«Al Dente» geht in der Romandie in die 2. Runde

Die Westschweizer Ausgabe der Koch- und Quizshow wird im kommenden Jahr weitergeführt.

Die Westschweizer Ausgabe der Koch- und
Quizshow «Al Dente» wird im kommenden Jahr weitergeführt. Ab 26. August
soll jeweils samstagabends ab 18.30 Uhr eine 45-minütige «Al
Dente»-Sendung auf TSR 1 ausgestrahlt
werden. Insgesamt sind für 2006 16 Sendungen vorgesehen. Moderiert
werden sie von Sébastien Rey. In jeder Kochshow spielen drei Kandidaten
um Preise und stellen ihr kulinarisches Wissen und Können unter Beweis.
Parallel dazu können die Zuschauer die Entstehung eines dreigängigen
Menüs verfolgen, das von den Köchen Anita Lalubie und Olivier Villette
im Studio zubereitet wird. Die Sendung wird in Zusammenarbeit mit Betty Bossi produziert.

Neuer Kommunikations- und Kampagnenchef bei der SP

Peter Lauener wird per 16. Januar 2006 neuer Verantwortlicher für Kampagnen und Kommunikation bei der SP Schweiz.

Peter Lauener wird per 16. Januar 2006
neuer Verantwortlicher für Kampagnen und Kommunikation bei der SP
Schweiz. Er übernimmt den vakanten Posten von Thomas
Christen, der zum Generalsekretär gewählt worden war, und
wird gleichzeitig als Stellvertreter des Generalsekretärs amtieren. Zuletzt
war Lauener beim Schweizerischen Eisenbahn- und
Verkehrspersonal-Verband (SEV) tätig, wo er fünf Jahre als
Informationsbeauftragter arbeitete. Davor arbeitete er als Journalist, unter anderem für die Nachrichtenagentur SDA.

Manifesto Films vertritt Luc Besson in der Schweiz

Die Vertretung ist ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Manifesto Zürich, M-A-D-E London und Dog Paris.

Die Zürcher Film-Produktionsfirma
Manifesto Films vertritt den Französischen Star-Regisseur Luc Besson in
der Schweiz. Besson ist in erster Linie für seine Filme «Le grand Bleu»
(1988), «Léon» (1994) und «The Fifth Element» (1997) bekannt. Daneben
dreht er aber auch regelmässig Werbefilme, zum Beispiel für Orange,
L’Oreal und Chanel. Die Vertretung von Besson ist ein weiterer Schritt
in der Zusammenarbeit zwischen Manifesto Zürich, M-A-D-E London und Dog
Paris, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Neben Besson arbeiten
weitere Regisseure aus dem Ausland für Manifesto Films. Die Schweizer
Regisseure sollen jedoch in Zukunft nicht etwa zu kurz kommen. Jedem
Regisseur soll die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt werden. «Unsere
Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen sicherzustellen, damit jeder
Regisseur sein spezifisches Talent optimal auf dem Bildschirm umsetzen
kann», betont Manifesto-Produzentin Shannon Mildon.

LZ Medien Holding übernimmt Zuger Presse

Die bisherige Konkurrentin der Neuen Zuger Zeitung wird zum Gratiswochenblatt umgebaut.

Hauptaktionär Daniel Brunner hat seine
Beteiligung an der Zuger Media AG an die LZ Medien Holding verkauft.
Zusammen mit den von Elisabeth Brunner-Gyr erworbenen Aktien besitzt
die Herausgeberin der Neuen Luzerner Zeitung jetzt 90,4 %. Unter dem
neuen Eigentümer wird die chronisch kriselnde Zuger Presse einer
Radikalkur unterzogen. Sie wird zur Gratiszeitung und erscheint ab
Anfang 2006 nur noch einmal statt dreimal wöchentlich, in einer Auflage
von über 40’000 Exemplaren. Eine Zusammenarbeit ist mit dem Zugerbieter
geplant. Die Baarer Gratiswochenzeitung soll ausgebaut werden und vom
umfassenderen Informationsangebot der Zuger Presse profitieren. Daniel
Brunner habe sich zum Verkauf entschlossen, um die Zukunft der Zeitung
zu sichern, heisst es in einer Mitteilung. Er sei überzeugt, dass ihr
mit diesem Schritt auch nachhaltig ein Platz im Kanton Zug gesichert
werden könne und Arbeitsplätze – wenn auch in reduziertem Umfang –
erhalten blieben. Die Zuger Presse werde ihre eigenständige
publizistische Ausrichtung sowie das Konzept des kritischen, regional
und lokal orientierten Qualitätsjournalismus beibehalten, heisst es
weiter. Das Blatt war 1996 gegründet worden, um im Kanton Zug eine
zweite Lokalzeitung neben der Neuen Zuger Zeitung aus dem Haus LZ
Medien zu ermöglichen.

SDA-Redaktion fordert Firmen-GAV

Die SDA-Redaktionsmitglieder wollen zu Kampfmassnahmen greifen, falls die Geschäftsleitung an einem Mitarbeiterreglement statt eines GAV festhält. Chefredaktor Maissen findet dies bedauerlich.

Die Redaktion der Presseagentur SDA hat an
einer Generalversammlung beschlossen, sich nötigenfalls mit
Kampfmassnahmen für einen Firmen-Gesamtarbeitsvertrag (GAV)
einzusetzen. Sie wird in diesen Besterbungen unterstützt von der
Gewerkschaft Comedia und dem Berufsverband Impressum. Kritisiert wird
das Projekt der Geschäftsleitung, die Arbeitsverhältnisse neu einem vom
Verwaltungsrat erlassenen Firmenreglement zu unterstellen, welches den
ausgelaufenen GAV ersetzt. «Die Redaktionskommission der SDA fühlt sich
bei den Verhandlungen von der Geschäftsleitung übergangen», sagte Urs
Thalmann, Zentralsekretär von Impressum, gegenüber der Werbewoche. Sie
sei zwar – in unverbindlicher Weise – konsultiert und die Kritikpunkte
an den allgemeinen Arbeitsbedingungen im grossen und ganzen erhört
worden. Die Geschäftsleitung weigere sich aber, mit der
Redaktionskommission und den Berufsverbänden einen für beide Seiten
verbindlichen Vertrag abzuschliessen. «Ein GAV, zumindest auf
Firmenebene, ist wichtig, denn er ist viel verbindlicher als ein
Reglement, das einseitig erlassen wurde», führte Thalmann weiter aus.
Man befürchte, dass ein solches Reglement jederzeit umgeschrieben
werden könne, wenn «sich die Wetterlage mal wieder ändert». Das
geplante Reglement soll für die SDA-Redaktionsmitarbeitenden den
Presse-GAV 2000 ablösen, der zwar bereits im August 2004 von den
Verlegern gekündigt wurde, aber noch gilt für jene Journalisten, die
ihren Arbeitsvertrag während seiner Laufzeit abgeschlossen hatten.
Thalmann will im Moment nicht kommunizieren, welche Kampfmassnahmen
möglicherweise eingeleitet werden. Zuerst wollen die Gewerkschaften
eine einvernehmliche Lösung mit der Agenturleitung suchen. «Wenn diese
nicht zu Stande kommt, wovon wir leider ausgehen müssen, werden wir
weitere Schritte einleiten», sagte Thalmann.
Bernard Maissen, Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung der
SDA, kann die Vorwürfe nicht völlig verstehen. «Wir müssen ein neues
Reglement haben, da das bisherige und die alten Arbeitsverträge noch
auf den GAV 2000 Bezug nehmen, den es ja nicht mehr gibt», erklärte er
gegenüber der Werbewoche. Inhaltlich sei das neue Reglement sogar
besser als der alte Gesamtarbeitsvertrag. Die SDA wolle eine Regelung,
die für alle Bereiche des Betriebs gültig sei, auch für die
Mitarbeitenden in der Administration oder der IT. Dies sei einer der
Gründe, warum die Comedia und Impressum nicht als
unterschriftsberechtigt einbezogen würden: «Mit welcher sollten wir
denn verhandeln? Den Mediengewerkschaften oder dem kaufmännischen
Verband?», so Maissen. Die Redaktionskommission sei bei der
Formulierung miteinbezogen worden. Maissen empfindet es deshalb als
bedauerlich, dass die Redaktion nun mit den Gewerkschaften dagegen
vorgehen will. Auch das Argument, ein Reglement sei viel
unverbindlicher als ein Firmen-GAV, wehrt er ab. Das ausgearbeitete
Papier beinhalte den Passus, dass Änderungen nur in Absprache mit dem
Personal angebracht werden könnten. «Ich sehe nicht ein, wieso jetzt
auf die formalen Bedingungen so viel Gewicht gelegt wird, denn
inhaltlich haben die Redaktionsmitglieder ja nichts auszusetzen»,
meinte Maissen.
Die SDA-Redaktoren lehnten ausserdem ein neues Lohnreglement ab, das
die Geschäftsleitung ihnen vorgelegt hatte. Es beinhaltet
Leistungslohnkomponenten. Die Redaktion ist in dieser Frage gespalten:
Ein Teil der Redaktoren, die in einer Abstimmung der
Redaktionskommission dazu befragt wurden, kann sich ein Bonussystem
vorstellen, sofern es zusätzlich zum bisherigen Lohn angewendet würde.
Eine knappe Mehrheit lehnt Leistungslöhne ganz ab. Man wartet nun das
weitere Vorgehen der Geschäftsleitung in diesem Punkt ab. «Es ist sehr
fraglich, welche Kriterien für diesen Leistungslohn überhaupt
angewendet werden können», begründet Thalmann die Skepsis.
Zu den Kritikpunkten am Lohnreglement sagte SDA-Chefredaktor Maissen,
dass es aufgrund der Rückmeldungen aus der Redaktionskommission nicht
sofort mit dem Mitarbeiterpapier in Kraft treten solle, sondern dass
darüber nochmals diskutiert werde. Ein Lohnmodell mit
Leistungskomponente werde anvisiert, da im alten GAV auch Formen der
Lohnabstufung enthalten gewesen seien, die nun verfeinert würden.
«Welche Formen genau gewählt werden und wie viel der Leistungsanteil am
Gesamtlohn ausmacht, ist noch unklar», so Maissen. Eine Beurteilung der
Mitarbeiter würde schon jetzt anhand von Mitarbeitergesprächen
vorgenommen, dieses Instrument solle neben anderen auch in der
Festsetzung der Leistungskomponente des Lohnes zum Zuge kommen.
Carole Scheidegger

Axel Springer/ProSiebenSat.1: Kartellamt hält Fusionsverbot für angezeigt

In einer Zwischenmitteilung informierte das deutsche Bundeskartellamt, dass nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen die Voraussetzungen für eine Untersagung des Zusammenschlusses vorliegen.

Das deutsche Bundeskartellamt hat sich
gegen die Übernahme der TV-Gruppe ProSiebenSat.1 durch den
Medienkonzern Axel Springer ausgesprochen. Laut Springer hat das Amt
die Beteiligten am Freitag informiert, dass nach dem bisherigen Stand
der Ermittlungen die Voraussetzungen für eine Untersagung des
Zusammenschlusses vorlägen. Durch die Fusion zöge Springer mit dem
Konkurrenten Bertelsmann (dem Besitzer der RTL-Gruppe) gleich, wodurch
sich die Wettbewerbsbedingungen auf dem Fernsehwerbemarkt
verschlechterten, meinen die Kartellwächter. Damit stünden sich zwei
symmetrische Konzerne gegenüber, die sich keine Konkurrenz mehr machen
würden. Darüber hinaus führe der Zusammenschluss zur Verstärkung einer
marktbeherrschenden Stellung von Springer auf dem Lesermarkt für
Kaufzeitungen und auf dem Markt für Anzeigen in bundesweiten
Tageszeitungen. In seiner Mitteilung gibt sich der Medienkonzern
zuversichtlich, die Bedenken des Amtes im weiteren Verlauf des
Verfahrens ausräumen zu können. «Wir haben gute Argumente und sind
zuversichtlich, in den weiteren Gesprächen mit dem Bundeskartellamt
eine Genehmigung des Zusammenschlusses zu erreichen», wird der
Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner zitiert. Der Ausgang des
kartellrechtlichen Verfahrens bleibe weiterhin offen, der Entscheid
werde für Ende Jahr erwartet.

Tages-Anzeiger präsentiert neue Kombi-Tarife

Unter dem Namen Tagiplus startet die Anzeigenkombination von Tages-Anzeiger, Thurgauer Zeitung und Landbote, und der Metropool wird überarbeitet.

Unter dem Namen Tagiplus startet am 1.
Januar 2006 die Anzeigenkombination von Tages-Anzeiger, Thurgauer
Zeitung und Landbote. Tagiplus empfiehlt sich in einer Mitteilung als
Medialösung für den Wirtschaftsraum «züriplus» (WG 43 und 44) mit 1,5
Millionen Bewohnern. Die Gesamtauflage beträgt 312’933 Exemplare, die
tägliche Leserschaft 690’000 Personen (mittwochs mit der Grossauflage
762’000). Auf den Anzeigengrundpreis der drei Einzeltitel wird ein
Kombirabatt von rund 8 % gewährt. Für den Verkauf sind die Publicitas
Winterthur und der Anzeigenmarkt des Tages-Anzeigers verantwortlich.
Die Auftragsabwicklung erfolgt über die Clearingstelle Tagiplus, die
von Tamedia betreut wird. Neu wird im kommenden Januar auch die
Tarifstruktur des Metropools, in dem der Tages-Anzeiger mit der Berner
Zeitung und der Basler Zeitung vereint ist. Der Pool kennt künftig nur
noch zwei Preiskategorien, schwarzweiss und farbig (unabhängig von der
Anzahl Farben). Die Preise für ganzseitige und Panorama-Anzeigen in
Farbe werden gesenkt.

Werbeausgaben wuchsen im Oktober

Die Brutto-Werbeinvestitionen haben im Oktober 2005 um 5,3 % zugenommen.

Die Brutto-Werbeinvestitionen im Oktober
2005 haben gegenüber der Vorjahresperiode um 5,3 % zugenommen und
liegen damit bei 344,6 Millionen Franken, wie die Statistik des
Marktforschers Media Focus zeigt. Am meisten zugelegt haben die
Bereiche Verkehr (+50 %), Bekleidung (+49,9 %), Finanzen (+35 %),
Haushaltsartikel (+29,4 %) und Uhren/Schmuck (+26 %). Deutlich weniger
in die Werbung investiert wurde von den Märkten IT (-33,1 %), Reinigen
(-33 %) und Unterhaltungselektronik (-23,6 %).

adam&adam realisieren für Schweiz Tourismus und SWISS den Imagefilm «Winter Snow-How»

Ausgestrahlt wird die Produktion exklusiv auf der Airbusflotte der Swiss.

(pr) Die junge Unternehmenskommunikation
adam&adam produziert für Schweiz Tourismus einen Imagefilm über das
Winterland Schweiz. Ausgestrahlt wird die Produktion exklusiv auf der
Airbusflotte der SWISS.
Die Produktion zeigt mit emotionalen Bildern die Schönheiten der
winterlichen Schweiz und macht Lust auf Winterferien in heimischen
Gefilden. Für eindrückliche Sequenzen im Bereich Ski, Snowboard und
Telemark konnte das Swiss SnowDemo Team gewonnen werden.
Schweiz Tourismus und SWISS freuen sich gemeinsam mit adam&adam auf viele Skitouristen aus der ganzen Welt.
Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Werner Kehrli, Head Exhibitions
& Design, Fabian Kofler, Strategische Partnerschaften, Bernhard
Rhyn, PM-Winter
Verantwortlich bei SWISS Int. Air Lines Ltd: Giuseppe Amato, Inflight Entertainment Development
Regie: Roberto Tessari Sportsvideo Ltd., Mauro Terribillini, Swiss Snowsports Produktion: Willi Adam, adam&adam GmbH

Marco Fritsche moderiert für Tele Ostschweiz

Der Appenzeller übernimmt ein 50-%-Pensum zusätzlich zu seinen Aufgaben beim Schweizer Fernsehen.

Ab 2006 wird Marco Fritsche auch auf Tele
Ostschweiz zu sehen sein. Er übernimmt ein 50-%-Pensum und moderiert
die Sendungen «Ostschweiz im Gespräch» und «Sonntagsrunde Thema», wie
die SDA meldet. Sein Engagement beim Schweizer Fernsehen als
Aussenreporter der Quizshow «Eiger, Mönch und Maier» werde er daneben
weiterführen. Der 29-jährige Appenzeller gab sein Bildschirmdebüt 1999
auf Swizz Music Television (heute Viva Schweiz).

GEMI zeigt nach oben bei TV und Internet

Dem Index der Radio- und Teletext-Werbung brachte der Oktober einen Rückgang.

Der Oktober zeigte sich für die TV- und
Online-Werbung von der freundlichen Seite. Der Goldbach Electronic
Media Index (GEMI) weist für das Fernsehen nach der Baisse des
Vormonats einen Anstieg um drei auf 316 Punkte aus. Der Internet-Index
sprang sogar um sieben auf 173 Punkte. Dagegen büsste die Radiowerbung
nach Juli zum zweitenmal in diesem Jahr Punkte ein. Sie fiel von 252
auf 248 Punkte. Der Teletext setzte seinen Abwärtstrend fort. Nachdem
bereits der Septemberstand nachträglich von 171 auf 169 Punkte
korrigiert wurde, ging es im Oktober bis auf 166 Punkte hinab.
Insgesamt legten die elektronischen Medien um einen Punkt auf 311 zu.
Nicht zuletzt deshalb sei auch der Index für den Gesamtmarkt der
Werbemedien von 163 auf 164 gestiegen, kommentiert der Vermarkter
Goldbach Media.

Stellenabbau und Investitionen bei Ringier Print Zofingen

Die Druckerei will den Wettbewerbsraum ausweiten und streicht rund 50 Stellen.

Die Druckerei Ringier Print Zofingen
tätigt Investitionen und baut Stellen ab, um ihre Position zu stärken,
wie das Medienhaus Ringier mitteilte. Der Wettbewerbsraum werde ausgeweitet und
ein Projekt zur Modernisierung der Tiefdruckanlagen gestartet. Mit
diesen Massnahmen verbunden sei bis Mitte 2007 aber auch eine
Stellenreduktion in der Grössenordnung von 50 der insgesamt 750
Stellen. Etwa die Hälfte davon erfolge durch frühzeitige
Pensionierungen. Der Abbau wird von Ringier begründet mit dem anhaltend
schwierigen Umfeld, welches von hohen Überkapazitäten und heftigen
Preiskämpfen geprägt sei. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter komme ein Sozialplan zur Anwendung. Die Gewerkschaft
Comedia zeigte sich vom Stellenabbau nicht überrascht, wie eine
Nachfrage der SDA ergab. Die grafische Industrie befinde sich generell
in einer schwierigen Situation, sagte Peter Rymann, Regionalsekretär
Region Nordwestschweiz/Zentralschweiz. Erfreut zeigte sich der
Gewerkschaftssekretär vom guten Sozialkonzept der Ringier Print
Zofingen.
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