Redaktion will Firmen-GAV
Presseagenturen Die Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) fordert, wenn nötig mit Kampfmassnahmen, einen verbindlichen Firmen-GAV.
Presseagenturen Die Redaktion der
Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) in Bern will sich nicht einem
neuen Firmenreglement an Stelle des ausgefallenen
Gesamtarbeitsvertrages unterstellen, das der SDA-Verwaltungsrat
erlassen hat. Die Betroffenen fordern, wenn nötig mit Kampfmassnahmen,
einen für beide Seiten verbindlichen Firmen-GAV. Die Ge- schäftsleitung
ist bisher darauf nicht eingetreten. SDA-Chefredaktor und GL-Mitglied
Bernard Maissen er-klärt, das bisherige Reglement beziehe sich noch auf
den alten Presse-GAV, was ein neues Reglement erfordere. Dieses sei
sogar besser als der alte Presse-GAV. Weil die neue Regelung auch für
Administration und IT gelten soll, sind die Gewerkschaften Comedia und
Im-pressum als Mitunterzeichnerinnen ausgeschlossen. Die Redaktion geht
davon aus, dass ein Firmen-GAV verbindlicher sei als eine einseitig
erlassene Regelung, die jederzeit abgeändert werde könne. Eine knappe
Redaktionsmehrheit sprach sich zudem gegen die Einführung von
Leistungslöhnen aus. (cs/rw)
Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) in Bern will sich nicht einem
neuen Firmenreglement an Stelle des ausgefallenen
Gesamtarbeitsvertrages unterstellen, das der SDA-Verwaltungsrat
erlassen hat. Die Betroffenen fordern, wenn nötig mit Kampfmassnahmen,
einen für beide Seiten verbindlichen Firmen-GAV. Die Ge- schäftsleitung
ist bisher darauf nicht eingetreten. SDA-Chefredaktor und GL-Mitglied
Bernard Maissen er-klärt, das bisherige Reglement beziehe sich noch auf
den alten Presse-GAV, was ein neues Reglement erfordere. Dieses sei
sogar besser als der alte Presse-GAV. Weil die neue Regelung auch für
Administration und IT gelten soll, sind die Gewerkschaften Comedia und
Im-pressum als Mitunterzeichnerinnen ausgeschlossen. Die Redaktion geht
davon aus, dass ein Firmen-GAV verbindlicher sei als eine einseitig
erlassene Regelung, die jederzeit abgeändert werde könne. Eine knappe
Redaktionsmehrheit sprach sich zudem gegen die Einführung von
Leistungslöhnen aus. (cs/rw)
