Neues ÖV-Erscheinungsbild mit A-Welle-Design

Der öffentliche Verkehr des Kantons Aargau erhält ein neues Erscheinungsbild. Mit dem einheitlichen Marktauftritt sollen Bahn, Bus, Haltestellen und Billetautomaten als „integriertes Produkt“ positioniert werden.

Der öffentliche Verkehr des Kantons Aargau erhält ein neues Erscheinungsbild. Ziel: Mit dem einheitlichen Marktauftritt sollen Bahn, Bus, Haltestellen und Billetautomaten als „integriertes Produkt“ positioniert werden und für Benutzer attraktiver werden, heisst es in der Mitteilung. Das Erscheinungsbild ist einheitlich in frischem Weiss gehalten mit „A-Welle-Design“ versehen. A-Welle ist die Bezeichnung für den Tarifverbund des grössten Teils des Kantons Aargau sowie der Region Olten. Das neue Design verfolgt den Zweck, die geplante integrale Tarifstruktur sichtbar zu machen. Benutzer sollen so merken, dass ihre Billette für alle Verkehrsmittel der A-Welle gültig sind. Damit das neue Erscheinungsbild nicht durch übergrosse Werbeflächen auf den Fahrzeugen wieder zunichte gemacht wird, werden bis ende März neue Richtlinien für Werbeaufschriften erlassen. In den Regionen Zofingen und Baden werden als erstes optisch aufgefrischte Busse zum Einsatz kommen. Haltestellen und Billetautomaten werden im Zuge von Ersatzbeschaffungen harmonisiert.

Twinings-Websites verändern sich nach Tageszeit

Die Websites der Teemarke Twinings in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich passen sich ab Mitte Januar der jeweiligen Tageszeit Morgen, Tag oder Abend an.

Die Websites der Teemarke Twinings in der
Schweiz, in Deutschland und in Österreich passen sich ab Mitte Januar
der jeweiligen Tageszeit Morgen, Tag oder Abend an. Das
Nahrungsmittelunternehmen Wander AG versucht mit diesem
Multisite-Konzept den Auftritt ihrer Teemarke im Internet ansprechender
zu machen. Die Sites enthalten
Sortimentinformationen, Hinweisen zur Teekultur und Rezepte. Als
technische Grundlage dient das Content Management System Open Text
Livelink. Für die Umsetzung zeichnete der Internetdienstleister Unic Internet
Solutions verantwortlich.

Tamedia Production Services realisiert „Saft&Kraft“ Energiemagazin

Das neue Magazin löst die Kundenzeitschrift „Strom“ ab, welches von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) herausgegeben wird.

Das neue Magazin löst die Kundenzeitschrift „Strom“ ab, welches von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) herausgegeben wird. Der neue und im Format geschlankte Auftritt wird Mitte März zu sehen sein, die Auflage von 265’000 Exemplaren erscheit in vierteljährlicher Frequenz. Tamedia Production Services war eingeladen worden, an der Konkurrenzpräsentation teilzunehmen und hat mit Konzept und Design überzeugt. Wie Key Account Manager Jürg Unterweger gegenüber der Werbewoche ausführt, ist das Design modern und Lifestyle-orientiert, ganz auf die  anfokussierte Zielgruppe ausgerichtet. Einer Marktforschungsstudie zufolge würden im Wirtschaftraum Zürich Entscheidungen in Stromfragern von Personen zwischen 30 und 50 Jahren gefällt, mehrheitlich von Frauen. Als Leckerbissen enthält das Magazin, das mit seinen Leserinnen in Kontakt kommen möchte, eine Licktkonzept-Homestory: Ein Lichtdesigner der EKZ realisiert bei Leserinnen zuhause eine neue Beleuchtung. Redaktionell und gestalterisch umgesetzt wird „Saft&Kraft“ vollständig von Tamedia. Gedruckt wird – nach Abklärung des optimalen Druckorts – bei Ziegler Druck. Um sich das neugeschaffene Image nicht gleich wieder zu unterlaufen, wird neu darauf geachtet, dass Anzeigen einen Bezug zum Thema Strom aufweisen.

Deutschland: Sony Action Channel bringt Reality-Poker

Sonys Digital-Sender AXN - The Action Channel startet am 3. März mit dem amerikanischen Spielcasino-Spektakel World Poker Tour.

Sonys Digital-Sender AXN – The Action
Channel startet am 3. März mit dem amerikanischen Spielcasino-Spektakel
World Poker Tour. 4’000 Poker-Spieler aus drei Kontinenten sollen
gegeneinander antreten. Der AXN Sendestart wird in Berlin mit Blow-up
Motiven am Sony Center beworben, meldet die SDA.

Smokeball startet Blog

Die Zofinger Firma für die Realisierung von Kunst- und Architekturprojekten Smokeball betreibt nun auch ein Weblog.

Die Zofinger Firma für die Realisierung
von Kunst- und Architekturprojekten Smokeball betreibt nun auch ein
Weblog. Kunden und Interessierte sollen durch die Mehrinformation zu
den Projekten enger ans Unternehmen gebunden werden. Das Blog enthält
zahlreiche Bilder sowie ein Archiv vergangener Projekte und ist in die
Kategorien „Work in progress“, „Kunst“ und „Kommerz“ eingeteilt.
Erheiternd ist die Kategorie „Off topic“, wo mit dem Bild des
„Fröhlichen Mitarbeiter des Monats“ für ein etwas anderes
Unternehmensbild gesorgt wird. Smokeball hält das Blog für ein gutes
Mittel, um das laut Eigenangaben abwechslungsreiche Schaffen ihrer
Firma für die Nachwelt festzuhalten. Die Basler PR-Agentur Infam
unterstützt das Weblog redaktionell.

Corporate Communications Award: Ausschreibung in den Startlöchern

Der zweite Corporate Communications Award ist ausgeschrieben. Gesucht werden innovative Konzepte in Sachen integrierte Unternehmenskommunikation.

Der zweite Corporate Communications Award
ist ausgeschrieben. Gesucht werden innovative Konzepte in Sachen
integrierte Unternehmenskommunikation. Robert Rivola, Leiter
Kommunikation des Bundesamts für Kommunikation, sagte in seiner Rede
bei der Preisverleihung 2005: „Mit diesem Preis verfügen wir ab jetzt
über einen Gradmesser, über eine Standortbestimmung für die integrierte
Unternehmenskommunikation in der Schweiz.“ Sowohl Teams als auch
Einzelpersonen von Agenturen, Unternehmen, Institutionen,
Organisationen sowie öffentliche Verwaltungen können mit
Kommunikationskonzepten gegeneinander antreten. Die eingereichten
Arbeiten müssen im Zeitraum Januar 2005 bis zum Einsendeschluss 31.
Juli 2006 entwickelt worden sein. Der Anmeldeschluss ist der 31. Mai
2006. Der Award wird gemeinsam mit Fachhochschulen, Sponsoren und
Branchenpartnern vergeben. Initianten der Ausschreibung sind Roland
Bieri von der Marketing-Agentur Bi-Com und Jolanda Eggenschwiler von
der Agentur PR Words im Kanton Solothurn.

Sabine Zeilinger neu an Bord von Border Crossing

Die in Bern ansässige PR-Agentur Border Crossing hat mit Sabine Zeilinger eine neue Projektleiterin für Medienarbeit und Kampagnen im Team.

Die in Bern ansässige PR-Agentur Border
Crossing hat mit Sabine Zeilinger eine neue Projektleiterin für
Medienarbeit und Kampagnen im Team. Zeilinger war davor als
Informationsbeauftragte des Schweizerischen Invaliden-Verbands Procap
sowie als Journalistin und PR-Redaktorin tätig. Border Crossing ist ein
auf Medientrainig, Consulting und Kampagnen spezialisiertes
Kleinunternehmen mit sieben Mitarbeitern. Die Agentur zählt unter
anderem das Staatssekretariat für Wirtschaft und das Departement für
Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport zu ihren Kunden.

Verleger pfeifen ihren Präsidenten zurück

Als Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, an der Dreikönigstagung anfangs Januar den Verlegern den Verzicht auf die Presseförderung nahelegte, lehnte er sich offenbar viel zu weit zum Fenster hinaus.

Als Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, an der Dreikönigstagung anfangs Januar den Verlegern den Verzicht auf die Presseförderung nahelegte, lehnte er sich offenbar viel zu weit zum Fenster hinaus. An der gestrigen Sitzung des zehnköpfigen Präsidiumssitzung wurde er jedenfalls regelrecht zurückgepfiffen. So wurde sein Antrag, der eine neue gesetzliche Grundlage für ein einheitliches Tarifsystem der Post anstrebte und die Prüfung einer vorzeitigen Aufhebung der Treueprämie forderte, abgelehnt. Andrerseits beschloss das Präsidium gemäss Pressemitteilung «einstimmig», an seiner bisherigen Position zur Fortführung und Revision der indirekten Presseförderung festzuhalten. Das heisst, dass Lebrument klein beigeben und sogar von seiner Meinung abrücken musste – wohl um nachträglich Einigkeit und Geschlossenheit im Präsidium zu demonstrieren. Lebrument selbst war gestern Abend nicht für eine Stellungnahme erreichbar, jedoch Präsidiumsmitglied Guido Blumer, Verleger des Winterthurer Stadtblattes. Er hatte die Front der kleinen Verlage und der Nonprofitorganisationen gegen den Präsidenten angeführt und im Vorfeld der gestrigen Sitzung diverse Anträge gestellt, um Lebrument in die Schranken zu weisen. Blumer sagte nun auf Anfrage, der Präsident sei «wieder in den Schoss des Kollegiums zurückgeholt» worden, und er bestätigte auch, dass die Einstimmigkeit tatsächlich mit Lebruments Stimme zustande gekommen war. Blumer, der nach eigenen Worten selbst über so viel Einigkeit in dem von Grossverlagen beherrschten Präsidium überrascht war, zog im Gegenzug seine Anträge auf ein Co-Präsidium zurück. Auch auf die Einberufung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung zur Abwahl Lebruments verzichtete er. Sein Fazit: «Wir haben uns wieder gefunden.» Zudem werde «der Präsident» sich nun bemühen, nicht mehr vor zu prellen.Mit dem Präsiumsbeschluss erhält nun das Departement Distribution den Auftrag, mit der Post jene Verhandlungen weiter zu führen, die diese nach Lebruments Rede abgebrochen hatte. Verlegerverband und Post hatten letztes Jahr ein Modell zur Umsetzung der Motion der staatspolitischen Kommission des Ständerats zur Presseförderung erarbeitet. Es sieht eine Beteiligung an den Verteilungskosten vor und soll die flächendeckende Zeitungsversorgung unabhängig von den Distanzen sicherstellen. Zudem sollen die Mehrkosten der Post für die Verteilung in dünn besiedelten Gebieten durch den Bund abgegolten werden. Und drittens würden Tages- und Wochentitel mit kleinen Auflagen zusätzliche Vergünstigungen erhalten.
Das erarbeitete Modell zeige, dass die parlamentarische Motion sehr wohl umsetzbar wäre, hält der Verband im Communiqué fest. «Entgegen dem Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Dezember, die indirekte Presseförderung aufzuheben, ist eine entsprechende Revision des Postgesetzes sinnvoll und möglich.»
Markus Knöpfli

AZ Medien baut Crossmedia aus und Führungsstruktur um

Nachdem die AZ Medien Gruppe projektbezogen gute Erfahrungen mit crossmedialen Angeboten gemacht hat, wird nun auf Ebene Unternehmensleitung ein neuer Bereich "Crossmedia/Key Account" geschaffen.

Nachdem die AZ Medien Gruppe projektbezogen gute Erfahrungen mit crossmedialen Angeboten gemacht hat, wird nun auf Ebene Unternehmensleitung ein neuer Bereich „Crossmedia/Key Account“ geschaffen. Die Bereiche „Online“ und „Rubrikenmarktplatz“ wurden in den neu geschaffenen Bereich integriert. Mit dem neuen Bereich sollen crossmediale Angebote und neue Kundenlösungen entwickelt werden. In erster Linie werde man sich auf die Aargauer Zeitung, die Wochenzeitungen, Radio Argovia, Tele M1/Tele Tell und azonline.ch konzentrieren, teilt die AZ Medien Gruppe am Donnerstag mit. Der neue Bereich wird von Christoph Marty geleitet, der mit der neuen Funktion zugleich zum Mitglied der Unternehrmensleitung ernannt worden ist. Marty war zuvor Verlagsleiter der Aargauer Zeitung und Leiter Zeitschriften. Diese beiden Funktionen wurden neu vergeben. Neue Verlagsleiterin und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung wurde Sabine Galindo. Sie war zuvor für den Bereich Lesermarketing der Aargauer Zeitung verantwortlich. Der Bereich Zeitschriften wird ad interim von Ueli Eckstein, Leiter Printmedien geführt. Bruno Hollenweger, Geschäftsführer TeleTell, wurde ferner neu in die erweiterte Unternehmensleitung der elektronischen Medien aufgenommen.

Nike hat Frauen als Zielgruppe „entdeckt“

Der bisher auf Männer fokussierte Sportartikelhersteller Nike hat seine neuste Kampagne auf die Zielgruppe der athletischen Tänzerinnen ausgerichtet.

Der bisher auf Männer fokussierte
Sportartikelhersteller Nike hat seine neuste Kampagne auf die
Zielgruppe der athletischen Tänzerinnen ausgerichtet. Das
Aushängeschild der Werbekampagne, die unter dem Titel „tell me I’m not
an athlete“ anläuft, ist die RnB-Sängerin Rihanna. Wie Pressetext
berichtet, bedienen andere Sportbekleidungsunternehmen wie Adidas die
Zielgruppe Frauen schon seit Jahren, während Nike erst spät gezündet
hat. Im 2005 machten Frauenartikel bei Nike nur gerade mal 20 Prozent
der Verkäufe aus. „Adidas by Stella McCartney“ ist seit 2004 mit diesem
Konzept gut im Geschäft. Die amerikanische Sängerin Missy Elliot wirbt
seit zwei Jahren für den deutschen Sportkonzern. Grosse Handelshäuser
räumen der Damen-Sportswear mittlerweile mehr Platz ein, da Frauen mehr
Geld für Bekleidung ausgeben.

Axel Springer meldet „historisches Rekordergebnis“

Der Medienkonzern teilte am Donnerstag die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2005 mit. Anzeigen- und Vertriebserlöse sind um 2,4 Prozent gewachsen.

Der Medienkonzern teilte am Donnerstag die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2005 mit. Anzeigen- und Vertriebserlöse sind um 2,4 Prozent gewachsen. Der Jahresüberschuss beträgt nach vorläufigen Angaben 231 Mio. Euro, was einer Steigerung von rund 56 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Der Umsatz stagnierte bei 2,39 Mrd. Euro (Vorjahr 2,40 Mrd. Euro). Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, bezeichnete das Ergebnis in der Mitteilung als „bestes Konzernergebnis aller Zeiten, besser noch als das durch den Gewinn aus dem Kirch-Vergleich deutlich beeinflusste Vorjahresergebnis.“ Der Konzern sei kerngesund und wolle seine strategischen Prioritäten – die Marktführerschaft im deutschsprachigen Kerngeschäft, Internationalisierung und Digitalisierung – konsequent verfolgen.

In England kommt Digital-TV aufs Handy

British Telecom, Virgin Mobile und Microsoft wollen in Grossbritannien das erste europäische Digital-TV-Angebot für Handys starten.

British Telecom, Virgin Mobile und
Microsoft wollen in Grossbritannien das erste europäische
Digital-TV-Angebot für Handys starten. Kunden von Virgin Mobile können
voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres den landesweiten Fernsehempfang
für Mobiltelefone nutzen, wie Pressetext.ch schreibt. Zum Angebot
gehören fünf Fernsehkanäle, darunter BBC und BSkyB, und über 350
digitale Radiosender. Sie sollen mittels der
Digital-Audio-Broadcasting-Technologie (DAB) aufs Handy kommen. British
Telecom hat den Service gemeinsam mit Microsoft entwickelt, während
Virgin als Vermarkter fungiert.
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