Burson-Marsteller zeichnet akademische Exzellenz aus 

Die PR-Agentur hat die beste Diplomarbeit des Studiengangs Executive MScom Program mit einem Preis geehrt.

An der Diplomfeier des Tessiner
Nachdiplomstudiengangs Executive MScom Program (vgl. Newsmail von
gestern) hat die PR-Agentur Burson-Marsteller zum sechsten Mal den
Burson-Marsteller Award for Academic Excellence verliehen. Die
Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 10’000 Franken dotiert ist,
ehrt die Verfasser und Verfasserinnen der besten Diplomarbeit. Dieses
Projektteam analysierte die organisatorische, strategische und
kommunikative Entwicklung der Università della Svizzera Italiana (USI).
Aus dem Projekt geht hervor, dass sich die Universität durch
Identitätsmerkmale kennzeichnet, die für die künftige Entwicklung von
erheblicher Bedeutung sind: internationale Öffnung, regionale
Verankerung, Innovation, wissenschaftliche Spitzenleistung und
Gemeinschaftssinn. Die Diplomarbeit wurde insbesondere für die Qualität
ihrer Analyse und die angewandten Methoden gelobt. Zur Projektgruppe
gehörten Heinz Brodbeck (Shell Brands International, Baar), Martin
Fricker (Farner Consulting, Zürich), Volker Kadow (PDV Systeme, Erfurt,
Deutschland), Hansulrich Locher (halo, Agentur für
Unternehmenskommunikation, Aarau), Martine Reymond (Swiss Post
International Management, Bern) und Cordula Rieger (Unaxis Management,
Pfäffikon SZ).  

Luzerner Agentur macht die Welle für die WM 2006

Zum bereits bekannten Logo mit den lachenden Gesichtern fügt Hug & Dorfmüller «La Ola» hinzu.

Das Organisationskomitee der
Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat am Montag das
Erscheinungsbild der WM vorgestellt. Zum bereits bekannten Logo mit den
lachenden Gesichtern – kreiert von den Agenturen Whitestone in London
und Abold in München – tritt neu eine farbige, dreifache Welle. Sie
wurde von der Luzerner Agentur Hug & Dorfmüller gestaltet als
Anspielung auf «La Ola», das physische Zeichen der Begeisterung auf den
Publikumsrängen. Die Welle sorge als grafisches Element «für die
Wiedererkennung in den zwölf Stadien im Sinne einer ebenso klaren wie
fröhlichen Corporate Identity», heisst es in einer Mitteilung. Neu ist
gegenüber früheren Weltmeisterschaften, dass es keine durchgängige
Grundfarbe gibt, sondern jede Stadt mit ihrem Stadion eine eigene
Farbwelt erhält.
Die Grafik kommt erstmals bei der Endrunden-Auslosung am 9. Dezember
2005 in Leipzig zum Einsatz. Zuvor werden schon ab Montag – 200 Tage
vor dem Eröffnungsspiel – an insgesamt 55 Autobahn-Grenzübergängen
Willkommensschilder aufgestellt, zudem wird der Slogan «Die Welt zu
Gast bei Freunden» in Verbindung mit dem Look-Programm an 69 Stellen im
bundesdeutschen Autobahnnetz erscheinen.
Mit dem Projektmanagement und der Umsetzung der Massnahmen wurde die
ebenfalls in Luzern ansässige Firma Team Marketing beauftragt, die auch
die Uefa Champions League betreut.  In den Städten sollen
besonders die so genannten Protokollstrecken (vom Flughafen und Bahnhof
zum Stadion sowie zum offiziellen Fifa-Hotel) geprägt sein durch den
WM-2006-Look.

Hohlflex – neu mit werbewirksamen Spezialeffekten bei Werbeträgern wie Absperrband und Tischdeckfolien

Neuartige Druckfarben mit Leucht-Effekt erzielen beim Einsatz bei Unterhaltungs-Events wie Popkonzerte, Disco- Anlässen etc. dank ihrer Farbrückstrahlung eine optimale Werbewirkung.

(pr) Neuartige Druckfarben mit
Leucht-Effekt erzielen beim Einsatz bei Unterhaltungs-Events wie
Popkonzerte, Disco- Anlässen etc. dank ihrer Farbrückstrahlung eine
optimale Werbewirkung.
In abgedunkelten Räumen ist der Beachtungsgrad einer leuchtenden
Werbebotschaft sehr hoch. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier für
die Werbebranche sehr interessant. Dank der individuellen Pigmentierung
der Drucklacke lassen sich Spezial-Effekte realisieren, welche bisher
nicht genutzt werden konnten. Neben der Verwendung mit den
traditionellen PE-Folien lassen sich mit dem Einsatz von anderen
Materialien noch zusätzliche Effekte erzielen.
Auch im Bereich der wärmeempfindlichen (thermochromatischen) Farben
zeigen sich neue Anwendungen. Diese Farben reagieren auf
Temperaturschwankungen und könnten z.B. bei Glatteis-Warnungen
eingesetzt werden.
Die in im sanktgallischen Abtwil beheimatete hohlflex ag bringt mit
diesen neuartigen Produkten den potentiellen Anwendern das notwendige
Know-How für die Umsetzung solcher Werbe-Projekte. Traditionelle
Absperrträger und Tischdeckfolien aus Polyethylen werden
selbstverständlich nach wie vor in grossen Mengen hergestellt.

Bolloré will sich angeblich mit WPP verbünden

Der französische Investor spreche mit der Werbeholding über ein gemeinsames Angebot für die Media-Gruppe Aegis, meldet die Financial Times.

Der französische Investor Vincent Bolloré
spreche mit der Werbeholding WPP und der Beteiligungsgesellschaft
Hellman & Friedman (H&F) über ein gemeinsames Angebot für die
Media-Gruppe Aegis, meldet die Financial Times (FT). Dabei stehen sie
unter Zeitdruck: Die britische Börsenaufsicht hat WPP und H&F eine
Deadline bis 25. November gesetzt. Liegt bis dann kein Angebot vor,
müssen sie sechs Monate warten, bis sie wieder bieten dürfen. Die drei
Parteien bemühen sich gemäss FT um eine Verlängerung dieser Frist.
Aegis-CEO Robert Lerwill schloss eine solche nicht aus, machte aber ein
«konkretes, realistisches und plausibles Angebot» zur Bedingung. Laut
dem britischen Guardian ist es WPP, die an Bolloré herangetreten ist.
Der Franzose, der auch Chairman der Werbeholding Havas ist, hat in den
vergangenen Monaten 24,99 % an Aegis zusammengekauft. Bisher betonte
Bolloré, er wolle Aegis als unabhängiges Unternehmen erhalten, was auch
die bevorzugte Variante des Managements ist.

Käsevermarkter wollen selbstständig bleiben 

Switzerland Cheese Marketing kritisiert Pläne des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements.

Switzerland Cheese Marketing (SCM) kritisiert Pläne des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD). Dieses möchte die
Werbeanstrengungen der staatlichen und halbstaatlichen Organisationen
des Bundes besser bündeln, insbesondere Schweiz Tourismus, Präsenz
Schweiz und Standort:Schweiz. Das EVD schlägt dem Bundesrat nun vor,
auch die Produktförderungsmassnahmen von SCM in die neue Organisation
einzubinden. Die Käservermarkterin ist dagegen und führt an, dass sie
keine Landeswerbung mache, sondern Schweizer Käse im In- und Ausland
aktiv bewerbe. Die Aktivitäten von SCM würden von der Branche getragen
und vom Bundesamt für Landwirtschaft mitfinanziert. Es handle sich
dabei um Absatzförderungshilfen, die nicht mit einem Leistungsauftrag
verbunden seien. SCM sei eine selbständige Rechtspersönlichkeit und
strebe auch in Zukunft nach Unabhängigkeit. Um eine durchschlagende
Wirkung auf den Märkten zu erzielen, sei ein gemeinsames Logo für die
Produktgattung Käse notwendig. Ein solches Logo sei für Käse auf allen
Märkten durchgesetzt worden. Dieses nun durch ein über alle Sektoren
einheitliches Erscheinungsbild zu ersetzen, wäre marketingtechnisch in
den Augen der Käsevermarkter nicht möglich. Die langjährige
Marktbearbeitung im Sektor Käse würde laut Communiqué zunichte gemacht.
SCM suche bereits heute Synergien mit anderen Organisationen wie
beispielsweise mit Schweiz Tourismus. Unterschiedliche
Kommunikationsziele hätten der Zusammenarbeit bisher jeweils enge
Grenzen gesetzt und würden das auch künftig tun.

Jung von Matt/Limmat ist Gastgeber für den «Welt-Effie»

Die Zürcher Werbeagentur stellt für die AME Awards eine lokale Expertenjury zusammen.

Die Zürcher Werbeagentur Jung von
Matt/Limmat stellt eine lokale Expertenjury für die AME Awards 2006
zusammen. Die Agentur, die im vergangenen Jahr AME-Silber für die
Kampagne von Julius Bär gewonnen hat, wurde von den Veranstaltern
beauftragt, ein Team von acht Juroren aus verschiedenen Marketing- und
Kommunikationsdisziplinen zu bilden. Sie werden Ende November in Zürich
internationale Cases aus verschiedenen Kategorien auf ihre Effizienz
hin beurteilen. Die Advertising and Marketing Effectiveness (AME)
Awards gehören zu den New York Festivals und werden zum 11. Mal
verliehen. Am letztjährigen Wettbewerb sind auch Ruf Lanz (Silber) und
Euro RSCG Switzerland (Bronze) ausgezeichnet worden.

Stefan Keller präsidiert Comedia-Journalisten 

Wichtigste Aufgabe ist für Keller das Thema des gekündigten Gesamtarbeitsvertrags.

Die Delegiertenversammlung der
Journalisten in der Mediengewerkschaft Comedia hat Stefan Keller zum
neuen Präsidenten gewählt. Innerhalb der Gewerkschaft besitzt jede
Sektion ihren eigenen Vorstand.Stefan Keller löst Klaus Rózsa ab, der nach sieben Jahren
von seinem Amt zurücktritt. Keller war bereits bisher im Vorstand vertreten und ist mehrfach preisgekrönter Journalist,
unter anderem bei der WOZ, und freier Autor («Grüningers Fall», «Die
Zeit der Fabriken»). Als wichtigste Aufgabe nannte er das Thema des
gekündigten Gesamtarbeitsvertrags. «Wir müssen neue Wege finden, uns
gegen die Verleger zu wehren», teilte er in einem Communiqué mit. «Es
muss uns gelingen, dass möglichst viele Journalisten und
Journalistinnen sich für geregelte Arbeitsbedingungen stark machen.»

Twin sitzt in der Masterclass der Corporate Media

«Profis für HighTech», eine Produktion der Bieler Twin Productions AG, ist am deutschen Wettbewerb Corporate Media ausgezeichnet worden.

«Profis für HighTech», eine Produktion der
Bieler Twin Productions AG, ist am deutschen Wettbewerb Corporate Media
– The European Masterclass mit einem «Excellence of Master»
ausgezeichnet worden. Die komplexe DVD-Lösung mit 13 Berufsporträts aus
der Automobilbranche hatte Twin im Auftrag des Zentralverbandes
Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe realisiert. Corporate Media gelte als
renommiertester Filmwettbewerb im deutschsprachigen Raum, schreibt Twin
in einer Mitteilung. Im Gegensatz zu andern Festivals arbeiteten die
Jurys nach einem aufwändigen, objektivierten Bewertungssystem, bei dem
jeder Beitrag einzeln auf seine Medien- und Kommunikationswirkung hin
analysiert werde. Veranstalter sind der Medienreport Verlag und die
Fördergemeinschaft Audiovisual Communication (FAC). Die Preise wurden
am vergangenen Wochenende in der IHK-Akademie in München überreicht.

Coop bezieht Daten von Media Focus

Der Grossverteiler und das Werbeforschungsunternehmen haben eine mehrjährige Zusammenarbeit vereinbart.

Das Werbeforschungsunternehmen Media Focus
hat den Grossverteiler Coop als neuen Kunden gewonnen. Man habe eine
mehrjährige, ausgedehnte Zusammenarbeit vereinbart, heisst es in einer
Mitteilung. Media Focus erbringe für Coop in den kommenden Jahren
verschiedene Dienstleistungen zur Analyse der unterschiedlichen
Werbemärkte innerhalb des Detailhandels.

BMB wirbt für Chris Sports Systems

Der Sportartikel-Importeur hat sich nach einer Präsentation für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur entschieden.

Der Sportartikel-Händler Chris Sports
Systems hat sich für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur
Baertschi Meroni & Bolleter (BMB) entschieden. Die diesen Sommer
gegründete Agentur gewann den Neukunden nach einer Präsentation. Chris
Sports Systems ist der offizielle Importeur und Distributor von
zahlreichen Sportmarken wie Bell, Easton, Pearl Izumi, Rocky Mountain,
Röhnisch und Spyder. Gemäss Inhaber und Geschäftsführer Christian
Bättig entschied sich das Unternehmen  aufgrund der kreativen
Kompetenz sowie dem Verständnis für die effiziente Realisation von
Katalogproduktionen für BMB. Erste Arbeiten sollen in den nächsten
Monaten zu sehen sein.

Bund plant Gesetz gegen Ambush Marketing

Wenn 2008 die Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz stattfindet, soll werblichen Trittbrettfahrern das Leben schwer gemacht werden.

Wenn 2008 die Fussball-Europameisterschaft
in der Schweiz stattfindet, soll werblichen Trittbrettfahrern das Leben
schwer gemacht werden. Wie die NZZ am Sonntag berichtet, plant der Bund
ein Gesetz gegen das so genannte Ambush Marketing, die Nutzung einer
Grossveranstaltung als Werbevehikel durch Firmen, die nicht zu den
offiziellen Partner gehören. Der europäische Fussballverband Uefa
befürchte, seine kommerziellen Rechte würden durch die schweizerischen
Gesetze nicht ausreichend gegen Ambush Marketing geschützt. Nun solle
diese Gesetzeslücke geschlossen werden. «Es ist geplant, eine
rechtliche Grundlage auszuarbeiten, die nicht nur für
Sportveranstaltungen, sondern generell für Grossanlässe Anwendung
finden soll», sagte Barbara Meier, Sprecherin des Bundesamtes für
Sport, gegenüber der NZZ am Sonntag. Die Federführung solle das
Staatssekretariat für Wirtschaft übernehmen. Bis im März wird geklärt,
ob das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geändert wird. Damit die
Vorlage rechtzeitig auf den Start der EM im Juni 2008 in Kraft treten
könne, müssten National- und Ständerat die Vorlage gleichzeitig
behandeln, hält dazu das Bundesamt für Justiz fest.

Rekordquoten dank Nationalmannschaft auch für TeleZüri

Die Berichterstattung über die Rückkehr der Spieler wurde von insgesamt 345'000 Zuschauern im Grossraum Zürich verfolgt.

Von der Qualifikation der Schweizer
Fussball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2006 hat auch
TeleZüri profitiert. Die Rückkehr der Spieler aus der Türkei bescherte
dem Regionalsender am Donnerstag Rekordquoten. Die Berichterstattung in
den «ZüriNews» wurde von insgesamt 345’000 Zuschauerinnen und
Zuschauern im Grossraum Zürich verfolgt. Der höchste Marktanteil in der
werberelevanten Zielgruppe (15 bis 49 Jahre) lag um 18.10 Uhr bei 45,0
%, wie der Sender mitteilt. Den «Talk Täglich» mit Trainer Köbi Kuhn
sahen insgesamt 240’000 Personen bei einem Marktanteil-Maximum von 24.6
% in der werberelevanten Zielgruppe.
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