Dynamite verpackt für Folag

Folag Folienwerke in Sempach beauftragte Dynamite Advertising aus Cham mit der Ausarbeitung eines neuen Corporate Identity Auftrittes.

(pr) Folag AG Folienwerke in
Sempach,Station beauftragte Dynamite Advertising aus Cham mit der
Ausarbeitung eines neuen Corporate Identity Auftrittes und damit
verbunden mit weiteren Massnahmen wie Imagebroschüre,
Bereichsbroschüren, Inserate, Flyers etc.. Bereits abgeschlossen sind
die CI Arbeiten, welche sowohl für den Gesamtauftritt von Folag AG wie
auch für die Segmente Verpackungen, Bauprodukte und Garten&Hobby
umgesetzt wurden. Das neue Logo wird zusätzlich mit dem Claim «more
than plastics» verstärkt.

Energy Zürich holt die Stars ins Hallenstadion Zürich

Am 22. Dezember 2005 findet zum dritten Mal das «Energy Stars for free» statt.

(pr) Am 22. Dezember 2005 findet zum dritten Mal das «Energy Stars for free»
statt. Energy Zürich schenkt über 12’000 Hörern ein Konzert im neuen
Hallenstadion Zürich mit rund zehn nationalen und internationalen Topacts.
 
Die Acts fürs diesjährige «Energy Stars for free» werden in den kommenden Wochen
nach und nach bekannt gegeben. In den letzten zwei Jahren sind für die Hörer von
Energy Zürich Stars wie Shaggy, Ronan Keating, K-Maro, Tiziano Ferro, Sens Unik,
Patrick Nuo, Baschi, Eskobar und viele mehr aufgetreten.
Nach zwei erfolgreichen «Energy Stars for free» im 2003 und 2004 findet
das Konzerthighlight dieses Jahr erstmals in der grössten und
bekanntesten
Indoor-Lokalität der Schweiz statt: dem legendären Hallenstadion.
 
Tickets für das einmalige Konzerterlebnis gibt es wie immer keine zu
kaufen, sondern nur bei Energy Zürich oder seinen Partnern zu gewinnen.

Bossard Kommunikation gewinnt Surseepark-Mandat

Das Zentralschweizer Einkaufscenter vergab den Auftrag nach einer Konkurrenzpräsentation.

Das Zentralschweizer Einkaufscenter
Surseepark übergibt ihr Mandat nach einer Konkurrenzpräsentation an
Bossard Kommunikation. Neben einer breit angelegten Imagekampagne
gehören Haupt- und Zwischenevents sowie diverse Inhouse-Aktionen zur
Jahresplanung 2006.

Interpublic-Aktionäre lehnen Verkauf ab

Ein rebellischer Kleinaktionär hatte gefordert, dass über eine Investmentbank ein Käufer gesucht werden solle.

Die Aktionäre der Werbeholding
Interpublic wollen das Unternehmen nicht an den Meistbietenden
verkaufen. Der Kleinaktionär Charles Miller hatte im Sommer den Antrag
gestellt, dass eine Investmentbank engagiert werden solle, um einen
Käufer zu finden. Die Konzernleitung wehrte sich gegen das Ansinnen und
ersuchte die Börsenaufsicht um Erlaubnis, den Antrag an der
Generalversammlung nicht traktandieren zu müssen. Dies wurde ihr jedoch
verweigert. Laut Medienberichten verhielten sich die Aktionäre am
Montag weitgehend loyal. Nur ein einziger Kleinaktionär meldete sich zu
Wort: Ken Steiner sagte im Namen von Miller, für jedes Unternehmen
komme der Zeitpunkt, an dem es
Alternativen in Betracht ziehen müsse. Ein Verkauf sei sinnvoll
angesichts der miserablen Performance der Holding und ihrer Aktien. Er
warf der Konzernleitung vor, unter ihrer Ägide sei es zu massiven
Kursverlusten, falschen Bilanzzahlen, Aufruhr im Management und einer
Untersuchung der Börsenaufsicht gekommen. Die Generalversammlung folgte
seinen Argumenten nicht und schmetterte den Antrag Miller mit 87 % Nein
ab.

Publicitas-Index sinkt noch tiefer

Im Oktober ist der Index der Werbeausgaben in der Tagespresse um weitere 0,2 Punkte gesunken.

Im Oktober ist der Publicitas-Index der
Werbeausgaben in der Tagespresse um weitere 0,2 Punkte gesunken. Mit
93,3 Punkten verzeichnet er einen neuen Tiefststand. Grund für die
negative Entwicklung sei vor allem der Investitionsrückgang bei
nationalen Inserenten wie Grossverteilern und Autoimporteuren. Die
Immobilieninserate blieben dagegen stabil, die Stellenanzeigen legten
weiter zu. Ihr Index stieg von 132,0 auf 132,8 Punkte.

Matter & Partner verstärkt Kreation

Die Zürcher Agentur Matter & Partner hat per 1. Januar drei neue Kreative eingestellt.

Die Zürcher Agentur Matter & Partner
stockt auf. Per 1. Januar hat sie drei neue Kreative eingestellt. Dominik Imseng
stösst als Senior-Texter dazu. Zuvor war er CD-Text bei Euro RSCG und
McCann Erickson sowie Texter bei Jung von Matt und Weber Hodel
Schmid. Als Senior-Art Director konnte Bruce Roberts verpflichtet
werden. Roberts war unter anderem bei Jupiter Drawing Room in Kapstadt
und später als CD-Art bei McCann Erickson Genf tätig. Neu im Team ist
auch Grafiker Ronnie Füglister.

Bluewin verabschiedet sich von Tom Lüthi

Der Internetprovider zieht sich als Hauptsponsor des Motorrad-Weltmeisters zurück.

Der Internetprovider Bluewin zieht sich als
Hauptsponsor von 125-ccm-Weltmeister Tom Lüthi zurück. Der Ende Jahr
auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. In einer Mitteilung von
Bluewin heisst es, die Neuausrichtung der Marke unter dem Dach von
Swisscom Fixnet habe zu einem Strategiewechsel im Sponsoring geführt.
Dabei stehe eine nationale Ausrichtung sowie die Produktorientierung im
Vordergrund, weshalb das Engagement im Motorrennsport beendet werde.
Bluewin unterstützte den jungen Motorrad-Rennfahrer seit 2003, als er
noch zum Nachwuchs zählte. Laut Daniel M. Epp, Besitzer des Elit-Teams,
für das Lüthi fährt, ist die kommende Saison bereits finanziert. Über
die neuen Partner soll in Bälde informiert werden. Gemäss einem Bericht
der Pendlerzeitung 20 Minuten vom Montag führte Epp weit
fortgeschrittene Gespräche mit dem Luzerner Milchkonzern Emmi. Die SDA
nennt als möglichen Co-Sponsor die Online-Plattform Interwetten.com.

«Weitere Werbeverbote aus Brüssel wird es mit mir nicht geben»

EU-Medienkommissarin Viviane Reding hat den Entwurf für eine neue EU-Fernsehrichtlinie fertig gestellt. Diese soll der Werbung noch mehr Platz im Fernsehen verschaffen.

EU-Medienkommissarin Viviane Reding hat
diese Tage den Entwurf für eine neue europäische Fernsehrichtlinie fertig
gestellt. Diese soll die bisherigen Vorschriften aus den Jahren 1989
und 1997 ablösen und der Werbung noch mehr Platz im Fernsehen
verschaffen. Man wolle «veraltete, sehr rigide Vorschriften, die nicht
mehr dem Zeitgeist entsprechen, über Bord werfen und überflüssige
Fesseln für Programmgestalter, die es in den alten Richtlinien gab,
abschaffen», erklärt Reding gegenüber dem Spiegel. Zum Beispiel soll
künftig nicht mehr im Detail festgehalten werden, ob und wie oft
Programme durch Werbung unterbrochen werden dürfen. Reding betont
jedoch, dass sie sich keineswegs «amerikanische Zustände» wünscht, wo
die Programme alle zwei, drei Minuten durch Werbung unterbrochen
werden. Eine Höchstgrenze von 12 Minuten Werbung pro Stunde soll dies
verhindern. Neu erlaubt die EU-Richtline aber Werbeunterbrüche bei
Nachrichtensendungen.
Reding möchte so wenig wie möglich regulieren und damit erreichen,
dass  Fernsehen weiterhin finanzierbar und frei empfangbar bleibt.
Fernsehsendungen sollen für Werbung zugänglicher werden, damit
Programmanbieter neue Finanzquellen erschliessen können. Auch die
Printmedien will die Kommissarin vor neuen Regulierungen schützen.
Indirekte wirtschaftliche Belastungen der Presse durch Regeln, die
eigentlich für andere Branchen gedacht waren, sollen aufgespürt und
eliminiert werden. Mit ihr werde es keine weiteren Werbeverbote aus
Brüssel geben, erklärte Reding. Die Luxemburgerin ist seit der
Neubildung der EU-Kommission unter Präsident Barroso im vergangenen
Jahr für Medien und Informationsgesellschaft zuständig.

Jazz By Off Beat arbeitet weiter mit Ranz

Das Basler Jazzfestival entschied sich nach einer Evaluation für seine bisherige Agentur.

Die Leitung des Basler Jazzfestivals Jazz
By Off Beat hat sich neu organisiert. In diesem Zusammenhang hat sie
eine Agenturevaluation durchgeführt. Die Basler Agentur Ranz konnte
sich gegen drei weitere Bewerber durchsetzen und hat erneut den Auftrag
erhalten, für das Festival zu werben. Realisiert werden Plakate F4, A2
und A3, Programmheft und Leporello sowie Inserate in der Tages-,
Wochen-, und Fachpresse. Das nächste Festival beginnt am 23. April und
geht bis zum 7. Mai 2006.

Publigroupe mit neuer Führungsstruktur für die internationalen Aktivitäten

Die Publigroupe hat ihre Auslandaktivitäten neu organisiert und einen Führungsausschuss für das Publicitas Promotion Network (PPN) ins Leben gerufen.

Die Publigroupe hat ihre
Auslandaktivitäten neu organisiert und einen Führungsausschuss für das
Publicitas Promotion Network (PPN) ins Leben gerufen. Der Ausschuss ist
unter der Leitung von CEO Hans-Peter Rohner ab Januar 2006
verantwortlich für PPN und die weiteren internationalen
Printvermarktungsaktivitäten. Dem Gremium gehören neben Rohner folgende
neun Personen an: Die bisherigen Regional Managing Directors, nämlich
Grace Palacios für Lateinamerika, Ernest Pricco für Nordamerika sowie
Rupert Tonn und Anthony Turner für Europa. Als neuer CEO der
Gesamtregion Asia/Pacific wird Moritz Wuttke amten. Er wird weiterhin
als Leiter Business Development auf Gruppen-Ebene tätig bleiben, bis
seine Nachfolge für diese Position geregelt ist. Der bisherige CFO von
PPN, Lionel Flückiger, wird zusätzlich COO (Chief Operating Officer)
des Networks. Im Führungsausschuss sitzt ausserdem Didier Rey, der
internationale CIO (Chief Information Officer) von PPN. Andreas Schmidt
(CFO der Publigroupe) und Brigitte Schleipen
(Gruppen-HR-Verantwortliche) sind ebenfalls Teil des Gremiums und
werden ihm ihre internationale Erfahrung zur Verfügung stellen.

Stocks verliert Chefredaktor

Reto Lipp wechselt im nächsten Frühling vom Anleger-Magazin zur UBS.

Nach fünf Jahren als Chefredaktor verlässt
Reto Lipp im nächsten Frühling das Anleger-Magazin Stocks. Er übernimmt
neu Kommunikationsaufgaben im Wealth Management der Grossbank UBS.
«Nach einer sehr intensiven und herausfordernden Zeit an der Spitze von
Stocks bin ich jetzt in einem Alter, noch etwas Neues anzupacken»,
begründete Lipp seinen Entscheid gegenüber Journalists.ch.

Terre des Femmes will Fachstelle für sexistische Werbung

Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes kritisiert sexistische Werbung und die Lauterkeitskommission. Sie verlangt die Einrichtung einer staatlichen Fachstelle als Kontrollorgan.

Die Frauenrechtsorganisation Terre des
Femmes hat eine neue Faltbroschüre mit dem Titel «Sexism Sells!?»
herausgegeben. Aufgezeigt werden anhand von konkreten Beispielen
verschiedene Arten von Werbung, welche die Organisation als sexistisch
einstuft. «Wir beschäftigen uns seit mehreren Jahren mit dem Thema»,
erklärte Regina Probst, die Geschäftsführerin von Terre des Femmes.
«Die kurze Broschüre bündelt die Erkenntnisse und gibt anhand
verschiedener Kategorien möglichst griffige Resultate.» Bis anhin sei
die Analyse von sexistischer Werbung in der öffentlichen Diskussion
schwammig und eher individuell. Die Kategorisierung erlaube eine
besseren Argumentation.
Plakate, Spots und Inserate wurden unter anderem darauf hin untersucht,
ob sie den Mechanismen des puren «Sex Sells» folgen, also mit spärlich
bekleideten Körpern für ein beliebiges Produkt werben, ob sie ins
Pornografische abdriften oder Abwertung als Geschlecht per se abbilden.
Letzteres Schema sei nicht nur für Frauen diskriminierend, wenn ihnen
via Werbung beispielsweise wieder einmal Verschwendungssucht
unterstellt werde, auch Männer würden einer Klischierung zum Opfer
fallen. «Aufgefallen ist uns ein Plakat, das die rückwärts gerichtete
Evolution vom Menschen zum Primaten zeigt, sobald der Mann nackte Haut
sieht», erläuterte Probst. Zunehmend macht Terre des Femmes ausserdem
so genannte Doppelbotschaften aus: Vordergründig werde die Frau als
selbstbewusst und eigenständig dargestellt, bei genauerem Hinschauen
sei aber erkennbar, dass überholte Rollenverhältnisse zementiert
würden. «Weder die Kategorien an sich noch Begriffe wie
Doppelbotschaften hat jedoch Terre des Femmes erfunden. Wir haben auf
bereits bestehenden Analysen, zum Beispiel von Schweizer
Gleichstellungsbüros oder Terre des Femmes Deutschland, aufgebaut und
sie ergänzt», präzisierte Probst.
Ins Gespräch bringen soll die neue Broschüre auch die Frage, ob Werbung
mit Anleihen aus dem Erotikbusiness überhaupt erlaubt sei. «Das
Konsumieren von pornographischen Produkten ist gesetzlich an ein
Mindestalter gebunden. Öffentliche Werbung mit pornografischem
Einschlag ist jedoch Personen jeden Alters frei zugänglich. Müsste sie
deshalb nicht sogar verboten werden?», heisst es im Faltprospekt
provokant. Besorgt ist die Organisation auch um junge Frauen. «Bei
Heranwachsenden können all die Bilder von perfekten Körpern, denen sie
in der Werbung ständig begegnen, gefährliche Gefühle auslösen. Fast
jede zweite Frau findet sich zu dick», betonte Probst. Prämisse der
Untersuchung von Terre des Femmes ist, dass Werbung das Denken und
Handeln beeinflusse und so das Rollenverständnis mitforme. Die neue
achtseitige Broschüre enthält gleich eine ganze Checkliste zu den
Umständen, die Werbung sexistisch mache. In einer integrierten
Protestkarte werden Personen ermuntert  zu reagieren, zum Beispiel
Beschwerde bei der Lauterkeitskommission einzureichen, wenn ihnen eine
Werbung sauer aufstösst. Terre des Femmes fordert ausserdem eine
staatliche Fachstelle für Sexismus, die in Zukunft dafür sorgen soll,
dass geschlechterdiskriminierenden Auswüchsen in der Werbung und in den
Medien Einhalt geboten werde. Die Organisation sei in Kontakt mit einer
Parlamentarierin, die einen Vorstoss in diese Richtung plane. Probst
schwebt eine Rechtsordnung im Stil des Antirassismus-Gesetzes vor, da
Sexismus eine Diskriminierung mit gleichen Wurzeln wie Rassismus sei.
Mit der Lauterkeitskommission als Organ der Selbstkontrolle in
Werbeangelegenheiten ist Probst nicht zufrieden: «In Entscheiden zu
Beschwerden über sexistische Werbung erreicht die Kommission einfach
nicht die nötige Qualität. Verfahren gegen frauendiskriminierende
Werbung werden teilweise nur von Männern entschieden; dabei wäre es
wichtig, dass Frauen in einem solchen Gremium anzahlmässig mindestens
gleich vertreten sind.» Von einer Fachstelle verspreche sich Terre des
Femmes eine grössere Kompetenz in solchen Fragen, weil von Staates
wegen verbindliche Richtlinien aufgestellt und kontrolliert werden
könnten.
Piero Schäfer, Sprecher der Lauterkeitskommission, sieht die Dinge
etwas anders: «Wir haben unsere Grundsätze, nach denen wir entscheiden.
Die können wir nicht einfach umstossen, weil sie möglicherweise
jemandem nicht einschneidend genug sind.» Es stimme, dass die Vertreter
des männlichen Geschlechts in den verschiedenen Kammern in der Überzahl
seien, es gäbe aber durchaus auch Frauen in der Kommission. «Seit
letztem Jahr ist ausserdem eine Mitarbeiterin des Gleichstellungsbüro
der Stadt Zürich Mitglied der Lauterkeitskommission», erläuterte
Schäfer. Er sei überzeugt, dass die Männer die Sachverhalte ebenso
kompetent entscheiden könnten. «Wir haben in mehreren Fällen
sexistische Werbung verurteilt. Wichtig für uns ist der Kontext: Eine
Frau im Bikini, die für ein Motorrad wirbt, ist fehl am Platz.
Unterwäsche aber wird nun mal auf dem Körper getragen, sie kann und
darf deshalb in der Werbung auf einem Frauenkörper präsentiert werden.»
Dieses Argument greift für die Terre-des-Femmes-Geschäftsführerin
wiederum zu kurz: «Das ist eine verkürzte Darstellung. Es kommt doch
darauf an, wie eine Frau oder auch ein Mann abgebildet wird, und auf
die Botschaft der ganzen Werbung bezüglich des Geschlechts», betonte
Regina Probst. Gerade für die Behandlung von solchen Fragen sei ein
Entscheidungsgremium mit vertieftem Gender-Fachwissen notwendig.
Carole Scheidegger
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