SF2 erzielt Zuschauerrekord mit Rückspiel Schweiz-Türkei

Am Mittwoch verfolgten durchschnittlich 1'570'000 Fussballbegeisterte das WM-Barrage-Rückspiel Türkei-Schweiz auf SF2.

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft
hat die Zuschauer in den letzten Tagen zahlreich an die Bildschirme
gefesselt: Gestern Mittwoch verfolgten durchschnittlich 1’570’000
Fussballbegeisterte das WM-Barrage-Rückspiel Türkei-Schweiz auf SF2, in
Spitzenzeiten waren es sogar 1’870’000. Das entspricht einem
Marktanteil von 66,5 % beziehungsweise 73,7 %, heisst es in einer
Medienmitteilung. Seit der Einführung von Telecontrol ist dieser Wert
der höchste, der je für ein Fussballspiel ausgewiesen wurde. Auf Platz
zwei liegt das WM-Qualifikationsspiel Schweiz-Estland vom 17. November
1993 mit 1’556’0000 Personen. Damals hatte sich die Schweiz zum letzen
Mal für die WM qualifiziert. Auch beim Hinspiel vom vergangenen Samstag
im Stade de Suisse fieberten 1’225’000 Zuschauer zu Hause mit den
Schweizer Fussballern mit. Allgemein war das Interesse an der
Berichterstattung rund um die Nationalmannschaft gross und bescherte
SF2 hohe Quoten. Die Vorprogramme, die Analysen nach den Spielen sowie
die Sendungen «Sport aktuell» und «Sportpanorama» weisen für die
vergangenen Tage überdurchschnittlich hohe Werte aus.

Nominierungsfrist für Internationalen Sponsoring Award läuft

Die Nominierungsperiode für den 13. Internationalen Sponsoring Award geht am 30. November zu Ende.

Anbieter, Vermarkter, Dienstleister und Agenturen, die förderungs- und
auszeichnungswürdige Sponsoring-Projekte für den 13. Internationalen
Sponsoring Award 2006 nominieren möchten, müssen sich beeilen. Denn am
30. November 2005 läuft die Nominierungsfrist ab, die Verleihung findet
am 17. Januar 2006 im Hamburger Gaswerk statt. Mit dem Internationalen
Sponsoring Award werden aussergewöhnliche und kreative Konzepte aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Kategorien
Sportsponsoring, Kultursponsoring, Mediensponsoring (Print, TV,
Hörfunk, Internet) und Public Sponsoring (Soziales, Umwelt, Bildung)
ausgezeichnet. Zusätzlich vergibt die Jury einen Innovationspreis.

Vorwärtsstrategie für Kultur auf SF DRS

Kulturchef Adrian Marthaler blickt nach Ratlosigkeit und Wut über Sparmassnahmen nach vorne und reserviert den Sonntagabend für den Schweizer Film.

Kultur soll im Schweizer Fernsehen wieder
einen höheren Stellenwert erhalten. Kulturchef Adrian Marthaler sagte
an einem Mediengespräch am Donnerstag, in der Abteilung Kultur gebe es
nach Ratlosigkeit und Wut über Sparmassnahmen und unattraktivere
Sendeplätze jetzt eine Vorwärtsstrategie im Kampf um Kultur am
Fernsehen. Laut der Nachrichtenagentur SDA wünscht sich Marthaler eine
bessere Vernetzung mit der Kulturwelt und einen aktiveren Dialog mit
der Öffentlichkeit. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Radio DRS und den
TV-Sendern 3sat und Arte verbessert werden. Eine Offensive wird für den
Schweizer Film lanciert: Ab Februar ist das Sonntag-Hauptabendprogramm
ausschliesslich für einheimisches Schaffen reserviert. Laut Marthaler
sollen Premieren von Schweizer Fernsehfilmen, Wiederholungen,
Ko-Produktionen, Kinofilme nach der Kinoauswertung sowie ältere
Schweizer Filme – meist aus Anlass eines Geburtstages von Autoren oder
Darstellern – gezeigt werden. Neue Produktionen haben zudem die
Redaktionen «Musik, Tanz, Theater» und «Sternstunden» angekündigt. Die
Sendung «Kulturplatz» sucht neue Partner für die jährlich zusammen mit
der Architekturzeitschrift Hochparterre durchgeführten Wahl der besten
Designer, Architekten und Landschaftsarchitekten. Das Projekt soll auf
die Westschweiz und den Tessin ausgedehnt werden.

Dokumentarfilm von Condor & Ican Films läuft an

«Building the Gherkin» läuft ab dem 17. November 2005 in ausgewählten Schweizer Kinos. Er dokumentiert die Entstehung des kontroversen Swiss Re Towers in London.

Der von Condor und Ican Films produzierte
Dokumentarfilm „Building the Gherkin“ läuft ab dem 17. November 2005 in
ausgewählten Schweizer Kinos. Der 90 minütige Film von Mirjam von Arx
dokumentiert die Entstehung des kontroversen Swiss Re Towers in London
von Stararchitekt Lord Norman Foster.
Regie: Mirjam von Arx; Produzent: Patrick M. Müller, Kristian Widmer;
Kamera: Fred Rotkopf, Ralph Dobrick; Ton: Eddie Bannermann, Eric
Arnaud; Schnitt: Janet Taylor; Musik: Diego Baldenweg; Sound-Mix: David
Taylor

Polyconsult kommuniziert für Bahnhofsplatz Bern

Die Berner Agentur wird den Neubau des Bahnhofplatzes während der nächsten drei Jahre kommunikativ begleiten.

Die Berner Agentur Polyconsult begleitet
den Neubau des Bahnhofplatzes in Bern während den nächsten drei Jahren.
Bis der Platz mit dem gläsernen Baldachin 2008 an die Bevölkerung
übergeben wird, ist Polyconsult für die gesamte Kommunikationsarbeit
zuständig.

Ruf Lanz wirbt für Buchreihe des Magazins

Die Zürcher Agentur übernimmt die Werbung für die Buchreihe des Magazins, welche im Dezember startet.

Im Dezember startet Das Magazin, die
Wochenendbeilage der Basler Zeitung, Berner Zeitung und des
Tages-Anzeigers mit der Herausgabe einer 20-bändigen Buchreihe. Die
Zürcher Agentur Ruf Lanz übernimmt die Werbung für das Projekt rund um
Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Gemäss Magazin-Chefredaktor
Res Strehle und Projektleiter Claudius Wirz von Tamedia überzeugte die
Agentur mit «unkonventionellen Vorschlägen, die sowohl die Bücher wie
das Magazin mit einer sympathischen Portion Selbstironie in Szene
setzen», heisst es in einer Mitteilung.

NZZ lanciert E-Learning-Angebot

Die Neue Zürcher Zeitung engagiert sich für Schülerinnen und Schüler, indem sie die elektronische Unterichtseinheit Eigene Meinung allen Schulen in der Schweiz kostenlos zur Verfügung stellt.

Die Neue Zürcher Zeitung engagiert sich
für Schülerinnen und Schüler. Am 17. November lancierte die Zeitung die
elektronische Unterichtseinheit Eigene Meinung, die allen Schulen in
der Schweiz kostenlos zur Verfügung gestellt wird. In erster Linie
richtet sich das Angebot an die Sekundarstufe II (Berufs- und
Maturitätsschulen). Das Lehrmittel umfasst drei Module zu den Themen
Integration von Ausländern, Lärm sowie Ernährung und soll die Schüler
dazu ermuntern, sich mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander zu
setzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Mit dem E-Learning-Tool
unterstützt die NZZ die Initiative «Public Private Partnership – Schule
im Netz». Im Rahmen dieser Kooperation zwischen Bund, Kantonen und der
Wirtschaft sind bereits mehr als 4000 Schulen mit Computern und
leistungsfähigen Internetanbindungen ausgerüstet worden. Mehr zu diesem
Thema lesen Sie in der Werbewoche vom 17. November 2005.

Beck und Bondi holen drei Edis

Die Mini-Sitcom «Beck & Bondi» ist der grosse Gewinner des Schweizer Werbefilmpreises Edi 2005. Gold gabs auch für «Der Experte» und «Das goldene Auge».

Die Mini-Sitcom «Beck & Bondi» ist der
grosse Gewinner des Schweizer Werbefilmpreises Edi 2005. Die Spot-Serie
für Swisscom Fixnet gewann Gold in der Kategorie Commercials sowie die
Edis für beste Regie und bestes Konzept/Drehbuch. Jede einzelne Folge
sei 102 Sekunden lang originell und unterhaltsam, loben die Juroren.
Die Umsetzung sei handwerklich perfekt, die Inszenierung spannend und
witzig, die Schauspielerführung hervorragend und die Botschaft werde
sympathisch, unaufdringlich und trotzdem bissig transportiert. «Beck
& Bondi» stammt von der Werbeagentur Contexta und der
Produktionsfirma Peek. Regie führte Tobias Fueter, das Drehbuch
verfassten Reeto von Gunten, Tobias Fueter und Jann Preuss.
Commercial-Silber erhielt der «Reissverschluss»-Spot für
Feldschlösschen von Spillmann Felser Leo Burnett und Condor
Communications; mit Bronze wurde «Frühlingsrollen» für Anna’s Best
ausgezeichnet (Exxtra/G.L.A.S.S. Film).
 
Der Gold-Edi für Clips & Trailers geht an «Das goldene Auge» für
das heuer erstmals ausgetragene Zürcher Filmfestival. Die Jury hob die
überzeugende Umsetzung, die Machart und die technische Qualität hervor.
Verantwortlich für den Clip war Treibhaus Postproduction. Silber gabs
für die Serien-Werbetrenner von SF DRS (Frame eleven), Bronze für Mia
Aegerters Videoclip «Alive» (Déjà-vü).
 
In der Kategorie Corporate überzeugte der Unfallpräventionsfilm «Der
Experte» der SBB die Jury am meisten. «Die Parodie auf Actionmovies ist
auch dank des Sounddesign gelungen», heisst es in der Laudatio.
Konzipiert wurde «Der Experte» von Girardin Creative Consulting,
produziert von Condor Communications. Die Silbermedaille erhielt der
3D-Film «In 80 Millionen Jahren um die Welt» für das Paul Scherrer
Institut (Primetime), den dritten Platz belegt «The World of Wolford»
für die Luxuswäschemarke Wolford (Praxis für allg. Kommunikation).
 
Zudem verliehen die Juroren vier weitere Spezial-Edis und einen
Förderpreis. Letzteren gewann das Musikvideo «Leider» des Rappers Baze,
produziert von Wiseguys. Der Edi für die beste Kamera geht nach
Deutschland an den Werbespot «Miu Mini Digital» für Olympus, den die
Hamburger Agentur FCB Wilkens und die Düsseldorfer Produktionsfirma
Film Deluxe realisiert haben. Der Preis für den besten Schnitt wurde
dem Filmtrailer «Grounding – die letzten Tage der Swissair» verliehen
(C-Films). Für visuelle Effekte wurden die Trickfilm-Spots «Adolescent»
und «Maternité» für Lotérie Romande geehrt, konzipiert von Rive Gauche
TBWA und produziert von Le Studio. Die beste Musik sprach die Jury dem
«Überfall der alten Dame» zu. Das Sounddesign des Bank-Coop-Spots, den
Ruf Lanz und Condor Communications realisiert haben, verantwortete
Space Train (Dave Kohler und Dean Montenegro).
  
Die Edi-Statuetten wurden im festlichen Rahmen am Donnerstagabend
übergeben. Im Schiffbau in Zürich fanden sich rund 700 Gäste ein. Der
Edi wurde dieses Jahr zum sechsten Mal ausgetragen und verzeichnete mit
insgesamt 225 eingereichten Filmen (+20 %) erneut eine
Rekordbeteiligung. Für die Shortlist nominiert wurden 38 Produktionen.

DVB-T startet erst im neuen Jahr in weiteren Kantonen

Die SRG hat den Start des digitalen Antennenfernsehens DVB-T in Zürich und der Ostschweiz aufgrund einer problematischen Frequenzkoordinierung verschoben.

Die SRG hat den Start des digitalen
Antennenfernsehens DVB-T in Zürich und der Ostschweiz aufgrund einer
problematischen Frequenzkoordinierung verschoben. Ursprünglich hätte es
im November losgehen sollen, nun müssen sich die Kunden laut der
Programmzeitschrift TV2 bis Anfang 2006 gedulden: Ab Januar startet
DVB-T im Kanton Glarus. Im März sollen Basel, Zürich, St. Gallen,
Schaffhausen, das Appenzell und der Thurgau folgen, im Oktober 2006
dann die Zentralschweiz und das Berner Oberland. 2007 versorgt die SRG
das Mittelland und den Kanton Graubünden, 2008 kommt auch das Wallis in
den Genuss der neuen Technologie. Bereits etabliert ist diese in der
Genferseeregion, im Engadin und im Tessin. Durch DVB-T können mehr
Kanäle als bisher via Zimmer- oder Hausantenne empfangen werden.

Movie-Box setzt Expansionspläne um

Allein in den Monaten Juli bis Oktotober verzeichnete das Unternehmen für den DVD-Verleih über Automaten je Standort bis zu 60 Prozent mehr Ausleihungen.

Die Idee der Self-Service-Videothek Movie-Box setzt sich durch. Allein in den Monaten Juli bis Oktotober
verzeichnete das Unternehmen für den DVD-Verleih über
Automaten, die Movie Box Betriebs AG, je Standort bis zu 60 Prozent mehr
Ausleihungen. Rechtzeitig auf die kalte und dunkle Jahreszeit hin werden
zahlreiche neue Standorte erschlossen. Der Expansionsplan sieht vor,
monatlich 20 neue der gelben DVD-Verleihautomaten in Betrieb zu nehmen.
Gleichzeitig wird ein in der Schweiz neues innovatives Preismodell
eingeführt: Die Verrechnung der ausgeliehenen Filme erfolgt nebst einer
minimalen Grundgebühr von drei bis fünf Franken im Stundentakt mit 10, 20 oder 30
Rappen, je nach Filmkategorie. Das Filmvergnügen wird damit nochmals
günstiger und der Kunde bestimmt weitgehend selbst, wie viel er dafür
bezahlen will.

Christophe Hans wird Informationschef im EVD

Der bisherige Pressesprecher des Departementss tritt Anfang Dezember die Nachfolge von Manuel Sager an.

Bundesrat Joseph Deiss hat Christophe Hans
zum neuen Informationschef des Eidgenössischen
Volkswirtschaftsdepartements (EVD) ernannt. Hans tritt Anfang Dezember
die Nachfolge von Manuel Sager an. Er ist seit Mai 2003 als
Pressesprecher im EVD tätig. Diese Stelle übernimmt ab 1. Januar Simone
Hug. Sie ist gegenwärtig Informations- und Kommunikationsbeauftragte
der Pädagogischen Hochschule Solothurn.

U1 weitet Sendegebiet aus

Seit letzter Woche bedient der Fernsehsender auch das Mittelland.

Seit letzter Woche bedient der
Fernsehsender U1 auch die Regionen Solothurn, Langenthal,
Herzogenbuchsee und Lyss mit seinem Programm. Um sich einen Sendekanal
zu sichern, ist der Sender eine Kooperation mit den
Kabelnetzunternehmen GA Weissenstein GmbH, IB Langenthal, GA Region
Herzogenbuchsee und Energie Seeland eingegangen.
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