Kanton Bern ändert Ladenöffnungszeiten und lockert Werbeverbot

Der Bernische Grosse Rat hat am Montag einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten zugestimmt. Zudem wurde das Werbeverbot für Alkohol an Veranstaltungen leicht gelockert.

Der Bernische Grosse Rat hat am Montag einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten zugestimmt. Herausgekommen ist ein Kompromiss: Die Läden sollen an Wochentagen bis 20 Uhr offen halten dürfen. Vor der Regelung nicht betroffen sind die längeren Öffnungszeiten unter anderem in Bahnhöfen. Eine engagierte Debatte entspann sich auch um die Werbung für Alkohol und Tabak. Werbung für alkoholische Getränke bis 15 Prozent soll an Veranstaltungen zugelassen werden. Die Lockerung wurde damit begründet, dass eine Reihe von Veranstaltungen sonst nicht mehr stattfinden könnten, die auf diese Werbung finanziell angewiesen seien. Werbung für Alkoholika soll nur noch dann verboten sein, wenn die Anlässe hauptsächlich von Minderjährigen besucht werden.

Ständerat fordert besseren Schutz der Marke Schweiz

Am Freitag hat die kleine Kammer einen Vorstoss angenommen, in dem sie unter Berufung des Markenschutzgesetzes und der Markenschutzverordnung vom Bundesrat fordert, den Schutz von Schweizer Arbeitsplätzen zu prüfen.

Am Freitag hat die kleine Kammer einen Vorstoss angenommen, in dem sie unter Berufung des Markenschutzgesetzes und der Markenschutzverordnung vom Bundesrat fordert, den Schutz von Schweizer Arbeitsplätzen zu prüfen. Ein Vorstoss in gleicher Sache wurde vom Nationalrat noch nicht behandelt.Die Diskussion um die Marke Schweiz hatte sich vor einigen Monaten wegen des Kosmetikprodukts «Juvena of Switzerland» entzündet, das zwar in Deutschland hergestellt, dennoch als Schweizer Produkt vermarktet wird.
Diesen März forderte die Schaffhauser Kosmetikfirma Trybol in einer Inseratekampagne einen besseren Schutz der Marke Schweiz, da sie mit einer Klage und einem Rekurs bei der Lauterkeitskommission gegen den deutschen Konkurrenten abgeblitzt war.
Der Bundesrat war bereit, beide Postulate entgegenzunehmen: «Das Thema beschäftigt uns», sagte der zuständige Justizminister Christoph Blocher im Rat. Er gab aber zu bedenken, dass eine Lösung des Problems nicht einfach sein würde: Zunächst müsse geklärt werden, was ein Schweizer Produkt sei – gerade bei Unternehmen, die im Ausland produzieren. Den Schutz der Marke Schweiz im Ausland zu vollziehen dürfte ausserdem in einigen Ländern zeitraubend sein, «und so lange besteht der Missbrauch», so Bundesrat Christoph Blocher weiter.

AY&R startet Multiple Sklerose-Kampagne

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam lanciert am 19. Juni 2006 schweizweit eine nationale Kampagne für die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft.

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam (AY&R) lanciert am 19. Juni 2006 schweizweit eine nationale Kampagne für die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft. Sie soll die Schweizer Bevölkerung für die Krankheit Multiple Sklerose – kurz MS- sensibilisieren und augenscheinlich machen, welche Konsequenzen sie für Betroffene hat: Die Schädigung und Unterbrechung von Nervenbahnen. Die Folgen sind für die Betroffenen unberechenbar und vielfältig: Sie reichen von Sehstörungen, erdrückender Müdigkeit, Impotenz und Schmerzen bis hin zu Lähmungen und Bewegungsunfähigkeit. Rund 10’000 Menschen sind in der Schweiz von MS betroffen. Am häufigsten wird die Krankheit bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert. Die Ursache von Multiple Sklerose ist nach wie vor unbekannt und trotz intensiver Forschung ist die Krankheit bis heute nicht heilbar.Auf jeweils zwei Plakaten sind nackte Menschen zu sehen, deren Arm, Bein, Hüfte oder Hals durch eine Lücke vom übrigen Körper getrennt ist. An der Kampagne haben MS-Betroffene mitgewirkt und sich vom bekannten Fotografen Peter Hebeisen ablichten lassen. Er war ursprünglich von der Multiple Sklerose Gesellschaft angefragt worden.

Zürcher Radio- und Fernsehpreis 2006 ist ausgeschrieben

Auch dieses Jahr vergibt die Zürcher Radio-Stiftung im Rahmen eines Wettbewerbs den Radio- und Fernsehpreis in der Höhe von insgesamt 50'000 Franken.

Auch dieses Jahr vergibt die Zürcher Radio-Stiftung im Rahmen eines Wettbewerbs den Radio- und Fernsehpreis in der Höhe von insgesamt 50’000 Franken. Die beiden Preise gelten als die kulturell bedeutendsten Radio- und Fernsehauszeichnungen der Schweiz. Die festliche Preisübergabe finde am 20. November im Zürcher Zunfthaus zur Meisen statt. Die Ausschreibung erfolgt alle zwei Jahre.Für den Wettbewerb können einerseits Einzelsendungen und Sendereihen angemeldet werden, die als Eigenproduktionen oder Koproduktionen in deutscher Sprache oder in einer deutschsprachigen Bearbeitung von einer schweizerischen Radio- und Fernsehstation zwischen dem 1. Oktober 2004 und dem 30. September 2006 ausgestrahlt worden sind. Andererseits können auch Persönlichkeiten für die Preise vorgeschlagen werden, die mit ihren Gesamtleistungen das schweizerische Radio- und Fernsehschaffen geprägt haben, schreibt die Redio-Stiftung in einer Mitteilung. Weitere Informationen können unter www.alexbaenninger.ch bezogen werden.

Studie: Deutsche haben an Handy-TV kaum Interesse

Laut einer Emnid-Umfrage würden nur 7,6 Prozent der Kunden ein Mobiltelefon mit Fernsehfunktion kaufen.

Laut einer Emnid-Umfrage würden nur 7,6 Prozent der Kunden ein Mobiltelefon mit Fernsehfunktion kaufen. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» unter Bezugnahme auf die Studie des Marktforschungsinstituts TNS Emnid, das im Auftrag des Magazins „Zeit Wissen“ 1009 Bundesbürger interviewt hatte. Das Interesse an Handy-TV ist also nicht besonders hoch. Besonders gering ist es bei Frauen, nur 5,3 Prozent beabsichtigen, ein solches Gerät anzuschaffen. Männer zeigen sich mit 10,2 Prozent immer noch technologieaffiner. Fraglich bleibt, ob die Mobilfunk-Unternehmen mit ihren derzeit laufenden Handy-TV-Tests den Erfolg haben werden, den sie sich erhoffen.

Studie: Direct Mail wird reger genutzt

Spezial- und Grossversender haben laut einer Studie der deutschen Nielsen Media Research das Werbemedium Direct Mail im ersten Quartal 2006 13 Prozent häufiger eingesetzt als im Vorjahr.

Spezial- und Grossversender haben laut einer Studie der deutschen Nielsen Media Research das Werbemedium Direct Mail im ersten Quartal 2006 13 Prozent häufiger eingesetzt als im Vorjahr. Die Studie lässt ferner Rückschlüsse auf den Einsatz von Direct Mail im Mediensplit und auf die Mediamix-Strategien der Gross- und Spezialversender zu. Neben den klassischen Kommunikationskanälen wird Direct Mail für die zielgruppenspezifische Kundenansprache, hauptsächlich durch den Einsatz von adressierten Werbesendungen eingesetzt. Die Gross- und Spezialversender nutzen Direct Mail mit einem Anteil von 82,7 Prozent als Hauptwerbemedium im Mediensplit. 63,4 Prozent der 2068 befragten Firmen setzten ausschliesslich das Medium Direct Mail ein. Die höchste Priorität hat für den Versender die persönliche Ansprache des Kunden. 88,6 Prozent der Bruttowerbeaufwendungen der Gross- und Spezialversender wurden für den adressierten Versand eingesetzt. Über die Hälfte entfiel auf den Versand von Katalogen. Durchschnittlich investierten die Versender für ihre Werbesendungen 9,2 Euro pro Haushalt.

Farbendruck Weber mit Sappi-Gold-Award ausgezeichnet

Das in Biel domizilierte Unternehmen Farbendruck Weber hat in Stockholm einen der Sappi European Printers of the Year Awards gewonnen.

Das in Biel domizilierte Unternehmen Farbendruck Weber hat in Stockholm einen der Sappi European Printers of the Year Awards gewonnen. Stattgefunden hat der Galaevent des Papierherstellers am 10. Juni; insgesamt wurden 38 Drucker mit Gold, Silber und Bronze in neun Kategorien ausgezeichnet. Die Sieger-Arbeiten zeigen eine breite Palette von Druck- und Verarbeitungstechniken, darunter spezielle Raster, unterschiedliche Kombinationen von Voll-, Spot- und UV-Lackierungen, Metallicfarben, Folien, Prägung, Präzisions-Stanzen und spezielles Binden und Falten. Farbendruck Weber erhielt die Gold-Auszeichnung in der Katergorie „Magazine“ für das Lifestyle-Magazin „Hermès“, das Beiträge und Fotos im Vierfarben-Heatset-Rollenoffsetdruck zur Herbst-Winter-Kollektion des Modehauses enthält. Das Magazin „Hermès“ besteche durch saubere, lebhafte Farbwiedergabe und  hervorragende Passergenauigkeit, sagte die Jury. Sie setzte sich aus fünf Druck-Experten zusammen, welche die Sieger – aus mehr als 2050 Arbeiten von Druckern aus 31 Ländern in Europa und dem Nahen Osten – wählte. Laut einer Mitteilung bezeichneten die Juroren das Niveau vieler Einreichungen als hervorragend. Die neun europäischen Sieger nehmen am Wettstreit um die Sappi International Printers of the Year Awards teil, die im Oktober dieses Jahres in Budapest, Ungarn, verliehen werden.

Matter & Gretener wirbt für Dr. Oetker

Dr. Oetker hat Matter & Gretener mit einer crossmedialen Kampagne für die Tiefkühlpizza-Linie Ristorante beauftragt.

Dr. Oetker hat Matter & Gretener mit einer crossmedialen Kampagne für die Tiefkühlpizza-Linie Ristorante beauftragt. Die Zürcher werden Print, DM, Mobile Marketing, Verteilaktionen sowie Kommunikation am POS vernetzen. Resultate sollen noch diesen Juni zu sehen sein.

Vögele gibt Rabatt bei Goals

Jedes Mal wenn Köbi’s Jungs an der WM ein Tor schiessen, profitieren davon auch die Kunden von Charles Vögele Mode AG.

Jedes Mal wenn Köbi’s Jungs an der WM ein Tor schiessen, profitieren davon auch die Kunden von Charles Vögele Mode AG: Denn pro Tor der Schweizer gibt’s ein 10 Prozent-Rabatt auf alle nicht reduzierten Modeartikel – und wenn die Schweizer gewinnen, fallen die Preise um weitere 10 Prozent. Der Rabatt kann maximal 50 Prozent des ursprünglichen Preises betragen.Die Aktion gilt immer am ersten Arbeitstag nach dem Schweizer Spiel – und natürlich auch dann, wenn die Schweizer weiterkommen. Vor rund einer Woche hatte Charles Vögele bereits «Hopp Schwiiz»-T-Shirts landesweit an 50’000 Kinder gratis abgegeben.

Werbeoffensive während der EURO 08 für Schweizer Tourismus

Während der EURO 08 plant der Verband Schweiz Tourismus eine Werbeoffensive, die sich auf die Zielmärkte Italien, Deutschland, Frankreich, England sowie Russland richten soll.

Während der EURO 08 plant der Verband Schweiz Tourismus eine Werbeoffensive, die sich auf die Zielmärkte Italien, Deutschland, Frankreich, England sowie Russland richten soll.  „Total wird die Schweiz 15 Millionen Franken investieren“, sagt Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, in einem Interview mit dem Sonntagsblick. Erwartet werden gegen 3500 Journalisten. «Interessant ist, dass die meisten Live-Zuschauer Chinesen sein werden. Für uns ist das eine riesige Chance», sagt Schmid weiter.
Als «sehr störend» empfindet Schmid, dass bei der Namensgebung für die Fussball-Europameisterschaft «Austria» vor «Switzerland» kommt. «Unser Ziel ist, dass die Reihenfolge in den Köpfen der Besucher nach der EM umgekehrt ist», betont der Verbandsdirektor weiter.

Euro RSCG Zürich erfolgreich beim Best of Swiss Web

Die Zürcher Werbeagentur Euro RSCG hat mit «Love Lips», der Stop-Aids-Kampagne für das Bundesamt für Gesundheit, beim Best of Swiss Web in der Kategorie «Creation» gewonnen.

Die Zürcher Werbeagentur Euro RSCG hat mit «Love Lips», der Stop-Aids-Kampagne für das Bundesamt für Gesundheit, beim Best of Swiss Web in der Kategorie «Creation» gewonnen. Die Kampagne wurde bereits vom Art Directors Club Schweiz und international ausgezeichnet. Für die technische Umsetzung waren die Zürcher Station AG und die New Yorker Oddcast Inc. verantwortlich.

Ebay lanciert Schlüsselwort-Werbesystem

Die E-Commerce Site Ebay plant ein Werbesystem, bei dem Ebay-Verkäufer mittels Schlüsselwörtern ihre Angebote auf fremden Webseiten bewerben können.

Die E-commerce Site Ebay plant ein Werbesystem, bei dem Ebay-Verkäufer mittels Schlüsselwörtern ihre Angebote auf fremden Webseiten bewerben können. An einer Konferenz für Software-Entwickler informierte Michael van Swaaij, Strategie-Verantwortlicher bei Ebay, über das Vorhaben. Wie das Branchenportal Cnet.com berichtet, lehnt sich das System an diejenigen der Konkurrenten Google und Yahoo an. Jedoch unterscheidet es sich von herkömmlichen Pay-Per-Click-Systemen, da nur zu Ebay-Auktionen gelinkt werden soll, anstatt als allgemeines Werbenetzwerk zu fungieren. Ebay plant mehrere hunderttausend Nutzer mit Code-Bausteinen auszustatten, welche diese auf andere Website einbetten können. Als Gegenleistung muss der Auktionär einen Anteil des Verkaufserlöses abgeben. Welche Verkaufsgegenstände in einer Anzeige erscheinen, hängt von den Schlüsselwörtern auf der jeweiligen Website ab – ein System das als Kontext-Werbung bekannt ist. Ebay scannt dabei den Text einer Website nach Schlüsselwörtern und linkt diese zum relevanten Ebay-Angebot. Angeschlossene Seiten können mit einem Erlös von 35 bis 60 Prozent des Verkaufsertrages rechnen.
Ein System-Test beginnt in den kommenden Tagen. Weitere Informationen sind noch nicht bekannt. Jedoch vermuten Branchenkenner hinter dem Schachzug eine Gegenreaktion auf „Google Base“ und „Gbuy“. Bei dem Datenbankdienst „Google Base“ können Internet-Nutzer Informationen  oder Warenangebote aller Art online stellen. Wie die Nachrichtenagentur Blooberg berichtet, plant Google zudem Ende Juni den Start des Bezahldienstes „Gbuy“. Damit wird Google zur Handelsplattform und dadurch zum direkten Konkurrenten von Ebay.
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