Fragen zu Web-Umfragen

Internet Matthias Kappeler, Chef des Meinungsforschungsinstituts Isopublic, traut Onlineumfragen nicht.

Internet Matthias Kappeler, Chef des
Meinungsforschungs- instituts Isopublic, traut Onlineumfragen nicht.
Gegenüber der SDA zählte er mehrere Schwächen dieser Befragungsart auf.
Das Hauptproblem sei, dass nicht alle Leute Zugang zum Internet hätten,
weshalb solche Umfragen nicht repräsentativ für die ganze Bevölkerung
sein könnten. Kappeler hegt aber auch dann Zweifel, wenn nur
Internetnutzer befragt werden. Denn jüngere Menschen hätten eher Zugang
zum Internet. Zudem sei bekannt, dass progressiv Denkende das Internet
eher nutzten. Ein weiteres Problem bestehe in der Wahl der
Internetseite. So werde etwa sbb.ch kaum von Personen besucht, die
immer mit dem Auto unterwegs seien. Gemäss Kappeler verfälschen auch
Mehrfachteilnahmen die Resultate.
Kappeler räumte ein, dass einige Fehler mit entsprechender Gewichtung
korrigiert werden können. Dadurch verlören die Er- gebnisse aber an
Aussagekraft, weil die Gruppen kleiner würden, sagte er. (mk)

An vorderster Front

Audiovision Seit siebzig Jahren stellt die Firma Dr. W. A. Günther Audio- und Videotechnik für Kreative zur Verfügung.

Audiovision Seit siebzig Jahren stellt die Firma Dr. W. A. Günther Audio- und Videotechnik für Kreative zur Verfügung. «Wir schauten immer nur nach vorne und hatten deshalb nie Zeit, die
Vergangenheit zu dokumentieren», meint Willy Günther. Der heutige Chef
der an allen Messen, Events und im Produktionsbereich bekannten Firma
für Video-, Audio- und Kongresstechnik hat deshalb zum 70.
Firmenjubiläum vielschichtig recherchieren lassen.

Wie der im Jahr 1933 in Winterthur gegründete Einmannbetrieb W.A.
Günther zu einer national bekannten Marke wurde und sich zu einem
kleinen «Multi» aufschwingen konnte, erzählt das Buch «Am Anfang war
der Kosmos». Sieben Jahrzehnte Dr. W. A. Günther AG zeigen, wie enorm
viel sich in der Audio- und Videotechnik in dieser Zeit bewegt hat. WAG
war hier stets an vorderster Front mit dabei. Angereichert ist die
Chronik mit vielen Namen treuer Kunden von WAG, die mit ihrem kreativen
Schaffen Geschichte geschrieben haben: Musik-, Rundfunk- und
Infotainmentgeschichte. Die technische Spanne reicht von ersten
Plattenaufnahmen über Grosslautsprecheranlagen zur Zeit des Zweiten
Weltkriegs bis zum heutigen Digitalvideo. Das von Felix Weber verfasste
Buch ist mit über 200 Fotos illustriert. Erhältlich im NZZ Buchverlag
oder im Buchhandel.    

Andreas Panzeri

Am Anfang war der Kosmos von Felix Weber. NZZ Verlag, Zürich 2006, Fr. 32.–.

Aus Schaden wird man auch im Kino klug

Versicherungen Wirz und Wirz ziehen um – und machen Fotos für die Mobiliar.

Versicherungen Wirz und Wirz ziehen um – und machen Fotos für die Mobiliar.
Wirz Werbung hat mit Regisseur Ernst Wirz
(nicht verwandt) zwei neue Filme für die
Schweizer-Mobiliar- Versicherungen realisiert. Es sind dies bereits Spot
Nummer 10 und 11 mit den witzigen Schadenskizzen «Liebe Mobiliar …».
Das Agenturteam um AD Andrea Reinhart, Texter/Konzepter Thomas
Kurzmeyer und CD Matthias Freuler fühlte sich deshalb gefordert, trotz
des bekannten Grundkonzepts einmal mehr eine nicht voraussehbare
Handlung zu inszenieren.

Beim Spot «Umzug» machen es die Filmer spannend. Eine Familie schaut am
Strassenrand interessiert zu, wie ihr gesamter Hausrat in einen
Zügelwagen geladen wird. Dabei wartet das Publikum vergeblich auf einen
gröberen Lapsus der überaus hektischen Zügelmänner. Es passiert bis zur
Abfahrt des Transporters rein nichts, was für eine Versicherung von
Belang sein könnte. Die Pointe kommt erst, als der Zügelwagen
abgefahren ist – und plötzlich noch ein zweiter kommt, nämlich der
richtige …

«Eine Situation, die sich bei einem Kunden der Mobiliar tatsächlich
schon einmal ereignet hat», weiss Matthias Freuler. Es gehört nämlich
zum Konzept der Spotserie, dass alle verfilmten Schadenskizzen zwar
möglichst humorvoll, aber trotzdem realistisch sein müssen.  

Erstens kommt es anders und …
Der zweite Spot «Fotograf» spielt ebenfalls mit einer bisher in der
Serie noch nie gezeigten Dramaturgie. Ein Fotograf soll für eine
Versteigerung eine wertvolle Porzellansammlung ablichten. Akribisch
sind die 400 Teile auf dem Boden ausgelegt. Natürlich erwartet jeder,
dass irgendeinmal eine Leiter oder einer der aufgestellten Scheinwerfer
umfällt und auf das Porzellan kracht. Die 08/15-Erwartung wird aber
getäuscht. Stattdessen gibt es beim Blitzlichtgerät einen Kurzschluss.
Volle 12 Sekunden lang bleibt das Bild schwarz. Und der Fotograf steht
mitten in den 400 Teilen … Der am dümmsten Ort überraschte
Unglücksrabe hat keine andere Wahl, als sich im Dunkeln einen Weg durch
das Porzellan zu einem nächsten Lichtschalter zu suchen.

«Dieser Effekt mit scherbelndem Porzellan bei 12 Sekunden Dunkelheit
wird vor allem im Kino eine dankbare Wirkung erzielen», hofft Freuler.
Der Gag passiert im Kopf. Das Stilmittel und die Story des Films sollen
auch ein jüngeres Publikum ansprechen können. Internetusern sind solche
Bilder vertraut, wo für Auktionen zum Beispiel auf Ebay ganze
Sammlungen in einer gleichen Auslege wie hier im Film für
Präsentationen abgebildet werden.

Der Regisseur Ernst Wirz von Wirz + Fraefel hat damals bereits dem
ersten Mobiliar-Spot den Stempel aufgedrückt. Angefangen hat es mit dem
verwechselten Garagentor. Matthias Freuler, der damals noch bei
Publicis zusammen mit Jean Etienne Aebi die Mobiliar betreute, hat
inzwischen nach dem Wechsel zu Wirz Werbung kleine Retouchen am
Basiskonzept  angebracht. Das laute Schreibmaschinen- geklapper
wurde durch eine diskretere Computertastatur ersetzt und damit
verbunden auch die Soundebene der Handlung wesentlich aufgewertet.
JingleJungle ist es mit einem neuen Sounddesign gelungen, dass die alte
Filmidee trotz des schon vielfach variierten Grundmusters weiterhin
frisch und zeitgemäss wirkt.

Andreas Panzeri

Eventportal Usgang.ch vermeldet Wachstum durch Expansion

Ein Wachstum von 60 Prozent in vier Monaten verzeichnet das laut Eigenangaben schnellst wachsende Eventportal der Schweiz Usgang.ch.

Ein Wachstum von 60 Prozent in vier
Monaten verzeichnet das laut Eigenangaben schnellst wachsende
Eventportal der Schweiz Usgang.ch. Dank der Ausweitung des Portals für
Nachtleben von Zürich nach Bern, Basel, St. Gallen, Luzern und in die
Region Tessin wurden 66 Prozent mehr Besuche und 52 Prozent grössere
Reichweiten erreicht. 539’000 Mal wurde die Site gemäss der WEMF
Net-Audit-Messung im Januar 2006 besucht. Erhebungen von Usgang.ch
sollen belegen, dass die Nutzer des Portals über ein höheres
Haushaltseinkommen verfügen und durchschnittlich 25 Jahre alt sind.
Usgang.ch bietet Informationen über Veranstaltungen und Bilder des
Nachtlebens. Das Unternehmen beschäftigt 17 Angestellte und über 100
Fotografen.

Powerpaket auf dem Board

Pharma Mit der Ansprache einer jungen und aktiven Zielgruppe hat ViznerBorel den Relaunch von Gly-Coramin eingeläutet.

Pharma Mit der Ansprache einer jungen und
aktiven Zielgruppe hat ViznerBorel den Relaunch von Gly-Coramin – einer
Energie spendenden Kautablette – Anfang Februar eingeläutet.
Apothekerinnen wie Drogisten seien vom originellen Ladendisplay
«begeistert» gewesen und hätten vom Promotionsangebot Gebrauch gemacht,
so die Agentur. Die kaputtgefahrenen Snowboard-Displays mit zum Teil
abgerissenen Kanten sollen den Produktnutzen von Gly-Coramin
dramatisieren: mehr Energie. Flankiert wird die Aktion mit einer breit
angelegten Wildplakatkampagne. Fortsetzung folgt…

Suisu in Japan

Kultur TBS Identity kommuniziert mit einem Project-Booklet das kulturelle Angebot von Pro Helvetia in Japan.

Kultur Der Auftritt der Schweiz an der
Weltausstellung in Aichi, Japan, ging zwar Ende 2005 zu Ende, das
kulturelle Veranstaltungs- programm von Pro Helvetia dauert aber noch bis
Ende 2006 an. Unter dem Projekttitel: 0406 Swiss Contemporary Arts
präsentiert die Stiftung seit Anfang 2004 und bis Ende dieses Jahres
kulturelle Highlights aus den Bereichen visuelle Künste, Musik, Tanz,
Theater, Film und Literatur in verschiedenen Städten Japans. Das
kulturelle Angebot kommuniziert die Zürcher TBS Identity mit einem
Project-Booklet, das durchwegs in japanischer und englischer Sprache
konzipiert wurde und sich durch ein Design auszeichnet, das stark auf
die Sehgewohnheiten desjapanischen Publikums zugeschnitten ist.

Deutsche Printmedien: Mit Alternativlogos gegen WM-Markenrestriktionen

In deutschen Medienhäusern formiert sich der Widerstand gegen die Markenrestriktionen der Fifa.

In deutschen Medienhäusern formiert sich
der Widerstand gegen die Markenrestriktionen der Fifa. Wie die Welt
berichtet, haben Zeitschriften und Magazine begonnen Alternativ- und
Gegenlogos zu entwickeln. Damit will man auch den Unternehmen mit kleinen
Werbeetats die Chance bieten, das WM-Potential zu nutzen. So bietet
beispielsweise die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen Interessierten
ein kostenloses Alternativ-Logo an. Der Weltfussballverband will seine
restriktiven Regeln nicht nur bei offiziellen Logos wie „Celebrating
Faces“ oder dem Maskottchen „Goleo VI“ durchsetzen, sondern auch bei
der Verwendung von mehr als 70 sog. Wortmarken wie „World Cup“,
„Germany 2006“ und „WM-Bier“. Das schlichte Kürzel WM dürfen
Süsswarenhersteller gemäss Fifa nicht benutzen, schreibt die Welt.
Zahlreiche deutsche Werbetreibende lassen sich zu ihren Aktivitäten bei
der WM 2006 juristisch beraten. Die Markenbeschränkungen der Fifa
sollen vor allem die 15 offiziellen Sponsoren und die sechs nationalen
Förderer schützen, die 700 Millionen Euro dafür zahlen, um am
Grossereignis Werbung zu treiben. Bisher haben Fifa-Anwälte
weltweit 1200 Markenverstösse festgestellt und 150 von ihnen vor
Gericht gebracht.

News anzapfen

Zeitungsportale Der Wettbewerb unter den Onlinezeitungen ist gemäss Nutzungsstatistiken hart. Derzeit werben gleich zwei News-Adressen der Tamedia-Gruppe offline.

Zeitungsportale Der Wettbewerb unter
den Onlinezeitungen ist gemäss Nutzungsstatistiken hart. Derzeit werben
gleich zwei News-Adressen der Tamedia-Gruppe offline.Der Zufall wollte es, dass das
Online- portal des Tages-Anzeigers zeitgleich mit der verlagsinternen
Konkurrenz von 20min.ch eine Kampagne lancierte. Dahinter liege kein
strategisches Kalkül, versichert Werbeleiter Dominique von Albertini.
Allein schon die unterschiedlichen Umsetzungen und die Tatsache, dass
20 Minuten bereits 2005 eine Kampagne für sein Onlineportal laufen
liess, zeigt, dass die Ansätze unterschiedlich sind.

Erstmals bewirbt der Tages-Anzeiger, eingebunden in der
Dachmarkenstrategie, sein Onlineprodukt und dessen Redaktion. Mit dem
Ziel, via Vermittlung der aktuellen, kompetenten und ausführlichen
Berichterstattung die Frequenzen zu erhöhen. Dass diese Akzentsetzung
auch das Image des Printprodukts stärkt, ist klar. Dass die Umsetzung,
wie JvM-CD Alexander Jaggy erklärt, grosszügig und mit einer
reduzierten Darstellung daherkommt, ebenfalls. In den vier Motiven
werden die Vorzüge mit Kriterien wie lokale und nationale Nähe
zusätzlich angereichert. Den Bezug zum Ort des Geschehens schaffen
bekannte Gebäude wie das Bundeshaus oder die Börse. Die montierte
Standleitung dramatisiert die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit der
News.

Am einzigen internationalen Motiv, der Münchner Allianz-Arena, erkennt
man das Ausbaupotenzial der Jung-von-Matt- Kampagne. Ob es aber noch
eine zweite Welle geben wird, sei noch offen, so von Albertini. Derweil
überrascht Euro RSCG mit ihrer witzigen Low-Budget-Kampagne für
20min.ch. Die Onlineversion des Pendlerblattes lockt mit den
fortwährend aktualisierten Listen auf seine Internetseiten, die
kürzlich erneuert und aufgeräumt wurden. Im aktuellen Olympiasujet
beispielsweise werden die hochgesteckten Medaillenhoffnungen der
Schweizer Wintersportler nach unten korrigiert.

Luca Aloisi

TNC knackt 10-Millionen-Grenze

Der Umsatz des TeleNewsCombi (TNC), des Werbekombis von sieben Lokal-TVs, legte 2005 gegenüber 2004 um 45 Prozent zu und «überschritt erstmals die 10-Millionen-Grenze».

TV Das TeleNewsCombi hatte 2005 Kapazitätsengpässe. Noch harzt es in der Romandie mit dem Parallelkombi.
Der Umsatz des TeleNewsCombi (TNC), des
Werbekombis von sieben Lokal-TVs, legte 2005 gegenüber 2004 um 45
Prozent zu und «überschritt erstmals die 10-Millionen-Grenze». Dies
sagt TNC-Geschäftsführer und Radiotele- Inhaber Bruno Oetterli: «Das
TNC hat den Durchbruch geschafft.» Es stiess gar an Kapazitätsgrenzen:
Im zweiten Semester 2005 waren die gemeinsam vermarkteten Werbeblöcke
mehrmals ausgebucht.

Das TNC verfügt über 4 der erlaubten 12 Minuten Werbezeit pro Stunde –
und wegen der Wiederholungsschlaufen auch pro Tag. «Wir diskutieren
nun, was zu tun ist», sagt Oetterli. Nur wollen die Sender kaum mehr
Werbezeit an das TNC abtreten. Der Grund: An einer nationalen Kampagne
verdienen sie wegen des Kombirabatts weniger als an einem lokalen
Kunden, zudem schöpfen die meisten Sender ihren Hauptumsatz bewusst aus
dem lokalen Markt. Oetterli sieht dennoch weiteres Potenzial: etwa in der
crossmedialen Vermarktung der sendereigenen Teletextangebote sowie der
TV-Websites. Neu komplettiert zudem TeleSüdostschweiz als achtes
Mitglied die TNC-Abdeckung. Dennoch bleibt der TNC-Tarif gleich hoch
wie im zweiten Halbjahr 2005 – nicht zuletzt wegen Olympia und
Fussball-WM, während der die Lokal-TVs allenfalls Zuschauer verlieren.

Harzig geht es dagegen in der Westschweiz voran. Seit einem halben Jahr
besteht zwar das RomandieNewsCombi (RNC), doch Genf fehlt (WW 5/06) –
vorab aus politischen Gründen (Hersant-Edipresse). Immerhin weichen die
Fronten auf: «Möglich, dass TV Léman Bleu ab 1. Juli zum RNC stösst»,
sagt Oetterli. Es fehle aber noch eine gemeinsame Gesellschaft der
Sender sowie je ein Vertrag mit Vermarkter Radiotele und mit der
SRG-Vermarkterin Publisuisse. Letzteres ist nötig für die Aufschaltung
des RNC beim Publisuisse-Buchungstool Publiplan. «Die Verträge sind
ausgearbeitet, aber noch nicht unterschrieben», sagt Oetterli.
   

Markus Knöpfli

Studie belegt Männerdominanz in der Medienberichterstattung

Die seit 1995 regelmässig erscheinende Studie „Global Media Monitoring Project“ belegt, dass 79 Prozent der Medienberichterstattung in Presse, Radio und Fernsehen in 76 Ländern Männern gewidmet ist.

Die seit 1995 regelmässig erscheinende
Studie „Global Media Monitoring Project“ belegt, dass 79 Prozent der
Medienberichterstattung in Presse, Radio und Fernsehen in 76 Ländern
Männern gewidmet ist. Frauen kommen nur in 21 Prozent der
Berichterstattung vor, wobei das weibliche Geschlecht vor allem im
Radio mit gerade mal 17 Prozent untervertreten ist. In Presse und
Fernsehen stehen Frauen in ca. 20 Prozent der Berichterstattung im
Mittelpunkt, meldet die SDA. Im Journalismus sind Frauen ebenfalls
untervertreten, da nur 29 Prozent der insgesamt 13’000 analysierten
Beiträge von Frauen stammen. Nur in Fernsehnachrichtenstudios sieht die
Situation anders aus, wo 57 Prozent der Beiträge von Frauen moderiert
werden. Gemäss SDA kommt die Studie zum Schluss, dass die
Repräsentierung von Frauen in den Medien seit 1995 nur leicht gestiegen
ist, was auf die bestehende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern
deutet.

Jugendradio Zürich: Music First kritisiert Bakom

Die Music First GmbH hat ein Gutachten zu der Frage in Auftrag gegeben, ob das Vorgehen des Bakom juristisch korrekt ist.

Die Music First GmbH hat ein Gutachten zu der Frage in Auftrag gegeben, ob das Vorgehen des Bakom juristisch korrekt ist. Gemäss einer Mitteilung von Music First wolle sich das Bakom nämlich auf die nachträgliche Gewährung des rechtlichen Gehörs zur finanziellen Basis von DJ Radio beschränken, statt den Fall Jugendradio komplett zu beurteilen. Das Bakom wolle den anderen Mitbewerbern nicht die Möglichkeit bieten, ihr Gesuch zu ergänzen. Giuseppe Scaglione, Geschäftsführer von Radio 105 und Initiant von Music First, ist mit einem solchen Vorgehen aber nicht einverstanden und beruft sich auf einen Satz im Entscheid des Bundesrates: „Das UVEK wird, nach Gewährung des rechtlichen Gehörs, noch einmal das Vorliegen der Konzessionsvoraussetzungen zu beurteilen haben, wobei Parteiaussagen mit gleichem Massstab zu messen sind.“

Hochspannung gestaltet Auftritt von search.ch

Die Zürcher Werbeagentur Hochspannung hat sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen drei Mitbewerber durchgesetzt und gewinnt das Werbebudget des Internet-Suchportals serach.ch.

Die Zürcher Werbeagentur Hochspannung hat
sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen drei Mitbewerber
durchgesetzt und gewinnt das Werbebudget des Internet-Suchportals
serach.ch. Hochspannung soll einen neuen Kommunikationsauftritt sowie
Werbemassnahmen für Werbekunden und Enduser des zur Schweizer Post
gehörenden Suchportals entwickeln. Erste Arbeiten werden ab März zu
sehen und zu hören sein.
get_footer();