Autor: admin
Druckpreis: tief. Service: geschenkt.
Print Viele grafische Unternehmen vergessen beim Spagat zwischen Preisdruck und steigenden Kundenansprüchen die Gewinnungs- und Abwicklungskosten.
Viele grafische Unternehmen vergessen beim Spagat zwischen Preisdruck
und steigenden Kundenansprüchen die Gewinnungs- und Abwicklungskosten.
Für viele grafische Unternehmen hat sich
trotz einer insgesamt besseren wirtschaftlichen Situation nur wenig
verändert: Harter Preisdruck, vor allem bei Standardaufträgen,
stagnierendes Marktvolumen, Fusionen, Konsolidierungen,
Geschäftsaufgaben und Personalabbau.
Die Betriebe reagieren auf diese Entwicklung mit Rationalisierung und
Senkung der Fertigungskosten. Sie investieren in effizientere Geräte
und Maschinen und gehen damit oft auch grosse Risiken ein. Was aber in
vielen Betrieben unangetastet bleibt, sind die Prozesskosten im
Auftragsmanagement (Auftragsgewinnung, Einsteuerung in Produktion).
Genau hier liegt aber ein grosses Potenzial, denn gerade diese
Gemeinkosten für Verwaltung und Vertrieb betragen in vielen grafischen
Unternehmen zwischen 20 und 30 Prozent der Selbstkosten. Man kann sogar
beobachten, dass diese Kosten hochgefahren werden, da viele Printkunden
in der Betreuung immer anspruchsvoller werden.
Veränderte Kundenbedürfnisse
Dem weit verbreiteten Wunsch der Kunden nach dem billigsten Angebot
begegnen viele Branchen mit Kosten sparenden
Auftragsmanagementprozessen und neuen Vertriebswegen. Banken haben
schon in den neunziger Jahren festgestellt, dass Privat- und
Kleinkunden hohe Kosten verursachen, aber für Beratung, Service und
Kontoführung wenig bezahlen wollen. Sie begannen nach Mitteln und Wegen
zu suchen, diesen Kundenwünschen in einem für sie erträglichen Mass
gerecht zu werden und drängten Kleinsparer indirekt dazu, ihre
Transaktionen selbst auszuführen. Gleichzeitig bauten die
Finanzinstitute Beratung und Service für vermögende und weniger
preissensible Privat- und Geschäftskunden aus. Ein Serviceausbau konnte
auch bei Fluggesellschaften, Reisebüros, Versicherungen,
Grossverteilern, Zeitungsverlagen usw. beobachtet werden.
Auch die Kunden der grafischen Industrie teilen sich immer mehr in zwei
Gruppen: Die erste Gruppe repräsentiert die preissensiblen Kunden. Sie
vergeben einfachere und standardisierte Werbe- und Gebrauchsdrucksachen
wie zum Beispiel Geschäftsdrucksachen, einfache Prospekte, Broschüren
usw. Man könnte sie «Selbstbedienungskunden» nennen, denn sie liefern
oft druckfertige Daten und verfügen selbst über das nötige
Herstellungs-Know-how.
Zu ihnen gehören zum Beispiel Drucksachenbroker, Werbeagenturen,
Grafiker, aber auch Direktkunden mit gut ausgebauten Druckvorstufen.
Diese Kunden schauen auf den Preis und legen oft wenig Wert auf
Beratung und Betreuung. Die zweite Gruppe könnte man als
«Beratungskunden» bezeichnen, da sie über weniger Herstellungskompetenz
verfügen oder komplexe und beratungsintensive oder periodische
Druckprojekte vergeben. Beratung, Service und Dienstleistung sind ihnen
wichtig, und sie zahlen dafür auch einen angemessenen Preis.
Aus Angst, Aufträge zu verlieren, behandeln aber viele grafische
Unternehmen alle Kunden gleich. Sie lassen Selbstbedienungskunden vom
gleichen Service profitieren wie Beratungskunden, obwohl diese kaum
ihre Kosten decken. Dabei können die Kosten für Gewinnung, Bearbeitung
und Steuerung eines Druckauftrags bei einem Auftragswert von 4000
Franken locker die reinen Produktionskosten (ohne Material)
übersteigen. Wenn man sich nur einmal vor Augen führt, welche
Einzelvorgänge für einen einfachen, achtseitigen Prospekt nötig sind,
bis er gedruckt, weiterverarbeitet und ausgeliefert werden kann, dann
wird schnell klar, dass mit einem gestrafften und vereinfachten
Auftragsmanagementprozess viel Geld und Ressourcen eingespart werden
könnten.
Lösungsansätze
Die Frage lautet also: Wie können grafische Unternehmen den Spagat
meistern zwischen Selbstbedienungskunden und Beratungskunden? Dazu
bieten sich drei Lösungsansätze an:
Ausrichtung primär auf eine
Kundengruppe und diesen zugeschnittene Leistungen bieten: Das heisst,
Konzentration entweder auf Selbstbedienungs- oder auf Beratungskunden.
Den Spagat zwischen
Standardaufträgen mit tiefen Preisen und kostendeckenden
Projektaufträgen versuchen: Für die erste Kundengruppe müssen hier die
Prozesskosten gesenkt werden, mit effizienterem Kunden- und
Auftragsmanagement (zum Beispiel kostengünstigere Vertriebswege mittels
E-Business usw.), gepaart mit einer effektiveren Verkaufsführung
(Verkäufer dort einsetzen, wo sich Zeit und Know-how lohnen).
Entwickeln von neuen, auf die jeweilige Kundengruppe zugeschnittenen Angeboten und entsprechenden Dienstleistungen.
Andreas Käppeli ist Inhaber der Andreas Käppeli Consulting, Dielsdorf.
Ruf Lanz’ Steilpass für die VBZ
ÖV In Zürich verpassen Fussballverrückte selbst in den Trams und Bussen nie den Anschluss.
WM-TV-Einschaltquoten leiden am guten Wetter
Die Einschaltquote beim Spiel Frankreich - Schweiz war mit knapp 1,5 Millionen Zuschauern rekordverdächtig. Bloss: Wie viele Menschen genau die Partie Schweiz gegen Frankreich gesehen haben, lässt sich nicht eruieren. Wer den Match auf Grossleinwand, in Sportbars oder einem anderen öffentlichen Ort mitverfolgt, entzieht sich der Erfassung durch Telecontrol.
Erhoben werden die Einschaltquoten mit 1000 Telecontrol-Messgeräten, die nach sozialdemographischen Kriterien in den Haushalten verteilt sind. Die Messwerte werden dann zur Einschaltquote hochgerechnet. Dass bei der Einschaltquote meist zu tiefe Zahlen ausgewiesen werden, ist ein lang bekanntes Problem. Im Moment gibt es noch keine verlässliche Methode, und die Fehlerquote auszumerzen.
Die bisherigen Quoten:
09.06.06 Deutschland – Costa Rica: 574’900
09.06.06 Polen – Ecuador: 452’600
10.06.06 England – Paraguay: 239’400
10.06.06 Trinidad – Schweden: 363’100
10.06.06 Argentinien – Elfenbeinküste: 529’000
11.06.06 Serbien Montenegro – Niederlande: 306’300
11.06.06 Mexico – Iran: 354’600
11.06.06 Angola – Portugal: 589’300
12.06.06 Australien – Japan: 127’000
12.06.06 USA – Tschechische Republik: 328’800
12.06.06 Italien – Ghana: 705’400
13.06.06 Südkorea – Togo: 132’70013.06.06 Frankreich – Schweiz: 1’473’200 (Marktanteil 72,4 Prozent)13.06.06 Brasilien – Kroatien: 825’500
«Jetzt werden wir liefern»
Publishing XPress 7 ist der Anfang einer Reihe neuer Produkte und Updates aus dem Hause Quark.
der Layoutsoftware XPress 7 aufmerksam zu machen, lud das Unternehmen
Quark Ende Mai zu einer Tagesveranstaltung nach Frankfurt ein. Diese
fand kurz nach einem ähnlichen Event in New York statt, wo QuarkXPress
7 offiziell vorgestellt und auch dessen sofortige, weltweite
Verfügbarkeit bekannt gegeben wurde. Die «QuarkXPress Launch» genannten
Events sollten zudem zeigen, dass Quark wieder da ist und deren neuen
Designanspruch darlegen, der sich in einem neuen CI samt Logo
niedergeschlagen hat.
Optimieren für Apple mit Intel
An einem Pressegespräch informierte Quark über die derzeitige
Situation. So ist man sich im Management im Klaren darüber, dass es
lange gedauert hat, bis die Version 7 in die Regale gekommen ist. Doch
langes Warten soll nun der Vergangenheit angehören. Das zumindest
versprach der bei Quark für die Sparte Desktop Products Verantwortliche
Jürgen Kurz: «Genug der vielen Worte – jetzt werden wir liefern.» Dank
einer Neuprogrammierung von XPress 7 soll es für Quark zukünftig
einfacher und schneller möglich sein, aus dem Programm andere Produkte
zu entwickeln. Nach neuen Produkten befragt, erklärte Kurz, dass Quark
noch in diesem Jahr einen neuen Quark Dynamic Document Server
vorstellen will. Anschliessend soll das Redaktionssystem QPS in einer
überarbeiteten Version auf den Markt kommen.
Weiter gepflegt von Quark wird XPress 6. Eine Rosetta-optimierte
Version 6.5.2 soll noch im Juni kommen; sie läuft damit vor allem
besser auf Apple-Rechnern, die mit Intel-Prozessoren ausgerüstet sind.
XPress 7 selbst ist für diese Rechner derzeit ebenfalls noch nicht
optimiert. «Derzeit läuft eine Betatest-Phase», so Kurz, «an der sich
Interessierte beteiligen können. Wir genehmigen uns noch etwas Zeit und
liefern die Applikation, sobald sie verfügbar ist. Die Qualität hat
hier Priorität – dafür ist das Update auf Universal Binary dann
für XPress-7-Kunden umsonst.» Im Weiteren will Quark «in der nächsten
Zeit» weitere XTensions in das Produkt integrieren.
Jürgen Franck
Die Freundin der Familie
Magazine Illustrazione Ticinese, eine gratis verteilte Monatszeitschrift, hält sich dank thematischer Vielfalt seit 75 Jahren gut im Südschweizer Markt.
beschaffen sein, die den Anspruch hat, alle Haushalte einer Region
abzudecken? Sie darf weder verstaubt noch avantgardistisch sein, sie
muss sowohl aktuell sein als auch einen Hauch Nostalgie versprühen.
Genau das ist das Rezept von Illustrazione Ticinese (IT), einer gratis
verteilten Familienzeitschrift im Tessin. Das zwölfmal jährlich
erscheinende Magazin kommt kleinbürgerlich und fast etwas bieder daher,
auf jeden Fall unaufdringlich und mit positiver Grundhaltung. Politik
fliesst höchstens mal bei den im Schnitt achtseitigen Peoplestorys ein,
dort in der Regel jedoch nur in Porträts von Tessiner Politikerinnen
und Politikern, die sich mit solchen von Kulturschaffenden, Sportlern,
Musikern oder TV-Moderatoren aus der Südschweiz abwechseln.
Für Mama, Nonna und Bambini
Darüber hinaus bietet IT fast jedem Familienmitglied etwas: Der
Hausfrau Rezepte, den Bambini eine Bastelseite und eine Kinderumfrage,
der Nonna Auszüge aus Inseraten von anno dazumal, den Städtern Wellness
und Gastronomie, den Männern Auto und Motorräder und den Senioren
Erklärungen zu Internet und Digital-TV. Natürlich fehlen auch
Horoskope, Reisen und Sport nicht. Das Magazin hat gut und gern 20
Rubriken – meist mit klarem Bezug zum Tessin. Jugendthemen hingegen
kommen kaum vor.
Das Schnittmuster von IT mag einfach sein, der Titel ist aber solide
gemacht – sowohl redaktionell als auch punkto Layout. Dass das Blatt
den inhaltlichen Spagat schafft, zeigen die Leserzahlen: Es kommt auf
gut einen Leser pro Exemplar. Männer und Frauen sprechen dem Heft
ähnlich stark zu, ebenso die verschiedenen Altersgruppen. Einzig die
Jugend fällt etwas ab – wohl eine Folge des erwähnten Mankos.
Punkto Jugend steht allerdings Ticino 7, das Wochenmagazin der drei
Tageszeitungen La Regione, Corriere del Ticino und Giornale del Popolo,
leicht besser da – wohl nicht zuletzt dank integriertem TV-Programm.
Das gehört jedoch zum Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich Ticino 7 und IT
seit Jahren liefern: Die Reichweite der beiden Titel beträgt je etwa 56
Prozent. Die Wochenendbeilage der Tessiner Tageszeitungen schafft dies
mit knapp zwei Lesern pro Exemplar, der Gratistitel mit einer
hundertprozentigen Haushaltabdeckung (inklusive Misox, aber ohne
Ferienhäuser) – dank Distribution über AWZ und Post. Konkurrenztitel
aus Italien existieren in der Schweizer Sonnenstube zwar, da aber die
italienische Presse kaum Abos kennt, sind die beiden Tessiner Titel die
einzigen auflagenstarken Zeitschriften mit Hauszustellung.
Obwohl ein Gratistitel, strotzt die Illustrazione nicht vor Inseraten.
Der redaktionelle Inhalt hat mit einem Anteil von zwei Dritteln klar
Priorität. «Das ist durchaus Konzept und nicht etwa konjunkturbedingt»,
sagt Verleger Matthias Weder. In den letzten sechs Jahren habe das Heft
keine Flaute erlebt, sondern Inserateeinnahmen von rund 1,6 Millionen
Franken pro Jahr erreicht. Der Hauptanteil komme aus nationalen
Kampagnen, der lokale Markt (inklusive einige wenige Gastronomie- und
Reiseinserate aus Italien) trage maximal ein Fünftel bei.
Im
Deutschschweizer Markt arbeitet IT mit der Agentur Grütter Werbung
& Mediaberatung in Roggwil zusammen. Deren Inhaber Erhard Grütter vermarktet IT schon seit 30 Jahren. «Neben
der vollständigen Haushaltabdeckung heben wir vor allem die thematische
Breite des Heftes hervor: Die Inserate können bei IT jeweils im
passenden redaktionellen Umfeld platziert werden», sagt er.
Zum Start ein verlegerischer Coup
So gefällig IT heute auch daherkommt, sein Start vor 75 Jahren erfolgte
mit einem politischen Paukenschlag: Sein Gründer, ein Journalist namens
Fontana, bot dem Antifaschisten Erich Maria Remarque an, dessen
Antikriegs-Werk «Im Westen nichts Neues» in regelmässigen Folgen vorab
zu drucken, weil sich kein italienischer Buchverleger finden liess.
«Das war damals ein Coup», sagt Verleger Werder.
Doch die Illustrazione
war nie ein Kampfblatt, sie verstand sich immer als
Familienzeitschrift. Ursprünglich war sie abonniert: In den ersten
Jahren war noch eine Unfallversicherung im Abopreis integriert. Die
Umstellung auf Gratisverteilung erfolgte in den Sechzigerjahren, als
ein Konkurrenzverlag ein grossauflagiges Gratisheft lancierte. Nach
einigen Verlegerwechseln kam das Magazin 1996 in die Hände von Matthias
Werder, der seit 1968 im Tessin als Journalist, PR-Spezialist und
Konzepter tätig ist. Bevor Werder IT übernahm und dafür den Verlag
Tredicom gründete, hatte er die IT-Redaktion mehrere Jahre als
Freelancer geführt.
Illustrazione aus der Sicht von Publimedia
Einen Teil des Inseratevolumens erhält IT von Publimedia. Wie viel,
will Othmar Fischlin, Leiter der Abteilung Media und Forschung, aber
nicht sagen. Doch wie schätzt er den Konkurrenten von Ticino 7 ein, das
mit seinen drei Trägertiteln von der Publicitas vermarktet wird? «Von
der Inhaltsstruktur her ist IT mit seinen Reportagen und
gesellschaftlichen Allgemeinthemen sicherlich auf sein Zielpublikum
ausgerichtet und richtig positioniert», meint Fischlin. IT gehöre zudem
zu den reichweitenstärksten Printerzeugnissen für die Südschweiz und
werde vielfach dank ihrer hohen Haushaltabdeckung berücksichtigt. Mit
einem Tausendleserpreis von über 70 Franken liege IT allerdings im
oberen Segment der national vergleichbaren Titelgruppen, was sich
jedoch angesichts des engen Marktgefüges im Tessin wieder relativiere.
Als «sicherlich nicht förderlich für die Stellung im Werbemarkt»
bezeichnet Fischlin die zwölfmalige Erscheinungsweise des Titels.
Dadurch sei bei längerfristigen Kampagnen der flexible Einsatz
erschwert, ebenso, wenn ein kurzfristiger Reichweitenaufbau oder eine
rasche Kontaktkumulation das Ziel sei. «In diesem Fall wird dann
wahrscheinlich in der Praxis vielfach auf konkurrenzierende
Reichweitentitel mit wöchentlicher Erscheinung ausgewichen», sagt
Fischlin, wohl mit Blick auf Ticino 7.
Markus Knöpfli
Red Bull in St. Petersburg
Funsport Das verleiht Flügel: Am 17. Juni überträgt Star TV ab 18.10 Uhr das Red Bull Air Race in St. Petersburg live und exklusiv in der Schweiz.
McCann Erickson gewinnt Orange Customer Lifecycle Management Account
Die Agentur McCann Erickson Zürich wurde nach einer Konkurrenzpräsentation mit zweistufiger Evaluation von Telecom-Provider Orange zur Leadagentur für den Bereich Customer Lifecycle Management ernannt.
Publikumsrat: SRG-Auslandangebote sind marktgerecht
Die für den Auslandmarkt spezialisierte Unternehmenseinheit der SRG, Swissinfo/Schweizer Radio International (SRI), setzt ihren Auftrag gemäss Publikumsrat erfolgreich um.
Online-Angeboten der SRG-SSR-Inlanddienste zu ausgewählten international bedeutenden Aktualitäten verglichen. Dabei seien keine relevanten Überschneidungen festgestellt worden. Zwar gelangen aktualitätsbedingt teilweise die selben Themen zur Behandlung. Die Angebote von Swissinfo/SRI unterscheiden sich bezüglich Informationsaufbereitung jedoch grundlegend. Insbesondere bietet Swissinfo/SRI regelmässig Zusatz- und Hintergrundinformationen, welche dem Publikum im Ausland die Einordnung der Aktualität erleichtern. Auch hinsichtlich der Auswahl international relevanter Themen und der Heraushebung schweizerischer Spezifika attestiert der Publikumsrat dem Auslanddienst Marktkonformität.
Ausserdem sei der Relaunch der Multimediaplattform Swissinfo.org am 10. April 2006 gelungen. Die Publikumsvertretung stellt nennenswerte Verbesserungen insbesondere bei der inhaltlichen Gliederung, Übersichtlichkeit, Nutzerführung und grafischen Attraktivität fest. Der Publikumsrat wird vom Direktor der Auslandschweizer-Organisation, Rudolf Wyder, präsidiert.
Studie: Senioren erobern Online-Handel
Wie eine aktuelle Studie von Nielsen/Netratings belegt, sind immer mehr ältere, kaufkräftige Menschen im Online-Shopping aktiv.
«Die grössten Schweizer Hits» auf SF
Das Schweizer Fernsehen SF präsentiert am Samstag, 7. Oktober 2006 in einer Live-Sendung «Die grössten Schweizer Hits».
Clear Channel testet Einsekunden-Radiospots
Die amerikanische Clear Channel Radio diskutiert derzeit mit Marketingverantwortlichen und Mediaverkäufern die Idee, sehr kurze Radiospots als Brandinginstrumente einzusetzen.
Clear Channel Radio hat die Idee aber auch bereits Kritik eingebracht. Zum einen von Seiten der Vermarkter, die nicht an den gewünschten Effekt der «Blinks» glauben. Wenn der Hörer den Kurz-Spot nämlich nicht zuordnen kann, hat die Werbeform keinen Wert. Zum anderen von Seiten Radiostationen, die nicht besonders interessiert sein dürften, derart kurze Werbezeiten zu verkaufen. Als besondere Knacknuss kommt das Verifizieren, ob die Spots tatsächlich auch ausgestrahlt worden sind. TNS Media Intelligence kann beispielsweise erst Spots erst ab 5 Sekunden Länge erfassen. Clear Channel Radio erwartet denn auch keine verheerenden Umwälzungen von traditionellen Radiospots auf «Blinks», kann sich aber einige Fälle sehr gut vorstellen, bei denen diese Werbeform bestens Sinn macht.
