Redaktion will Firmen-GAV

Presseagenturen Die Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) fordert, wenn nötig mit Kampfmassnahmen, einen verbindlichen Firmen-GAV.

Presseagenturen Die Redaktion der
Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) in Bern will sich nicht einem
neuen Firmenreglement an Stelle des ausgefallenen
Gesamtarbeitsvertrages unterstellen, das der SDA-Verwaltungsrat
erlassen hat. Die Betroffenen fordern, wenn nötig mit Kampfmassnahmen,
einen für beide Seiten verbindlichen Firmen-GAV. Die Ge- schäftsleitung
ist bisher darauf nicht eingetreten. SDA-Chefredaktor und GL-Mitglied
Bernard Maissen er-klärt, das bisherige Reglement beziehe sich noch auf
den alten Presse-GAV, was ein neues Reglement erfordere. Dieses sei
sogar besser als der alte Presse-GAV. Weil die neue Regelung auch für
Administration und IT gelten soll, sind die Gewerkschaften Comedia und
Im-pressum als Mitunterzeichnerinnen ausgeschlossen. Die Redaktion geht
davon aus, dass ein Firmen-GAV verbindlicher sei als eine einseitig
erlassene Regelung, die jederzeit abgeändert werde könne. Eine knappe
Redaktionsmehrheit sprach sich zudem gegen die Einführung von
Leistungslöhnen aus. (cs/rw)

Bern schwächt Solothurn

Pressevertrieb Die Berner Zeitung kann im Solothurnischen erstmals einen Sieg verbuchen – auf Vertriebsebene.

Pressevertrieb Seit vier Jahren versucht
die Berner Zeitung über ihren jungen Split Solothurner Tagblatt (ST),
der alteingesessenen Solothurner Zeitung (SZ) Leser abzuluchsen –
gemäss Mach Basic ohne Erfolg. Auch im Inseratebereich konnten die
Berner der SZ nicht wirklich wehtun, im Gegenteil, das ST bietet bis
heute seine Todesanzeigen gratis an.
Doch nun kann die Berner Zeitung im Solothurnischen erstmals einen Sieg
verbuchen – auf Vertriebsebene. Denn die Vertriebsorganisation der
Berner Zeitung kann ab 2006 zusammen mit der Pressevertriebs GmbH der
LZ Medien im Raum Solothurn und am Jura-Südfuss neu 3000
SonntagsBlick-Exemplare verteilen, ein Auftrag, den bisher die
Verträger der SZ für Ringier besorgten. Dies bestätigen alle Seiten.
Die SZ wird nun ihre Sonntagstour aufgeben und Leute entlassen, während
Berner Zeitung und die Pressevertriebs GmbH sonntags besser ausgelastet
sind: Im selben Gebiet verteilen sie bereits die SonntagsZeitung und
die NZZ am Sonntag. (mk)

Ein Auftritt, der ins Auge springt

Nahrungsmittel Auf explosive Art macht derzeit die Agentur Publicis Maggis «nahrhafte und vollwertige» Beutelsuppe Rich Soup bekannt.

Nahrungsmittel Auf explosive Art macht
derzeit die Agentur Publicis Maggis «nahrhafte und vollwertige»
Beutelsuppe Rich Soup bekannt. Die Idee basiert auf der Extraportion
Gemüse, welche die Beutel zum Bersten bringt. Ebenso sprengt die
Kampagne im wahrsten Sinne des Wortes auch den üblichen Plakatrahmen –
so, dass dreidimensionale Peperoni, Zwiebeln, Zucchini und Tomaten aus
Forex über den Metallrahmen hinaus auf Fremdplakaten landen. Oder aber
auch Passanten um die Ohren fliegen – in vereinzelten Guerilla-Aktionen.

PubliQuiz erfährt 2006 eine Fortsetzung

Das Ratespiel rund um TV-Spots in den Werbeblöcken der SRG wird ohne Moderation weitergeführt.

Publiquiz, das Ratespiel rund um TV-Spots
in den Werbeblöcken von SF DRS, TSR und TSI, wird im kommenden Jahr
weitergeführt. Seit dem Start des Publikumsspiels im März 2005 haben
laut einer Pressemitteilung über 250’000 ZuschauerInnen mitgespielt.
Verschiedene TV-Werbeauftraggeber nutzten diese Plattform als
Preissponsor oder reichten ihre TV-Spots zur Jurierung als
Wettbewerbs-Spot ein. Das Konzept wird für 2006 überarbeitet und leicht
verändert. So fällt beispielsweise die Moderation weg und der
Wettbewerbsspot wird in Ausschnitten gezeigt. Zudem soll die visuelle
Präsenz der Preissponsoren verbessert werden.

Condor ist im Finale der New York Festivals

Condor erreicht mit dem Film «Ein fast perfekter Plan» für Chocosuisse die Shortlist des Film & Video Awards.

Mit dem Film «Ein fast perfekter Plan» für
Chocosuisse, den Verband Schweizerischer Schokoladefabrikanten,
erreicht die Film- und Werbeproduktionsfirma Condor die Shortlist an
den New York Festivals  im Bereich International Film & Video
Awards. Christian Neu  zeichnet für das Buch und die Gesamtregie
verantwortlich. Michael Steiner, Regisseur von «Mein Name ist Eugen»,
inszenierte die Spielszenen von «Ein fast perfekter Plan». Ende Januar
2006 werden in New York die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben
und ausgezeichnet.

Süddeutsche Zeitung lanciert WM-Bibliothek

Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 die Süddeutsche Zeitung eine einen selbst verfassten Rückblick in 15 Bänden.

Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft
2006 lanciert die Süddeutsche Zeitung eine 15-bändige WM-Bibliothek.
Diese soll die Geschichte aller Turniere ab 1954 beinhalten.
Geschrieben wurde die WM-Reihe von der Sportredaktion der Süddeutschen
Zeitung. Auch prominente Gastautoren wie Günter Netzer, Gerhard
Schröder und Sönke Wortmann sind vertreten. In Berichten und
Reportagen, Interviews mit Zeitzeugen und Fotos soll die WM-Bibliothek
die Fussball-Weltmeisterschaften Revue passieren lassen. Sie soll die
deutsche Mannschaft durch die Turniere begleiten und einen Blick auf
das Deutschland der jeweiligen Epoche bieten. Ausserdem werden Trends,
Stile und Moden kommentiert sowie in einem Statistikteil alle Spiele,
alle Spieler, alle Tore seit dem ersten Turnier 1930 in Uruguay
dokumentiert. Die WM-Bibliothek ist die sechste Edition der
SZ-Abteilung «Neue Produkte». Zuvor hat die Süddeutsche Zeitung unter
anderem die SZ-Cinemathek, SZ-Diskothek sowie die SZ Junge Bibliothek
herausgegeben.

Berner Zeitung regionalisiert Immobilienmarkt

Die Berner Zeitung möchte 2006 das Inserateangebot für Immobilien verbessern.

Die Berner Zeitung (BZ) möchte 2006 das
Inserateangebot für Immobilien verbessern. So sollen Kaufimmobilien neu
am Freitag in einer eigenen Beilage, die auch redaktionelle Beiträge
rund ums Wohnen beinhaltet, erscheinen. Inserenten für Mietimmobilien
können neu ein Kombi (Mietmarkt Bern) zwischen der Stadtausgabe der BZ
(inkl. Bund) und dem BernerBär belegen, das jeweils am Dienstag und
Donnerstag erscheint und in der Stadt und Agglomeration Bern 69 % des
Marktes erreicht. Neben dem Mietmarkt Bern werden für die Regionen und
Agglomerationen Berner Oberland, Thun und Solothurn ab 2006 weitere
regionale Mietmärkte in den Kopfblättern der BZ angeboten.

Olympia-Anspielung in Tabak-Werbung erlaubt

British American Tobacco hat mit einer Werbekampagne in Deutschland zu den Olympischen Spielen 2004 die Markenrechte des Internationalen Olympischen Komitees nicht verletzt.

Der Tabakkonzern British American Tobacco
(BAT) hat mit einer Werbekampagne in Deutschland zu den Olympischen
Spielen 2004 in Athen die Markenrechte des Internationalen Olympischen
Komitees (IOC) nicht verletzt. Zu diesem Schluss kam das Landgericht
Darmstadt. Eine Unterlassungsklage des deutschen Nationalen Olympischen
Komitees (NOK) gegen den Konzern wurde abgelehnt. BAT hatte in einer
Plakatserie Lucky-Strike-Zigarettenschachteln in einer Anordnung
präsentiert, die an die Olympischen Ringe erinnerte. Die Ringe selbst
wurden jedoch auf dem Plakat nicht verwendet. Juristen äusserten ihre
Zweifel an der Verfassungsmässigkeit des Olympiaschutzgesetzes, das aus
kommerziellen Interessen und vermutlich auf Druck des IOC zustande
gekommen sei, berichtet die SDA. Das Gesetz behält die Nutzung des
Logos mit den ineinander verschlungenen fünf Ringen sowie der Wörter
«olympisch» und «Olympia» dem IOC und in seinem Auftrag dem NOK vor.
Diese Begriffe seien jedoch seit langem Bestandteile der Sprache, so
dass es fragwürdig sei, ihre Verwendung von Lizenzgebühren an das IOC
abhängig zu machen, schloss sich das Gericht der Rechtspositionen des
Tabakkonzerns an.

Verhandlungen über Kollektivvertrag bei Edipresse gescheitert

Die Generaldirektion ist auf den Vorschlag eines zweijährigen Entlassungsstopps nicht eingegangen.

Die Generaldirektion des Lausanner Verlags
Edipresse und seine Journalisten haben sich nicht auf einen
firmeninternen kollektiven Arbeitsvertrag einigen können. Der zurzeit
gültige Vertrag, der bessere Leistungen als der Westschweizer
Presse-Gesamtarbeitsvertrag vorsieht, läuft Ende Jahr aus. Verhandelt
wurde bereits seit einem Jahr, wie die SDA berichtet. Die Vorschläge
der Direktion hätten deutliche Einbussen bei den Löhnen gebracht,
teilte die Koordinationsstelle der Edipresse-Redaktionen mit. Man habe
diese zurückgewiesen und ein neues Angebot unterbreitet, das sich
materiell stark dem Vorschlag der Direktion angenähert habe. Als
Gegenleistung wurde gefordert, für die Vertragsdauer von zwei Jahren
auf Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen zu verzichten. Auf diesen
Vorschlag sei die Direktion nun gar nicht eingetreten. Die Redaktionen
seien konsterniert über die Haltung der Generaldirektion, heisst es
weiter. Sie widerspiegle den Willen, die Sozialpartnerschaft
auszuhöhlen. Die Redaktions-Koordination biete weiterhin Hand für
ernsthafte Verhandlungen.

Werbeagenturen und Kunden messen sich im Monster-Bike-Race

Die Zürcher Kommunikations- und Promotionsagentur Action Agency feiert ihr 10-jähriges Jubiläum auf besondere Art.

Die Zürcher Kommunikations- und
Promotionsagentur Action Agency feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges
Jubiläum. Aus diesem Anlass findet am Freitag, 25. November, der
Monster-Bike-Race statt. 24 Dreier-Teams von Werbeagenturen und Kunden
treten mit so genannten Pocket-Bikes gegeneinander an. Das Rennen kann
via Live-Streaming unter verfolgt werden. Zur
anschliessenden Party sind alle eingeladen. Anmelden kann man sich
unter .

IWC-«Ingenieur»-Movie bei den NY Festivals

Unter den diesjährigen Nominationen beim Wettbewerb für Film und Video der New York Festivals befindet sich der Lancierungsfilm für die neue «Ingenieur»-Uhr von IWC.

Unter den diesjährigen Nominationen beim
Wettbewerb für Film und Video der New York Festivals befindet sich der
Lancierungsfilm für das neue Uhrenmodell «Ingenieur» der International Watch
Company (IWC). Für das Konzept ist das Zürcher
Kommunikationsunternehmen Futurecom Interactive verantwortlich. Regie,
Produktion sowie Post-Produktion übernahm die Agentur Frame
Eleven. Das Sound Design stammt von Alex Kirschner. Die New York
Festivals zeichnen seit 48 Jahren die besten Arbeiten unter anderem aus den
Bereichen Informations- und Lernfilm, industrielle Filmproduktionen und
Corporate Videos aus. 2005 wurde der «Aquatimer»-Film von IWC, ebenfalls
in Zusammenarbeit mit Futurecom Interactive und Frame Eleven, mit einer
Gold World Medal an den New York Festivals geehrt.

«WohntraumTV» verpflichtet weiteren Hauptsponsor

Das Immobilienmagazin auf TeleZüri wird neu vom Hauseigentümerverband der Schweiz unterstützt.

«WohntraumTV», das Immobilienmagazin auf
TeleZüri, verpflichtet neu den  Hauseigentümerverband der Schweiz
(HEV Schweiz) als Hauptsponsor für die Sendung. Gleichzeitig bleiben
aber Coop Bau & Hobby und ImmoScout24 wie bis anhin Hauptsponoren
für das Jahr 2006. Die Sendung berichtet wöchentlich rund ums Wohnen,
Bauen und Leben und erreicht durschnittlich 200’000 Zuschauer pro Woche.
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