Neuer Chefredaktor bei der inufa Transport Rundschau iTR

Per 1. Juli hat die Fachzeitschrift aus dem Hause Springer Science+Business Media einen neuen Chefredaktor. Jürgen Hildebrandt übernimmt das Steuer von Erwin Kartnaller.

Per 1. Juli hat die Fachzeitschrift aus dem Hause Springer Science+Business Media einen neuen Chefredaktor. Jürgen Hildebrandt übernimmt das Steuer von Erwin Kartnaller, der auf eigenen Wunsch eine Auszeit nimmt. Hildebrandt ist durch ausbildung und langjährige Praxis ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Fachzeitschriften und B2B kommunikation. Jüngste Station war eine Fachzeitschrift für Krane, Aufbauten, Logistik und Arbeitsbühnen. Unter seiner Leitung soll iTR weiterhin als unabhängige, führende Fachzeitschrift für das Transportgewerbe fortgeführt und ausgebaut werden.
Springer Science+Business Media ist eine der führenden Verlagsgruppen für Wissenschafts- und Fachliteratur. Zum Unternehmen gehören 70 Verlage, die jährlich 1450 Zeitschriften und mehr als 5000 Neuerscheinungen herausbringen.

Migros-Kulturprozent feiert Jubiläum mit Jugendwettbewerb

Anlässlich des 50. Geburtstags im 2007 lanciert Migros-Kulturprozent den Jubiläumswettbewerb "MyCulture.ch“.

Anlässlich des 50. Geburtstags im 2007 lanciert Migros-Kulturprozent den Jubiläumswettbewerb „MyCulture.ch“. Er lädt Jugendliche aus der ganzen Schweiz ein, eigene Ideen für kulturelle Projekte einzureichen. Die fünfzig spannendsten werden im Frühjahr 2007 realisiert und im Sommer in der ganzen Schweiz aufgeführt. Das Spektrum reicht von Tanz, Theater und Literatur bis hin zu Bildender Kunst, Design, Mode, Film und Neue Medien. Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben und jünger als zwanzig sind, können ihre Ideen bis zum 15. September über die Website http://www.myculture.ch registrieren. Während den Osterferien 2007 erhalten 50 ausgewählte Teams in regionalen Camps Gelegenheit, ihre Ideen mit professioneller Unterstützung zu realisieren. Mit dem Jubiläumsprojekt „MyCulture.ch“ möchte das Migros-Kulturprozent jungen Menschen eine Plattform zum Austausch, Dialog und künstlerischem Ausdruck bieten, heisst es in einem Communiqué.
Im Jahr 2007 ist es 50 Jahre her, dass Gottlieb Duttweiler das Kulturprozent in den Statuten der Migros verankerte und damit die Grundlage zum langfristigen Engagement der Migros legte. Heute stehen über 100 Millionen Franken für die Förderung von Projekten in Kultur, Sozialem, Bildung und Freizeit zur Verfügung.

Deutscher Pay-TV-Sender Arena wirbt um Zuschauer

Ob der neue Pay-TV-Sender Arena bis zum Start der Bundesliga-Saison plangemäss eine halbe Million Kunden gewinnt, ist fraglich.

Ob der neue Pay-TV-Sender Arena bis zum Start der Bundesliga-Saison plangemäss eine halbe Million Kunden gewinnt, ist fraglich. Der Vertrieb des deutschen Senders läuft jedoch auf Hochtouren, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kürzlich berichtete. Allerdings kann Arena die bundesweite Ausstrahlung bisher nur über Satellit garantieren. Im Bereich Kabel ist noch alles offen. Arena verhandelt zwar seit Monaten mit den Kabelanbietern Kabel Deutschland und Kabel Baden-Württemberg über Verteilung und Kosten. Eine Einigung konnte aber bisher noch nicht erzielt werden. «Es kann durchaus sein, dass es nicht mehr bis zum Anpfiff klappt», heisst es in Kreisen eines süddeutschen Kabelkonzerns gegenüber dem Handelsblatt.
Der Mai sei bezüglich Kundenakquise «supergut» gelaufen, sagte Arena-Geschäftsführer Christoph Bellmer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Wie erfolgreich Arena’s Werben um Kunden tatsächlich ist, bleibt offen, denn genaue Abonnentenzahlen will Bellmer nicht nennen. Branchenkreise gehen allerdings davon aus, dass es zum Saisonstart weniger als 300’000 sein werden, schreibt das Handelsblatt. Eine Studie der Deutschen Fussball-Liga schätzt das Potenzial der Bundesliga im Pay-TV auf 7 Millionen Abonnenten.
Arena zeigt für 14,90 Euro im Monat alle 612 Spiele der ersten und zweiten Bundesliga. Um die Spiele zu sehen, braucht der Kunden neben einem Kabel- oder Satellitenanschluss ein spezielles Empfangsgerät.
Der Konkurrent Premiere kündigte derweil an, er werde nach dem Verlust der Bundesliga-Rechte sein Geschäftsmodell ändern. Künftig werden verstärkt Kooperationen mit anderen Unternehmen angestrebt, um die Programme besser vermarkten zu können.

Lesch+Frei gewinnt den Werbe-Fall Froriep Renggli

Das Anwaltsbüro in Zürich hat die Kreativschmiede als Kommunikationspartner ausgewählt.

Das Anwaltsbüro in Zürich hat die Kreativschmiede als Kommunikationspartner ausgewählt. Ziel der Arbeiten ist, den optischen Auftritt den internationalen Flair des Unternehmens anzupassen. In einem ersten Schritt werden die gesamte Corporate Identity und das Corporate Design überarbeitet. Froriep Renggli ist eine der wenigen Schweizer Anwaltsfirmen mit Büros im Ausland.

Studie: Neue Technologien interessieren Fernsehkonsumenten

Im Rahmen des Projektes «TV – Medium der Zukunft» hat die Publisuisse die zweite Teilstudie mit Konsumentenbefragungen abgeschlossen. Fazit: Neue technologische Möglichkeiten interessieren, die effektive Nutzung hängt jedoch stark vom Preis ab.

Im Rahmen des Projektes «TV – Medium der Zukunft» hat die Publisuisse die zweite Teilstudie mit Konsumentenbefragungen abgeschlossen. Fazit: Neue technologische Möglichkeiten interessieren, die effektive Nutzung hängt jedoch stark vom Preis ab.
In der zweiten Phase des Projektes «TV – Medium der Zukunft» wurden sechs Diskussionen mit 35 Konsumenten zwischen 17 und 72 Jahren durchgeführt. Die Konsumentensicht zeige, dass die Mediennutzung primär durch die individuellen Lebensumstände bestimmt würden, schreibt die Publisuisse. Die neuen technologischen Möglichkeiten wie HDTV, IPTV, PVR oder Handy-TV stossen bei den Kunden auf grosses Interesse. Gering ist aber die Bereitschaft, dafür zusätzlich zu bezahlen.
Mehr über die Ergebnisse der zweiten Projektphase und zum gesamten Projekt erfahren Sie in den folgenden, in der Werbewoche erschienenen Artikeln.

Wirz gestaltet für Brocki Second-Hand-Geschäftsbericht

Die kreativen Zürcher Köpfe von Wirz haben den Jahresbericht des Zürcher Brockenhauses auf altes Briefpapier gedruckt.

Die kreativen Zürcher Köpfe von Wirz haben den Jahresbericht des Zürcher Brockenhauses auf altes Briefpapier gedruckt. Der 101. Bericht glänzt auf dem ehemaligen Papier der Stadträtin Monika Weber, die vor zwei Monaten zurückgetreten ist. Damit beweist Wirz laut einer Mitteilung – ganz im Sinne des Brockenhauses – dass man einfach alles wieder verwenden kann.

ViznerBorel kämpft gegen Abfall

Die Zücher Werbeagentur ViznerBorel kommuniziert für «IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling» und «PET-Recycling Schweiz».

Die Zücher Werbeagentur ViznerBorel kommuniziert für «IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling» und «PET-Recycling Schweiz». Bereits vor zwei Jahren sagten die beiden privatwirtschaftlich organisierten Recyclingorganisationen dem Abfall den Kampf an. Nun wird die Aufklärungskampagne mit einem nationalen Plakataushang und einer starken Präsenz im TV während der Fussball-WM ausgebaut. Wichtige Elemente des Auftrittes sind bildlich dargestellte Litteringszenen in den eigenen vier Wänden und an den Orten, wo wir es gern aufgeräumt und sauber haben. Auch werden diesen Sommer die Print-Massnahmen wieder durch witzige TV- und Kinospots ergänzt. Neu stehen Rotairs und Thekensteller zur Verfügung.

«Die aufregendste Zeit, ein Werber zu sein, hat gerade erst begonnen!»

Kevin Roberts, Chef der Werbeagentur Saatchi & Saatchi und Chef über 7000 Mitarbeitende weltweit, stellte sich dem Interview der «NZZ am Sonntag». Seine These: Heute ist der Konsument am Drücker.

Kevin Roberts, Chef der Werbeagentur Saatchi & Saatchi und Chef über 7000 Mitarbeitende weltweit, stellte sich dem Interview der «NZZ am Sonntag». Seine These: Heute ist der Konsument am Drücker.
Die meiste Werbung sei langweilig, da viele Werber im Informationszeitalter stecken geblieben seien und das neue Zeitalter noch nicht mitbekommen hätten. Es reiche nicht mehr, Marketing nach dem gleichen Schema wie 1940 zu betreiben. Die Internet-Revolution habe gerade erst begonnen und der Konsument sei jetzt der Boss. Trotzdem – oder gerade deswegen – sagt Roberts, dass die aufregendste Zeit, ein Werber zu sein, gerade erst begonnen habe. Gerade weil alle Macht beim Konsumenten liege, dürfe man ihn nicht mit schlechter Werbung langweilen. Gemäss Roberts hat das «Attraktionszeitalter» gerade erst begonnen, indem es gelte, den Konsumente durch Werbung zu unterhalten, zu stimulieren, zu inspirieren und vor allem emotional zu involvieren.
Das gelte übrigens auch für Zeitungen. Diese sollten sich vermehrt den Umstand zunutze machen, dass Menschen von Natur her optimistisch sind und an eine bessere Welt glaubten. Nicht mehr News und auch nicht mehr Paper sei hier die Devise, sondern die hohe Glaubwürdigkeit der Journalisten. Die Rolle der Zeitungen sieht Roberts dahingehend, dass diese den Lesern erkläre, was sie mit alle den täglich einströmenden News anfangen sollen. Zeitungen müssten dem Leser sagen, was zu tun sei. Das Geschäft machten in der Zukunft diejenigen Produkte, die nicht bloss respektiert, sondern auch geliebt würden. 85 Prozent der Kaufentscheide würden schliesslich emotional gesteuert. Um Erfolg zu haben und geliebt zu werden, müssten zwei Dinge geboten werden: Mysterium und Sensualität.
Auch Werbung müsse in Zukunft sinnlich sein und zudem interaktiv. Nach Roberts Prognose wird sämtliche Werbung in den nächsten fünf Jahren interaktiv funktionieren.

WM: SRG von RTL und M6 in Exklusivrecht verletzt

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG sieht sich durch die Ausstrahlung der WM-Spiele durch den deutschen Sender RTL und den französischen Sender M6 in ihrem Exklusivrecht verletzt.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG sieht sich durch die Ausstrahlung der WM-Spiele durch den deutschen Sender RTL und den französischen Sender M6 in ihrem Exklusivrecht verletzt. Die SRG will laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» verhindern, dass die beiden Sender die WM in der Schweiz übertragen dürfen und Werbung ausschliesslich für die Schweiz verkaufen. Das Exklusivrecht an der WM-Ausstrahlung in der Schweiz hatte die SRG von Günther Netzers Rechte-Agentur Infront erworben. Die Firma hält die Sportrechte an der Fussball-WM und verkauft diese an die Sendeanstalten weiter. Laut Aussagen von Armin Walpen, Generaldirektor der SRG, drohen der SRG Mindereinnahmen in Millionenhöhe. Denn viele werbetreibende Firmen hätten bei den beiden Privatsendern angebissen und Werbung gebucht. Beide Sender beharren auch auf ihrem Ausstrahlungsrecht in der Schweiz. Seitens SRG hat die Rechte-Agentur Infront einen klaren Vertragsbruch begangen. Laut «SonntagsZeitung» werde bereits über eine Schadenersatzklage nachgedacht. Wenn die Agentur nichts unternehme, seien rechtliche Schritte unausweichlich.

TV-Sender Léman Bleu neu mit Pascal Décaillet

Der frühere Produzent und Moderator der Radio-Politsendung «Forums» von Radio SR, Pascal Décaillet, wird Moderator des regionalen TV-Senders.

Der frühere Produzent und Moderator der Radio-Politsendung «Forums» von Radio SR, Pascal Décaillet, wird Moderator des regionalen TV-Senders. Ab 4. September wird er eine Talkshow zur Genfer Politik leiten. Décaillets Abgang beim Radiosender RSR im April war ein einmonatiger Konflikt vorausgegangen, da der Journalist Änderungen an der von ihm lancierten Politsendung abgelehnt hatte.

FishWishion textet für Taldis

Die Zürcher Werbeagentur FishWishion lässt das kostenlose Inhouse Plot+Pint System des Dienstleistungsunternehmens Taldis glänzen.

Die Werbeagentur FishWishion lässt das kostenlose Inhouse Plot+Pint System des Dienstleistungsunternehmens Taldis glänzen. In einer Broschüre sowie auf der Website vernetzt die Zürcher Agentur die Angebote mit glaubwürdigen Inhalten, heisst es in einem Communiqué. Taldis bietet mit dem Inhouse Plot+Pint System ein kostenloses Outsource-Konzept für Plot- und Print-Aktivitäten.

RTVG-Ausführungsbestimmungen gehen in Anhörung

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hat am Freitag die Ausführungsbestimmungen zum total revidierten Radio- und Fernsehgesetz in die Anhörungen übergeben.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am Freitag die Ausführungsbestimmungen zum total revidierten Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) in die Anhörungen übergeben. Beteiligen können sich Interessierte bis zum 18. August 2006. Die Schwerpunkte des Entwurfs bilden die Ausführungsbestimmungen zu den Bereichen Werbung und Sponsoring, Gebührensplitting, technische Übertragung von Programmen sowie Empfangsgebühren. Laut der Verordnung darf die SRG Spiel- und Fernsehfilme nicht mehr unterbrechen. Auch ist für sie Radio-Werbung sowie Werbung für Alkohol und Tabak verboten –  im Gegensatz zu den Privaten, die für Alkohol werben dürfen, ausser für Hochprozentiges. Betreffend des Gebührensplitting zwischen SRG und den Privaten hat das UVEK den Höchstanteil der durch Gebühren finanzierten Betriebskosten der Sender angehoben. In einem separaten Verfahren folgen soll die Festlegung der Sendegebiete für die Gebührensplitting-Veranstalter. Der Entwurf legt des Weiteren eine Höchstzahl an Radio- und Fernprogrammen fest. Auch regelt er die Frage, wann der Radio- und TV-Empfang über den Computer gebührenpflichtig wird. Ausserdem wird die Höhe der Empfangsgebühr für Unternehmen neu abgestuft. Daneben klärt der Entwurf weiter Aspekte, so etwa die Aufbereitung von Fernsehsendungen für hör- und sehbehinderte Menschen und die Berücksichtigung europäischer Werke.
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