
an einzelne Werbespots ist stärker, wenn weniger und kürzere
Werbeblöcke ausgestrahlt werden.

Damit, so das Fazit der Studie, erzielten die Programme der SRG durch
den geringeren Gesamtwerbeanteil und die kürzeren Werbeblöcke gegenüber
RTL und damit gegenüber den deutschen Privatsendern einen deutlichen
Vorsprung. Der TV-Vermarkterin Publisuisse liefert die Studie Argumente
für die Wirksamkeit von TV-Werbung trotz eingeschränkten
Werbemöglichkeiten beim öffentlichrechtlichen Fernsehen hier zu
Lande.  
                          

René Worni

Karawane zieht weiter

Werbefilm Reto Salimbeni von Manifesto Films baut auf eigene Partner im Ausland.

Netzwerk Reto
Salimbeni von Manifesto Films baut auf eigene Partner im Ausland.
WW: Ist eine Idee wie Mixer überhaupt von Interesse?
Reto Salimbeni: Was hier in
einer neuen Verpackung präsentiert wird, ist so alt wie der Werbefilm
selber. Man sucht immer günstige und schöne Drehorte mit
funktionierender Infrastruktur. Aus Prinzip in einem bestimmten Land zu
drehen, finde ich aber absurd.

WW: Manifesto will also nicht mitmixen?
Reto Salimbeni: Nein,
wir sind selber Teil eines weltweit verankerten Netzwerkes. Diesem
gehören neben M-A-D-E und Democracy in London seit kurzem auch Luc
Bessons Produktionsfirma Dog in Paris an. Marc Andrews, unser Partner
in London, hat über 30 Löwen in Cannes geholt und war jahrelang Chef
der weltweit erfolgreichsten Werbefilm-Produktion Propaganda. Mark
Gilbert, ein weiterer Partner, hat Südafrika als
Service-Production-Land auf die Landkarte gebracht.

WW: Wo ist das Ausland tatsächlich billiger?
Reto Salimbeni: Nach
Prag, Spanien und Südafrika sind nun Brasilien, Argentinien und Chile
an der Reihe. Der Location-Kreislauf funktioniert nach dem
Rotationsprinzip: Ein Land wird als supergünstige Location gehypt,
viele gehen hin, kurz darauf schnellen die Preise hoch oder die
Ressourcen sind mangelhaft und die Karawane zieht weiter zur nächsten
Destination.

Q-Awards 2005: Innovation demonstrativ nicht ausgezeichnet

Am Tag der Fach- und Spezialpresse wurden zum zweiten Mal die Q-Awards, die Auszeichnungen für hervorragende Fach- und Spezialpublikationen, verliehen.

Am Tag der Fach- und Spezialpresse vom 16.
November wurden zum zweiten Mal die Q-Awards, die Auszeichnungen für
hervorragende Fach- und Spezialpublikationen, verliehen. Die Jury und
verlieh den Top Award an Expresso und das Gesamtkonzept GastroNews.
Ausserdem  zeichnete sie drei Zeitschriften in den Kategorien
Qualität (Media Trend Journal), Gestaltung (Salz&Pfeffer) und
Marktauftritt (Tavelmanager) aus. Demonstrativ nicht verliehen wurde
dieses Jahr der Award für Innovation. Die Jury hat unter den
Bewerbungen nichts gefunden, was ihr innovativ genug gewesen
wäre.  Die Q-Awards, die der Verband Schweizer Presse im Rahmen
seiner Qualitätsoffensive geschaffen hat, sind eine Verlängerung des
vor zwei Jahren eingeführten Q-Gütesiegels für Schweizer Fach- und
Spezialpublikationen. Die Jury 2005 bestand aus Pepi Burch,
Verlagsberater, René Grossenbacher, Geschäftsführer Publicom, Karl
Lüönd, Publizist und Leiter des Medieninstituts des Verbandes Schweizer
Presse, Urs Schneider, Inhaber Mediaschneider und Jürg Siegrist,
Geschäftsführer SWA.
get_footer();