Markus Gut ist Jurymitglied bei den NY Festivals

Der Kreativchef von Publicis, vertritt die Schweiz bei den New York Festivals.

Markus Gut, der Kreativchef von Publicis,
vertritt die Schweiz bei den New York Festivals. Er wird als Juror in
der Kategorie Film tätig sein. Die Jurierung findet online am 22.
November statt. Die NY Festivals zeichnen seit beinahe 50 Jahren die
weltweit besten Anzeigen, Filme und Posters aus. Jedes Jahr konnten die
Festivals einen Zuwachs an Einsendungen verzeichnen.

SV Schweiz kocht für SF DRS

Die 34 Mitarbeitenden des bisherigen Gastronomiebetreibers erhalten ein Übertrittsangebot.

SV Schweiz übernimmt per Februar 2006 die
Betriebsführung der Mitarbeitenden- und Eventgastronomie von SF DRS in
Zürich. Das Mandat ist an einen Mietvertrag über fünf Jahre gekoppelt.
Das Gastrounternehmen wird das Catering für SF DRS auf eigenes Risiko
betreiben. Die 34 Mitarbeitenden des bisherigen Gastronomiebetreibers
erhalten von SV Schweiz ein Übertrittsangebot. SF DRS hatte im Sommer
2005 die Betriebsführung im Leutschenbach in Zürich im Zuge von
Umbauarbeiten neu ausgeschrieben.

Ältere Menschen vergrault der Jugendwahn

Die über 45-Jährigen stören sich ernsthaft am Jugendwahn in Medien und Werbung.

Die über 45-Jährigen stören sich ernsthaft
am Jugendwahn in Medien und Werbung. Das hat eine Studie des deutschen
Reader’s Digest unter 27’500 Lesern und Leserinnen ergeben. Von den
Befragten über 45 Jahren sind 80 % ganz oder weitgehend der Meinung,
dass die Gesellschaft von einem übertriebenen Streben nach
Jugendlichkeit beherrscht sei. 55 % der «45 plus» stimmen der Aussage
voll und ganz zu, dass in den Medien ein einseitiger Jugendwahn
herrsche, 34 % halten diese Aussage für mehrheitlich zutreffend.
Bezüglich Werbung sind sogar 64 % vollauf der Ansicht, dass sie zu sehr
auf die Jugend fokussiere. 27 % schliessen sich dieser Meinung in
weiten Teilen an. 87 % würden Unternehmen bevorzugen, die Ältere in der
Werbung ernst nehmen. Unternehmen, die sich um bessere Produkte und
Services für ältere Menschen bemühen, würden von 86 % der Befragten
unterstützt. Die Autoren der Studien halten fest, dass in Deutschland
die über 45-Jährigen 61 % der frei für den Konsum verfügbaren Kaufkraft
von über 12 Milliarden Euro im Monat inne haben.

RTVG: Ständeratskommission entscheidet verlegerfreundlich

Im revidierten Radio- und TV-Gesetz soll keine Höchstzahl von Konzessionen pro Veranstalter festgeschrieben werden.

Im revidierten Radio- und TV-Gesetz (RTVG)
soll keine Höchstzahl von Konzessionen pro Veranstalter festgeschrieben
werden. Das beantragt die Ständeratskommission für Verkehr und
Fernmeldewesen, die sich in diesem Punkt in der Differenzbereinigung
weiterhin gegen den Nationalrat stellt. Sie kommt damit vor allem den
grossen Verlagshäusern und ihrem Wunsch nach einem umfassenden
crossmedialen Angebot entgegen. So nannte etwa Tamedia bei der
Vorstellung ihrer Halbjahreszahlen 2005 als «grösste Gefahr» im Bereich
elektronische Medien, dass der Nationalrat die Konzessionen auf je zwei
Radio- und Fernsehsender limitieren will. Der Passus war vom Ständerat
bereits in erster Lesung gestrichen, vom Nationalrat aber wieder
eingefügt worden.
Weiter geht das Seilziehen auch bei der Aufsicht über Radio und
Fernsehen. Die Kommission findet laut ihrer Mitteilung, dass die
Kompetenzen der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) betreffend Werbung
und Sponsoring nicht ausgebaut werden sollen. Damit geht sie noch einen
Schritt hinter den ersten Vorschlag des Ständerats zurück: Dieser
wollte der UBI zwar solche Kompetenzen zugestehen, aber nur, soweit
«Aspekte der freien Willensbildung betroffen sind». Nachdem der
Nationalrat diesen Zusatz in zweiter Lesung abgelehnt hat und auf seine
einheitliche Aufsichtsbehörde für redaktionelle und kommerzielle
Inhalte besteht, schaltet nun offenbar auch die Kommission auf stur.
Unnachgiebig zeigt sie sich auch beim Gebührensplitting: Dem fixen
Anteil von je 4 % für private Radio- und TV-Veranstalter stellt die
Kommission weiterhin eine flexible Lösung mit 3 bis 5 % entgegen.
Grosszügig zeigt sie sich bei der Finanzierung des SRG-Auslanddienstes.
Während der Nationalrat den Anteil des Bundes an die Kosten genau auf
die Hälfte festgelegt hat, will die Kommission ihm «mindestens» die
Hälfte aufbürden.
Akzeptiert wurde dagegen der Vorschlag des Nationalrats, dass das
Werbeverbot für Wein und Bier nur für private Radiosender und
Regionalfernsehen aufgehoben wird, neben der SRG aber auch allen
nationalen und sprachregionalen TV-Stationen einschliesslich
ausländischer Fenster verboten bleibt. Auch der Einrichtung einer
unabhängigen Stiftung als Trägerin der Publikumsforschung hat die
Kommission zugestimmt – laut Mitteilung mit einigen Modifikationen, die
nicht näher ausgeführt wurden.
Insgesamt hat die vorberatende Kommission von den 18 Differenzen
zwischen National- und Ständerat zehn bereinigt. Allerdings sind ihre
Entscheide nicht bindend; sie werden in der nächsten Session dem
Ständerat vorgelegt, der sich auch darüber hinweg setzen kann.
Stefano Monachesi

Blick-Verlag: Neuer Verlagsleiter, neue Organisation, neuer Preis

Dietrich Berg wird neuer Verlagsleiter der Blick-Gruppe. Gleichzeitig senkt der Blick den Bruttotarif und die Beraterkommission.

Dietrich Berg wird neuer Verlagsleiter der
Blick-Gruppe. Er übernimmt ab 15. November die Leitung von Zeitungschef
Bernhard Weissberg, der den Verlag interimistisch geführt hatte. Berg
war zuvor unter anderem Verlagsleiter des Tages-Anzeigers in Zürich.
Gleichzeitig wird der Blick-Verlag reorganisiert. Durch den Abbau von
Stellen in der Produktion und im Innendienst können zusätzliche Stellen
an der Verkaufsfront geschaffen werden, wie Ringier mitteilt. Insgesamt
sind von der Reorganisation neun Mitarbeiter betroffen, es entstehen
zusätzlich 180 Stellenprozent. Die Anzeigenabteilung ist neu in drei
Gruppen aufgegliedert, eine neue Abteilung wird kreativ auf die
individuellen Kundenwünsche eingehen. Alle Kundenservice-Abteilungen
unterstehen neu Daniel Schönmann. Anzeigenleiter bleibt wie bisher
Mario Cecchin. Karin Rüeger-Graf trägt weiterhin die Verantwortung für
die Kommunikation und den Lesermarkt. Der gesamte Rubrikenmarkt wird zu
Blick Online ausgelagert und neu unter der Gesamtleitung von Bernhard
Wüthrich stehen.
Mit der Reorganisation geht eine Preissenkung einher. Blick senkt
seinen Bruttoanzeigenpreis um 10 Prozent. Allerdings wird auch die
Beraterkommission/JUP von 15 auf 5 Prozent verringert. Mengenrabatte
werden neu nach den Buchungen bei Blick und SonntagsBlick zusammen
berechnet. Zudem werden die Standardformate auf die gängigsten
reduziert. Damit will das Verlagshaus die Tarifstruktur möglichst
transparent und einfach halten. Der Anzeigentarif des SonntagsBlicks
bleibt in seinen wesentlichen Positionen unverändert.

Thurgau fährt mit VetschCom ein

Die Frauenfelder Agentur kommuniziert den Fahrplanwechsel für den öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau.

Der Fahrplanwechsel am 11. Dezember bringt
für den öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau einen markanten Ausbau
des Angebots. Die Abteilung für öffentlichen Verkehr/Tourismus hat die
in Frauenfeld domizilierte Agentur VetschCom nach einem Pitch
beauftragt, Kommunikationsmassnahmen zu entwickeln, um die
Angebotsverbesserungen kantonsweit bekannt zu machen. Die Ende November
anlaufende Informations- und Imagekampagne aus in der Lancierung des
Magazins Thurgaumobil, das künftig mindestens zweimal jährlich an alle
Haushaltungen im Kanton verteilt wird, aus  Plakaten F12 und F4
sowie Kleinformaten, Hängekartons in Bahnen und Bussen, Radiospots,
Traffic Boards und einem neuen Internetauftritt.

Sex Sells – Trend zur Pornographie in der Werbung

Haute Info hat in den Monaten Januar bis September 2005 insgesamt knapp 400 Zeitschriften mit knapp 100’000 Seiten gesichtet und die Anzeigen ausgewertet.

Haute Info hat in den Monaten Januar bis
September 2005 insgesamt knapp 400 Zeitschriften mit knapp 100’000
Seiten gesichtet. Dabei wurden an die 30’000 Anzeigen und an die 40’000
Anzeigenseiten sowohl nach quantitativen als auch nach qualitativen
Gesichtspunkten analysiert. Der Anteil der Anzeigen lag in diesem
Zeitraum bei durchschnittlich 32 % und der Anteil der Anzeigenseiten
bei durchschnittlich 43 %.
Die qualitative Analyse der Werbesujets für das zweite Halbjahr 2005 ergab 6  verschiedene Trends:
1. Celebrities als Imageträger
Madonna und Demi Moore für Versace, Uma Thurman für Louis Vuitton,
Nicole Kidman für Chanel N° 5 und Omega-die Liste der Celebrities, die
für Marken werben wird immer länger und erfasst immer mehr Branchen.
2. Celebrities als Produktentwickler
Die sehr kompetitive Kosmetikbranche hat 2005 einen regelrechten Boom
an Celebrity Düften erlebt, Celebrities wie David und Victoria Beckham,
Sara Jessica Parker, Britney Spears, Paris Hilton und Jette Joop
fungieren nicht nur als Imageträger für die Kampagnen, sondern treten
als Produktentwickler für die einzelnen Düfte auf.
3. Pornographie wird gesellschaftsfähig
Insbesondere in Europa sind jetzt im Herbst einige sehr gewagte
Kampagnen aufgetaucht. Angesichts des anhaltenden Puritanismus in den
USA, wo schon die Darstellung von Nacktheit shocking bzw.
gesellschaftlich inakzeptabel ist, gilt dieser Trend nur für Europa.
4. Dadaismus
2006 als „Gedenkjahr“ anlässlich des 90. Geburtstags des Dadaismus
wirft seine Schatten in der Werbung voraus. Der Trend zur Verfremdung
und Andersartigkeit kommt derzeit in der Werbung zum Ausdruck.
5. Illustrationen
Auffallend viele Werbesujets werden derzeit illustriert. Abgesehen vom
Kostenfaktor ist die Illustration derzeit sicherlich ein probates
Mittel um eine Marke respektive ein Produkt zu bewerben. Neu an diesem
Trend ist auch die Kombination von Illustrationen mit digitalen
Nachbearbeitung, wie Collagen mit Photos und/oder die Kombination mit
Photographie.
6. Die Frau-Wesen von einem anderen Stern?
Wird voraussichtlich der kurzlebigste Trend von allen sein. Die
„verfremdete“ Darstellung des Models als Wesen von einem anderen Stern
wirkt sehr unnatürlich und teilweise puppenhaft. Derzeit zu sehen in
erster Linie bei den aktuellen Herbst-Winterkampagnen der
Fashionlabels.
Werbesujets orientieren sich am Zeitgeist, der durch Fernsehserien,
Filme und Zeitschriften geprägt wird. Werbesujets werden zu Gradmessern
für Trends und gesellschaftlichen Strömungen. Sie versuchen den
Lifestyle der anvisierten Zielgruppe optisch umzusetzen und den Nerv
der Zeit zu treffen.
Mit dem neuesten „Visual Trendreport“ macht Haute Info diesen Zeitgeist
greifbar. Die aktuelle Version des „Visual Trendreports“ umfasst 38
Seiten und kann zum Preis von 750 Franken (450 Euro) in Form einer CD
Rom oder auch als Hardcopy bestellt werden.

David Droga präsidiert Jury der Cannes Lions

Der Australier hat in seiner Karriere selbst eine beeindruckende Zahl von Auszeichnungen in Cannes gewonnen.

Die Jury der Wettbewerbe für Film und
Press am Werbefestival in Cannes wird nächstes Jahr von David Droga
präsidiert. Der Australier hat in seiner Karriere selbst eine
beeindruckende Zahl von Auszeichnungen in Cannes gewonnen: Während der
sechs Jahre als Executive Director von Saatchi & Saatchi London
sammelte er 45 Lions und zwei Grand Prix ein. 2003 wechselte er zu
Publicis als Worldwide Chief Creative Officer des Netzwerks. In den
ersten zwei Jahren unter Drogas kreativer Führung gewann Publicis laut
einer Mitteilung des Werbefestivals doppelt so viele Löwen wie im
ganzen Jahrzehnt zuvor. Vor kurzem kündigte Droga den Rücktritt von
seinem Amt an. Anfang 2006 lanciert er zusammen mit der Publicis Group
das Unternehmen Drogafive, ein «Labor für Markenideen und Unterhaltung»
in New York und Los Angeles.

Kai Hebel übernimmt das Druckunternehmen AVD Goldach

Im Rahmen eines Management-Buy-Outs hat der bisherige Geschäftsführer sämtliche Anteile an das Druckunternehmen übernommen.

Im Rahmen eines Management-Buy-Outs hat
Kai Hebel sämtliche Anteile an der AVD Goldach übernommen, die bisher
hundertprozentige Tochter der Vogel Medien Gruppe war. Der 39-jährige
Kai Hebel ist seit 2001 als Geschäftsführer für das Druckunternehmen
tätig. Die Übernahmen des Betriebs, der heuer das 75. Jubiläum feiert,
sei für ihn «auch ein Stück persönliche Zukunft». Die Standort- und
Arbeitsplatzsicherung ist laut Mitteilung gewährleistet. «Vogel hat
sich für eine strategische Konzentration auf sein angestammtes
Fachmediengeschäft entschieden. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr
froh, mit Herrn Hebel als erfahrenem Geschäftsführer des Hauses die
ideale Lösung für die AVD Goldach gefunden zu haben», kommentiert Kurt
Eckernkamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Vogel Medien Gruppe, den
Verkauf. 

Gemeinde Emmen setzt auf Bossard Kommunikation

Die Luzerner Agentur betreut künftig zusammen mit der Zürcher Beratungsfirma BHP Hanser und Partner den Kommunikationsetat der Gemeinde.

Die Luzerner Agentur Bossard Kommunikation
betreut künftig zusammen mit der Zürcher Beratungsfirma BHP Hanser und
Partner den Kommunikationsetat der Gemeinde Emmen. Die beiden Partner
setzten sich in einer Konkurrenzpräsentation durch. Die Gemeinde habe
Bossard Kommunikation mit der Erarbeitung einer Kampagne beauftragt,
die «das landläufige Image der Multi-Kulti-Gemeinde ins richtige Licht
rücken» werde, heisst es in einer Mitteilung. Die genaue Stossrichtung
der Kampagne bleibe bis auf weiteres noch geheim.

Berner Bahnen verlängern mit 20 Minuten

Die Pendlerzeitung wird auch in den nächsten fünf Jahren an den Bahnhöfen aufgelegt.

Sechs in einer Arbeitsgemeinschaft
zusammengeschlossene Transportunternehmen der Region Bern haben ihre
Zusammenarbeit mit 20 Minuten erneuert. Die Pendlerzeitung wird auch in
den nächsten fünf Jahren an den Bahnhöfen aufgelegt. Zu der
Arbeitsgruppe gehören die SBB, die BLS Lötschbergbahn, die Region Bern
von PostAuto Schweiz, der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), der
Regionalverkehr Mittelland (RM) und die Sensetal Bahn + Bus AG (STB).
Die sechs Partner hatten die Standflächen für die Aufstellung von
Zeitungsboxen per Mitte August neu ausgeschrieben. Im Rahmen des
Evaluationsverfahrens habe man sich für eine Weiterführung der
Kooperation mit 20 Minuten entschieden, heisst es in einer Mitteilung
der SBB. Man schliesse aber nicht aus, zukünftig im Raum Bern auch mit
einem weiteren Partner zusammenzuarbeiten.

Thorsten Tomczak referiert zum Thema Zielgruppen- Marketing

Im Rahmen des Symposiums Lead-Management vom 24. November 2005 klärt Torsten Tomczak auf, welche Aspekte im Zielgruppenmarketing künftig zu beachten sind.

Im Rahmen des Symposiums Lead-Management vom 24. November 2005
klärt Torsten Tomczak (Professor an der Universität St. Gallen) auf,
welche Aspekte im Zielgruppenmarketing künftig zu beachten sind. Zudem
zeigen Marketing-Manager von drei namhaften Unternehmen, wie sie Leads
gewinnen und gezielt weiterverarbeiten. Das von Nemuk und RBC Solutions
lancierte Symposium findet bereits zum zweiten Mal statt, diesmal im
Renaissance Hotel Zürich. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere
Information sind auf der Website der Veranstaltung zu finden.
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